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Archiv für die Kategorie ‘nächtliches’

Von einem der Auszog, das Fotografieren zu lernen

3. Januar 2010 9 Kommentare
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2. Update unten an…

Oder: Das Gute im Schlechten sehen will gelernt sein… ;-)

Gestern Abend habe ich mich mit 2 Bekannten im Landschaftspark Duisburg Nord getroffen. Ziel: Auf den Hochofen und von da Silvester-Panoramen des Ruhrgebiets fotografieren. Treffen: 21:00 um die besten Plätze zu sichern.

Das Problem wurde unmittelbar nach dem Eintreffen klar. Denn für alle Eventualitäten gerüstet, standen wir vor einem absolut verbarrikadierten Hochofen. War nix mit Hoch kommen, zumindest nicht ohne erhebliche Selbstgefährdung. Und das für ein Foto? No Go.

Als Alternative sind wir dann auf den “Berg”, eine kleine Anhöhe am äußeren Rand zur A59 hin gekraxelt und haben gehofft, wir könnten von da dann halt das Feuerwerk mit dem Lapa im Vordergund fotografieren. Warum auch nicht, ist ja eine imposante Kulisse.

Und so waren wir um 21:30 Uhr da oben und völlig für uns. Gemütlich eingerichtet, die Stative aufgebaut, meine Fotokollegen haben ihre Kameraschlechtwetterkondome ausprobiert und dann hieß es warten. An sich eine klasse Sache, dass wir allein waren.

Ich habe mir die Zeit mit englischem Tee vertröstet, weil ich “zufällig” eine Thermoskanne mit heißem Tee in der Tasche hatte. Angezogen waren wir offensichtlich alle genau richtig und so störte der einsetzende Schneefall nicht weiter. Sieht man von der (imho unbegründeten) Sorge meiner lieben Kollegen um die Technik ab. Aber gut, die war nicht versichert, was an dem Abend der Running Gag werden sollte ;-)

Um nach 23:00 passierte dann leider etwas eher unerfreuliches: Menschen.

Zuerst weitere Knipser, die brav hinter uns Stellung bezogen. Das wäre noch akzeptabel gewesen. Aber dann… Feuerwerksterrorouristen! Auf unserem Berg! Und um das Ganze noch zu verschlimmern, hatten einige von denen Raketen und Böller mit.

Das hat mal spontan die Laune gedrückt, weil Feuerwerk starken Rauch erzeugt. Was hat dann in sehr kurzer Zeit auch für ein tolles Nebelpanorama gesorgt, das man allenfalls noch zum “Spielen”, aber nicht mehr zum Fotografieren nutzen konnte:

Das Feuerwerk war auch eher bescheiden: zu kurz und aus unserer Perspektive entweder größtenteils vom LaPa verborgen (vor uns) oder von dichtem Strauchwerk (hinter uns) oder schlicht zu weit weg (gen Norden & Süden).

Spaß hatten wir trotzdem. Mit dem festen Vorsatz, nächstes Jahr woanders zu stehen.

Und als es vorbei war?

Später haben wir dann die Kameras genommen und sind noch ein Weilchen durch den LaPa gezogen. Einer meiner “Gäste” war zum ersten Mal dort und entsprechend beeindruckt. Irgendwann aber wollte man uns wohl los werden und hat das Licht ausgemacht. Das war dann für uns auch das Signal zum Aufbruch und so war ich um 02:30 Uhr auf dem Heimweg.

Interessanter Weise war das offensichtlich die “Neujahr-Rush-Hour” :-)

Bestandsaufnahme daheim: Ich war nicht so durchgefroren wie ich erwartet hätte. Klasse Sache. Die Kamera hat die Zeit ungeschützt im Schnee ohne Auffälligkeiten überstanden – sieht man mal davon ab, dass zwischendurch ein Drehrad leicht eingefroren war. Und allgemein wurde konstantiert, dass die 4D mit der  neuen 5W-LED tatsächlich ein grausam helles Biest ist :-) Jetzt muss ich Samstag nur noch das verliehene Geraffel wieder einsammeln und alles ist gut :-)

So, genug gesabbelt. Hier jetzt die Schnappschüsse von gestern. Alle mit dem Sigma 20mm 1:1,8 gemacht, beschnitten. Farben wie Original.

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Und hier noch die Bilder von parOlandO, der ein paar mal Fotos davon gemacht hat, wie ich Fotos gemacht habe :-)

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Und jetzt noch die Bilder von Mark, der unter anderem ein ziemlich cooles Bild von mir geschossen hat :-)

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ruhrgebiet – the city that never sleeps

29. Dezember 2009 Kommentare ausgeschaltet
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Das Ruhrgebiet wirkt auf Besucher verständlicher Weise wie eine riesige Stadt. Haus an Haus, Mensch an Mensch. Und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man, dass es schon lange auch nicht mehr richtig Nacht wird. Selbst wenn es stockdunkel sein müsste, hängt ein Schimmer über der Stadt. Die Wissenschaft hat ein Wort dafür: Lichtverschmutzung

Ein Phänomen, dass es an manchen Tagen fast unmöglich macht, den Sternenhimmel zu sehen – selbst wenn es nicht bewölkt ist. Und ein Phänomen, dass es mir daher unmöglich machen würde, unter dieser Glocke aus “Smoglight” zu leben. Gesund kann das nicht sein.

Himmel, ich werd alt…

2. Dezember 2009 3 Kommentare
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mich noch an alles von gestern erinnern kann. Auch wenn es, zugegeben, etwas viel Bier war. Ich trinke sonst ja eigentlich eher weniger. Und Bier ja schon mal gar nicht. Und erst recht nicht so viel. Aber irgendwie… ich konnte ja nicht nur Ouzo trinken, ist klar, ne?

Meine Erinnerung an gestern lässt sich relativ gut an einem Foto festmachen: Verschwommen, grobkörnig, aber offensichtlich amüsant:

Mehr…

das kleine Licht…

10. November 2009 Kommentare ausgeschaltet
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…für unterwegs.
Pocket Light

schöne Idee, wo doch Weihnachten vor der Tür steht.

Hier ist WDR 2 mit den Stefanpositionsnachrichten

8. Oktober 2009 4 Kommentare
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… auf der A43 kurz hinter dem Kreuz Recklinghausen befindet sich eine ungesicherte Unfallstelle auf dem linken Fahrstreifen. Zu erkennen an dem Völvchen, dass dahinter steht.

Verkehrsnachrichten? Mache ich selber :-(

Gestern von Essen nach Münster. Strömender Regen, Aquaplaning und ich denke noch so vor mich hin: Gut, dass das Völvchen sich davon so wenige annimmt. Entspanntes Dahinrollen auf der rechten Spur, schöne Musik.

Bei manch einem, der mich überholt denke ich noch, dass ich bestimmte Limits gar nicht austesten will. So man Nachts ohnehin nicht sieht, wenn die Linke Spur heftig überflutet ist. Das in Kombination mit Tempo, vielleicht Reifen und eigener Fähigkeit endet dann nicht immer positiv.

Und so wurde ich dann gestern zum ich weiss nicht wie vielten Mal dieses Jahr Zeuge eines Verkehrsunfalls. Nachts. Auf der linken Spur einer unbeleuchteten Autobahn. Ich war ehrlich froh – trotz meiner Leuchten, Weste, Warnblinker, etc., als das grünweisse Auto mit den hellen blauen Lampen da war.

Dem Golf-Fahrer ist übrigens nichts schlimmes passiert. Gott sei Dank. Das Auto sieht von vorne besser aus als von hinten, weil es mit dem Heck in die Leitplanke (nach der 180°-Drehung) eingeschlagen ist.

Wenn Ihr also mal wieder auf WDR 2 von einem Verkehrsunfall in NRW hört…

Wie irre kann man sein?

28. Juli 2009 4 Kommentare
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Hier auf dem Land gibt es Straßen, die nicht sonderlich hell beleuchtet sind. Und da es Nachts draußen gerne schon mal dunkel ist, ist besonders an motorisierten Kutschen eine Beleuchtung von Vorteil. Mehr…

So… der Tag neigt sich dem Ende…

25. Juni 2009 Kommentare ausgeschaltet
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Zeit, mal eben allen da draussen für die herzlichen Glückwünsche zu danken. Und mich darüber zu freuen, dass ich heute zum ersten Mal mehr als 100 Feedreader angezeigt bekommen habe.

Wobei… rein (Besucher-) statistisch die vergangenen 10 Tage hier im Blog eh eigen waren ;-)

Gute Nacht :-)

Hach…

17. Mai 2009 2 Kommentare
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*seufz*

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Tanz in den Mai

1. Mai 2009 Kommentare ausgeschaltet
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Es war ja nicht so, als hätten Anne und ich uns ohne Grund fertig machen lassen.

Der Grund war eine Einladung der “Geschlossenen Gesellschaft” in den Funkturm Düsseldorf, um dort den Tanz in den Mai zu feiern… das war schon heftigst. 150 Meter über Düsseldorf Party mit Musik und vielen kalten Getränken.

Und danach?

Noch ein Weilchen in die People Clubbar in der Altstadt. Weiterfeiern. Weitertanzen.  Bis der Arzt kommt.

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Und jetzt? Zu Hause. Und als näxtes? Augen zu und tschüss…

Ich ziehe mich dann jetzt zurück…

5. April 2009 Kommentare ausgeschaltet
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This world makes me sick

26. März 2009 Kommentare ausgeschaltet
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Is everybody just acting as a fool? Or ARE we just fools?

I’m tired. I’m feeling blue. If you know what I mean.

And this kind of night is the right kind of night to travel back in my memories. And somewhere there, deep below the surface is a memory of Sarah. A lovely girl I once knew. Don’t know where she is. Or what she’s doing. Or how she’s doing. But in this past and long gone time, she was singing a song. For me. And I never lost it. ’cause it has be the most personal gift I ever got. And she became a part of my life and she will always be. We never met. How can you miss somebody you never met? Doesn’t matter.

Maybe this is the moment to share it with you? So take a seat, have a cup of tea and listen with me:

Sarah – Just Another Dream

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*träum*

16. März 2009 8 Kommentare
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Es war ein guter Tag. Ich war im Büro – gerade lang genug um mit Sabine zu telefonieren. Niemand der schon so lange so nah bei mir ist. Und dann noch mal kulinarisch verwöhnt zu ernsten Themen: Ich hatte ein Gespräch mit einem Spitzenpolitiker bei Heinemann.

Das ging nahtlos in ein Mittagessen mit Anne & mir über – und dem Politiker, der noch bleiben wollte. Danach Tee nur für uns beide. Also Anne und mich ;-)  Wie sich das gehört. Anne nach Hause bringen. Auf dem Rückweg mit Janine telefonieren, die immer für mich da ist – wenn ich lache und wenn ich weine. Die immer Zeit für mich hat. Von zu Hause aus an die Uni, gelacht, gescherzt und gelernt. Mit Melli, Bess, Nadine und unzähligen anderen. Aber denen besonders. Immer um mich herum. Und keine Frage zu doof, als das ich sie nicht stellen könnte. Erstaunlich, wie geduldig sie mit mir sind.

Gedanken an Anne. Ganz besondere. Sie fehlt mir jetzt schon.

Nach Hause. Mit Kari telefonieren und hören, dass dieses zauberhafte Wesen endlich eine Beziehung eingegangen ist – und eine wichtige Prüfung erfolgreich hinter sich gebracht hat. Anne und ich müssen sie unbedingt nochmal sehen, bevor sie das Land verlässt.

Jetzt klingt Blues aus meiner Anlage. Aber ganz sacht.

Gerade habe ich mich von Maria  aus Österreich verabschiedet. Dem Traum einer lauen Sommernacht in den Bergen. Der lieben Jessica noch eine SMS geschrieben. Kurz ein paar Worte mit Caro gewechselt, die sich auf ihre große Prüfung zur Frau Doktor vet. vorbereitet.

Und dann, als würde der Abend nicht ohne ein Highlight enden wollen, noch von Bee geehrt worden, zu dem ich mit großem Respekt aufschaue.

Deswegen schließe ich für heute die Türe, schalte den Strom der Kiste ab und setze mich mit einem Buch und einem guten Wein, den man nur an Abenden wie diesen trinken kann, in meinen Lesesessel. Zünde die Kerzen an und denke mir, mein Leben könnte viel schlechter – aber nicht viel besser sein.

Und dann trinke ich.

Auf Euch.

Meine Freunde, meine Feinde, die Menschen in meiner Nähe und die, die weit weg sind. Jeder einzelne, gemocht, geliebt und gehaßt, macht mein Leben zu etwas so einzigartigem.

Auf Euch!

(So viele Namen ungenannt: Anja, Astrid, Christin, Christine, Claudia, Debbie, Eva,  Hannah, Jo, Shannon, Adrian, Alexander, Andreas, Christian (ja, auch Männer – vereinzelt)… und so könnte ich noch eine ganze Weile weitermachen… seid mir nicht böse, wenn Euer Name nicht hier steht. Aber wenn Ihr glaubt, dass er hier stehen müßte, dann habe ich auch an ihn gedacht…)

Wenn die Finger nach Latex riechen…

8. März 2009 4 Kommentare
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… dann muß das nicht zwangsläufig bedeuten, dass ich Spass hatte.

Viel zu oft riechen sie bei mir so typisch, weil ich diese merkwürdigen Handschuhe an hatte. Und weil heute mal wieder so ein Tag war, erzähle ich Euch erstmal nicht, wie “96 Hours” gewesen ist.

Ich komme nämlich gerade aus dem Kino, das meint eigentlich bin ich schon länger wieder daheim. Zumindest theoretisch.

In der Praxis war ich aber leider mal wieder in einen Unfall verwickelt. Und schlimmer Weise an einer Kreuzung, an der erst vor ungefähr einem halben Jahr 2 junge Männer sich vor meinen Augen abgeschossen haben. Heute waren es 7 oder 8 Mädels, alle um die 18 in 2 Autos.

Bin von der Autobahn kommend gefahren, 2 Autos sind weiter weg und kommen mir entgegen. Zwischen uns eine Kreuzung und die springt von Grün auf Gelb. Der erste Wagen bremst (nach den Berichten etwas heftiger), der zweite Wagen nicht und Billard. Wie man sich das vorstellt, wird der vordere Wagen (Golg IV) von dem hinteren Wagen (Citroen C2) abgeschossen.

Super. Mitten in der Nacht und ich wieder mitten drin. War ja mal ein paar Wochen ruhig.

Also angehalten, ausgestiegen, Überblick verschafft – was gar nicht so einfach gewesen ist. 3 Mädels leicht verletzt, von denen 2 später mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren werden. Die dritte junge Frau hält sich tapfer. Alle stehen unter Schock, es ist unglaublich schwer irgendwie raus zu bekommen, wer wer ist und wer verletzt ist und wer nicht… Tränen überall, gegenseitiges beteuern, dass ja alles gut gegangen ist, Selbstzweifel bei den Fahrerinnen.

Notruf abgesetzt und relativ zeitnah hält ein Polizist mit Diensthund im Auto. Der arme Kerl war wohl gerade auf dem Weg heim und hatte jetzt das “Vergnügen” sich einen Überblick zu verschaffen.

Nach und nach treffen Eltern, Freunde, Verwandte ein und es entsteht eine kleine Menschenmasse. Krankenwagen kommt, Streifenwagen kommt, Streifenwagen fährt, Krankenwagen fährt, ADAC kommt.

Inzwischen beginnt sich das Grüppchen aufzulösen, die Mädels werden eine nach der anderen nach Hause gebracht. Dem Papier ist genüge getan und der Polizist macht sich auf ins Krankenhaus. Ich sammel meine 7 Sachen (Lampe von der Straße, 2 Decken die ich den Mädels in ihren Disco-Outfits geliehen hatte…) und fahre heim.

Und jetzt?

Jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch und freue mich, dass ich zwar ein paar Handschuhe weniger habe und meine Hände stinken, aber nicht wirklich was schlimmes passiert ist. Den Mädels geht es soweit gut, die beiden im Krankenhaus sind nur leicht verletzt (Rippenprellung und Schürfwunden). Der Golf ist zu retten, der C2 hat mit Airbags, Knautschzonen, Gurten und Gurtkraftbegrenzern seine Schuldigkeit getan und war Vollkasko versichert. Beide Fahrerinnen hatten – wenn ich das richtig mitbekommen habe – Null Komma Null Blutalkohol, die “Verursacherin” war gerade 18 und hatte an dem “Begleitetes Fahren ab 17″-Programm teilgenommen. Wie Ihr Vater erzählte, war sie eine sehr besonne Fahrerin. Ob sie zu Dicht aufgefahren ist, oder abgelenkt war oder sonstwas, das könnte man nur spekulieren.

Glück im Unglück für die Mädels…

P.S. Der Film war ganz gut ;-)

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Geschützt: Nimm 2 – Naschen ist gesund :-)

21. Januar 2009 Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
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Geschützt: *schmacht*

18. Januar 2009 Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
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Kategoriengedanken, mitmenschen, nächtliches Tags: