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Archiv für die Kategorie ‘film’

The Shallows

14. September 2016 Keine Kommentare
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Wochenende ist Kino-Zeit.
Also war ich gestern im Kino.

The Shallows ist ein Film, den man guckt weil man entweder eine Jahreskarte hat oder weil man auf trashige Movies steht oder weil man eine Jahreskarte hat und auf trashige Movies steht. Vermutlich war bei mir das eine oder andere der Grund, mir den Film anzusehen.

Um es vorweg zu nehmen: An „Der Weiße Hai“ kommt er nicht ran. Aber das kommt eh kein Film.

Aber für einen „Killer-Hai“-Film fand ich ihn überraschend unterhaltsam.  Schon nach wenigen Minuten lernt man nämlich, dass auch auch im entlegensten Winkel der Erde mobiles Internet gibt und wie wichtig Emoticons sind. Und dann darf man erst mal ausgiebig Blake Lively angucken.

Anschließend bietet der Film wenig überraschendes. Wobei es vielleicht überraschend ist, dass er nur an einer Stelle versucht, den Zuschauer zu schocken. Was gelingt, weil es eben die einzige Stelle ist.

Darüber hinaus wüßte ich außerdem gerne, seit wann es Napalm-geladene Signalpatronen in Bojen zu finden gibt.

Im Ergebnis hab ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Gefühlsduselei mit der Mutter, die an Krebs starb, der Tochter die nicht mehr Ärztin werden will und so weiter hätte man sich sparen können. Denn schon am Anfang war ja klar, wie der Film endet.

Alles, was am Ende bleibt ist die zentrale Frage: Wie heißt der Strand denn nun???

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The Mechanic – Ressurrection

6. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Jason Statham im Kino.

In einem Actionfilm.

Was braucht es mehr, denkt sich der geneigte Kinogänger.

Und so ging es dann ins UCI, den neusten Statham-Streifen zu sehen. Und ich sag mal so: 30 Sekunden Film bis zur ersten Prügelei. Danach allerdings versucht der Film eine Story zu erzählen (arme Frau in Not, bösester Bösewicht, raffinierte Auftragsmorde) und genau das hätte er vielleicht lassen sollen.

Der Film wird so grunzdämlich und ist dabei noch so deprimierend langweilig, dass man das Kino möglichst schnell verlassen möchte. Am Ende des recht kurzen Spektakels – das einem viel länger vorkommt, als es ist – möchte man weinen. Wenn das Resthirn das noch erlaubt,  weil der Großteil des grauen Glibbers wohl bis dahin aus den Ohren geblutet sein dürfte.

Schade. Echt schade. Schon fast ein zweiter Nicolas Cage.

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Spiel, Spaß & Spannung: Kino im Doppelpack

1. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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In den vergangenen Tagen hatte ich die Gelegenheit, zwei Filme im Kino zu sehen:

Jason Bourne und Die Unfassbaren 2

Der neue Jason Bourne ist mehr ein James Bond, als je zuvor. Natürlich ist der Vergleich schon ein wenig hinkend, aber im Laufe der Jahre hat sich die Bourne-Reihe ordentlich gemacht. Das Muster ist dabei das Gleiche wie bei 007: Schöne Frauen, schnelle Autos, Verfolgungsjagden und ein moralisch-philosophisches Ende, bei dem der Bösewicht auf der Strecke bleibt.

Dabei macht Matt Damon eine gewohnt souveräne Sache und ist als Jäger und Gejagdter gleichermaßen überzeugend. Wer Actionfilme, Agenten und gute Action mag, ist hier genau richtig.

Die Unfassbaren 2 ist die lang erwartete Fortsetzung des ersten Teils, der mich 2013 sehr angenehm überrascht hat. Und deswegen war es keine Frage: Der Film musste sein.

Leider hat man zwar die Motive des ersten Films übernommen, aber nicht seine Dramatik. Auch hier sind wir wieder mit einer Gruppe Robin-Hood-Zauberer konfrontiert. Die diesmal in einer scheinbar aussichtslosen Lage ohne große Probleme aus jeder noch so absurden Situation entkommen. Insgesamt ist der Film leider gar nicht spannend, dafür aber gelegentlich überraschend albern. Das liegt vermutlich daran, dass man sich zu sehr auf „Agenten“ und „Action“, denn auf die Irreführung von Auge und Geist konzentriert hat. Defintiv eine Enttäuschung. Nett zu sehen, aber meilenweit entfernt vom Teil 1.

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dafuq?

26. August 2016 1 Kommentar
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Guardians – ein russischer Super-Hero-Film, der 2017 laufen soll.

Und jetzt weiß ich auch nicht 😀

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Suicide Squad

18. August 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kino-Zeit und so kam es, dass wir gestern im UCI waren, um Suicide Squad zu schauen.

IMG_8390Das obligatorische vorweg: Das UCI  Duisburg hat wieder alles gegeben, seinem Ruf gerecht zu werden. Schon am Eingang wurden wir damit begrüßt, dass „Hero-Night“ wäre.  Und deswegen bekamen alle Gäste einen leeren „Findet Dori“-Becher geschenkt. WTF?

Wenn es den wenigstens mit Bier oder Cola gefüllt gegeben hätte. Aber einen leeren Kinder-Becher?

Passend dazu ist dann auch gleich das Video-System zweifach ausgefallen: Erst in der Werbung und dann am Anfang des Films. Da das in Duisburg offensichtlich niemand mehr kontrolliert, mussten erst Besucher sich beschweren gehen. Das anschließend das Bild, wie so oft bei 3D zu dunkel war, ist da nur eine Randnotiz.

Aber zurück zum Film.

Direkt am Anfang werden Deadshot und Harley Quinn vorgestellt. und von Anfang an knallt der Soundtrack zum Film so richtig geil. Mit anderen Worten: Der Film hatte mich sofort. Danach fängt der Film an, in extrem hohen Maße unlogisch zu werden. Da wir zu zweit waren, konnten wir uns gut aufteilen: Julia fand die Geschichte um die Böse Hexe absolut lächerlich. Ich fand die Bilder toll und hab die Story einfach ausgeblendet.

Interessant war die Wirkung des Jokers auf uns, der ja von Jared Leto gespielt war. Außerdem vermutet Julia, dass Will Smith in den oben-ohne-Szenen ein Body-Double hatte 😉 Der Batman war übrigens auch sehr gut besetzt.

Übrigens lebt der Film durchaus auch von dem bitterschwarzen Humor, der hier und da immer in den richtigen Dosen eingestreut wird. Ich sag nur „Ich habe Batman getötet“. Herrlich.

In der Zusammenfassung kann man also sagen: Bilder top, Besetzung topper, Soundtrack am toppesten. Story… äh wer geht Harley Quinn wegen der Story gucken?

Für Marvel-Fans, Kino-Fans, Will Smith und Margot Robbie Fans ist der Film absolut empfehlenswert. Wer eine gute Story erwartet sollte vielleicht einen anderen Film ins Auge fassen 😉

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Star Trek: Beyond

26. Juli 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kino-Zeit und deswegen war ich gestern im Kino. Den neuen Star Trek gucken. Nach der herben Enttäuschung von Independence Day 2 war ich aber skeptisch.

Und nach den ersten Minuten war dann auch schnell klar: Überhaupt kein Vergleich.

Während man in ID2 so gar nicht rein kam, erzählt Star Trek eine nette, mehrschichtige aber nicht komplizierte Geschichte. Wie sie aus jedem Film oder jeder Folge TNG sein könnte. Das ganze gepaar mit wirklich guten Bildern ist schon sehenswert.

Woran der Film aber am meisten gewinnt ist die Darstellung der Charaktere. Die sehr schön an die „Originale“ aus meiner Jugend angelehnt sind und die mit viel Liebe zu Detail gezeichnet werden. Einzig die eher feministischen Kinobesucher werden Scotty nicht mögen. Ansonsten aber ist jeder Charakter einzigartig und wirklich gut gemacht.

Für meinen Geschmack spielt der Film zu wenig im Weltall, aber das ist zu verschmerzen. Tatsächlich geht man am Ende aus dem Kino und fühlt sich einfach gut unterhalten. Davon hatten wir dieses Jahr noch nicht so sehr viele Filme 🙂

Also: Sehenswert!

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Independence Day 2

14. Juli 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit und das ist ein guter Grund, mal Mittwochs ins Kino zu gehen. Dieser Satz macht keinen Sinn, aber den macht der Film Independence Day 2 – Wiederkehr auch nicht.

Tatsächlich hab ich am Anfang gedacht: Wo, ein Intro wie ein guter Alien-Film.

Und dann kam der Absturz. Roland Emmerich nutzt den Film natürlich um die Welt  in Schutt und Asche zu legen. Es gibt allerdings keinen millionenfachen Tod, sondern nur wehrhafte Armeen. Das deren Dasein von einer wirren Logik begleitet wird, ist da nur eine Randerscheinung. Denn obwohl man betont, dass es keine bewaffnenten Konflikte mehr auf der Welt gibt, verhandelt man mit schwer bewaffneten Warlords. Und obwohl die Welt vereint ist und man ab und an mal andere (eine belgische?) Flaggen sieht, sieht man eigentlich nur US-Flaggen.

Darüber hinaus macht einfach gar nichts an dem Film Sinn. Weder das Alien-Gefängnis, nocht die Bienenkönigin aus dem All oder der Bus voller Schulkinder. Statt dessen klaut man großzügig ein Mal quer durch alle Sci-Fi-Filme der letzten Jahre. Sogar ein gewisser Tunnel in den eine gewisse Bombe in ein gewisses Raumschiff… oh man.

Daneben besteht der Film dann inhaltlich aus Anspielungen auf den ersten Teil, Wiederholungen vom ersten Teil und versuchter Selbstironie auf den ersten Teil. Und endet mit einer Anspielung auf einen dritten Teil.

Keine Frage, die Bilder sind größtenteils gut (nicht alle und 3D braucht es hier auch nicht). Die Story dagegen ist so müde lächerlich, dass man sich den Film ernsthaft schenken kann. Es sei denn, man will seine Helden von vor 20 Jahren wiedersehen. Oder man ist einfach leidensfähig. Oder man hat eine Jahreskarte. Denn ansonsten sind die 20€ (14,20€ das Ticket am Mittwoch, 4,90€ das kleine Popcorn) völlig fehlinvestiert.

Klarer Anwärter auf den Titel: Kino-Enttäuschung 2016.

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Agenten. Überall Agenten.

10. Juli 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kino-Zeit und ich hatte Zeit zwei Filme zu sehen: Bastille Day und Central Intelligence. Thematisch nah bei einander, filmisch so weit auseinander wie irgendwas nur sein kann.

Bastille Day macht mit einer sehr sehenswerten Nacktszene auf und nimmt die Geschichte sofort in den Mittelpunkt. Dabei ist der Film durchaus sehenswert gemacht und gutes Popcorn-Kino. Natürlich darf man nicht darüber nachdenken, mit welcher Selbstverständlichkeit hier die Amerikanischen Dienste mitten in Europa Menschen jagen, fangen, foltern. Wir wollen ja nicht nachdenken, sondern unterhalten werden. Was, interessanter Weise gelingt.

Central Intelligence macht ebenfalls mit einer Nacktszene auf und die ist alles andere als sehenswert. Und das ist dann auch gleich bezeichnend für den Film. Weder die Selbstironie (vor allem leider erst in den TakeOuts), noch der „Humor“ oder die Geschichte sind geeignet den Film in irgendeiner Form zu empfehlen. Im Gegenteil: Wer schon immer dachte, dass Nicolas Cage irgendwie in einen Trudelflug geriet, was die Qualität der Filme mit ihm angeht: Hier knallt The Rock wie ein Stein vom Himmel auf die Erde. Tiefstes Niveauloch.

Interessanter Weise lief Bastille Day nur um 17 Uhr, während Central Intelligence Samstag Abend zur PrimeTime lief. Meiner Meinung nach hätte man das genau andersherum machen sollen, denn die Zuschauer die letzerer hatte, hätte erstert verdient.

Das einzige, was mich an Central Intelligence dann doch amüsiert hat, war das kichern der pubertierenden Mädchen hinter mir. Vor allem als The Rock blank zog. Dagegen hatte aber Bastille Day tatsächlich einen gewissen schwarzen Humor. Vielleicht war das dann auch zu viel des Guten?

Man weiß es nicht. Aber falls Ihr überlegt, einen der beiden Filme zu gucken: Bastille Day ist was für Herbstabende auf DVD. Central Intelligence ist was für unliebsame Gäste, die man los werden möchte.

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Wochenende, Kinozeit

6. Juni 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Nach der hier verschwiegenen Tragödie „Alice im Wunderland“, gab es am Wochenende zwei Filme über die man durchaus berichten kann.

Zunächst Money Monster:

George Clooney und Sandra Bullock in einem Film. Das schürt hohe Erwartungen, die hier auch sicherlich nicht enttäuscht werden. Nicht, dass wir uns missverstehen: Die Story ist flach, vorhersehbar und Ur-Amerikanisch:

Böser Banker betrügt arme Sparer, arme Sparer wollen Rache und Clonney ist das Mittel zum Zwecke. Natürlich ohne jede ernste System- oder Politik-Kritik.

Trotzdem ist der Film sehenswert und hat einen interessanten Effekt dadurch, dass er länger wirkt als er ist. Allerdings ohne langweilig zu sein.

Auf der negativen Seite steht allerdings eben auch, dass er nicht sonderlich spannend ist.

Er lebt von den Personen und ihrer Geschicht, die teilweise irritierend amüsant ist. In Situationen die ganz und gar nicht zum Lachen sind. In sofern ein wirklich unterhaltsamer Film.

Und dann gab es am Wochenende noch Nice Guys in OV:

Nice Guys ist sicherlich ein Film, in den man geht um Ryan Gossling und Russell Crowe zu sehen. Vielleicht auch, die inzwischen sehr alt wirkende, Kim Basinger (Jungs, das war die in dem Tiger-Badeanzug). Allerdings auch um das Nachwuchs-Talent Angourie Rice zu sehen. Von ihr werden wir noch hören.

Der Film hat eine interssante Mischung aus 70er-Krimi, Comödie und Thriller. Mit viel Alkohol, viel Kippen, viel Sex und viel Schlägereien, die manchmal an Bud Bencer und Terrence Hill erinnern könnten.

Die Story ist überraschend komplex – wenn auch nicht überraschend. Dabei nicht verwirrend. Und mit den humorvollen Einlagen immer die genau richtige Mischung aus spannend und amüsant.

Zusammenfassend ein ziemlich interessanter Film. Und in OV sehr gut zu verstehen. Dazu noch mit einem sehr feinen Soundtrack. Also sowas wie eine uneingeschränkte Empfehlung.

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Die 4-Minuten-Hypnose

14. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienfilm, technik Tags:

#verafake – oder: Ehre, wem Ehre gebührt

13. Mai 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Das Netz diskutiert über den neuen „Geniestreich“ von Jan Böhmermann. Und ich muss sagen: Zu recht, ein erneuter Volltreffer.

Nur: mir fehlte da was. Nämlich die Erwähnung von Fernsehkritik.tv. Denn Holger Kreymeier kämpft schon seit Jahren gegen den Müll im Trash-TV der Privaten. Und hate schon vor relativ langer Zeit insbesondere auch Sendungen wie Schwiegertochter gesucht auf’s Korn genommen.

Unvergessen Tim Mälzer zu dem Thema – und das schon 2010(!):

Ich nehme an, dass einem Team wie dem von Böhmermann das alles nicht verborgen geblieben ist. Und hätte mir gewünscht, dass man hier ein paar „Credits“ an Holger vergibt.

Das eigentliche Problem hat übrigens der Mafnificent Bastard zusammengefasst:

 

 

Kategorienfilm, gedanken, soziologie Tags:

HARDCORE Henry

25. April 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch an Crank (2006) und Crank (2009)? Oder „Der 6 Millionen Dollar-Mann“?

Stellt Euch vor, Ihr gebt das als „Quellmaterial“ ein paar russichen Filmemachern. Dann lasst Ihr sie mit Bewußtseinsverändernden Medikamenten experimentieren und 24h am Stück einen EGO-Shooter spielen.

Das Ergebnis ist HARDCORE Henry:

Ein Film der auf so vielen Ebenen dermaßen absurd ist, dass man gar nicht weiß, was man sagen soll. Der so schlecht ist, dass man schreiend aus dem Kino rennen möchte und so kurios, dass man bis zum Abspann sitzen bleibt.

Wenn es einen besten schlechtesten Film 2015 geben würde, wäre er ein heißer Kandidat. So kann man vielleicht noch sagen: Das ist also dieses „Kunst“ 😉

Wer  mutig ist, sollte den Film gucken. Wer bei klarem Verstand ist, sollte ihn auf keinen Fall gucken.

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10 Cloverfield Lane

31. März 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wie angekündigt war gestern der 13. Film des Jahres an der Reihe:

10 Cloverfield Lane

Und ich muss sagen: Ich bin angenehm überrascht. Angekündigt war, dass der Film „am Rande“ in die „Cloverfield“-Welt gehört aber nicht vergleichbar mit dem Original ist. Witziger Weise fand ich den Film 2008 grottig – und als ich ihn letzte Woche „zur Vorbereitung“ noch mal gesehen habe, gar nicht so schlecht 🙂

Anyway:

Wer etwas in der Art von Cloverfield erwartet, wird bitterlich enttäuscht. Denn 10 Cloverfield Lane ist eine komplett anders gebaute Geschichte, in der es mehr um die Monster in uns, denn um die Monster aus dem All geht. Logischer Weise bleiben die Aliens auch erst mal außen vor.

Ich hatte einen Film mit Längen erwartet und war am Ende erstaunt, wie flüssig die Geschichte erzählt wird. Nichts überdramatisch unerwartetes, das passiert. Aber immer Schritt für Schritt tiefer in die Geschichte.

Ganz am Ende kommt dann auch die „ersehnte“ Verknüpfung zu Cloverfield und dem dritten Film, der da noch folgen soll, Die Verknüpfung ist allerdings so rudimentär, dass man den ersten Film nicht gesehen haben muss.

Einzig, das Ende enttäuscht etwas. Die letzten 5 Minuten hätte der Film nicht gebraucht, sie sind sogar eher unvorteilhaft. Daher jetzt mal etwas ungewöhnliches:

SPOILER (Text markieren zum Lesen):

Mehr…

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London Has Fallen

20. März 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Der 12. Kinobesuch des Jahres brachte Action –

London Has Fallen mit Gerard Butler und Morgan Freeeman:

Es gibt Filme. die schaut man nicht wegen der Story. London Has Fallen gehört sicherlich dazu, denn die ganze Geschichte wird im Trailer verraten: Terroristen überfallen das Treffen der wichtigsten Staatschefs, töten die meisten, der US-Präsident entkommt und ein Katz-und Maus-Spiel beginnt.

Der Film hat dabei, eher untypisch für solide Action-Filme auch eine gehörige Portion Humor. Von unfreiwilligem (man achte auf die Kanzlerin, aber es ist nicht Gerard Depardieu) bis hin zu freiwilligen Späßchen und immer in der richtigen Dosis: Es wirkt nicht albern, es passt einfach gut.

Dazu kommt ein wie immer taffer Gerard Butler und wirklich gute Bilder. Solide gemachter Film. Einziger Wehmutstropfen ist vielleicht, dass Morgan Freeman eigentlich nicht hätte mitspielen müssen. Die relativ flache Person des Vize-Präsidenten die er spielt, hätte auch jeder andere spielen können.

Das Fazit ist aber: Wer Actionfilme mag und im Kino auch einfach mal nur Bilder genießen will, der ist mit dem Film mehr als gut bedient. Kann man sich ansehen.

(Protip: Auf DVD reicht aber auch 😉 )

Und der 13. Film steht auch schon fest: 10 Cloverfield Lane

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Allegiant

13. März 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heute startete im Kino der erste Teil der Verfilmung des dritten Buches aus der „Divergent“-Reihe. Schwerer Satz, aber wie schon bei Maze Runner und Tribute von Panem macht man natürlich aus 3 Büchern 4 Filme.

Das muss ja nicht verkehrt sein. Das gibt die doppelte Zeit, sich mit der Story zu beschäftigen und alles zu einem stimmigen Ende zu führen.

Sollte man meinen. Ist aber nicht so.

Tatsächlich ist Allegiant ein unglaublich langatmiger, unspannender, langweiliger und auch noch grotten schlecht synchronisierter Film. Der sich auf maue Action-Szene beschränkt, deren Kontext in der Regel so unlogisch ist, dass  man sich wünscht man wäre überall, nur nicht im Kino.

Dabei ist die Technik hinter den Bildern natürlich spitze.

Aber Charakter-Entwicklung? Notwendige Antworten auf das wie und warum? Oder gar in irgendeiner Form eine auch nur ansatzweise nachvollziehbare Erzählung in der man erkennen kann, wer wen warum verrät? Fehlanzeige.

Der Film ist, man muss es sagen, eine absolute Enttäuschung. Und keinen Cent Eintrittsgeld wert.

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