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Archiv für die Kategorie ‘gedanken’

Socialgraph der Demokratie- und Menschenfeinde

26. August 2015 Keine Kommentare
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Ich habe  mir mal ein paar der Quellen auf den Seiten der Perlen aus Freital angesehen.

Dabei ist mir aufgefallen, dass die rechten Volltrottel sich natürlich gegenseitig befreunden und linken. Auch wenn ich in die meisten Profile ohne Anmeldung ja nicht reinschauen kann, sehe ich aber ja u. U. wer mit wem befreundet ist und wer wen liked. Gibt es da eigentlich schon ein Projekt das mal zu kartographieren und ggf. um weitere Informationen (Wohnort, Aktionsraum) zu ergänzen?

Das könnte ein spannedes Projekt sein, dass Antworten auf die Fragen liefert wie groß möglicherweise die Gruppierung ist, ob es den unterstellten Nazi-Tourismus gibt (ich glaube ja) und ob es tatsächlich ein Ost-West-Gefälle gibt?

Die Stichprobe dürfte groß genug sein, um repräsentativ zu sein. Weil Menschen wie ich, die nicht bei Facebook sind, sind ja die Ausnahme…

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Flüchtlinge: Ich würde gerne bloggen

25. August 2015 1 Kommentar
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Ich würde so gerne schreiben. Über meine Wut auf dumpfe Hohlköpfe, die sich anhand fiktiver Kriterien und einem zufälligen Geburtsort für „bessere Menschen“ halten. Über Versager, die sich geil fühlen wenn sie Wohnhäuser in Brand stecken und auf Facebook von Gewalt träumen. Ich würde gerne über meine Wut schreiben, die ich auf Merkel und Co bezogen empfinde. Eine Bundeskanzlerin, die mit dem Auto durch einen Problemstadtteil fahren wird und die ihren Sprecher ein paar Worthülsen zu der rechten Gewalt von sich gibt. Ich würde auch gerne meine Wut darüber zum Ausdruck bringen, wie tendenziös oft von „Linken“ und „Möglicherweise Rechten“ berichtet wird, wie Rassisten zu „Asylgegnern“ werden und Lager zu Zentren. Ich möchte meine Wut darüber zum Ausdruck bringen, dass ein perfekt organisiertes Land nicht in der Lage (Willens?) ist, die Grundversorgung von Flüchtlingen sicherzustellen.

Ich bin so wütend.

So wütend.

Und sprachlos.

Ich bin nicht in der Lage, meinen Frust, meine Wut und meine Verzweiflung angemessen auszudrücken.

Ich möchte schreiend durch die Gegend rennen und sitze schweigend da.

 

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Bullshit-Bingo-Level over 9000

22. August 2015 Keine Kommentare
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Ehrlich gesagt: ich raffe es nicht…

12. August 2015 3 Kommentare
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Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, dass mehr und mehr Menschen sich mit ihrem Klarnamen hinstellen und mehr oder weniger deutlich „Ausländer raus“ fordern. So lange es anonyme Gruppen waren, konnte man das an den Rand der Gesellschaft drängen.

Aber Watchblogs wie die Perlen aus Freital oder LOOKISMUS gegen Rechts zeigen ja sehr eindeutig, dass es sich eben um kein Randphänomen mehr handelt. Und sie zeigen noch etwas anderes. Nämlich wie weitestgehend frei von Widerspruch solche Vollpfosten sich äußern könne. Eigentlich müsste über jeden einzelnen von ihnen ein Sturm der Entrüstung losbrechen.

Die Frage ist nun, wie man damit umgeht. Soll man solche Menschen zum Dialog auffordern?

Oder soll man direkt mit dem Hammer drauf schlagen, weil sie es im Grunde nicht anders verdienen?

Und auch in Voerde kommt immer wieder der hässliche Deutsche zum Vorschein. Aktuell mit einem Brief an unter anderem mich, in dem vorgeschlagen wird, Flüchtlinge könnten doch bitte ihre Möbel vom Sperrmülle beziehen. Und außerdem könnten sie dann auch gleich so zu Arbeit kommen. Und schließlich steigert sich der Verfasser immer weiter rein, bis er das „Pack“ rausschmeißen will.

Wie geht man damit um?

Mein erster Antwortentwurf war für viele in meinem Umfeld zu hart. Da wurde gesagt, man müsse mit dem Mann reden. Ihn überzeugen und aufklären.

Muss man das wirklich?

 

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391.000.000€ – nach Steuern

28. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Oh mein Gott!

Der Gewinn bei der Deutschen Bahn ist eingebrochen. Um fast 40%. Wir werden alle sterben!

(Und reden besser nicht laut darüber, dass nach Steuern immer noch fast eine halbe Milliarde(!) übrig blieb.)

In der Folge wird man vermutlich über Personalabbau reden müssen! Denn der Bahn geht es offensichtlich schlecht und schnell viel Geld sparen kann man beim Personal. Das geht natürlich schnell auf Qualität und Service, aber die Kunden haben sich ja schon daran gewöhnt.

Man kann natürlich auch die Preise erhöhen. Hier empfiehlt es sich, auf die Lokführer und das Zugpersonal mit seinen unverschämten Gehaltsforderungen zu verweisen. Die sind Schuld daran, ganz bestimmt.

Worüber wir auf nicht reden ist allerdings, ob wir Roland Pofalla im Vorstand brauchen. Oder teure Prestige-Objekte, statt eingesparter Instandhaltung.

Und auf gar keinen Fall reden ist die Frage, ob notwendige Infrastruktur dermaßen hohe Überschüsse erwirtschaften darf. Oder ob man nicht mal angesichts solcher Überschüsse über Fahrpreissenkungen reden sollte? Oder mehr Service? Oder mehr Strecken?

Statt dessen wird der Überschuss in den Staatshault fließen. Und dort sinnvoll angelegt werden. Zum Beispiel von von der Leyen. Die braucht gerade 2 Milliarden extra.

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Einer dieser Tage

13. Juli 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Heute ist wieder einer dieser Tage. Der Tage an denen ich mir wünscht ich wäre blöd.

Ich könnte die Interpretation der Merkel-Schäuble-Nummer der Bild überlassen und mich freuen, dass man es den faulen Griechen endlich zeigt. Statt dessen kotze ich im Strahl über den Eingriff in die Souveränität und die de-facto-Abschaffung der Demokratie in der EU.

Oder… oder… oder… ach ich hab eigentlich gar keine Lust.

Manchmal beneide ich Menschen mit einem einfachen Weltbild. Für die ist alles so schön einfach… und nicht ständig dieses Gefühl, an allen Ecken und Kanten verarscht zu werden. Meine Bild sei meine Bibel und fertig ist das Weltbild.

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Warum ich bei Volvo Mühlenhort kein Auto mehr kaufen werde

28. Juni 2015 1 Kommentar
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Letztes Jahr im Juni habe ich nahe bei Bremen bei der Mühlenhort – Gruppe einen Volvo XC60 D5 AWD gekauft. Noch nicht alt und keine 50.000km gelaufen. Der Preis war dem Alter und der Laufleistung angemessen. Und mit dem Kauf gab es ein Jahr Garantie.

Anfang Juni war der Wagen in Inspektion (knappe 500€) bei einer lokalen, auf Volvo spezialisierten Werkstatt. Alles Tacko, wie sollte es auch anders sein. Doof nur, dass es einige Tage später anders gewesen ist:

Auf dem Weg nach Hause stieg Rauch aus der Motorhaube. Oh oh…

Also mal schnell in die Garantieunterlagen geschaut: Oh Glück! Bis Ende Juni noch Garantie!

Doch, oh weh, ein Blick ins „Kleingedruckte“ brachte dann üble Vorahnungen. Denn dort wird im Grunde alles ausgeschlossen, was kaputt gehen könnte. Nicht ausgeschlossen sind so Dinge wie die Ölwanne. Aber alles was sich bewegt oder irgendwie „kaputtgehwürdig“ scheint: nada. Für die Klimanalage ist z. B. ALLES ausgeschlossen außer des Lüfters. WTF?

Denn genau die Klimaanlage war das Problem: Der Kompressor war verstorben. Reparatur für Stammkunden 1000€

Und meine Vorahnung bewahrheitete sich: Auf Anfrage meiner Werkstatt lehnte das Autohaus Mühlenhort natürlich nicht nur die Beteiligung im Sinne einer Garantie ab. Sondern auch jede Form von Kulanzlösung.

Ich habe jetzt einen sehr ausführlichen und sehr enttäuschten Brief an Volvo Deutschland geschickt, nachdem mich das Social-Media-Team darauf aufmerksam gemacht hat. Denn eine Premium-Marke wie Volvo kann und darf eigentlich nicht akzeptieren…

  • das an einem Oberklassemodell nach nicht einmal 70.000 km der Klimakompressor einfach verstirbt und
  • das die Garantiebedingungen von Volvo Mühlenhort den Käufer dermaßen im Regen stehen lassen.

Natürlich trage ich eine Teilschuld, weil ich nicht auf die Idee gekommen bin, mir mal die Garantie-Details durchzulesen. Nur: was hätte das gebracht? Denn als Käufer habe ich die Bedingungen so zu akzeptieren wie sie mir diktiert werden – sonst verkauft man mir schlicht das Auto nicht.

Kurzfassung ist und bleibt aber, dass ein so übler Beigeschmack bei mir entstanden ist, dass der nächste Volvo (vermutlich ein XC90) bei jedem beliebigen Händler gekauft werden kann – nur nicht bei Mühlenhort. Oder einem weiteren Händler, der mir eine Garantie verkauft, die im Falle eines Falles nicht das Papier wert scheint, auf dem sie gedruckt wird.

Ich hoffe jetzt, dass Volvo Deutschland der gleichen Meinung ist und mir eine Kulanz-Lösung anbietet. Denn die aktuelle Erfahrung ist 180° dem gegenüber gedreht, wie ich Volvo bisher wahrgenommen habe – und warum ich auch Freunde und Bekannte gerne überzeugt habe, sich einen „Schwedenpanzer“ zu gönnen.

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Warum ich nicht mit „MeinFernbus“ / „FLIXBus“ reisen würde

28. Juni 2015 3 Kommentare
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Stellt Euch vor, Ihr seid auf der Autobahn. Nehmen wir an, es ist die A40 und ihr fahrt in Duisburg auf.

Hinter Euch seht ihr einen Bus. Der näher kommt. Es ist 80 km/h und er kommt rasch näher. Dann sind vor Essen 100 km/h erlaubt und er kommt immer noch näher. Dann stellt Euch vor, im Spiegel sieht es auf der linken Spur ungefähr so aus:

FullSizeRenderLeider sieht man auf dem Foto nicht den intensiven Gebrauch der Lichthupe um die „Überholabsicht“ anzuzeigen. Weniger entspannte Autofahrer hätten das Gefühl, der drängelt. Böse Zeitgenossen würden gar den Begriff der Nötigung in den Mund nehmen.

Stellt Euch ferner vor, der Bus will dann unbedingt auf einer endenden Fahrspur noch überholen:

IMG_5604

Stellt Euch letztlich vor, dass Ihr natürlich Platz macht – und bei einem Blick auf den Tacho feststellt, dass ihr genau 100 km/h fahrt – der Bus sich aber deutlich entfernt und somit deutlich über 100 km/h fahren muss:

IMG_5605

Ich bin froh, dass wir zu zweit im Auto waren und der Beifahrer die Fotos machen konnte. Ich meine, das glaubt einem doch kein Schwein, dass man bei Tempo 100 von einem Bus mit Fernlicht auf der linken Spur genötigt wird auszuweichen und der dann mit deutlich über 100 km/h weiter fährt.

Also sorry,

mir ist klar, dass es sich hier um das individuelle Versagen eines Fahrers handelt. Aber das reicht für mich, um sicher zu sein, dass ich niemals eine Reise mit MeinFernbus  / Flix buchen werde.

 

@meinfernbus: Kennzeichen habe ich notiert, falls Ihr wissen möchtet welcher Subunternehmer und welcher Fahrer hier mit Eurem Ruf so locker umgeht…

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Klima, Städte, Autos, Fahrräder

7. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Die neue Folgenlosigkeit

27. Mai 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Irgendwie ist es doch erschreckend.

Unsere Politiker geben sich nicht einmal mehr die Mühe zu vertuschen, was sie für einen Murks anrichten:

netzpolitik.org: Herr Maas, Sie haben gerade von einem Mehrwert gesprochen. Grundrechtseingriffe müssen aber nicht nur verhältnismäßig sein, sondern auch notwendig. Die EU-Kommission und die Bundesregierung hatten immer Probleme, eine Notwendigkeit nachzuweisen. (…) Können sie die Notwendigkeit beweisen?

Maas: Die Notwendigkeit kann ich nicht beweisen. Weil das Gesetz gibt es ja noch gar nicht.

Quelle: netzpolitik.org

Das ist eine solche Bankrott-Erklärung des Staates das man gar nicht weiß, was man schreiben soll. Weil es das Gesetz nicht nicht gibt, kann man nicht beweisen, dass es notwendig ist? Was ist das bitte für eine verquere Logik?

Wie weit es gekommen ist, kann man sich am Besten daran zusammenreimen, dass selbst der WDR mittlerweile Klartext spricht:

Es lohnt sich, jedes einzelne Argument, das Befürworter der Vorratsdatenspeicherung in dieser Zeit angeführt haben, auseinanderzunehmen. Am Ende bleibt nichts davon übrig – außer größten Bauchschmerzen darüber, dass hier unsere Freiheit einer vermeintlichen Sicherheit geopfert wird. Vermeintlich, weil nach wie vor schlicht der Beweis dafür fehlt, dass die anlasslose Speicherung unserer Kommunikationsdaten irgendetwas bringen wird.

Quelle: wdr.de

Die Überschrift „Lügen für die Vorratsdatenspeicherung“ trifft es dann auch auf den Punkt.

Was interessant wird ist zu beobachten, wer letztlich welchen Nutzen aus solchen Gesetzen ziehen wird. Und wir werden auch mal darüber nachdenken müssen, wie wir zu den kommenden Wahlen damit  umgehen. Eigentlich müsste es eine unparteiische Werbekampagne geben, die einfach mal die Lügen der GroKo aus der aktuellen Periode auflistet und zu Wahlplakaten verarbeitet.

Obwohl… sowas könnte man ja auch selber machen…

Die Sache mit der Merkel und der „No-Spy-Affäre“

27. Mai 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Heute morgen titelt die SZ damit, dass ein Aktenvermerm Merkel in der „No-Spy-Affäre“ in Bedrängnis brächte:

Vor der öffentlichen Verkündung eines angeblichen Angebots für ein No-Spy-Abkommen hatte die Bundesregierung keine solche Zusage von der US-Regierung bekommen. Das ergibt sich aus neuen Unterlagen aus dem Kanzleramt, die Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR einsehen konnten.

Das ist in zweierlei Hinsicht bermekenswert:

1) Wer glaubt denn das Gegenteil?

Im Ernst, nimmt irgendjemand an, dass Merkel trotzt öffentlicher Abwesenheit in der NSA-Affäre nicht genau wissen würde, wie der Stand der Dinge ist? Die Frau hat es von einem Pöstchen in der DDR-Politik bis zur Bundeskanzlerin geschafft. Es wäre unfassbar naiv auch nur eine einzige Sekunde zu glauben sie hätte es nicht gewußt. Es ist doch gar nicht die Aufgabe der Gesellschaft zu beweisen, dass dem so ist. Allenfalls hätte sie glaubthaft machen müssen, dass es nicht so ist. Was sie meines Wissens nach nie direkt getan hat.

 

2) Die No-Spy-Affäre ist kein Skandal

Bei der sogenannten Affäre handelt es sich um gar keine. Es ist vielmehr ein kleiner unwichtiger Nebenschauplatz, der von dem eigentlichen Skandal, der Vertuschungspolitik im NSA-Aufklärungsausschuss ablenkt. Selbst wenn es ein solches Abkommen hätte geben können, hätte sich doch niemand ernsthaft verpflichtet gefühlt, sich daran zu halten.

Wenn man hier hätte skandalieren wollen, hätte man das auf anderem Weg machen müssen. Man hätte die Lüge zum No-Spy-Abkommen mit der Lüge zur Maut zusammen führen sollen. Und das hätte man dann mit Merkels rumgedruckse im Wahlkampf zum Thema gleichgeschlechtlicher Ehe zusammen führen müssen. Damit hätte und müsste und sollte man sie jetzt unter Druck setzen.

Aber statt dessen lassen wir uns mit Nebenschauplätzen ablenken. Nicht gut.

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Der Vatikan – mein Fels in der Brandung der Zeit

27. Mai 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Ich erzähle gerne, dass mein Leben als Kind prima war. Ich wußte genau, der Westen (USA) – das sind die Guten. Und im Osten (damals UDSSR) leben die Bösen. So weit so klar.

Im Laufe der Jahre hat sich das geändert und heute misstraue ich den USA bei allem und frage mich warum so viele Deutsche Angst vor Russland haben, dass sich in der vergangenen Dekade oder zwei nicht annähernd so agressiv und verlogen verhalten hat wie die USA.

Da ist es gut, wenn man in solch verwirrenden Zeiten einen Fels in der Brandung hat. Etwas, das die Zeit zu überdauern scheint. Etwas das schon immer da war und auch immer da zu sein scheint. Wenn in dem Fall auch leider.

Der Vatikan ist dieser Fels in der Brandung. Denn heute steht auf derWesten:

Der Vatikan hat das irische Ja zur Ehe für homosexuelle Paare als „Niederlage für die Menschheit“ bezeichnet. „Ich bin sehr traurig über dieses Ergebnis, die Kirche muss diese Realität berücksichtigen, aber in dem Sinne, ihre Verpflichtung zur Evangelisierung zu stärken“, sagte Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin am Dienstag bei einer Veranstaltung in Rom. „Ich glaube, man kann nicht nur von einer Niederlage der christlichen Prinzipien sondern von einer Niederlage für die Menschheit sprechen“, zitierte ihn Radio Vatikan weiter.

Ich meine, dass es prima ist, sowas zu lesen.

Versteht mich nicht falsch: Die Einstellung die da zum Ausdruck kommt ist zum kotzen. Absolut. Ich freue mich nur persönlich darüber, dass mir wenigstens ein „Feindbild“ erhalten bleibt. Stellt Euch mal vor, der Vatikan wäre auf ein Mal für gleichgeschlechtliches Beziehungsleben? Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich wäre verstört 😉

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Die Revolution beginnt. Oder so etwas ähnliches.

26. Mai 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Man fragt sich ja immer wie eine Revolution wohl starten würde. Große Demos die in Schlachten münden? Oder eher, stille, subversive Akte die das „Establishment“ auf’s Korn nehmen? Und wie wäre das  in Deutschland, wo eine Revolution da enden könnte, wo die dafür geplante Demo nicht erlaubt würde?

Oder kommt in Deutschland die Revolution doch eher durch die Hintertür?

Nicht erst gestern ist das Gerücht aufgekommen, dass es Beamte geben soll, deren produktivste Phase der Besuch des Behörden-WC ist. Gut, als Beamter muss ich dem entschieden widersprechen, aber das Gerücht ist da und scheint aufgenommen.

Und ich habe den Eindruck, dass subversive Elemente unserer Gesellschaft den Beamten-Apparat nun dort treffen wollen, wo es am meisten weh tut. Anders kann ich mir das nämlich nicht erklären:

Denn erst der BND:

Unbekannte sollen auf der Baustelle für die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) Wasserhähne gestohlen und damit das Gebäude unter Wasser gesetzt haben.

Jetzt das BMI:

Im neu errichteten Berliner Bundesinnenministerium haben laut einem Bericht der „Berliner Zeitung“ unbekannte Diebe im großen Stil Wasserhähne und andere Sanitärausstattung gestohlen.

Wenn Ihr mich fragt: da steckt System dahinter. Das ist das, was wir zukünftig mit „das war damals der Anfang von“ beschreiben werden 😉

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Wollen wir belogen werden?

29. April 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Es gibt Politiker die werden beim Baden fotografiert und müssen Ihr Amt niederlegen. Oder beim Raubkopieren im Rahmen ihrer Doktorarbeit. Oder weil sie brennende Autos verharmlosen.

Aber wie geht man damit um, wenn die gesamte Regierung lügt und betrügt?

Kann man sich nicht vorstellen. Ist aber so. Und es wird auch nicht mehr zu vertuschen sein, dass in Berlin gelogen wird, dass sich die Balken biegen – und zwar immer in Richtung eigener Bevölkerung. So zum Beispiel zum Thema NSA:

Noch vor zwei Wochen machte sie über ihre Erkenntnisse zur versuchten Wirtschaftsspionage der amerikanischen NSA offensichtlich falsche Angaben gegenüber dem Bundestag. Nun steht der Vorwurf der Lüge im Raum.

Quelle: Spiegel

Oder beim Thema Vorratsdatenspeicherung:

Dass dieselbe Person, die die interne PDF der Leitlinien mit „Bonustrack“ offenbar erstellt hat, die Existenz eben dieses Papiers vor der Bundespressekonferenz leugnet – das hat uns denn doch überrascht. Unseres Erachtens eine neue Qualität der Unredlichkeit in der politischen Auseinandersetzung um die Vorratsdatenspeicherung.

Quelle: Netzpolitik

Natürlich könnte man jetzt hoffen, dass es ein Einzelfall ist. Ist es aber nicht. Denn aus NSA kann man NSU machen. Die VDS kann man gegen TTIP tauschen. Alle zusammen gegen CETA. Und so weiter uns so fort.

Was wir hier erleben ist ein systematisches Belügen und Betrügen der Bevölkerung, um Partikularinteressen durchzusetzen. Die man niemals durchgesetzt bekäme, wenn die Menschen die Wahrheit kennen würden. Im Ergebnis ist das Verrat am Volk.

Interessant ist, dass niemand wirklich Konsquenzen fordert. Welche könnten das auch sein? Allein Merkel zum Rücktritt aufzufordern wäre sinnlos. Abgesehen von der Unangreifbarkeit der Person, wäre Nummer 2, Siggi, nicht viel besser. Denn auch die SPD lügt das sich die Balken biegen.

Einzig der Rücktritt der gesamten Regierung und Neuwahlen würden helfen. Allerdings auch nur dann, wenn wirklich viele Menschen bereit wären die Scheuklappen abzulegen. Und vor allem alle Politiker die beim Lügen erwischt wurden oder z. B. bei der Mitarbeit an Gesetzen erwischt wurden, die gegen die Verfassung verstoßen, gar nicht mehr antreten dürften.

Dazu wird es nicht kommen, sagt Ihr?

Und ich fürchte Ihr habt recht. Denn der Durchschnitt unserer Bevölkerung will nicht glauben, dass es wirklich so ist. Und genau denen kann man auch leicht Ablenkung bieten.

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Bitte ein Mal überrascht tun!

20. April 2015 Kommentare ausgeschaltet
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So, und jetzt alle zusammen:

Nein wirklich? Die Atommüll-Entsorgung wir erstens teurer als geplant und zweitens dem Steuerzahler aufgebürdet?

Stellt Euch mal vor, das wäre vorhersehbar gewesen.