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Ohne Worte…

6. August 2014 1 Kommentar
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Wahre Größe…

31. Juli 2014 1 Kommentar
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… ist ausgesprochen Relativ.

Und hängt immer von Wahl des Vergleichs ab ;-)

So wird aus Groß…

smart

Schnell klein…

24h

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Zutiefst beunruhigt

30. Juli 2014 4 Kommentare
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Neben dem ganzen alltäglichen Wahnsinn beunruhigen mich derzeit zwei Dinge…

  • Nah-Ost: Ich verstehe zu wenig von dem Konflikt Israel, Gaza, Hamas und Co. um mitreden zu können. Ich bin nicht mal sicher, was man sagen / denken darf, um nicht Israelfeindlichkeit oder gar Antisemitismus unterstellt zu bekommen. Ich durchschaue das alles nicht und verstehe nicht was da vor sicht geht. Ich sehe nur Leid und Tot und frage mich, was da eigentlich abgeht.
  • Im Moment flammt der kalte Krieg ja wieder voll auf. Sei es in der Unterhaltung (z. B. in der neuen Serie “The Last Ship”) oder im echten Leben ist Russland wieder ein echter Feind. Aber alle Informationen die ich bekomme sind höchst widersprüchlich und machen mir fast den Eindruck, als wolle man von anderen Problemen (z. B. NSA-Affäre) ablenken. Und auch hier: Wer Fragen stellt wie Fefe sieht sich ja auch gleich in eine Ecke gestellt. Wohin genau soll denn ein neuer kalter Krieg führen? Droht am Ende das Ende der kriegsfreien Zeit in Europa? Ist Russland echter “Problembär” oder nur ein künstlich gehyptes Feindbild? Ich verstehe es schlicht nicht.

Ich dachte immer, ich bin in der Lage solche Konflikte soweit zu durchschauen, dass ich mir eine eigene Meinung bilden kann.  Aber bei zahlreichen Konfliktherden kann ich das im Moment nicht. Nicht nur, weil mir die Berichterstattung oft den Eindruck vermittelt, nicht objektiv zu sein. Sondern auch weil kritische Stimmen und Fragen ganz schnell mit Denk- und Äußerungsverboten belegt werden.

Das ist doch Scheiße.

Und wenn mir mal jemand bitte erklären könnte, was wirklich Sache ist? Ich wäre sehr dankbar…

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Es gibt so Tage….

29. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Guten Morgen. Kaffee getrunken? Na, dann kann ja ein Blick in die Zeitung, bzw. das Internet folgen.

Der Justizminister Maas (SPD) schafft defacto mal eben das politische Asyl ab. Ausgerechnet die Form von Asyl, die dringend gebraucht wird, wenn Regierungen gleich wo Amok laufen. Im Fall Maas geht es natürlich um Snowden:

Ich sag mal so, dass was Herr Mass für “schwierig” hält ist letztlich eine Frage des Wollens. Ich konnte noch nicht zur Kenntnis nehmen, dass mal ergebnisoffen oder unter der Prämisse es zu ermöglichen überhaupt ernsthaft geprüft wird. Wenn aber Snowden kein Präzedenzfall ist, was oder wer wäre dann eines? Und sind transnationale Beziehungen so offensichtlich wertvoller als Artikel 1 des Grundgesetzes?

Währenddessen wird in Australien eine riesige Kohlemine genehmigt. Mit “kleinen” Auswirkungen auf die eigentlichen Schätze des Landes:

Wirtschaft geht vor Umweltschutz: Die indische Firma Adani darf in Australien ein gigantisches Bergbau-Projekt umsetzen. Naturschützer sind entsetzt, denn nicht nur ein riesiges Reservoir ist in Gefahr, auch das Great Barrier Reef könnte großen Schaden nehmen.

Aber ich bin sicher, wir brauchen dringed mehr Kohle, die noch mehr CO2 in die Atmosphäre pustet. Und alle die was vom Klimawandel schreien, sind ja eh nur technikfeindliche Idioten. Und so Unwetter, wie sie im Moment fast regelmäßig über uns hereinbrechen, also das hat damit gar nix zu tun:

Wieder starke Gewitter in Nordrhein-Westfalen: Heftiger Regen hat am Montagabend und in der Nacht die Feuerwehren in Atem gehalten. Besonders betroffen war die Region Münster. Dort ist ein Mann in einem überfluteten Keller ertrunken. Aber auch das Ruhrgebiet und Teile des Niederrheins waren betroffen. Für Dienstag gibt es neue Unwetter-Warnungen.

Tja, auf der anderen Seite reiht sich Australien nur in die Linie derer ein, die tun, was getan werden muss. Ganz vorne mit dabei, nicht nur bei der Verfolgung unliebsamer Personen wie Snowden oder Assange ist natürlich auch immer England. Die mal eben fast das ganze Land für Fracking frei geben:

Die Regierung in London hat am Montag die Hälfte der Fläche Großbritanniens für Fracking freigegeben. Dazu gehören „unter bestimmten Umständen“ auch Nationalparks, Naturschutzgebiete und Stätten des Weltkulturerbes. Dafür müssen die Unternehmen allerdings eine „besonders umfassende und detaillierte“ Erklärung abgeben, aus der hervorgeht, dass sie die Bedenken der lokalen Bevölkerung ernst nehmen.

Ich bin sicher, die Unternehmen werden die Schranken ganz doll ernst nehmen. Ne Spaß, werden sie natürlich nicht. Denn dafür hat man ja durch “Freihandelsabkommen” und geheime Schiedsgerichte längst eine Schattenjustiz erfunden. Deren Auswüchse, als Vorwarnung für das was TTIP uns tolles bringen wird, kann man gerade in Kanada sehen:

Ein US-Konzern verklagt Kanada wegen eines Fracking-Verbots – auf Basis eines Freihandelsabkommens. Jetzt könnte auch das Abkommen zwischen EU und Kanada scheitern. (…)

Aber nicht nur in den USA, auch in Deutschland dürften die Vorbehalte Gabriels auf Widerstand stoßen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die deutsche Industrie werben für TTIP, das den Handel vereinfachen und der deutschen Wirtschaft zahlreiche neue Arbeitsplätze bringen soll.

So, ich glaub ich mach das Internet wieder zu und steige von Kaffee um auf Vodka.

Pyrogames 2014 in Bochum – Fotos und Bericht

27. Juli 2014 4 Kommentare
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Sylvester ist ja für die meisten Leute ein Erlebnis: Endlich Feuerwerk kaufen dürfen und in den Himmel schießen. Aber wenn wir mal ehrlich sind: an professionelle Feuerwerke kommt das nicht ran.

Dann sind da noch professionelle Feuerwerke: Das Abschlussfeuerwerk der Kirmes oder des Stadtfestes gehören dazu. Und natürlich ganz besondere Veranstaltungen, wie Rhein in Flammen. Das Problem daran ist nur, dass alles immer viel zu schnell vorbei ist. Und warum sollte man sich auch mit einem Feuerwerk zufrieden geben, wenn man an einem Abend gleich Vier haben kann?

Am Samstag kamen die Pyrogames – das Duell der Feuerwerker in den Pott und gaben ihr Stelldichein in Bochum, auf dem Gelände der Jahrhunderthalle. Die Veranstaltung bezeichnet sich gern auch selbst als “die Championsleague des Feuerwerks” und das allein sollte schon Grund genug sein, mal vorbei zu schauen. Die über 1.000 Karten die schon im Vorfeld bei Groupon verkauft worden waren, ließen auch auf ein eher gut besuchtes Event schließen. Und dazu noch perfektes Wetter mit um die 23°C und Sonne – Herz, was willst Du mehr.

 

Pyro_0006Das Gelände war gut gewählt, denn auf der Fläche der Jahunderthalle in Bochum haben viele tausend Menschen Platz, ohne sich besonders eingeengt zu fühlen. Dabei wurde der Besucherstrom über die “Gastronomische Meile” geleitet, die so aufgestellt war, dass es nirgendwo Gedränge oder das Gefühl von Enge gabe. Die Ausschilderung der Wege und Notausgänge ließ die Nachwirkungen der Love-Parade durchaus spüren: Die Veranstalter setzen heute ganz klar auf Sicherheit.

Das bedeutete dann für die Gäste aber im gleichen Atemzug eine entspanntere Atmosphäre.

Pyro_0005Um den Wartenden die Zeit nicht zu lang werden zu lassen, begann relativ zeitnah nach dem Einlass auch schon das Vorprogramm.

Den Aufschlag dabei machte Joyce Hildebrand, eine 16jährige Nachwuchskünstlerin, die schon einige Jahre auf den Veranstaltungen der Pyrogames Bühnenerfahrung sammeln darf. Das sie noch sehr jung und eher unerfahren ist, konnte man durchaus hören. Aber wenn sich jemand in dem Alter auf die Bühne stellt und sowohl Coverversionen, als auch eigene Titel singt, darf man darüber mal hinweg sehen :-)

Joyce nutzte dann die Gelegenheit, auf ihren ersten Kinofilm, Summer of Dreams, aufmerksam zu machen. Eine Low-Budget-Produktion in der sie die Hauptrolle spielt und die sich mit dem Thema Mobbing auseinandersetzt – und tatsächlich den Sprung auf die Leinwand geschafft hat.

 

 

Pyro_0011Zweiter Akt des Abends waren “The Porthers”, nach eigenen Angaben die verrückteste Boyband der Welt. Und tatsächlich gab sich die Band weder Mühe ernst genommen zu werden, noch gute Musik zu machen.

Wenn man Kritik üben will, dann kann man eigentlich nur feststellen, dass The Porthers eher in den Sommer an den Ballermann passen würden, denn auf eine Veranstaltung, die sich an alle Schichten der Gesellschaft wendet und familientaugliche Unterhaltung bieten will.

Das soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass es zahlreiche Leute gab, die sich durchaus angesprochen gefühlt haben.

Pyro_0015Definitv aber der beste Live-Act in der Wahrnehmung der Zuschauer waren Stamping Feet. Irgendwo in der Tradition von Stomp angesiedelt, prügelten die drei jungen Drummer aus Berlin auf ihre Schlagzeuge ein – und kein Muskel im Publikum blieb ruhig.

Wer sich schon immer mal anhören wollte, wie man mit einem Winkelschleifer Musik machen kann, oder wer einfach wissen will wie gut Schlagzeuger sein können, wird um die Drei nicht herum kommen. Und so wurde dann dem Publikum ordentlich eingeheizt, bis die Nacht anbrach – und die Spiele beginnen konnten.

 

Pyro_0031Im Rahmen des Wettbewerbs wollten und sollten dann vier Teams zeigen, was sie als Feuerwerker drauf haben. Das ist auch das Besondere an den Pyrogames: Sieht man sonst das Feuerwerk eines Spezialisten, kamen hier gleich 4 hintereinander auf die Augen und Ohren der Besucher zu.

Sieht man von einer kleinen technischen Panne beim zweiten Team ab, die Musik startete nicht pünktlich, erlebten die mehreren tausend Zuschauer gestern an der Jahrhunderthalle ihr “blaues Wunder”. Denn so viele, so hervorragend choreographierte und technisch perfekt ausgeführte Feuerwerke gibt es ausgesprochen selten zu sehen und zu erleben.

Pyro_0045Auch wenn alle 4 Teams grandiose Arbeit geleistet haben, muss man das Team von “Apollo art of laser and fire” hier hervor heben. Jürgen Matkowitz hatte nicht nur das Vergnügen zwischen den ersten und den letzten beiden Shows eine Lasershow vom Feinsten zu präsentieren:

Anders als die anderen drei Teams bestand seine Show nicht nur aus Feuerwerk plus Flammenwerfer. Sondern eben auch aus perfekt integrierter Lasershow. Und wer seine Präsentation, untermalt von Rammstein und AC-DC, gesehen und gehört hat, wird die Eindrücke so schnell nicht mehr los werden.

Im Fazit kann man die Pyrogames als eine absolut perfekte Veranstaltung für die ganze Familie bezeichnen. Ein bisschen schade ist, wenn nach dem vierten Feuerwerk der Großteil der Besucher geht und weder den zweiten Auftritt von Stamping Feet, noch die Siegerehrung besucht. Allerdings waren die Besucher die eigentlichen Gewinner des Abends.

Wer es verpasst hat, hat dieses Jahr noch 12 Mal die Gelegenheit, sich die Pyrogames in Deutschland anzusehen – leider nicht mehr in NRW und hier sollte der Veranstalter vielleicht noch nachbessern.

 

 

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Mini DVR gesucht – gibt’s das was ich will wieder nicht?

22. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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For Fun ;-) habe ich heute mal nach Mini-DVR und Dashcams geschaut. Und ich bin ehrlich gesagt überrascht.

Die Geräte, die man in allen möglichen Preisklassen kaufen kann, sind in meinen Augen alle total ungeeignet und doof. Ich meine, wer will sich denn so klobige Dinger ins Fenster hängen? TFT-Display mit 4″? Wozu?

In meiner Vorstellung hätten die Geräte aus einer Optik bestanden, die mit einem DVR im Handschuhfach verbuden sind, also in etwa so wie das hier. Nur halt mit externer Stromversorgung und den üblichen Funktionen. Ggf. noch mit GPS und Beschleunigungssensor.

Wieso gibt es die nicht?

Kann mir doch keiner erzählen, es gäbe keinen Markt dafür…

Also, liebe Leserinnen und Leser: helft mir mal suchen!

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Serien Serien

22. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin ein Serienjunkie.

So. Nachdem das raus ist, geht es mir gleich viel besser. Zeit, sich mal mit meiner Sucht auseinander zu setzen:

Als ich groß wurde (nicht erwachsen), kamen im Vorabendprogramm Serien wie A-Team, ein Colt für alle Fälle. Battlestar Galactica und Trio mit vier Fäusten. Das alles und alle anderen waren Serien, die jeweils ein sehr eigenes Thema besetzt haben und eigentlich in jeder Folge das gleiche Muster hatten. K.I.T.T. hat immer zwei mal den Turbo Boost gezündet und das A-Team hat sich immer in einer auswegslosen Situation einen Panzer gebaut. Ganz selten wurde mal eine Story über zwei Folgen gespannt.

Für mich als Kind / Teenager waren die Serien trotzdem spannend. Für die Erwachsenen waren sie seichte Unterhaltung.

Der Absturz kam  meiner Meinung nach mit den Telenovelas aus dt. Produktion wie GZSZ und den Shows am Nachmittag, seien es die Richtershows oder Talkshows gewesen. Wusste man, dass die alten Vorabendserien nicht ernst zu nehmen waren, forderten die neuen Formate, man solle sie gefälligst respektieren. Damals habe ich meinen Fernseh abgegeben.

Mittlerweile erleben wir bei Serien aber etwas anderes: Den Mut, lange und komplexe Geschichten zu erzählen. Und als Fan möglichst langer Bücher und Buchreihen sprechen solche Serien mich an. Ich liebe es, als “Binge Viewer” ganze DVDs am Stück zu gucken. Ich war mit den Jack Lost und habe mit Walter Drogen gekocht. Ich habe mit Dexter gemordet und mit den True Detectice den gelben König gejagt. Dabei werden Serien mutiger, was die Komplexität angeht und verlangen von ihren Zuschauern mehr, als es bei Lindenstraße und Co je der Fall war: der Geschichte zu folgen. Das Ende von Serien ist heute verstörend (Lost), unbefriedigend (Dexter) oder gar voll und ganz befriedigend (Breaking Bad) und immer wie das Ende eines Buches: Eigentlich will man noch mehr erfahren.

Dabei sind Serien langsam aber sicher dabei, dem Kino ernsthafte Konkurenz zu machen: Kinofilme laufen oft auch wie Serien früher nach Schema F oder sind selbst mit Überlänge zu kurz. Die Versuche, Filme auf epische Länge zu ziehen hat beim Herrn der Ringe funktioniert – aber nur auf DVD. Dabei werden Kinoproduktionen immer teurer und es gibt immer weniger wirklich gute Filme. Klar, der Markt muss sich konzentrieren.

Allerdings ist es schön zu sehen, dass AMC, HBO und wie sie alle heißen sich trauen, gegen das Kino anzutreten. Und auch Serien wie Houes of Cards oder der neue Sherlock sind ja der beste Beweis dafür, dass sich auch “Experimente” lohnen. Ein solches Experiment könnte in Zukunft sein, Filme und Serien enger zu verweben. So etwas könnte sich z. B. für den dunklen Turm anbieten.

Und vielleicht wird es bald so sein, dass die meisten spannenden Produktionen gar nicht mehr im Kino laufen. Sondern eben nur noch als Serien im Stream oder TV. Um sich den Nutzern anzupassen. Vermutlich einhergehend damit wird es dann im Kino nur noch extremes High-Quality zu sehen geben: Ultra-HD und in 3D für deutlich mehr Geld als heute?

Ich bin mal gespannt wie es weiter geht. Auf jeden Fall freut es mich, dass der Tiefpunkt durchschritten zu sein scheint und Serien heute besser denn je sind.

 

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The Signal

20. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Dieses Jahr habe ich im Kino schon viele Filme gesehen, die mich unangenehm überrascht haben. Das macht sich auch bei der Frequenz meiner Kinobesuche deutlich: Es sind weit weniger als letztes Jahr. Vergangene Woche aber wollte ich unbedingt ins Kino und der einzige Film, der in Frage kam, war “The Signal”. Und das auch nur wegen des Plakat-Motivs und L. Fishburn.

Also ab ins Kino.

In dem Saal war außer uns 3 noch ein vierter Gast. Ich mag leere Kinos ;-)

Tja… und was soll ich jetzt sagen?

Ich persönlich halte den Film für eine der positiven Überraschungen des Jahres. Ganz klar low Budget und nicht frei von Ideen-Klau bei Produktionen zwischen Blair Witch Project und Dr. Who. Aber trotzdem überaus sehenswert und sehr tiefgründig.

Bei uns viel die Wertung 2 zu 1 aus: eine mochte den Film nicht, wir Männer mochten ihn sehr. Und das er funktioniert liegt auch daran, dass wir danach noch eine ganze Weile darüber diskutiert haben. Insofern kann man eigentlich nur sagen, dass SciFi-Freunde die Lust haben sich auf etwas Neues einzulassen, sich den Film unbedingt anschauen sollten.

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Warum der Staat nicht mit Geheimnissen handeln darf

16. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Schon lange ist mir ein Dorn im Auge, was “der Staat” alles vor seinen Bürgern geheim halten will. Mit wenigen Totschlagargumenten wie Terrorismus, Staatswohl und schützenswerten Geschäftsgeheimnissen.

Auch TollCollect und die LKW-Maut sind da keine Ausnahme. Heise hinterfragt in einem sehr lesenswerten Artikel, warum wir über eine PKW-Maut diskutieren, wenn noch nicht einmal die Außenstände bei der LKW-Maut eingetrieben sind. Und dabei wird auch noch mal das undurchsichtige Vertragsgeflecht thematisiert. Bestens zusammengefasst in diesem Absatz:

Erschwert wird die Debatte dadurch, dass die Verträge mit Toll Collect so geheim gehalten werden, dass nicht mal Parlamentarier mehr richtig durchblicken. Über das wahre Ausmaß, inwieweit sich der Bund hier durch Privatwirtschaft hat abzocken lassen, kann daher nur spekuliert werden.

Und genau so wird es sein. Und in 10, 20 oder 30 Jahren werden wir verdattert fragen, wie es sein konnte, dass private Unternehmen den Großteil des Reibach gemacht haben und wie wir Steuerzahler dafür erstens bluten durften. Und wie wir zweitens sehenden Auges hinters Licht geführt wurden.

Nur… Haftbar wird dann niemand sein. Wie üblich. Und Schuld schon gar nicht.

Und genau deswegen darf es solche Geheimverträge nicht geben. Der Staat handelt für die Bürger. Und diese, zumindest deren Vertreter im Parlament aber, haben das Recht auf alle Informationen. Ohne Diskussion.

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Alles Böse

16. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch?

Zeitung lese mach einsam, weil alle im Bus nur noch in die Zeitung starren. Fernsehen macht einsam, dumm und man vereinsamt. Rechteckige Augen inklusive. Computer machen uns zu Einzelgängern, die nicht mehr sozial interagieren können. Computerspiele machen süchtig. Und das Internet läßt die Gesellschaft zwischen Drogen und Porno verrohen.

Da ist es nur konsequent, wenn man das fortsetzt. Aktuell: Smartphones

Immer mehr Jugendliche nutzen ihr Smartphone so häufig, dass Ärzte Alarm schlagen. Die Jugendlichen verlernten analoges Lernen. Inzwischen gibt es Sprechstunden, die sich um Jungen und Mädchen kümmern, die spielsüchtig und handysüchtig sind.

Intensives Kopfschütteln gibt es hier: Ärzte warnen vor Smartphone-Sucht bei Jugendlichen

Das lässt mich immer an die drei Phasen der Technologieadaption im Leben denken. In der ersten Phase erleben wir das Entstehen neuer und faszinierender Technologien, die in unser Leben kommen. In einer zweiten Phase ist die Technik und der Fortschritt normaler Teil unseres Lebens. Und im dritten Abschnitt behaupten wir immer, dass es früher auch ging und alles besser war. In welchem Abschnitt der Autor wohl gerade steckt? ;-)

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Ist unsere Regierung noch regierungsfähig?

15. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Die Frage muss man stellen.

Denn die Geschichte der NSA und verbündeter Dienste macht immer deutlicher, dass unsere Regierung längst nicht mehr die Fäden in der Hand hält. Das sieht man nicht nur daran, dass die jetzt enttarnten zwei(!) Agenten nur die Spitze des Eisbergs sein dürften.

Auch der Fall Snowden macht klar, dass unsere Regierung völlig hilflos ist. Wenig überraschend versucht man alles, um Snowden nicht nach Deutschland zu holen und bloß nicht mehr zu erfahren, als unbedingt nötig. Dabei ist völlig klar, dass bei Veröffentlichungen im Ausland in aller Regel ein “auch in Deutschland” folgt.

Das dürfte auch für die jüngsten Enthüllungen gelten.

Und im Falle der  beiden Spione?

Da sah wohl selbst die Bundesregierung die Notwendigkeit, wenigstens symbolisch zu handeln und einen Geheimdienstkoordinator des Landes zu verweisen. Aber offensichtlich ist der Einfluss der amerikanischen Regierung aud die Deutsche so groß, dass man uns mit ausgestrecktem Mittelfinger ein lautes F U zuruft. Und gar nicht daran denkt, sich an irgendwelche Regeln zu halten.

Es wird m. M. n. immer deutlicher, dass die Regierung nicht nur kein Interesse an der Aufklärung des NSA- (und GHCQ/BND-)Skandals hat. Sondern schlicht Angst davor, dass mit einer Aufklärung auch sichtbar wird, dass man sich dem gar nicht verwehren kann.

Was soll man über eine Regierung denken, die äußerlich demokratisch legitimiert zu sein scheint, nach innen aber wohl komplett fremdgesteuert durch eine andere Regierung zu sein scheint?

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The Fish Prince of Bielefeld

9. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Klimawandel? Das ist doch eine Lüge der Ökospinner

7. Juli 2014 1 Kommentar
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Die Diskussion ob sich das Klima wandelt oder nicht ist sehr emotionsgeladen. Das liegt zum einen daran, dass nicht-glauben viel einfacher ist und glauben durch nur wenige wirkliche Fakten erschwert wird.

Wenn ich aber wissen will, ob sich das Klima wandelt, gucke ich aus dem Fenster. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich in einer – wettertechnisch gesehen – sehr stabilen Gegend wohne. Wohnte. Denn in den letzten Jahren häufen sich die Wetterereignisse, die angeblich ja nur alle x Jahre mal vor kommen.

Foto 3Tatsächlich aber scheinen die Abstände immer kürzer zu werden – und das Wetter immer extremer. Gestern war wieder ein schönes Beispiel dafür, als binnen Minuten ein richtiges Unwetter erst entstand und dann über Voerde hinwegzog.

Foto 4Wenn man sich dann mal damit auseinander setzt, findet man durchaus Ansätze für Erklärungen, die plausibel klingen. Und die auf der einen Seite eine natürliche Verschiebung des Klimas berücksichtigen, auf der anderen Seite aber auch den Einfluss des Menschen:

Jahrzehntelang erhobene Messdaten vieler tausend Wetterstationen, Satelliten, Schiffe, Bojen, Tiefseesonden und Ballons lassen inzwischen keinen seriösen Zweifel mehr daran, dass die von Menschen erzeugten Treibhausgase einen größeren Anteil der von der Sonne eingestrahlten Wärme in der Atmosphäre festhalten

Was es für mich nur schwer macht ist, dass ich nicht verstehe das immer noch viele Menschen das einfach ignorieren. Und sich in ihrem Verhalten kein bisschen anpassen – und das fängt bei der Vermeidung überflüssiger Autofahrten an, geht über die Auswahl von Stromanbietern mit regenerativer Energie bis hin zuunzähligen anderen Maßnahmen die wir treffen können – und die im Long Run auch dafür sorgen müssen, dass wir nicht einfach nur die Erzeugung von Klimagasen in andere Teile der Welt (China, Afrika…) verlagern.

Und wenn ich dann Fefe lese…

Aktueller Trend aus den USA: Umweltzerstörungsbewegung. “Konservative” (wer sonst) bauen ihre Diesel-Trucks um, damit da aus dem Auspuff möglichst tiefschwarze Wolken an Abgas rauskommen. Damit versuchen sie dann, Hybrid-Fahrer einzuhüllen.

… geht mir manchmal der Glaube an unsere Intelligenz verloren. Und das Teufelchen auf meiner Schulter flüstert mir ins Ohr, dass wir es dann wohl nicht anders verdienen…

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Wenn die Kleinen erwachsen werden

6. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Mein drittes eigenes Auto nach dem Hyundai Coupe FX und dem Volvo V40 1,8i war ein Volvo V70 2.5TDI mit Vollausstattung:

DSCF0137Und ich habe das Auto geliebt. Spurtstark, relativ hohe Vmax – und im Gegenzug bei meinem Fahrstil (120 km/h, Tempomat an) mit 6 Liter Diesel sehr sparsam. Einfach ein praktisches Auto – vom Umzug bis zur Non-Stop-Tour nach Kroatien (ja wohl, eine Tankfüllung!) Bei gerade mal 450.000km gab es aber ein Problem.

Nicht mit dem Auto. Mit unserer Regierung. Die führte nämlich “Umweltzonen” ein und während ein Hummer H2 eine grüne Plakette bekam, bekam mein Völvchen eine Rote. Nachrüst-Kat? Leider nicht erwerbbar. Und da ich mehrmals die Woche nach Essen zur Uni musste, hatte ich ein Problem.

Also habe ich sehr schweren Herzens das Auto verkauft und mir ein Mini-Völvchen gekauft. Der ist zwar formal nur ungefähr 50cm kürzer, aber ein ganz anderes Auto. Kein Kofferraum inklusive:

01Dank LPG auch super preiswert im Unterhalt und mit nur zwei Haken. Das eine waren 125 PS beo 1,4 Tonnen Lebendgewicht – ohne Turbolader. Sportliches Autofahren war damit ein eher selten genutzter Begriff im Zusammenhang mit dem Auto. Trotzdem verrichtete er bis KM 150.000 völlig klaglos seinen Dienst – sieht man mal von dem Materialproblem am Vordersitz ab, von dem sich Volvo nix annehmen wollte.

Das zweite Problem war aber nicht so trivial: Durch den wirklich winzigen Kofferraum war die Zulademöglichkeit arg beschränkt. Und wenn man für einen mehrtägigen Urlaub nicht nur normale Klamotten, sondern auch Räder, Radklamotten und Ersatzteile packte, musste man schon Tetris-Meister Level 12 sein.

Tja…

und so reifte der Plan, mal wieder ein größeres Auto anzuschaffen. Nachdem Österreich ausgefallen war, war das eigentlich eine gute Gelegenheit. Und schwupps wurde ein neuer Volvo gekauft – und heute das erste Mal mit Rädern hinten druff beladen:

Foto 2Klitzekleiner Unterschied ;-)

Von dem Unterschied im Ladevolumen muss ich nix erzählen. Außerdem habe ich jetzt wieder 5 statt 4 Zylinder und einen Turbolader :-D Das hilft dann, was die meisten Menschen ja nicht glauben wollen, wirklich auch beim Sprit sparen. Wenn man sich zurück halten kann und dem Tempomat die Regie überläßt. Und so sah das aus, als ich Freitag nach Holland gefahren bin:

Foto 1Als kleines Gimick habe ich jetzt – für die harten niederrheinischen Winter, übrigens auch Allrad. Aber mal wieder kein Automatik. Aber irgendwann… irgendwann kauf auch ich mal ein Auto mit Automatik. Zum Beispiel den neuen V60 D6 Hybrid. Fast 300 PS und nur 1,5 Liter Diesel auf 100 km ;-)

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Wie gut, dass wir nicht paranoid sind

5. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Manchmal wundere und frage mich, wohin das alles noch führen soll.

Reicht es nicht, wenn Politiker auf Bundes- und Landesebene versuchen, uns mit Angst gefügig zu machen? Müssen wir echt aus allem eine potentielle Bedrohung epischen Ausmaßes machen?

Ich lese gerade im Lawblog:

“Der Rektor der betroffenen Schule hatte den Schülern empfohlen, sofort die 110 zu wählen, wenn sie den Mann sehen. Der Herausgeber der Neuen Rottweiler Zeitung schrieb sogar einen offenen Brief an den Unbekannten und warf ihm vor, auf inakzeptable Art und Weise Angst und Schrecken zu verbreiten. “

Na? Um was ging es wohl?

“Es handelt sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil. Dieser sagte, er sei Cosplayer. Der Mann lief nach Angaben der Polizei ganz ruhig über eine Wiese.”

Unfassbar. UN FASS BAR. Wie bekloppt soll das eigentlich noch werden?

Geht mal rüber und dann schüttelt mit mir gemeinsam den Kopf. Das ist ja in sich schlicht unerträglich, oder?

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