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Archiv für die Kategorie ‘fragestunde’

Die Regierung Merkel hat Deutschland kaputt gemacht

12. August 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Und das meine ich so, wie es da steht.

Und man versucht gar nicht mal mehr das zu verbergen. Wie man gerade besonders schön an der NSA-Debatte sehen kann. Mehr…

Wo ein oder zwei Funktionäre in meinem Namen zusammenkommen…

10. April 2013 1 Kommentar
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okay, ich gebe zu: Das ist eine böse Zweitverwendung eines Kirchenliedes.

Im Grunde trifft es das aber: denn dort wo Funktionäre beisammen kommen, geht es meist um Geld. Macht. Einfluss. Das ist beim internationalen Radsportbund UCI nicht anders.

Das “Kapital” des UCI sind seine Fahrer. Vor allem die Erfolgreichen. Wer für den UCI fahren möchte, der braucht eine Linzenz, gegen Bares. Und wenn man dann gut ist, dann kommen irgendwann Sponsoren, man gewinnt Gelder und hat ein tolles Leben. Jenseits dessen hat das mit der Lizenz aber ein Problem:

Wie die Musik- und Filmindustrie versuchen auch die Sportverbände immer stärker, ihre “Assets” zu kontrollieren. Beim Radsportverband ist das schon länger auch in den Statuten zu sehen, doch im Moment kocht es ziemlich hoch. Grund ist eine unscheinbare Zahl:

1.2.019

Das ist die Nummer der Regel die besagt, dass Lizenzfahrer nur noch Rennen fahren dürfen, die dem nationalen oder internationalen Radsportverband, dessen Lizenz sie haben,  gemeldet und von diesem “unterstützt” werden. Der Haken ist, dass es zahlreiche Rennen und Rennserien gibt, die das eben nicht machen: Sich dem UCI unterwerfen. Die Website aCrossTheCountry listet davon einige.

Will jetzt ein Lizenzfahrer dort starten, so darf er das nicht. Es drohen Strafen wie Startverbote und Sperren – besonders für jemanden der sein Geld im / mit Radsport verdient (z. B. durch Sponsoring) ist das natürlich ein absolutes Problem. Aus Sicht des UCI ist es einfach so, dass man die “eigenen” Markennamen schützen will: Es sollen sich nicht andere Veranstaltungen damit “schmücken”, wer bei ihnen angemeldet ist.

Auf der Strecke bleiben natürlich die Radfahrer. Zum einen aus dem offensichtlichen Grund, dass es saucoole Mountainbike-Veranstaltungen wie Enduro-Rennen gibt, die es für den UCI im Moment noch gar nicht gibt. Auf der anderen Seite weil man nicht mehr selbst entscheiden kann, welches Rennen man gerne fahren möchte. Man müsste erst prüfen, ob es ein im Sinne des UCI legales Rennen ist.

Völlig klar ist so ein Quatsch auf Funktionärsdenken zurück zu führen und verabschiedet sich komplett vom Geist des Sports an sich. Plötzlich ist man kein Rennfahrer mehr, der sich mit anderen misst, sondern man ist ein Asset, über das verfügt wird. Und genau das ist das Problem, sei es im Verein, im nationalen oder internationalen “Verbund”: Immer dann, wenn es um Funktionäre geht die zusammen kommen, geht es schief. Weil der Fokus plötzlich die Rentabilität und der Schutz der “Investition” ist. Und nicht mehr der Sport an sich.

Im Ergebnis kann man eigentlich allen Radfahrern nur davon abraten, mit Lizenz zu fahren. Das Problem ist, dass damit aber oft auch die Teilnahme an Platzierungen und damit dem Erhalt von Preisgeldern abhanden kommt – was wiederum natürlich ein NoGo ist. Und man hat es natürlich viel schwerer Sponsoren zu finden, wenn man nicht (nur) die Rennen des einen universellen Weltverbands fährt.

Lösungen sind keine in Sicht, sie können nicht von außen kommen: Ein neuer Verband macht keinen Sinn, eine “Revolte” auch nicht. Lösungen müssen von innen kommen, in dem man die Leute, die sich solche Regeln erst ausdenken und sie dann forcieren, von ihren Ämtern abwählt und durch solche ersetzt, bei denen der Sport im Vordergund steht. Dummerweise kommen diese “neuen Gesichter” dann allerdings oft erstaunlich schnell zu der Ansicht, man müsse seine Investitionen schützen…

Ihr versteht das Problem?

Noch ein paar Infos und eine eigene Sicht hat Jule: Klick!

Wie peinlich!

18. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch, dass es mal ok war, Andersfarbigen (vor allem Schwarzen) die Rechte abzuerkenne, sie zu versklaven? Wie viel Blut und Leid es gekostet hat, bis wir eingesehen haben wie dumm es war zu glauben, es gäbe eine überlegene Hautfarbe?

Erinnert Ihr Euch, dass Frauen lange weder wählen, selbstbestimmt arbeiten, noch Auto fahren durften? Wie lange es gedauert hat, bis wir eingesehen haben wie dumm es war zu glauben, es gäbe ein überlegenes Geschlecht?

Erklärt mir jetzt bitte mal kurz jemand, warum wir immer noch über “mehr Rechte” für Schwule und Lesben diskutieren? Sind wir wirklich so lernresistent?

Ich habe einen Wunsch

25. Mai 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Heute in einem Monat habe ich Geburtstag – und ich habe einen Wunsch.

Den Wunsch, dass mir möglichst viele Leute ein Buch schenken. Und zwar jeweils ihr persönliches Lieblingsbuch.

Meint Ihr, das klappt? Ich lass mich mal überraschen. Die Lieferadresse wäre:

Stefan Meiners

39073456
Packstation 114

46562 Voerde

#FDP liefert den #WTF des Wahlkampfs zur #LTW12 in #NRW

13. April 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Die FDP ist im Moment ja omnipräsent im Wahlkampf. Man sieht Christian L. öfter als man will und schon stellt sich die Frage:

Was genau ging in der FDP vor, als sie sich für den Claim “Lieber neue Wahlen als neue Schulden” entschied….


Quelle: @Simonstuetzer

… und 800.000€ Kosten zum Großteil Kreditfinanzierte?

Damit sich diese Tendenz bis zum Wahltag fortsetzt, schont die FDP für die Hopp-oder-Top-Wahl auch ihre Kasse nicht. Im Unterschied zu den übrigen Parteien, die in dem extrem kurzen Wahlkampf deutlich weniger Mittel einsetzen als beim letzten Urnengang 2010, gibt die FDP mit insgesamt 800.000 Euro fast so viel aus wie noch vor zwei Jahren. Damals setzte man eine Million Euro ein. Das Problem ist nur: Der klamme Landesverband muss sich einen Gutteil des Geldes bei den Banken leihen.

Dabei lautet die auf die rot-grüne Haushaltspolitik bezogene Kernbotschaft der Lindner-Kampagne doch eigentlich: “Lieber neue Wahlen als neue Schulden.”

Quelle: Spon

Arbeiten mit 60+?

4. April 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Aha.

Jubelstimmung.

Ältere Menschen arbeiten häufiger als vor fünf Jahren” titelt der Westen. “Mehr Jobs für Senioren” liest man im Handelsblatt. Und dann liest man substanz- und kritiklos, ältere Menschen hätten heute bessere Chancen im Arbeitsmarkt.

Wie das “Handelsblatt” in seiner Mittwochsausgabe unter Berufung auf Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) berichtete, stieg die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen seit Anfang 2007 von 18,2 Prozent auf einen neuen Höchststand von 28,3 Prozent im vergangenen September.

Was fehlt sind die die Fragen nach dem Willen der Gesellschaft:

  • Ältere Menschen haben meist viel Erfahrung aufzuwiegen und ganz eigene Qualitäten bei der Arbeit – sie blockieren aber auch die Stellen für junge Menschen. Wollen wir das?
  • Müssen Menschen über 60 noch arbeiten, die schon 30 oder 40 Jahre Dienst an der Gesellschaft geleistet haben oder dürfen Sie die letzten 10-20 Jahre ihres Lebens entspannt verbringen?

Auf der einen Seite reden wir von Jugendarbeitslosigkeit – auf der anderen Seite erhöhen wir das Renteneintrittsalter. Auf der einen Seite reden wir vom “goldenen Herbst des Lebens” und auf der anderen Seite von Altersarmut. Und wir stellen nie die Frage, wie viel Jahre im Berufsleben genug Dienst an der Gesellschaft sind.

Wir stellen aber ja auch nicht die Frage nach dem Sinn. Dem Sinn einer “Vollbeschäftigung” von Jung und Alt nach zu hecheln, die es nie wieder geben wird – sofern es (Gott bewahre!) es keinen großen Krieg mehr gibt.  Wir stellen die Frage nicht nach einer Gesellschaft, in der ein gesunder “Mittelbau” im Alter arbeitet, während die Jugend noch den Entdeckern und das Alter den Genießern gehört.

Wir lassen uns einlullen von denen, die sagen: Schule, Arbeit, Tot. Wir lassen uns weiß machen, es ginge der Wirtschaft schlecht, wenn die Älteren nicht mehr da sind. Weil die Wirtschaft nicht sagt, dass sie selbst versäumt, guten Nachwuchs zu fördern. Wir lassen uns erklären, dass “Rentensystem” brauche das höhere Eintrittsalter, weil wir das “System” nicht verstehen und glauben müssen, was man uns sagt. Wir gehören der Wirtschaft und haben möglichst früh und dann möglichst lange zu dienen – auf das wir uns für einen “Teil der Gesellschaft” halten.

Na?

Merkt Ihr was?

Brandenburger Feingefühl?

7. September 2011 Kommentare ausgeschaltet
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wtc

Image via Wikipedia

Die Stadt Brandenburg gilt als touristisch sehenswert, nicht nur wegen ihrer historischen Altstadt.

Damit diese auch genug Beachtung findet, gibt es selbstverständlich eine Stadtmarketing-Agentur:

Die STG zeigt sich für die touristische Vermarktung der ältesten Stadt der Mark Brandenburg und „Stadt im Fluss” verantwortlich. Ziel ist es, die touristische Entwicklung der Havelstadt weiter voranzutreiben, um somit die Stadt Brandenburg an der Havel als Marke weiter zu etablieren und sie als Urlaubs- und Ausflugsziel noch interessanter zu gestalten.

Und eine der Aktionen zur Bewerbung der touristischen Highlights ist der Türme-Tag:

Die Besucher sind eingeladen, die faszinierenden Ausblicke auf die Stadt- und Umgebung zu genießen, mit ihren romantischen Wasserarmen und Wäldern inmitten einer wunderschönen Seenlandschaft. Der Türme-Tag verzaubert zugleich mit architektonischer Vielfalt und Einblicken in vergangene Zeiten durch mittelalterliche Turmaufgänge mit spannenden Aufstiegen in luftige Höhen.

An sich eine nette Idee. Nur an dem Termin für 2011 hätte man vielleicht arbeiten sollen. Traditionell ist der Türme-Tag immer am 2. Sonntag im September. Das wiederum führt dieses Jahr allerdings zu einer eher unglücklichen Werbesituation…

 

Türmetag (Foto: Christoph B. (@mitgezwitschert) http://twitpic.com/6gyqa5)

Türmetag (Foto: Christoph B. (@mitgezwitschert) http://twitpic.com/6gyqa5)

 

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Gesichtsbuch-Spam?

18. November 2010 1 Kommentar
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Sagt mal,

schlagen in Euren Blogs in letzter Zeit auch vermehrt Spam-Kommentare auf, die nach dem “Like-Button” von Facebook fragen?

Einwanderung, Auswanderung und der Stammtisch

19. Oktober 2010 5 Kommentare
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Ich weiß gerade nicht, wovon ich mehr genervt sein soll:

Von den Politikern die, abhängig von der Partei, für oder gegen Zuwanderung polemisieren? Oder doch von den zu erwartenden Reaktionen der Stammtischbevölkerung des Internets, deren IQ man in der Regel mit nicht mehr als zwei Händen darstellen kann. Mehr…

Sauerland & die Kohle

9. August 2010 Kommentare ausgeschaltet
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So ein Ärger…

Es gerüchtet, dass es einen Zeitpunkt gab, an dem Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) von seinem Amt in Duisburg defintiv zurück treten wollte -

und es dann nicht gemacht hat, wegen einiger Monate Übergangsgeld und einem Jahr(?) Pensionsansprüche.

Weiß jemand was davon? Meine Infos sind zu dürftig um danach zu beurteilen, ob es stimmt oder nicht. Dementsprechend kann ich auch noch nicht wirklich schreiben, was ich denke…

Jeder Hinweis, gerne Arno Nym, wird dankend angenommen!

ratlos…

1. Juli 2010 5 Kommentare
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Ich finde Menschen ja immer wieder erstaunlich. Und verwunderlich. Und sowieso total eigen. Und immer, wenn ich denke ich habe alles gesehen…

Kann mir bitte IRGENDJEMAND erklären, warum  immer in den geraden Monaten signifikant weniger Visitor gezählt werden, als in Ungeraden?

Wer erklärt mir Excel?

30. Juni 2010 2 Kommentare
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Hört mal Ihr Freaks:

Ich habe eine Tabelle mit 3 Arbeitsblättern. Zeile 1 ist jeweils die Beschriftung, ab Zeile 2 folgen Daten. Was ich möchte ist folgendes:

Werden in Blatt 2 oder 3 Daten eingetragen, sollen diese automatisch auf Blatt 1 in eine neue Zeile geschrieben werden. Und um es noch konkreter zu machen: Mehr…

Kategorienfragestunde, gedanken Tags: , ,

Wie wir unsere Menschlichkeit verlieren

25. Mai 2010 5 Kommentare
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Jeder kennt Doodles, die kleinen Bildchen, die Google abwechselnd auf seiner Startseite anzeigt und die meist einen tagesaktuellen Bezug haben.

Vorige Tage nun wurde Pacman 30 Jahre alt und Google installierte nicht nur ein passendes Doodle, sondern machte es auch spielbar (auf “Insert Coin” klicken!).

Und prompt taucht ein Unternehmen auf und berechnet, dass dieses Spiel der Weltwirtschaft 120 Millionen Dollar gekostet hätte. Natürlich, wie sollte es anders sein, ein Unternehmen, dass sich auf die Überwachung von Mitarbeitern konzentriert.

Ist unsere Welt wirklich so im Arsch, das alles nur noch nach Wert bemessen wird? Jede Ablenkung gleich einem Produktivitätsverlust und der gleich einem bezifferbaren Wirtschaftsschaden gesetzt wird? Sind wir alle nur noch Drohnen im gesamtwirtschaftlichen Kontext?

Wieviel Kiesabbau verträgt der Niederrhein?

1. Mai 2010 Kommentare ausgeschaltet
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[Ergänzung am Ende!]

Am 30. April 2010 fand in der Stadthalle Kamp-Lintfort eine gut besuchte Podiumsdiskussion statt. Veranstaltet vom Aktionsbündnis Niederrhein-Appell trafen sich hochrangige Vertreter der NRW-Politik und des Naturschutzes, um gemeinsam mit dem Publikum über den Kiesabbau zu diskutieren.

Mehr…

Bunte Fische

10. März 2010 3 Kommentare
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Als Kind wollte ich immer eins haben. Gerade bei eBay habe ich eines erstanden. Ein Aquarium.

Und jetzt?

Wer sachdienliche Hinweise hat, wie man aus so einem Glaskasten eine bunte lebendige Welt macht, in der sich die Fische möglichst lang wohlfühlen… der möge hier schreiben. Btw kann man Axlotl eigentlich auch hier kaufen? Und will man das? Find die ja schon deutlich spannender als “normale” Fische ;-)