Coole Werbung von Mercedes

3. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Kategorienfilm, ökonomisch Tags: , , ,

P|o|t|D

3. Februar 2012 Keine Kommentare
Kategorienfoto Tags: ,

Liebe Firma Eprimo!

2. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Die Firma Eprimo hat offensichtlich bei den Seminaren “Gewinnoptimierung” gut aufgepasst und dafür in den Seminaren “Kundenbindung” geschlafen. Anders kann ich mir nicht erklären, wie man als Unternehmen sich so anstellen kann:

  • Januar

Die Firma Eprimo schreibt mir einen Brief, dass mein Ökostromtarif nicht mehr zu halten ist. Die ganzen Veränderungen auf dem Strommarkt, wissens schon. Aber da man ja an mir festhalten wolle, hätte man schon ein neues Angebot für mich. Teurer, aber bis Ende 2012 ohne weitere Preiserhöhung.

  • Februar

Erwartungsgemäß kommt die Abrechnung und ich schaue mal nach, was Verivox so anbietet. Preisbindung, keine Vorkasse, Ökostrom. Ich stelle fest, es geht deutlich unter dem Preis, den Eprimo mir ab März anbot. Ich beauftrage den neuen Versorger, auch mit der Kündigung.

  • Gestern

Anruf von Eprimo. Ein junger Mann redet in gebrochenem Deutsch auf mich ein. Man wolle mich als Kunden ja unbedingt behalten und so weiter und er könne mir ein Angebot machen: 1,6 Cent Brutto pro kw/h Rabatt auf meinen alten Tarif, Preisbindung bis 31.12.

Liebe Firman Eprimo, ich glaub es hackt!

Selbst wenn damit der Kurs etwa vergleichbar geworden wäre (wurde er nicht, noch immer zu teuer!), so fühle ich mich als Kunde doch mehr als verarscht: Erst schreibt Ihr mir mit bitteren Tränen in den Worten warum mein Tarif teurer werden muss – und bietet mir dann einen Alternativ-Tarif unter dem alten Preis an, wenn ich das Spiel nicht mitmache?

Diesen Rabatt würdet Ihr mir nicht bieten, wenn der Stromverkauf an mich damit unwirtschaftlich würde. Daraus muss ich folgern, dass die angekündigte Preiserhöhung lediglich der Gewinnmaximierung diente und keine tatsächlichen gesamtwirtschaftlichen Ursachen hatte.

Auf diese Art und Weise behandelt fühle ich mich von Euch schlicht und ergreifend verarscht. Und werde mit Sicherheit absehbar nicht mehr Euer Kunde.

Liebe Erika Steinbach…

2. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

… wie muss ich das verstehen? So, wie ich das verstehe?

Der Twiter-User @oibelos schrieb:

Anderes aber eben genauso. Schwule + Lesben sind normale Menschen, die natürlich gleiche Rechte haben sollten.

Und sie antworteten:

Sie Rennen ja offene Türen ein. Dissens gibt nur bei Homoehe und Adoption !

Schwule und Lesben sollen die gleichen Rechte haben, nur nicht bei der Ehe (was ist “Homoehe” eigentlich für ein bescheuertes Wort???) und bei der Adoption? Also ein bisschen gleichberechtigt? So…. Vorzeigegleichberechtigung?

Hach… Sie sind mir eine… ;-)

Frau Dr. Jasper, Adolf Sauerland und der Streisand-Effekt

2. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Wäre ich der berühmte Schelm der Böses denkt, würde ich folgende Gedankenkette haben: xtranews aus Duisburg ist ganz klar gegen den dortigen CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland aufgestellt. Oberbürgermeister Sauerland soll in wenigen Tagen abgewählt werden und hat gute Kontakte zu Frau Dr. Jasper, Rechtsanwältin. Rechtsanwältin Dr. Japser geht jetzt mit einer Abmahnung in eigener Sache gegen xtranews vor. Wie gesagt, der Schelm. Es kann auch ganz anders sein. Aber schauen wir doch mal:

(Edit: hier stand ganz viel, dann las ich den Artikel bei den Ruhrbaronen und stellte fest: ich sag nix neues, als lest da :-P   klick!  Allerdings gehen die mir zu wenig auf den zeitlichen Aspekt ein…)

Besonders spannend finde ich in dem Zusammenhang die zeitliche Nähe zur Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland und die zeitliche Entfernung zu dem damaligen Artikel. Denn, wenn man sich recht erinnert wurde xtranews ja schon einmal abgemaht, es ist in meinen Augen logisch, dass man damals und seit dem ein sehr waches Auge auf xtranews hatte.

Spannend wird jetzt der Streisand-Effekt: Niemand hätte mehr Beiträge von 2009 bis 2011 beachtet. Der xtranews-Artikel ist meines Wissens nach von Anfang August 2010(!). Wenn nicht jetzt die Abmahnung gekommen wäre und es logisch gewesen wäre, dass sich der Herausgeber von xtranews dagegen wehren wird – niemand hätte sie mehr zur Kenntnis genommen.  Jetzt werden Menschen wie ich die alten Artikel noch mal lesen. Und bei Google schauen, was es Neues gibt.

 

Das Problem Facebook

2. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

So.

Facebook geht an die Börse und alle spielen verrückt. Für die Venture Capital und Private Equity-Investoren des Unternehmens natürlich der Königsweg für einen Exit und es scheint sich, als zahlen sich die Investitionen aus:

Wie viel sind Freunde wert? Seit Mittwoch ist es offiziell – mindestens fünf Milliarden Dollar. So viel Erlös erhofft sich Facebook von den Firmenanteilen, die bei dem geplanten Börsengang veräußert werden.

Schon höre ich die ersten Bekannten, die von der Kaufempfehlung des Jahres sprechen. Facebook als die Investitionschance, als habe es das Telekom-Volksaktien-Desaster nie gegeben.

Ich werde sicherlich keine Aktien kaufen, weil ich Facebook nicht für den Börsenstar halte, als der das Unternehmen gehyped wird. Im Gegenteil sehe ich Facebook nach wie vor kritisch, vor allem was seinen Führungsanspruch betrifft.

Lustiger Weise merken inzwischen die ersten auch hier zu Lande, dass da was nicht Stimmen kann. Prominenter Vertreter ist die SZ.

Dort bettelt man gerade um Unterstützung der “Fans”. Weil man bei Facebook mit dem Ansinnen gescheitert ist, den Namen der eigenen Seite zu ändern. Also noch mal: die SZ möchte ihre Fanpage umbenennen und Facebook sagt: Nö, machen wir nicht. Und die SZ merkt, dass sie dagegen nicht ankommt. Rechtsweg ausgeschlossen.

Schon im März 2011 habe ich darauf hingewiesen, wie stark der Druck für Unternehmen sein wird, sich Facebook zu unterwerfen:

Es ist anzunehmen, dass Facebook weiter versuchen wird, das zentrale Element des Internet zu werden. Schon jetzt stellen sogar große Unternehmen fest, dass sie einen Benutzerschwund verzeichnen, weil mehr und mehr User sich zu Facebook bewegen und dort nach Informationen suchen – was die Unternehmen wieder zwingt auf Facebook präsent zu sein und ihr eigenes Angebot dahingehend zu optimieren.

Wie weit ist eine Zeitung, ein Pressorgan, bereit sich den Forderungen und Ansprüchen von Facebook zu unterwerfen? Was wäre, wenn Facebook z. B. Nachrichten zu Rommny zulassen, zu Obama nicht sehen wolle? Ich gebe zu, ein extremes Beispiel. Aber wäre die SZ dann immer noch auf Facebook, weil es heute ja nicht mehr geht?

Wer in Facebook investiert, investiert in ein zentralisiertes Netz. Die AG als neue Zentralpartei. Und nach anfänglichen Kursgewinnen dank der Geldgeilheit und Blödheit vieler (auch Klein-) Anleger wird sich heraus stellen, dass Facebook als Unternehmen kaum Substanz besitzt. Und es darf angenommen werden, dass die gesammelten Daten alleine nicht ausreichen, ein Milliarden-Unternehmen zu bleiben.

 

Hessen: Wie die CDU die Welt sieht

2. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Eigentlich ist das unfassbar:

Politische Immunität ist ein hohes Gut. Sie schützt Politiker vor einer Verfolgung die politische motiviert sein kann. Das können dann z. B. falsche Verdächtigungen sein oder aber auch die öffentliche Brandmarkung für Vergehen über deren Gefahrenpotential man streiten darf.

In Hessen hat der Chef der Linken an einer “ungenehmigten Demo” teil genommen. Schreibt der HR auf seiner Website und macht da schon den ersten Fehler, m. M. n.

Denn in Deutschland gibt es keine “Genehmigung” für Demonstrationen. Vielmehr müssen diese angezeigt werden und können dann nur in sehr engem Rahmen verboten werden. Das Demonstrationen nicht von politisch genehmen Entscheidungsträgern genehmigt werden müssen, ist ein hohes Gut unseres Systems. Bei der Demo in Hessen 2010 ist mir kein Verbot bekannt.

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Janine Wissler und Willi van Ooyen, die Fraktionschefs der Linken in Hessen. Das es auch nach Sicht der Staatsanwaltschaft allenfalls eine Bagatelle sein kann zeigt sich, dass diese eine Einstellung der Ermittlung gegen lediglich 500€ angeboten hatte.

Hier müsste der Hessische Landtag ganz klar ein politische Zeichen setzen und sich schützend vor die beiden Politiker stellen. Denn diese haben sich aktiv für den Kampf gegen den Extremismus eingesetzt und sind gerade damit, vor allem als Vertreter der Linken, ihrer Funktion nachgekommen.

Erschreckend ist nicht, dass die CDU mit der FDP trotzdem die Aufhebung der Immunität durchgeführt hat. Geht es doch um den politischen Gegner. Einen Ideologie-Gegner.

Wirklich schlimm ist, wie die CDU ihr agieren begründet:

Wenn eine Staatsanwaltschaft die Aufhebung beantrage, habe man keine andere Wahl, hieß es aus der Koalition.

Entschuldigt mich, ich muss kotzen.

Erika Steinbach und die Medienkompetenz…

2. Februar 2012 1 Kommentar
No Gravatar

Ich muss an meiner Medienkompetenz arbeiten. Dringend.

Denn ich dachte z. B., ein “verifizierter Account” bei Twitter wäre mit diesem Attribut vertrauenswürdig. Tatsächlich aber scheint das nicht so zu sein, denn der Account @steinbachErika kann eigentlich nur ein Troll sein. Oder?

Auslöser meiner Überlegung ist dieser, mein Weltbild in seinen Grundfesten erschütternde Tweet:

Irrtum. Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI…..

Ich meine, mal ehrlich: WTF????

Würde eine MdB der CDU/CSU wirklich so etwas von sich geben?

Aber nehmen wir mal einen Moment an, sie habe das wirklich gesagt/geschrieben. Dann würde man sich ein Mal mehr fragen, wieso der Verfassungsschutz solche Menschen nicht auf dem Radar zu haben scheint.

Ich meine, hier müsste dringend die Verfassungstreue mal geprüft werden. Obwohl Verfassungsuntreue wohl der Linken vorbehalten ist. So hat die CDU nämlich gerade die Immunität eines Abgeordneten aufgehoben, weil… der Staatsanwalt das so wollte. Die CDU selbst ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Und ich schweife ab.

Ein interessantes Problem ist jetzt vielleicht, wieso denn so viele ehemalige NSDAP-Funktionäre, die ja laut Steinbach so links sind, ausgerechnet in der CDU unter kamen. Gut, jetzt gibt es natürlich Menschen die sagen, die Wikipedia sei nicht wissenschaftlich fundiert. Frau Steinbach nimmt einen noch einfacheren Weg und wirft in ihrem Glashaus mit Steinen um sich: schließlich sind ja auch einige Ex-NSDAPler in der SPD und Co gelandet. Meine Frage ist nicht beantwortet, der einfache Geist jedoch erfolgreich abgelenkt.

Natürlich kann man ihr Ausgangsargument auch relativ leicht ad absurdum führen, wie es der Twitter-User Telegehirn macht:

UNION der Sozialistischen Sowjetstaaten = UdSSR <–> CDU = Christliche Demokratische UNION! #Steinbach vs #Logik

und

@an_archia @SteinbachErika @compasit Demokratische Volksrepublik Korea=Nordkorea! DEMOKRATISCH!

Vielleicht aber dachte Frau Steinbach, immer unter der Prämisse, dass es wirklich ihr Twitter-Account ist:

Was Heveling kann, kann ich auch und im Niveau-Limbo bin ich unschlagbar!

Quelle: http://www.contentmedia.com/wp-content/uploads/2011/04/CHALLENGE-ACCEPTED.jpg

 

Ich persönlich frage mich immer mehr, wieso es in den Reihen der CDU/CSU immer wieder so auffällige Ausfälle geben kann, die keinerlei ernste Folgen haben. Während bei Linken und anderen bei der kleinsten Kleinigkeit der Verfassungsschutz gleich überwachen muss.

Menschen wie Steinbach sind eine Gefahr für unser Land.

P.S. Fefe weist darauf hin, dass Frau Steinebach nicht zum ersten Mal auffällig wurde:

Frau Steinbach hatte sich vor wenigen Wochen in der Fraktion missverständlich zur polnischen Mobilmachung vor dem Zweiten Weltkrieg geäußert und wenig später den früheren Auschwitz-Häftling und ehemaligen polnischen Außenminister Wladyslaw Bartoszewski als „schlechten Charakter“ beleidigt.

P|o|t|D

2. Februar 2012 Keine Kommentare
Kategorienfoto Tags: ,

Heveling, Prototyp des Angst-Politikers

1. Februar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Gestern schrieb ich noch, dass ich mich zu der Kampfschrift des zweitklassigen CDU-Politiker Heveling nicht äußern möchte. Sein Text war mir zu populistisch und nichts als  inhaltsloses Gestammel, dass es schwer gefallen wäre, adäquat zu antworten.

Leider legte Herr Heveling nach und mir platzt dann doch die Hutschnur:

“Ich glaube, dass es schon bald eine Generation geben wird, die mit dem Internet ganz anders umgeht. Blogger haben dann keine Relevanz mehr.”

So so, das glaubt er. Und:

Allerdings habe er mit seinem “bewusst provokanten” Beitrag darauf aufmerksam machen wollen, dass es im Internet eine Gruppe gibt, die die Meinungsführerschaft für sich beansprucht. “Und wer sich kritisch äußert, erlebt Aggression statt Argumentation.”

Aha. Natürlich beansprucht er als MdB nicht die Meinungsführerschaft?

Ich glaube, was man hier liest sind die von Panik überlagerten Gedanken eines Politiker alter Schule. Der nicht verstehen will und nicht verarbeiten kann, dass sich die tradierten Modelle überlebt haben. Dass “Meinungsführerschaft” eben nicht mehr das ist, was die Politik der Presse sagt und diese druckt.

Heveling hat Recht, wenn er sagt das es eine neue Generation im Internet geben wird. Ich bin ja schon eine vor der Generation die heute die “Generation Facebook” ist, deren “Timeline” waren meine “Newsgroup”. Ob er Recht hat damit, dass Blogger keine Bedeutung mehr haben werden, sei dahin gestellt – Time will show.

Was aber aus beiden Texten von und über ihn herausdestilliert werden kann ist seine Angst vor Kontrollverlust. Die Weigerung seines Verstands, dass das alte Parteien- und Herrschaftssystem Vergangenheit ist: der rasche Fall der FDP in die Bedeutungslosigkeit und der schnelle Aufstieg der Piraten sprechen hier eine deutliche Sprache.

Herr Heveling, der von Krieg und Vernichtung, von Blut und Kämpfen redet, für den die Geschichte der französischen Revolution und die Fantasygeschichte um Mordor den Hintergrund seines “Rant” bilden, dieser Herr Heveling wundert sich dann über den Gegenwind, der ihm entgegen bläst?

Wobei, und gerade das ist an (unfreiwilliger) Komik nicht zu überbieten: so gut wieder jeder Beitrag im Internet, sei es auf Twitter oder in einem Blog, hat mehr Niveau als das, was Herr Heveling im Handelsblatt schrieb.

Das Handelsblatt ist übrigens der Gewinner, denn es ist in aller Munde und derzeit vermutlich das meist gelesene und meist verlinkte Online-Zeitungsangebot überhaupt. Es ist die Frage, ob das Handelsblatt hier nicht die Naivität von Heveling bewußt genutzt hat, um sich in den Fokus zu bringen ohne sich selbst angreifbar zu machen. Wenn dem so ist: Glückwunsch, genialer Schachzug.

Heveling, der Prototyp des Angstpolitikers wird schon bald keine Rolle mehr spielen.

Und auch wenn er es so gerne möchte: er wird den gesellschaftlichen Wandel nicht aufhalten können. Seine Angst ist begründet, denn seine Tage sind gezählt. Er wird es sein, der in die Bedeutungslosigkeit abrutscht und sich in vielen Jahren fragen wird, wie das alles passieren konnte.

Heveling ist einer der letzten Dinosaurier die versuchen, die Evolution zu verhindern.

Heveling erklärte sich als durchaus internetaffin, indem er sagte: “Ich glaube natürlich nicht, dass das Internet bald abgeschaltet wird und ich will das auch gar nicht. Ich bin auch nicht internet- oder fortschrittsfeindlich.

Er ist, wie ich gestern schon schrieb, nichts weiter als ein armer Troll des Internet.

P|o|t|D

1. Februar 2012 Keine Kommentare
Kategorienfoto Tags: ,

Die Muppets vs. FOX

31. Januar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Kategorienfilm, internettes Tags: ,

Ja ja, der Heveling

31. Januar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

So gern ich mich in die Reihen derer stellen möchte, die Heveling gerade in Grund und Boden schreiben….

so sehr wundere ich mich, wie viele die erste Grundregel des Internets vergessen haben:

Don’t feed the Troll!

P|o|t|D

31. Januar 2012 Keine Kommentare
Kategorienfoto Tags: ,

11.02.2012 Bundesweite Proteste gegen ACTA

30. Januar 2012 Keine Kommentare
No Gravatar

Es scheint so, dass der Protest gegen ACTA jetzt langsam aber sicher in Europa Fahrt aufnimmt. In Polen kam es sogar trotz Temperaturen von -15°C zu Straßenschlacht-ähnlichen Szenen, als zehntausende Menschen Ihrer Empörung Luft machten.

Solche Bilder kann niemand wollen und sich wünschen, trotzdem sind sie zu erwarten. Der Grund ist offensichtlich, denn ACTA ist nicht nur Beweislastumkehr in Reinkultur und Abschaffung des Rechtsstaats-Prinzip. ACTA ist ein weiterer Versuch, das freie Internet zu vernichten. Und ein weniger martialisches Vokabular wäre nicht hilfreich.

Was ACTA genau ist, kann man sich unter anderem hier zusammengefasst ansehen:

Seit Heute morgen scheint sich der Protest in Deutschland zu organisieren. Über den Twitter-Account “Stopp_ACTA” finden Vorabsprachen zu geplanten, bundesweiten Protesten am 11. Februar statt.

Wie wichtig es ist, Druck aus der und über die Öffentlichkeit aufzubauen, lernt man wenn man ein PDF liest: Dieses PDF wird an EU-Abgeordnete von den Rechteinhabern und -verwertern verteilt und suggeriert eine schöne neue Welt. Garantierte Umsätze und Renditen dank ACTA. Und auch für die politische Klasse bringt ACTA Vorteile:

Denn ebenso gut wie sich “Raubkopien” löschen lassen, wäre ACTA das Werkzeug jede beliebige und unliebige Meinung löschen zu lassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, wie bei jedem Glücksspiel.

ACTA ist nicht ein Abkommen zur Eindämmung von Raubkopien. ACTA ist das Abkommen zur Eindämmung der Freiheit. Auch die der Meinung.