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Geht mal wieder in den Zoo!

25. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Wir waren heute in der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen – und das war beeindruckend.

Nicht nur wegen des Zoos an sich. Sondern vor allem wegen der nach wie vor überall sicht- und spürbaren Folgen, die das letzte große Unwetter mit sich brachte. Und gerade Zoos leiden ja nicht an übervollen Kassen.

Das Gute ist aber: daran kann man was ändern. Nämlich in dem man einfach in den Zoo geht. Und in Gelsenkirchen zur Zeit sogar zu ermäßigten Preisen. Also rafft Euch mal auf, genießt mal das schöne Wetter und geht mal wieder in den Zoo :-)

 

 

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Der Politikzustand von Voerde

15. Juni 2014 1 Kommentar
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Politikverdrossenheit.

Null Bock.

Kein Vertrauen.

Und das sieht dann so aus: In Voerde ist heute nicht einmal mehr jeder Fünfte zur Wahl gegangen. Im ganzen Kreis waren es immerhin noch knapp über 22%. Houston, wir haben ein Problem.

wahl

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Äh, wie meinen?

13. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin ja durchaus der Meinung, dass die Polizei auch in Social Networks nicht nur überwachend tätig sein darf. Sondern auch z. B. in Sachen Personalwerbung. Warum auch nicht, man muss ja die potentiellen Kommissare der Zukunft dort abholen, wo sie sind.

Aber die Polizei Sachsen… ich weiß ja nicht. Bin ich der Einzige, der die aktuelle Facebook-Kampagne einen #epicfail findet? Das fängt schon dabei an, zu einer “Runde Wasserwerfer” (aka 40 Liter Diesel auf 100km) einzuladen. Aber selbst wenn man sagt, okay, das lockt vielleicht die falsche Klientel, aber es erregt Aufmerksamkeit:

Wer hat sich denn bitte DIE Headline einfallen lassen, dass die Karriere der Polizei Sachsen bei Facebook sei?

Ich gebe zu: Das läßt mich alles ziemlich verstört zurück…

Foto

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Hut ab, liebe Volkswagen AG

10. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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… mit der Werbung habt Ihr echt einen Treffer versenkt:

 

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Emanzipiert sich das Netz endlich von Facebook?

9. Juni 2014 3 Kommentare
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Mir ist das “Login mit Facebook” ja schon länger ein Dorn im Auge – aus verschiendenen Gründen. Und natürlich auch, weil mir Facebook ein Dorn im Auge ist ;-)

Um so größer ist immer meine Freude, wenn ich Anzeichen dafür sehe, dass sich das Netz endlich von Facebook distanziert. Sei es durch eigene, wieder mehr gepflegte und genutzte Websites ist – oder auch nur durch das Abschaffen des unsäglichen “Login mit Facebook”.

Als ein relativ großer Player geht Yahoo diesen Weg jetzt mit dem populären Bilderdienst Flickr. Heise schreibt:

 Wie bereits bei anderen Diensten wird Yahoo bei seiner Fotocommunity Flickr ab Juli nur noch die Anmeldung mit einer Yahoo-ID erlauben. Die Google- und Facebook-Logins entfallen.

Ein, in meinen Augen, richtiger und wichtiger Schritt.

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So so, der Verfassungsschutz liest also Briefe? Na, da bin ich aber erstaunt. Nicht.

5. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Manche Nachrichten sind irgendwie nur auf den ersten Blick Nachrichten oder gar Überraschend. So berichtet Heise heute, dass auf Anfrage der Linkspartei herausgekommen ist, dass der Thüringer Verfassungsschutz die Post mitliest:

 Eine Landtagsabgeordnete in Thüringen hat durch eine Kleine Anfrage erfahren, dass der Verfassungsschutz des Landes heimlich Briefe öffnet, offenbar auch in Poststellen. Wozu das geschehe, könne man aber nicht preisgeben.

Der eigentliche Skandal ist natürlich, dass man sein eigenes Handeln nicht rechtfertigen will. *geheimnisvolles Geräusch einfügen* Das ist Geheim und das darf man aus Sicherheitsgründen niemandem sagen. Und natürlich braucht das kein Mensch zu glauben. Der einzige wahre Grund für die Geheimniskrämerei ist vermutlich, dass sonst aufkippen würde, dass man die Post durchschnüffelt, weil man es kann. Nicht mehr und nicht weniger.

Aber ist irgendwer überrascht davon?

Ich meine, es kann doch niemand der bei Verstand ist, glauben das nur in der ehemaligen DDR die Post mitgelesen wurde. Und das die Geheimdienste und Sicherheitsbehörden unserer Republik sich ernsthaft nur auf elektronische Kommunikation beschränken? Denn die ist ja noch gar nicht so alt und das Mitlesen von Briefen wird früher das Standardinstrument zur Informationsbesorgung gewesen sein.

Interessant ist aber die Frage, warum bei all den aufgedeckten Ereignissen noch immer keine Konsequenzen folgen. Offensichtlich macht sich Regierung unter Merkel nicht einmal Sorgen, dass es Konsequenzen geben müsste. Man hält in Berlin die Füße still und hat Erfolg damit.

Und das ist unser eigentliches Problem.

A Million Ways To Die vor Langeweile

4. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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“Von dem Typ, der TED gemacht hat”. Das hätte mir eine Warnung sein sollen. Auch, dass der Typ die Hauptrolle spielen wollte, Regie geführt hat, dem Film produziert hat und was weiß ich nicht alles. Das hätte mir eine Warnung sein sollen.

Dummerweise war der Trailer, der damals im Kino lief echt viel versprechend. Und dummerweise habe ich den deutlich “ehrlicheren” Trailer erst 30 Minuten vor dem Film gesehen.

Tatsache ist, dass ich entsetzt bin über was für einen Stuss die anderen Kino-Besucher lachen konnten. Tatsache ist auch, dass ich den Film unglaublich unerträglich fand. Tatsache ist auch, dass wir den Film deutlich vor dem Ende verlassen haben: Prädikat UN ER TRÄG LICH.

Wobei… eine coole Szene gab es dann doch. Das war als der eine wahre und echte Doc Brown mit dem DeLorean auftauchte.

Aber das war auch wirklich die einzige sehenswerte Szene.

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Fotos vom UCI World Cup in Albstadt

2. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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… gibt es drüben, im Fahrradblog:

JUST mountainbiking

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Der Generalbundesanwalt Harald Range

29. Mai 2014 1 Kommentar
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Eigentlich wollte ich zum Generalbundesanwalt was schreiben. Dazu wie er sich feige weg duckt. Wie eine der höchsten Institutionen des Rechts selbiges mit Füßen tritt. Ich wußte nur nicht, was ich schreiben soll.

Deswegen freue ich mich, dass UdoVetter im LAWBLOG mir voll aus der Seele schreibt:

Ich hatte Mühe, die Einleitung zu diesem Beitrag sachlich zu formulieren. Aber jetzt muss es raus:

IST DAS WIRKLICH EUER ERNST, IHR FEIGEN SCHNARCHNASEN?

SIND WIR JETZT ENDGÜLTIG EINE BANANENREPUBLIK?

Lohnt sich zu lesen: Klick!

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Die Wahl in Voerde

26. Mai 2014 5 Kommentare
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Gestern war dann ja mal die Wahl schlechthin in Voerde. Und ich will auch gar nicht zu viel dazu schreiben, das werden andere noch zur Genüge machen.

Ich möchte nur meine Freude darüber ausdrücken, dass die Voerder Bürgerinnen und Bürger die Grünen wieder mit 4 Ratsmandaten als drittstärkste Kraft in den Rat gewählt haben. Der Vorsprung vor der WGV ist denkbar knapp, aber Vorsprung ist Vorsprung.

140526

Quelle: http://wahl.krzn.de/wahl2014/wep330/

In dem Zusammenhang muss ich auch mal kurz die FDP erwähnen. In der Kommunalwahl ist man bei knapp 2,8 Prozent gelandet und der gute Herr Benninghoff wird demnächst dann allein im Rat sitzen. Mit Ansage quasi. Und eigentlich wäre das gar keine Erwähnung wert…

… würde sein Sohn nicht auf Facebook so einen wenig qualitativen Inhalt wie “Stoppt Meiners” verbreiten. Das macht er wohl unter anderem unter Hinweis auf meine Äußerungen in der Diskussion um die Asylbewerberunterkünfte in Voerde. Und was soll ich sagen?

In der Europa-Wahl in Voerde hat die FDP einen Einbruch von 10 auf 2,7% hinnehmen müssen - gleichzeitig aber hat die AFD erschreckende 5,7% der Stimmen geholt!

Und das zeigt wie wichtig es ist, dass ich eben nicht stoppe, meinen Finger in die Wunde zu legen. Und genau da den Mund aufzumachen, wo es auch mal weh tut. Und da kann der gute Herr Bennighoff Junior sich auf den Kopp stellen und mit den Füßen wackeln.

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Politik ist mehr als Wünsche äußern…

23. Mai 2014 2 Kommentare
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In der Rheinischen Post von heute kommen einige Schülerinnen und Schüler zu Wort. Sie artikulieren in dem Artikel die Wünsche die sie an die Politik haben. Die Message ist klar: Es gibt in Voerde Handlungsbedarf und die Wünsche zeigen auch ziemlich genau, wo.

Das ist ja schön, es geht nur am Kern vorbei. Denn Politik funktioniert nicht mit Wünschen allein – Politik bedeutet auch immer, sich selbst einzubringen. Von daher habe ich gerade folgende Antwort an die RP geschickt, mit der Bitte die möglichst noch morgen zu veröffentlichen:

In der Rheinischen Post vom 23.05.2014 konnte ich lesen, was sich
Schülerinnern unde Schüler des Gymnasium Voerde von der Politik
wünschen. Und weil Wünschen schön ist, möchte ich auch einen Wunsch los
werden:

Ich sitze als Vertreter der Bündnis90/die Grünen im Voerder Stadtrat und
ich wünsche mir nichts mehr, als das sich junge Menschen aktiv in die
Politik einbringen. Denn Politik funktioniert eben nicht so, dass man im
Wahlkampf Wünsche äußert und Wahlversprechen bekommt.

Politik funktioniert so, dass ich mit meinen Wünschen und Vorstellungen
in die Politik gehe und sie versuche dort umzusetzen.

Im konkreten Fall wäre also mein Wunsch, dass all die Schülerinnen und
Schüler, die Wünsche an uns Politiker haben, in den kommenden Jahren
aktiv in den Parteien und Fraktionen mitarbeiten – um ihre Wünsche wahr
werden zu lassen.

Als Grüne in Voerde laden wir jederzeit gerne zu unseren
Fraktionssitzungen ein. Diese Sitzungen sind der Ort und die Zeit, zu
der aus Wünschen Politik und aus Politik manchmal Realität wird.

Von daher würde ich mich freuen, wenn Rene, Claudia, Kira, Alina und
alle anderen die Wünsche an uns haben, sich einfach bei uns melden
(info@gruene-voerde.de) und mit uns gemeinsam daran arbeiten, diese
umzusetzen.”

Kandidatengrillen im GV

21. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern fanden im Gymnasium Voerde wieder zwei Podiumsdiskussionen statt – und ich war um 23 Uhr zu Hause.

Zuerst wurden die Spitzenkadidaten der Parteien von Schülern für Schüler befragt. Ich war ehrlich gesagt sehr angenehm überrascht, wie professionell die Veranstaltung geplant und wie souverän sie von den Schülern durchgeführt wurde.

Inhaltlich gibt es nicht viel zu sagen. Außer das Herr Benninghoff (FDP) allein auf weitem Feld davon träumte, dass doch bitte alles so bliebe wie in der guten alten Zeit. Und das Herr Schneider von der CDU versuchte zu belegen, dass ich Unrecht hätte – und das nicht schaffte.

Trotzdem waren die Themen deutlich kontroverser, als in der Stock. Ich habe mich wohlgefühlt ;-)

Das es aber im Grunde wenig Neues und keine Aufreger gab, kann man wohl daran sehen, dass es für Rheinische Post erwähnenswert war, ich hätte den “unpassenden” (so die RP) Vorschlag gemacht, mit den Schülern um eine Kiste Bier zu wetten, dass der Sportpark teurer wird, als geplant. Was lernen wir daraus?

Vermutlich, dass ich im Weltbild der RP zwar 16jährige zur Wahl animieren darf, aber nicht mit ihnen über Bier reden darf – das ich gar nicht mag und sie durchaus trinken dürften. Wäre es überhaupt ernst mit einer solchen Wette. Die Moralwächter hätten mir vermutlich nur eine Bionade-Wette durchgehen lassen. Aber ich behaupte dann einfach mal, ich hätte alkoholfreies Bier gemeint ;-)

Das folgende Messen der Bürgermeisterkandidaten war auch okay. Ebenso souverän gemanaget und mit kontroversen Themen bestückt. Sehr gut gefallen hat mir der Abschluss von Herrn Hanraths (auch wenn ich das aus einer US-Serie kannte): Die Nummer mit dem durchgelaufenen Paar Schuhe kam gut an. Nur das er immer wieder betonte eigentlich ja keine Chance zu haben, fand ich seltsam.

Dirk Haarmann war souverän wie immer und konnte, mit einer Ausnahme, in allen Fällen gut punkten, denke ich.

Bei Simone Kaspar sieht das anders aus. Sie klammerte sich daran, dass sie nach 2.5 Jahren Arbeit in Voerde die Stadt ja gut genug kenne und auch gar nicht hier wohnen müsse. Das finde ich persönlich eben nicht ausreichend: Wir diskutieren heute noch über Entscheidungen aus 2005-2009 und ich glaube nicht, dass man in 2,5 Jahren Verwaltungsarbeit eine Stadt wirklich intim kennt.

Interessant war auch ihre Antwort auf meine Frage, ob sie im Falle einer Niederlage unter Dirk Haarmann arbeiten würde. Erst wich sie etwas aus, sie sei ja bis 2020 gewählt und dann sagte sie, sie wären beide so alte Verwaltungshasen, sie würde nicht für, sondern mit ihm arbeiten.

Hmmm… wäre ich Haarmann und würde ich die Wahl gewinnen, ich hätte ein Problem mit einer unterlegenen Mitbewerberin, die eigentlich für mich arbeiten soll, sich aber auf Augenhöhe sieht.

Und dann kam, unvermeidlich, von Simone Kaspar wieder der Satz, man solle sie wählen, weil sie eine Frau ist und Voerde reif für eine Bürgermeisterin. Das kam gar nicht gut an, verständlicher Weise. Denn während wir alle davon reden, dass Frauen und Männer ausschließlich unter Leistungsaspekten verglichen werden sollten (im Job!) fordert sie unverholen wiederholt eine Bevorzugung von Frauen. Das kann nicht gut gehen und es ging nicht gut: Der Unmut der  im Publikum anwesenden Frauen ließ das deutlich hören….

 

Die Würde des Menschen ist antastbar: Das Thema ist durch

21. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Na?

Mal ehrlich: Hat von Euch einer es für wahrscheinlich gehalten, dass die deutsche Regierung den Arsch in der Hose hat, Snowden in Deutschland zu befragen? Und ihm dafür den notwendigen Rechtschutz anzubieten?

Artikel 1 – alte Fassung

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

Natürlich nicht, oder?

Und so ist es dann auch gekommen:

Offenbar will Snowden seinen Stand in Amerika nicht verschlechtern; insgeheim mag er noch auf eine Einigung mit den US-Behörden hoffen. Die Alternative wäre wiederum ein Deal mit der Bundesregierung. Aber dazu wird es nicht kommen. „Das Thema ist durch“, heißt es im Ausschuss. Auch wenn ihr Vorsitzender es etwas zurückhaltender formuliert: „Auf absehbare Zeit rechne ich nicht mit einer Vernehmung“, sagte Sensburg der NRZ.

Und ich meine, dass mus man auch verstehen. Denn schließlich ist hier lediglich das Leben eines Menschen in Gefahr und damit kann man wirklich nicht rechtfertigen, die Transatlantischen Beziehungen zu gefährden. Also um genau zu sein, die demütige und tief gebückte Haltung Deutschlands und Europas und vieler Länder vor den USA.

Es sei ein „irrer Zustand“, so Ströbeles Parteifreund Konstantin von Notz, dass der Mann, der für westliche Werte seine Existenz aufs Spiel gesetzt habe, nun bei Putin Unterschlupf finde. Es sei schäbig, dass die Regierung Merkel den „Whistleblower“ nicht in Schutz nehme. Das sei „ein historischer Fehler“ der Kanzlerin, meint Notz.

Allein, auch die Wut der Grünen verraucht irgendwann. Morgen geht der Ausschuss zur Tagesordnung über und vernimmt prominente Staatsrechtler wie Hans-Jürgen Papier, Wolfgang Hoffmann-Riem oder Matthias Bäcker.

Und an dem Fall Snowden werden vermutlich dereinst Historiker fest machen, ab wann sich die deutsche Regierung nichteinmal mehr die Mühe gemacht hat so zu tun, als würde sie ihre Bürger vor staatlichen Gewaltexzessen schützen.

Artikel 1 – neue Fassung

(1) Die Würde des Menschen ist nicht unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt, sofern staatliche und oder unternehmerische Zwecke dem nicht entgegenstehen.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Ausgenommen sind lediglich die Handlungen sogenannter “Verbündeter”.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. Geltendes Recht kann jedoch von sogenannten “Verbündeten” in eigenem Sinne durch Rechtsgutachten umgestaltet werden.

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Wie die Zukunftswerkstatt Schule der FDP Voerde die Wahlwerbung versaut

20. Mai 2014 3 Kommentare
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Die FDP in Voerde hat sich spät mit eigenen Plakaten in den Wahlkampf eingebracht. Die Plakate sind mutig, weil man sie (ich hoffe) mit Absicht sehr amateurhaft gestaltet hat. Das Framework scheint ein Eindruckservice zu sein und für die Themenbilder hat man eigene, halt amateurhafte, Fotos genommen.

 

Dabei legt sich die FDP geradezu monothematisch auf den Erhalt der Realschule fest. Und genau das ist vermutlich jetzt ein Problem: In der Zukunftswerkstatt Schule, einberufen von der Stadt, hat sich der Großteil (>50%) für eine neue Gesamtschule ausgesprochen. In den vorgestellten Modellen ist es um die Realschule, realistisch betrachtet, nicht gut gestellt. Denn in soweit herrschte wohl große Einigkeit: Eine Realschule und eine Gesamtschule würde nur unter einer ganz bestimmten Konstellation funktionieren, die nicht sehr attraktiv ist.

 

Natürlich ist das Ergebnis der Umfrage in keinster Weise bindend. Jedoch wird keiner der anwesenden Vertreter der Politik nicht einen eindeutigen Wählerwillen aus dem Abstimmverhalten ableiten. Insbesondere so kurz vor der Kommunalwahl.

 

Sowas passiert halt, wenn man keine wirklichen Ideen und Inhalte hat.

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Gewinnspiele im #betterweb

19. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich habe heute morgen beschlossen, unter dem Hashtag #betterweb ungefragt gute Ratschläge für das Internet zu geben. Mein erster Ratschlag ging an die Deutsche Telekom, stellvertretend für gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viele Firmen, die im Internet Werbung machen:

Wie Ihr seht, geht es mir um Folgendes:

Im Jahr 2014 ist es ausgesprochen dämlich, wenn man Gewinnspiele so veranstaltet, wie hier. In den Antworten auf den Tweet sind dann auch mehrere Meldungen, die sich darüber beschweren, dass man Mitglied bei Facebook sein müsste.  Die Telekom “tröstet” dann damit, dass es demnächst auch wieder was auf Twitter gäbe. Oder für Twitterer.

Das ist in mehrfacher Hinsicht ungünstig. Auf Twitter kann man ein Gewinnspiel ja nur in der altbekannten Form des “like and retweet” oder “follow us” durchführen. Bei Facebook ist das ja ähnlich.

In beiden Fällen beschränkt man sich aber auf nur eine Teilmenge der möglichen Adressaten. Zusätzlich fördert man exklusiv den einen Anbieter. Und wie man es macht, macht man es bekanntlich falsch.

Dabei wäre die Lösung doch so einfach: Man veranstaltet ein Gewinnspiel oder was auch immer und verlinkt(!) das auf eine eigene Website / Unterseite in der eigenen Webpräsenz. Das hat den Vorteil, dass es für alle offen ist. Das es nicht mehr in gleichem Maß z. B. dem Regelwerk der Facebooker unterliegt. Das man auch Menschen die keinen Bock auf das eine oder andere Netzwerk eine Chance gibt.

Aber was das aller wichtigste ist: man behält selbst die Kontrolle. Nicht nur über die Präsentation an sich, sondern eben auch über die Daten und deren Verwendung. Und man kann als Unternehmen z. B. sehr datenschutz-freundliche Varianten anbieten. Es sei denn, man ist nur auf Kundendatenfang.

Ich denke, 2014 ist es endlich Zeit, dass sich die Firmen wieder ihrer eigenen Websites erinnern. Und die zur Kommunikation nutzen und Social Media nur als Multiplikator. Kann doch nicht so schwer sein.

Oder sind die ganzen Webmaster inzwischen gefeuert und durch “Community Manager” ersetzt worden?