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Archiv für die Kategorie ‘gedanken’

Ende einer Ära

27. April 2016 1 Kommentar
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Auf der Website der Welt kann man lesen, dass die Konzert-Zeiten für Roxette zu Ende gehen. Das macht mich traurig, was eigentlich komisch ist: ich hatte keine Karten. Um genau zu sein war ich schon ewig auf keinem Konzert mehr. Auch auf keinem von Roxette.

Auf der anderen Seite habe ich ziemlich viele CDs von Roxette. Denn in meiner Jugend fand ich die echt gut. Und es war ein Roxette-Konzert, auf das ich als aller erstes alleine gegangen bin – mein zweiter Konzertbesuch überhaupt. Und es war extrem beeindruckend.

Und irgendwie… zu sehen das ein weiterer Teil meiner Jugend den Bach runter geht, macht ein Mal mehr klar, dass man eigentlich viel zu selten darüber nachdenkt, was man für tolle Momente hatte. Hätte ich damals schon Internet gehabt, ich hätte vielleicht drüber gebloggt. Und könnte heute noch mal lesen, was ich damals dachte.

Denn wenn ich ehrlich bin: Bis zur Konzertabsage hatte ich Roxette irgendwie völlig aus dem Gedächtnis verloren.

Ich glaube heute Abend gibt es ein Glas Wein und „Look Sharp„, meine Lieblings-CD von Roxette. Mit den Freundinnen und Freunden von damals habe ich heute nichts mehr zu tun. Aber ich werde mal an sie denken und vielleicht google ich mal, was der eine oder die andere heute macht. Und erinnere mich an früher.

(Scheiße, wenn man so was bloggt, fühlt man sich schon ziemlich alt…)

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Börse: Gaga ist gar kein Ausdruck mehr

27. April 2016 Keine Kommentare
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Heute morgen fette Headline, unter anderem bei der Frankfurter Rundschau:

Twitter-Quartalszahlen enttäuschen Anleger

und dann im Text:

Zwar legte der Umsatz in den drei Monaten bis Ende März verglichen mit dem Vorjahreswert um 36 Prozent auf 594,5 Millionen Dollar (526,4 Mio Euro) zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten jedoch mit einem wesentlich höheren Wert gerechnet. Besonders enttäuschend: Die Werbeerlöse, Twitters wichtigste Geldquelle, wuchsen nur noch um 37 Prozent auf 595 Millionen Dollar. Im Vorquartal hatte es hier noch ein Plus von 48 Prozent gegeben.

Entschuldigung, das ist doch nicht mehr normal. Ein Umsatzplus von 36% und ein Wachstum der Werbeerlöse um 37%. Und die Börse ist unzufrieden, die Anleger sind enttäuscht.

Was für ein unfassbarer Schwachsinn.

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Dinge aus dem All betrachtet

20. April 2016 Keine Kommentare
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Es gibt Tweets die leitet man gerne weiter.

Und es gibt Tweets, die einem vor Augen halten, was man weiß. Und trotzdem immer wieder verdrängt.

Aktulles Beispiel ist dieser Tweet von Alexander Gerst:

Das machen wir. Die Krone der Schöpfung, wie wir uns gerne nennen.

Danke, RWE

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Out-Put

11. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ende letzten Jahres ist mir aufgefallen, dass ich meine Blogs sträflich vernachlässigt habe. Und ich habe mir gedacht (naja, vielleicht so was wie ein guter Vorsatz), dass ich dieses Jahr mal wieder mehr blogge.

Bis jetzt klappt das auch ganz gut. hab gerade mal nachgesehen:

Mal gucken ob das auch im Rest des Jahres so bleibt. Die Lesezahlen jedenfalls erholen sich gaaaaanz langsam von der langen Abstinenz. Wobei sie natürlich deutlich niedriger sind als zu den Zeiten, als ich jeden Furz auf Facebook verbreitet habe. Aber vor allem im Geocaching-Bereich kommt immer mehr über die Link-Aggregatoren. Ist ja auch was.

blog

Und wenn man davon ausgeht, dass ich ja nicht bezahlt werde für Aufrufe meiner Seiten, ist es letztlich auch egal ob 50 Treue oder 200 Zufallsleser hier vorbei schauen. Das Einzige, was sich in all den Jahren nicht geändert hat (dieser Blog hier besteht ja seit Mitte 2005) ist, dass meine Leser extrem kommentarfaul sind 😉

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Die Union und der Traum von der Macht

11. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Es ist schon erstaunlich:

Die CDU, die die Polizei in den Ländern kaputt spart, drängt jetzt im Bund darauf, dass es die Bundeswehr im Inneren bräuchte. Die FAZ dazu:

Die Union will die Grundlagen für einen künftigen Einsatz der Bundeswehr im Inland außerhalb von Katastrophenfällen erarbeiten. Die CDU/CSU-Fraktion berate am Montag auf einer Klausursitzung in Berlin einen entsprechenden Plan, berichtet die „Bild“-Zeitung (Montag). „Den vollkommen neuen Herausforderungen müssen wir auch im Inneren entgegentreten“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Union Henning Otte dem Blatt. „Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren darf kein Tabu mehr sein.“

Diese „neuen Herausforderungen“ ist natürlich die Umschreibung für die „Bedrohung durch den internationalen Terrorismus“.

Nicht gestellt werden die Fragen ob…

  • Millitär gegen Taten wie in Frankreich oder Belgien helfen kann,
  • was die Ursachen sind und
  • wie real eine „Bedrohung“ in Deutschland ist, die…
  • … nicht von der Polizei gehandhabt werden können.

Andersherum: Wenn man schon mal das Recht hat die Bundeswehr im Inneren einzusetzen, finden sich vielleicht auch andere Anlässe. Wenn dann Henning Otte, CDU, sagt: „„Die geltenden Regeln aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik sind überkommen““ so zeigt das eine interessante Art des Denkens. Denn die Regeln sind keinesfalls überkommen. Wäre das so, könnte man auch die Länderpolizeien abschaffen und eine zentrale, deutschlandweit arbeitende Polizei bilden.

Wer wissen möchte warum das in Deutschland eben nicht so ist, dem hilft ein Blick in die Geschichtsbücher.

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Im Zweifel eher früh zugreifen als zu spät.

8. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Es gibt da wieder so eine Terror-Geschichte, die mich völlig irritiert zurück läßt.

Also, laut SZ werden in München zwei Männer verhaftet. Weil:

Die Männer standen im Verdacht, eine schwere, staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet und Kontakt zu Kämpfern der IS-Terrormiliz zu haben.

Aber natürlich:

Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung soll es laut Polizei nicht gegeben haben.

Also war die Gefahr quasi greifbar, aber für niemanden konkret. Also irgendwie unkonkret konkret. Und natürlich fährt man das ganze Arsenal an Möglichkeiten auf. Nur um dann einräumen zu müssen:

Die Ermittler hätten die Nacht durchgearbeitet, die Wohnungen der beiden Männer durchsucht und sie vernommen, so Segerer. Die Tatverdächtigen hätten sich äußerst kooperativ gezeigt. Verdächtige Gegenstände wurden bei den Männern offenbar keine gefunden.

Gefunden wurde nix. Aber was war denn jetzt überhaupt der Anlass?

Diese sollen auf einer Liste von rund 22 000 Mitgliedern des sogenannten „Islamischen Staats“ stehen, die die Strafverfolgungsbehörden im März erhalten hatten.

Aha. Im März(!) wurde also eine Liste mit 22.000 Namen bekannt, die angebliche Mitglieder des IS enthält. Was dann im April (!) zu drastischen Aktionen führt. Aber wohl ohne Ergebnis.

Und was sagt unser Innenminister?

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) lobte am Freitag das Eingreifen der Polizei: „Ich sage Ihnen, dass es richtig ist – und so verhalten sich die Sicherheitsbehörden: im Zweifel eher früh zugreifen als zu spät.“

Naja, lieber zu früh als zu spät ist ja ein weites Feld. Vielleicht sollte man mir den Führerschein weg nehmen, weil ich vielleicht mal zu schnell fahren werde? Oder meinen Nachbarn verhaften, weil der vielleicht mal überlegt darüber nachzudenken irgendwann irgendwas zu machen?

Diese Mischung aus Pranoia, Angstmache und den Rechtsstaat untergrabender Politik macht mir mehr Angst als die Vorstellung, dass auf der Liste vielleicht ein wirklicher Terrorist steht. Denn was wir hier erleben ist der Abstieg in den Willkührstaat. In dem man ohne Beweise, ja ohne konkrete Indizien mit Verhaftung und Durchsuchung rechnen muss. Getreu des Ministers Linie: Lieber zu früh als zu spät.

Allerdings ist er damit ja in guter Tradition. Erinnern sich noch wer an Schäuble als Innenminister? Ich mich schon. Vor allem an das hier:

Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten.

 

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Die arme FDP

20. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Irgendwie….

Es kann einem schon leid tun:

  • Dinslaken: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP gerne mal Thema der lokalen Berichterstattung. Der natürlich völlig falsch verstanden wird.
  • Voerde: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP… ihr ahnt es. Darüber hinaus arbeitet er sich gerne auf der FDP-Website an mir ab. Aus vermutlich familiären Motiven. Man kann, schätze ich, Politik und Familie halt nicht immer trennen, wenn man schon so lange dabei ist.
  • Schermbeck: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP… und ja auch er. 2008 wurde er übrigens wohl schon mal vom Rat ausgeschlossen.

(Einzelner Ratsherr bezieht sich darauf, dass im jeweiligen Stadtrat wohl wirklich je nur ein Einzelvertreter der Partei ist. In Voerde übrigens nach und vielleicht als Ergebnis aus den damaligen, durchaus interessanten, Entwicklungen innerhalb der Partei.)

Langsam frage ich mich echt, was mit der FDP nicht stimmt. Ist der Verlust der Macht aus der guten alten CDU-FDP-Tradition zu viel? Oder einfach die Niederlagen bei den Wahlen in Kommunen, Land und Bund? Was auch immer es ist:

Man kann nur hoffen, dass die FDP irgendwann wieder ernsthafte Politik macht. Denn wenn wir mal ehrlich sind: da waren durchaus Politiker und Politikerinnen aktiv, die man sich auch heute noch an wichtige Positionen wünscht.

 

Kategoriengedanken, politik Tags:

Ja wo kommen sie denn her, die ganzen Flüchtlinge?

20. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich sag mal: ich hätte da so eine Theorie.

Der Spiegel:

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte am Freitag eine schwere Aufgabe. Am Mittag nahm der SPD-Vorsitzende etwas genervt vor der Hauptstadtpresse Platz. Ausnahmsweise aber sollte es mal nicht um sinkende Umfragewerte seiner schwächelnden Partei gehen. Stattdessen hatte Gabriel gute Zahlen zu präsentieren, jedenfalls aus Sicht der deutschen Wirtschaft. Für satte 7,5 Milliarden Euro konnte die Rüstungsindustrie im Jahr 2015 Waffen und Militärmaterial in alle Welt verkaufen, eine deutliche Steigerung im Gegensatz zu 2014.

Das ist übrigens DER Sigmar, der vor Wahl versprach, die Waffenexporte zu reduzieren und klar zu erschweren.

Nur, falls Euch mal wieder jemand fragt, wo sie denn her kommen, die Flüchtlinge. Sie kommen aus den Gegenden in die wir wahlweise Demokratie und Freiheit hineinbomben oder aus den Gegenden, in denen wir wahllos die Extremisten unterstützen, die unseren aktuellen Plänen am nächsten scheinen.

Und nein, nicht Sigmar ist das Problem. Die GroKo ist es insgesamt:

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Viel Spaß mit der Gebrauchsüberlassung

15. Februar 2016 3 Kommentare
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Viele Leute verstehen nicht, warum ich kein Streaming mag. Warum ich von meinen iTunes-Käufen mp3 erstelle oder mir gar die Mühe mit Hörbüchern mache. Warum ich kein Adobe Creative Cloud oder Office 365 nutze. Warum ich den Leuten immer sage:

Achtet darauf, dass Ihr die Sachen nicht nur mietet. Achtet darauf, dass IHR die Kontrolle behaltet.

Ein paar Menschen mehr verstehen mich jetzt. Da bin ich ziemlich sicher. Nämlich die Menschen, die sich einen „Smarten“ Fernseher von Phillips geholt haben. Der plötzlich und über Nacht gar nicht mehr smart ist:

Käufer von Blu-ray- und Media-Playern sowie Heimkinosystemen mit integriertem Abspieler der Marke Philips aus den Modelljahren 2010 bis 2014 wissen es nun besser: Nach der Übernahme der Audio- und Home Entertainment-Sparte von Philips hat sich Gibson nämlich dazu entschlossen, die Smart-TV-Funktionen der betreffenden Geräte komplett abzuschalten.

Quelle: Heise

Was soll man da sagen als „Selber Schuld“? Und kommt mir nicht mit „keine Alternative“. Denn die hat man sehr wohl und in letzter Instanz entscheidet IMMER der Kunde.

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Lieber derWesten, bitte erklärt mir das mal bitte…

15. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern schon kurz getwittert:

Heute noch mal mit „Stoff“:

DerWesten, 14.02.2016

Die Polizei ist in NRW im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften des Landes zu insgesamt 78.000 Einsätzen ausgerückt. Meist habe es sich um Präventionseinsätze gehandelt, berichtet die „Welt“ unter Bezug auf das Innenministerium.

DerWesten, 08.10.2015

Die Polizei in NRW gibt für die 246 Flüchtlingsunterkünfte Entwarnung: Massenschlägereien wie in Hamburg und Braunschweig hat es in NRW trotz der in 2015 aufgenommenen Rekordzahl von 160 000 Flüchtlingen nicht gegeben. Bis Ende August wurde die NRW-Polizei aber zu knapp 3000 Einsätzen in Flüchtlingseinrichtungen gerufen – allein im August waren es 990 Einsätze.

Ich sag da mal nix zu… aber vielleicht erklärt mir das jemand?

Update:

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Lokaler Pressefotograf mit Humor :-)

13. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heute morgen in der NRZ im Lokalteil:

natur

Da muss man schon eien gewissen Humor konstatieren: Einen Artikel über Spurensuche in der Natur mit so einem schönen Foto unserer stadteigenen Dreckschleuder zu komponieren. Sehr fein, genau meine Art von Humor 🙂

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#EfuerAlle

10. Februar 2016 3 Kommentare
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Als ich gestern bei „It started with a fight“ den Artikel #EfuerAlle gelesen habe, dachte ich: coole Idee.

Und um so mehr ich darüber nachdenke, um so mehr ärgere ich mich, dass ich nicht selbst die Idee hatte. Denn als ich das erste Mal von den 5000€ für Käufer von E-Autos gehört habe, war mir klar wer Nutznießer ist: Besserverdiener und vor allem die Automobilindustrie.

Das ist weder nachhaltig, noch sinnvoll. Geschweige denn klug.

Statt mehr (E-)Autos auf die Straße zu bringen, müsste die Politik endlich anfangen den PKW-Verkehr (und auch die LKW) drastisch zu reduzieren. Auto fahren muss zu etwas werden, dass man nach reiflicher Überlegung macht. Das muss nicht unbedingt durch einen hohen (finanziellen) Druck passieren, sondern es kann eben auch durch Anreize passieren.

Wenn man sich überlegt, was man für 5000€ für ein (E-)Bike bekommt. Selbst für 2500 oder 1000€ könnte man ein gutes Rad, manchmal sogar ein gutes E-Bike bekommen. Und wenn man dann die Arbeitgeber noch motiviert, Umkleideräume und Duschen zur Verfügung zu stellen (z. B. durch Steueranreize) und man Druck auf die Arbeitgeber ausüben würde Heimarbeit zu fördern. Und wenn dann noch die Bahn mitspielt?

Stellt Euch mal vor, viele Büromenschen müssten nicht mehr 5 Tage die Woche zur Arbeit pendeln. Und könnten bei schönem Wetter mit dem Rad fahren und bei schlechtem mit der Bahn. Oder eine Strecke so, eine so. Ich fahre zum Beispiel oft mit dem Zug und Rad zur Arbeit und radel dann zurück.

Wie wäre es also, wenn der Staat nicht Millionen an die Automobilindustrie verschenkt. Sondern über die Kombination Heimarbeit, Steueranreize für Arbeitgeber, Zuschuss für Radkäufer und Ausbau des ÖPNV den PKW-Verkehr dramatisch reduziert?

Würden wir nicht alle am Ende davon profitieren?

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Keine Panik: Habt nur ein bisschen Angst

5. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Meine Fresse, drehen wir am Rad.

Es gibt also eine abstrakte Terrorgefahr, bei der wir nix genaues wissen. Allerdings ist sie konkret genug um zu sagen das sie nicht an Karneval eintritt. Sie ist auch konkret genug um zu sagen das Berlin ein Ziel ist.  Sie ist auch konkret genug um zu sagen das es wohl nichts konkretes in Berlin gibt.

Vorsichtshalber zeigt sich der Staat aber schon mal (wieder) im Sauerland mit ganzer Härte. Von den Terrorverdächtigen werden wir vermutlich, wie schon die letzten Male nie wieder was hören. Vor allem nicht, dass sie wirklich irgendeiner Tat oder Tatvorbereitung überführt werden konnten. Wetten?

Die SZ fordert, den Ermittlern Vertrauen zu schenken.

Ernsthaft?

Ich würde gerne. Und noch lieber wäre mir wenn Ermittler Ergebnisse liefern. Aber diese wenig substantielle Panikmache? Diese  zufällig zeitlich perfekt getimten Razzien und Festnahmen von Verdächtigen oder auch nur möglicherweise Verdächtigen

Können wir nicht einfach mal einen Schritt zurück machen, tief durch die Hose atmen und uns bitte nicht bekloppt machen lassen?

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Eigentlich darf mich das nicht mehr erstaunen

3. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin irgendwie immer noch nicht so abgebrüht wie ich gerne wäre. Ich habe immer noch dieses nervöse Zucken, wenn ich sowas sehe:

Auf Heise:

heise
Und beim Spiegel:

Spon

Und nächste Woche wieder die wilde Diskussion um die Frage, warum niemand mehr Spiegel und Co ernst nimmt. Ich hätte da eine Theorie…

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Der Terror-Amok-Lauf der Presse

27. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Gut, die Überschrift mag „etwas“ übertrieben sein. Aber mal ehrlich, damit entspreche ich doch offensichtlich dem Zeitgeist. Denn gerade auf wdr.de unter dem URL

http://www1.wdr.de/themen/politik/koeln-karneval-terror-100.html

(Man beachte: Karneval + Köln + Terror)

steht in der Headline:

Möglicher Verdächtiger stellt sich der Polizei

Der Mann ist in den Baumarkt gegangen und hat was völlig legales gemacht. Etwas das sich im Rahmen von „Dual Use“ vielleicht auch in etwas illegales verwandeln läßt. Das läßt die Polizei aufhorchen.

Aber wird er verdächtigt eines Straftat begangen zu haben? Soweit ich das sehe nicht. Warum also sollte er sich „stellen“ wenn er so nett ist sich zu melden(!) nachdem man eine möglicherweise völlig überzogene Suche nach ihm gestartet hat?

Und warum nennt man ihn „Möglicher Verdächtiger„? Spontan denke ich, dass auch ich ein möglicher Verdächtiger bin. Oder jede Person die mein Blog liest.

Ehrlich WDR, was soll denn das? So eine blöde Überschrift und dann so ein reißerischer URL? Quote um jeden Preis?

Wenn Ihr die BILD wärt, ich würde es verstehen. Aber von Euch erwarte ich da eigentlich was anderes.

(Übrigens ein scher schönes Beispiel warum man sich ggf. überlegen sollte in Geschäften mit flächendeckender Kameraüberwachung unverkleidet einzukaufen. Ein vager Verdacht eines Mitarbeiters und schon wird öffentlich mit Bildern nach einem gefahndet. Was das für Auswirkungen haben kann, muss ich Euch wohl kaum erklären.)

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