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Archiv für die Kategorie ‘internettes’

IKEA trollt APPLE

9. September 2014 Keine Kommentare
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Lust, Euch mal alt zu fühlen? ;-)

9. September 2014 Keine Kommentare
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Schräge Logik in E-Mails

2. September 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bekomme regelmäßig (gewollt) elektronische Post von einem “Unternehmen”, die mir irgendwie spanische vorkommt. Denn:

Als Absender ist “noreply@Absenderdomain” eingetragen. So weit, so normal.

Und dann steht unter jeder E-Mail:

“P.S.: Dies ist eine automatisch erstellte E-Mail. Antworten können nicht bearbeitet werden.
Bei Fragen und sonstigen Mitteilungen schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@absenderdomain”

Ich meine wtf? Wenn ich mich doch eh nicht an den Absender persönlich wenden soll, sondern an ein generisches Postfach: Wieso tragen die das nicht einfach als Reply-To ein und nutzen E-Mail einfach mal so, wie gedacht?

Ich hab mal nachgefragt…. vielleicht kommt ja eine Antwort ;-)

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Signaturen in Emails von 1&1 – nur nicht für alle.

26. August 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich habe in den letzten Tagen mal ein paar Unternehmen angeschrieben, mit denen ich in Geschäftsbeziehungen stehe. Darunter auch 1&1, bei denen ich meinen privaten DSL-Anschluß habe.

Und für diesen Anschluss bekomme ich jeden Monat eine Email, in deren Anhang sich eine Rechnung im PDF-Format befindet. Natürlich ist weder die Email, noch der Anhang signiert. Und von daher weiß ich nie, ob der Absender ist, wer er behauptet. Ob das PDF ist, was es behauptet. Und ob auch nichts schief gegangen ist auf dem Weg von der Rechnungserstellung bis zu meinem Posteingang.

Also war meine Frage an 1&1, warum man Mails nicht mit Signaturen versieht. Und hier die überraschende Antwort:

Beachten Sie bitte, das bei Geschäftskunden die Vertragsrechnung mit elektronischer Signatur erstellt und per E-Mail an die in den Benutzerdaten eingetragene E-Mail-Anschrift geschickt wird. Diese Rechnungsstellung ist voreingestellt.

Nur Firmenkunden sind vorsteuerabzugsberechtigt. Daher erhalten Privatkunden keine Rechnungen mit elektronischer Signatur.

Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen aus den oben genannten Gründen keine Alternativlösung anbieten können.

Also… eine Signatur bekomme ich nicht, weil ich ein Privatkunde bin und (vor allem) weil ich nicht vorsteuerabzugsberechtigt bin. Was ist das denn bitte für eine Logik?

Abgesehen davon, dass ich sehr wohl auch ohne die Berechtigung zum Vorsteuerabzug meine Rechnungen dem Finanzamt mitteile, erschließt sich mir absolut nicht, wieso damit begründet wird, dass ich keine signierten Mails erhalte.

Mir ist klar, dass 1&1 bestimmten Kunden eines Signatur bieten muss (Signaturgesetz). Daraus ergibt sich aber doch gerade, dass die technische Infrastruktur doch bei dem Unternehmen vorhanden sein muss und ausweislich der Mail auch genutzt wird. Wieso es dann überhaupt keine Möglichkeit gibt, sie auch als Privatkunde nutzen zu können ist das wohlgehütete Geheimnis von 1&1

 

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Wie Avira es schaffte, blitzschnell von meinen Rechnern zu fliegen

12. August 2014 1 Kommentar
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Ich nutze Avira schon recht lange. Auf dem Notebook in der Free-Version und bisher ohne jede Klage. Bis heute.

Bei der letzten Installation packte mir Avira ungefragt “Browser Safety” mit auf den Rechner. Das kann ich ja schon nicht leiden. Aber was dann kommt, ist echt so zum kotzen, dass ich Avira vom Rechner geworfen habe.

Step 1: Avira verändert anzeigte Websites:

avira1Sicherlich ist das gut gemeint.

Aber gut gemeint ist bekanntlich nicht gut gemacht. Andere Programme haben schlicht und ergreifend nicht in den Quellcode der Websites einzugreifen, die ich mir ansehen will. Die Gründe dafür sind vielfältig, lassen sich aber damit zusammenfassen, dass ich Manipulationen ja nicht erkenne. Setzen die nur grüne Haken vor Websites die sie für sicher halten? Nach welchen Kritierien ist sicher sicher?

Verändert Avira auch die angezeigten Suchergebnisse oder deren Reihenfolge?

 

Völlig verloren hat Avira aber, als ich auf einen Amazon-Link geklickt habe den ich geschickt bekam. Ich dachte fast mich trifft der Schlag:

avira2

Ernsthaft Avira?

Ich meine, das kann doch wohl nicht wahr sein.

Erstens bedeutet das, dass Avira mein Surf- und Einkaufsverhalten überwacht und mit eigenen Diensten abgleicht. Schon das ist, vor allem ungefragt, zum Kotzen. Zweitens suche ich mir meine Händler aus und treffe meine Entscheidungen gerne selber.

Als Avira mir in der Free-Version die Werbefenster beim Update einblendete, habe ich das als notwendiges Übel hingenommen. In der Bezahlversion ist das ja nicht der Fall. Hier aber “Sponsored Links” einzubinden (vermutlich mit Provision für Avira) geht ja mal gar nicht.

Das hier ist aber eine ganz andere Nummer. In deren Folge ich sofort und Rückstandslos Avira vom Rechner geworfen habe. Und nicht neu installieren werde, bis mir @askavira schreibt, dass der Quatsch beendet wurde, man einsieht, dass man hier wohl doch _etwas_ über das Ziel hinausgeschossen ist und man sich dafür entschuldigt. Kommt das nicht, ist die Firma für mich bis in alle Ewigkeit unten durch.

 

 

P.S. Glaubt nicht, dass die Deinstallation von Avira auch “Browser Safety” mit entfernt hätte. Im Firefox möchte das entsprechende Plug-in manuell gelöscht werden. Danke für Nichts, liebe Firma Avira. ich bin tief enttäuscht von Euch.

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Alles Böse

16. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch?

Zeitung lese mach einsam, weil alle im Bus nur noch in die Zeitung starren. Fernsehen macht einsam, dumm und man vereinsamt. Rechteckige Augen inklusive. Computer machen uns zu Einzelgängern, die nicht mehr sozial interagieren können. Computerspiele machen süchtig. Und das Internet läßt die Gesellschaft zwischen Drogen und Porno verrohen.

Da ist es nur konsequent, wenn man das fortsetzt. Aktuell: Smartphones

Immer mehr Jugendliche nutzen ihr Smartphone so häufig, dass Ärzte Alarm schlagen. Die Jugendlichen verlernten analoges Lernen. Inzwischen gibt es Sprechstunden, die sich um Jungen und Mädchen kümmern, die spielsüchtig und handysüchtig sind.

Intensives Kopfschütteln gibt es hier: Ärzte warnen vor Smartphone-Sucht bei Jugendlichen

Das lässt mich immer an die drei Phasen der Technologieadaption im Leben denken. In der ersten Phase erleben wir das Entstehen neuer und faszinierender Technologien, die in unser Leben kommen. In einer zweiten Phase ist die Technik und der Fortschritt normaler Teil unseres Lebens. Und im dritten Abschnitt behaupten wir immer, dass es früher auch ging und alles besser war. In welchem Abschnitt der Autor wohl gerade steckt? ;-)

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The Fish Prince of Bielefeld

9. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Emanzipiert sich das Netz endlich von Facebook?

9. Juni 2014 3 Kommentare
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Mir ist das “Login mit Facebook” ja schon länger ein Dorn im Auge – aus verschiendenen Gründen. Und natürlich auch, weil mir Facebook ein Dorn im Auge ist ;-)

Um so größer ist immer meine Freude, wenn ich Anzeichen dafür sehe, dass sich das Netz endlich von Facebook distanziert. Sei es durch eigene, wieder mehr gepflegte und genutzte Websites ist – oder auch nur durch das Abschaffen des unsäglichen “Login mit Facebook”.

Als ein relativ großer Player geht Yahoo diesen Weg jetzt mit dem populären Bilderdienst Flickr. Heise schreibt:

 Wie bereits bei anderen Diensten wird Yahoo bei seiner Fotocommunity Flickr ab Juli nur noch die Anmeldung mit einer Yahoo-ID erlauben. Die Google- und Facebook-Logins entfallen.

Ein, in meinen Augen, richtiger und wichtiger Schritt.

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Gewinnspiele im #betterweb

19. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich habe heute morgen beschlossen, unter dem Hashtag #betterweb ungefragt gute Ratschläge für das Internet zu geben. Mein erster Ratschlag ging an die Deutsche Telekom, stellvertretend für gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz viele Firmen, die im Internet Werbung machen:

Wie Ihr seht, geht es mir um Folgendes:

Im Jahr 2014 ist es ausgesprochen dämlich, wenn man Gewinnspiele so veranstaltet, wie hier. In den Antworten auf den Tweet sind dann auch mehrere Meldungen, die sich darüber beschweren, dass man Mitglied bei Facebook sein müsste.  Die Telekom “tröstet” dann damit, dass es demnächst auch wieder was auf Twitter gäbe. Oder für Twitterer.

Das ist in mehrfacher Hinsicht ungünstig. Auf Twitter kann man ein Gewinnspiel ja nur in der altbekannten Form des “like and retweet” oder “follow us” durchführen. Bei Facebook ist das ja ähnlich.

In beiden Fällen beschränkt man sich aber auf nur eine Teilmenge der möglichen Adressaten. Zusätzlich fördert man exklusiv den einen Anbieter. Und wie man es macht, macht man es bekanntlich falsch.

Dabei wäre die Lösung doch so einfach: Man veranstaltet ein Gewinnspiel oder was auch immer und verlinkt(!) das auf eine eigene Website / Unterseite in der eigenen Webpräsenz. Das hat den Vorteil, dass es für alle offen ist. Das es nicht mehr in gleichem Maß z. B. dem Regelwerk der Facebooker unterliegt. Das man auch Menschen die keinen Bock auf das eine oder andere Netzwerk eine Chance gibt.

Aber was das aller wichtigste ist: man behält selbst die Kontrolle. Nicht nur über die Präsentation an sich, sondern eben auch über die Daten und deren Verwendung. Und man kann als Unternehmen z. B. sehr datenschutz-freundliche Varianten anbieten. Es sei denn, man ist nur auf Kundendatenfang.

Ich denke, 2014 ist es endlich Zeit, dass sich die Firmen wieder ihrer eigenen Websites erinnern. Und die zur Kommunikation nutzen und Social Media nur als Multiplikator. Kann doch nicht so schwer sein.

Oder sind die ganzen Webmaster inzwischen gefeuert und durch “Community Manager” ersetzt worden?

Ebay möchte ein unsicheres Netz?!

17. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ebay ist ja immer wieder für Überraschungen gut – und wenn ich dann alle Jubeljahre mal wieder dort bin, staune ich oft nicht schlecht. Aktuell sorgt Ebays Verständnis von Sicherheit im Internet bei mir für akutes Kopfschütteln:

Gerade Ebay schreibt sich ja immer auf die Fahne, für Kundensicherheit sorgen zu wollen. Um mich dann im nächsten Moment völlig perplex dastehen zu lassen.

Was ist passiert?

Ich habe auf Ebay einen Gegenstand verkauft und der Käufer hat mir über das Mail-System eine Mail geschickt. Die kann man auf Ebay beantworten, oder einfach via “Reply to” aus dem EMail-Programm heraus. Letzteres habe ich gemacht und dabei ist die Mail, wie alle anderen, standardmäßig mit einer PGP-Signatur(!) versehen worden. Sekunden später:

Betreff: Ihre Nachricht an xxxxx war verschlüsselt und wurde nicht gesendet

Hallo XXXXX,

Um unsere Mitglieder vor Identitätsdiebstahl und unerwünschten E-Mails zu schützen, lassen wir die Verschlüsselung von E-Mails nicht zu. Da Ihre letzte E-Mail an thorsten9023 verschlüsselt war, haben wir sie nicht gesendet.

Bitte entfernen Sie die Verschlüsselung und senden Sie die Nachricht erneut.

Mehr zum Thema verschlüsselte E-Mails erfahren Sie unter http://pages.ebay.de/help/account/email-undelivered.html#encryption

Ganz großes WTF?
Abgesehen davon, dass die EMail nicht verschlüsselt, sondern nur signiert war, möchte Ebay sie nicht versenden? Das ist schon kurios. Aber total merkwürdig ist doch die Begründung, mit dem Verbot verschlüsselter Mails die Empfänger vor Identitätsdiebstahl und Spam schützen zu wollen?

Denn PGP / GnuPG macht bekanntlich ja genau das Gegenteil. Und setzt ja voraus, dass der Empfänger, im Falle der Verschlüsselung, mir seinen Public Key überhaupt erst einmal zur Verfügung stellt.

Tatsächlich dürfte der Grund sein, dass Ebay in die Nachrichten reinschauen können will, die über sein Mailsystem laufen. Über das warum kann man dabei herzlich spekulieren. Aber letztlich ist das nicht wichtig. Wichtig ist die Auswirkung, die ein solches Vorgehen hat. Denn damit mache ich es erstens unnötig schwer, die Integrität von EMails sicher zu stellen. Und zweitens möchte ich nicht wissen, wie viele Menschen die Begründung von Ebay einfach mit einem Kopfnicken hinnehmen, weil sie leider nicht verstehen, was für ein Schwachsinn das ist.

Ganz, ganz böses Foul von Ebay.

[Sponsored] Erdogan sperrt Twitter – CyberGhost hilft aus mit weiteren 10.000 Gratis-Premium-Lizenzen

21. März 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich benutze ja seit geraumer Zeit Cyberghost als VPN-Anbieter. Und das scheint auch eine moralisch richtige Entscheidung gewesen zu sein:

Nur drei Tage nach Bekanntgabe der Unternehmensspende von 10.000 1-Jahres-Premiumabonements für türkische Bürger stockt CyberGhost auf 20.000 Lizenzen auf

Bukarest, 21. März 2014

Mit der Sperrung des sozialen Netzwerks Twitter eskaliert der türkische Regierungschef Erdogan weiter die angespannte Lage in der Türkei. Als Reaktion auf die nicht enden wollenden Proteste im Land gegen die jüngsten Websperren und Zensurbestrebungen zog der wegen Korruptionsverdacht in Misskredit geratene Ministerpräsident kurzerhand den Stecker und vollzog damit den letzten Schritt zu einem national begrenzten ‚Internet Light‘.

Um den türkischen Bürgern in dieser Zeit beizustehen, startete der VPN-Provider CyberGhost VPN vor wenigen Tagen eine direkte Unterstützerkampagne. Unter dem Motto ‚Internet ist Freiheit‘ spendete das Unternehmen 10.000 Lizenzen im Wert von knapp 150.000 Euro für individuelle einjährige VPN-Zugänge, mit denen sich die staatliche Zensur sowie die jetzige Twitter-Sperren als auch gewollt herbeigeführte technische Einschränkungen umgehen lassen. Wegen der gewaltigen Nachfrage und als Antwort auf den jüngsten Coup des türkischen Ministerpräsidenten, legt das Unternehmen jetzt nach und erweitert die Spende um weitere 10.000 Lizenzen, gefolgt von einer geplanten Solidaritätskampagne im Verlauf der nächsten Woche.

Interessierte türkische Bürger können eine Mailadresse auf der Website http://internetisfreedom.com/tr hinterlassen und erhalten anschließend eine kostenfreie Aktivierungsnummer für ein einjähriges VPN-Abonnement.

Über CyberGhost S.R.L.

Gegründet 2011 in Bukarest, Rumänien, ist CyberGhost S.R.L. einer der bekanntesten VPN-Anbieter in Deutschland und West-Europa.

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 20 Mitarbeiter und besteht aus einem deutsch/rumänischen Entwicklerteam sowie einer Gruppe hochmotivierter junger IT-Experten im Hauptquartier in Bukarest. Außerordentlich erfahren im Bereich Internet-Anonymität und bestrebt, mit Gleichgesinnten zusammen zu arbeiten, leistet das Unternehmen ferner einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Bürgerrechten, einer freien Gesellschaft und einer unzensierten Internetkultur.

Über CyberGhost VPN

CyberGhost VPN stellt eine mit 256 Bit AES verschlüsselte Verbindung zum CyberGhost-Netzwerk her. Dort wird die online sichtbare und eindeutig identifizierbare IP-Adresse des Internetnutzers maskiert und durch eine unverfängliche ersetzt. Der Windows-Client ist sehr einfach und schnell einzurichten und verfügt über eine intuitiv bedienbare Oberfläche. Ebenfalls erhältlich sind eine iOS-App und die Unterstützung der nativen Protokolle PPTP, L2TP/IPSec und OpenVPN. In Kürze erscheinen außerdem ein Mac- und ein Android-Client.

Mir ist klar, dass das Werbung für das Unternehmen ist. Aber in dem Fall stelle ich mal den Zweck über die Wahl der Mittel.

In dem Zusammenhang bitte ich Euch übrigens auch dringend, TOR-Nodes aufzumachen, um die Bandbreite im TOR-Netzwerk zu erhöhen!

WhatzApp goes Facebook

20. Februar 2014 6 Kommentare
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Seit heute ist es also offiziell: Facebook kauft WhatzApp.

Aus Sicht von Facebook ein logischer Schritt:

  •  Seit einer Zeit schon kehren mehr und mehr Leute dem sozialen Netz den Rücken. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von klassischem keinen Bock mehr über Werbungsfrust bis hin zu ernsthaften datenschutzrechtlichen  Bedenken.
  • Mit WhatzApp bekommt Facebook nicht nur auch Mitglieder, die nicht oder nicht mehr bei dem Netzwerk selbst sind. Es erfährt auch sehr viel über stärkere soziale Bindungen, als es die Freundschaften auf Facebook sind.
  • Die Inhaltsdaten vonWhatzApp sind nach wie vor so, dass sie gelesen und damit ausgewertet werden können. Eine Goldgrube für Dataminer.

in der Folge sind heute morgen weitere ehemalige WhatzApp–Kontakte in meiner Threema-Liste auf. Und betonen teils, dass es genau dieser Aufkauf von WhatzApp durch Facebook war, der jetzt auch sie wechseln ließ.

Man kann nur hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht. Denn WhatzApp wechselt durch die Übernahme vom Status Defekt zum Status Gefährlich.

Hier, benutzen sie DIESES Kabel

7. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Hihi, ein Schelm wer böses denkt:

@cathalkelly twittert, dass in dem Willkommen-Paket in Sochi unter anderem ein Netzwerkkabel ist. Und das der Grund ist,  warum er das Paket überhaupt mitgenommen hat, denn das WLAN sei grottig:

Also, ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich muss dabei irgendwie an die NSA denken, die ja auch spezielle Kabel zum Abhören verwendet. Jetzt macht es auf den ersten Blick wenig Sinn, ausgerechnet das Kabel zu einer Wanze  umzubauen, dass sowieso alle Daten an einen Switch/Router schickt, wo ich sie lesen kann. Auf der anderen Seite muss man sich fragen, ob sich nicht doch eine Möglichkeit findet, z. B. VPN damit zu umgehen und die Daten vor der Verschlüsselung abzugreifen. Und warum sollte der FSB der NSA da in irgendetwas nachstehen? Haben nicht gerade erst die USA (oh Gott, ich muss schon wieder lachen) vor Spionage in Russland gewarnt? Und müssen DIE es nicht wissen? ;-)

Im Grunde ist die Taktik ja klug: Ein WLAN ankündigen, dass unbenutzbar machen und dann den Leuten ein Kabel anbieten, dass die meisten heute vermutlich gar nicht mehr mit sich rum schleppen – weil sie ja ein funktionierendes WLAN erwarten…

Und ja, inzwischen halte ich selbst das für möglich – wenn ich vor einem halben Jahr auch noch gesagt hätte, dass ich das für Unsinn halte. Aber man lernt ja.

Sperrt die Telekom VPN ausgerechnet im WLAN?

7. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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[Nachtrag vom 07.02 am Ende]

 

Ich nutze regelmäßig die Hotspots der Deutschen Telekom: Sei es im Zug, am Bahnhof oder einfach unterwegs. Ich genieße die Möglichkeit, schnell größere Datenmengen runterladen zu können und der Dienst ist in meinem Mobilfunkvertrag eingepreist.

Seit ein paar Tagen nun ist es mir nicht mehr möglich, den Dienst zu verwenden:

Jeder Versuch, mich mittels L2TP mit meinem VPN-Anbieter zu verbinden scheitert. Wohlgemerkt geht es in anderen WLAN und via UMTS problemlos auch zur gleichen Zeit – nur nicht im WLAN der Telekom.

Das ist beunruhigend und so habe ich mal bei @telekom_hilft nachgefragt.

Erste Antwort:

Hi, ja die VPN-Verbindungen sind gesperrt. Ist also leider nicht möglich. ^ke

Zweite Antwort:

Sorry, da hat ^ke etwas falsch verstanden. VPN über den HotSpot geht natürlich. Infos gibt es hier: https://feedback.telekom-hilft.de/questions/vpn-verbindung-am-hotspot  ^sl

Wenn man dem Link folgt, entsteht der Eindruck, dass es nur eine Telekom eigene VPN-Lösung gibt. Eine Nachfrage diesbezüglich brachte dann Antwort Drei:

Uns ist kein anderer Weg bekannt. Sie können aber gern bei unseren HotSpot Kollegen http://bit.ly/1ewyIYy  nachfragen. ^co

Das ist extrem beunruhigend: Davon ausgehend, dass es ja vor ein paar Tagen noch ging, stellt sich die Frage ob die Telekom jetzt ihre eigene Lösung pushen will.

Auf VPN zu verzichten ist keine Option: Das WLAN ist ja nicht nur unverschlüsselt, ich bewege mich ja in der Regel mit zahlreichen anderen nicht vertrauenswürdigen Endgeräten im gleichen Netz. Eine VPN-Lösung der Telekom ist auch keine Lösung – mir fehlt das Vertrauen, dass hier notwendig ist.

Ich habe jetzt mal die Telekom angemailt und gebeten mir mitzuteilen, ob es sich da um einen technischen Defekt handelt oder nicht. Wenn nicht, wäre das ein absolut unhaltbares Vorgehen der Telekom, dass mich bewegen würde meinen Geschäftskundenvertrag (und ich bin schon verdammt lange Kunde bei der Telekom) zu überdenken: Bei D2 bekäme ich für weniger Geld sogar mehr Inklusivvolumen.

Allerdings hatte ich ja schon mal ein “Netz-Problem” mit der Telekom – auf meine damalige Mail habe ich nie eine Antwort erhalten, das Problem verschwand aber dann so plötzlich, wie es aufgetaucht war…

 

P.S: Das ist übrigens ein prima Beispiel, warum wir Netzneutralität als Gesetz brauchen. Denn ist es wie ich vermute, nutzt die Telekom hier ja ihre fast marktbeherrschende Stellung aus, um eigene Dienste zu bevorzugen. Das darf so eigentlich nicht sein: Natürlich kann die Telekom eigene VPN-Lösungen anbieten, es darf aber nicht sein, dass ein Telekom-Internetzugang dann nur noch mit der Telekom-Lösung funktioniert…

 

_____

07.02.2014

Das ist so  typisch: da warte ich eine Woche in der nix geht, dann schreibe ich erbost darüber und was ist? Heute Nachmittag, so gegen 17 Uhr oder 17:30 ging alles wieder. VPN im WLAN der Telekom wieder möglich, getestet an diversen Hotspots in Duisburg und Essen…

 

BSI, was geht? – Follow Up

3. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Vor ein paar Tagen hatte ich über diese merkwürdige Nummer gebloggt, die sich das BSI geleistet hat.

Dazu gibt es jetzt ein nettes “Follow Up” bei Netzpolitik.org:

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass der Datenklau nicht erst seit Dezember bekannt war. Der Spiegel hat gestern bekannt gegeben, dass BKA und BSI bereits im August vor geknackten Konten gewarnt hatten. (…)

Konstantin von Notz sagte gestern dem Spiegel gegenüber, es stehe der Verdacht einer massiven Schutzpflichtverletzung im Raum, falls die Behörden wirklich seit August Bescheid gewusst hätten. Schutzpflichtverletzung ist ein sehr nüchterner Ausdruck für einen Vorfall, der illustriert, dass wir in Deutschland eine Zwei-Klassen-Gesellschaft haben, wenn es um Datenschutz und Privatsphäre geht.

Ich grabe mal ein bisschen weiter und stelle eine andere Frage:

Was ist denn, wenn das BKA oder andere diesen Schatz (erst einmal) für sich genutzt haben?

Natürlich kann man mittels Lawful Interception schon heute beliebige Mails  lesen und auf Wunsch (Richtervorbehalt?) gibt es vermutlich auch gleich eine Kopie des Postfachs.

Was aber, wenn jetzt dieser Datenstamm um den es da geht, erst einmal hinsichtlich der eigenen Interessen analysiert wurde? Wer garantiert dafür, dass nicht von staatlicher Stelle in welcher Form auch immer Unfug mit den Daten getrieben wurde?

Ich glaube, meine anfängliche Skepsis war mehr als berechtigt.

Und sie weicht langsam echter Beunruhigung.