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Archiv für die Kategorie ‘politik’

Fußfesseln und alles wird gut!

2. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Man,

seit heute morgen können wir alle beruhigt aufatmen: Auf Bundesebene kommt endlich die Fußfessel. Mit der Fußfessel kann man Gefährder besser im Auge halten. Gefährder ist niemand, der etwas getan hat oder gar verurteilt wurde. Eigentlich ist ein Gefährder jemand von dem man glaubt, dass er möglicherweise irgendwann irgendwo irgendwie eine Straftat begehen könnte.

Natürlich ist das vollkommen rechtstaatlich unbedenklich. Warum sollte man nicht Menschen an die Funk-Fessel legen – ohne Urteil. Wer könnte schon was dagegen haben. Schließlich geht es auch und vermutlich vor allem um eine spezielle Zielgruppe:

Meines Erachtens sollte der Anwendungsbereich behutsam erweitert werden, um auch islamistische Gefährder zu erfassen

Ah ja. Damit verhindert man bestimmt Pannen wie beim Fall Amri.

Und es ist gut und wichtig, dass wir darüber reden. Denn wenn wir nicht über das Allheilmittel Fußfessel gegen nicht verurteilte Menschen reden, könnte ja jemand auf die Idee kommen, wie wir damit das Problem der mehr als 260 untergetauchten, strafrechtlich verurteilten Nazis umgehen. Oder der Gefahr der Reichsbürger, die alleine in Sachsen mehr als 250 Straftaten verübten. Übrigens scheint Ostdeutschland eh ein wundersames Fleckchen Erde zu sein, wo einzelne Menschen schon mal 700-800 Waffen horten können, nachdem sie untergetaucht sind, nachdem man ihnen verboten hat, Waffen zu besitzen.

Das dann ausgerechnet in Sachsen auch besonders viele Übergriffe aus Ausländer stattfinden, ist da wirklich nur eine Randnotiz.

Stellt Euch nur mal vor, wir würden ernsthaft über solche Dinge sprechen und sie in einen Kontext setzen. Dann freuen wir uns doch lieber, dass der Bund lieber Menschen in „Haft“ nehmen will, die nie ein Richter verurteilt hat. Die aber zufällig genau der Gruppe Menschen angehören, vor der all die besorgten Bürger, gerne auch in und aus dem Osten der Republik so gerne warnen.

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Neue Taktik der AFD?

30. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Auch interessant:

In den letzten Tagen ist mir mehrfach berichtet worden, dass die AFD sich an Jäger „ranwanzt“. Das ist auch verständlich:

Die AFD möchte Waffenbesitz legalisieren und eine der Gruppen die waffenrechtlich oft im Fokus ist, sind die Jäger. Anders als Sportschützen, die nur gelegentlich mal im Zusammenhang mit Amok-Läufen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken, sind Jäger auch gerne Gegenstand der Politik.

Und meistens driften die Vorstellungen der Jäger und der Politiker auch deutlich auseinander. Die einen fühlen sich missverstanden, die anderen haben möglicherweise nicht ausreichend Feingefühl. Was auch immer der Grund sein mag, warum sich Politik und Jäger oft nicht grün sind (sorry für das Wortspiel), die Taktik der AFD ist durchschaubar aber nicht doof:

Da kann man sich jetzt seinen Teil denken. In meinem Teil geht die eine oder andere Alarmlampe an, wenn ich sowas mitbekomme. Und getreu dem Motto: „Holzauge sei wachsam“ würde ich Euch bitten, im Freundes- und Bekanntenkreis zu lauschen, welche „Peergroup“ gerade noch von der AFD um worben wird.

Bei den Jägern in NRW, die gerne mit unserem grünen Umweltminister über Kreuz liegen, hoffe ich auf genug Wachsamkeit, falls es auch in unserem Bundesland solche Anwerbeversuche geben sollte. Über die Gefahren muss ich wohl nix sagen.

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Wie rechts ist Deutschland?

25. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Der Tagesspiegel hat einen interessanten Artikel darüber veröffentlicht, wie groß und gewaltbereit das rechte Spektrum in Deutschland ist. Denn es wird ja gerne so getan, als wäre linke und rechte Gewalt vergleichbar gefährlich.

Auch die einzelnen Gruppierungen beleuchtet der Artikel. Interessant sind zwei Dinge:

  1. Die AFD wird als „übermächtig“ (gegenüber der NPD) erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt. Hier traut sich der Tagesspiegel vielleicht noch nicht, die AFD als die große rechte Partei ins Rampenlicht zu führen. Das könnte man meiner Meinung nach spätestens seit dem durchschaubaren „guter Rechter  – böser Rechter“-Spiel von Petry und Höcke
  2. Der Artikel geht zwar kurz auf soziale Medien ein. Er lässt jedoch die Chance verstreichen die selbstverstärkenden Mechanismen der sozialen Medien zu beleuchten: Viele Menschen beginnen zu glauben, dass rechte Ansichten „normal“ sind und man sie auch offen vertreten kann und soll. Dabei findet auch ein Überschwappen auf Leute statt, die eigentlich weniger dem Spektrum zuzuordnen sind – tatsächlich aber aus Angst, Sorge und mangeld Faktenkenntniss für bestimmte Aussagen empfänglich sind.

Insbesondere Punkt 2 macht mir Bauchschmerzen: Es besteht die Gefahr, dass ein erfolgreiches Abschneiden der AFD bei der Landtagswahl NRW einen Mitnahme-Effekt für die Bundestagswahl erzeugt. Einige Menschen werden sich denken: „Wenn so viele die wählen, kann ich die auch wählen, um denen da oben mal was zu geigen“ und „Nach der Wahl ist ja in NRW nix schlimmes passiert, was kann da schon im Bund schief gehen“.

Wir sollten langsam gesamtgesellschaftlich endlich das Problem „Rechtsterror“ ernst nehmen. Denn die neue Rechte ist ja nicht doof, sondern vereint sehr geschickt den „Straßenkampf“ mit der Politik der vorsichtig gewählten Worte (Petry) und der Politik des Polterns (Höcke). Das spricht mehr Menschen an, als uns lieb sein kann.

Und es ist unsere Aufgabe, dem etwas entgegen zu setzen.

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Ein Radweg ist ein Radweg ist ein…e Landstraße?

25. Januar 2017 1 Kommentar
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Manchmal macht man morgens das Internet an, liest Nachrichten und will wieder ins Bett. So wie heute morgen, also lesen musste, dass wegen Umweltgesetzen der RS 1 in Essen erst 2020 weiter gebaut wird – eigentlich sollte er da fertig sein.

Gut, jetzt bin ich als Grüner ja eher Verfechter der Umweltgesetze. Aber der Artikel in der WAZ mutet trotzdem mehr als merkwürdig an:

Schuld daran ist das „Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz“, das erst Ende 2016 verschärft wurde. Es besagt, dass bei der Planung einer Straße, die an einem Betrieb entlangführt, in dem es zu einer Umweltstörung kommen kann, vorher auf jeden Fall eine „Umweltverträglichkeitsprüfung“ durchgeführt werden muss. (…) Der RS1 ist kein normaler Radweg, sondern wird rechtlich seit dem vergangenen Jahr wie eine Landesstraße behandelt.

Dafuq? Ehrlich gesagt war mir dieses „Detail“ bisher nicht bekannt. Und es scheint mir auch ein bisschen surreal:

„So gesehen, macht es in der Planung keinen Unterschied, ob wir eine vierspurige Straße an Goldschmidt entlangführen oder den Radweg“, sagt ein Abteilungsleiter bei „Straßen NRW“, der zuständigen Behörde.

Aber, kommt noch besser:

Für eine Umweltverträglichkeitsprüfung muss zunächst ein Planfeststellungsverfahren her – eine aufwändige Prozedur, bei der viele Akteure zu beteiligen sind.

Wenn das so ist, dass der RS 1 eine Landstraße ist, wieso fällt denen _jetzt_ erst auf, dass es eines Planfeststellungsverfahrens bedarf? Wer hat denn da in den letzten Jahren seelenruhig geschlummert und ist jetzt vom (Büro-)Stuhl gekippt?

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Oh: Gute Nachrichten vom EuGH?

21. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Kurz vor Weihnachten kann es ja auch mal gute Nachrichten geben:

Der EuGH kippt die Vorratsdatenspeicherung. Und wenn man der FAZ glauben will, mit der einzig richtigen Begründung:

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die anlasslose Vorratsdatenspeicherung in der Europäischen Union gekippt. Sie lasse „sehr genaue Schlüsse auf das Privatleben“ der Menschen zu, urteilte der EuGH in einem Mittwoch in Luxemburg verkündeten Urteil.

Der Grundrechtseingriff, der mit einer nationalen Regelung einhergehe, die die Speicherung von Verkehrs- und Standortdaten vorsehen, sei somit als besonders schwerwiegend anzusehen.

Juhu.

Obwohl: Wieso zum Teufel muss eigentlich ständig der BGH oder der EuGH uns vor den Allmachtsphantasien der Politik-Hardliner schützen?

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Welches Jahr haben wir eigentlich?

13. Dezember 2016 4 Kommentare
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Ich bin echt geschockt:

Als vor einigen Monaten der SPD-Parteitag in Bocholt wegen Drohungen abgesagt wurde, war ich schon echt entsetzt. Heute aber gibt es leider eine weitere Eskalation:

Der Bocholter SPD-Chef Thomas Purwin ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten – weil jetzt nicht nur er, sondern auch seine Familie so massiv bedroht werden.

Die Strafverfolgungsbehörden sind offensichtlich nicht in der Lage gewesen, dem Treiben ein rechtzeitiges Ende zu setzen. Das ist fast genauso schlimm wie die Vorstellung, dass es rechtsextreme Kräfte jetzt schaffen, demokratische Prozesse zu beenden.

Das ist auf so vielen Ebenen so übel, dass ich geneigt bin etwas zu tun, was ich selten  mache: Ich fordere härtere Strafen. Angriffe und auch Drohungen, Beleidigungen und Schmähungen gegen Politiker, eben auch gegen ehrenamtliche, müssen ernst genommen, verfolgt und abschreckend sanktioniert werden. Sonst brauchen wir den ganzen Demokratiescheiss bald nicht mehr, wenn eh nur noch das Recht des vermeintlich Stärkeren gilt.

 

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Warum eigentlich Lügenpresse? Vielleicht darum?

12. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heute wehrt sich die Presse ja mit allen Mitteln gegen den Vorwurf der Lügenpresse. Man möchte den Status der 4. Gewalt behalten und als Korrektiv wahrgenommen werden.

Und vielleicht sollten dann alle Organe der Presse bei sich selbst mal anfangen und überlegen, ob sie nicht lieber Recherchieren und neutrales Berichten als Priorität betrachten, denn Klicks.

Ein schönes Beispiel dafür gibt es gerade im Umfeld des Flughafen Weeze. Hier wurden die Anteile des Kreises Wesel und des Kreises Rees in eine stille Gesellschaft überführt. Ich bin dagegen, aber aus anderen Gründen als die meisten. Von denen viele ihr Wissen wohl aus der Presse ziehen.

Zum Beispiel aus dem „Kurier am Sonntag„, nach eigener Beschreibung satirisch, kritisch, kontrovers. Und man kann nur hoffen, dass der verlinkte Artikel Satire ist.

Es beginnt bei der reißerischen Überschrift:

„Kreistag stimmt Entmachtung zu: 24 Millionen für stille Gesellschaft“

Der Autor will uns damit zwei Dinge sagen: erstens hat der Kreis offensichtlich in der stillen Gesellschaft nichts zu sagen und zweitens zahlt er dafür 24 Millionen. Mal angenommen, dass ist keine Satire: Hätte er doch wenigstes mal in die Wikipedia geschaut!

Die Einführung ist dann diese:

„Kurz vor Weihnachten macht der Kreistag dem Flughafen Weeze wie erwartet ein 24 Millionen Euro Geschenk: Mit großer Mehrheit beschloss der Kreistag in nicht-öffentlicher Sitzung am Donnerstag, seine dem Flughafen einst gewährten Kredite in  Höhe von 24 Millionen Euro in eine so genannte „stille Gesellschaft“ zu überführen. Die Gemeinde Weeze wird es dem Kreis gleich tun und dem Flughafen gewährten Kredite in Höhe von 2,8 Millionen Euro in diese Gesellschaft überführen.“

Jetzt könnte man sich natürlich mit dem Wesen einer stillen Gesellschaft und dem Unterschied zwischen Eigenkapital (durch die Gesellschafter) und Fremdkapital (Kredite) beschäftigen. Und so Kleinigkeiten wie Zinsen beim Kredit und Anspruch auf den Gewinn beim Eigenkapital. Aber das wäre vermutlich zu komplex.

Auch das ein Gesellschafter immer Rechte hat, ein Kreditgeber aber nur das auf Rückzahlung und Zinsen ist wohl eher zu hoch.

„Eine stille Gesellschaft entspricht nicht einem Gesellschaftsverhältnis, sondern ist eher eine Form des Schuldverhältnisses.“

Dieser Satz steht übrigens 1:1 in der Wikipedia 😉

Die genauen Vereinbarung zwischen Kreis, Weeze und Flughafen bleiben geheim. In der Regel ist es so, dass eine stille Gesellschaft an Verlusten oder am Gewinn beteiligt ist, nicht aber am Vermögen.

Dieser Satz ist so geil, weil er einen so falschen Eindruck erweckt, wie nur eben möglich. Denn natürlich ist das Wesentliche die Gewinnbeteiligung. Und das mit den Verlusten kann vertraglich ausgeschlossen werden. Wikipedia beschreibt das so:

Die Rechte und Pflichten des stillen Gesellschafters beschränken sich ausschließlich auf das Innenverhältnis. Der stille Gesellschafter nimmt am Verlust bis zur Höhe seiner Einlage teil (§ 232 Abs. 2 HGB). Oft wird die Verlustbeteiligung im Gesellschaftsvertrag aber ausgeschlossen (§ 231 HGB). Die Einlage kann gemäß § 706 Abs. 3 BGB entweder in Geld oder auch in Sach- oder Dienstleistungen bestehen. Für die Überlassung der Einlage erhält er üblicherweise eine Beteiligung am Gewinn.

Der wesentliche Unterschied ist folgender:

Bin ich Kreditgeber, habe ich das Ausfallrisiko, dass ich in die Zinsen einpreise. Wenn es dem Unternehmen aber gut geht und es Gewinne schreibt, habe ich da gar nix von. Wenn ich aber (stiller) Gesellschafter bin, nehme ich am Erfolg des Unternehmens teil. Vereinfacht kann man sagen, dass man Kreditgeber ist, wenn man eine sichere Rückzahlung im Auge hat und stiller Gesellschafter wird man, wenn man vom unternehmerischen Erfolg ausgeht und mehr Gewinnanteile bekommen würde, als Zinsen.

Die stille Gesellschaft ist nicht im Handelsregister eingetragen und auch nicht zu Veröffentlichungen verpflichtet. Das bedeutet, dass der Steuerzahler, um dessen Geld es hier geht, nun völlig von der Information abgeschnitten ist.

Das Eine hat mit dem anderen mal  wieder gar nix zu tun. Denn das ein stiller Gesellschafter nicht zur Veröffentlichung nach Handelsrecht verpflichtet ist, bedeutet nicht, dass die Kreise als Gesellschafter nicht sehr tiefe und sehr genaue Einblicke haben, wie es dem Unternehmen geht. In Wahrheit hat man hier sogar mehr Kontrolle, als bei einem Darlehen, bei dem man letztlich nur die „Kredittragfähigkeit“ auf Grund der Jahresabschlüsse (und einiger Papiere mehr) bewertet. Der Artikel verdreht also die Tatsachen exakt.

Der ganze Artikel hat nur einen einzigen Zweck: Die Menschen aufzuwiegeln, dass „die da oben“ mit ihren Steuergeldern wieder mal machen, was sie wollen. Dabei wird auch nicht davor zurück geschreckt, die Realität einfach mal ins Gegenteil zu verkehren. Vielleicht unter dem Motto: Satire darf alles.

Die Kommentare, schon der Erste, lassen aber nicht vermuten, dass der Artikel als „Satire“ wahrgenommen wird.

#1 Jens-Uwe Habedank 09.12.2016 19:23
Was, und wieviel bekommen a) Kreisverwaltungsführung b) Fraktionen/ Kreistagsmitglieder und c) evtl. Sonstige Personen/ Gesellschaften für diesen Raub am Volk..?

Den „Raub am Volk“ politisch zu bewerten überlasse ich jetzt Euch.

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Und ewig lockt die Kohle… äh das Atom

6. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Jetzt ist es amtlich:

Das Bundesverfassungsgericht hat E.ON und Co heute grundsätzlich einen Anspruch auf Schadenersatz zugesprochen. Dieser erwächst aus der erzwungenen Abschaltung der AKW nach Fukushima.

Das Urteil ist nicht überraschend um im Grunde richtig. Denn wenn wir mal vom Atom weg gehen: Wie wäre es wenn die GroKo heute spontan VW verbieten würde Autos zu bauen oder Thyssen Stahl zu produzieren?

Der eigentliche Skandal ist auch nicht das dilettantische Vorgehen von Merkel, die Atomkraft erst als sicher gepriesen hat und dann nach Fukushima spontan umgeschwenkt ist.

Der Skandal an sich ist die schon damals viel zu lange geplante Restlaufzeit und die Milliarden, die man als Subventionen und Förderung in Atomkraft gesteckt hat. Der Skandal ist, wie lange sich die Bundesregierung, hier vor allem CDU und CSU in verschiedenen Konstellationen, gedacht hat, es würde schon alles gut gehen.

Die Rechnung bezahlen wir jetzt. Durch die Kontamination von Fukushima genauso wie durch die Steuermilliarden, die jetzt sterbenden Energieriesen zu Gute kommen. Als Ergebnis einer völlig gestrigen Politik.

Aber, man muss ja auch das Positive sehen:

An den Börsen zogen die Aktienkurse der drei Konzerne deutlich an.

Na dann ist ja alles gut.

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Die FDP, das Stöckchen und der Unterhaltungswert

1. Dezember 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Die FDP Voerde hat auf ihrer Website nach langem Schweigen mal wieder eine politische Äußerung getätigt. Das war eine so schöne Steilvorlage, dass ich es mir (natürlich) nicht habe nehmen lassen, eine ähnlich polemische Replik zu schreiben.

Die beabsichtigte Wirkung wurde auch voll erzielt: Nur kurz danach veröfffentlichte die FDP einen weiteren Artikel, der auf der Oberfläche vor gefühlter Wut und Schaum vor dem Mund tropft. Mir scheint es so, dass alle starken Emotionen wie Hass, Wut und Liebe den Menschen im Denken einschränken.

Insofern bräuchte der Artikel eigentlich auch keine Erwiderung: Die Ausführungen der FDP und der nachgeschobene Beitrag zeigen sehr deutlich wo die FDP steht. Und wie es um die FDP steht.

Und trotzdem ist ein Punkt von außerordentlicher Auffälligkeit:

Wahrscheinlich ist es ein Problem mit der Logik, wird doch im „Beitrag“ der Grünen ernsthaft bestritten, dass auf einer verengten Fahrbahn weniger Platz zum Ausweichen bleibt, falls eine Person (Fußgänger oder Radfahrer) bspw. aus Unachtsamkeit (Unfallursache Nr.1!) plötzlich auf die Fahrbahn vor ein herannahendes Fahrzeug gerät. So eine Situation ist im grünen Paralleluniversum im wahrsten Sinne des Wortes undenkbar, daher wird sie flugs wegdefiniert bzw. -geschwafelt.

Merke: zulässige Unfallursachen gemäß grüner Diktion sind ausschließlich Abbiegefehler, mangelnder Abstand und zu hohe Geschwindigkeit – andere Auslöser wie Unachtsamkeit sind Erfindungen liberaler Lügenpropaganda.

Hier kommen wir jetzt zu dem Problem „denken wenn ich wütend bin“:

Ganz bewußt habe ich in meinem Beitrag von den Hauptunfallursachen gesprochen. Hätte der Autor oder die Autorin (man versteckt sich leider hinter Pseudonym) jetzt die Emotionen runtergeschraubt und wenigstens mal Wikipedia genutzt, hätte man lernen können, dass das tatsächlich ein feststehender Begriff der Verkehrsunfallstatistik  ist:

Die Hauptunfallursachen ergeben sich aus der Häufigkeit der Unfälle nach der Verkehrsunfallstatistik des Bundes und der Länder. An ihnen orientieren sich die Maßnahmen der Verkehrsüberwachung.

Hauptunfallursachen nach der vorgenannten Verkehrsunfallstatistik sind:

Statt sich also auf die tatsächlich mögliche Kritik an dieser Zählweise zu stürzen, verfällt die Autorin oder der Autor in eine Schreibweise, die für mich stark an PEGIDA und die besorgten Bürger erinnert: „Grüne Diktion“ und „Liberale Lügenpropaganda“ werden genutzt, um sich selbst in die Opferrolle zu begeben.

Das ist in vielerlei Hinsicht ausgesprochen interessant.

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Welcome to Absurdistan

30. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Manche Meldungen sind so kurios, dass ich fast geneigt wäre, sie zu glauben.

Aber nur fast.

Wenn man den Artikel auf Spon liest, stellt sich das in etwa so dar:

Ein Banker(!) wird vom Verfassungsschutz eingestellt, um die islamistische Szene(!) zu observieren(!). Irgendwann vorher, nacher oder während dessen wird er selbst Islamist. Und zwar in der Expressversion:

Nach SPIEGEL-Informationen wusste selbst die Familie des Beschuldigten nichts von dessen Konvertierung zum Islam, die im Jahr 2014 telefonisch erfolgt sein soll.

Dieser Ex-Banker der nun Islamisten observiert, hat auch Zugang zu geheimen Geheimnissen:

Zugleich trug er aber offenbar akribisch Dienstgeheimnisse zusammen. In seinem Besitz fanden die Ermittler Speichermedien mit entsprechenden Informationen, zum Beispiel zu Einsätzen und Einsatzorten.

Und diese geheimen Geheimnisse bietet er im Internet feil. Also nicht seinem „Führer“:

Seinen Treue-Eid soll er gegenüber dem salafistischen Prediger und Anwerber Mohamed Mahmoud geleistet haben, einer Szenegröße aus Berlin, die mittlerweile für den „Islamischen Staat“ in Syrien kämpft.

Dem verrät er die Infos nicht. Er nimmt sie auch nicht mit an einen ominösen Ort, wo sich finstere Gesellen treffen.  Sondern er bietet sie in einem Chat an, in dem er sich als Mitarbeiter des Verfassungsschutzes(!) zu erkennen gibt.

Aber er verrät das nicht irgendwem im Chat, sondern:

Sein Chatpartner war selbst ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes.

Also, Zusammenfassung:

Ein Quereinsteiger beim Verfassungsschutz, der die islamistische Szene beobachten soll, klaut unbemerkt Dokumente, die er dann dilettantisch über das Internet jemandem anbietet, der seinerseits wiederum Mitarbeiter des Verfassungsschutzes ist. Und natürlich wird man ja heute am Telefon zum Islamisten bekehrt und auch die Sicherheitsüberprüfung und die Sicherheitsmechanismen beim Verfassungsschutz bieten keinerlei Ansatzpunkte, um das Verhalten des Mitarbeiters zu bewerten oder zu bemerken. Weil:

Dabei verhielt er sich nach Auskunft der Behörde „im Bewerbungsverfahren, während der Ausbildung und in seinem Einsatzbereich unauffällig“.

In einem Haus, in dem per Definition alle auffällig unauffällig sind, fällst Du nicht auf, wenn Du nur unauffällig genug als Islamist Daten klaust.

Und es ist alles dabei: Es braucht mehr Geld für mehr Verfassungsschutz, weil es ja mehr Islamisten gibt, die beim Verfassungsschutz angestellt werden müssen und die man dann überwachen muss. Im Internet natürlich, dass man ja sowieso viel stärker überwachen muss. Und überhaupt.

Für mich eine der Geschichten des Jahres.

Und ich hätte sie fast geglaubt.

Fast.

 

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wir dürfen nicht vergessen

26. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Kategoriengedanken, mitmenschen, politik Tags:

Wenn Jobs nicht die Lösung – sondern das Problem sind.

26. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wenn Ihr mich kennt, wißt Ihr, dass ich zwei Dinge propagiere:

  1. Die Zeit der Vollbeschäftigung ist vorbei: Angenommen es gibt keinen neuen Weltkrieg, der einen großen Teil der Menschheit ausrottet und unsere Güter und Dienste zerstört. Dann wird es nie wieder Vollbeschäftigung geben. Im Gegegenteil: Würden wir das Potential der Automatisierung ausnutzen und auch noch all die „künstlichen“ Jobs löschen, ein Großteil der Menschen wäre arbeitlos. Daraus folgt:
  2. Wir müssen uns dringend darüber unterhalten, wie Gesellschaft in Zukunft funktioniert. Hint: Die Teilhabe an der Gesellschaft darf nicht mehr über Erwerbstätigkeit definiert werden. Statt Arbeitslose als „Schmarotzer des Sozialsystems“ zu betrachten, die „wir“ irgendwie durchfüttern, müssen die Gewinne aus der Automatiosation und aus der Wertschöpfung so verteilt werden, dass alle genug haben. Und die die noch arbeiten gehen, eben etwas mehr. Ja, das geht stark in Richtung Bedingungsloses Grundeinkommen.

Bei Fefe bin ich jetzt auf einen extrem guten Essay gestoßen: What if jobs are not the solution but the problem?

 Work means everything to us Americans. For centuries – since, say, 1650 – we’ve believed that it builds character (punctuality, initiative, honesty, self-discipline, and so forth). We’ve also believed that the market in labour, where we go to find work, has been relatively efficient in allocating opportunities and incomes. And we’ve believed that, even if it sucks, a job gives meaning, purpose and structure to our everyday lives – at any rate, we’re pretty sure that it gets us out of bed, pays the bills, makes us feel responsible, and keeps us away from daytime TV.

These beliefs are no longer plausible. In fact, they’ve become ridiculous, because there’s not enough work to go around, and what there is of it won’t pay the bills – unless of course you’ve landed a job as a drug dealer or a Wall Street banker, becoming a gangster either way. (continue)

Wenn Ihr des Englischen mächtig seid und etwas Zeit habt: Dringende Leseempfehlung!

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Der Trump-Effekt

15. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Man soll ja in schlimmen Dingen auch das Positive sehen. Und so könnte man ja annehmen, dass die Weltgemeinschaft sich die Wahl von Trump ansieht und denkt:

„Boah, spätestens JETZT müssen wir gegensteuern. Eine Politik für die Menschen bieten. Auf die dringenden Fragen Antworten finden. Die Sorgen ernst und den rechten Extremen die Argumente weg nehmen.“

Und dann wird Steinmeier, Schützling Schröders, Mitarchitekt der Agenda 2010 zwischen CDU und SPD als Bundespräsident gehandelt.

Und Du denkst: Die haben es nicht nur nicht begriffen. Die glauben auch ernsthaft, einfach weiter machen zu können wie immer.

Und dann möchtest Du weinen. Oder kotzen. Oder beides. Gleichzeitig.

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Wie damals die NSDAP salonfähig wurde – oder: Warum heute CDU und FDP gemeinsam mit der AFD stimmen

14. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Als ich noch zur Schule ging, fand ich es ätzend, wie oft wir im Geschichtsunterricht über die Entstehung des Dritten Reiches gesprochen haben. Rückblickend war das offensichtlich sehr sinnvoll. Denn gerade im Bezug auf die AFD fühle ich mich immer wieder in die Zeit damals zurückversetzt. Was nicht nur an den ewig-gestrigen Forderungen der AFD liegt.

Das offensichtlich die am rechten Rand ohnehin stark fischende CDU keine Berührungsängste haben dürfte, verwundert da nicht. Das die um ihr überleben kämpfende FDP zu aller Art Unsinn bereit ist, nimmt man ja auch eher als „ist halt so“ hin.

Wenn aber die CDU und die FDP gemeinsam mit der AFD gegen die SPD agieren, dann müssen alle Alarmsirenen losheulen. Und zwar mit Lautstärke 11 von 10.

In Berlin kam es jetzt zu einem solchen Verhalten. Anlass dafür war die SPD-Frau und Rechtsanwältin Franziska Drohsel, die sich in den Bezirksrat wählen lassen wollte. Deren politische Gegner werfen ihr vor, bis 2009(!) den Verein Rote Hilfe unterstützt zu haben. Dieser Verein ist nicht verboten, wird jedoch vom Verfassungssschutz als Linksextrem eingestuft. Wikipedia definiert sein Wirken wie folgt:

Die Rote Hilfe unterstützt Beschuldigte, Angeklagte und Straftäter aus dem linken Spektrum. Dies geschieht primär durch juristische Unterstützung derjenigen, die bei politischen Aktivitäten verhaftet wurden, die von Strafverfolgung betroffen sind oder gegen die Ermittlungsverfahren anhängig sind. Die Rote Hilfe leistet Unterstützung durch Medienarbeit, Beratung und gemeinsame Vorbereitung von Prozessen, Organisieren von Demonstrationen und bezuschusst vor allem Rechtsanwalts- und Verfahrenskosten.

Im Ergebnis führte dies jetzt dazu, dass Franziska Drohsel nicht in den Bezirksrat einzieht. Nachdem im ersten Wahlgang die CDU, FDP und AFD gegen sie stimmten, zog sie ihre Kandidatur zurück. Dieser Vorgang ist in der neueren Geschichte Deutschlands sicherlich einmalig.

Die Berliner Zeitung zitiert dazu den SPD Fraktionsvorsitzenden Volker Semler wie folgt:

„Dieser im Bezirk bisher einmalige Vorgang, eine legitime Stadtratskandidatur mit aus der Vergangenheit hergeholten Begründungen im Schulterschluss mit der AfD zu verhindern, ist eine schwere Hypothek für die Arbeit des Bezirksamtes.“
Insgesamt ist das Verhalten der CDU und der FDP hier mehr als kritisch zu hinterfragen. Ohne Not macht man sich zum Erfüllungsgehilfen der AFD und „bestraft“ eine Politikerin dafür, vor annähernd 10 Jahren in einer nie verbotenen Organisation Mitglied gewesen zu sein. Dieser Vorgang ist alarmierend undemokratisch und sollte allen Menschen in Deutschland als Warnung dienen!
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Der Landtagskandidat der AFD Wesel

12. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Die AFD schickt für den Landtagswahlkampf Stefan Kawinski ins Rennen. Und das verspricht einen gewissen Unterhaltungswert.

Vorab: Ich hatte inzwischen die Gelegenheit, Stefan etwas näher kennen zu lernen und glaube, dass er eigentlich das Richtige will, sich aber bei der Wahl des Werkzeugs einen Bärendienst erweist. Allerdings erwächst daraus ein gewissesn kommödiantisches, sich selbst befeuerndes Werk von aneinander gereihten Merkwürdigkeiten.

Stefan Kawinsikif fiel mir das erste Mal auf, als er ein Sharepic postete. Leider kann ich das in seiner Timeline nicht mehr finden, aber man hat ja Screenshots 😉

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Seine Qualifikation, so damals seine Aussage, sei Berufserfahrung. Und die hat er. Sehr viel als Berufskraftfahrer. Was ich einen gesellschaftlich wichtigen Beruf finde – mir aber doch überlege, warum man sich selbst so ins Bein schießt. Denn als Berufskraftfahrer gilt man ja leider nicht unbedingt als Bildungselite. Wenn ich aber doch den Beleg bringen möchte, dass die AFD soweit vor den Grünen ist…

 

Nun ja. Geschenkt.

Stefan Kawinski hat aber auch Angst, missverstanden zu werden. Deswegen postet er auch ein Sharepic, dass seine persönlichen Standpunkte definiert:

img_9140Das ist gleich in mehreren Punkten interessant:

  • Schon im ersten Satz, wenn auch in komisch klingendem Deutsch (gegen jede statt von jeder): Mit diesem Satz will er sagen: Seht her, ich bin nicht rechtsextrem und finde rechtsextrem so Scheisse wie linksextrem. Das ist natürlich putzig von jemandem, der einer offen rechten Partei angehört. Zumal wenn es dann so weiter geht:
  • Er bekennt sich zur Deutschen Kultur und den damit verbundenen Bräuchen. Damit meint er mit Sicherheit Nikolaus (Grieche), Weihnachten (Konsumfest und Wintersonnenwende), St. Martin (Ungarn), Ostern (Heidnisch). Ich könnte ewig so weiter machen, aber ich glaube er ist sich einfach nicht im Klaren, wovon er redet. Wobei…
  • Sein Wunsch, alles sei so wie früher, der ist schon sehr konkret. Deutschland wieder aufbauen, nachdem es völlig zerstört wurde (nachdem wir einen Krieg geführt haben, an dem seine Großeltern vermutlich beteiligt waren). Der Tankwart der das Auto voll tankt, wenn der Man von der Arbeit nach Hause kommt, wo die Frau die Bude geputzt, die Kinder erzogen und das Essen gekocht hat. Gut, so kann man leben wollen. Daraus aber Politik machen? In 2016? Really?
  • Dann kommt das erste Mal das deutsche Recht. Ich hätte mir gewünscht sein erster Satz wäre „Ich bekenne mich zum Grundgesetz und der freiheitlich demokratischen Grundordnung“. Hier aber setzt er das Grundgesetz in Kontext mit der Sharia, offensichtlich völlig unbeeindruckt von der Tatsache, dass es gerade das Grundgesetz ist, dass einen sakulären Staat erlaubt. Wenn ihm das vielleicht bei Gelegenheit mal jemand erklären könnte?
  • Und schließlich fordert er einen gesunden Patriosmus den jedes Land zum Funktionieren bräuchte, abgeschlossen mit der rhetorischen Frage warum es in Deutschland anders sein sollte. Warum ein Land sowas brauchen soll, das gesunder Patriotismus überhaupt ist, das sind alles Nebensachen, über die man offensichtlich nicht diskutieren braucht.

Ingesamt wirkt das wie ein missglückter Befreiunngsschlag. „Ich bin doch gar nicht so übel“ und „ihr wollt es doch auch“ ist dann bei näherem Hinsehen halt doch nur rechts Stammtischgebrabbel.

Stefan ist übrigens ein richtig emsiger Arbeitnehmer. Der, wenn ich richtig gezählt habe, sogar deutlich länger auf dem Bock sitzt als erlaubt. Und trotzdem auf die Tränendüse drücken muss. Weil einfach am Ende des Monats kein Geld mehr übrig ist.

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Übrigens findet man dafür noch den einen oder anderen Hinweis in seiner Timeline.

Zum Beispiel seine Nähe zur jungen Freiheit:

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Seine Haltung zum öffentlich rechtlichen Rundfunk:

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Seine Links zu „unser Mitteleuropa“ (die Seite verlinke ich mit Absicht nicht, Ansehen lohnt aber):

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Sexualkunde ist ihm natürlich auch ein Dorn im Auge. Vor allem darf man doch Kinder nicht dazu animieren, sich durch experimentieren an die eigene Sexualität heran zu tasten. Damit einher geht auch eine starke Ablehnung des „Gender“. Wenn ihm mal kurz jemand das Wort übersetzen würde? Aber weil er halt so dagegen ist, hält er es halt mit der AFD Deutschland.

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Das ist alles so irre, dass man nicht ernsthaft glauben mag, was man da liest. Wenn man sich mit der AFD Wesel ingesamt beschäftigt, wird es übrigens durchweg noch kurioser.

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