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Archiv für die Kategorie ‘film’

Und das poste ich jetzt auf Facebook *irres kichern*

9. Oktober 2017 Keine Kommentare
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IT

2. Oktober 2017 1 Kommentar
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Am Sonntag hatte ich die Gelegenheit, „IT“ in OV in Duisburg zu sehen. Dafür habe ich sogar eine Cache-Tour vorzeitig beendet 😉

Es war eines der ersten Bücher, die ich von Stephen King gelesen habe und es war grauenvoll…. gut. Ich habe es verschlungen, denn die Geschichte um die Loser/Lover war absolut beeindruckend.

Die Neuverfilmung lehnt stark am Vorgänger von 1990 an und erlaubt sich. Das ist erst mal nicht schlecht. Allerdings konnte der originale Film mich nicht vom Hocker hauen, weil einfach zu viel aus dem Buch fehlte. Dafür war die Spannung sehr subtil und prägend.

Das ist auch der größte Unterschied zum neuen Film: Während der IT im ersten Film nur sehr sparsam eingesetzt wurde, ist er im neuen Film quasi omnipotent. Und wo man früher auf subtilen Horror gesetzt hat, setzt man heute auf CGI und teilweise auch Splatter-Momente.

Das Problem dabei ist, dass die immer wieder auftauchenden Horrorgestalten – so genial sie auch animiert sind – schnell an Reiz verlieren. Dass der neue IT trotzdem ein guter Film ist, liegt an etwas anderem:

Er ist als erster Teil konzipiert und dreht sich nur um den Clubder Loser/Lover und wie sie sich treffen. Das ist richtig schön und mit ausreichender Zeit erzählt, so dass man auch als außenstehender und nicht lesender Mensch ein Gefühl für die Welt bekommt, die King hier geschaffen hat.

Das dabei das wahre Wesen von IT etwas zu kurz kommt, ist fast schon Nebensache, denn der Boss-Fight am Ende ist trotzdem spannend zu sehen. Und das Ende macht auch Lust auf den zweiten Teil.

Insgesamt also ein Film, den man durchaus gucken kann – auch wenn man das Buch gelesen hat. Und das macht ihn schon zu was besonderem. Man sollte den Film aber nicht gucken, wenn man keine Splatter-Szenen mag. Das eine oder andere abgerissene Gliedmaß inklusive.

Übrigens: Ich finde den Film wirklich gut besetzt – ganz ohne Stars  können die Jungs und Mädchen sich auf der Leinwand entfalten und ich finde, dass die Auswahl der Charaktere wirklich nah an die Vorstellungen kommt, die man sich nach dem Buch macht.

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Kingsman 2

24. September 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Ende März 2015 lief im Kino Kingsman – und der war ausgesprochen gut und sehenswert. Also kam natürlich Kingsman 2 auch auf die Liste für dieses Jahr.

Ich hatte mir im Vorfeld ein paar Gedanken gemacht. Vor allem die „Veramikanisierung“, die man schon sehr schön im Trailer sieht, machte mich nervös. Denn erinnert Ihr Euch noch an Transporter? Der war cool. Aber erinnert Ihr Euch noch an Transporter 2? Nein? Eben, das war die veramikanisierte Fortsetzung, die so unsagbar schlecht war, dass man sie sofort vergaß.

Und Kingsman 2?

Um es kurz zu machen: Meine Befürchtungen waren berechtigt. Und wenn man von sehr wenigen humorigen Stellen  absieht, ist Kingsman 2 ein grottenschlechter Film geworden. In dem schon die Handlung so durchgeknallt gaga ist, dass selbst ein Elton John im Federkostüm sie nicht zu retten mag. Von den teilweise absurd schlechten schauspielerischen Leistungen der Darsteller mal ganz abgesehen.

Auf der anderen Seite erobert Kingsman einen Top-Platz. Auf der Liste der schlechtesten Filme 2017.

Mögen kann man den nur, wenn man auf billige Flachwitze und die eine „erotische“ Szene steht. Ansonsten ist das Geld für die Karte besser in den Dönerladen VOR dem Kino investiert, als IM Kino.

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The Dark Tower – im Kino

15. August 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Die Bücher rund um den Dunklen Turm von Stephen King sind ziemlich spannend. Wenn man lange Geschichten mag, denn alleine die eigentliche Serie hat 7 Hauptbücher und mehrere Nebengeschichten. Dazu kommt, dass nach dem Lesen vom Turm viele andere King-Bücher gelesen werden wollen, die irgendwie mit dem Turm verbunden sind.

Und das ins Kino bringen? Auf die Leinwand? In einen Film von gerade mal 90 Minuten? Muss das nicht schief gehen?

Um es kurz zu machen: Ich hatte eine Katastrophe erwartet.

Und wurde überaus positiv überrascht. Denn der Film ist besser, als sein Ruf.

Klar, auf der einen Seite werden die Hardcore-Fans enttäuscht sein, denn jeder hat irgendwie eine Vorstellung davon,  wie die Bücher verfilmt werden können. Und dann wollen noch Leute ins Kino gelockt werden, die die Bücher nicht gelesen haben. Das ist nicht leicht, andersherum hat Harry Potter es aber auch geschafft.

Nur, wie anfangen? Eins ist klar, der Film kann keine Adaption des ersten Buches sein. Denn das ist für Leser eine echte Herausforderung und am Ende des Buches hat man mehr Fragen als Antworten. Das würde nicht gehen.

Also entschied man sich, zu Recht, ein Mashup aus verschiedenen Teilen der Buchserie zu machen. Und das ist durchaus gelungen, denn wenn man sich das Ende des 7. Buches vor Augen führt, macht das Sinn. Und kann dann auch als Erklärung dafür dienen, warum der Revolvermann mit seinen blauen Kanoniersaugen auf ein Mal von Iris Elba gespielt wird. Der seine Sache übrigens ziemlich gut macht und nur von Matthew McConnaughey an die Wand gespielt wird.

Tricktechnisch und filmisch kann der Film mit allen anderen Mithalten. Netter Gag, der allerdings irgendwann langweilig wird, sind die Anspielungen auf all die anderen Storys von King.

Ach ja, Story:

Die gefällt tatäschlich, wenn man entwender noch nie was mit dem Turm zu tun hatte – oder sich das Ende des 7. Buches vor Augen hält. Und man darf als Kenner gerne ignorieren, dass sie an die aktuelle Zeit angepasst wurde, die ersten Bücher sind ja ein paar Tage alt.

Was nicht gelungen ist, ist der Übergang in das was jetzt kommt. Der erste Film ist ja nur ein Aufschlag und wenn ich das richtig verstehe, folgen ja weiter Filme und Serien. Der Hinweis darauf, dass es weitergeht, läuft Gefahr unterzugehen. Und ist sicherlich auch einer der Gründe für zahlreiche Kritiken: Wirklich erschließen kann man sich die Geschichte mit diesem ersten Film in 90 Minuten natürlich nicht. Aber das ist halt auch gar nicht gewollt. Daraus ergibt sich aber auch ein anderes Problem, weil viele Dinge angesprochen aber nicht erklärt werden. Wer keine Ungewissheit mag, wird irritiert sein.

Mein Fazit:

Der Film macht vieles richtig und wenig falsch und ist selbst für mich, als wirklichen Fan der Serie, nice to watch gewesen. Wer sich darauf einstellen kann, dass es nur das Intro zu einer Reihe von Filmen und Serien sein dürfte, dem kann ich den Film wirklich empfehlen.

Wer erwartet, am Ende eines Films alle Fragen beantwortet und eine runde Geschichte erlebt zu haben, der könnte etwas enttäuscht werden.

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Dunkirk

2. August 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern Abend war ich im Kino, den mit Spannung erwarteten Film von Christopher Nolan schauen.

Und die ersten Minuten, die ersten Szenen haben schon das Potential einen denken zu lassen: Wow, der Nolan weiß wie man Filme macht! Atmosphärisch dicht, gut gefilmt, perfekt vertont verfolgt man das Schicksal eines jungen Mannes in den Straßen von Dünkirchen.

Leider baut der Film ab da spontan und nachhaltig ab. Was folgt ist ein (Gott sei dank recht kurzer) Film, bei dem weder die Story zu Fesseln vermag, noch die Protagonisten. Die Antagonisten lernt man gar nicht erst kennen, die Deutschen sind nie zu sehen, nur ihre Bomber und Kugeln sind Element des Films.

Dummerweise sind sich die Charaktere auch teils so ähnlich, optisch wie flach, dass man schon mal durcheinander kommen kann, wer denn jetzt eigentlich wer ist. Irgendwie…

Erzählt wird der Film in 3 Episoden, die nahtlos in einander übergehen sollen. Das führt dann allerdings zu völliger Konfusion, wenn es mal Nacht, mal Tag ist, die Schiffe mal schwimmen und mal versenkt sind und man am Ende gar nicht mehr weiß wer ist denn jetzt eigentlich wo und warum?

Das heroische Ende des Films hat dann endgültig was vom Herrn der Ringe. Sam und Frodo kehren heim und das ganze Auenland freut sich über den Sieg gegen Sauron.

Man, man, man. Ich bin bitter enttäuscht. Das war ja so ein herber Griff in die leere Schüssel wie Valerian. Wobei man sich da wenigstens noch Mühe mit den Bildern gegeben hat. Was man Nolan, vor allem bei der Flugzeug-über-Strand und 400.000-Menschen-am-Strand – Szene nicht vorwerfen kann. Greenscreen wie in den Achtzigern. *schauder*

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Valiu… äh Valerian

22. Juli 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Ich habe mich seit der Ankündigung sehr auf den Film „Valerian“ gefreut… und hey, es ist ein Film von Luc Besson: Was kann da schon schief gehen?

 

Immerhin ist das der Mann hinter „5th Element“ und auch sonst hat der ziemlich coole Filme gemacht. Die Hauptdarstellerin sieht schnuckelig aus und der Hauptdarsteller… naja vielleicht wird das ja ein wenig wie Enders Game. Ach, der Junge ist „Major“? Oh? Naja, aber es ist Luc Besson!

Gut, dass das UCI Duisburg dann schlappe 16,50€ (iSense, 3D) für den Film nimmt, schockiert vermutlich nur Leute ohne Unlimited-Card. Also was soll es, rein in den Film, Popcorn auf und Bühne frei.

Tja…

Ich sag mal so: Das Intro ist echt geil. Der alte David bedingt den Major Tom, die Entwicklung von Alpha ist geil und das nur die Chinesische Raumkapsel eine chinesische Flagge zeigt, könnte mit den chinesichen Produzenten… aber egal, ich will Bilder. Ich will Geschichte. Ich will träumen. Ah der Planet Müll, entschuldigt Mül. Ah eine gigantische Raumschlacht! Oh Freude!

Und da sind die Protagonisten endlich. Und machen den Mund auf.

Und ich will sterben.

Wieder mal ein Film, der von Anfang durch absolut grotten schlechte Dialoge auffällt. Nicht dumm, dümmer! So fies, dass einem nach wenigen Augenblicken die Ohren bluten. Und das ganze wird noch verschlimmert durch eine Story, die so absolut dämlich und seicht ist, dass man die meiste Zeit einfach nur aus dem Kino rennen will.

Versteht mich nicht falsch: Der Film HAT Luc-Besson-5th-Element-Momente. Zum Beispiel „der Große Markt“. Und er hat auch ein oder zwei humorige Stellen. Das täuscht aber halt nicht darüber hinweig, dass er gähnend langweilig ist und die beiden Hauptdarsteller ungefähr so so spannend sind wie ein Paar Grashalme.

Ganz ehrlich? Selbst MIT der Unlimited Card habe ich mich geärgert, den Film gesehen zu haben. Und Ihr solltet es nicht machen. Auch nicht auf DVD oder im Stream. Er würde Euch nur die Erinnerung an das 5th Element versauen.

Das übrigens wieder ins Kino kommt.

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Alien: Covenant

26. Mai 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern war zwar kein Wochenende, aber trotzdem Kino-Zeit. Denn „Aliens“ war damals der erste Kino-Film der mich richtig beeindruckt hat. Und seit dem bin ich Fan der Filme 🙂

 

Die Kritiken zu dem Film, der ja der direkte Nachfolger von Prometheus ist, waren nicht sehr gut. Und wie so oft ist meine Meinung genau das Gegenteil. Denn Covenant gönnt sich die Luxus, Geheimnisse lösen zu dürfen und wir erfahren sehr sehr viel über die Aliens und ihre Entstehung. Fast schon zu viel, denn am Ende fragt man sich warum in jedem einzelnen Film ein menschliches Raumschiff auf sie trifft, ohne je von ihnen gehört zu haben.

Tricktechnisch natürlich höchstem Niveau, interessante – wenn auch vor allem am Ende vorhersehbare – Story und eigentlich gut besetzt.

Für Leute die die Aliens-Filme mögen und die auch Prometheus gesehen haben: Guck-Empfehlung.

Für alle anderen… guckt erst Prometheus 🙂

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Ghost in the Shell

6. April 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit und deswegen war ich gestern im Kino:

Auf den Film habe ich mich eine Weile gefreut, der Trailer war ja recht viel versprechend. Und um das Gute vorweg zu nehmen: Scarlett Johansson  ist so attraktiv anzusehen wie erwartet. Und auch die computergenerierte Welt ist einfach beeindruckend. Wirklich tolle Bilder.

Leider endet es damit. Denn jeder Versuch, der Figur Motoko auch nur sowas wie Tiefe oder wenigstens Persönlichkeit zu geben scheitert. Dazu kommt eine Story die so langweilig erzählt ist, dass einem die Füße einschlafen. Was aber kaum noch auffällt, denn der wirklich größte Fehler des Films sind…

… die Dialoge.

Oh mein Gott ist das schlecht. Da läuft einem echt das Blut aus den Ohren: Dem Trend zu weniger Sprache (=weniger Synchronisationsaufwand) folgend, wird wenig gesprochen. Und das was gesprochen wird ist so Banane, dass man sich wünscht man hätte das Geld gespart. Und davon ausgehend, dass die Karte an einem Mittwoch Abend schon fast 14€ gekostet hätte, wäre ich echt sauer gewesen.

Ne. Ne. Ne. Geht gar nicht.

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Hidden Figures

28. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Am Wochenende hatte ich das Vergnügen, den Film „Hidden Figures“ zu sehen…

… und ich bin ausgesprochen schade, dass der in Deutschland so unter dem Radar bleibt. Relativ wenig Kinos zeigen ihn und dort, wo er gezeigt wird, scheint das Interesse eher gering.

Dabei hat der Film durchaus Potential. Denn läßt man mal die amerikanische „Schönfärberei“ der Rassentrennung außer acht, so läßt sich durchaus ein Bezug zu heute herstellen: Die Frage warum wir eigentlich glauben, dass Herrkunft oder Abstammung in irgendeiner Form über die Qualität eines Menschen bestimmen könnten.

Natürlich ist der Film bemüht zu zeigen, dass man auch als Schwarze(r) in den USA alles erreichen konnte, wenn man nur wollte und es ist in grobem Maß unglaubwürdig, dass in der Realität alles so einfach war.

Aber gleichzeitig präsentiert der Film ein wichtiges Fakt in einer Welt voller Fake News: Wenn es um Wissenschaft geht, wenn es um Forschung geht, wenn es um Ziele geht, stellt sich schnell heraus, dass Frau und Mann, helle und dunkle Haut, blaue oder braune Augen genau gar nichts zu bedeuten haben.

Leider aber auch, dass es immer „mutige Menschen“ braucht, die darauf erst hinweisen.

 

Und neben der Gesellschaftskritik? Ein klasse gemachter, klasse besetzter und stimmig erzählter Film. Auf der nach oben offenen Bewertungsskala eines der Highlights des noch jungen Jahres!

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John Wick 2

16. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit und deswegen war ich gestern im UCI und habe mir den zweiten Teil aus der John Wick-Reihe angesehen:

Der Film ist ein bisschen irritierend, weil er eigentlich genau da ansetzt wo der erste Teil aufgehört hat – aber wo der Hund herkommt, dass erklärt niemand.

Wenn man aber das mal außen vor läßt, ist John Wick Chapter Two eigentlich ein John Wick Hoch 2. Es ist im Grunde wie im ersten Teil,  nur mit mehr Gangstern, mehr Autos, mehr Frauen, mehr Knarren und mehr Toten. Ich glaube in den ersten 5 Minuten etwa so viel wie im kompletten ersten Film.

Dazwischen aber ist es ein kurzweiliger, irgendwie spannender und definitiv unterhaltsamer Film. Wer John Wick im ersten Teil mochte, wird erleichtert feststellen, dass der zweite Teil auf praktisch dem gleichen Niveau spielt.

Wer also auf hirnlose Action steht, der ist hier genau richtig 😀

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SPLIT

10. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit und so bin ich Mittwoch ins UCI gewandert, um „SPLIT“ zu sehen.

Ich kann gar nicht so genau sagen, was ich erwartet habe. Vermutlich einen Film in dem es viel Blut und Schockmomente gibt. Irgendwie ist das ja schon fast normal, wenn ein Psycho drei junge Frauen entführt. Am Ende darf ja nur eine davon überleben, gell?

Außerdem habe ich einen Spannungsbogen erwartet, der auf ein fulminantes Finale hinausläuft. Und was meine Erwartungen angeht, bin ich vom Regisseur M. Night Shyamalan dann doch enttäuscht worden.

Denn statt eines „Schockers“ hat er mit „SPLIT“ einen absolut soliden und spannenden Film abgeliefert. Der den Zuschauer in den erste Minuten direkt in seine Mitte nimmt, ihm die Augen aufmacht und aufhält und sagt: So wirst Du jetzt bis zum Ende des Films bleiben.

Die absolut Oskar-reife Darstellung von James McAvoy trägt ihren Teil dazu. Er ist ähnlich überragend, eigentlich noch besser, als Christian Bale in „The Machinist“.

Dabei ist der Film nie darauf angewiesen, den Zuschauer zu schocken oder auch nur zu überraschen. Im Gegenteil, von Anfang an wird die Geschichte  mit offenen Karten erzählt, was sie in sich noch grausamer macht. Wobei, das ist wichtig, diese Grausamkeit sich nur vor dem inneren Auge abspielt.

Wenn ich überlege, dass nur ungefähr 5 Leute in Split saßen, gleichzeitig aber hunderte Menschen sich „50 Shades“ angesehen haben: Ich glaube ich habe die bessere Wahl getroffen.

Denn für 2017 ist das defintiv der beste Film, den ich bisher gesehen habe.

Und in meiner „All Time Favorite“-List ist Split auf Anhieb in die Top 10 gesprungen.

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La La Land

6. Februar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Ich hatte das „Vergnügen“ La La Land zu sehen – einen der im jungen Jahr am meisten gehypten Filme. Und nach dem Ansehen war ich echt… sauer.

Ich habe ein paar Tage überlegt, warum. Vermutlich deswegen:

Der Film leidet an einer flachen Story, farblosen Charakteren und fehlenden Emotionen. Auch die „Alternative Realität“ am Ende konnte das nicht ausräumen. Dabei bedient sich der Film der Technik und Gesellschaft von Heute und träumt doch gleichzeitig von Anfang bis Ende von der guten alten Zeit.

Und das alles zusammen ist einfach unglaublich fade.

Für mich persönlich der am meisten überbewertete Film seit langem.

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XXX – Die Rückkehr des Xander Cage

20. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Einen Tripple-X-Film kann man nicht versauen. Heiße Frauen, heiße Autos und Vin Diesel in ununterbrochener Action.

Dachte ich.

Offensichtlich kann man XXX nämlich tatsächlich versauen. Nämlich so, wie man es hier gemacht hat: Der neue Tripple-X versucht zu sehr, eine Mischung aus Mission Impossible und sich selbst zu sein, dass er seine Wurzeln verrät. Dazu noch das völlig banane „Team“ rund um Xander und seine „Girls“, die teilweise deutlich u18 wirken.

Das Schlimme ist, dass der Film gut anfängt. Wirklich, die ersten Minuten sind eine prima Einstimmung auf den Film. Was allerdings dann ab dem ersten Moment in der DomRep passiert, ist einfach nur peinlich. Versteht mich nicht falsch, ich erwarte von Tripple X keinen Tiefgang. Ich erwarte aber eben auch nicht einen Film, der einfach ununterbrochen lächerlich ist.

Funfact: hätten wir nicht in der Mitte der Reihe gesessen,wären wir zur Hälfte des Films gegangen. So blieb die Hoffnung, dass er zum Ende noch mal besser würde. Und die Hoffnung wurde nicht belohnt.

Mein. Gott. Ist. Der. Schlecht.

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Why him?

16. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Das Wochenende ist zum Kino-gehen da. Und deswegen waren wir im Kino und haben in der OV-Version „Why him“ gesehen.

Und ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht:
Natürlich ist der Film vorhersehbar. Natürlich ist er voller pubertärem Humor und so vielen Fucks, dass ich mich ernsthaft frage wie die deutsche Version wohl sein wird. Auf der anderen Seite will der Film ja auch gar nicht ernst sein, sondern auf sehr unterhaltsame Art den Generationen-Konflikt beleuchten.

Und das gelingt ihm auch. Wir haben, im wahrsten Sinne, Tränen gelacht. Aber eben nicht an den Stellen mit DoubleDick und Bukkake. Sondern da, wo es um die Absurdität von Eltern-Kind-Beziehungen ging.

Ich kann  mir nicht vorstellen, dass der Film auf Deutsch funktioniert. Wer aber der englischen Sprache mächtig ist und die Gelegenheit hat, sollte sich den Film nicht entgehen lassen.

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Passengers

9. Januar 2017 Kommentare ausgeschaltet
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Lange ersehnt, konnten wir gestern endlich Passengers sehen. Ein paar Tage nach der Premiere, dafür in OV.

Ich hatte mich auf den Film seit dem ersten Trailer sehr gefreut. Nicht nur weil ich Chris Pratt in SciFi-Filmen mag, sondern auch weil ich Jennifer Lawrence gerne sehe. Zudem sahen die ersten Bilder wirklich gut aus und die Vorfreude wuchs.

Die Bilder, die der Film zeigt, sind auch tatsächlich phänomenal gut. Überhaupt keine Frage,  das ist echt super gemacht. Da spielen auch die kleinen Gaps keine Rolle, wenn  man soeben noch durch den leeren Raum glitt und im nächsten Moment einen Slingshot um einen Stern macht.

Etwas irritierend ist, dass der Film genau gar nicht von 3D profitiert. Das wissend hat man sogar Szenen gedreht, in denen 3D-Elemente so dargestellt werden, dass sie in einem 2D-Film wie 3D wirken. Verwirrt? War ich auch.

An der Stelle würde ich jetzt gerne auch Pratt und Lawrence weiter loben. Das Problem ist nur, dass ich das nicht kann. Nicht weil die beiden nicht gute Schauspieler wären. Sondern weil sie für diesen Film völlig verschwendet wurden.

Denn Passengers ist bis zur ersten bis zur letzten Minute ein 100% vorhersehbarer und gnadenlos langweiliger Streifen. Der, insbesondere was die Beziehung der Protagonisten angeht, so gnadenlos unlogisch ist, dass einem das Hirn zu den Ohren herausbluten will.

Das Einzige, der Einzige lobenswerte an dem Film ist der Barkeeper-Android Arthur. Ohne den wären wir vermutlich nach 10 Minuten eingeschlafen gewesen und hätten relativ schnell das Weite suchen müssen.

Fazit: Spart Euch das Geld für das Kino. Und spart Euch das Geld für die DVD. Und spart Euch selbst den Strom, den Film im Internet anzusehen. Er lohnt einfach nicht.

Was für eine bittere Enttäuschung.

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