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Archiv für die Kategorie ‘internettes’

Angriff der (Killer?) Drohnen

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Nüchtern betrachtet wußten wir alle, dass dieser Tag kommen würde.

Vermutlich hatten wir es uns nur anders vorgestellt 😉

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Die VDS, die SPD, die Lügen und der Frust

16. April 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Hach,

ich höre sie schon wieder alle jammern. Die Wahlbeteiligung, sie ist so niedrig. Die jungen Leute interessieren sich nicht für Politik. Was kann man nur tun? Die Rechten erstarken. Wie kann das nur passieren? Oh weh oh weh.

Kurzer Gruß nach Berlin:

Hört doch einfach auf die Leute zu verarschen, zu verraten, zu verkaufen!

Ich meine, was genau erwartet man denn von einem Volk, das “vertreten” wird von Menschen die sich heute einen Dreck um ihre Worte von gestern kümmern. Wie “Merkel – mit mir kommt keine Maut“, die dann doch kommt. Oder TTIP.

Oder eben der Vorratsdatenspeicherung.

Ach ne, die heißt ja jetzt in bester Orwellscher Weise “Höchstspeicherfrist“.  Was für ein Hohn.

Tatsächlich geht es natürlich nicht darum, die Speicherung zu beschränken. Sondern erst einzuführen. Von einem Minister, der gerade erst gesagt habe, mit ihm gäbe es das nicht:

Klar. Und mit Merkel keine Maut.

Die Zeit hat eine interessante Theorie, warum: Weil Gabriel die VDS als “Geschenk” an die Bundesmutti brauchte. Und wie wenig die Abgeordneten und Minister tatsächlich noch ihrem Gewissen folgen wird auch schnell klar:

Nun hat Minister Maas geliefert, genau vier Wochen nach der Ansage seines Chefs. Es ist Mittwochmorgen, Maas sitzt aufrecht in seinem Ministerium, der Anzug passt makellos. Die Sonne scheint durch die Fenster, der Minister wirkt aufgeräumt, er guckt freundlich, lobt den “guten Kompromiss”, den er mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gefunden hat. Statt “Vorratsdatenspeicherung” sagt Maas “Mindestspeicherpflicht” – das klingt harmloser.

Maas Vorgängerin im Amt, die FDP-Politikerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger trat zurück, als sie den großen Lauschangriff ausarbeiten sollte – aus Gewissensgründen. Für Maas war das nie eine Option. Nach langen Politikerjahren im bundespolitisch unbedeutenden Saarland war der Ministerjob in Berlin seine große Chance.

Ja super. Für das Ego mal eben das ganze Land unter Generalverdacht stellen.

Und natürlich kommen wieder die “aber denkt doch an die Kinder”-“das wird alles nicht so schlimm werden”-Sprecher aus dem Boden gekrochen. Ach wird es nicht? Dann ist es sicherlich Zufall, dass schon jetzt auch die Ressourcen geplant werden, mit all den wunderbaren Daten auch “arbeiten” zu können:

Das Bundesamt für Verfassungsschutz errichtet für mehrere Millionen Euro eine neue Einheit zum Ausbau der Internet-Überwachung. Das geht aus dem geheimen Konzept zur „Erweiterten Fachunterstützung Internet“ hervor, das wir veröffentlichen. Über 75 Spione sollen Chats und Facebook überwachen, Bewegungsprofile und Beziehungsnetzwerke erstellen sowie „verdeckte Informationen erheben“.

Ist ja nur konsequent.

Deutlich ist nur, dass die “alte Politik” Angst vor dem Internet und den daraus resultierenden Möglichkeiten hat. Die Angst vor dem Verlust der persönlichen Macht und Erhabenheit findet Ausdruck in immer absurderen Versuchen, den Menschen die mit Schweiß und Blut erkämpfte Freiheit zu nehmen.

Und einmal mehr hofft und bangt man, Karlsruhe möge dem ein Ende bereiten.

Und zur nächsten Wahl…. siehe oben.

Truth or Drink

10. April 2015 1 Kommentar
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Ich bin… sprachlos 😀

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Bitte einmal Schere im Kopf. Danke.

30. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Heute morgen, ich weiß nicht genau ob auf 1Live oder WDR2, wurde darüber berichtet, dass Forscher aus Katar einen Weg gefunden hätten, aus Tweets nicht nur abzuleiten wer z. B. den IS unterstützt – sondern mit über 85% Wahrscheinlichkeit zu einem Unterstützer werden wird.

Google liefert dazu einen Wired-Artikel von letzter Woche:

Wissenschaftler aus Katar basteln am Minority Report: Mit 87-prozentiger Wahrscheinlichkeit kann ihr Algorithmus bestimmen, ob ein Twitter-User das Terrornetzwerk Islamischer Staat unterstützen wird oder nicht.

Und sofort kamen im Radio die Chilling Effects zur Sprache, ohne genau als solche bezeichnet oder beschrieben zu werden. Es wurde nämlich die Frage gestellt, was ich besser unterlasse um nicht in das Raster des Algorhytmus zu fallen. Dazu gehört dann z. B. das unmittelbare Twittern nach einem veröffentlichten IS-Video.

Und genau das hier beschriebene ist der Grund, warum wir in der letzten Ratssitzung als Grüne gegen mehr Videoüberwachung in Voerde gestimmt haben:

Es kann und darf doch nicht sein, dass ich mich demnächst nur noch so verhalte, wie man mir beibringt, damit ich von einer “dummen Maschine” nicht versehentlich mit 85% Wahrscheinlichkeit für einen Terroristen gehalten werde. Und in der Folge dann ein deutscher Geheimdienst den Amerikanern meine Handynummer gibt, damit dann eine Drohne…

Klar, ein solches Szenario mag überzogen klingen. Aber vielleicht kann irgendwer ja mal erkennen, was tatsächlich droht, wenn ein solcher Algo ein False-Positiv meldet und das  niemand merkt. Ich meine, ein Fehler in der Schufa kann schon die bürgerliche Existenz bedrohen, eine Fehlinterpretation einer Bahnhofskamera meine Freiheit – ist es da  so unwahrscheinlich das Programme zur Terrorerkennung irgendwann auch Leben gefärhden?

Liebe Sabine von der CDU…

25. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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warum genau hast Du diese Pressemitteilung veröffentlicht? Hat keiner Deiner Berater Dir gesagt, dass man lieber nichts sagt, als Unsinn zu reden?

Noch eben von unterwegs ein Foto auf Facebook teilen oder ein Lied von YouTube herunterladen. Für viele ist das im Alltag ganz normal geworden. “Viele wissen dabei nicht, dass sie sich gerade strafbar machen. Das habe ich mal eben im Internet heruntergeladen und das habe ich mal eben im Laden mitgehen lassen sind nicht zwei Paar Schuhe. Wir können nicht weiterhin Unterschiede zwischen der realen und der virtuellen Welt machen. Das muss auch endlich gesetzlich geklärt werden”, so Sabine Verheyen.

Zunächst einmal den wichtigsten Unterschied:

Wenn Du eine Schuhhändlerin wärst und jemand würde das machen, dann wären die Schuhe? Genau… dann sind die Schuhe weg.

Was aber passiert, wenn einer auf Facebook ein Bild teilt? Richtig, ein anderer sieht es auch und das Original ist wo es war. Das Gleiche gilt auch beim Herunterladen von Musik.

Besonders deutlich wird der Wissensnachteil bei der Vermengung von “Download” und “Youtube”. Natürlich kann man Musik von Youtube auch runterladen, in erster Linie ist es aber ja ein Streaming-Dienst.

Das alles ist ein so hahnebüchener Unsinn, dass man gar nicht weiß wie man damit umgehen soll. Ich würde gerne das machen, was beim PC hilft: Runterfahren und wieder hoch fahren. Vielleicht einen Reset durchführen und der Frau noch mal gaaaanz langsam erklären, wie das mit den Daten und dem Internet so funktioniert.

Mit der Copyright-Arbeitsgruppe möchte die EVP-Fraktion das Thema grundlegend aufarbeiten und an das 2.0 Zeitalter anpassen: “Copyright ist ein vielschichtiges Thema. Nicht nur der Schutz des geistigen Eigentums und der kulturellen Vielfalt spielen dabei eine Rolle. Wir müssen die Rechte des Verbrauchers auch mit einem funktionierenden digitalen Binnenmarkt in Einklang bringen.

Ich habe so meine Zweifel.

Es geht um den Markt, es geht um Copyright. Das kann nur zur Folge haben, den Verbraucher noch weitergehend zu entrechten, als es eh schon der Fall ist. Reine Lobbydienste für die Rechteverwerter.

Und so Politiker vertreten unsere Interessen in Europa?

Oh man, wie übel.

Andersherum: sie kommt halt von der Neuland-Partei CDU. Hätte man da was anderes erwarten können oder hoffen dürfen? Vermutlich nicht…

Echt oder Falsch? Egal, das ist auf jeden Fall Internet-Gold

19. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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… schon alleine durch den Bild-Typen 😀

 

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Ich lachste so hart…

19. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Der Sigmar. Die Angela. Das Logik.

15. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Mal wieder fordert Sigmar Gabriel die Vorratsdatenspeicherung. Und mal wieder steht das Abendland am Abgrund, wenn er sie nicht bekommt. Wahre Wunder könnte sie vollbringen. Nicht nur Verbrechen aufklären, sondern sie gar im Vorfeld verhinern.

Die dahinter stehende Logik versuche ich mal eben zu erklären:

Wenn Gabriel oder Merkel die VDS fordern, sollten wir mit gleicher Vehemenz den Rücktritt der beiden fordern.

Angesichts der VDS-Diskussion wundert der Schwachsinn rund um offene WLAN natürlich niemanden. Im Gegenteil, man stelle sich vor die Hardliner bekämen VDS in einem anonymen Netz. Wie lächerlich stände man dann mit heruntergelassener Hose dar. Ich meine, das ist eh der Fall, wenn mal davon ausgegangen wird, dass all die Hardcore-Internetzverbrecher eh TOR und ausländische VPN-Dienste nutzen. Nicht werden, sondern schon nutzen.

Die Frage die wir endlich mal laut diskutieren sollten: Wem nutzt eine VDS wirklich?

Wie Facebook schaffte, wovon AOL immer träumte

10. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch an die AOL-CDs? Die mit den x Freistunden? Als AOL dem Nutzer zeigen wollte, was das Internet aus Sicht von AOL sei? Nämlich eine properitäre Oberfläche, bei der AOL bestimmt, was der User sieht? Und zu gleich der Zugang nur über AOL.

Das Konzept ging, trotz massiver Werbung, nicht auf.

Anders bei Facebook:

Dort geht man zum einen auch den Zugangsweg – wenn auch anders. So verhandelt Facebook nach wie vor mit den Carriern (“Internetanbietern” für Mobile Geräte), dass man doch bitte den eigenen Traffic ohne Kosten durchleite. Im Klartext also: Facebook soll nicht auf das Online-Volumen angerechnet werden.

Das wird Facebook sich was kosten lassen, aber die Idee ist klar: So lange die Mobilfunkanbieter so knausrig mit “Highspeed-Volumen” sind, wäre Facebook das Tor zur (Internet-)Welt. Und die Folgen kann man schon heute spüren:

Viele (jüngere) Menschen wissen gar nicht, dass Facebook nur ein Dienst, eine aufgebohrte Website, im Internet ist. Klingt unglaublich, ist aber tatsächlich so: Für die nachwachsende Generation ist Facebook =/= Internet. Das hat natürlich massive Auswirkungen auf das Verständnis des Internets an sich – aber auch auf die Bedeutung von Facebook.

Wie krass das Missverhältnis ist sieht man z. B. daran, wenn die amok laufenden Logiken von Facebook gerade massiv American Natives aus dem Netz kicken, weil sie deren Namen für Fake halten.  Daran ist nicht nur das erstaunliche, dass Facebook sich ein solch arrogantes Verhalten offensichtlich erlauben kann und darf. Viel erschreckender ist die Reaktion der Betroffenen.

Denn statt Facebook den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen, passiert was? Richtig: Die Betroffenene betteln darum, wieder rein zu dürfen:

Dana, who’s Lakota and has been using Facebook since 2007, explains that she’s presented a photo ID, library card and one piece of mail to the company in an attempt to restore her account.

Insgesamt verstärkt mich das in meiner Meinung, dass Facebook eine mindestens genau so große Gefahr für die Freiheit und das freie Netz ist, wie frei drehende Politiker, die sich einer Allmachtsphantasie hingeben, alles und jeden im Netz kontrollieren zu können.

 

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PEGIDA: Ralph Ruthe triffts…

22. Dezember 2014 1 Kommentar
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strip_1802

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Die Sorgen und Nöte der FDP Voerde

17. Dezember 2014 2 Kommentare
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Ich bin mir nicht so sicher, was die FDP in Voerde umtreibt. Aber sie hat keinen Fraktionsstatus und bekommt daher die entsprechenden Zuwendungen auch nicht.

Außerdem hat man ja nach der letzten internen Wahl immer wieder gehört, dass angeblich sehr viele Mitglieder die Partei verlassen hätten. Deren Beiträge dürften auch futsch sein.

Wie schlimm es aber um die FDP in Voerde gestellt sein muss, erfährt man erst, wenn man mal seinen Adblocker abschaltet. Dann offenbart sich, mit welche verzweifelten Mitteln die FDP in Voerde mittlerweile wohl versucht Geld zu verdienen. Und ich meine Werbung auf einer Website ist ja nicht per se böse. Und auch wenn ich keine Ahnung habe ob man als Partei überhaupt kommerzielle Werbung schalten darf und wie das steuerrechtlich ist… ich meine, man sollte zumindest Anstand und Würde bewahren.

Vor allem, wenn man Herr B. aus V. ist. Der ja gerne anderen mal vorwirft, sie würden der Verrohung der Sitten Vorschub leisten oder sich nicht in seinem Sinne angemessen verhalten. 😉

Screenshot der FDP-Voerde-Website, erstellt mit meinem iPad am 16.12.2014

Screenshot der FDP-Voerde-Website, erstellt mit meinem iPad am 16.12.2014

WLAN: Schwarz-Rote Heuchler

17. November 2014 1 Kommentar
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Nun ist es also ofiziell: Die schwarz-rote Bundesregierung lehnt den Vorschlag ab, den die Grünen gemeinsam mit der Linken eingebracht haben, um die “Störerhaftung” bei WLAN endlich zu beerdigen. Die Begründung finde ich schon fast makaber:

Das für Netzbetreiber geltende Haftungsprivileg bei zivilrechtlichen Verstößen einfach auf WLAN-Anbieter auszudehnen sei aber “zu simpel”, sagte Hansjörg Durz (CSU). Einen “Schnellschuss” zu Lasten der Rechteinhaber und IT-Sicherheit dürfe es nicht geben, pflichtet Axel Knoerig (CDU) dem bei. “Es darf keinen Freifahrtschein für Urheberrechtsverletzer geben.”

Erinnert sich noch jemand, dass ich im Januar 2011, also vor fast 4(!) Jahren eine Petition zu dem Thema eingereicht habe?  Die bis heute nicht bearbeitet worden ist?

Ist ja nicht so, als wäre das Thema neu. Und auch nicht so, als wäre die CDU nicht schon vor 4 Jahren an der Macht gewesen. Jetzt den Grünen und Roten einen Schnellschuß vorzuwerfen und auf eine eigenen Entwurf warten zu wollen, den man in den letzten x Jahren schon nicht zustande brachte oder zustande bringen wollte, ist typisch deutsche Volksverdummung.

Der Grüne Vorschlag ist der einzig akzeptabel und umsetzbare Vorschlag, mit diesem unleidigen Thema umzugehen. Und er wird nicht abgelehnt, weil er nicht funktionieren würde, sondern nur aus einem Grund: Er kommt von der Opposition. Denen man nichts gönnen will.

Das ist keine Politik für das Volk. Das ich Machtpolitik. Das ist erbärmlich von Merkel und Gabriel

Freifunk in Voerde – Freifunk zu Hause

16. November 2014 4 Kommentare
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Die Idee von Freifunk ist ziemlich cool. Und erfüllt einen Kindheitstraum:

Ich habe mich damals, so mit 12 oder so, gefragt ob es nicht möglich ist, dass sich einfach alle Häuser in der Nachbarschaft untereinander vernetzen und das dann irgendwann so groß wird, dass keiner mehr Dienste wie Compuserve (da war ich damals noch: 16 DM im Monat + 8 DM die Stunde!) braucht, um ins Internet zu gehen. Von den Herausforderungen hatte ich natürlich keine Ahnung und das Internet war nicht annähernd so weit verbreitet: Meine Nachbarn hätten gar nicht verstanden was ich will.

Jetzt kommt Freifunk und schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Es vernetzt Nachbarschaften über WLAN und umgeht damit die Herausforderung bei kabelgebundenen Netzwerken über mehrere Häuser. Das ist schon cool.
  2. Es löst das Problem der Störerhaftung durch Ausleistung der Daten per VPN ins Ausland. Ein Problem das die Bundesregierung sich seit Jahren weigert anzugehen.

Nachdem wir dann als Grüne im Rat jetzt einen Antrag laufen haben, dass die Stadt als Vorreiter auf Freifunk setzen soll, wollte ich mich natürlich mal intensiver damit beschäftigen. Denn am Besten redet man bekanntlich über Dinge, die man kennt. Also war für dieses Wochenende das Projekt “Freifunk Voerde” auf meiner Tagesordnung. Gesagt, getan:

Als Erstes habe ich mir einen Router bestellt. Ein kleiner TP-Link reicht mir, Kosten knapp 20€. Der muss dann die passende Freifunk-Firmeware bekommen, was komplizierter klingt als es ist. Man muss nur das Image suchen, dass zum Router passt und das über die Bedienoberfläche des Routers als Update einspielen. Hier gibt es von Freifunk-Ruhrgebiet auch eine Anleitung für Anfänger.

Also Gerät ausgepackt, an den Strom, ans Notebook, angemeldet, Image installiert, neu gestartet.

Dann den Router einfach mal an die Fritz-Box gehängt, weil ich ja auch Internet ausprobieren wollte. Ein paar Minuten warten und schon taucht auf der Karte mein Hotspot auf:

Zeitaufwand? 20 Minuten vom Auspacken bis zum ersten Aufruf einer Website über den FF-Knoten.

Fazit:

Ich frage mich warum ich so lange gewartet habe, bis ich hier mal einen Vorstoß unternommen habe. Die Einrichtung ist wirklich kinderleicht, die Kosten sind absolut überschaubar. Derzeit liefert mein Knoten 2 MBit/s Downstream und 0.6 Mbit/s Upstream, also nur einen Teil der verfügbaren Bandbreite meines Anschlusses (10/2). Also sollten selbst Intensivnutzer keine spürbare Verlangsamung für mein eigenes Surfen mit sich bringen. Die Kosten bei 20€ für das Gerät und ca 5 Watt Stromverbrauch sind vernachlässigbar.

Jetzt gilt es, in der Nachbarschaft und Voerde insgesamt für Interesse zu sorgen. Erste “Multiplikatoren” wie die Werbegemeinschaften habe ich schon angemailt. Mal sehen ob da was kommt. Und dann mal in der Nachbarschaft auf Tour gehen….

 

(Danke an Andreas für’s vormachen und motivieren)

Netflix, so wird das nix mit uns

22. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Netflix könnte das Angebot sein, auf das ich lange gewartet habe. Zu einem vernünftigen Preis Serien gucken, die ich gerne gucken möchte. Und jetzt gibt sich Netflix große Mühe den Eindruck zu erwecken, ein Nepper-Laden zu sein. Und mich nicht als Kunden zu wollen.

Ich wollte heute mal gucken, was Netflix für meine monatlichen Euronen bietet. Die Startseite begrüßt mich dabei so:

Netzlix Startseite

Sagen wir mal, die Informationen sind eher… spärlich. Und ich will mich nicht für einen Testmonat anmelden und (vermutlich umfangreich) persönliche Daten hinterlegen. Ich will erst mal Infos. Also klicke ich nicht auf den kostenlosen Monat, sondern so ins Bild. Macht aber nix, weil der blaue Button und das Bild sin ein einziges Klick-Element:

startseite

Äh ja. Genau das will ich nicht.

Aber auf der Startseite gibt es ja unter dem Bild versteckt noch sowas wie eine FAQ. Da wird bestimmt stehen, was es bei Netflix zu sehen gibt:

netflix
Oder eben auch nicht.

Herzlichen Glückwunsch Netflix: So schnell hat es nur selten ein Unternehmen geschafft, von mir als total unseriös eingestuft zu werden. Und ich bin mal gespannt, wann die erste Verbraucherzentrale Euch abmahnt, weil Ihr hier schnell Daten und Geld wollt – Euch mit Angaben zur Gegenleistung aber mehr als bedeckt haltet.

Schade eigentlich, denn in den USA kenne ich viele Leute die Netflix echt geil finden. So aber wird nix aus uns.

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IKEA trollt APPLE

9. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
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