Archiv

Archiv für die Kategorie ‘gedanken’

#verafake – oder: Ehre, wem Ehre gebührt

No Gravatar

Das Netz diskutiert über den neuen „Geniestreich“ von Jan Böhmermann. Und ich muss sagen: Zu recht, ein erneuter Volltreffer.

Nur: mir fehlte da was. Nämlich die Erwähnung von Fernsehkritik.tv. Denn Holger Kreymeier kämpft schon seit Jahren gegen den Müll im Trash-TV der Privaten. Und hate schon vor relativ langer Zeit insbesondere auch Sendungen wie Schwiegertochter gesucht auf’s Korn genommen.

Unvergessen Tim Mälzer zu dem Thema – und das schon 2010(!):

Ich nehme an, dass einem Team wie dem von Böhmermann das alles nicht verborgen geblieben ist. Und hätte mir gewünscht, dass man hier ein paar „Credits“ an Holger vergibt.

Das eigentliche Problem hat übrigens der Mafnificent Bastard zusammengefasst:

 

 

Kategorienfilm, gedanken, soziologie Tags:

Wie schnell eine Gesellschaft sich ändern kann

10. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Die SZ steht ja sicherlich nicht im Ruf, ein grünes Kampfblatt zu sein. Deswegen ist es ein interessanter Hinweis auf eine Veränderung der Gesellschaft, wenn ausgerechnet sie ein Loblied auf Lastenräder schreibt:

Kommt das Lastenfahrrad raus aus der Nische?

Das ist insofern interessant, als das man schon das Gefühl haben kann, dass in den letzten Monaten die Fortbewegung ohne Verbrennungsmotor dramatisch an Aufmerksamkeit gewonnen hat.

Dazu beigetragen hat sicherlich die Diskussion um die Anschaffungsprämie für Elektro-Autos. Insbesondere hier fragen ja zunehmen die Menschen, ob es nicht sinnvoll wäre, diese Prämie eben auch für e-Bikes anzubieten. Gleichzeitig gewinnen Zweiräder auch in der Städteplanung rasant an Bedeutung.

Mit ein bisschen Zweckoptimismus kann man das durchaus so verstehen, dass sich hier die Gesellschaft verändert. Daran mag das gute Wetter seinen Teil haben – denn wer fährt schon gern im Regen Rad. Aber grundsätzlich scheint sich immer mehr auch die Überzeugung durchzusetzen, dass das Auto eben nicht die Lösung aller Probleme ist. Und manchmal sogar mehr Probleme verursacht.

Es wird interessant werden, das Thema „Verkehr in der Stadt“ mal zu beobachten. Denn ich glaube das nicht nur der finanzielle Druck durch immer höhere Kosten die Menschen vom Auto weg treibt. Ich bin fest überzeugt, dass unsere Gesellschaft dabei ist, eine neue Form anzunehmen. In der Ökonomie und Ökologie sich nicht gegenüberstehen und in der neue Formen des Miteinander entstehen. Und der Verkehr scheint hier das Leitmedium zu werden.

Kategoriengedanken, mobile, ökologisch, ökonomisch Tags:

Fort McMurray :-(

6. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Wer mich kennt der weiß, dass ich so oft es geht in Kanada bin. Die meiste Zeit habe ich dabei im Großraum Edmonton verbracht.

370km Luftlinie Nordöstlich davon liegt Fort McMurray

fm

Screenshot Google Earth

Und gemessen an der Größe von Kanada sind 370 km keine wirkliche Entfernung:

Screenshot Google Earth

Screenshot Google Earth

In Fort McMurray lebten unter anderem der Bruder und dessen Frau von jemanden, der mir sehr wichtig ist. Deswegen macht mich das auch so betroffen, dass die von dort nach Edmonton fliehen mussten. Denn in und um Fort McMurray wüten die schlimmsten Waldbrände seit über einem Jahrhundert. Derzeit brennen 85.000 Hektar:

Hier hat ein Redditor das mal ins Verhältnis gesetzt:

Fort McMurray Fire Destruction Put in to Perspective

Das es so schlimm kommt, kann man sich vielleicht damit erklären, dass der Winter in Canada dieses Jahr ausgesprochen Milde war und wenig Schnee mit sich brachte. Passend dazu ist der Frühling ungewöhnlich heiß und es weht in der Gegend eigentlich immer leichter Wind. Das sind natürlich optimale Voraussetzungen für eine Katastrophe – da braucht es nicht viel mehr.

Leider ist der nächste Flug nach Kanada erst im Juni 2017 geplant. Und auch wenn ich direkt fliegen würde, gäbe es vermutlich wenig was ich tun könnte. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit und von der anderen Hälfte der Welt all das mit ansehen zu müssen, ist schon ziemlich ätzend 🙁

Das einzig Positive, dass ich dem abgewinnen kann, ist dass die Kanadier (und nicht nur die) aus den übrigen Landesteilen alles veruschen, um den tausenden von Menschen die fliehen müssen zu helfen. Auf Twitter kann man unter anderem bei #fortmcmurray ein Bild davon bekommen.

Und wenn wir das nächste Mal über den Klimawandel sprechen, dann denken wir vielleicht auch mal an dieses Feuer. Und fragen uns wie viel Schuld wir und unser Lebensstil daran haben.

Kategoriengedanken Tags:

Ende einer Ära

27. April 2016 2 Kommentare
No Gravatar

Auf der Website der Welt kann man lesen, dass die Konzert-Zeiten für Roxette zu Ende gehen. Das macht mich traurig, was eigentlich komisch ist: ich hatte keine Karten. Um genau zu sein war ich schon ewig auf keinem Konzert mehr. Auch auf keinem von Roxette.

Auf der anderen Seite habe ich ziemlich viele CDs von Roxette. Denn in meiner Jugend fand ich die echt gut. Und es war ein Roxette-Konzert, auf das ich als aller erstes alleine gegangen bin – mein zweiter Konzertbesuch überhaupt. Und es war extrem beeindruckend.

Und irgendwie… zu sehen das ein weiterer Teil meiner Jugend den Bach runter geht, macht ein Mal mehr klar, dass man eigentlich viel zu selten darüber nachdenkt, was man für tolle Momente hatte. Hätte ich damals schon Internet gehabt, ich hätte vielleicht drüber gebloggt. Und könnte heute noch mal lesen, was ich damals dachte.

Denn wenn ich ehrlich bin: Bis zur Konzertabsage hatte ich Roxette irgendwie völlig aus dem Gedächtnis verloren.

Ich glaube heute Abend gibt es ein Glas Wein und „Look Sharp„, meine Lieblings-CD von Roxette. Mit den Freundinnen und Freunden von damals habe ich heute nichts mehr zu tun. Aber ich werde mal an sie denken und vielleicht google ich mal, was der eine oder die andere heute macht. Und erinnere mich an früher.

(Scheiße, wenn man so was bloggt, fühlt man sich schon ziemlich alt…)

Kategoriengedanken, gehört Tags:

Börse: Gaga ist gar kein Ausdruck mehr

27. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Heute morgen fette Headline, unter anderem bei der Frankfurter Rundschau:

Twitter-Quartalszahlen enttäuschen Anleger

und dann im Text:

Zwar legte der Umsatz in den drei Monaten bis Ende März verglichen mit dem Vorjahreswert um 36 Prozent auf 594,5 Millionen Dollar (526,4 Mio Euro) zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten jedoch mit einem wesentlich höheren Wert gerechnet. Besonders enttäuschend: Die Werbeerlöse, Twitters wichtigste Geldquelle, wuchsen nur noch um 37 Prozent auf 595 Millionen Dollar. Im Vorquartal hatte es hier noch ein Plus von 48 Prozent gegeben.

Entschuldigung, das ist doch nicht mehr normal. Ein Umsatzplus von 36% und ein Wachstum der Werbeerlöse um 37%. Und die Börse ist unzufrieden, die Anleger sind enttäuscht.

Was für ein unfassbarer Schwachsinn.

Kategoriengedanken, ökonomisch Tags:

Dinge aus dem All betrachtet

20. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Es gibt Tweets die leitet man gerne weiter.

Und es gibt Tweets, die einem vor Augen halten, was man weiß. Und trotzdem immer wieder verdrängt.

Aktulles Beispiel ist dieser Tweet von Alexander Gerst:

Das machen wir. Die Krone der Schöpfung, wie wir uns gerne nennen.

Danke, RWE

Kategoriengedanken, ökologisch, ökonomisch Tags:

Out-Put

11. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ende letzten Jahres ist mir aufgefallen, dass ich meine Blogs sträflich vernachlässigt habe. Und ich habe mir gedacht (naja, vielleicht so was wie ein guter Vorsatz), dass ich dieses Jahr mal wieder mehr blogge.

Bis jetzt klappt das auch ganz gut. hab gerade mal nachgesehen:

Mal gucken ob das auch im Rest des Jahres so bleibt. Die Lesezahlen jedenfalls erholen sich gaaaaanz langsam von der langen Abstinenz. Wobei sie natürlich deutlich niedriger sind als zu den Zeiten, als ich jeden Furz auf Facebook verbreitet habe. Aber vor allem im Geocaching-Bereich kommt immer mehr über die Link-Aggregatoren. Ist ja auch was.

blog

Und wenn man davon ausgeht, dass ich ja nicht bezahlt werde für Aufrufe meiner Seiten, ist es letztlich auch egal ob 50 Treue oder 200 Zufallsleser hier vorbei schauen. Das Einzige, was sich in all den Jahren nicht geändert hat (dieser Blog hier besteht ja seit Mitte 2005) ist, dass meine Leser extrem kommentarfaul sind 😉

Kategoriengedanken, internettes Tags:

Die Union und der Traum von der Macht

11. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Es ist schon erstaunlich:

Die CDU, die die Polizei in den Ländern kaputt spart, drängt jetzt im Bund darauf, dass es die Bundeswehr im Inneren bräuchte. Die FAZ dazu:

Die Union will die Grundlagen für einen künftigen Einsatz der Bundeswehr im Inland außerhalb von Katastrophenfällen erarbeiten. Die CDU/CSU-Fraktion berate am Montag auf einer Klausursitzung in Berlin einen entsprechenden Plan, berichtet die „Bild“-Zeitung (Montag). „Den vollkommen neuen Herausforderungen müssen wir auch im Inneren entgegentreten“, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Union Henning Otte dem Blatt. „Der Einsatz der Bundeswehr im Inneren darf kein Tabu mehr sein.“

Diese „neuen Herausforderungen“ ist natürlich die Umschreibung für die „Bedrohung durch den internationalen Terrorismus“.

Nicht gestellt werden die Fragen ob…

  • Millitär gegen Taten wie in Frankreich oder Belgien helfen kann,
  • was die Ursachen sind und
  • wie real eine „Bedrohung“ in Deutschland ist, die…
  • … nicht von der Polizei gehandhabt werden können.

Andersherum: Wenn man schon mal das Recht hat die Bundeswehr im Inneren einzusetzen, finden sich vielleicht auch andere Anlässe. Wenn dann Henning Otte, CDU, sagt: „„Die geltenden Regeln aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik sind überkommen““ so zeigt das eine interessante Art des Denkens. Denn die Regeln sind keinesfalls überkommen. Wäre das so, könnte man auch die Länderpolizeien abschaffen und eine zentrale, deutschlandweit arbeitende Polizei bilden.

Wer wissen möchte warum das in Deutschland eben nicht so ist, dem hilft ein Blick in die Geschichtsbücher.

Kategoriengedanken, politik Tags:

Im Zweifel eher früh zugreifen als zu spät.

8. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Es gibt da wieder so eine Terror-Geschichte, die mich völlig irritiert zurück läßt.

Also, laut SZ werden in München zwei Männer verhaftet. Weil:

Die Männer standen im Verdacht, eine schwere, staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet und Kontakt zu Kämpfern der IS-Terrormiliz zu haben.

Aber natürlich:

Eine konkrete Gefahr für die Bevölkerung soll es laut Polizei nicht gegeben haben.

Also war die Gefahr quasi greifbar, aber für niemanden konkret. Also irgendwie unkonkret konkret. Und natürlich fährt man das ganze Arsenal an Möglichkeiten auf. Nur um dann einräumen zu müssen:

Die Ermittler hätten die Nacht durchgearbeitet, die Wohnungen der beiden Männer durchsucht und sie vernommen, so Segerer. Die Tatverdächtigen hätten sich äußerst kooperativ gezeigt. Verdächtige Gegenstände wurden bei den Männern offenbar keine gefunden.

Gefunden wurde nix. Aber was war denn jetzt überhaupt der Anlass?

Diese sollen auf einer Liste von rund 22 000 Mitgliedern des sogenannten „Islamischen Staats“ stehen, die die Strafverfolgungsbehörden im März erhalten hatten.

Aha. Im März(!) wurde also eine Liste mit 22.000 Namen bekannt, die angebliche Mitglieder des IS enthält. Was dann im April (!) zu drastischen Aktionen führt. Aber wohl ohne Ergebnis.

Und was sagt unser Innenminister?

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) lobte am Freitag das Eingreifen der Polizei: „Ich sage Ihnen, dass es richtig ist – und so verhalten sich die Sicherheitsbehörden: im Zweifel eher früh zugreifen als zu spät.“

Naja, lieber zu früh als zu spät ist ja ein weites Feld. Vielleicht sollte man mir den Führerschein weg nehmen, weil ich vielleicht mal zu schnell fahren werde? Oder meinen Nachbarn verhaften, weil der vielleicht mal überlegt darüber nachzudenken irgendwann irgendwas zu machen?

Diese Mischung aus Pranoia, Angstmache und den Rechtsstaat untergrabender Politik macht mir mehr Angst als die Vorstellung, dass auf der Liste vielleicht ein wirklicher Terrorist steht. Denn was wir hier erleben ist der Abstieg in den Willkührstaat. In dem man ohne Beweise, ja ohne konkrete Indizien mit Verhaftung und Durchsuchung rechnen muss. Getreu des Ministers Linie: Lieber zu früh als zu spät.

Allerdings ist er damit ja in guter Tradition. Erinnern sich noch wer an Schäuble als Innenminister? Ich mich schon. Vor allem an das hier:

Die Unschuldsvermutung heißt im Kern, dass wir lieber zehn Schuldige nicht bestrafen als einen Unschuldigen zu bestrafen. Der Grundsatz kann nicht für die Gefahrenabwehr gelten.

 

Kategorien1984, gedanken, politik Tags:

Die arme FDP

20. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Irgendwie….

Es kann einem schon leid tun:

  • Dinslaken: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP gerne mal Thema der lokalen Berichterstattung. Der natürlich völlig falsch verstanden wird.
  • Voerde: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP… ihr ahnt es. Darüber hinaus arbeitet er sich gerne auf der FDP-Website an mir ab. Aus vermutlich familiären Motiven. Man kann, schätze ich, Politik und Familie halt nicht immer trennen, wenn man schon so lange dabei ist.
  • Schermbeck: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP… und ja auch er. 2008 wurde er übrigens wohl schon mal vom Rat ausgeschlossen.

(Einzelner Ratsherr bezieht sich darauf, dass im jeweiligen Stadtrat wohl wirklich je nur ein Einzelvertreter der Partei ist. In Voerde übrigens nach und vielleicht als Ergebnis aus den damaligen, durchaus interessanten, Entwicklungen innerhalb der Partei.)

Langsam frage ich mich echt, was mit der FDP nicht stimmt. Ist der Verlust der Macht aus der guten alten CDU-FDP-Tradition zu viel? Oder einfach die Niederlagen bei den Wahlen in Kommunen, Land und Bund? Was auch immer es ist:

Man kann nur hoffen, dass die FDP irgendwann wieder ernsthafte Politik macht. Denn wenn wir mal ehrlich sind: da waren durchaus Politiker und Politikerinnen aktiv, die man sich auch heute noch an wichtige Positionen wünscht.

 

Kategoriengedanken, politik Tags:

Ja wo kommen sie denn her, die ganzen Flüchtlinge?

20. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ich sag mal: ich hätte da so eine Theorie.

Der Spiegel:

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte am Freitag eine schwere Aufgabe. Am Mittag nahm der SPD-Vorsitzende etwas genervt vor der Hauptstadtpresse Platz. Ausnahmsweise aber sollte es mal nicht um sinkende Umfragewerte seiner schwächelnden Partei gehen. Stattdessen hatte Gabriel gute Zahlen zu präsentieren, jedenfalls aus Sicht der deutschen Wirtschaft. Für satte 7,5 Milliarden Euro konnte die Rüstungsindustrie im Jahr 2015 Waffen und Militärmaterial in alle Welt verkaufen, eine deutliche Steigerung im Gegensatz zu 2014.

Das ist übrigens DER Sigmar, der vor Wahl versprach, die Waffenexporte zu reduzieren und klar zu erschweren.

Nur, falls Euch mal wieder jemand fragt, wo sie denn her kommen, die Flüchtlinge. Sie kommen aus den Gegenden in die wir wahlweise Demokratie und Freiheit hineinbomben oder aus den Gegenden, in denen wir wahllos die Extremisten unterstützen, die unseren aktuellen Plänen am nächsten scheinen.

Und nein, nicht Sigmar ist das Problem. Die GroKo ist es insgesamt:

Kategoriengedanken, ökonomisch, politik Tags:

Viel Spaß mit der Gebrauchsüberlassung

15. Februar 2016 3 Kommentare
No Gravatar

Viele Leute verstehen nicht, warum ich kein Streaming mag. Warum ich von meinen iTunes-Käufen mp3 erstelle oder mir gar die Mühe mit Hörbüchern mache. Warum ich kein Adobe Creative Cloud oder Office 365 nutze. Warum ich den Leuten immer sage:

Achtet darauf, dass Ihr die Sachen nicht nur mietet. Achtet darauf, dass IHR die Kontrolle behaltet.

Ein paar Menschen mehr verstehen mich jetzt. Da bin ich ziemlich sicher. Nämlich die Menschen, die sich einen „Smarten“ Fernseher von Phillips geholt haben. Der plötzlich und über Nacht gar nicht mehr smart ist:

Käufer von Blu-ray- und Media-Playern sowie Heimkinosystemen mit integriertem Abspieler der Marke Philips aus den Modelljahren 2010 bis 2014 wissen es nun besser: Nach der Übernahme der Audio- und Home Entertainment-Sparte von Philips hat sich Gibson nämlich dazu entschlossen, die Smart-TV-Funktionen der betreffenden Geräte komplett abzuschalten.

Quelle: Heise

Was soll man da sagen als „Selber Schuld“? Und kommt mir nicht mit „keine Alternative“. Denn die hat man sehr wohl und in letzter Instanz entscheidet IMMER der Kunde.

Kategoriengedanken, technik Tags:

Lieber derWesten, bitte erklärt mir das mal bitte…

15. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Gestern schon kurz getwittert:

Heute noch mal mit „Stoff“:

DerWesten, 14.02.2016

Die Polizei ist in NRW im vergangenen Jahr im Zusammenhang mit Flüchtlingsunterkünften des Landes zu insgesamt 78.000 Einsätzen ausgerückt. Meist habe es sich um Präventionseinsätze gehandelt, berichtet die „Welt“ unter Bezug auf das Innenministerium.

DerWesten, 08.10.2015

Die Polizei in NRW gibt für die 246 Flüchtlingsunterkünfte Entwarnung: Massenschlägereien wie in Hamburg und Braunschweig hat es in NRW trotz der in 2015 aufgenommenen Rekordzahl von 160 000 Flüchtlingen nicht gegeben. Bis Ende August wurde die NRW-Polizei aber zu knapp 3000 Einsätzen in Flüchtlingseinrichtungen gerufen – allein im August waren es 990 Einsätze.

Ich sag da mal nix zu… aber vielleicht erklärt mir das jemand?

Update:

Kategoriengedanken, infos Tags:

Lokaler Pressefotograf mit Humor :-)

13. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Heute morgen in der NRZ im Lokalteil:

natur

Da muss man schon eien gewissen Humor konstatieren: Einen Artikel über Spurensuche in der Natur mit so einem schönen Foto unserer stadteigenen Dreckschleuder zu komponieren. Sehr fein, genau meine Art von Humor 🙂

Kategoriengedanken Tags:

#EfuerAlle

10. Februar 2016 3 Kommentare
No Gravatar

Als ich gestern bei „It started with a fight“ den Artikel #EfuerAlle gelesen habe, dachte ich: coole Idee.

Und um so mehr ich darüber nachdenke, um so mehr ärgere ich mich, dass ich nicht selbst die Idee hatte. Denn als ich das erste Mal von den 5000€ für Käufer von E-Autos gehört habe, war mir klar wer Nutznießer ist: Besserverdiener und vor allem die Automobilindustrie.

Das ist weder nachhaltig, noch sinnvoll. Geschweige denn klug.

Statt mehr (E-)Autos auf die Straße zu bringen, müsste die Politik endlich anfangen den PKW-Verkehr (und auch die LKW) drastisch zu reduzieren. Auto fahren muss zu etwas werden, dass man nach reiflicher Überlegung macht. Das muss nicht unbedingt durch einen hohen (finanziellen) Druck passieren, sondern es kann eben auch durch Anreize passieren.

Wenn man sich überlegt, was man für 5000€ für ein (E-)Bike bekommt. Selbst für 2500 oder 1000€ könnte man ein gutes Rad, manchmal sogar ein gutes E-Bike bekommen. Und wenn man dann die Arbeitgeber noch motiviert, Umkleideräume und Duschen zur Verfügung zu stellen (z. B. durch Steueranreize) und man Druck auf die Arbeitgeber ausüben würde Heimarbeit zu fördern. Und wenn dann noch die Bahn mitspielt?

Stellt Euch mal vor, viele Büromenschen müssten nicht mehr 5 Tage die Woche zur Arbeit pendeln. Und könnten bei schönem Wetter mit dem Rad fahren und bei schlechtem mit der Bahn. Oder eine Strecke so, eine so. Ich fahre zum Beispiel oft mit dem Zug und Rad zur Arbeit und radel dann zurück.

Wie wäre es also, wenn der Staat nicht Millionen an die Automobilindustrie verschenkt. Sondern über die Kombination Heimarbeit, Steueranreize für Arbeitgeber, Zuschuss für Radkäufer und Ausbau des ÖPNV den PKW-Verkehr dramatisch reduziert?

Würden wir nicht alle am Ende davon profitieren?

Kategoriengedanken, ökologisch, ökonomisch Tags: