Das UCI verschlimmbessert das Kino

15. Juli 2016 Keine Kommentare
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Mit großem TamTam führt UCI in seinen Kinos „iSens“ ein, so auch in Duisburg. Hervorstehendes Merkmal ist:

Beim Bild ist 3D heute schon fast Standard – selbstverständlich können auch im iSens-Saal 3D-Filme gezeigt werden. Die eigentliche Neuheit ist das Tonsystem. Heute ist 5.1-Ton der übliche Standard für die Vorführung von Kinofilmen. iSens geht hier einen großen Schritt weiter: Dolby Atmos ist eine Soundrevolution, die die Ansprüche an Kinoton für immer verändern wird. Dolby Atmos ist die neueste Innovation des Kinosounds und bietet ein besonders kraftvolles und intensives Hörerlebnis.

Äjm ja. Zumindest in Duisburg ist das allerdings ganz großer Mist. Aber nicht wegen der Klangqualität, denn die ist wirklich gut. Nein, Das Problem liegt woanders:

In jedem(!) der zahlreichen Lautsprecher sind in Richtung Besucher blinkende LEDs verbaut. Die für mich aussehen wie die LED an Netzwerkinterfaces bei einem Broadcast-Sturm. Dazu passt auch, dass alle synchron und ohne Bezug zum Bild blinken.

Unabhängig davon was das letztlich für Leuchten sind: So lange das Bild hell ist, ist das kein Problem. Doch in düsteren Szenen mit wenig Licht hat man in beiden Augenwinkeln blinkende Lämpchen.

Wie kann man denn  bitte auf so eine bekloppte Idee kommen, vom Zuschauerraum aus sichtbare LED in Lautsprecher einzubauen?

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Independence Day 2

14. Juli 2016 Keine Kommentare
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Wochenende ist Kinozeit und das ist ein guter Grund, mal Mittwochs ins Kino zu gehen. Dieser Satz macht keinen Sinn, aber den macht der Film Independence Day 2 – Wiederkehr auch nicht.

Tatsächlich hab ich am Anfang gedacht: Wo, ein Intro wie ein guter Alien-Film.

Und dann kam der Absturz. Roland Emmerich nutzt den Film natürlich um die Welt  in Schutt und Asche zu legen. Es gibt allerdings keinen millionenfachen Tod, sondern nur wehrhafte Armeen. Das deren Dasein von einer wirren Logik begleitet wird, ist da nur eine Randerscheinung. Denn obwohl man betont, dass es keine bewaffnenten Konflikte mehr auf der Welt gibt, verhandelt man mit schwer bewaffneten Warlords. Und obwohl die Welt vereint ist und man ab und an mal andere (eine belgische?) Flaggen sieht, sieht man eigentlich nur US-Flaggen.

Darüber hinaus macht einfach gar nichts an dem Film Sinn. Weder das Alien-Gefängnis, nocht die Bienenkönigin aus dem All oder der Bus voller Schulkinder. Statt dessen klaut man großzügig ein Mal quer durch alle Sci-Fi-Filme der letzten Jahre. Sogar ein gewisser Tunnel in den eine gewisse Bombe in ein gewisses Raumschiff… oh man.

Daneben besteht der Film dann inhaltlich aus Anspielungen auf den ersten Teil, Wiederholungen vom ersten Teil und versuchter Selbstironie auf den ersten Teil. Und endet mit einer Anspielung auf einen dritten Teil.

Keine Frage, die Bilder sind größtenteils gut (nicht alle und 3D braucht es hier auch nicht). Die Story dagegen ist so müde lächerlich, dass man sich den Film ernsthaft schenken kann. Es sei denn, man will seine Helden von vor 20 Jahren wiedersehen. Oder man ist einfach leidensfähig. Oder man hat eine Jahreskarte. Denn ansonsten sind die 20€ (14,20€ das Ticket am Mittwoch, 4,90€ das kleine Popcorn) völlig fehlinvestiert.

Klarer Anwärter auf den Titel: Kino-Enttäuschung 2016.

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Putin trollt die CIA

14. Juli 2016 Keine Kommentare
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Bei dem ganzen Russland-Bashing der letzten Tage hat das gleich doppelt Humor: Putin erklärt, warum Snowden in Russland ist

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Klimawandel gestoppt! Erde gerettet! Alles wird gut!

13. Juli 2016 Keine Kommentare
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Manchmal liest man ja Artikel und möchte sich anschließend die Augen mit Chili und Tabasco auswaschen. So wie bei diesem tollen Artikel auf MotherJones: Die republikanischen Genies in den USA haben einfach mal eben Kohle zu einem sauberen Energieträger erklärt.

After a unanimous vote on Monday, the RNC’s draft platform officially declares coal „an abundant, clean, affordable, reliable domestic energy resource.“

Man möchte das nicht glauben.  Andersherum hat man leider mittlerweile überhaupt keine Probleme mehr genau das zu glauben. Und es läßt mich ernsthaft daran zweifeln ob wir es schaffen, den blauen Planeten zu erhalten.

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Agenten. Überall Agenten.

10. Juli 2016 Keine Kommentare
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Wochenende ist Kino-Zeit und ich hatte Zeit zwei Filme zu sehen: Bastille Day und Central Intelligence. Thematisch nah bei einander, filmisch so weit auseinander wie irgendwas nur sein kann.

Bastille Day macht mit einer sehr sehenswerten Nacktszene auf und nimmt die Geschichte sofort in den Mittelpunkt. Dabei ist der Film durchaus sehenswert gemacht und gutes Popcorn-Kino. Natürlich darf man nicht darüber nachdenken, mit welcher Selbstverständlichkeit hier die Amerikanischen Dienste mitten in Europa Menschen jagen, fangen, foltern. Wir wollen ja nicht nachdenken, sondern unterhalten werden. Was, interessanter Weise gelingt.

Central Intelligence macht ebenfalls mit einer Nacktszene auf und die ist alles andere als sehenswert. Und das ist dann auch gleich bezeichnend für den Film. Weder die Selbstironie (vor allem leider erst in den TakeOuts), noch der „Humor“ oder die Geschichte sind geeignet den Film in irgendeiner Form zu empfehlen. Im Gegenteil: Wer schon immer dachte, dass Nicolas Cage irgendwie in einen Trudelflug geriet, was die Qualität der Filme mit ihm angeht: Hier knallt The Rock wie ein Stein vom Himmel auf die Erde. Tiefstes Niveauloch.

Interessanter Weise lief Bastille Day nur um 17 Uhr, während Central Intelligence Samstag Abend zur PrimeTime lief. Meiner Meinung nach hätte man das genau andersherum machen sollen, denn die Zuschauer die letzerer hatte, hätte erstert verdient.

Das einzige, was mich an Central Intelligence dann doch amüsiert hat, war das kichern der pubertierenden Mädchen hinter mir. Vor allem als The Rock blank zog. Dagegen hatte aber Bastille Day tatsächlich einen gewissen schwarzen Humor. Vielleicht war das dann auch zu viel des Guten?

Man weiß es nicht. Aber falls Ihr überlegt, einen der beiden Filme zu gucken: Bastille Day ist was für Herbstabende auf DVD. Central Intelligence ist was für unliebsame Gäste, die man los werden möchte.

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Facebook: Von der Cholera zur Pest

20. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Vor ziemlich genau 5 Jahren habe ich mich bei Facebook abgemeldet. Das hatte hauptsächlich die zwei Gründe, dass ich Facebook nervig und eine Gefahr für das offene Netz fand.

Daran hat sich nichts geändert, gleichwohl habe ich mich Ende letzter Woche neu angemeldet. Aus einem einfachen Grund: es stehen zwei Wahlen an, von denen eine für mich besonders wichtig wird. Und ich möchte gerne mit den Menschen dazu kommunizieren. Und da ich niemanden zwingen kann, sein Habitat zu verlassen, muss ich halt zu ihnen. Hilft ja nix.

In den wenigen Tagen die ich jetzt wieder bei Facebook bin, habe ich knapp 750 „Freunde“ gefunden. Von denen ich vielleicht 1% wirklich kenne. Da ich aber nicht sehr selektiv die „Freundschaften“ angenommen habe, vermittelt mir meine Timeline schon einen interessanten Einblick.

Das wiederum macht mir schon Angst. Denn zu den beiden oben genannten Gründen, warum man Facebook links liegen lassen sollte, kommt nun ein Dritter: Facebook ist eine Gefahr für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Auf FB werden völlig gedankenlos die absurdesten Meldungen und Videos verbreitet – aus den obskursten Quellen. Das wird freudig geliked und geteilt, mal politisch streng rechts, mal streng links aber immer völlig gaga.

Es scheint, als wäre „denken vor dem klicken“ völlig ausgestorben und durch ein „ich will dazu gehören – dafür klicke ich“ ersetzt worden. Eine Verarbeitung dessen was man da sieht und teilt scheint nicht statt zu finden.

In der Folge bewegt sich jede Diskussion aus der neutralen Mitte schnell in ein extremes Lager. Meiner Meinung nach aber mit deutlicher Tendenz nach Rechts, weil man offensichtlich dort die Nachrichten produziert, die die Menschen lesen wollen. Um sich in ihrer Angst, Furcht vor anderen oder einfach nur in ihrer Dummheit bestätigt sehen wollen. Diese Effekte verstärken sich in einem interessanten Ausmaß, bis letztlich auch die „gefangen“ werden, deren IQ man so hoch einschätzt, dass sie eigentlich auf solche Schwachsinns-Posts nicht reagieren dürften.

Vielleicht wäre das mal für die eine oder andere Doktor-Arbeit interessant zu analysieren: Wie sehr Facebook die Mitte der Gesellschaft destabilisiert.

Au wei. Das kann ja eine lustige Zeit da werden….

Neulich auf dem Regionalkongress…

20. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet
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… der Grünen Niederrhein-Wupper.

Oder: Ein wenig Puder hätte mir gut gestanden 😉

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Mit Dank an Dietmar Helmreich-Schwinge

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Hallo De Maizière, ich bin gerne einer der Letzten

16. Juni 2016 1 Kommentar
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Heute im Spiegel Online kann man lesen, dass de Maiziere gerne Kreuzungen mit Videokameras überwachen will. Er begründet das mit den Krawallen rund um die EM und wird wie folgt zitiert:

„Vielleicht begreift jetzt auch der Letzte in Deutschland, dass mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen in erster Linie eine Hilfe ist und nicht eine Beobachtung von Unschuldigen.“

Er möchte dabei keineswegs die Orte überwachen, an denen tatsächlich Kriminalität ein Problem ist. Sondern solche, die er zu solchen Orten macht:

Kreuzungen in ansonsten ruhigen Wohngegenden und Einfamilienhaussiedlungen könnten zu Kriminalitätsschwerpunkten erklärt werden, um dort öffentliche Kameras zu installieren.

Er möchte also gerne z. B. in der Siedlung in der ich wohne eine unschuldige Kreuzung zu einem Kriminalitätsschwerpunkt erklären, um dort Kameras aufstellen  zu dürfen. Und mich gerne überwachen falls mal irgendwann was passiert.

Super Idee.

Übrigens nur eine von mehreren, die er gerade im Rahmen seiner Aussagen zur Bekämpfung von Einbruchdiebstählen gemacht hat. Eine weitere ist:

Angesichts der steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) für den vermehrten Einsatz von Hilfspolizisten ausgesprochen.

Diese „Hilfspolizisten“ sind Menschen, die gerne Macht und eine Uniform hätten. Bei denen es, warum auch immer, nicht gereicht hat, richtiger Polizist zu werden und die gerne Polizei spielen wollen.

Nachdem die CDU (gemeinsam mit der SPD) die Polizei über Jahre kaputt gespart hat, will man jetzt mit einer Billiglösung Sicherheit vorgaukeln.

In Sachsen unterstützen bereits 47 Absolventen einer solchen Ausbildung die regulären Polizeikräfte.

In Sachsen.

Eigentlich muss man dazu ja nicht mehr viel schreiben. Vielleicht sollte man aber, weil wir hier gesellschaftlich einen Kurs fahren, der geradezu danach schreit, schlimme Folgewirkungen mit sich zu bringen.

Ich habe ein hohes Vertrauen in die Polizei. Allen Unkenrufen zum Trotz leben wir ein einem sehr sicheren Staat und haben ein Rechtssystem, dass auch Fehlverhalten sanktioniert. Dieses System mutwillig zu schwächen und dann irgendwelche Jedermänner und -frauen in Uniform auf „Streife“ zu schicken ist eine ganz, ganz doofe Idee.

Wie die Idee mit den Kameras an Punkten an denen man zwar keine Kriminalitätsbelastung hat, diese aber einfach postuliert.

An der Stelle würde ich gerne die Frage stellen, ob Herr de Maiziere eigentlich  noch mit beiden Füßen fest auf unserer Verfassung steht.

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Wie putzig ist das denn bitte???

7. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende, Kinozeit

6. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Nach der hier verschwiegenen Tragödie „Alice im Wunderland“, gab es am Wochenende zwei Filme über die man durchaus berichten kann.

Zunächst Money Monster:

George Clooney und Sandra Bullock in einem Film. Das schürt hohe Erwartungen, die hier auch sicherlich nicht enttäuscht werden. Nicht, dass wir uns missverstehen: Die Story ist flach, vorhersehbar und Ur-Amerikanisch:

Böser Banker betrügt arme Sparer, arme Sparer wollen Rache und Clonney ist das Mittel zum Zwecke. Natürlich ohne jede ernste System- oder Politik-Kritik.

Trotzdem ist der Film sehenswert und hat einen interessanten Effekt dadurch, dass er länger wirkt als er ist. Allerdings ohne langweilig zu sein.

Auf der negativen Seite steht allerdings eben auch, dass er nicht sonderlich spannend ist.

Er lebt von den Personen und ihrer Geschicht, die teilweise irritierend amüsant ist. In Situationen die ganz und gar nicht zum Lachen sind. In sofern ein wirklich unterhaltsamer Film.

Und dann gab es am Wochenende noch Nice Guys in OV:

Nice Guys ist sicherlich ein Film, in den man geht um Ryan Gossling und Russell Crowe zu sehen. Vielleicht auch, die inzwischen sehr alt wirkende, Kim Basinger (Jungs, das war die in dem Tiger-Badeanzug). Allerdings auch um das Nachwuchs-Talent Angourie Rice zu sehen. Von ihr werden wir noch hören.

Der Film hat eine interssante Mischung aus 70er-Krimi, Comödie und Thriller. Mit viel Alkohol, viel Kippen, viel Sex und viel Schlägereien, die manchmal an Bud Bencer und Terrence Hill erinnern könnten.

Die Story ist überraschend komplex – wenn auch nicht überraschend. Dabei nicht verwirrend. Und mit den humorvollen Einlagen immer die genau richtige Mischung aus spannend und amüsant.

Zusammenfassend ein ziemlich interessanter Film. Und in OV sehr gut zu verstehen. Dazu noch mit einem sehr feinen Soundtrack. Also sowas wie eine uneingeschränkte Empfehlung.

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Für öfter mal das Handy ausschalten

2. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wo Daten sind, sind Begehrlichkeiten.

Ein schönes Beispiel dafür ist gerade die Polizei in Meck-Pomm, die „mal eben auf Verdacht“ ganze Verkehrsabschnitte überwachen möchte. Der NDR dazu:

Die Polizei von Mecklenburg-Vorpommern will künftig den Mobilfunk auf ganzen Straßen- und Autobahnabschnitten überwachen dürfen. Immer dann, wenn es sich um die „vermutete Fahrstrecke“ eines Tatverdächtigen handelt, sollen Beamte dazu befugt sein, die Daten von Handys zu erheben, die sich zu einem bestimmten Zeitpunkt entlang dieser Fahrstrecke bei ihrem Netzanbieter eingeloggt haben.

Das Problem ist, dass damit auch alle anderen auf der Strecke ins Netz geraten und überwacht werden. Und was dann mit den Daten passiert, ist ja oft eine Black-Box. Will man das? Ich will das nicht.

Zudem sollte man sowieso mal schauen, was das Handy so macht. Will man zum Beispiel, dass Twitter bei jedem Tweet die GPS-Daten speichert? Eigentlich eher nicht.

Und begrüßt Euch auf Eurem Handy von Zeit zu Zeit Google und sagt Euch, dass Ihr auf dem Heimweg seid und wie lange Ihr brauchen werdet? Das liegt daran, dass Google nicht nur weiß wo Ihr wohnt und arbeitet. Sondern auch daran, dass Google Eure Bewegungsprofile speichert. Die übrigens gerne schon mal abgefragt werden.

Während ich aber Twitter und Google am Handy selbst deaktivieren kann, habe ich mit dem Telefon ein Problem:

Ein angeschaltetes Handy bucht sich je nach Standort in eine bestimmte Funkzelle ein. Diese Daten können von Ermittlern abgefragt werden.

Und das kann man eigentlich nur umgehen, wenn man das Handy in den Flugmodus schaltet oder ganz aus. Das wiederum scheint Euch bestimmt auf den ersten Blick unangebracht. Handy aus, macht doch heute keiner mehr.

Aber seht es mal andersherum: Wenn Ihr Euer Telefon in den Flugmodus schaltet oder (noch besser) gleich ganz aus, dann kann es Euch beim Autofahren nicht ablenken. Ihr kommt also gar nciht in Versuchung die gerade eingegangene SMS zu lesen oder einen Anruf zu tätigen.

Und selbst wenn Ihr mit dem Zug unterwegs seid: Einfach mal in Ruhe das Hörbuch hören, ohne das ständig irgendeine App stört und Eure Aufmerksamkeit an sich binden will. Was übrigens ein Thema für sich ist.

Fazit ist also: Macht es den Überwachern nicht zu leicht. Und haltet es mit dem kürzlich, leider viel zu früh, verstorbenen Peter Lustig:

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Was Dein Handy mit einem Spielautomaten gemein hat…

23. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Gerade bei Fefe den vielleicht wichtigsten Artikel unserer Zeit gefunden – über die Ähnlichkeit im „Design“ von Apps und Glückspielautomaten. Absolut beeindruckend:

The average person checks their phone 150 times a day. Why do we do this? Are we making 150 conscious choices?

Kategorien1984, technik Tags:

Kauft mehr bei örtlichen Händlern. Obwohl…

21. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich würde gerne alles im Ort kaufen. Ehrlich. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass man es mir besonders schwer macht, den Händler vor Ort zu unterstützen.

Aktuelles Beispiel:

Am 07.06. erscheint das neue Buch meines Lieblingsautors. Ich kann es als gebundene Ausgabe beim gelben Fluss vorbestellen. Lieferung a, 07.06 garantiert, Preis 18,99€ – ist ein englisches Buch das nicht der Buchpreisbindung unterliegt.

Jetzt gibt es hier einen schnuckeligen Buchhandel, zu dem ich heute eh musste. Und an der Tür hängt ein Plakat, dass ich nicht bis zum Amazonas reisen muss, um ein gutes Buch zu bekommen. Naja, was solls, bestell ich doch direkt das Buch mit.

Ähm…

Also im örtlichen Handel kostet das Buch 25,99€.

Und ich kann es vorbestellen. Aber wann es kommt, kann man mir nicht sagen. Ich könne ja zwischendurch mal rein schauen. Auf Nachfrage war man zumindest bereit mich anzurufen, wenn es da ist – bestellt habe ich es nämlich als Überzeugungstäter und gegen jeden ökonomischen Verstand dann doch dort.

Aber mal ehrlich: 7€ mehr für ein Buch (ich konsumiere 20-30 Bücher/Hörbücher im Jahr!) und dann ein Liefertermin der „irgendwann“ sein kann? So gewinnt man als örtlicher Händler sicherlich keinen Blumentopf. Und man darf sich dann auch nicht beschweren, wenn weniger idealistische Menschen sagen: Dann doch lieber im Internet.

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BKA WARNT VOR TERROR BEI DER EM IN FRANKREICH

19. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Natürlich abstrakt. Und überhaupt eigentlich eher so. Also  nix konkretes. Aber man will halt gewarnt haben. Oder so. In einem schreiben das „intern“ sein soll und zufällig „extern“ wurde.

Ich hab jetzt keine Lust, das zu kommentieren. Ihr könnt Euch sicher denken, was hier stünde.

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Die FDP Voerde mag die FDP Voerde

18. Mai 2016 1 Kommentar
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Heute morgen habe ich hier, ja ich sage es offen, durchaus mit Bedauern festgestellt, dass die FDP es lange nicht mehr in den Blog geschafft hat. Das hat jemand gelesen und sich gedacht: Hey, dem Mann kann geholfen werden.

Und zack, erreicht mich folgender Screenshot von Facebook. Den ich jetzt mal nicht kommentieren möchte. Ich meine selbst wenn ich wollte, ich wüßte gar nicht wie. Ich meine ist das nur ein Fail, weil der Kommentator vergessen hat den Account zu wechseln, bevor er die FDP lobt? Oder ist das echt ernst gemeint, dass die FDP Voerde die FDP Voerde lobt? Ich bin so nachhaltig irritiert, wie das oft nur die FDP (Voerde) schafft. Danke dafür 🙂

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