Archiv

Archiv für die Kategorie ‘film’

Heaven’s Gate

15. August 2014 Keine Kommentare
No Gravatar

Gestern waren wir im Cinemaxx in Essen und haben uns “Dream of Flight” und “Heaven’s Gate” angesehen. In dem Doppel ging es um den Traum vom Fliegen:

Der erste Film, den Google merkwürdiger Weise vernachlässigt, ging es um einen unglaublich talentierten Gleitschirmflieger, der an den verschiedensten Orten seine Flüge zeigt: Vom Eis des Mont Blanc zu Südamerikanischer Wüste bis hin zu den weißen Villen auf Santorini. Schon beeindruckend und wirklich tolle Bilder.

Heavens’s Gate zeigt dann die Vorbereitung und Durchführung der ersten “Durchsegelung” des Heaven’s Gate in China in einem Wingsuit. Den Flug kannte ich schon, RedBull weiß ja wie man sowas vermarktet. Trotzdem ist die Dokumentation absolut gelungen und zeigt, wie viel Aufwand in so einem Projekt steckt.

Leider scheint es nur diesen einen Termin gestern Abend gegeben zu haben – und mit uns waren noch 3(!) andere im Kino. Absolut unangebracht, denn die Bilder auf der großen Leinwand, das ist schon der Hammer. Solltet Ihr also mal in (Programm-)Kinos auf die Filme stoßen: Das ist bestens angelegtes Geld. Absolut top!

Kategorienfilm Tags: ,

The Signal

20. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Dieses Jahr habe ich im Kino schon viele Filme gesehen, die mich unangenehm überrascht haben. Das macht sich auch bei der Frequenz meiner Kinobesuche deutlich: Es sind weit weniger als letztes Jahr. Vergangene Woche aber wollte ich unbedingt ins Kino und der einzige Film, der in Frage kam, war “The Signal”. Und das auch nur wegen des Plakat-Motivs und L. Fishburn.

Also ab ins Kino.

In dem Saal war außer uns 3 noch ein vierter Gast. Ich mag leere Kinos ;-)

Tja… und was soll ich jetzt sagen?

Ich persönlich halte den Film für eine der positiven Überraschungen des Jahres. Ganz klar low Budget und nicht frei von Ideen-Klau bei Produktionen zwischen Blair Witch Project und Dr. Who. Aber trotzdem überaus sehenswert und sehr tiefgründig.

Bei uns viel die Wertung 2 zu 1 aus: eine mochte den Film nicht, wir Männer mochten ihn sehr. Und das er funktioniert liegt auch daran, dass wir danach noch eine ganze Weile darüber diskutiert haben. Insofern kann man eigentlich nur sagen, dass SciFi-Freunde die Lust haben sich auf etwas Neues einzulassen, sich den Film unbedingt anschauen sollten.

Kategorienfilm Tags: ,

A Million Ways To Die vor Langeweile

4. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

“Von dem Typ, der TED gemacht hat”. Das hätte mir eine Warnung sein sollen. Auch, dass der Typ die Hauptrolle spielen wollte, Regie geführt hat, dem Film produziert hat und was weiß ich nicht alles. Das hätte mir eine Warnung sein sollen.

Dummerweise war der Trailer, der damals im Kino lief echt viel versprechend. Und dummerweise habe ich den deutlich “ehrlicheren” Trailer erst 30 Minuten vor dem Film gesehen.

Tatsache ist, dass ich entsetzt bin über was für einen Stuss die anderen Kino-Besucher lachen konnten. Tatsache ist auch, dass ich den Film unglaublich unerträglich fand. Tatsache ist auch, dass wir den Film deutlich vor dem Ende verlassen haben: Prädikat UN ER TRÄG LICH.

Wobei… eine coole Szene gab es dann doch. Das war als der eine wahre und echte Doc Brown mit dem DeLorean auftauchte.

Aber das war auch wirklich die einzige sehenswerte Szene.

Kategorienfilm Tags:

Tyrion’s Speech – ich lachste härter als politisch korrekt wäre ;-)

17. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kategorienfilm, unsinn Tags:

Zulu

13. Mai 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Leider kann ich nicht sagen,  dass das Kino-Jahr endlich besser wird. Aktuelle Enttäuschung: ZULU

Der Film ist erstklassig besetzt und behandelt ein sehr spannendes Themenfeld. Nicht nur die Kriminalität in Südafrika, sondern auch ethische, moralische und gesellschaftliche Fragen, die einen spannenden Plot versprechen.

Leider übernimmt sich der Film damit, wie sich auch die Schauspieler übernehmen. Selbst Bloom, sonst so souverän, verkörpert seine Rolle nur unzureichend. Dazu kommen wirklich, wirklich schlechte Dialoge, bei denen ich hoffe, dass es an der Synchronisaton liegt – ich muss mir das noch mal auf DVD anhören.

Auch der Versuch, den Film dann in simultane Handlungsstränge zu spalten und am Ende wieder zusammen zu führen, misslingt.

Das Ende allerdings, jenseits aller moralischen Fragen entschädigt dann ein wenig. Denn man hat sich getraut, kein klassisches Happy End zu zeigen, sondern man zeigt ein Ende, wie es der Geschichte angemessen erscheint.

Im Fazit ist der Film also nicht richtig schlecht – aber eben auch alles andere als gut. Vielleicht für einen DVD-Abend geeignet, weil es auch nicht schadet, wenn man sich zwischendurch in der Küche was zu Essen macht ;-)

Kategorienfilm Tags: ,

Trancendence

6. Mai 2014 1 Kommentar
No Gravatar

Dieses Jahr kommen wir deutlich weniger ins Kino als 2013. Deswegen erfolgt die Wahl der Filme auch viel selektiver als in Jahren, in denen wir fast alles gucken was läuft.

Filme mit Johnny Depp sind meistens gut (vor allem für die Frauen ;-) ) und Filme über die gesellschaftliche Verschmelzung von Netz, Maschine und Mensch auch (vor allem für die Männer). Wenn also ein Film beides bietet, sollte man ihn sehen. Oder nicht?

In dem Fall: Nein, sollte man nicht.

Für einen Film mit Johnny Depp kommt dieser erstaunlich flach daher und bietet weder tiefgründigen Humor, noch ordentliche Spannung. Für einen Film, der ein wahnsinnig spannendes Feld erorbern will, dass leidenschaftliche ethische und moralische Diskussionen erfordert, kommt der Film noch viel Flacher daher.

Statt dessen eine seichte Liebesgeschichte mit dramatischem Ende. Dramatisch im Sinne von Drama. Nicht im Sinne von Aufregend. Und darüber hinaus ist die ganze Geschichte gestückelt, gerafft und voller unsinnger Logikfehler, die mein Hirn haben sich in einem rosa Wölkchen verpuffen lassen.

Ganz klares Fazit: Schon im Mai einesn der schlechtesten Filme 2013 gefunden! Auf keinen Fall gucken – nicht mal auf DVD.

Kategorienfilm Tags: , ,

The Leftovers

29. April 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ohhh…. das könnte echt gut werden!

 

Kategorienfilm Tags: ,

Grand Hotel Budapest

20. März 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Es gibt Filme, die möchte man schon sehen, weil Bill Murray mitspielt. Und es gibt Filme, die trotz Stars wie Bill Murray oder Owen Wilson mitspielen. Dann gibt es natürlich noch die Filme, die am “Mainstream” total vorbei gehen. Und Grand Hotel Budapest ist alles drei.

Gestern Abend war mal wieder Kino angesagt und wir haben uns im Filmforum genau den Film ausgesucht. Und ich weiß auch eine Nacht später noch nicht genau, wie ich eigentlich darüber schreiben will.

Klar, die Bilder sind perfekt. Die Schauspieler sind perfekt. Die Story kurios. Aber das allen reicht nicht aus, um den Film zu beschreiben. Kann ein Film über alle Maße witzig sein, auch wenn man kaum lacht? Kann ein Film tragische Elemente haben, ohne das man traurig wird? Kann Spannung ohne Spannungsbogen funktionieren?

Grand Hotel Budapest ist mit Sicherheit der erste Film einer neuen Generation von Filmen, die über Storytelling und intensive Bilder den Zuschauer in eine emotionale Achterbahn packen. Und die Achterbahn hält den Zuschauer in seinen Bann, ohne mit Loopings und Stürzen zu überfordern. Man sitzt einfach da, läßt die Bilder auf sich wirken, geht mit der Story und nach 100 Minuten…

stellt man fest, dass der Film leider vorbei ist.

Und man fragt sich, was man da gerade gesehen hat.

Im Fazit ist der Film also ganz großes Kino. Und wer die Chance hat, sollte ihn ansehen!

The impossible texting & driving test

4. März 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ohne Worte ;-)

Kategorienfilm Tags:

Banff Mountain Film Festival World Tour

24. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Es gibt ja Titel, die kann man sich gar nicht ausdenken ;-)

Wie auch immer, wir waren gestern auf Einladung von Vaude in Essen beim Banff Mountain Film Festival und haben uns dort beeindruckende Filme angeschaut.

Auch wenn wir den einzigen MTB-Film im Programm schon von Youtube kannten, hat sich der Besuch voll gelohnt. Wer Action und Menschen am Limit erwartet, ist hier nur bedingt richtig. Natürlich ist auch Extremsport Thema der kurzen Filme (5-25min), aber insgesamt sind die Bilder eher ruhig und unaufgeregt.

Besonderes Highlight war für uns der Film “Keeper of the Mountain”, ein Film über Miss Elisabeth Hawley. Und wenn man hier nicht ganz doll aufpasst, steht einem schnell das Pipi in den Augen. Auf der anderen Seite der Skala steht Sufferfest, der die Neigung des Menschen sich Leid zu verschaffen, wunderschön zeigt und einem die Möglichkeit gibt, sich davon zu überzeugen, dass auch andere bescheuerte Ideen hat.

Das ist auch ganz gut, dass man mal lachen kann. Denn eigentlich vergeht einem das Lachen am Anfang des Films, wenn man mit den “Strems of Consequence” konfrontiert wird: Wie multinationale Konzerne eines der letzten intakten Kleinode der Welt, Patagonien, bedrohen.

Somit deckt das Festival eine perfekte Mischung aus ernst und kritisch über lustig und spannend bis hin zu… ja, man muss es sagen, nackter Haut ab. Und ist damit überaus sehenswert.

Wer die Gelegenheit hat, sollte sich unbedingt noch schnell Karten besorgen – das Geld ist hervorragend angelegt!

(Und jetzt die spannende Frage: 2015 nach Patagonien oder doch wieder Banff?)

The Wolf of Wall Street

3. Februar 2014 7 Kommentare
No Gravatar

Eigentlich mag ich Leonardo Di Caprio nicht gerne sehen – der ist mir einfach nicht gut genug… aber ich wollte “The Wolf of Wall Street” sehen.

Da muss man dann halt abwägen. Und ich entschied mich für den Film und das war gut…

Mit seinen fast 3 Stunden ist der Film natürlich ein Schlachtschiff. Was sich leider auch in den Preisen niederschlug: für die 18 Uhr-Vorstellung am Samstag wollte das Cinemaxx unfassbare 30€ für 2 Karten haben, um 19 Uhr immer noch 25€. Da möchte man eigentlich gleich reiß aus nehmen.

Gerechtfertigt ist der Preis leider nicht, denn der Film ist durchaus auch auf DVD/Blueray genießbar. Keine audiovisuellen Super-Effekte.

Die braucht er aber auch gar nicht, denn er lebt aus der Geschichte heraus. Dabei mag man ihm ankreiden, dass er an vielen Stellen sehr oberflächlich bleibt, wenn es z. B. um dem Drogenmissbrauch oder reichlich merkwürdige Sozialsysteme geht (ich will nicht zu viel verraten).

Auf der anderen Seite aber wird die Geschichte gerade durch diese oberflächliche Ich-Perspektive ganz besonders intensiv – weil es ein Gefühl dafür vermittelt, wie das alles gewirkt hat… es kam einfach so.

Leider konnte aber auch in diesem Film wieder nicht auf “Leo und das Leiden der Frauen” verzichtet werden – da war ich echt sauer. Aber wenn man das übersieht, ist Wolf of Wall Street ein echt guter Film. Trotz, vielleicht auch ein bisschen wegen, Leonardo Di Caprio.

 

Kategorienfilm Tags: ,

Zwei vom alten Schlag

22. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ich gebe es ja zu: Offensichtlich habe ich eine Vorliebe für Filme mit den alternden Helden meiner Jugend. Also bin ich natürlich auch in den neuen Film mit Stallone und De Niro gegangen:

Außerdem spielt auch Kim Basinger mit, und als pubertärer Bub war sie es ja, die… äh zurück zum Film:

Boxen und Stallone ist ja so ein Dauerthema irgendwie. Und nicht immer wird das Thema ernst angegangen. In dem Film ist es anders, denn es geht hier sehr ernst um zwei alternde Männer, die ihre Rivalität nie richtig ausleben und beenden konnten. Das diese Rivalität sich dann nicht nur auf den Ring erstreckt, sondern auch auf die Frau, ist nur eine Randnotiz.

Jetzt ist es allerdings genau diese Randnotiz, die dem Film schadet. Denn die Dreiecksbeziehung De Niro, Stallone und Basinger erweist sich als fragiles Element des Filmes, das auf der einen Seite nur Fragen aufwirft, um sie nicht zu beantworten. Auf der anderen Seite versucht dieser Erzählstrang Tiefe zu vermitteln und scheitert daran kläglich.

Das liegt allerdings zu einem großen Teil an Jon Berntahl, der den Sohn von De Niro und Basinger spielt. Und genauso fehlbesetzt ist, wie in The Walking Dead. Und das ist übel. Zumindest in sofern, als das ich jetzt schon viel zu viel negatives geschrieben habe, was einen völlig falschen Eindruck vermittelt.

Denn der Film ist eigentlich wirklich sehenswert. Auch und gerade wegen des moralischen Dilemmas, in das sich De Niro manövriert. Und ohne zu viel zu verraten: Auch wenn ich mir das Ende beim Gong zur ersten Reihe erwünscht hätte, ist das Ende das Peter Segal dem Film verpasst, durchaus befriedigend.

Wer also bei dem Wetter nicht weiß was er machen soll: Der Film schadet nicht.

Kategorienfilm Tags:

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

22. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Der erste Kinobesuch 2014 führte mich in die erstaunliche Welt des Walter Mitty, gespielt und realisiert von Ben Stiller:

Ich bin bei Filmen von und mit Stiller immer vorsichtig – nicht immer sind die sehenswert. Und wenn mich jetzt jemand fragen würde, warum ich damals nach dem Trailer überlegt habe den Film zu sehen, ich weiß es nicht.

Tatsächlich war ich aber überrascht – und das ausgesprochen positiv.

Nicht nur macht Ben Stiller in dem Film eine gute Figur – auch die Storyline mag trotz der etwas dick aufgetragenen Liebesgeschichte zu gefallen. Das alles ist aber nichts gegen die Bilder…. hach… damit kann man mich ja offensichtlich locken: Grönland, Island, Himalaya… ich glaub ich will nach Island :-)

Sehr gut gefallen hat mir übrigens auch Sean Penn. Der kommt zwar nur kurz vor, ist aber richtig authentisch in seiner Rolle.

Ich denke mal, der Film ist einer der Filme 2014, die leider total unter dem Radar bleiben werden. Hat er nicht verdient…

Kategorienfilm Tags:

Der NSU-Prozess als Film

6. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Die Süddeutsche Zeitung hat ein interessantes Projekt gewagt: Die Protokolle des NSU-Prozesses wurden vertont – quasi als Hörbuch. Das ist mit Bild unterlegt, um den Sprechern die Alias-Rollen zuzuweisen. Das hat was:

Kategorienfilm Tags:

Banff Mountain Film Tour

4. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Nachdem uns damals die Jule zu “Ohne Limit” nach Essen ins Kino gelockt hat, versuche ich es jetzt mal umgekehrt und locke Euch am 23. Februar nach Essen. Denn dann wird dort im Astra Theater zwei Mal die Banff Mountain Film Tour zu Gast sein:

Vielleicht sehen wir uns in der 20 Uhr – Vorstellung? Karten lassen sich online buchen und sind dann 2€ billiger als an der Abendkasse. Wichtig: Inhaber der Globetrotter-Card und des Deutschan Alpenvereins kriegen einen netten weiteren Rabatt von 2€!

Kategorienfilm, Kino, klettern Tags: , ,