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Archiv für die Kategorie ‘infos’

April 2013

30. April 2013 Keine Kommentare
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Ist das schon wieder so spät?

Wer hat an der Uhr gedreht?

Und da ich heute keinen Sport mehr treibe, hier die Statistikdaten für April, beschränkt auf’s Fahrradfahren:

  • 24 Aktivitäten
  • 970 km gefahren
  • 47h 28m unterwegs
  • 42.416 kcal verbrannt
  • 10.448 Höhenmeter
  • Gesamtdistanz 2013: 2991 km
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SKS Marathon Sundern 2013

28. April 2013 2 Kommentare
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Wie angedroht, bin ich Samstag den ersten Marathon der Saison gefahren, den SKS Marathon Sundern/Hagen. Mein zweiter Marathon überhaupt und ich war total gespannt, wie es wohl werden würde…

Mehr…

Ich weiß was, dass Ihr noch nicht…

26. April 2013 Keine Kommentare
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… und bis Montag müsst Ihr Euch auch noch gedulden :-D

Aber ich sach ma: et verspricht echt kühl zu werden! :-)

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Ächz! Stöhn! Jammer! Aber geil war es doch ;-)

14. April 2013 Keine Kommentare
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Was macht man an einem Sonntag, für den der Wetterdienst Sonne und Temperaturen bis 20° voraus sagt? Richtig, man setz sich auf’s Bike um brav seine Trainingsrunde zu absolvieren. Heue mal etwas anders, denn Jule hat gerufen, gemeinsam mit Julia, Silke und Lars die Wälder und vor allem Erhebungen rund um den Baldeney-See in Essen zu erkunden.

Foto 1

Und jetzt sind wir wieder da, gleich zum Bowling verabrede und ich weiß noch nicht genau wie ich die Kugeln zu den Pinnen gerollt bekommen soll. 66km in 4 Stunden (reine Fahrzeit ohne Pausen) und mit 1433 Höhenmetern gehen dann doch an die Substanz.

Foto 2

Nich, dass Ihr mich falsch versteht: Ich bin k.o. aber zufrieden, weil ich mit Ausnahme der letzten Steigung im Grunde alles mehr oder weniger gut fahren konnte. Ein riesen Forschritt zu 2012. Und auch die technisch anspruchsvolleren Sektionen gelingen mit dem neuen Hardtail immer besser.

JM

Elevation Profile
Speed Profile
runtastic_20130414_1809_Mountainbiking

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Neue Links: Bikes and More

8. April 2013 Keine Kommentare
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Da ja hier Zeit vermehrt auch das Fahrrad fahren Thema ist, habe ich eine neue Link-Kategorie “Bikes and more” eingerichtet. Dort will ich Links zu anderen Radfahrern und zu Projekten rund ums Bike sammeln.

Den Anfang macht die Jule, die Matschhühner und ein Blog, dessen Name auch für mich bezeichnend sein könnte: Coffee & Chainring.

Ein Link zum RSC darf natürlich auch nicht fehlen…

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Äh wie was? Gleiches Recht für alle?

1. März 2013 1 Kommentar
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Das muss man sich mal vorstellen:

Es wird ein Recht gültig, dass alle Kommunen verpflichtet, die Radwegebenutzungspflicht aufzuheben. Lange Zeit aber passiert gar nichts. Denn:

“Unser Problem war allerdings, dass die Radwege ja vom Land gefördert und damit zweckgebunden waren. Wir hätten bei der Aufhebung der Benutzungspflicht die Mittel zurückzahlen müssen.” Eine Zwickmühle. Auch der, wie Kluthe betont, “berechtigte Protest des ADFC”, änderte lange Zeit nichts. Auch nicht ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes, das Ende 2010 die Benutzungspflicht für Radwege aufgehoben hatte. Erst als das Land NRW im Sommer 2011 signalisierte, dass die Fördergelder von den Kommunen nicht zurückverlangt werden, wenn das geltende Recht umgesetzt wird, wurde man im Weseler Rathaus aktiv.

Also nur damit ich das richtig verstehe:

Völlig folgenlos widersetzt sich Wesel geltendem Recht und Richterspruch, weil die Befolgung Geld kosten würde? Darf ich das mal kurz auf meine Lebenswirklichkeit übertragen? Geil find ich aber auch:

Das Problem ist aber: Fußgänger werden wegen der fehlenden Schilder die Radwege ganz selbstverständlich nutzen. Kritiker befürchten steigende Unfallzahlen.

Was ist das denn das für ein Unsinn?

Erstens benutzen schon heute Fußgänger wie selbstverständlich die Radwege und wenn man auf sich aufmerksam macht, erntet man nicht selten dumme Sprüche. Und dieser Gruppe sind die Schilder heute schon egal. Den Nicht-auf-dem-Radweg-Gängern wird auch in Zukunft die bauliche Trennung von Geh- und Radweg mehr bedeuten als ein Schild, dass man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eh nicht wahrnimmt.

Hach, immer wieder spaßig, wie Verwaltungshandeln und Realität aufeinanderprallen. :-) Das man allerdings aus Kostengründen sich nicht an geltendes Recht hält ist ein mehrfacher Skandal, zuletzt ein justizieller, weil hier jede Ahndung von Fehlverhalten ausbleibt – und ein öffentliches Interesse unterstelle ich mal…

Quelle: Die RP

SchneeFee

18. Januar 2013 1 Kommentar
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1942

Der König von Mallorca

17. Januar 2013 Keine Kommentare
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So, das war es also. Das war mein Trip nach Mallorca. Meine Reise in die Hölle. Mein Untergang. Mein Ende. Obwohl… so schlimm war es eigentlich gar nicht ;-)

Aber der Reihe nach:

Mit einigen Bekannten, den meisten davon aus dem RSC Niederrhein, sind wir für eine Woche nach Malle geflogen – zum Mountainbiken. Meine Bedenken waren groß, ist Malle für mich doch der Inbegriff der Sauftouristenfalle und damit alles andere als ein Ziel, das sich für mich wirklich lohnen würde. Auf der anderen Seite erwartet man im Januar keine Horden von Strandgängern und angeblich, so beteuerten alle, ist Malle Landschaftlich toooootal schön.

Gebucht hatten wir bei TUI und der Flug ging morgens um 6 Uhr irgendwas mit Air Berlin nach Palma. Soweit alles pünktlich. Dort wurden wir dann gleich in den Bus gesetzt, auf Deutsch begrüßt und die halbe Stunde nach Peguera gefahren, wo wir dann die nächsten 8 Tage verbringen sollten.

Hotel

Wir waren im Apartamentos Ponent, einem 3*-Appartmenthotel. Appartments haben den Vorteil, dass man einfach mehr Raum hat: “Wohnzimmer”, Schlafzimmer, Küche und Bad. Das macht sich bezahlt, wenn man allerlei Pulverchen und Riegel auf der einen Seite, dutzende Fahradklamotten auf der anderen Seite und schließlich auch noch was zum An- und Ausziehen aus dem Koffer pellt.

Das Hotel selbst ist unterdurchschnittlich aller erster Güte. Das fing mit einem langen schwarzen Haar auf einem Teil der Sanitärkeramik an, dass wir nicht benutzten. Das Haar, soviel vorweg, blieb von der Raumpflegerin bis zur Abreise unbeachtet. Weiter ging es mit dreckigen und fleckigen und seltenst gewechselten Tischtüchern zu einem Büffet, dass am ersten Abend den Entschluss aufkommen ließ, trotz gebuchter Halbpension selbst zu kochen. Das Essen wurde im Laufe der Woche etwas besser, die Unfreundlichkeit des Personals dagegen nicht.

Wer Fernseh gucken wollte, freute sich über den nagelneuen Faltscreen im Appartment und fühlte sich spätestens dann verarscht, wenn er 10€ die Woche für die Fernbedienung(!) zahlen sollte. Und ohne kein Fernseh, ist klar, gell? WLAN übrigens auch nur gegen 15€ die Woche im Zimmer, das “Free WLAN” gab es nur an der Rezeption.

Alles in allem ist das Hotel also garantiert keine Empfehlung wert.

Häuser

In Paguera gibt es durchaus auch jenseits der Hotelburgen und “Strandpromenade” ein paar schöne Ecken zu finden. Gut versteckt in den Bergen laden jede Menge ausgefallene Farben und Architekturen zum bummeln und gucken ein.

In der Stadt selbst ist das übrigens ganz anders: Ein Nepperladen neben dem nächsten und Amtssprache ist Deutsch. Thüringer Bratwurst an Heissen Hähnchen an 1000 Gürteln und einem deutschen Ärztehaus. Wer Angsts vor fremden Kulturen hat ist hier falsch, wer Spanisch lernen will auch. Eingekauft wird bei Spar ;-)

Strand

Was ich mir nicht ausmalen kann und will ist, wie es in dem Ort immer Sommer aussieht, wenn alle Hotels voll und alle Läden offen sind. Da das aber im Januar garantiert nicht der Fall ist – wenn nicht mal ein aus zehn Hotels geöffnet hat – war auch der Strand weitestgehend unbevölkert. Angesichts der Tatsache das wir jeden Tag Sonne hatten, sehr willkommen.

Allerdings eher bei den mitgereisten Kindern, wir hatten ja was anderes vor: Biken!

Galilea01

Und wenn man auf Malle eins kann, dann ist das biken! Das fängt mit gut ausgebauten Landstraßen an, die durchweg (mit wenigen Ausnahmen) auch für Radfahrer nutzbar sind und geht weiter mit Autofahrern die sich an Gruppen radelnder Rennräder oder Mountainbikes gut gewöhnt haben – share the road funktioniert hervorragend.

Vor allem auf langen Steigungen wie nach Galilea freut man sich, wenn man auch einfach mal nur den Asphalt hochtreten kann – das spart Kraft, die man für die Abfahrten dann dringend braucht. Besonders wer nach Galilea radelt, kann übrigens durchaus “Original” spanische Energie tanken: Von Oliven bis Mandelkuchen gibt es hier oben was das Herz begehrt. Einschließlich einer nicht deutsch sprechenden Bedienung – bin ich endlich in Spanien?

Galilea02

“Leider” war die Abfahrt von Galilea am Mittwoch meine erste richtige Abfahrt. Leider deshalb, weil sie technisch sehr anspruchsvoll war und uns alle an vielen Stellen überforderte – und damit zum Absteigen zwang. Mit ein wenig mehr Übung hätte es deutlich mehr Spaß gemacht die angesammelten 500hm auch wieder los zu werden. Aber, wie sagt man so schön? Der Mensch wächst an seinen Herausforderungen, wer die Abfahrt von Galilea überlebt, der überlebt alles ;-)

Bergetappe

Leider war nicht jeder Anstieg so leicht zu bewältigen. Sowohl auf der Tour über St. Elm als auch bei der geführten Tour mit den Guides von Rad-International waren schon eher schwierige Aufstiege zu bewältigen: Geröll, Schotter und Steigungen von teilweise deutlich über 30°. Und am Ende einer relativ kurzen Tour (35km) war ich mir sogar sicher, noch nie so anspruchsvoll gefahren zu sein.

Kurzer Einwurf zu Rad-International: Gute Bikes für relativ kleines Geld und echt gute Guide-Leistungen machen hier den Unterschied. Rad-International würde ich jederzeit empfehlen.

rotes Tal

Der Vorteil an der Plackeri ist nicht nur der folgenden Downhill. Sondern auch, dass man Winkel der Insel zu Gesicht bekommt, die man sonst und als “normaler” Tourist garantiert nicht finden würde. Sondern halt nur als Mountainbiker oder Wanderer. Und genau hier offenbart sich der Charme der Insel, den ich vorher verkannt habe: Von roter Vulkanerde über graue Berge hin zu regenwaldähnlichen Wäldern auf der Regenseite der Insel gilt es, die verschiedensten Bereiche zu entdecken. Und egal ob man auf Meereshöhe oder hunderte Meter weiter oben ist: Irgendein Anblick bietet sich immer.

Meerblick

Das also das Fazit des Mountainbike-Abschnitts so positiv ausfällt, hat sicher auch mit dem Wetter zu tun. Jeden Tag so zwischen 17 und 20°C und zu meist richtig sonnig, das ist gut für die Winterwunde Seele :-D Mal ganz abgesehen von dem Gefühl auf die Wetter-App zu blicken und zu sehen, dass es daheim immer kälter und verschneiter wird. Der Gedanke an die Rückreise wird dabei geflissentlich ausgeblendet ;-)

Kathedrale

Natürlich waren wir auch einen Tag in Palma, der Hauptstadt. Unter anderem zum Cachen. Und Palma ist… nun ja eine Großstadt. Neuere Viertel drängen sich an die alten Viertel, neue gerade Straßen gegen verwinkelte Gassen. Ein Mischmasch der Nationen und eigentlich nichts besonderes. 12km später hatte ich nicht das Gefühl, ich hätte großartig was verpasst, wenn ich nicht hin gefahren wäre. Weswegen wir dann auch gleich mittags wieder nach Peguera gefahren sind ;-)

Kommen wir zum Fazit:

Mallorca hat in Teilen meine Befürchtungen erfüllt, was die deutsche Überlastung angeht. Auf der anderen Seite hat Mallorca aber auch meine Hoffnungen auf landschaftlich anspruchsvolle und schwierige Mountainbike-Trails erfüllt.

Ob ich noch mal fahren würde? Kann ich noch nicht sagen:

Es war eine schöne und preiswerte Woche und ich habe viel gelernt. Eine Wiederholung zu Trainingszwecken wäre sicherlich eine gute Idee. Dem gegenüber steht jedoch, dass es noch viele, viele andere Länder gibt, die es zu entdecken gibt.

In 4 Monaten übrigens das nächste: Frankreich. Dann geht es mit den Mountainbikes ab in den Elsass…

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2013

2. Januar 2013 8 Kommentare
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Ziemlich entspannt bin ich von 2012 nach 2013 gerutscht. Komisch, gerade noch war das Jahr mit der schönen Zahl, jetzt sind wir in dem Jahr mit der weniger schönen Zahl. In dem vermutlich die Standesämter um 09:10 Uhr am 11.12.13 überquellen werden… aber nun ja :-)

Was ich eigentlich sagen wollte, angesichts all der Jahresrückblicke und Vorschauen: Ich bin zufrieden und glücklich. Das gilt für das was hinter mir liegt ebenso, wie für das was vor mir liegt.

Natürlich gab es in 2012 jede Menge Dinge, die ich nicht gebraucht hätte, aber fast immer konnte zumindest ein guter Kompromiss erzielt werden. Zumeist sogar ein Erfolg. Und auch das drumherum stimmte meistens.

Für 2013 hoffe ich einfach mal, dass das so weiter geht. Meine “Vorsätze” sind dabei ziemlich egoistisch, denn ich stelle mich selbst in den Mittelpunkt. Das bedeutet aber, glaube ich, nicht zwangsläufig was schlechtes, denn richtig glücklich bin ich natürlich besonders dann, wenn es den Menschen in meiner Umgebung gut geht – und das ist ja dann schon Gold wert.

Beginnen werde ich das Jahr mit dem Mountainbike Trainingscamp auf Malle. Dann kommt mein neues Bike hoffentlich bald und kurz darauf bin ich schon wieder zum Biken im Elsaß, um dann nicht lang danach zum Biken, Sonnen und Schwimmen in Kroatien zu landen. Jetzt fehlt noch ein Winterurlaub – Ihr merkt schon: Schlecht gehen ist anders. Sowieso biken: Das wird im kommenden Jahr deutlich mehr werden. Geht morgen los, wenn ich das erste Mal 2013 wieder mit dem Rad zur Arbeit fahre und wird dann hoffentlich in besseren Zeiten als 2012 enden. Da bin ich allerdings guter Dinge: Selbst nicht fit fahre ich heute Strecken hoch, die ich Anfang 2012 noch gelaufen bin.  Von der deutlichen Verbesserung der Durchschnittszeiten auf dem Heimweg ganz zu schweigen. Zu meinem großen Erstaunen habe ich mich auch im Vereinsleben wiedergefunden – bin ich sonst eher nicht so für. Aber die Leute vom RSC Niederrhein haben es mir auffallend leicht gemacht, mich “heimisch” zu fühlen und seit März 2012 viel Spaß in mein Leben gebracht. Jenseits dessen möchte ich gerne wieder klettern gehen – unter anderem auch für’s Cachen, aber halt auch einfach nur, weil es Spaß macht. Und ich hoffe, ich kann das Schwimmtraining und das Krafttraining über das Jahr so ausbauen, dass ein stabiler Trainingszustand erreicht und gehalten wird.

Lokalpolitisch wird 2013 da weiter gehen, wo 2012 aufgehört hat: Ich werde mich abwechselnd über unfähige Menschen und unglaubliche Entscheidungen aufregen. Aber genau so werde ich wie in den vergangenen Jahren viel Zeit investieren und hoffen, Voerde und damit mein Leben ein kleines bisschen besser zu machen. Dann kommt noch die Bundestagswahl, die sicherlich viel Wahlkampfarbeit bedeutetn wird – aber unspannend ist: Dank der wenig glücklichen Wahl von Steinbrück als Kandidat wird Mutti eh wiedergewählt werden. Obwohl: Vermutlich wurde Steinmeier genau deswegen nominiert. Wichtig ist eigentlich nur die Frage der Machtverteilung zwischen FDP und Grüne. Es wäre schön, wenn die FDP an der 5%-Hürde scheitern würde, aber das würde erstens die Gefahr von Schwarz-Grün bedeuten (dann doch lieber GroKo). Die CDU wird also der FDP fleissig unter die Arme greifen :-D Und natürlich werde ich auch weiter gegen ausufernden Überwachung, Abmahnwahn, WLAN-Rechtsunsicherheit und so weiter angehen. Aber auch da sehe ich teilweise Entspannung auf uns zukommen – guter Lohn für harte Arbeit :-)

Kinotechnisch werde ich mich vermutlich auf Vorjahres-Niveau bewegen, gestern habe ich mit den üblichen Verdächtigen schon die Saison 2013 eingeleitet und “Australien in 100 Tagen” geschaut. Noch mal ;-) Ich bin mal gespannt, was mir noch für Filme dieses Jahr über den Weg laufen und freue mich natürlich auf Hunger Games II und Hobbit II. Aber auch jenseits der Mega-Block-Buster wird es bestimmt Perlen geben. Und Enttäuschungen.

Was das Cachen angeht, werde ich 2013 vermutlich weniger Dosen sammeln, als 2012 und 2011. Das liegt vor allem daran, dass sich im vergangenen Jahr die aufgewendeten Zeitanteile verschoben haben – aber das ist nicht schlimm. Auf jeden Fall werde ich nämlich auch 2013 wieder ein paar richtig schöne Dosen zu finden wissen und freue mich schon auf die Begleitung alter Bekannter und das Treffen neuer Gesichter.

Insgesamt gibt es also für 2013 vieles, auf das ich mich schon heute freue: Reisen, Menschen, Arbeit und Herausforderungen. Ich glaube, das kann man eine ausgeglichene “Work-Life-Balance” nennen. Und ich wünsche Euch, dass es Euch ähnlich geht!

Zukunft Planen: Ausbau der A3 mit Radweg?

19. Dezember 2012 Keine Kommentare
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In der Rheinischen Post von heute ist zu lesen, dass ab Dinslaken die A3 perspektivisch auf 6 Spuren verbreitert werden soll:

“Der Verkehr rollt dann über die A 3 Richtung Ruhrgebiet. Die Belastung der Strecke wird enorm zunehmen. Die Politiker im Regionalrat haben jetzt darauf reagiert. Sie schlagen vor, dass die A3 auf sechs Spuren ausgebaut wird.”

Das ist verbunden mit der Begründung, dass immer mehr Güter über die A3 kommen sollen:

“Der Hafen in Rotterdam wächst und wächst. Damit steigt gleichzeitig der Druck, die Container vom Hafen abzutransportieren. Experten gehen davon aus, dass schon bald auch eine ausgebaute Betuwe-Strecke auf deutscher Seite die Menge an Transportgütern nicht bewältigen kann. Daher setzen die Niederländer auf einen Ausbau ihrer Autobahnen, um Fracht per Lastwagen abzutransportieren. Geplant ist, die A15 von Bemmel Richtung Zevenaar zu verlängern. Darüber soll dann vor allem der Schwerlastverkehr zwischen Rotterdam und den Hinterlandhäfen am Rhein verbunden werden.

Die Folge: Der Verkehr rollt dann über die A 3 Richtung Ruhrgebiet.

Das ist natürlich in mehrfacher Hinsicht erstaunlich: Nicht nur, dass der Ausbau der Betuwe gar nicht reicht. Interessant wird der Ausbau der Autobahn vor allem dann, wenn man sich überlegt das vor längerer Zeit eine reine Güterverkehrs-Bahntrasse parallel zur Autobahn verworfen wurde. Denn das führt natürlich jetzt die Idee, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern mal wieder ad absurdum.

Aber darum soll es mir hier jetzt nicht gehen. Heute schlage ich folgendes vor:

Baut einen Radweg paralell zur Autobahn!

Man muss sich mal vorstellen, dass ein Autobah-Kilometer im besten Fall nicht für unter 4 bis 6 Millionen Euro zu haben ist (Quelle).  Die Kosten für einen bestens ausgebauten Radweg beziffert der ADFC dagegen auf ca. 1 Million Euro pro Kilometer (Quelle). Gehen wir davon aus, dass Bauprojekte der öffentlichen Hand eh immer viel teurer werden, stellen wir fest, dass wir für jeden KM neu gebauter Autobahn nicht einmal 20% aufschlagen müssten, um einen guten und schnellen Radweg zu erhalten. Ganz krasse Aussagen beziffern den Kilometerpreis für Autobahnen sogar auf mehr als 25 Millionen Euro, die Kosten für Radwege auf 0,5 bis 2 Millionen Euro (Quelle – Nr. 6 anklicken). Hier wären wir also weit unter 10% Mehrkosten…

Das geht einher mit der Vorstellung des Landes NRW, eine “Radautobahn” zu bauen (Quelle):

Im Ruhrgebiet setzt Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) zur Entlastung der A40 auf den weitgehend kreuzungsfreien Radschnellweg Ruhr, der über 85 Kilometer von Duisburg und Essen bis nach Hamm führen soll. Diese Radautobahn soll nach holländischem Vorbild je einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung von mindestens zwei Meter Breite haben.

Jetzt stelle man sich vor, man könne genauso entlang der A3 nach Holland radeln. Ich sehe hier Potentail für Langstreckenradler, Radwanderer, Tourismusbetriebe aller Art und die Umwelt. Sieht man mal von den Umweltschäden durch den steigenden Kraftverkehr ab.

 

Die Straße gefällt – in genau der Richtung ;-)

7. November 2012 Keine Kommentare
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Und traurig klingt die Schlussmelodie…

4. November 2012 2 Kommentare
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Nach nur einem knappen Jahr und vielen gemeinsamen Abenteuern nehme ich leise Abschied… eine Träne kullert…

Cube LTD 26"

Cube LTD 26″

(Pssstt…. der Platz bleit nicht lang leer. Hab heute die Nachfolgerin bestellt…)

Warum man gerne Rad fährt…

30. Oktober 2012 Keine Kommentare
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… erklärt Dave Walker:

20 Gründe gerne Rad zu fahren – mit freundlicher Genehmigung von Dave Walker

 

Und warum man schon mal mehr als ein Rad braucht:

Warum man mehr als ein Rad braucht – mit freundlicher Genehmigung von Dave Walker

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Sweet dreams…

28. Oktober 2012 1 Kommentar
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Und während meine Timeline noch schläft und auch die Leser meines Blogs noch friedlich schnarchen, mache ich mich jetzt mal auf den Weg nach Holland. Denn wenn bei uns die Saison endet, fängt sie dort gerade erst an.

Also werde ich jetzt über die Grenze fallen und dann gemeinsam mit ein paar Freunden 50km und 700hm im Gelände abreißen. Und wie man mir versicherte, sind holländische Mountainbiker die eXtrem-Variante der holländischen Autofahrer. Also noch schnell die Protektoren anlegen und los gehts :-)

Wünscht mir Glück!

Und wenn ich heil wieder komme, erzähle ich Euch auch wie Looper war :-)

Das späte Erwachen der Politik?

26. Oktober 2012 Keine Kommentare
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Anfang 2011 habe ich eine Online-Petition eingereicht. Mein Ziel war es, Rechtssicherheit für offene WLAN zu erreichen – in dem man die Störerhaftung abschafft und die gleichen Privilegien die für kommerzielle Anbieter eingerichtet hat, auch auf private WLAN anwendet.

Die Petition ist seit dem in der Prüfung und noch nicht entschieden. Warum auch immer.

Aber zu meiner großen Überraschung kommt jetzt plötzlich Bewegung auf: Vorgelegt haben die Linken mit einem Entwurf an dem wohl die Digitale Gesellschaft gearbeitet hat. Jetzt kommt die SPD um die Ecke und auch die Grünen wollen einen eigenen Gesetzesentwurf vorlegen. Ich sag jetzt mal nix zu dem Schwachsinn, dass man sich hier mal wieder nicht intrafraktionell verständigt und gemeinsam vorgeht, sondern jeder einen eigenen Vorschlag machen will.

Ich freu mich jetzt einfach mal, dass Bewegung in das Thema kommt.

Wird auch Zeit.