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Was Dein Handy mit einem Spielautomaten gemein hat…

23. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Gerade bei Fefe den vielleicht wichtigsten Artikel unserer Zeit gefunden – über die Ähnlichkeit im „Design“ von Apps und Glückspielautomaten. Absolut beeindruckend:

The average person checks their phone 150 times a day. Why do we do this? Are we making 150 conscious choices?

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Kauft mehr bei örtlichen Händlern. Obwohl…

21. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich würde gerne alles im Ort kaufen. Ehrlich. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass man es mir besonders schwer macht, den Händler vor Ort zu unterstützen.

Aktuelles Beispiel:

Am 07.06. erscheint das neue Buch meines Lieblingsautors. Ich kann es als gebundene Ausgabe beim gelben Fluss vorbestellen. Lieferung a, 07.06 garantiert, Preis 18,99€ – ist ein englisches Buch das nicht der Buchpreisbindung unterliegt.

Jetzt gibt es hier einen schnuckeligen Buchhandel, zu dem ich heute eh musste. Und an der Tür hängt ein Plakat, dass ich nicht bis zum Amazonas reisen muss, um ein gutes Buch zu bekommen. Naja, was solls, bestell ich doch direkt das Buch mit.

Ähm…

Also im örtlichen Handel kostet das Buch 25,99€.

Und ich kann es vorbestellen. Aber wann es kommt, kann man mir nicht sagen. Ich könne ja zwischendurch mal rein schauen. Auf Nachfrage war man zumindest bereit mich anzurufen, wenn es da ist – bestellt habe ich es nämlich als Überzeugungstäter und gegen jeden ökonomischen Verstand dann doch dort.

Aber mal ehrlich: 7€ mehr für ein Buch (ich konsumiere 20-30 Bücher/Hörbücher im Jahr!) und dann ein Liefertermin der „irgendwann“ sein kann? So gewinnt man als örtlicher Händler sicherlich keinen Blumentopf. Und man darf sich dann auch nicht beschweren, wenn weniger idealistische Menschen sagen: Dann doch lieber im Internet.

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BKA WARNT VOR TERROR BEI DER EM IN FRANKREICH

19. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Natürlich abstrakt. Und überhaupt eigentlich eher so. Also  nix konkretes. Aber man will halt gewarnt haben. Oder so. In einem schreiben das „intern“ sein soll und zufällig „extern“ wurde.

Ich hab jetzt keine Lust, das zu kommentieren. Ihr könnt Euch sicher denken, was hier stünde.

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Die FDP Voerde mag die FDP Voerde

18. Mai 2016 1 Kommentar
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Heute morgen habe ich hier, ja ich sage es offen, durchaus mit Bedauern festgestellt, dass die FDP es lange nicht mehr in den Blog geschafft hat. Das hat jemand gelesen und sich gedacht: Hey, dem Mann kann geholfen werden.

Und zack, erreicht mich folgender Screenshot von Facebook. Den ich jetzt mal nicht kommentieren möchte. Ich meine selbst wenn ich wollte, ich wüßte gar nicht wie. Ich meine ist das nur ein Fail, weil der Kommentator vergessen hat den Account zu wechseln, bevor er die FDP lobt? Oder ist das echt ernst gemeint, dass die FDP Voerde die FDP Voerde lobt? Ich bin so nachhaltig irritiert, wie das oft nur die FDP (Voerde) schafft. Danke dafür 🙂

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Der neue Feind der CDU: der Förderverein Haus Voerde

18. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Die CDU Voerde ist ja in letzter Zeit schon fast regelmäßig hier im Blog Thema. Und hat damit sogar schon der FDP den Rang abgelaufen, von der man eigentlich gar nichts mehr sieht oder hört.

Nach der Pleite mit der Grundsteuer – wir erinnern uns, die CDU hat für die Erhöhung gestimmt, wollte aber im Protokoll stehen haben, dass man ja eigentlich dagegen sei – und einigen anderen „Merkwürdigkeiten“ kommt jetzt die nächste Nummer, die wohl in Voerde nur noch Kopfschütteln erzeugt:

Jetzt schiesst sich die CDU auf den Förderverein Haus Voerde ein. Einen Verein, der bisher eigentlich nur positiv in Erscheinung getreten ist und jetzt massiv unter dem Auftritt der „Schwatten“  leiden wird.

In der NRZ:

Die CDU nimmt den Förderverein Haus Voerde ins Visier. Ein Dorn im Auge ist ihr die bisher in Rede stehende Nachbesetzung eines Beisitzer-Postens, der seit der Wahl von Stefan Schmitz zum Vorsitzenden vor sieben Wochen vakant ist. Die SPD hatte vor einem Monat beantragt, ihren Fraktionschef Uwe Goemann zu benennen.

Das hatte ich schon im Grünen Blog angesprochen. Die NRZ liefert noch mal Details:

 Die Drucksache zum SPD-Antrag stand zunächst im Haupt- und Finanzausschuss zur Beratung an. Dazu kam es nicht, der Tagesordnungspunkt wurde in den Stadtrat geschoben und dort von der Verwaltung gleich abgesetzt – um den Sachverhalt in einer ausführlichen Drucksache darzulegen, wie Bürgermeister Dirk Haarmann später gegenüber der NRZ erklärte.

Dazu muss man wissen, dass die CDU im Hauptausschuss noch „Diskussionsbedarf“ angemeldet hatte, weil man „leider keine Fraktionssitzung“ mehr hatte. Es schien mir persönlich so, als würde man auf einen großen, publikumswirksamen Auftritt im Rat hoffen. Entsprechend waren auch die Gesichter, als der Tagesordnungspunkt von der Tagesordnung in der Stadtratsitzung genommen wurde 😉

In der NRZ steht dann weiter:

Nach Ansicht der CDU wäre die „ursprünglich gewollte parteipolitische Vielfalt“ nicht mehr gegeben, sollte Goemann für Schmitz nachrücken, und deshalb sei eine öffentliche Besorgnis nicht auszuschließen, „wonach eine einseitige politische Einflussnahme auf Entscheidungsabläufe im Vorstand des Vereins möglich wäre“. Dies würde sich, so die CDU, „zwangsläufig negativ auf die Bereitschaft von Spendern zur Unterstützung des Vereins auswirken, da eine an parteipolitischen Interessen ausgerichtete Vereinsarbeit vermutet werden könnte“.

Das erklärt sich, wenn man weiß, dass im heute Vertreter von CDU, Grünen und SPD in dem Gremium sind. Von einem Verlust der parteipolitischen Vielfalt kann man da kaum sprechen: die 3 größten Fraktionen sind präsent.

Und ich wage mal die Behauptung, dass die Besetzung der Gremien niemanden bisher ernstlich interessiert hat. Wenn es zu einem Einbruch der Spenden kommt, dann allenfalls durch Politiker der CDU verursacht. Ich würde mir doch denken, die sollen erst mal ihr Kasperle-Theater in den Griff bekommen, bevor ich Geld spende. Ein Polit-Theater, dass derzeit ausschließlich von der CDU geführt wird und in dem die WGV auch noch den Kopf hinhalten soll:

Alternativ schlägt die CDU vor, Manfred Fregin (WGV) in den Vorstand des Fördervereins zu wählen.

Und der größte Witz ist ja, dass die CDU bis heute ausschließlich in der Presse über dieses Thema redet.

Aber: keine Situation ist so absurd, dass die CDU Voerde derzeit nicht noch einen Schlag drauf setzen könnte. Der Bonus ist ein zweiter Artikel in der NRZ von heute:

In ihrer Stellungnahme, die sie an den Bürgermeister geschickt hat, will die CDU von ihm Fragen zu den Finanzen des Fördervereins Haus Voerde beantwortet haben. In der ersten stellt sie zunächst in den Raum, dass in der Mitgliederversammlung am 30. März über einen „Verlust“ des gemeinnützigen Vereins von ca. 30 000 Euro in den vergangenen Jahren berichtet worden sein solle. Ob dies zutreffe, wodurch der Verlust entstanden und wie dieser ausgeglichen worden sei, will die CDU wissen. Bürgermeister Haarmann erklärt gegenüber der NRZ, dass diese Frage an den Verein gerichtet werden müsse, die Stadt sei dafür nicht der richtige Ansprechpartner.

Der Bürgermeister hat natürlich recht: Was soll der Unsinn, ihn zu fragen? Fragen zu den Vereinsfinanzen muss, wenn überhaupt, der Verein beantworten. Dessen Antwort fällt übrigens entsprechend eindeutig aus:

Geschäftsführer und Schatzmeister Jürgen Stackebrandt stellt im Gespräch mit der Redaktion fest, dass es zu keinem Zeitpunkt einen Verlust im Förderverein gegeben habe. Vorsitzender Stefan Schmitz sagt dasselbe, betont: „Ich habe einen schuldenfreien Verein übernommen.“ (…)
Die Begrifflichkeit „Verlust“ bezeichnet Jürgen Stackebrandt als „völlig daneben“ wie auch die Formulierung, dass darüber in der Mitgliederversammlung Ende März berichtet worden sein solle. „Seitens des Vorstandes hat darüber keiner referiert“, bestätigt Schmitz. Die Aussagen seien „völlig haltlos“. Stackebrandt findet es bedauerlich, dass die Besetzung des Beisitzer-Postens zu einem „Politikum geworden ist“.

Das ist mal deutlich. Und Stackebrandt ist übrigens weder CDU, noch SPD.

Was genau verspricht sich die CDU von dem Theater, dass sie hier gerade abzieht? Das die Vorderinnen und Voerder vergessen, was für eine Chaos-Politik die CDU in allen wichtigen Themen gerade fährt? Oder glaubt sie wirklich, hier großartig punkten zu können?

Und – by the way – Die Rheinische Post hat noch eine interessante Notiz zu den Verhältnissen 2004:

Bei der Vereinsgründung 2004 sah das nun von der CDU angeprangerte Verhältnis genau umgekehrt aus: Damals war sie mit vier Mitgliedern im Vorstand vertreten. Neben den drei Beisitzer-Posten war mit Hans-Werner Tomalak der stellvertretende Vorsitz auch durch einen Christdemokraten besetzt.

Es ist letztlich eigentlich auch egal. Wichtig ist nur das, was ich schon seit Wochen sage: das die CDU Voerde langsam mal wieder anfängt, ernsthafte und vor allem ernst zu nehmende Politik macht. Dieser Klamauk ist nicht mehr lustig. Es ist nur noch peinlich mit starker Tendenz zum Fremschämen.

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Wenn Nachrichten so absurd werden…

18. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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… das du selbst als Profi nicht mehr die Fassung bewahren kannst:

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Irgendwas stimmt doch da nicht…

16. Mai 2016 2 Kommentare
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Die nächste Kanada-Reise steht (endlich) an. Und ich checke im Moment regelmäßig die Flugpreise. Weil: Direktflüge zu den Zielen gibt es wenige und die sind teilweise recht teuer. Ich brauche zwei unabhängige Flüge (nach Montreal und von Vancouver), beides bitte ohne Stop-Over. Denn mit wird aus 8-9h Flugzeit auch gerne mal >30h.

Tja….

Und während mein „seit immer“-Favorit Air Canada auch schon mal bis zu 2000€ pro Person und Flug aufruft, bin ich heute auf das hier gestoßen:

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Kann mir das mal kurz jemand erklären? Und das ist  _kein_ Last Minute, weil der Flug erst Mitte(!) 2017(!) geplant ist. Das ist der Kurs, den man heute bezahlt, wenn man dann fliegen will. Und die Flughäfen sind mit der Bahn nicht weiter weg von Duisburg (in Zeit ausgedrückt), als Frankfurt am Main.

Ich bin nachhaltig irritiert. Und ernsthaft besorgt. Denn wenn das die Zukunft der Flugpreise ist, dann schaffen wir das mit den Klimazielen wohl kaum…

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Die 4-Minuten-Hypnose

14. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienfilm, technik Tags:

#verafake – oder: Ehre, wem Ehre gebührt

13. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Das Netz diskutiert über den neuen „Geniestreich“ von Jan Böhmermann. Und ich muss sagen: Zu recht, ein erneuter Volltreffer.

Nur: mir fehlte da was. Nämlich die Erwähnung von Fernsehkritik.tv. Denn Holger Kreymeier kämpft schon seit Jahren gegen den Müll im Trash-TV der Privaten. Und hate schon vor relativ langer Zeit insbesondere auch Sendungen wie Schwiegertochter gesucht auf’s Korn genommen.

Unvergessen Tim Mälzer zu dem Thema – und das schon 2010(!):

Ich nehme an, dass einem Team wie dem von Böhmermann das alles nicht verborgen geblieben ist. Und hätte mir gewünscht, dass man hier ein paar „Credits“ an Holger vergibt.

Das eigentliche Problem hat übrigens der Mafnificent Bastard zusammengefasst:

 

 

Kategorienfilm, gedanken, soziologie Tags:

Schatz, zieh was hübsches an, wir kriegen Besuch ;-)

12. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Interessante Ereignisse am frühen Abend:

Ich wollte gerade in der Fritz-Box etwas einstellen, da fällt mir die Liste der Geräte im Netz auf. Und die ist…. äh spannend, denn da ist ein WLAN-Device, dass nicht hier in den Haushalt gehört:

wlan

Und wer oder was hier mitsurft, hat sich die Mühe gemacht, einen sehr langen Schlüssel zu knacken. Klar, ich weiß das es Programme dafür gibt, die das automatisieren. Aber trotzdem – da gehört schon was zu  🙂

Hallo Du, wer auch immer Du bist: Wenn Du gefragt hättest, hätte ich Dich auch so mitspielen lassen. Du musst nicht gleich in fremde WLAN einbrechen. Und überhaupt: War Dir unser Freifunk zu langsam?

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Störerhaftung ade?

11. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich trau ja meinen Augen kaum und das wird auch so bleiben, bis gute Anwälte das Gesetz geprüft haben. Aber:

Heise und der Spiegel berichten übereistimmend, dass die GroKo noch dieses Jahr(!) die Störerhaftung für WLAN abschaffen will. Damit könnten auch Privathaushalte ihre WLAN wieder ohne Umwege (z. B. Freifunk) freigeben. Sogar die Vorschaltseite scheint vom Tisch:

Die Union hatte darauf gedrungen, dass Nutzer zumindest über eine Vorschaltseite zur Einwilligung in Vertragsbedingungen gezwungen werden sollen, um insbesondere Urheberrechtsverletzungen einzudämmen. Das ist nun aber offenbar zugunsten wirklich offener WLANs vom Tisch. (Heise)

Das würde Deutschland unglaublich nach vorne bringen, wenn WLAN-Betreiber nicht mehr pauschal haftbar sind, wenn ihre User Unsinn betreiben. Erfreulicherweise würde damit auch meine Petition hinfällig: Gemeinsam mit vielen Tausend Menschen hatte ich den Bundestag gebeten, sich des Themas anzunehmen.

Nur beiläufig sei erwähnt, dass mein Anliegen seit Januar 2011(!) unbearbeitet geblieben ist. Hätte sich dann aber ja durch liegenlassen erledigt 😉

Anyway: kommt es, wie es scheint, wäre das einfach gut.

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Wie schnell eine Gesellschaft sich ändern kann

10. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Die SZ steht ja sicherlich nicht im Ruf, ein grünes Kampfblatt zu sein. Deswegen ist es ein interessanter Hinweis auf eine Veränderung der Gesellschaft, wenn ausgerechnet sie ein Loblied auf Lastenräder schreibt:

Kommt das Lastenfahrrad raus aus der Nische?

Das ist insofern interessant, als das man schon das Gefühl haben kann, dass in den letzten Monaten die Fortbewegung ohne Verbrennungsmotor dramatisch an Aufmerksamkeit gewonnen hat.

Dazu beigetragen hat sicherlich die Diskussion um die Anschaffungsprämie für Elektro-Autos. Insbesondere hier fragen ja zunehmen die Menschen, ob es nicht sinnvoll wäre, diese Prämie eben auch für e-Bikes anzubieten. Gleichzeitig gewinnen Zweiräder auch in der Städteplanung rasant an Bedeutung.

Mit ein bisschen Zweckoptimismus kann man das durchaus so verstehen, dass sich hier die Gesellschaft verändert. Daran mag das gute Wetter seinen Teil haben – denn wer fährt schon gern im Regen Rad. Aber grundsätzlich scheint sich immer mehr auch die Überzeugung durchzusetzen, dass das Auto eben nicht die Lösung aller Probleme ist. Und manchmal sogar mehr Probleme verursacht.

Es wird interessant werden, das Thema „Verkehr in der Stadt“ mal zu beobachten. Denn ich glaube das nicht nur der finanzielle Druck durch immer höhere Kosten die Menschen vom Auto weg treibt. Ich bin fest überzeugt, dass unsere Gesellschaft dabei ist, eine neue Form anzunehmen. In der Ökonomie und Ökologie sich nicht gegenüberstehen und in der neue Formen des Miteinander entstehen. Und der Verkehr scheint hier das Leitmedium zu werden.

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Fort McMurray :-(

6. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wer mich kennt der weiß, dass ich so oft es geht in Kanada bin. Die meiste Zeit habe ich dabei im Großraum Edmonton verbracht.

370km Luftlinie Nordöstlich davon liegt Fort McMurray

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Screenshot Google Earth

Und gemessen an der Größe von Kanada sind 370 km keine wirkliche Entfernung:

Screenshot Google Earth

Screenshot Google Earth

In Fort McMurray lebten unter anderem der Bruder und dessen Frau von jemanden, der mir sehr wichtig ist. Deswegen macht mich das auch so betroffen, dass die von dort nach Edmonton fliehen mussten. Denn in und um Fort McMurray wüten die schlimmsten Waldbrände seit über einem Jahrhundert. Derzeit brennen 85.000 Hektar:

Hier hat ein Redditor das mal ins Verhältnis gesetzt:

Fort McMurray Fire Destruction Put in to Perspective

Das es so schlimm kommt, kann man sich vielleicht damit erklären, dass der Winter in Canada dieses Jahr ausgesprochen Milde war und wenig Schnee mit sich brachte. Passend dazu ist der Frühling ungewöhnlich heiß und es weht in der Gegend eigentlich immer leichter Wind. Das sind natürlich optimale Voraussetzungen für eine Katastrophe – da braucht es nicht viel mehr.

Leider ist der nächste Flug nach Kanada erst im Juni 2017 geplant. Und auch wenn ich direkt fliegen würde, gäbe es vermutlich wenig was ich tun könnte. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit und von der anderen Hälfte der Welt all das mit ansehen zu müssen, ist schon ziemlich ätzend 🙁

Das einzig Positive, dass ich dem abgewinnen kann, ist dass die Kanadier (und nicht nur die) aus den übrigen Landesteilen alles veruschen, um den tausenden von Menschen die fliehen müssen zu helfen. Auf Twitter kann man unter anderem bei #fortmcmurray ein Bild davon bekommen.

Und wenn wir das nächste Mal über den Klimawandel sprechen, dann denken wir vielleicht auch mal an dieses Feuer. Und fragen uns wie viel Schuld wir und unser Lebensstil daran haben.

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Apples Verständnis von „Eigentum“

6. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Seit Jahr und Tag warne ich Leute davor, sich irgendeine DRM-Scheisse einzufangen. Oder Musik/Filme nur als Service zu nutzen. Alles was von einem anderen Anbieter abhängig ist, gehört nicht Dir, sondern wird Dir nur überlassen. Praktischer Weise kann man ja sogar in iTunes gekaufte Musik direkt in mp3 ohne DRM konvertieren.

Das bisherige „Highlight“ war ja, wenn der Service dicht macht. Microsoft Zune war so ein Beispiel: Zune gibt es nicht mehr, die Lizenzen sind erloschen und damit hat man keinen Zugriff mehr auf die legal erworbene Musik.

Apple geht jetzt einen Schritt weiter:

Nutzern von Apple Music kann es passieren, dass Apple einfach die lokal gespeicherte Musik löscht. Ja, Ihr habt richtig gelesen: Apple löscht ungefragt Musikdateien von Eurem PC!

What Amber explained was exactly what I’d feared: through the Apple Music subscription, which I had, Apple now deletes files from its users’ computers. When I signed up for Apple Music, iTunes evaluated my massive collection of Mp3s and WAV files, scanned Apple’s database for what it considered matches, then removed the original files from my internal hard drive. REMOVED them. Deleted.

Den ganzen Artikel gibt es hier. Und glaubt mir, es ist noch schlimmer, als ihr jetzt meint.

Und das ist unendlich krass: Nicht nur erwerbt Ihr nur noch das Recht Musik von Apple zu hören, so lange Apple den Service anbietet. Die zerstören Euer Eigentum und nennen das regelkonform.

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Outlook 2010 und Dinge, die man gar nicht glauben will

4. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Eine Bekannte bat mich um Hilfe, weil „seit längerem“ schon ihr Mail-Client nicht funktioniert. Stellt sich raus: Outlook 2010.

Also habe ich mich auf die Fehlersuche gemacht. Da ich den Mailserver betreue, habe ich erst mal da geschaut: Da kamen aber keine Fehlerlogs (z. B. falsches Kennwort) oder so. Da war einfach gar nichts und das schon relativ lange.

Bleibt also nur ihr PC. Internet geht. Mail geht nicht. Also das Mailkonto überprüft. Alle Einstellungen richtig. Mailkonto gelöscht und neu angelegt. Nada.

Langsam fing das schon an, ein wenig komisch zu sein: ich konnte den Mailserver anpingen. Den Webserver ansprechen und per Webmailer ins Postfach. Ich konnte per FTP Verbindungen aufbauen. Nur Outlook konnte oder wollte nicht: „Server konnte nicht gefunden werden.“ WTF?

Selbst ein testweises einrichten alternativer DNS-Server brachte mich nicht weiter. Es war dann der Zufall:

Ich habe testweise noch mal einen Ping abgesetzt und dabei ist mir aufgefallen, dass offensichtlich der ISP (Telekom) irgendwann auf IP V6 umgestellt hat. Es schien mir zwar unwahrscheinlich, aber ich habe mal einfach V6 dekativiert und IP V4 aktiviert.

Und siehe da: Es kamen Mails.

Fazit: Outlook 2010 kann unter Windows 7 nicht  mit IP V6 umgehen.

Über das Warum kann man nur spekulieren. Und fluchen.

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