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Archiv für die Kategorie ‘film’

Insurgent

21. März 2015 Keine Kommentare
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Nachdem ich von Divergent damals sehr angetan war, habe ich mich gefreut das Freitag im UCI ein Double-Feature lief: Divergent und im Anschluss Teil 2 – Insurgent

Aber zuerst mal wieder über das UCI geärgert. “15 Euro zzg. Zuschläge”. Das die Zuschläge noch mal eben 10% ausmachten, scheint ja eher Nebensache zu sein. So kann man Kunden auch das Gefühl geben, sie total verarschen zu wollen. Anyway.

Nach einer Werbekatastrophe (alle Werbungen liefen 2-3 mal hintereinander, wtf?) konnte dann endlich das Filmfestival beginnen. Und Teil 1 war so gut wie damals. Das Dumme ist nur, dass das für Teil 2 nicht gilt. Es fängt an beim Soundtrack, der nicht annähernd so gut ist wie im Teil 1 und geht weiter über eine grauenvolle Versimplifizierung der Geschichte bis zu mehr oder weniger subtilen Abweichungen von der Buchvorlage.

Insgesamt war ich sehr, sehr enttäucht. Man hat sich offensichtlich entschieden einen Action-Film mit Matrix-Elementen zu produzieren, statt die spannende und vielschichtige Geschichte so fortzusetzen, wie sie es verdient hätte. Oder wie meine Kino-Begleitung sagte: Teil 3 muss man sich da wohl nicht mehr ansehen. Gut, wie bei Matrix werde ich natürlich trotzdem noch Teil 3 gucken. Aber wie bei Matrix rechne ich mit dem Schlimmsten.

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Heute bin ich Samba

9. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Das Kino-Jahr 2015 hat eigentlich überraschend gut angefangen. Von daher waren wir auch erfreut, dass der neue Film der “Ziemlich Beste Freunde”-Macher Éric Toledano und Olivier Nakache ins Kino kam. Noch dazu mit Omar Sy, den wir schon damals sehr mochten: “Heute bin ich Samba”


 

Und der Vorspann ließ ja einiges erwarten…

… das der Film dann leider nicht gehalten hat.

Um es kurz zu machen: Die besten Szenen sind im Trailer verwertet worden. Jenseits dessen zieht der Film sich wie Kaugummi und man möchte den Protagonisten regelmäßig ins Gesicht schreien, sie sollen endlich hin machen.

Passend dazu sind die Bilder nich besonders eindrucksvoll und die Geschichte weist ein paar böse Logik-Löcher auf. Wären das noch nicht genug Schmerzen, bin ich mir ziemlich sicher, dass das Happy End nachträglich (nach dem Screening?) angefügt wurde – und den Film restlos versaut.

Somit hat “Heute bin ich Samba” das traurige Privileg, der erste wirklich verschwendete Kinobesuch 2015 gewesen zu sein. Sehr schade.

 

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Banff Mountain Film Festival World Tour

2. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern konnten wir in Essen die BMFFWT 2015 sehen – und noch immer verstehe  ich nicht wie man auf den Namen kommen konnte:

Die Filme und deren Auswahl war ähnlich genaial wie letztes Jahr oder auch bei der EOFT. Und trotzdem war dieses Jahr alles anders als sonst. Und Schuld daran war ein Film.

DamNation

Schon die Länge von 52 Minuten stand aus der Menge der 5 bis 10 minütigen Filme heraus. Aber noch stärker als der Film über die Entwicklungen in Patagonien letztes Jahr, machte DamNation die Zuschauer tief betroffen und sprachlos.

Zwischen sentimental-süßen Filmen über 88 Jahre alte Ski-Fahrer und halsbrecherische Einlagen von Dany McAskill war DamNation wirklich herausragend. Zeigt er doch schonungslos, welcher Irrsinn oft dem menschlichen “Trieb” innewohnt, die Umwelt beherrschen und die Natur gestalten, ja sogar “verbessern” zu wollen.

Wer keine Gelegenheit mehr hat die Film-Tour zu sehen, sollte sich zumindest DamNation von der Website kaufen (wahlweise auch z. B. über iTunes). Absolut sehenswert. Und absolut erschütternd.

The Imitation Game

2. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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In den Kritiken ist der Film “Imitation Game” mit Cumberbatch glatt durchgefallen. Und nachdem ich ihn mir gestern angesehen habe frage ich mich: Wieso eigentlich?

Auf der Biographie Alan Turing – Enigma von Andrew Hodges basierend, gibt Cumberbatch den schwulen Turing, der im zweiten Weltkrieg maßgeblich an der Entwicklung des Computers und der Entschlüsselung der Enigma tätig war. Der Film ist dabei nicht nur eine spannende Geschichtsstunde, in der man lernt das selbst als Mensch der Millionen vor dem Tod und einen Krieg mit beendet hat, der unfassbares Leid über die Menschen gebracht hat – für seine Sexualität verdammt werden kann.

Die Kritik, dass die anderen Darsteller nicht zur Geltung kommen, ist einer Geschichte nicht abträglich ist, die sich halt um Turin dreht.

Und das macht sie wirklich gut.

Der Film ist unglaublich spannend, ohne auf großartige Effekte zu setzen. Und er ist bildgewaltig, ohne großartig auf Special Effects zu setzen. Und er ist emotional, vor allem bei der Darstellung des emotional total verflachten Turing.

Ob der Film sich wirklich nah an der Biographie bewegt kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen, dass er sich 100% lohnt!

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BAYMAX – Riesiges Robowabohu

26. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Ein Kinderfilm? Im Kino? Ja bitte! :-)

Wir haben gestern BAYMAX geguckt und der Film ist schlichtweg großartig – ich habe Tränen gelacht.

Natürlich ist es in erster Linie ein Kinderfilm, aber das ist kein Nachteil. Es sind auch genug Scherze für Erwachsene eingebaut. Und natürlich ist der Film vorhersehbar und bla bla bla. Aber darum geht es ja auch gar nicht.

Es geht darum, einfach mal wieder Spaß zu haben – ohne viel Nachdenken. Einfach mal die Welt vergessen – und den Auftrag erfüllt der Film zu 150%

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Ziemlich unter dem Radar: Nightcrawler

24. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Als ich die Vorschau gesehen habe, dachte ich: Geil, will ich gucken. Dummerweise kam “Nightcrawler” dann so still ins Kino und war so schnell wieder verschwunden, dass ich ihn zunächst verpasst habe. Und was für ein Verlust!

In dem Film, in dem Jake Gyllenhaal absolut überzeugend einen soziopathischen Psychopathen spielt ist man nach wenigen Minuten gefagen. Es wird nichts unnötiges gezeigt, jeder Augenblick zählt, während sich die Geschichte vor dem Auge immer schneller und dramatischer entwickelt.

Absoluter Top-Film!

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Kino: Neues Jahr, neues Glück

12. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Das Kinojahr 2014 war eher durchwachsen – was man auch daran sieht, dass wir knapp 15 mal weniger drin waren, als 2013. Das neue Jahr 2015 ist aber erst ein paar Tage alt und hat schon mit 2 guten Filmen begonnen:

Fury – Herz aus Stahl

Warum der deutsche Titel so bescheuert ist, wird niemand verstehen. Das macht aber nix, denn der Film ist echt gut. Klar, sehr amerikanisch, sehr viel Pathos, sehr dumme Deutsche – der Film greift tief in die Vorurteilskiste.

Das  ändert aber nix daran, dass Brad Pitt sehr gut in seine Rolle passt und der Film insgesamt eine unglaublich dichte Spannung erzeugt. Auf jeden Fall sehenswert.

Noch viel sehenswerter ist aber…

St. Vincent

Der neue Film mit Bill Murray ist einfach genial – ich habe tränen gelacht. Eigentlich ist Lachen oft unangebracht, weil die Geschichte in sich schon eher ein Drama ist. Aber manchmal  muss man einfach und die Rolle scheint dem guten Bill wie auf den Leib geschrieben.

Definitiv ein Kandidat für die Liste der besten Filme 2015.

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Der Hobbit 3: Die Schlacht der 5 Heere

21. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin seit Kindestagen an ein Fan der Hobbit-Geschichten. Ich las sie alle und nicht nur ein Mal.

Der Herr der Ringe begeisterte mich und ich war glücklich, dass der Hobbit verfilmt wird. Das Geschichte auf 3 Filme ausgedehnt wird und um Elemente z. B. aus dem Silmarilion angereichert wird, muss ja nicht schlecht sein. Und jetzt ist es so weit, das große Finale ist im Kino:

Und was für eine Enttäuschung. Am Anfang wirken einige Szenen so, als wäre das Geld ausgegangen. Ander Szenen wirken so, als hätte man nicht gewußt was man mit dem Geld machen soll. Und dann gibt es Szenen, die es nur gibt, um irgendwie dann doch noch mal den Herrn Beutlin und den Ring ins Gespräch zu kommen. Wie der kleine Mann dabei auch Sieben-Meilen-Stiefel bekommen muss, ist geschenkt. Nur einer der kleinen dummen Fehler.

Insgesamt bin ich sehr enttäuscht von dem Film. Und hoffe jetzt natürlich auf eine Special Extend Version, die vielleicht noch was retten kann. Aber nach den richtig geilen Herr der Ringe filmen und den immer noch sehr guten Teilen 1 und 2 ist das Finale leider ein grandioser Absturz…

P.S. Zumindest konnte man die Raketenwürmer wieder auferstehen lassen. Nette Homage. War doch eine, oder?

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Ruthes Flossen – I like :-)

15. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Und vielleicht lernt EinsLive ja eine wichtige Lektion ;-)

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JohnnyExpress – so stell ich mir Hermes in der Zukunft vor ;-)

6. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Wie könnte Hermes in einer fernen Zukunft aussehen und arbeiten?

Verglichen mit den Sorgen und Nöten die ich bis heute mit der Firma erlebt habe, scheint mir das hier gar nicht so weit weg ;-)

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The Gunfighter – Short Film

6. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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8 absolut geniale Minuten:

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E.O.F.T – Kino mit Überraschungen

1. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern Abend war es endlich so weit: in der Lichtburg Essen konnten wir die aktuelle Ausgabe der E.O.F.T sehen. Und das Gezeigte kann man einfach nur mit absolut umwerfend bezeichnen!

 

Die Filme hatten dabei alle einen sehr unterschiedlichen Charakter und eine  unterschiedliche Qualität. Das war sehr angenehm, weil man so nicht in Gefahr lief, dass einem Langweilig wird. Aber wie auch, wenn man in einem Moment von Russlands höchsten Gebäuden auf die Straße guckt und im nächsten Moment tief unter der Erde durch enge Gänge robbt.

Vor dem eigentlichen Filmgenuss haben wir allerdings im vollbesetzten Kino noch “Reise nach Jerusalem” gespielt. Denn unmittelbar nach Beginn gab es eine Durchsage, es habe eine Technische Störung gegeben und alle mögen bitte das Kino verlassen – was erstaunlich gut geklappt hat und, zumindest twitterte das derwesten, es war auch nur ein “kleineres Problem”:

Für uns war das praktisch: Vorher ganz außen am Rand und vorne am Ausgang sitzend, waren wir unter den Ersten die draußen waren – und darum auch wieder die ersten, die drinnen gewesen sind ;-)

IMG_4503Nachdem wir also plötzlich hinten in der Mitte gelandet waren, haben die Filme noch mal so viel Spaß gemacht. Und an einigen Szenen konnte man hören, dass den Besuchern echt die Luft weg geblieben ist.

Also wer sich für Sport im Freien begeistern kann und noch nicht in der aktuellen Vorführung war: Unbedingt gucken gehen, mit Sicherheit einer der besten Kinobesuche, die man 2014 erleben kann!

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Banff Mountain Film Festival 2015

30. November 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Heute Abend gucke ich in Essen die European Outdoor Film Tour 2014. Und um die Vorfreude noch ein bisschen zu steigern: Die Banff Mountain Film Festival Tour kommt auch wieder nach Essen, nämlich im März:

Für Inhabe der Globetrotter-Card oder Mitglieder im DAV übrigens vergünstigt :-) Also schnell buchen!

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Monsieur Claude und seine Töchter

16. November 2014 2 Kommentare
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Nachem ich von Interstellar so enttäuscht war und Tribute von Panem noch nicht laufen, hatte ich nicht damit gerechnet dieses Wochenende noch ins Kino zu kommen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Gestern Abend um 20 Uhr hat das UCI noch mal “Monsieur Claude und seine Töchter” gezeigt:

 

Wir wollten den Film gucken und hatten ihn dann doch verpasst. Also die Gelegenheit, ihn doch noch mal zu sehen. Und ich muss sagen: es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Denn ich habe selten so herzliche gelacht.

Monsieur Claude spielt mit Klischees. Nein, er badet richtig darin. Und beweist auf wunderbare Art und Weise, dass in (fast) jedem Menschen ein tendentieller Rassist versteckt ist. Denn es ist immer meine Religion, mein Volk, meine Nation, meine Farbe die ich für besser halte, als die des anderen. Und der andere sieht das – dummer Weise – genau so.

Am liebsten würde ich jetzt den ganzen Film zitieren. Da das aber den Rahmen sprengt, fordere ich Euch einfach mal auf, die DVD oder Blueray für den Adventskalender/Nikolaus/Weihnachten vorzubestellen – es lohnt sich für alle, die über einen gesunden Humor verfügen und nicht zu böse sind, wenn man ihnen den Spiegel vor hält. Absolut Top!

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Interstellar

9. November 2014 4 Kommentare
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Ein Film der fast 3 Stunden geht? SciFi mit fremden Welten? Boah ja, denk ich, what can possibly go wrong?

Tatsächlich kann eine ganze Menge schief gehen. Wobei man dazu sagen muss, dass das UCI sein übriges Tat, mir den Kinobesuch zu verleiden.

Interstellar ist ganz großes Kino – und ganz großer Mist. Sieht man mal von den teilweise beeindruckenden Bildern ab, ist die Story so hohl und unlogisch, dass einem das Gehirn aus den Ohren fliehen will. Das wäre ja vielleicht noch zu verschmerzen, wenn der Film nicht soooooo gnadenlos langweilig wäre.

Das Ergebnis?

Wir sind zur Zwangspause (danke UCI) nach Hause gefahren. Und schauen uns das Ende vielleicht irgendwann auf Blue-Ray an. Aber erst, wenn es die DVD für unter 8€ gibt.

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