Archiv

Archiv für die Kategorie ‘infos’

Wolltet Ihr Euch nicht immer mal eine Railgun bauen?

25. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Physik kann auch unterhaltsam sein.

Und mit dem Song kann er direkt bei Disney anfangen. Wetten? 😉

Kategorieninfos, internettes, unsinn Tags:

Die FDP Voerde mag die FDP Voerde

18. Mai 2016 1 Kommentar
No Gravatar

Heute morgen habe ich hier, ja ich sage es offen, durchaus mit Bedauern festgestellt, dass die FDP es lange nicht mehr in den Blog geschafft hat. Das hat jemand gelesen und sich gedacht: Hey, dem Mann kann geholfen werden.

Und zack, erreicht mich folgender Screenshot von Facebook. Den ich jetzt mal nicht kommentieren möchte. Ich meine selbst wenn ich wollte, ich wüßte gar nicht wie. Ich meine ist das nur ein Fail, weil der Kommentator vergessen hat den Account zu wechseln, bevor er die FDP lobt? Oder ist das echt ernst gemeint, dass die FDP Voerde die FDP Voerde lobt? Ich bin so nachhaltig irritiert, wie das oft nur die FDP (Voerde) schafft. Danke dafür 🙂

fdp_160518_1505

Kategorieninfos, politik, unsinn Tags:

Schatz, zieh was hübsches an, wir kriegen Besuch ;-)

12. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Interessante Ereignisse am frühen Abend:

Ich wollte gerade in der Fritz-Box etwas einstellen, da fällt mir die Liste der Geräte im Netz auf. Und die ist…. äh spannend, denn da ist ein WLAN-Device, dass nicht hier in den Haushalt gehört:

wlan

Und wer oder was hier mitsurft, hat sich die Mühe gemacht, einen sehr langen Schlüssel zu knacken. Klar, ich weiß das es Programme dafür gibt, die das automatisieren. Aber trotzdem – da gehört schon was zu  🙂

Hallo Du, wer auch immer Du bist: Wenn Du gefragt hättest, hätte ich Dich auch so mitspielen lassen. Du musst nicht gleich in fremde WLAN einbrechen. Und überhaupt: War Dir unser Freifunk zu langsam?

Kategorieninfos, internettes, technik Tags:

Quo Vadis, Facebook?

11. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Im Januar 2014 konnte man auf Golem lesen, dass Facebook in weniger als 5 Jahren das Schicksal diverser sozialer Netze teilen würde. Das ist in sofern interessant, als das heute, also 2 Jahre später, die SZ eine interessante Entwicklung dokumentiert:

Besonders dramatisch wirkt sich der Rückgang beim sogenannten „original broadcasting sharing“ aus.

Es geht also nicht um die üblichen viralen Videos, die schon Dutzende Male wiedergekäut wurden, sondern vor allem um die von den Nutzern selbst produzierten Inhalte. All die Babybilder, Hochzeitsfotos und anderweitige Erfolgsbeweise, bei denen man schon fast automatisch auf „Gefällt mir“ klickt – 21 Prozent weniger wurden im vergangenen Jahr auf Facebook verbreitet.

Das ist natürlich spannend zu beobachten. Die Frage ist ja, ob Facebook Neulinge nicht schlichtweg überfrachtet, während sich Twitter und Snapchat auf das Wesentliche konzentieren. Möglicherweise wird Facebook ja ein Opfer der eigenen Strategie, die einzige Seite im Netz zu sein, auf der man sich aufhalten will und muss.

Dem „Internet“ wäre es zu wünschen 🙂

Kategorieninfos, internettes, ökonomisch Tags:

Sehr schöner Spot gegen Handynutzung im Auto

31. März 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kategorieninfos Tags:

Leser honorieren Arbeit ;-)

24. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Anfang des Jahres habe ich mir „vorgenommen“ (im Sinne von überlegt), dass ich dieses Jahr wieder mehr bloggen sollte. Das klappt auf meinen 3 eigenen Blogs schon ganz gut. Und ein Blick in die Statistik verrät, dass das auch angenommen wird:

Besucher

Ich finde das ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass Leser durchaus kommen, wenn Inhalte da sind. Dass ich 2015 blog-technische eher eine faule Sau war, lag ja an mir, nicht an Euch. In sofern freut es mich natürlich zu sehen, dass Ihr zurück kommt, wenn ich was tippe.

Interessanter Weise kommt im Moment übrigens der meiste Traffic über andere Blogs (die Aggregatoren im Geocaching-Bereich), auf Platz Zwei liegt Twitter und erst auf Platz 3 Facebook. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich selbst ja keine Inhalte auf FB einstelle und meine Leser wohl eher selten meine Artikel dort verlinken.

 

Kategorieninfos, internettes Tags:

Verschlüsselungstrojaner vermeiden – leicht gemacht!

19. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Heise berichtet heute morgen noch mal über Locky. Der Verschlüsselungstrojaner verbreitet sich sehr konventionell als E-Mail-Anhang.

Um die Gefahr für den eigenen PC so gering wie möglich zu halten, gibt es zwei einfache Tips:

  1. Setzt digitale Signaturen (PGP/GnuPG) ein. Eine Verbreitung in signierten Mails ist bisher noch nicht beobachtet worden. Und selbst wenn Ihr selber NICHT mit PGP arbeitet, aber jemanden kennt der seine Mails normalerweise immer signiert (so wie mich): wenn von so jemandem eine Mail mit Anhang ohne Signatur kommt: FINGER WEG!
  2. Wenn Ihr Mails mit Anhang und ohne Signatur bekommt, auch wenn Ihr sicher seid die Absenderadresse zu kennen: Fragt einmal kurz nach. Am Besten auf einem alternativen Kommunikationsweg (SMS, Threema…) oder zur Not auch per Mail. ÖFFNET den Anhang NICHT bevor Ihr nicht sicher seid, dass der Absender wissentlich und absichtlich Euch den geschickt hat.
Kategorieninfos, internettes, technik Tags:

Lieber derWesten, bitte erklärt mir das mal bitte…

15. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Gestern schon kurz getwittert:

Heute noch mal mit „Stoff“:

DerWesten, 14.02.2016

Die Polizei ist in NRW im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften des Landes zu insgesamt 78.000 Einsätzen ausgerückt. Meist habe es sich um Präventionseinsätze gehandelt, berichtet die „Welt“ unter Bezug auf das Innenministerium.

DerWesten, 08.10.2015

Die Polizei in NRW gibt für die 246 Flüchtlingsunterkünfte Entwarnung: Massenschlägereien wie in Hamburg und Braunschweig hat es in NRW trotz der in 2015 aufgenommenen Rekordzahl von 160 000 Flüchtlingen nicht gegeben. Bis Ende August wurde die NRW-Polizei aber zu knapp 3000 Einsätzen in Flüchtlingseinrichtungen gerufen – allein im August waren es 990 Einsätze.

Ich sag da mal nix zu… aber vielleicht erklärt mir das jemand?

Update:

Kategoriengedanken, infos Tags:

Die Blogroll ist tot – es lebe die Blogroll ?!

7. Februar 2016 1 Kommentar
No Gravatar

Im Moment beobachte ich etwas interessantes:

„Früher“ war es völlig normal, dass Blogs sich untereinander stark vernetzten. Vor allem über Trackback-Links und eben die Blogroll kam man schnell von A nach B.

Im Zuge der Ausbreitung von Facebook ließ das drastisch nach. Nicht nur die Anzahl der Kommentare ging zurück, sondern insbesondere auch die der direkten Links – weil offensichtlich die Mehrheit der Schreibenden glaubte, Reichweite nur im Gesichtsbuch erzeugen zu können. Das war höchst bedauerlich und hat zu einem enormen Einbruch in den Besucherzahlen geführt.

Aktuell erlebe ich aber die Rückkehr der Vernunft. Zum Einen bei den Sport-Blogs, wo unter anderem Coffee & Chainrings sogar sehr deutlich nicht nur zu mehr direkten Kommentaren, sondern auch zu mehr Links in Blogrolls aufrief. Auf Just-MTB pflege ich natürlich, genau wie auch hier, eine entsprechende.

Noch ein Stückchen weiter ist die Geocaching-Szene, wie es mir scheint. Dort tauchen nicht nur immer mehr gute Blogrolls auf (meine hier), sondern in letzter Zeit auch Aggregatoren, die die RSS-Feeds nutzem um dynamische Linklisten zu erzeugen. Wie zum Beispiel beim Saarfuchs oder Dosendetektiv. Und so findet man dann auch Perlen, die man gar nicht vermutet hätte. Wie zum Beispiel das Interview mit Raul Krauthausen. Den ich zwar kenne, von dem ich aber nicht wußte, dass er ein Dosensucher ist.

Ich finde das sehr schön. Weil es zum Einen wieder das fördert was das Internet eigentlich ausmacht: Das verlinken individueller Seiten. Zum anderen aber auch, weil es ein Zeichen dafür ist das die Leute verstehen das es eben nicht reicht, einen Link nach Facebook zu schmeißen und zu hoffen, dass Leute drauf klicken. Facebook ist zu groß und unspezifisch für solche Dinge und kann keine Interaktion oder Kommunikation fördern. Blogs, Kommentare, Links und Backlinks dagegen können das sehr wohl und sehr schön.

In dem Sinne: Macht bitte weiter so: Verlinkt wieder mehr direkt, setzt Backlinks, nutzt Aggregatoren und Suchmaschinen. Und ja, kommentiert auch mal wieder – auch wenn historisch gewachsen in meinen Blogs eh wenig kommentiert wird. Wieso eigentlich? 😉

Kategorieninfos, internettes Tags:

Von Terroristen und Selbstmördern

21. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Im Intercept gibt es einen sehr interessanten Artikel, warum eine IT-gestützte Suche nach Terroristen wenig erfolgversprechend ist. Allerdings lernte ich gerade aus dem Artikel auch noch etwas komplett anderes:

The briefing suggested that the algorithm Facebook uses to spot and prevent possible suicides might be a helpful model for a technology to locate terrorists, asking: “Are there other areas where online providers have used technology to identify harmful content and remove it? … Something like Facebook’s suicide process flow?”

Also Facebook leitet aus dem Verhalten seiner Nutzer ab ob sie selbstmordgefährdet sind?

Diese Technik kann also mit 65% Wahrscheinlichkeit ermitteln, ob jemand sich das Leben nehmen möchte. Und natürlich kann man sagen, dass das helfen könnte Menschen davor zu bewahren sich umzubringen. Man kann allerdings auch die Frage stellen ob Facebook in irgendeiner Form das moralische Recht hat, eine Analyse der psychischen Verfassung seiner Kunden vorzunehmen. Oder anders ausgedrückt: bei einer so niedrigen Wahrscheinlichkeit kommt es zwangsläufig zu False-Positive-Meldungen – was das für Folgen haben kann, kann man sich vorstellen.

Ebenso kann man sich vorstellen, welche Gruppen Interesse an solchen Daten hätten: Versicherungen, Arbeitgeber, …

Und ich stelle mal die Vermutung an das den wenigsten Facebook-Nutzern klar ist, dass im Hintergrund Software darüber entscheidet in welcher mentalen Verfassung sie sich möglicher Weise gerade befinden.

Wow. Krass.

Kategorien1984, infos, soziologie Tags:

Der Krampf um „Mein Kampf“

8. Januar 2016 2 Kommentare
No Gravatar

Ich bin… irritiert.

Seit vielen Jahren glaube ich ja schon, dass die Diskussion um Hitlers Buch „Mein Kampf“ am ehesten von dem Mythos lebt den ein Buch umgibt, das nicht verkauft werden darf. Vermutlich ist es inhaltlich eher… strange. Nach allem was man so hört ist Hitler ja nicht unbedingt der begnadete Autor.

Trotzdem würde ich es gern lesen. Weil mich immer schon interessiert, was unsere Geschichte ausmacht und ich glaube in all den historischen Fakten und interpretierten Wahrnehmungen ist eine solche Quelle historisch höchst interessant.

Jetzt gibt es also „Hitler, Mein Kampf: Eine kritische Edition„. Naja, geben ist auch eher so eine Sache: Bei Amazon z. B. ist das 59€(!) teure Buch derzeit gar nicht verfügbar.

Was mich aber so irritiert ist folgendes:

Zunächst scheint man der Meinung,  dass man uns nur eine kommentierte Fassung zumuten kann. Warum? Weil Nazis sich dafür interessieren, was Historiker kommentieren? Weil der Normalbürger sonst Gehirngewaschen wird? Weil geschichtsinteressierte Menschen wie ich nicht kritisch lesen können? Ich finde das sehr befremdlich.

Noch befremdlicher finde ich aber, was ich heute auf „derWesten“ lesen durfte:

In Duisburg hingegen hat Buchhändlerin Elisabeth Everts „unerwartet viele Nachfragen“ erhalten, „von Menschen, die wir bis dato nicht kannten und bei denen wir ahnen, aus welcher politischen Ecke sie kommen“. Wer das Buch bei ihr verlange, „muss uns nachweisen, dass man es tatsächlich für wissenschaftliche Zwecke nutzen will“. Dann würde Everts es auf Verlangen bestellen.

Wie jetzt? Ich soll einer Buchhändlerin nachweisen, dass ich ein Buch für wissenschaftliche Zwecke nutzen will? Das ist ja schon in sich unschlüssig: einen Beweis für eine Absicht zu erbringen ist ja schon mal per se nicht möglich. Aber ist das ernsthaft eine Gesinnungsprüfung? Aber geht noch besser:
„Nein, wir bieten das Buch nicht an“, sagt zum Beispiel Elisabeth Evertz, Chefin der alt eingesessenen Duisburger Buchhandlung Scheuermann. Auch wenn das renommierte Münchner „Institut für Zeitgeschichte“ (IfZ) hinter der Neu-Veröffentlichung steht, ist dessen umfangreich kommentierte „kritische Edition“ für Everts „noch immer eine Neu-Ausgabe von Hitlers Text. Den zu vertreiben verstößt gegen meine Auffassung von meinem Beruf als Buchhändlerin“.

Manche Buchhändler gehen gar so weit zu entscheiden, welche Bücher sie für lesenswert halten und welche nicht?

Ernsthaft? Der Beruf einer Buchhändlerin definiert sich darüber zu entscheiden wer welches Buch lesen darf? Legale Bücher, wohlgemerkt?

Manchmal frage ich mich ernsthaft, ob die Leute eigentlich wissen, was sie da machen und sagen. Und dann hoffe ich immer, dass es nicht so ist.

Kategorieninfos Tags:

Ausspähen unter Freunden, das geht gar nicht

5. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Manchmal…

… ist es so kurios.

Also…

Nachdem raus kam, dass Merkel von den Amerikanern bespitzelt wurde, hat Obama sie und andere unter einen besonderen Schutz gestellt. Spionage gegen andere Menschen ist okay, gegen Merkel nicht. Alles klar.

Certain allies, including German Chancellor Angela Merkel and French President François Hollande, were added to a so-called protected list, making their communications off-limits to the NSA.

Dann aber hat Obama erlaubt, die engsten Vertrauten von Merkel abzuhören. Also wenn Merkel mit ihren Beratern sprach war das kein Abhören von Merkel, sondern nur Zufall.

As a workaround, however, the White House authorized the NSA to target the communications of a select group of those leaders‘ top advisers.

Warum?
Weil man gerne wissen wollte, was Mama Angela mit Herrn Putin so spricht.
In the case of Ms. Merkel, U.S. intelligence veterans feared losing access to her private communications with Russian President Vladimir Putin.
Jetzt muss man wissen, dass das quasi Notwehr gewesen ist, weil man sich sicher war, dass der BND die Amerikaner ausforscht.
(…)especially given their belief that the intelligence agencies of many close U.S. allies, including Germany’s BND federal intelligence service, spy on the White House.
Okay…
Allerdings muss man Obama zu Gute halten, dass das Ausspionieren schon früher begann, nämlich wohl 2002.
The NSA started eavesdropping on the communications of friendly heads of state long before Mr. Obama came to office in 2009.
Da war allerdings Merkel auch noch nicht so richtig das Ziel. Sondern Schröder. Und es ging auch gar nicht um Putin, sondern um die deutsche Position zur „Einführung westlicher Werte und Demokratie“ im Irak.
The spy agency zeroed in on Ms. Merkel’s predecessor, Gerhard Schröder, when he was chancellor around 2002 in response to his government’s opposition to then-President George W. Bush’s plans to invade Iraq, former U.S. officials say.
Gut, bei Merkel war es auch nicht nur Putin.
The Bush administration wanted to better understand Ms. Merkel’s position on international negotiations designed to curtail Iran’s nuclear program, former officials said.
Und letztlich muss man den Amerikanern auch irgendwie ökonomisches Handeln unterstellen, denn schließlich nutzten sie ja beim Wechsel von Schröder auf Merkel einfach bestehende Technologie weiter, statt sie verkommen zu lassen.
When Ms. Merkel took over in Germany, there was little hand-wringing about whether to target her. „The machinery was in place. The machinery never stops,“ a former Bush administration official said.
Ich glaube man muss wirklich den ganzen Artikel auf Nsadaq.com 1 bis 20 mal gelesen haben um die verquere Logik zu verstehen, die hinter den „Sicherheitsbehörden“ steht. Und dann bliebt eigentlich nur eine einzige Analogie:
Kategorien1984, infos, politik Tags:

Wenn die Wahrheit nur die halbe Wahrheit ist

5. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Besonders in der Politik muss man oft nicht auf das achten was man lesen kann – sondern vor allem auf das was man nicht liest. Das kann man gerade wieder besonders schön sehen.

Gestern berichtete (auch) derWesten über Quecksilber in den Abgasen der Kohlekraftwerke und der Forderung der Grünen nach strengeren Grenzwerten:

Stein- und Braunkohlekraftwerke schädigen nicht nur das Klima, sie stoßen auch gesundheitsschädliche Gifte wie Quecksilber aus. Nach einer Studie, die die Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegeben hat und die dieser Zeitung vorliegt, bliesen die 53 deutschen Kohlemeiler im Jahr 2013 rund sieben Tonnen Quecksilber aus. „Es ist technisch möglich, den Quecksilberausstoß von Kohlekraftwerken zu reduzieren, das muss endlich passieren“, fordert der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. (…)

Moderne Filtertechnik könne helfen, rund 85 Prozent der Giftwerte großer Braun- und Steinkohlekraftwerke zu vermeiden, meinen die Hamburger Forscher. „Alles andere ist gesundheits- und umweltpolitisch grob fahrlässig“, sagte der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer. „Deutschland ist mit Griechenland und Polen der traurige Spitzenreiter bei der Quecksilberfreisetzung in Europa.“ Der Politiker forderte die Bundesregierung auf, ähnlich strenge Emissionswerte wie in den USA einzuführen.

Und heute geht die Steag Voerde direkt in Verteidigungshaltung in auf derWesten liest man:

Zu der Forderung, die strengeren amerikanischen Grenzwerte sollten eingeführt werden, erklärt ein Pressesprecher der Steag, die die Kohlekraftwerke in Voerde betreibt: „Steag-Kraftwerke halten sowohl die derzeitigen als auch die ab 2019 verschärften Grenzwertvorgaben bereits heute ein.“ Der derzeit in Deutschland geltende Grenzwert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter werde eingehalten. Ab 2019 soll ein Grenzwert von zehn Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gelten. Für das Kraftwerk West wurde im Jahresmittel 2015 ein Quecksilber-Emissionswert von 1,68 bzw. 2,18 Mikrogramm/Kubikmeter erreicht und für das Kraftwerk Voerde ein Wert von 1,71 bzw. 1,92.

Das ist natürlich Augenwischerei. Denn es ging nicht darum das die aktuell geltenden Grenzwerte nicht eingehalten werden – sondern das die erlaubten Grenzen viel zu hoch sind.

Denn über das Jahr setzt die Steag Voerde derzeit fast 120 kg Quecksilber frei. (Selbe Quelle wie zuvor)

Natürlich kann man sich hinstellen und sich gut fühlen wenn man sagt: 30 Mikrogramm sind erlaubt, bei uns sind es keine 3. Dann darf man sich aber nicht wundern, wenn man nicht ernst genommen wird.

Kategoriengedanken, infos, ökologisch, politik Tags:

Frohes Neues

1. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Willkommen in 2016

Ne ehrlich: Neues Jahr und neues Glück. Die guten Vorsätze gibt es natürlich auch, dazu gehört unter anderem hier wieder mehr zu bloggen, aber auch in meinem Fahrrad– und meinem Geocaching-Blog. Themen wird es genug geben, da bin ich sicher.

Außerdem möchte ich dieses Jahr mal die ganzen Absurditäten sammeln und am Ende des Jahres einen „richtigen“ Jahresrückblick schreiben zu können. Das wird bestimmt lustig 🙂

Kategoriengedanken, infos Tags:

Heute ist der Tag an dem die Hölle zufriert

27. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

„Wenn Herr Meiners von den Grünen mir zustimmt, habe ich was falsch gemacht“ – B. Benninghoff, Freitag 20.11.2015 im Rahmen des KAB-Dämmerschoppens.

Herr Benninghoff, es tut mir leid aber ich muss Ihnen zustimmen. Und Sie haben in diesem Fall natürlich etwas richtig gemacht. Sie haben als einer der wenigen, neben mir, den Mut gehabt, in Ihrem Weblog etwas offensichtliches auszusprechen:

„Unter diesem Druck und wohl auch, um die erforderliche Genehmigung für die Fusion der Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe mit der Verbandssparkasse Wesel zu erhalten, wurde von der Verwaltung u.a. die Anhebung der Grundsteuer B von 600 auf 690, die Erhebung einer Wettbürosteuer, die Änderung der Vergnügungssteuer und die Erhebung einer Steuer für sexuelle Vergnügungen vorgeschlagen. „Zufällig“ entsprechen die Einnahmen daraus in Höhe von etwas mehr als 1 Mio. € dem Betrag, den der Landrat mehr als Kreisumlage von Voerde haben will.“  B. Benninghoff, Freitag 27.11. 2015 im Weblog

Hervorhebung von mir.

Allerdings stimmt es natürlich nicht, dass die Grundsteuer-Erhöhung 23:17:1 beschlossen wurde. Siehe hier: 151127_NRZ_Abstimmungsdebakel CDU

Kategorieninfos, politik Tags: , ,