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Archiv für die Kategorie ‘infos’

Wenn die Kleinen erwachsen werden

6. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Mein drittes eigenes Auto nach dem Hyundai Coupe FX und dem Volvo V40 1,8i war ein Volvo V70 2.5TDI mit Vollausstattung:

DSCF0137Und ich habe das Auto geliebt. Spurtstark, relativ hohe Vmax – und im Gegenzug bei meinem Fahrstil (120 km/h, Tempomat an) mit 6 Liter Diesel sehr sparsam. Einfach ein praktisches Auto – vom Umzug bis zur Non-Stop-Tour nach Kroatien (ja wohl, eine Tankfüllung!) Bei gerade mal 450.000km gab es aber ein Problem.

Nicht mit dem Auto. Mit unserer Regierung. Die führte nämlich “Umweltzonen” ein und während ein Hummer H2 eine grüne Plakette bekam, bekam mein Völvchen eine Rote. Nachrüst-Kat? Leider nicht erwerbbar. Und da ich mehrmals die Woche nach Essen zur Uni musste, hatte ich ein Problem.

Also habe ich sehr schweren Herzens das Auto verkauft und mir ein Mini-Völvchen gekauft. Der ist zwar formal nur ungefähr 50cm kürzer, aber ein ganz anderes Auto. Kein Kofferraum inklusive:

01Dank LPG auch super preiswert im Unterhalt und mit nur zwei Haken. Das eine waren 125 PS beo 1,4 Tonnen Lebendgewicht – ohne Turbolader. Sportliches Autofahren war damit ein eher selten genutzter Begriff im Zusammenhang mit dem Auto. Trotzdem verrichtete er bis KM 150.000 völlig klaglos seinen Dienst – sieht man mal von dem Materialproblem am Vordersitz ab, von dem sich Volvo nix annehmen wollte.

Das zweite Problem war aber nicht so trivial: Durch den wirklich winzigen Kofferraum war die Zulademöglichkeit arg beschränkt. Und wenn man für einen mehrtägigen Urlaub nicht nur normale Klamotten, sondern auch Räder, Radklamotten und Ersatzteile packte, musste man schon Tetris-Meister Level 12 sein.

Tja…

und so reifte der Plan, mal wieder ein größeres Auto anzuschaffen. Nachdem Österreich ausgefallen war, war das eigentlich eine gute Gelegenheit. Und schwupps wurde ein neuer Volvo gekauft – und heute das erste Mal mit Rädern hinten druff beladen:

Foto 2Klitzekleiner Unterschied ;-)

Von dem Unterschied im Ladevolumen muss ich nix erzählen. Außerdem habe ich jetzt wieder 5 statt 4 Zylinder und einen Turbolader :-D Das hilft dann, was die meisten Menschen ja nicht glauben wollen, wirklich auch beim Sprit sparen. Wenn man sich zurück halten kann und dem Tempomat die Regie überläßt. Und so sah das aus, als ich Freitag nach Holland gefahren bin:

Foto 1Als kleines Gimick habe ich jetzt – für die harten niederrheinischen Winter, übrigens auch Allrad. Aber mal wieder kein Automatik. Aber irgendwann… irgendwann kauf auch ich mal ein Auto mit Automatik. Zum Beispiel den neuen V60 D6 Hybrid. Fast 300 PS und nur 1,5 Liter Diesel auf 100 km ;-)

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Geht mal wieder in den Zoo!

25. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Wir waren heute in der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen – und das war beeindruckend.

Nicht nur wegen des Zoos an sich. Sondern vor allem wegen der nach wie vor überall sicht- und spürbaren Folgen, die das letzte große Unwetter mit sich brachte. Und gerade Zoos leiden ja nicht an übervollen Kassen.

Das Gute ist aber: daran kann man was ändern. Nämlich in dem man einfach in den Zoo geht. Und in Gelsenkirchen zur Zeit sogar zu ermäßigten Preisen. Also rafft Euch mal auf, genießt mal das schöne Wetter und geht mal wieder in den Zoo :-)

 

 

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Fotos vom UCI World Cup in Albstadt

2. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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… gibt es drüben, im Fahrradblog:

JUST mountainbiking

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Ebay möchte ein unsicheres Netz?!

17. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ebay ist ja immer wieder für Überraschungen gut – und wenn ich dann alle Jubeljahre mal wieder dort bin, staune ich oft nicht schlecht. Aktuell sorgt Ebays Verständnis von Sicherheit im Internet bei mir für akutes Kopfschütteln:

Gerade Ebay schreibt sich ja immer auf die Fahne, für Kundensicherheit sorgen zu wollen. Um mich dann im nächsten Moment völlig perplex dastehen zu lassen.

Was ist passiert?

Ich habe auf Ebay einen Gegenstand verkauft und der Käufer hat mir über das Mail-System eine Mail geschickt. Die kann man auf Ebay beantworten, oder einfach via “Reply to” aus dem EMail-Programm heraus. Letzteres habe ich gemacht und dabei ist die Mail, wie alle anderen, standardmäßig mit einer PGP-Signatur(!) versehen worden. Sekunden später:

Betreff: Ihre Nachricht an xxxxx war verschlüsselt und wurde nicht gesendet

Hallo XXXXX,

Um unsere Mitglieder vor Identitätsdiebstahl und unerwünschten E-Mails zu schützen, lassen wir die Verschlüsselung von E-Mails nicht zu. Da Ihre letzte E-Mail an thorsten9023 verschlüsselt war, haben wir sie nicht gesendet.

Bitte entfernen Sie die Verschlüsselung und senden Sie die Nachricht erneut.

Mehr zum Thema verschlüsselte E-Mails erfahren Sie unter http://pages.ebay.de/help/account/email-undelivered.html#encryption

Ganz großes WTF?
Abgesehen davon, dass die EMail nicht verschlüsselt, sondern nur signiert war, möchte Ebay sie nicht versenden? Das ist schon kurios. Aber total merkwürdig ist doch die Begründung, mit dem Verbot verschlüsselter Mails die Empfänger vor Identitätsdiebstahl und Spam schützen zu wollen?

Denn PGP / GnuPG macht bekanntlich ja genau das Gegenteil. Und setzt ja voraus, dass der Empfänger, im Falle der Verschlüsselung, mir seinen Public Key überhaupt erst einmal zur Verfügung stellt.

Tatsächlich dürfte der Grund sein, dass Ebay in die Nachrichten reinschauen können will, die über sein Mailsystem laufen. Über das warum kann man dabei herzlich spekulieren. Aber letztlich ist das nicht wichtig. Wichtig ist die Auswirkung, die ein solches Vorgehen hat. Denn damit mache ich es erstens unnötig schwer, die Integrität von EMails sicher zu stellen. Und zweitens möchte ich nicht wissen, wie viele Menschen die Begründung von Ebay einfach mit einem Kopfnicken hinnehmen, weil sie leider nicht verstehen, was für ein Schwachsinn das ist.

Ganz, ganz böses Foul von Ebay.

Danke T-Mobile – für nichts

15. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich hatte gerade ein nicht erfreuliches Telefonat mit der Telekom, Geschäftskundenservice. Und ich frag mich ja echt, ob die mich auf den Arm nehmen wollen. Oder ob die mich einfach nur los werden möchten:

Ich bin seit den 90er Jahren mit der gleichen Nummer bei der Telekom und im Laufe der Zeit hat sich mein Vertrag ein paar Mal verändert. Manchmal wurde er etwas teurer, manchmal etwas preiswerter aber immer eigentlich ok was Preis und Leistung angeht. Das die Telekom teurer ist als andere nehme ich gerne in Kauf: Die Leistungen sprechen an der Stelle für sich und das gilt insbesondere für die Netzqualität und die Dichte an HotSpots.

Heute rief mich dann die Telekom an und fragte ob ich nicht ein Feature zu meinem Tarif dazu buchen möchte. Auf meinen Einwand, dass ich gerne sowieso mal ein neues Telefon haben wollen würde, bekam ich gesagt ich möge mich an die Geschäftskundenhotline wenden.

Dort erklärte man mir zuerst, dass ich kein neues Handy haben könnte, sondern erst im Juli. Erst auf mehrfaches Nachfragen kam dann raus: geht doch. Dann wollte man gerne, dass ich in einen der neuen Tarife wechsel. Und ich fasse mal eben zusammen, was das bedeutet hätte, wenn ich bei gleicher Tarifstufe in einen Neuen gewechselt wäre:

  • Ca. 15€ im Monat mehr, dafür aber:
  • Nur noch 750 MB statt 1024 MB Inklusiv-Volumen für UMTS
  • Nur noch 120 statt 180 Minuten Gesprächsguthaben in andere Mobilfunknetze
  • Das Gesprächsguthaben gilt nur noch für Deutschland, nicht wie bisher in ganz Europa
  • Die Hotspot-Flat kommt erst bei einem höheren Tarif wieder hinzu
  • Meine Zweitkarte (im Auto) kostet plötzlich 4,95 im Monat, statt 0€ wie bisher
  • Meine SMS-Flat entfällt
  • Mein monatlicher Rabatt von 20% verringert sich auf 5%

Zu allem Überfluss sollte ich dann für ein iPhone 5S 16GB allen ernstes 300€ bezahlen.

Ich hab dann mal gefragt, ob die mich los werden wollen. Auf Rückfrage wieso habe ich dann erklärt, dass Julia für 1/6 des mir vorgeschlagenen Preises das Telefon bekam. Antwort war, dass sie ja in einem Traif für Studenten und Wenigverdiener ist, die man auch in den Genuss eines iPhone kommen lassen will. Da wollte ich fast auflegen: Weil ich kein Student bin, verdiene ich nach der Telekom-Logik so viel mehr Geld, dass ich das Sechsfache bezahlen soll?

Ich hab dann gesagt das ich den Vertrag kündigen möchte.

Und plötzlich konnte ich doch in dem alten Tarif bleiben, meine Boni (wie 20%, SMS-Flat, europaweite Telefonate, etc.) darf ich auch behalten. Und siehe da, plötzlich gibt es auch das Telefon zu einem akzeptablen Preis – immer noch deutlich über denm was Julia bezahlt hat – aber weit unter dem ersten Angebot.

Das ich jetzt bei der Telekom bleibe hat in erster Linie technische Gründe. Aber insgesamt fühle ich mich doch sehr abgezockt. Um nicht zu sagen, ich habe das Gefühl als Bestandskunde ist man so gar nix mehr wert. Unternehmerisch völlig Banane. Und geht in meinem Fall nur deshalb, weil ich eine chronische Abneigung gegen D2 habe….

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Die Henne? Das Ei?

27. April 2014 1 Kommentar
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Wahlplakate in Duisburg

Wahlplakate in Duisburg

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Sony Vaio + Windows 8 = was für eine Scheisse

5. April 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Was Computer angeht, bin ich ja die Ruhe selbst. Kein Problem, dass sie nicht lösen läßt und oft ist ein Problem auch gar kein Problem. Manchmal aber möchte man die Geräte dann ja doch einfach aus dem Fenster werfen.

Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch. Eigentlich (sic!) wollte ich heute das alte Notebook aus dem Geschäft von Freunden neu aufsetzen – es ist im Laufe der Zeit etwas langsam geworden. Uneigentlich wollten eben jene Freunde  ihren Mitarbeitern was Gutes tun und haben ein neues Sony Vaio gekauft. Leider, leider mit Windows8.

Nachdem ich also schon am Anfang über die Modern-UI erbrochen habe, habe ich ein Backup der Systemplatte gemacht, weil eigentlich Windows 7 auf der Kiste laufen soll. Kann ja nicht so wild sein. Also Boot-CD rein und… “Kann nicht von dem Medium booten”. Hä?

Stellt sich raus, dass im BIOS gut verborgen hinter x Warnungen, dass man auf keinen Fall dahin und was ändern soll, mindestens 3 Einstellungen dafür sorgen, dass man NICHT ein anderes OS installieren kann.

Hat man dann die Probleme so gelöst und die CD gebootet, erfreut einen Windows7 mit der erfrischenden Meldung, dass auf Grund von GPT-Problemen leider auf dieser Festplatte keine Installation möglich sein. What the fuck?

Die Lösung, die Mama Google präsentiert ist, dass man zunächst alle(!) vorhandenen Partitionen löschen muss. Da das natürlich auch die Recovery-Partitionen trifft, musste ich also ein Komplett-Backup machen. Die mitgelieferte USB2.0-Notebook-Festplatte wollte dafür 4h veranschlagen.

Nun gut, ich wollte eh noch eine neue externe USB3.0 haben, also schnell eine gekauft. Tja… und dann stelle ich fest, dass USB3.0 zwar schneller an dem Vaio ist, aber weit weg von dem, was theoretisch möglich ist.

Nur 3 Stunden später schaue ich dann jetzt tatsächlich auf den Installations-Screen von Windows7 Professional. Und ich bin mal gespannt, was für eine Kackscheisse da noch kommt. Microsoft macht es einem verdammt schwer, überhaupt noch ein Argument für Windows zu finden. Abgesehen davon, dass Windows8 Dreck ist, ist es ja wohl eine unglaubliche Unverschämtheit, mittels “Sicherheitseinstellungen” verhindern zu wollen, dass Alternativen installiert werden. Wohl gemerkt auch Alternativen aus dem eigenen Haus.

Fazit?

Eine Teilschuld liegt auch bei Sony, weil die zulassen, dass ihre Hardware so verrammelt wird. Und in Kombination mit dem schwammigen Druckpunkt der Tastatur und dem beschissenen Trackpad kann ich nur eines sagen:

Wer sich ein Sony Vaio mit Windows8 kauft ist selber schuld!

 

Teil 2:

Natürlich funktionieren die XP-Treiber nicht. Natürlich gibt es genau das Notebook nicht auf der Sony-Website. Natürlich ist dann auf der Support-Seite für ein kompatibles ausgerechnet der Treiber für die Netzwerk-Interfaces nicht vorhanden, sondern versteckt sich ganz wo anders. Und dann gibt es alle Treiber nur in 64bit – kein 32bit weit und breit. Mal ganz was anderes: wo ist meine Axt?

 

Teil 3:

Natürlich gibt es KEINE Dokumentation, welche Hardware tatsächlich verbaut ist – damit bloß keiner auf die Idee kommt, andere Treiber zu installieren? Ich brech gleich ins Essen. Gut, dass es bei Intel ein Download-Paket für Sysadmins gibt – das probiere ich jetzt mal, weil das eigentlich 32bit-Treiber für alle Netzwerkinterfaces hat. Falls das nicht klappt, muss ich gleich noch eine 64bit-Lizenz besorgen :-(

PIWIK – Opt Out

11. März 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich habe hier PIWIK im Einsatz, um die Besucher auf meiner Website und auf den Unterseiten zu zählen. Um meine Website dabei an die aktuelle Rechtsprechung anzupassen, biete ich bis auf weiteres die Möglichkeit eines Opt Out.

Diese findet Ihr oben im Menü oder hier: Klick!

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Sportpark Voerde: Führt die Verwaltung die Politik am Nasenring herum?

1. März 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Kennt Ihr das Gefühl, wenn man sich so richtig verarscht fühlt?

Eines der Argumente für den Babcockwald war immer die Nähe zu den Sportlern als Nutzergruppe. Alle Hinweise auf kleiner werdende Vereine, demographische Entwicklung und Alternativstandorte wurden unter anderem damit gerne verworfen.

Und kaum dass der Stadtrat einen weiteren Stein aus dem Weg räumt und der Bau im Babcockwald näher rückt, lese ich in der RP:

Die Planungen für den neuen Sportpark Friedrichsfeld, der auf dem Areal des Babcock-Wäldchens entsteht, gehen weiter. Dort soll, so die bisherigen Überlegungen der Voerder Verwaltung, ein Leistungsstützpunkt für Leichtathletik eingerichtet werden. Die Anlagen (Kampfbahn Typ C, Kunststofflaufbahn, Werferfeld) sollen nicht nur der Sportvereinigung 08/29 Friedrichsfeld, die den Sportpark übernehmen wird, zur Verfügung stehen, sondern neben den Schulen auch von den übrigen Voerder
Sportvereinen genutzt werden können.
Im Zuge der immer noch andauernden Diskussion um die Verlagerung der Friedrichsfelder Sportanlagen ist klar geworden, dass es unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und der Kosten nicht möglich ist, ein vergleichbares Sportanlagenangebot an weiteren Standorten in Voerde zu schaffen.

Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Die Verfechter aus CDU und SPD wussten das und haben es akzeptiert. Oder die Verwaltung führt die Politik am Nasenring durch die Manege. Denn es ist natürlich streckentechnisch absolut absurd, die anderen Vereine jetzt zu dem neuen “Leistungsstützpunkt” pilgern zu lassen.

Oh und nicht nur Vereine:

Auch sollen künftig Sportwettkämpfe der Schulen auf den Leichtathletikanlage des Sportparks Friedrichsfeld ausgetragen werden.

Wie das logistisch bewerkstelligt wird, ist klar: Busse hin und her. Denn Fußläufig oder mit dem Rad kommt da so gut wie keine Klasse hin.

Sehr schön auch die unverhohlene Nachricht an alle anderen Vereine, dass für sie leider kein Geld mehr da ist. Und das man demnächst bei 08/29 um Trainingszeiten betteln müssen wird. 

Denn machen wir uns nix vor:

Damit dies möglich ist, muss eine entsprechende vertragliche Regelung mit der SV 08/29 abgeschlossen werden. Denn dieser Verein soll den Sportpark, dessen Fertigstellung für Sommer 2016 vorgesehen ist, später übernehmen.

Hat 08/29 erst mal den Sportpark “übernommen”, wird es eine klare Priorität geben. Und die wird heißen: 08/29 – das ist nicht als Vorwurf zu verstehen, sondern einfach der logische Schluss der sich aufzwingt.

Liebe Voerder,

CDU, SPD und FDP haben uns hier eine Suppe eingebrockt, die wir nicht nur gemeinsam auslöffeln dürfen. Sondern eine, die schon heute nicht schmeckt und von der wir morgen erst erfahren werden, wie giftig sie wirklich gewesen ist!

WhatzApp goes Facebook

20. Februar 2014 6 Kommentare
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Seit heute ist es also offiziell: Facebook kauft WhatzApp.

Aus Sicht von Facebook ein logischer Schritt:

  •  Seit einer Zeit schon kehren mehr und mehr Leute dem sozialen Netz den Rücken. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von klassischem keinen Bock mehr über Werbungsfrust bis hin zu ernsthaften datenschutzrechtlichen  Bedenken.
  • Mit WhatzApp bekommt Facebook nicht nur auch Mitglieder, die nicht oder nicht mehr bei dem Netzwerk selbst sind. Es erfährt auch sehr viel über stärkere soziale Bindungen, als es die Freundschaften auf Facebook sind.
  • Die Inhaltsdaten vonWhatzApp sind nach wie vor so, dass sie gelesen und damit ausgewertet werden können. Eine Goldgrube für Dataminer.

in der Folge sind heute morgen weitere ehemalige WhatzApp–Kontakte in meiner Threema-Liste auf. Und betonen teils, dass es genau dieser Aufkauf von WhatzApp durch Facebook war, der jetzt auch sie wechseln ließ.

Man kann nur hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht. Denn WhatzApp wechselt durch die Übernahme vom Status Defekt zum Status Gefährlich.

Ohne Worte ;)

19. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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counterUnd das hier wollten sie alle lesen: Klick!

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Futter für die Augen und Ohren

13. Februar 2014 1 Kommentar
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Vor einiger Zeit habe ich mal mit der Geschichte Life As We Knew It (Deutsche Version) von Susan Beth Pfeffer angefangen. Dabei geht es um ein Teenager-Mädchen in den USA, dessen Leben aus den Fugen gerät, als der Mond durch einen Kometeneinschlag seine Bahn zur Erde leicht verändert.

Was sich auf die ersten Worte wie eine typische Endzeitgeschichte anhört, ist tatsächlich etwas anderes. Mit viel Fingerspitztengefühl und unter Verzicht auf physische Gewalt und unangebrachte Spannungsmache, wird hier in Tagebuchform geschildert, wie sich das Leben einer “typischen” Familie plötzlich ändert – wenn die Welt wie wir sie kannten, einfach aufhört.

Wer Endzeit mag und auf Gewalt und Zombies verzichten kann, sollte mal einen Blick wagen – nachdem ich mich an den Erzählstil gewöhnt hatte, hab ich dann doch ziemlich schnell das Ende des Buches erreicht. Leider. Inzwischen gibt es aber Fortsetzungen – doch keine Angst: Buch 1 ist eine abgeschlossene Erzählung, die man auch genießen kann, wenn man nicht vor hat, die ganze Serie zu lesen.

Gerade angefangen habe ich mit “Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker” von David Wong. Und ich steh ja auf absurde Geschichten und muss zugeben, schon im Epilog war mir klar, dass ist ein Buch für mich. Die Geschichte ist so krank, wie der Titel vermuten läßt, aber wer wie ich gerne mal was total anderes genießt: Kaufbefehl!

 

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Thumbs Up, AVM

10. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich benutze schon sehr lange Router der Firma AVM. Das hat verschiedene Gründe, die sich aber darin zusammen fassen lassen, dass die Geräte einfach gut sind.

Wie gut jedoch das Unternehmen hinter einem Produkt ist, merkt man ja erst in der Krise. Und auch, wenn es bei mir zu leichten Schwierigkeiten kam, muss ich jetzt mal eine Lanze für AVM brechen!

Vor ein paar Tagen begannen Meldungen zu kursieren, dass über FritzBoxen hohe Telefonkosten verursacht wurden. Wie die Firma AVM darauf reagierte, kann als Beispiel für andere Unternehmen gelten:

  • Noch bevor klar war, ob es an der Firmware liegt oder ein Angriff z. B. über Social Engeneering war, warnte AVM über die Presse breit gestreut.
  • Als klar war, dass es mehr betroffene Geräte und Kunden geben könnte, als anfangs angenommen, wurden die Nutzer der verwundbaren Funktionen per Security-Bulletin angemailt. Auf einer gut gemachten Website gab es Hilfestellungen, die kompromittierten Funktionen zu deaktivieren.
  • Unmittelbar nach Bekanntwerden der Ursache hat AVM für unzählige Geräte Updates bereit gestellt. Wer sich ein bisschen mit Softwareentwicklung auskennt kann erahnen, was für ein Kraftakt das war.

Um das ein wenig zu konkretsieren muss man vielleicht mal in Betracht ziehen, dass sich bei AVM nicht nur ein paar Leute die letzten Tage und Nächte um die Ohren geschlagen haben dürften. Sondern über den Telefonsupport, das PR-Team, die Softwareentwickler zu den Testern, Debuggern und Sicherheitsexperten dürfte ein unglaubliches Personalaufgebot das Wochenende über durchgearbeitet haben.

An der offenen Kommunikationsstrategie und an dem schnellen Reagiern kann sich so manche Firma mehr als eine Scheibe abschneiden.

Und für mich ist AVM damit heißer Kandidat für die Lieferung auch zukünftiger Geräte…

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Update der FritzBox 7230 auf Version 06.03

10. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Seit dem 08.02. gibt es ein Sicherheitsupdate für die FritzBox 7230, dass den unerlaubten Fernzugriff verhindern soll.

Updates sind und waren nie ein Problem, also gestern Abend mutig mal eben auf den Update-Button in der Weboberfläche geklickt. Die Prozedur startet, die Lämpchen blinken, die Box startet neu, alles scheint okay und… nix geht.

Tatsächlich hat mein Rechner nicht mehr mit der Fritz-Box geredet. Meine erste Idee war, dass die Netzwerkeinstellungen zurückgesetzt worden waren (ich nutze eigene Adressbereiche und an den Kabelgeräten kein DHCP). Dummerweise war auch das WLAN weg (Key verloren?). “Did you try to turn it off and on again?” – Keine Veränderung.

Nachdem ich ziemlich ratlos war, habe ich mal einen Reset-Knopf gesucht – ein aktuelles Backup hatte ich vor dem Update gemacht. Nur scheint die 7230 keinen Reset-Knopf zu haben.

Als einzige Idee habe ich dann mal meinen PC von LAN 2 auf LAN 1 umgesteckt und siehe da: Lokales Netz war wieder da, die Einstellungen der FritzBox fast normal – sieht man davon ab, dass ich beim ersten Verbinden DHCP brauchte – beim zweiten Mal aber “mein” Adressbereich wieder da war.

Die Verbindung ins Internet brauchte aber dann ca. 30 Minuten und damit extrem lange. In der Zeit reagierte auch die Weboberfläche sehr träge. Seit die Verbindung aber steht ist alles wieder total in Ordnung…

Alles in allem sehr merkwürdig und nicht nachzuvollziehen. Und ich blogge das hier auch nur, falls einer von Euch mal ein ähnliches Problem hat: Versucht mal, den PC auf dem Ihr die Weboberfläche aufruft, an LAN 1 zu hängen ;-)

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Sperrt die Telekom VPN ausgerechnet im WLAN?

7. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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[Nachtrag vom 07.02 am Ende]

 

Ich nutze regelmäßig die Hotspots der Deutschen Telekom: Sei es im Zug, am Bahnhof oder einfach unterwegs. Ich genieße die Möglichkeit, schnell größere Datenmengen runterladen zu können und der Dienst ist in meinem Mobilfunkvertrag eingepreist.

Seit ein paar Tagen nun ist es mir nicht mehr möglich, den Dienst zu verwenden:

Jeder Versuch, mich mittels L2TP mit meinem VPN-Anbieter zu verbinden scheitert. Wohlgemerkt geht es in anderen WLAN und via UMTS problemlos auch zur gleichen Zeit – nur nicht im WLAN der Telekom.

Das ist beunruhigend und so habe ich mal bei @telekom_hilft nachgefragt.

Erste Antwort:

Hi, ja die VPN-Verbindungen sind gesperrt. Ist also leider nicht möglich. ^ke

Zweite Antwort:

Sorry, da hat ^ke etwas falsch verstanden. VPN über den HotSpot geht natürlich. Infos gibt es hier: https://feedback.telekom-hilft.de/questions/vpn-verbindung-am-hotspot  ^sl

Wenn man dem Link folgt, entsteht der Eindruck, dass es nur eine Telekom eigene VPN-Lösung gibt. Eine Nachfrage diesbezüglich brachte dann Antwort Drei:

Uns ist kein anderer Weg bekannt. Sie können aber gern bei unseren HotSpot Kollegen http://bit.ly/1ewyIYy  nachfragen. ^co

Das ist extrem beunruhigend: Davon ausgehend, dass es ja vor ein paar Tagen noch ging, stellt sich die Frage ob die Telekom jetzt ihre eigene Lösung pushen will.

Auf VPN zu verzichten ist keine Option: Das WLAN ist ja nicht nur unverschlüsselt, ich bewege mich ja in der Regel mit zahlreichen anderen nicht vertrauenswürdigen Endgeräten im gleichen Netz. Eine VPN-Lösung der Telekom ist auch keine Lösung – mir fehlt das Vertrauen, dass hier notwendig ist.

Ich habe jetzt mal die Telekom angemailt und gebeten mir mitzuteilen, ob es sich da um einen technischen Defekt handelt oder nicht. Wenn nicht, wäre das ein absolut unhaltbares Vorgehen der Telekom, dass mich bewegen würde meinen Geschäftskundenvertrag (und ich bin schon verdammt lange Kunde bei der Telekom) zu überdenken: Bei D2 bekäme ich für weniger Geld sogar mehr Inklusivvolumen.

Allerdings hatte ich ja schon mal ein “Netz-Problem” mit der Telekom – auf meine damalige Mail habe ich nie eine Antwort erhalten, das Problem verschwand aber dann so plötzlich, wie es aufgetaucht war…

 

P.S: Das ist übrigens ein prima Beispiel, warum wir Netzneutralität als Gesetz brauchen. Denn ist es wie ich vermute, nutzt die Telekom hier ja ihre fast marktbeherrschende Stellung aus, um eigene Dienste zu bevorzugen. Das darf so eigentlich nicht sein: Natürlich kann die Telekom eigene VPN-Lösungen anbieten, es darf aber nicht sein, dass ein Telekom-Internetzugang dann nur noch mit der Telekom-Lösung funktioniert…

 

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07.02.2014

Das ist so  typisch: da warte ich eine Woche in der nix geht, dann schreibe ich erbost darüber und was ist? Heute Nachmittag, so gegen 17 Uhr oder 17:30 ging alles wieder. VPN im WLAN der Telekom wieder möglich, getestet an diversen Hotspots in Duisburg und Essen…