Von einem der Auszog, das Fotografieren zu lernen
2. Update unten an…
Oder: Das Gute im Schlechten sehen will gelernt sein…
Gestern Abend habe ich mich mit 2 Bekannten im Landschaftspark Duisburg Nord getroffen. Ziel: Auf den Hochofen und von da Silvester-Panoramen des Ruhrgebiets fotografieren. Treffen: 21:00 um die besten Plätze zu sichern.
Das Problem wurde unmittelbar nach dem Eintreffen klar. Denn für alle Eventualitäten gerüstet, standen wir vor einem absolut verbarrikadierten Hochofen. War nix mit Hoch kommen, zumindest nicht ohne erhebliche Selbstgefährdung. Und das für ein Foto? No Go.
Als Alternative sind wir dann auf den “Berg”, eine kleine Anhöhe am äußeren Rand zur A59 hin gekraxelt und haben gehofft, wir könnten von da dann halt das Feuerwerk mit dem Lapa im Vordergund fotografieren. Warum auch nicht, ist ja eine imposante Kulisse.
[Bild nicht gefunden]Und so waren wir um 21:30 Uhr da oben und völlig für uns. Gemütlich eingerichtet, die Stative aufgebaut, meine Fotokollegen haben ihre Kameraschlechtwetterkondome ausprobiert und dann hieß es warten. An sich eine klasse Sache, dass wir allein waren.
Ich habe mir die Zeit mit englischem Tee vertröstet, weil ich “zufällig” eine Thermoskanne mit heißem Tee in der Tasche hatte. Angezogen waren wir offensichtlich alle genau richtig und so störte der einsetzende Schneefall nicht weiter. Sieht man von der (imho unbegründeten) Sorge meiner lieben Kollegen um die Technik ab. Aber gut, die war nicht versichert, was an dem Abend der Running Gag werden sollte
Um nach 23:00 passierte dann leider etwas eher unerfreuliches: Menschen.
Zuerst weitere Knipser, die brav hinter uns Stellung bezogen. Das wäre noch akzeptabel gewesen. Aber dann… Feuerwerksterrorouristen! Auf unserem Berg! Und um das Ganze noch zu verschlimmern, hatten einige von denen Raketen und Böller mit.
Das hat mal spontan die Laune gedrückt, weil Feuerwerk starken Rauch erzeugt. Was hat dann in sehr kurzer Zeit auch für ein tolles Nebelpanorama gesorgt, das man allenfalls noch zum “Spielen”, aber nicht mehr zum Fotografieren nutzen konnte:
[Bild nicht gefunden]Das Feuerwerk war auch eher bescheiden: zu kurz und aus unserer Perspektive entweder größtenteils vom LaPa verborgen (vor uns) oder von dichtem Strauchwerk (hinter uns) oder schlicht zu weit weg (gen Norden & Süden).
Spaß hatten wir trotzdem. Mit dem festen Vorsatz, nächstes Jahr woanders zu stehen.
Und als es vorbei war?
Später haben wir dann die Kameras genommen und sind noch ein Weilchen durch den LaPa gezogen. Einer meiner “Gäste” war zum ersten Mal dort und entsprechend beeindruckt. Irgendwann aber wollte man uns wohl los werden und hat das Licht ausgemacht. Das war dann für uns auch das Signal zum Aufbruch und so war ich um 02:30 Uhr auf dem Heimweg.
Interessanter Weise war das offensichtlich die “Neujahr-Rush-Hour”
Bestandsaufnahme daheim: Ich war nicht so durchgefroren wie ich erwartet hätte. Klasse Sache. Die Kamera hat die Zeit ungeschützt im Schnee ohne Auffälligkeiten überstanden – sieht man mal davon ab, dass zwischendurch ein Drehrad leicht eingefroren war. Und allgemein wurde konstantiert, dass die 4D mit der neuen 5W-LED tatsächlich ein grausam helles Biest ist
Jetzt muss ich Samstag nur noch das verliehene Geraffel wieder einsammeln und alles ist gut
So, genug gesabbelt. Hier jetzt die Schnappschüsse von gestern. Alle mit dem Sigma 20mm 1:1,8 gemacht, beschnitten. Farben wie Original.
[Galerie nicht gefunden]________________________
Und hier noch die Bilder von parOlandO, der ein paar mal Fotos davon gemacht hat, wie ich Fotos gemacht habe
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Und jetzt noch die Bilder von Mark, der unter anderem ein ziemlich cooles Bild von mir geschossen hat
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