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Unterbringungsanstalt für Personen im Gewahrsam der Amerikaner

21. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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WTF?

Was für eine beschissene Realitätsverzerrung ist das denn schon wieder?

 

Danke an @TiloJung für seine Arbeit!

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Werbung I like: „We Are Greater Then I“

18. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Gysi spricht zu Griechenland Klartext und rechnet mit Merkel und Gabriel ab

17. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Und Recht hat er.

Leider.

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Das ist Merkel. Das ist Deutschland. DU bist Deutschland.

16. Juli 2015 1 Kommentar
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Einer dieser Tage an denen ich mich frage, ob abwählen noch hilft.

Oder ob ins Exil schicken nicht die bessere Lösung wäre.

Ich schäme mich. Für mein Land. Für seine Regierung.

 

Agressionslevel over 9000.

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Ganz schön fies…

16. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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… aber ich musste trotzdem lachen.

Und das Beste ist noch die „Team-Ente“ 😀

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Einer dieser Tage

13. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Heute ist wieder einer dieser Tage. Der Tage an denen ich mir wünscht ich wäre blöd.

Ich könnte die Interpretation der Merkel-Schäuble-Nummer der Bild überlassen und mich freuen, dass man es den faulen Griechen endlich zeigt. Statt dessen kotze ich im Strahl über den Eingriff in die Souveränität und die de-facto-Abschaffung der Demokratie in der EU.

Oder… oder… oder… ach ich hab eigentlich gar keine Lust.

Manchmal beneide ich Menschen mit einem einfachen Weltbild. Für die ist alles so schön einfach… und nicht ständig dieses Gefühl, an allen Ecken und Kanten verarscht zu werden. Meine Bild sei meine Bibel und fertig ist das Weltbild.

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Die CSU (und CDU) lernt es nicht mehr…

9. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Man möchte sich an den Kopf fassen. Man möchte die Menschen schütteln. Man möchte einfach im Strahl kotzen – angesichts der fehlenden Bereitschaft der Scharfmacher, auch nur irgendwas aus der Vergangenheit zu lernen.

Im Moment kocht ein „Skandälchen“ hoch, bei dem man wohl „vergessen“ hat das Parlament darüber zu informieren, dass die Bundeswehr seit Jahren Millionen in die Forschung von Laser-Waffen steckt. Vergessen ist dabei auch eher euphemistisch:

Offenbar wurde die Opposition im Haushalts- und im Verteidigungsausschuss jahrelang nicht konkret über die Forschung informiert, da die Kostenvolumen einzelner Forschungsprojekte unter 25 Millionen Euro lagen. Unter diesem Volumen muss das Verteidigungsministerium die Ausschüsse nicht über das Forschungsvorhaben unterrichten.

Quelle: Tagesschau

Gut, in der Summe waren es dann wohl 80 Mio… aber hey, in der EINZELBETRACHTUNG halt nicht. Hahaha wie witzig. Aber damit nicht genug.

Während die üblichen Verdächtigen natürlich mit der Präzision, der Effizienz und der Effektivität der neuen Waffen argumentieren, ist die CSU deutlich deutlicher:

WIR MACHEN DAS WEIL ALLE DAS MACHEN!!!

Florian Hahn, CSU-Abgeordneter im Bundestag, verteidigt die Investition: „Will man sich damit nicht beschäftigen, weil man an irgendwelche Science-Fiction Horror-Szenarien glaubt – oder sagt man, wir müssen uns damit beschäftigen, weil es andere sonst tun?“

Hat der gute Herr Hahn denn gar nichts aus dem kalten Krieg gelernt?

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Wie im Film

9. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Wir erinnern uns:

Im April hatte der Bundesanwalt Range noch mitteilen lassen, dass er nicht in Sachen NSA ermitteln täte:

Die Bundesanwaltschaft hat dementiert, dass sie wegen der neuen Spionage-Affäre im Zusammenspiel zwischen dem Bundesnachrichtendienst und dem US-Geheimdienst NSA Ermittlungen aufgenommen hat.

Quelle: FAZ

In Sachen „Merkel-Fon“ wurde dann aber ja doch ermittelt. Wir haben damals gespottet, dass die Überwachung des Volkes nicht wichtig genug ist, aber wenn es um Merkel geht… aber war wohl nicht so, denn die Ermittlungen wurden ganz schnell eingestellt:

Generalbundesanwalt Harald Range hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Ausforschung des Handys von Kanzlerin Merkel eingestellt. Der Grund dafür ist bürokratischer Natur.

Quelle: Welt

Die bürokratische Natur war das hier:

Der Vorwurf lasse sich nicht gerichtsfest beweisen, teilte die Behörde am Freitag in Karlsruhe zur Begründung mit.

Wie das in der Kürze der Zeit so schnell fest stehen konnte, wird das Geheimnise der handelnden Personen bleiben. Ich persönlich vermute ja starke politische Motive.

Anfang Juli kam das Thema noch einmal auf. Nach Veröffentlichungen von WikiLeaks wurde der US-Botschafter zum Gespräch gebeten. Aber sofort war klar:

Die Bundesanwaltschaft leitet nach den neuen Wikileaks-Enthüllungen über Abhöraktionen des US-Geheimdienstes NSA in Deutschland erst mal kein neues Ermittlungsverfahren ein. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Karlsruhe mit.

Quelle: ND

Ebenfalls bemerkenswert schnell und unter dem Radar der meisten. Dumm nur, dass WikiLeaks jetzt noch einmal nachlegt und dem Bundesanwalt all das präsentiert, was er eigentlich hätte ja mal zusammen mit den „Sicherheitsbehörden“ ermitteln können:

Today, Wednesday 8 July at 1800 CEST, WikiLeaks publishes three NSA intercepts of German Chancellor Angela Merkel, together with a list of 56 National Security Agency (NSA) target selectors for the Chancellor and the Chancellery. It lists not only confidential numbers for the Chancellor, but also for her top officials, her aides, her chief of staff, her political office and even her fax machine. The combined German NSA target lists released by WikiLeaks so far shows the NSA explicitly targeted for long-term surveillance 125 phone numbers for top German officials and did so for political and economic reasons, according to its own designations.

Quelle: WikiLeaks

Wäre der Großteil der Deutschen nicht mit Griechenland erfolgreich abgelenkt, müsste die Luft für Range, aber auch Merkel, jetzt bermekenswert dünn werden. Denn mit Nicht-Wissen kann sich jetzt eigentlich niemand mehr ausreden und die Ausreden der Veergangenheit werden überdeutlich zu „Nicht-Wissen-Wollen“ der Verantwortlichen.

Ich bin mal gespannt wie das weiter geht. Der Artikel bei WikiLeaks läßt ja keinen Zweifel daran, dass das Bundeskanzleramt schon länger Bescheid gewusst haben muss.

Damit einher geht auch die jüngste Veröffentlichung über die Mittwissenschaft der deutschen Sicherheitsbehörden:

 Geheime Akten belegen: Deutsche Sicherheitsbehörden hatten spätestens 2002 den Verdacht, dass Briten und Amerikaner im Berliner Regierungsviertel den Mobilfunk abhören.

Quelle: Zeit

Ich bin mal gespannt, wie in 20 oder 30 Jahren über heute gedacht wird. Wenn nach und nach bekannt wird, dass die jetzt öffentlichen Informationen ja wie üblich nur die Spitze des Eisbergs sind.

Etwas nettes hat die ganze Nummer dann aber doch: Es wird klar, dass nicht nur die Bevölkerungen unter dem Auge der Geheimdienste stehen. Sondern auch Regierungen. Was wiederum die Frage aufkommen läßt, wie unabhängig Regierungen noch arbeiten können. Wenn anzunehmen ist, dass bei jeder Gelegenheit ein Herr im Anzug um die Ecke kommt und sagt:

„Nette Politik, die sie da machen wollen. Aber stellen Sie sich mal vor, dieser Koffer mit Fotos Ihrer letzten 50 Shades-Party würde im Zug vergessen werden… „

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Georg Schramm sagt mal kurz an, was ist…

8. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Eigentlich geht es um Strom. Aber dann auch um Umweltschutz, Krieg und Griechenland. Ein schönes Beispiel dafür, warum es Schade ist, dass nicht er Bundespräsident wurde….

 

 

Wirklich schade, dass er auch kein Kabarett mehr macht…

Kategorienökologisch, ökonomisch, politik Tags:

Deutschland ohne Bargeld – gute Idee oder nicht?

3. Juli 2015 1 Kommentar
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Verschiedene Medien (1, 2) berichten gerade, dass unser NRW Finanzminister sich dafür ausspricht, Bargeldzahlungen zu beschränken. Die Argumente dafür sind so erwartbar wie der Sonnenaufgang:

  1. Kriminelle Geschäfte werden meist in Bar durchgeführt
  2. Der Bund verliert Steuereinnahmen durch Bargeld

Beides ist natürlich vorgschoben. Was hier passiert ist vielmehr ein weiterer Baustein im Projekt „Gläserner Bürger“. Denn nicht umsonst hört man in jedem guten Krimi, die Ermittler sollen der Spur des Geldes folgen. Und Bargeld ist nun einmal das Mittel der Wahl, wenn man sich unbeobachtet bewegen möchte.

Stellt Euch mal vor, Ihr könntet nicht mehr Bar beim Tanken bezahlen. Oder die Zugfahrt. Oder den Bus. Schon heute möchte zum Beispiel die Bahn für viele Fahrkarten Ausweispapiere sehen. Ein Datenberg gigantischen Ausmaßes könnte entstehen, wenn zunächst Barzahlungen eingeschränkt und irgendwann verboten werden.

Klar, das ist paranoide Spinnere höre ich den einen oder die andere sagen. Und in der Tat, noch vor einer Weile hätte man es leicht gehabt solche Gedanken so abzutun. Aber können wir das angesichts von Snowden und den NSA/BND-Skandalen wirklich? Eher nicht.

Und ja, auch die eher konservative Presse erkennt inzwischen, dass Bargeldloses leben als Zwang nicht nur Vorteile mit sich bringt. Beim Bayrischen Rundfunk zum Beispiel in einem interessanten Beitrag: Der gläserne Zahler

Dieser Artikel beleuchtet auch noch einen zweiten Aspekt, der in der öffentlichen Diskussion oft zu kurz kommt:

Wenn es kein Bargeld mehr gibt, gibt es auch keinen echten Geldbesitz mehr. Was ich besitze ist ein Konto und eine Karte, die Hoheit über mein Geld hat die Bank. Und aus gutem Grund sollte man hinterfragen ob es sinnvoll ist, die Möglichkeit abzuschaffen, das eigene Geld auch zu Hause aufbewahren zu können. Wie die gibt es nicht? Das sagt Ihr nur, bis die Banken demnächst Negativzinsen auch von Kunden nehmen. Und Ihr nicht nur „Kontoführungsbühren“ zahlt. Sondern neben Kredit- auch Aufbewahrungszinsen.

Es gibt genau zwei Gruppen, die von einer Einschränkung direkt profitieren: Die Überwacher und die Geldinstitute. Verlieren kann mal wieder nur der Bürger.

Kategorienökonomisch, politik Tags:

So kennen (und lieben?) wir Deutschland ja – nicht

2. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Das muss man sich mal vorstellen – Schäuble zeigt mal wieder genau wen er vertritt.

Das geht das Bundesverfassungsgericht hin uns sagt, die bisherige quasi-freistellung von Unternehmenserben von der Erbschaftssteuer verstößt gegen das Grundgesetz und die sozialen Grundsätze unserer Republik.

Dann geht Schäuble (sorry fährt) hin und „ändert“ das Gesetz. Mit dem Ergebnis, dass nur noch 99% (!) der Unternehmenserbschaften steuerfrei sind. Und was passiert dann?

Unternehmerverbände, die CSU (wer überraschit ist, hebe die Hand), aber auch Politiker aus der SPD laufen Amok. Nein, nicht dagegen das Schäuble die Steuerungerechtigkeit de facto zementiert, statt sie abzubauen. Sondern wegen des 1%:

Sie alle toben. Sie sprechen von einer drohenden Kernschmelze in der deutschen Wirtschaft. Von einem Ausverkauf des „German Mittelstand“. Von einem Vorschlag, der an „Sozialismus“ grenze. Welch Drohkulisse. Welch gewaltige Kaliber. Meinen sie wirklich denselben Gesetzesentwurf? Der 99 Prozent der Firmenerben weiterhin verschont?

Es ist so absurd, dass es fast unglaublich klingt. Und auf der anderen Seite ist es genau das, was man erwartet. Und das ist das wirklich skandalöse: Wir erwarten ja schon gar nicht mehr, dass sich die Bundesregierung für den Sozialstaat stark macht. Oder gar für das Volk.

Wer 5 Minuten Zeit hat, sollte man den ganzen Artikel lesen:

Jammernde Unternehmenserben99 Prozent steuerfrei? Ist uns zu wenig!

Kategorienökonomisch, politik Tags:

Warum ich bei Volvo Mühlenhort kein Auto mehr kaufen werde

28. Juni 2015 1 Kommentar
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Letztes Jahr im Juni habe ich nahe bei Bremen bei der Mühlenhort – Gruppe einen Volvo XC60 D5 AWD gekauft. Noch nicht alt und keine 50.000km gelaufen. Der Preis war dem Alter und der Laufleistung angemessen. Und mit dem Kauf gab es ein Jahr Garantie.

Anfang Juni war der Wagen in Inspektion (knappe 500€) bei einer lokalen, auf Volvo spezialisierten Werkstatt. Alles Tacko, wie sollte es auch anders sein. Doof nur, dass es einige Tage später anders gewesen ist:

Auf dem Weg nach Hause stieg Rauch aus der Motorhaube. Oh oh…

Also mal schnell in die Garantieunterlagen geschaut: Oh Glück! Bis Ende Juni noch Garantie!

Doch, oh weh, ein Blick ins „Kleingedruckte“ brachte dann üble Vorahnungen. Denn dort wird im Grunde alles ausgeschlossen, was kaputt gehen könnte. Nicht ausgeschlossen sind so Dinge wie die Ölwanne. Aber alles was sich bewegt oder irgendwie „kaputtgehwürdig“ scheint: nada. Für die Klimanalage ist z. B. ALLES ausgeschlossen außer des Lüfters. WTF?

Denn genau die Klimaanlage war das Problem: Der Kompressor war verstorben. Reparatur für Stammkunden 1000€

Und meine Vorahnung bewahrheitete sich: Auf Anfrage meiner Werkstatt lehnte das Autohaus Mühlenhort natürlich nicht nur die Beteiligung im Sinne einer Garantie ab. Sondern auch jede Form von Kulanzlösung.

Ich habe jetzt einen sehr ausführlichen und sehr enttäuschten Brief an Volvo Deutschland geschickt, nachdem mich das Social-Media-Team darauf aufmerksam gemacht hat. Denn eine Premium-Marke wie Volvo kann und darf eigentlich nicht akzeptieren…

  • das an einem Oberklassemodell nach nicht einmal 70.000 km der Klimakompressor einfach verstirbt und
  • das die Garantiebedingungen von Volvo Mühlenhort den Käufer dermaßen im Regen stehen lassen.

Natürlich trage ich eine Teilschuld, weil ich nicht auf die Idee gekommen bin, mir mal die Garantie-Details durchzulesen. Nur: was hätte das gebracht? Denn als Käufer habe ich die Bedingungen so zu akzeptieren wie sie mir diktiert werden – sonst verkauft man mir schlicht das Auto nicht.

Kurzfassung ist und bleibt aber, dass ein so übler Beigeschmack bei mir entstanden ist, dass der nächste Volvo (vermutlich ein XC90) bei jedem beliebigen Händler gekauft werden kann – nur nicht bei Mühlenhort. Oder einem weiteren Händler, der mir eine Garantie verkauft, die im Falle eines Falles nicht das Papier wert scheint, auf dem sie gedruckt wird.

Ich hoffe jetzt, dass Volvo Deutschland der gleichen Meinung ist und mir eine Kulanz-Lösung anbietet. Denn die aktuelle Erfahrung ist 180° dem gegenüber gedreht, wie ich Volvo bisher wahrgenommen habe – und warum ich auch Freunde und Bekannte gerne überzeugt habe, sich einen „Schwedenpanzer“ zu gönnen.

Kategoriengedanken Tags:

Warum ich nicht mit „MeinFernbus“ / „FLIXBus“ reisen würde

28. Juni 2015 3 Kommentare
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Stellt Euch vor, Ihr seid auf der Autobahn. Nehmen wir an, es ist die A40 und ihr fahrt in Duisburg auf.

Hinter Euch seht ihr einen Bus. Der näher kommt. Es ist 80 km/h und er kommt rasch näher. Dann sind vor Essen 100 km/h erlaubt und er kommt immer noch näher. Dann stellt Euch vor, im Spiegel sieht es auf der linken Spur ungefähr so aus:

FullSizeRenderLeider sieht man auf dem Foto nicht den intensiven Gebrauch der Lichthupe um die „Überholabsicht“ anzuzeigen. Weniger entspannte Autofahrer hätten das Gefühl, der drängelt. Böse Zeitgenossen würden gar den Begriff der Nötigung in den Mund nehmen.

Stellt Euch ferner vor, der Bus will dann unbedingt auf einer endenden Fahrspur noch überholen:

IMG_5604

Stellt Euch letztlich vor, dass Ihr natürlich Platz macht – und bei einem Blick auf den Tacho feststellt, dass ihr genau 100 km/h fahrt – der Bus sich aber deutlich entfernt und somit deutlich über 100 km/h fahren muss:

IMG_5605

Ich bin froh, dass wir zu zweit im Auto waren und der Beifahrer die Fotos machen konnte. Ich meine, das glaubt einem doch kein Schwein, dass man bei Tempo 100 von einem Bus mit Fernlicht auf der linken Spur genötigt wird auszuweichen und der dann mit deutlich über 100 km/h weiter fährt.

Also sorry,

mir ist klar, dass es sich hier um das individuelle Versagen eines Fahrers handelt. Aber das reicht für mich, um sicher zu sein, dass ich niemals eine Reise mit MeinFernbus  / Flix buchen werde.

 

@meinfernbus: Kennzeichen habe ich notiert, falls Ihr wissen möchtet welcher Subunternehmer und welcher Fahrer hier mit Eurem Ruf so locker umgeht…

Kategorienfoto, gedanken Tags:

Wenn ich das mal mit unseren Baustellen vergleiche… Japan wtf

23. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorieninternettes Tags:

Der NRW Justizminister Kutschaty auf dem Weg zum WTF des Jahres

14. Juni 2015 1 Kommentar
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Da blätter ich gerade anhnungslos durch das Internetz und was lese ich auf derwesten?

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) will Angriffe auf private Computer besser abwehren. Für die Justizministerkonferenz am Mittwoch in Stuttgart kündigte Kutschaty einen Vorstoß gegen Cyberkriminalität an. Nötig sei neben härteren Strafen für Hacker ein gemeinsames Vorgehen der Länder mit Herstellern von Computern und Software bei der Suche nach technischen Lösungen zum Schutz heimischer Computer, sagte Kutschaty dieser Zeitung.

Natürlich könnte man an dieser Stelle darauf hinweisen, welche Regierungsparteien gerade dabei sind, das Netz durch Bundestrojaner und VDS unsicherer zu machen. Oder welche (die gleichen) Parteien mit dem Verbot von entsprechender Software die Suche nach Schwachstellen deutlich erschwert haben. Das wäre aber zu kompliziert.

Statt dessen kann man als Minister ja auch einfach mal was behaupten:

Die jüngste Attacke auf die Computersysteme im Bundestag zeigt aus Sicht des Ministers, dass der größte Schaden durch das Zusammenschalten von Millionen manipulierter Computer angerichtet werden kann.

Wie meinen?

Vielleicht habe ich was nicht mitbekommen, aber die Attacke auf den Bundestag war nach meiner Kenntnis kein DDOS oder sowas, sondern gutes alter Social Engeneering. Schick genug Deppen einen Link, einer klickt schon. Oder eine.

Natürlich hätte Herr K das googlen können. Hätte er die notwendige Kompetenz dazu. Hat er vielleicht sogar und vielleicht wollte er einfach nur nicht?

Der Simplon in mir möchte glauben, dass Kutschaty einfach nicht weiß wovon er redet. El Paranoido ist aber der Meinung, dass er es vielleicht so weiß. Denn was könnte man machen, wenn „Millionen zusammengeschalteter Computer“ Unheil anzurichten drohen? Die Abschalten. Oder besser noch: Beobachten, dass sie gar nicht erst zusammengeschaltet verbösartigt werden. Kann man heute nicht. Aber könnte man morgen vielleicht. Das Zauberwort lautet…

Bundestrojaner

Kutschaty ist zuversichtlich, dass sich die Justizminister auf eine gemeinsame Linie gegen die Hacker verständigen können. „Wenn uns das gelingt, haben wir eines der größten Risiken der Internetnutzung beseitigt.“

Ich kommentiere das jetzt mal nicht weiter. Denkt Euch Euren Teil.

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