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Archiv für die Kategorie ‘film’

Wer von Euch ist die Bundeskanzlerin?

3. Februar 2016 Keine Kommentare
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Hateful Eight

2. Februar 2016 Keine Kommentare
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Was gab es nicht für Geschichten rund um den 8. Film von Tarantino. Und erst die Kritik: Vom besten Film aller Zeiten bis hin zum schlechtesten Film aller Zeiten. Was soll man denn da glauben?

Am Besten gar nichts und so ergab sich für mich gestern die Möglichkeit den Film in OV in Duisburg zu sehen. Um es vorweg zu nehmen: Das UCI hat es natürlich wieder versaut und eine Pause(!) mitten in einem Dialog(!) eingebaut. Aber nun ja, es geht ja um den Film.

Und was für ein Film.

Schon die scheinbar nie enden wollende Anfangsszene zieht einen sofort kilometertief hinab in die Geschichte, aus der man dann auch nicht mehr heraus kommt. Das fasziniernede Gefühl das der Film vermittelt ist eine absolute Unaufgeregtheit verbunden damit, dass einem nicht langweilig wird. Dieser Tanz auf der Rasierklinge ist Tarantino gelungen. Und er hält es aufrecht bis zum „Shoot Out“, der unweigerlich kommt.

Dann macht der Film aber meiner Meinung nach einen Fehler, den andere Filme auch schon vor ihm gemacht haben: Er läßt es nicht gut sein. Dort wo er hätte zu Ende sein können (sollen? müssen?) klebt Tarantino einen neuen Subplot an und katapultiert den Zuschauer vor den Anfang des Films den er gerade gesehen hat, um dann dem Ende das man erlebte ein weitere hinzu zu fügen.

Wenn man davon aber mal absieht, ist der Film ausgesprochen gut und sehenswert. Ich bezweifel allerdings das die deutsche Synchronisation dem gerecht wird, was die englische Vorlage bietet. Alleine die inflationären Gebräuche von Nigger und Bitch werden es kaum in die deutsche Fassung schaffen und weite Teile des Filmes leben eben von der Interaktion der wirklich liebevoll (über-)gezeichneten Figuren.

Vielleicht schaue ich mir die deutsche Fassung noch mal an. Für die englische Version aber: Wer sich nicht schnell ekelt und Gewaltorgien nach dem Vorbild von Kill Bill hinnehmen kann, der kann sich den Film durchaus ansehen. :-)

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Zoolander 2 – I don’t even know where to begin

28. Januar 2016 Keine Kommentare
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Also… entweder… oder. Vermutlich aber.

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Die 5. Welle

26. Januar 2016 Keine Kommentare
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Am Sonntag war ich mal wieder im Kino und auf dem Programm stand „Die 5. Welle“ nach dem gleichnamigen Buch. Und das Buch reiht sich nahtlos in die aktuelle Welle (no pun intended) der Bücher ein, in denen junge Menschen gegen das Ende der Welt kämpfen – mehr oder weniger. Sei es Panem oder das Labyrinth, die Ähnlichkeit ist da.

Was mir an dem Buch und dem Nachfolger jedoch gefallen hat war die Idee, eine Invasion durch Außerirdische ganz ohne Außerirdische statt finden zu lassen. Wie das funktioniert, könnt Ihr im Buch oder Film erfahren.

Der Film ist dann auch eher „normale“ Kost. Ein paar Dinge aus dem Buch wurden weg gelassen (z. B. die Vernichtung des Flüchtlingscamp), andere Dinge betont (die „Beziehung“ zwischen den Hauptdarstellern) und so wird der Film sehr stark auf ein jugendliches Publikum ausgerichtet, am Besten in der Pubertät.

Gleichzeitig aber hält man sich überraschend gut an der Buchvorlage und die Besetzung der wichtigen Rollen scheint mir auch durchaus gelungen.

Das führt zu der kuriosen Situation, dass der durchschnittliche Erwachsene den Film vermutlich zu oberflächig findet. Während Teens ihn vermutlich nicht spannend genug finden. Und alle zusammen nicht verstehen, dass es ja quasi nur der Prolog zu einer längeren Geschichte ist.

Ist der Film daher schlecht?

Ich denke nicht. Er leidet einfach massiv unter einer versuchten Zielgruppen-Orientierung. Dafür aber erzählt er halt im Wesentlichen was im Buch stand. Und hat es damit im jungen Jahr auf Platz 2 meiner Kino-Charts geschafft.

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Point Break – wenn Extremsport langweilig wird

24. Januar 2016 1 Kommentar
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Am Freitag hatte ich das „Vergnügen“ Point Break zu schauen. Eigentlich war meine Hoffnung viele Szenen zu sehen, die auch von RedBull.TV kommen könnten – denn genau die Sportarten die in der Vorschau gezeigt wurden, sind ja deren Domäne. Und wenn man schon im Dschungel, am Meer und in den Bergen drehen wird, was kann da schon schief gehen?

Leider überrascht der Film negativ. Nicht nur durch die wirklich, wirklich schlechten Greenscreen-Szenen zum Beispiel beim Wingsuit fliegen – das erinnerte schon stark an die Puppenfilme von früher. Sondern auch weil die Story langweilig, unlogisch und extremst vorhersehbar war. Dazu noch eine absolut oberflächige Betrachtung der Darsteller und deren wirklich schlechte Performance. Oder anders gesagt, das einzige was auffiel waren die Brüste der weiblichen Hauptrolle.

Dieses Kinojahr fängt wirklich nicht gut an, wenn der beste bisher gesehehen Film „Ich bin dann mal weg“ gewesen ist. Daher gehe ich gleich schön „Die 5. Welle“ gucken und hoffe das der was taugt. Allerdings schwindet die Hoffnung 😉

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Große Bilder werfen ihren Schatten voraus: Suicide Squad

20. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Für die Freunde des gepflegten Horrors

14. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Handlungsanweisung:

  1. Kopfhörer aufsetzen
  2. Vollbild
  3. Schön laut machen

 

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Ich bin dann mal weg

11. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wer mich kennt, der weiß das ich kein Freund deutschen Kinos bin. Egal wie sehr wir es versuchen, wir können einfach nicht Film.

Um so irritierter waren meine üblichen Kino-Begleiter, als ich vorschlug „Ich bin dann mal weg“ zu schauen. Die Verfilmung des Buches von HaPe Kerkeling.

Ich hatte das Buch nicht gelesen. Ich hatte auch den Trailer nicht gesehen. Alles was ich wußte war ganz grob um was es ging und das HaPe nicht HaPe spielen würde. Alles darüber hinaus? Keine Ahnung.

Was mich motiviert hat ist sicherlich mein eigener Wunsch nach Draussen. Nach Weg. Nach und Tschüss. Aber reicht das? Und sicherlich spielte auch eine Rolle das ich kürzlich „Picknick mit Bären“ gesehen habe.

Und so ging es gestern ins Kino, und der Saal war überraschend voll.

Fangen wir mit den negativen Dingen an: Die Deutschen können keinen Film. Schon gar nicht wenn es darum geht gute, geeignete Schauspieler zu finden. Das war schon unangenehm. Und der Film geht sehr grenzwertig in Richtung: „Finde Gott und alles wird gut“. Aber nur grenzwertig.

Denn kommen wir zu dem positiven Überraschungsmoment: Mit einigen kleinen, gut gesetzten Szenen zum Lachen und einigen, gut gesetzten Szenen zum Bedrückt sein und vielen guten Szenen zum Nachdenken ist der Film wirklich gut geworden. Er ist nicht langatmig oder langweilig und er schafft es, ein Kino komplett zu entspannen.

Schönes, greifbares Moment dessen war, als beim Nachspann einfach niemand aufstand.

Was bleibt jetzt als Fazit?

Erstens: ich hab das Buch bestellt.

Zweitens: Vielleicht können die Deutschen ja doch Film. Zumindest ein bisschen.

Und wer mal was völlig anderes sehen will, sollte sich durchaus mal diesen Film ansehen. Wenn man keine Action und Spannung erwartet, sondern einen Reisebericht nach Spanien und zu sich sehen will, ist man genau richtig. Und man lernt einen HaPe Kerkeling kennen, der vielen vermutlich bis heute völlig verborgen geblieben ist. Zumindest mir.

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Star Wars: Das Erwachen der Macht

24. Dezember 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Das meine Kino-Crew mit mir Heilig Abend noch Star Wars gucken geht, fand ich geil. Also Karten für ein Schweinegeld gekauft und ab ins Kino. Zwei Stunden Star Wars.

Oder wie wir sagen würden: 2 Stunden kaum erträgliche Langeweile.

Ehrlich, das einzige was man dem Film zu Gute halten kann ist, dass die neue Hauptdarstellerin nett anzusehen ist. Ansonsten ist der Film nicht nur über alle Maße schlecht. Er hat noch ein viel größeres Problem:

 

Es gibt nichts, aber auch gar nichts neues. Klar die Gesichter sind anders aber ansonsten wirkt der Film wie eine Sammlung alter Star Wars-Filme. Ohne Spoilern zu wollen: Das hatten wir alles schon  mal. Die Brücke, der Graben, der Reaktor. Der Sohn, die Beziehung. Oh diese Schmerzen.

Dazu kommt dann noch das der Film tatsächlich so ist wie man ihn sich von Walt Disney vorstellen würde: Weich, seicht und ohne jede Emotion, die irgendein Kind verstören könnte.

Dazu dann noch ein Gollum auf dem Thron und ein Ring der seinen Herrn, sorry ein Laserschwert, dass seinen Jedi ruft.

Und der finale Bosskampf? Den konnte man schon vor ein paar Jahren sehen:

Leute, egal wie sehr Ihr Star Wars liebt. Wie sehr Ihr Euch ein Widersehen wünscht. Wie leidensfähig Ihr seid. Tut Euch diesen Film nicht an. Er ist einfach schlecht.

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Wie Endgeil Ist Das?

14. Dezember 2015 Kommentare ausgeschaltet
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NoPro – be average

29. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
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The Hunger Games: Mockingjay 2

22. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Als Fan der Bücher, habe ich mich natürlich auf das filmische Ende der Geschichte um die Tribute von Panem gefreut. Und inzwischen läuft es ja und in Form eines Double-Features habe ich es mir letzte Woche angesehen.

Was man dem Film zu Gute halten muss ist, dass er sich weiter schön an der Buchvorlage orientiert und das diesmal die Grausamkeiten der Fallen besser inszeniert werden als im zweiten Film. Und natürlich herrscht wie im ersten Teil von Mockingjay eine Stimmung von Krieg,  Vernichtung und Leid. So weit, so gut gemacht.

Allerdings bin ich nachhaltig überrascht davon, dass der Film in seinen Bildern nicht mit den Vorgängern und mit dem, was heute üblich ist, mithalten kann. Das sei an einem Beispiel beschrieben: Viele der Szenen sind durch eine Aufnahme des Profils oder Portriats des oder der Protagnoisten geprägt. Aber nur das halbe Bild, die andere hälfte wird von dem unscharfen Hinterkopf der Person in Beschlag genommen, mit der gerade gesprochen wird.

Das mag ein oder zwei mal funktionieren. Leidet aber schon per se darunter, dass 3D-Filme oft sehr dunkel sind (wegen des Lichtverlusts durch die Polarisations-Brillen) und führt dazu, dass man in vielen Szenen eine hälfte des Bildes von einem matschigen etwas verdeckt sieht.

Überhaupt scheinen die Macher das mit dem 3D nicht ganz so im Griff zu haben. Für einen Film dessen Merkmal die räumliche Tiefe sein soll, kommt er erstaunlich flach daher.

Und inhaltlich…. also ich sag mal die letzte Szene ist definitiv über. Aber sowas von.

Insgesamt bin ich also zwiegespalten. Zwar ist der Film ein guter Abschluss, er weißt aber einige gravierende Mängel auf. Was Euch aber nicht abhalten soll, ihn zu gucken 😉

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Scouts vs. Zombies

15. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Überrascht es mich, dass niemand mit mir diesen Film sehen wollte?

Natürlich nicht :-)

Denn mal ehrlich, wer in einen solchen Film geht, der erwartet das es böse wird. Richtig übel. So „sollen wir nicht lieber nach Hause gehen“-schlecht.

Es gibt nur eine einzige Ausnahme und das war Zombieland. Warum also das Geld für ein Ticket verschwenden. Auf der anderen Seite… was ist wenn es eine Ausnahme wie Zombieland ist und man sie verpasst?

Also bin ich alleine ins Kino und war überrascht, dass doch ziemlich viele Leute, vor allem auch jüngere Paare mit mir im Saal saßen. Na nu?

Und dann kommt der Film. Das Amüsante an ihm ist, dass er sich ernsthaft bemüht, zwischen Zombies und Klamauk eine Geschichte über Freundschaft und das Erwachsen werden zu erzählen. Dabei konzentriert er sich weniger an den Details wir Zombieland, dafür mehr auf die zwischenmenschlichen Interaktionen.

Und was soll ich sagen?

Ich war tatsächlich amüsiert und gut unterhalten! Der Film ist deutlich besser als sein Name und viel besser als es der Trailer erwarten lassen. Er ist nicht so gut wie Zombieland, aber auf einem guten zweiten Platz unmittelbar dahinter. Vollkommen sinnfrei, unlogisch und banane – aber eben unterhaltsam.

Wobei er mich schon hatte, als das Titellied Black Widow war… und die Raumreinigungsfachkraft mit Wishmop und Kopfhörern… aber ich will nicht zu viel verraten. Schaut ihn euch einfach an :-)

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SPECTRE

9. November 2015 1 Kommentar
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Wie viele andere Menschen auch bin ich der Meinung, dass Daniel Craig nicht der beste Bond ist. Zu unterkühlt, zu emotionslos, zu distanziert.

Trotzdem gucke ich natürlich alle Bond-Filme auch mit ihm. Und auch wenn M jetzt ein Mann und Q ein Teenager ist. Bond gucken gehört einfach dazu…

Und dann kam „SPECTRE“.

Und was soll ich sagen?

Vielleicht einfach nur, dass der Film genial ist. Vielleicht nicht der Beste aller Bond aber mit Sicherheit einer der Besten. Und ganz sicher der Beste mit Craig, den  ich bisher gesehen habe.

Das liegt nicht nur an den Bildern, denn wie alle James Bond ist auch SPECTRE gnadenlos perfekt inszeniert. Es liegt an der Story.

Denn merkwürdiger Weise ist die zwar absolut vorhersehbar. Aber die Macher trauen sich etwas Neues, nämlich die Kontext-Bezogene Erzählweise dahingehend zu erweitern, dass SPECTRE eine Klammer um die bisherigen Craig-Bond-Filme legt. Und das ist außerordentlich gelungen.

Plus natürlich einem durchaus sehenswerten Bond-Girl.

Also?

Dringende Guck-Empfehlung!

 

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Der Marsianer

3. November 2015 3 Kommentare
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Ich muss zugeben, ich hatte ein bisschen Angst vor dem Film. Der Grund dafür war der Regisseur Ridley Scott:

Scott verbinde ich mit Alien-Filmen. Mit Action. Mit Spannung. Mit Adrenalin. Während dessen ist das Buch „Der Marsianer“ auffallend unauffällig. Denn weil der Protagonist ein Wissenschaftler ist, beschreibt er von Anfang an seine Erlebnisse mit einer besonderen, manchmal schon distanzierten Nüchternheit. Kann Scott sowas umsetzen, ohne es zu einem Action-Streifen zu machen?

Stellt sich heraus: Er kann. Und er macht.

Tatsächlich versucht der Film, den Stil des Buches nachzuahmen. Das gelingt nicht immer und droht ab und an in Klamauk abzudriften. Im Großen und Ganzen aber ist es wohl gelungen.

Der Kürze der Zeit die ein Film hat, ist es dann auch geschuldet das ganze Kapitel hinten rüber fallen. Das mag für einen Film verzeihlich sein, zumal die weggefallenen Elemente meiner Meinung nach nicht  zum Gelingen des Films notwendig waren.

Jetzt könnte man meinen, der Film sei ein guter Film. Und das ist er auch.

Er hat nur einen Haken:

„Der Marsianer“ ist ein Buch, in dem ein Mensch ums Überleben kämpft und der Antagnoist ein ein ganzer Planet. Von daher ist unser Held zwar am Ende siegreicher Überlebender – aber zu einem Preis. Denn er muss um jedes bisschen (Über-)Leben kämpfen und nichts wird ihm geschenkt. Im Grunde genommen ist das Buch eine Liste von Misserfolgen, aus denen der Wissenschaftler die wenigen Erfolge ableiten kann, die sein nacktes Überleben sichern.

Und sieht man mal von der kleinen Explosion ab: Nichts davon spiegelt sich im Film. Die verzweifelte Suche nach Kontakt, die Mühen mit dem Rover, die Probleme mit den zum überleben wichtigen Systemen der Station – all das blendet der Film aus. Der Marsianer versucht, dem Marsianer gelingt, der Marsinaer macht. Das ist der eine, aber auch der alles entscheidende Unterschied, der aus einer gelungenen Buchverfilmung eben doch nur Popcorn-Kino macht.

In sofern: Ein guter Film und eine verpasste Chance.

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