Archiv

Archiv für die Kategorie ‘internettes’

Liebe Sabine von der CDU…

25. März 2015 Keine Kommentare
No Gravatar

warum genau hast Du diese Pressemitteilung veröffentlicht? Hat keiner Deiner Berater Dir gesagt, dass man lieber nichts sagt, als Unsinn zu reden?

Noch eben von unterwegs ein Foto auf Facebook teilen oder ein Lied von YouTube herunterladen. Für viele ist das im Alltag ganz normal geworden. “Viele wissen dabei nicht, dass sie sich gerade strafbar machen. Das habe ich mal eben im Internet heruntergeladen und das habe ich mal eben im Laden mitgehen lassen sind nicht zwei Paar Schuhe. Wir können nicht weiterhin Unterschiede zwischen der realen und der virtuellen Welt machen. Das muss auch endlich gesetzlich geklärt werden”, so Sabine Verheyen.

Zunächst einmal den wichtigsten Unterschied:

Wenn Du eine Schuhhändlerin wärst und jemand würde das machen, dann wären die Schuhe? Genau… dann sind die Schuhe weg.

Was aber passiert, wenn einer auf Facebook ein Bild teilt? Richtig, ein anderer sieht es auch und das Original ist wo es war. Das Gleiche gilt auch beim Herunterladen von Musik.

Besonders deutlich wird der Wissensnachteil bei der Vermengung von “Download” und “Youtube”. Natürlich kann man Musik von Youtube auch runterladen, in erster Linie ist es aber ja ein Streaming-Dienst.

Das alles ist ein so hahnebüchener Unsinn, dass man gar nicht weiß wie man damit umgehen soll. Ich würde gerne das machen, was beim PC hilft: Runterfahren und wieder hoch fahren. Vielleicht einen Reset durchführen und der Frau noch mal gaaaanz langsam erklären, wie das mit den Daten und dem Internet so funktioniert.

Mit der Copyright-Arbeitsgruppe möchte die EVP-Fraktion das Thema grundlegend aufarbeiten und an das 2.0 Zeitalter anpassen: “Copyright ist ein vielschichtiges Thema. Nicht nur der Schutz des geistigen Eigentums und der kulturellen Vielfalt spielen dabei eine Rolle. Wir müssen die Rechte des Verbrauchers auch mit einem funktionierenden digitalen Binnenmarkt in Einklang bringen.

Ich habe so meine Zweifel.

Es geht um den Markt, es geht um Copyright. Das kann nur zur Folge haben, den Verbraucher noch weitergehend zu entrechten, als es eh schon der Fall ist. Reine Lobbydienste für die Rechteverwerter.

Und so Politiker vertreten unsere Interessen in Europa?

Oh man, wie übel.

Andersherum: sie kommt halt von der Neuland-Partei CDU. Hätte man da was anderes erwarten können oder hoffen dürfen? Vermutlich nicht…

Echt oder Falsch? Egal, das ist auf jeden Fall Internet-Gold

19. März 2015 Keine Kommentare
No Gravatar

… schon alleine durch den Bild-Typen :-D

 

Kategorieninternettes, soziologie Tags:

Ich lachste so hart…

19. März 2015 Keine Kommentare
No Gravatar

Der Sigmar. Die Angela. Das Logik.

15. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Mal wieder fordert Sigmar Gabriel die Vorratsdatenspeicherung. Und mal wieder steht das Abendland am Abgrund, wenn er sie nicht bekommt. Wahre Wunder könnte sie vollbringen. Nicht nur Verbrechen aufklären, sondern sie gar im Vorfeld verhinern.

Die dahinter stehende Logik versuche ich mal eben zu erklären:

Wenn Gabriel oder Merkel die VDS fordern, sollten wir mit gleicher Vehemenz den Rücktritt der beiden fordern.

Angesichts der VDS-Diskussion wundert der Schwachsinn rund um offene WLAN natürlich niemanden. Im Gegenteil, man stelle sich vor die Hardliner bekämen VDS in einem anonymen Netz. Wie lächerlich stände man dann mit heruntergelassener Hose dar. Ich meine, das ist eh der Fall, wenn mal davon ausgegangen wird, dass all die Hardcore-Internetzverbrecher eh TOR und ausländische VPN-Dienste nutzen. Nicht werden, sondern schon nutzen.

Die Frage die wir endlich mal laut diskutieren sollten: Wem nutzt eine VDS wirklich?

Wie Facebook schaffte, wovon AOL immer träumte

10. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Erinnert Ihr Euch noch an die AOL-CDs? Die mit den x Freistunden? Als AOL dem Nutzer zeigen wollte, was das Internet aus Sicht von AOL sei? Nämlich eine properitäre Oberfläche, bei der AOL bestimmt, was der User sieht? Und zu gleich der Zugang nur über AOL.

Das Konzept ging, trotz massiver Werbung, nicht auf.

Anders bei Facebook:

Dort geht man zum einen auch den Zugangsweg – wenn auch anders. So verhandelt Facebook nach wie vor mit den Carriern (“Internetanbietern” für Mobile Geräte), dass man doch bitte den eigenen Traffic ohne Kosten durchleite. Im Klartext also: Facebook soll nicht auf das Online-Volumen angerechnet werden.

Das wird Facebook sich was kosten lassen, aber die Idee ist klar: So lange die Mobilfunkanbieter so knausrig mit “Highspeed-Volumen” sind, wäre Facebook das Tor zur (Internet-)Welt. Und die Folgen kann man schon heute spüren:

Viele (jüngere) Menschen wissen gar nicht, dass Facebook nur ein Dienst, eine aufgebohrte Website, im Internet ist. Klingt unglaublich, ist aber tatsächlich so: Für die nachwachsende Generation ist Facebook =/= Internet. Das hat natürlich massive Auswirkungen auf das Verständnis des Internets an sich – aber auch auf die Bedeutung von Facebook.

Wie krass das Missverhältnis ist sieht man z. B. daran, wenn die amok laufenden Logiken von Facebook gerade massiv American Natives aus dem Netz kicken, weil sie deren Namen für Fake halten.  Daran ist nicht nur das erstaunliche, dass Facebook sich ein solch arrogantes Verhalten offensichtlich erlauben kann und darf. Viel erschreckender ist die Reaktion der Betroffenen.

Denn statt Facebook den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen, passiert was? Richtig: Die Betroffenene betteln darum, wieder rein zu dürfen:

Dana, who’s Lakota and has been using Facebook since 2007, explains that she’s presented a photo ID, library card and one piece of mail to the company in an attempt to restore her account.

Insgesamt verstärkt mich das in meiner Meinung, dass Facebook eine mindestens genau so große Gefahr für die Freiheit und das freie Netz ist, wie frei drehende Politiker, die sich einer Allmachtsphantasie hingeben, alles und jeden im Netz kontrollieren zu können.

 

Kategorieninternettes Tags:

PEGIDA: Ralph Ruthe triffts…

22. Dezember 2014 1 Kommentar
No Gravatar

strip_1802

Kategorieninternettes Tags:

Die Sorgen und Nöte der FDP Voerde

17. Dezember 2014 2 Kommentare
No Gravatar

Ich bin mir nicht so sicher, was die FDP in Voerde umtreibt. Aber sie hat keinen Fraktionsstatus und bekommt daher die entsprechenden Zuwendungen auch nicht.

Außerdem hat man ja nach der letzten internen Wahl immer wieder gehört, dass angeblich sehr viele Mitglieder die Partei verlassen hätten. Deren Beiträge dürften auch futsch sein.

Wie schlimm es aber um die FDP in Voerde gestellt sein muss, erfährt man erst, wenn man mal seinen Adblocker abschaltet. Dann offenbart sich, mit welche verzweifelten Mitteln die FDP in Voerde mittlerweile wohl versucht Geld zu verdienen. Und ich meine Werbung auf einer Website ist ja nicht per se böse. Und auch wenn ich keine Ahnung habe ob man als Partei überhaupt kommerzielle Werbung schalten darf und wie das steuerrechtlich ist… ich meine, man sollte zumindest Anstand und Würde bewahren.

Vor allem, wenn man Herr B. aus V. ist. Der ja gerne anderen mal vorwirft, sie würden der Verrohung der Sitten Vorschub leisten oder sich nicht in seinem Sinne angemessen verhalten. ;-)

Screenshot der FDP-Voerde-Website, erstellt mit meinem iPad am 16.12.2014

Screenshot der FDP-Voerde-Website, erstellt mit meinem iPad am 16.12.2014

WLAN: Schwarz-Rote Heuchler

17. November 2014 1 Kommentar
No Gravatar

Nun ist es also ofiziell: Die schwarz-rote Bundesregierung lehnt den Vorschlag ab, den die Grünen gemeinsam mit der Linken eingebracht haben, um die “Störerhaftung” bei WLAN endlich zu beerdigen. Die Begründung finde ich schon fast makaber:

Das für Netzbetreiber geltende Haftungsprivileg bei zivilrechtlichen Verstößen einfach auf WLAN-Anbieter auszudehnen sei aber “zu simpel”, sagte Hansjörg Durz (CSU). Einen “Schnellschuss” zu Lasten der Rechteinhaber und IT-Sicherheit dürfe es nicht geben, pflichtet Axel Knoerig (CDU) dem bei. “Es darf keinen Freifahrtschein für Urheberrechtsverletzer geben.”

Erinnert sich noch jemand, dass ich im Januar 2011, also vor fast 4(!) Jahren eine Petition zu dem Thema eingereicht habe?  Die bis heute nicht bearbeitet worden ist?

Ist ja nicht so, als wäre das Thema neu. Und auch nicht so, als wäre die CDU nicht schon vor 4 Jahren an der Macht gewesen. Jetzt den Grünen und Roten einen Schnellschuß vorzuwerfen und auf eine eigenen Entwurf warten zu wollen, den man in den letzten x Jahren schon nicht zustande brachte oder zustande bringen wollte, ist typisch deutsche Volksverdummung.

Der Grüne Vorschlag ist der einzig akzeptabel und umsetzbare Vorschlag, mit diesem unleidigen Thema umzugehen. Und er wird nicht abgelehnt, weil er nicht funktionieren würde, sondern nur aus einem Grund: Er kommt von der Opposition. Denen man nichts gönnen will.

Das ist keine Politik für das Volk. Das ich Machtpolitik. Das ist erbärmlich von Merkel und Gabriel

Freifunk in Voerde – Freifunk zu Hause

16. November 2014 4 Kommentare
No Gravatar

Die Idee von Freifunk ist ziemlich cool. Und erfüllt einen Kindheitstraum:

Ich habe mich damals, so mit 12 oder so, gefragt ob es nicht möglich ist, dass sich einfach alle Häuser in der Nachbarschaft untereinander vernetzen und das dann irgendwann so groß wird, dass keiner mehr Dienste wie Compuserve (da war ich damals noch: 16 DM im Monat + 8 DM die Stunde!) braucht, um ins Internet zu gehen. Von den Herausforderungen hatte ich natürlich keine Ahnung und das Internet war nicht annähernd so weit verbreitet: Meine Nachbarn hätten gar nicht verstanden was ich will.

Jetzt kommt Freifunk und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Es vernetzt Nachbarschaften über WLAN und umgeht damit die Herausforderung bei kabelgebundenen Netzwerken über mehrere Häuser. Das ist schon cool.
  2. Es löst das Problem der Störerhaftung durch Ausleistung der Daten per VPN ins Ausland. Ein Problem das die Bundesregierung sich seit Jahren weigert anzugehen.

Nachdem wir dann als Grüne im Rat jetzt einen Antrag laufen haben, dass die Stadt als Vorreiter auf Freifunk setzen soll, wollte ich mich natürlich mal intensiver damit beschäftigen. Denn am Besten redet man bekanntlich über Dinge, die man kennt. Also war für dieses Wochenende das Projekt “Freifunk Voerde” auf meiner Tagesordnung. Gesagt, getan:

Als Erstes habe ich mir einen Router bestellt. Ein kleiner TP-Link reicht mir, Kosten knapp 20€. Der muss dann die passende Freifunk-Firmeware bekommen, was komplizierter klingt als es ist. Man muss nur das Image suchen, dass zum Router passt und das über die Bedienoberfläche des Routers als Update einspielen. Hier gibt es von Freifunk-Ruhrgebiet auch eine Anleitung für Anfänger.

Also Gerät ausgepackt, an den Strom, ans Notebook, angemeldet, Image installiert, neu gestartet.

Dann den Router einfach mal an die Fritz-Box gehängt, weil ich ja auch Internet ausprobieren wollte. Ein paar Minuten warten und schon taucht auf der Karte mein Hotspot auf:

Zeitaufwand? 20 Minuten vom Auspacken bis zum ersten Aufruf einer Website über den FF-Knoten.

Fazit:

Ich frage mich warum ich so lange gewartet habe, bis ich hier mal einen Vorstoß unternommen habe. Die Einrichtung ist wirklich kinderleicht, die Kosten sind absolut überschaubar. Derzeit liefert mein Knoten 2 MBit/s Downstream und 0.6 Mbit/s Upstream, also nur einen Teil der verfügbaren Bandbreite meines Anschlusses (10/2). Also sollten selbst Intensivnutzer keine spürbare Verlangsamung für mein eigenes Surfen mit sich bringen. Die Kosten bei 20€ für das Gerät und ca 5 Watt Stromverbrauch sind vernachlässigbar.

Jetzt gilt es, in der Nachbarschaft und Voerde insgesamt für Interesse zu sorgen. Erste “Multiplikatoren” wie die Werbegemeinschaften habe ich schon angemailt. Mal sehen ob da was kommt. Und dann mal in der Nachbarschaft auf Tour gehen….

 

(Danke an Andreas für’s vormachen und motivieren)

Netflix, so wird das nix mit uns

22. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Netflix könnte das Angebot sein, auf das ich lange gewartet habe. Zu einem vernünftigen Preis Serien gucken, die ich gerne gucken möchte. Und jetzt gibt sich Netflix große Mühe den Eindruck zu erwecken, ein Nepper-Laden zu sein. Und mich nicht als Kunden zu wollen.

Ich wollte heute mal gucken, was Netflix für meine monatlichen Euronen bietet. Die Startseite begrüßt mich dabei so:

Netzlix Startseite

Sagen wir mal, die Informationen sind eher… spärlich. Und ich will mich nicht für einen Testmonat anmelden und (vermutlich umfangreich) persönliche Daten hinterlegen. Ich will erst mal Infos. Also klicke ich nicht auf den kostenlosen Monat, sondern so ins Bild. Macht aber nix, weil der blaue Button und das Bild sin ein einziges Klick-Element:

startseite

Äh ja. Genau das will ich nicht.

Aber auf der Startseite gibt es ja unter dem Bild versteckt noch sowas wie eine FAQ. Da wird bestimmt stehen, was es bei Netflix zu sehen gibt:

netflix
Oder eben auch nicht.

Herzlichen Glückwunsch Netflix: So schnell hat es nur selten ein Unternehmen geschafft, von mir als total unseriös eingestuft zu werden. Und ich bin mal gespannt, wann die erste Verbraucherzentrale Euch abmahnt, weil Ihr hier schnell Daten und Geld wollt – Euch mit Angaben zur Gegenleistung aber mehr als bedeckt haltet.

Schade eigentlich, denn in den USA kenne ich viele Leute die Netflix echt geil finden. So aber wird nix aus uns.

Kategoriengedanken, internettes Tags:

IKEA trollt APPLE

9. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kategorieninternettes Tags: ,

Lust, Euch mal alt zu fühlen? ;-)

9. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Schräge Logik in E-Mails

2. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ich bekomme regelmäßig (gewollt) elektronische Post von einem “Unternehmen”, die mir irgendwie spanische vorkommt. Denn:

Als Absender ist “noreply@Absenderdomain” eingetragen. So weit, so normal.

Und dann steht unter jeder E-Mail:

“P.S.: Dies ist eine automatisch erstellte E-Mail. Antworten können nicht bearbeitet werden.
Bei Fragen und sonstigen Mitteilungen schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@absenderdomain”

Ich meine wtf? Wenn ich mich doch eh nicht an den Absender persönlich wenden soll, sondern an ein generisches Postfach: Wieso tragen die das nicht einfach als Reply-To ein und nutzen E-Mail einfach mal so, wie gedacht?

Ich hab mal nachgefragt…. vielleicht kommt ja eine Antwort ;-)

Kategoriengedanken, internettes Tags:

Signaturen in Emails von 1&1 – nur nicht für alle.

26. August 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ich habe in den letzten Tagen mal ein paar Unternehmen angeschrieben, mit denen ich in Geschäftsbeziehungen stehe. Darunter auch 1&1, bei denen ich meinen privaten DSL-Anschluß habe.

Und für diesen Anschluss bekomme ich jeden Monat eine Email, in deren Anhang sich eine Rechnung im PDF-Format befindet. Natürlich ist weder die Email, noch der Anhang signiert. Und von daher weiß ich nie, ob der Absender ist, wer er behauptet. Ob das PDF ist, was es behauptet. Und ob auch nichts schief gegangen ist auf dem Weg von der Rechnungserstellung bis zu meinem Posteingang.

Also war meine Frage an 1&1, warum man Mails nicht mit Signaturen versieht. Und hier die überraschende Antwort:

Beachten Sie bitte, das bei Geschäftskunden die Vertragsrechnung mit elektronischer Signatur erstellt und per E-Mail an die in den Benutzerdaten eingetragene E-Mail-Anschrift geschickt wird. Diese Rechnungsstellung ist voreingestellt.

Nur Firmenkunden sind vorsteuerabzugsberechtigt. Daher erhalten Privatkunden keine Rechnungen mit elektronischer Signatur.

Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen aus den oben genannten Gründen keine Alternativlösung anbieten können.

Also… eine Signatur bekomme ich nicht, weil ich ein Privatkunde bin und (vor allem) weil ich nicht vorsteuerabzugsberechtigt bin. Was ist das denn bitte für eine Logik?

Abgesehen davon, dass ich sehr wohl auch ohne die Berechtigung zum Vorsteuerabzug meine Rechnungen dem Finanzamt mitteile, erschließt sich mir absolut nicht, wieso damit begründet wird, dass ich keine signierten Mails erhalte.

Mir ist klar, dass 1&1 bestimmten Kunden eines Signatur bieten muss (Signaturgesetz). Daraus ergibt sich aber doch gerade, dass die technische Infrastruktur doch bei dem Unternehmen vorhanden sein muss und ausweislich der Mail auch genutzt wird. Wieso es dann überhaupt keine Möglichkeit gibt, sie auch als Privatkunde nutzen zu können ist das wohlgehütete Geheimnis von 1&1

 

Kategorieninternettes, technik Tags: , ,

Wie Avira es schaffte, blitzschnell von meinen Rechnern zu fliegen

12. August 2014 1 Kommentar
No Gravatar

Ich nutze Avira schon recht lange. Auf dem Notebook in der Free-Version und bisher ohne jede Klage. Bis heute.

Bei der letzten Installation packte mir Avira ungefragt “Browser Safety” mit auf den Rechner. Das kann ich ja schon nicht leiden. Aber was dann kommt, ist echt so zum kotzen, dass ich Avira vom Rechner geworfen habe.

Step 1: Avira verändert anzeigte Websites:

avira1Sicherlich ist das gut gemeint.

Aber gut gemeint ist bekanntlich nicht gut gemacht. Andere Programme haben schlicht und ergreifend nicht in den Quellcode der Websites einzugreifen, die ich mir ansehen will. Die Gründe dafür sind vielfältig, lassen sich aber damit zusammenfassen, dass ich Manipulationen ja nicht erkenne. Setzen die nur grüne Haken vor Websites die sie für sicher halten? Nach welchen Kritierien ist sicher sicher?

Verändert Avira auch die angezeigten Suchergebnisse oder deren Reihenfolge?

 

Völlig verloren hat Avira aber, als ich auf einen Amazon-Link geklickt habe den ich geschickt bekam. Ich dachte fast mich trifft der Schlag:

avira2

Ernsthaft Avira?

Ich meine, das kann doch wohl nicht wahr sein.

Erstens bedeutet das, dass Avira mein Surf- und Einkaufsverhalten überwacht und mit eigenen Diensten abgleicht. Schon das ist, vor allem ungefragt, zum Kotzen. Zweitens suche ich mir meine Händler aus und treffe meine Entscheidungen gerne selber.

Als Avira mir in der Free-Version die Werbefenster beim Update einblendete, habe ich das als notwendiges Übel hingenommen. In der Bezahlversion ist das ja nicht der Fall. Hier aber “Sponsored Links” einzubinden (vermutlich mit Provision für Avira) geht ja mal gar nicht.

Das hier ist aber eine ganz andere Nummer. In deren Folge ich sofort und Rückstandslos Avira vom Rechner geworfen habe. Und nicht neu installieren werde, bis mir @askavira schreibt, dass der Quatsch beendet wurde, man einsieht, dass man hier wohl doch _etwas_ über das Ziel hinausgeschossen ist und man sich dafür entschuldigt. Kommt das nicht, ist die Firma für mich bis in alle Ewigkeit unten durch.

 

 

P.S. Glaubt nicht, dass die Deinstallation von Avira auch “Browser Safety” mit entfernt hätte. Im Firefox möchte das entsprechende Plug-in manuell gelöscht werden. Danke für Nichts, liebe Firma Avira. ich bin tief enttäuscht von Euch.

Kategorieninternettes, technik Tags: