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Archiv für die Kategorie ‘gelesen’

Pines/Psychose und The Eleventh Plague: Lesen für Spaß

31. März 2013 Keine Kommentare
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Ich bin ja schon seit ich ein Kind bin eine Leseratte.

Dabei begegnen mir immer wieder Bücher, die mich so in ihren Bann ziehen, dass mir das Weglegen schwer fällt. In der letzten Woche hatte ich gleich zwei Bücher davon in der Hand:

Psychose (Pines) (Amazon, 9,99€):

Das Buch Psychose handelt von Ethan Burke, einem Agenten des Secret Service. Ethan wird nach Pines geschickt um das Verschwinden von zwei Kollegen zu klären. Das Buch beginnt damit, dass er nach einem Unfall zunächst ohne Gedächtnis in  den Wäldern von Pines aufwacht.

Besonders gut gefallen hat mir an dem Buch, dass Blake Crouch, der Autor, es ziemlich lange schafft, mich an der Nase herum zu führen. Sein Erzählstil macht schnell deutlich, dass etwas nicht stimmt und was nicht stimmt. Die Zeitlinie. Aber warum und was es damit sich auf hat,  bleibt ziemlich lange verborgen. Das Ende ist dann relativ überraschend, auch wenn man im letzten Viertel des Buches mit der Nase drauf gestoßen wird, was kommt. Und dann steht da noch die alles entscheidende Frage, die Ethan sich selbst beantworten muss.

Das Buch ist garantiert in naher Zukunft Vorlage für einen Film.

Und es ist richtig, richtig gut!

The Eleventh Plague (Amazon, 13,99€):

Ich mag Endzeit, ich mag Zombies, ich mag überhaupt wenn die Welt nur noch aus Ruinen besteht und wenige Menschen entweder darum kämpfen zu überleben oder die Zivilisation aufzubauen. The Eleventh Plague hat außer Zombies eine Menge davon.

Wobei… das was mich das Buch an einem Tag hat durchlesen lassen ist, dass es eigentlich komplett anders ist. Natürlich steht der Protagonist und sein (Über-)-Leben im Vordergrund, aber tatsächlich handelt das Buch von den ureigensten menschlichen Eigenschaften.

Man kann dem Autor Jeff Hirsch vorwerfen an manchen Stellen nicht so tief in die Geschichte um Stephen einzudringen, wie man sich wünschen würde. Auf der anderen Seite macht es das Buch aber schnell lesbar. Und am Ende hat man ein gutes Gefühl – auch wenn das Ende vielleicht weniger Happy End ist, als es zunächst scheinen mag.

 

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Die Boulevarisierung der WAZ?

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Ich hatte mich ja erst kürzlich hier über die Art der Berichterstattung auf derWesten aufgeregt – dem Onlineportal der WAZ-Gruppe.

Heute wieder so ein toller Artikel. Fett und rot steht dort in der Headline:

71-Jährige lag fünf Jahre tot in ihrer Messie-Wohnung in Hagen

An der Stelle möchte man den Redakteur schütteln möchte. Wohl weislich steht der Autor deswegen vermutlich auch nicht dabei ;-)

Aber mal im Ernst, lieber derWesten:

Ist es nicht schlimm genug, dass ein Mensch einsam in seiner Wohnung sterben muss, offensichtlich überfordert vom Leben und von niemandem in 5 Jahren vermisst? Muss man dann noch einen drauf legen und von einem “versuchten Einbruch” schwadronieren, der vielleicht wegen der Messie-Eigenschaften nicht vollzogen wurde?

Ich muss an “Das Bo” denken mit ihrem Hit ” ‘türlich, ‘türlich (sicher, Digger)” von Anno Tobak. Wir tauschen dann mal Bass gegen Blut, dann passt es wieder…

Lieber derWesten, wie wäre es mit mitfühlendem Journalismus, kritischer Betrachtung der Gesellschaft und Politik, mit investigativem Journalismus wie im Trinkwasserskandal? Statt solcher “Bild”-Typischer Artikel voller Vermutungen und Blut triefender Headlines?

Und in einem tragischen Fall wie dem in Hagen könnte man sich ja mal auf das gesellschaftliche Problem stürzen, dass immer mehr Menschen verarmen und vereinsamen läßt. Statt einer toten Omi noch eine Messi-Wohnung mit Ekelfaktor anzuhängen. Google “Schamgefühl”.

Ich mein ja nur…

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11/22/63

18. Dezember 2011 Keine Kommentare
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Der Winter ist traditionell die Zeit der Bücher und Weihnachten werden gerne und viel Bücher verschenkt. Von daher möchte ich Euch 11/22/63 von Stephen King ans Herz legen:

Es ist ein typisches King-Buch und nur wer mehr als ES gelesen hat wird wissen, dass King-Bücher nicht aus Monstern per se zu bestehen haben. Vielmehr bettet Stephen King eine wirklich schöne Geschichte um zeitlose Liebe in den Kontext des JFK-Attentats – und erzählt parallel eine Geschichte über die Möglichkeiten die Zeit zu beeinflußen.

Natürlich ist 11/22/63 keine Dokumentation der tatsächlichen Ereignisse. Wenn man aber dem Nachwort glauben darf, ist King hier eine fast perfekte Symbiose aus Fakt und Fantasy gelungen, die wahre Orte und Personen in seine erfundene Geschichte einbettet.

Die deutsche Version “der Anschlag” ist leider noch nicht draußen, kann aber beim großen Fluss vorbestellt werden. Ist dann allerdings, dank Buchpreisbindung, auch gleich erheblich teurer…

Persönlich fand ich 11/22/63 übrigens extrem gut, quasi 10 von 10 Punkten. Was man daran merkt, dass es mir im Verlauf des Lesens immer schwerer gefallen ist, das Buch bei Seite zu legen. Und ich es bei jeder Gelegenheit die sich bot wieder zur Hand genommen habe…

Der letzte Weltkrieg

9. November 2011 Keine Kommentare
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Kann man ein gutes Zombie-Buch schreiben?

Ich meine, ein richtig gutes Buch? Und wenn ja, wie macht man das? Leben Zombiegeschichten nicht auch von den Bildern? Max Brooks beweist: Man kann. Ziemlich gut sogar.

Vor einigen Tagen habe ich bei Amazon World War Z: An Oral History of the Zombie War gekauft.

Brooks lässt das Buch als Sammlung von Interviews mit Augenzeugen aus dem zivilen und militärischem Umfeld daher kommen. Diese Zeugen beschreiben, wie sie Ausbruch, Pandemie und Zurückdrängung einer “Zombie-Seuche” erlebt haben. Dabei gelingt es ihm, den Schreibstil genug zu variieren um die verschiedenen Personen zu erfahren – aber konsequent seinen Stil beizubahelten.

Die einzelnen Erzählepisoden sind kurz genug für Bahnfahrten und andere “Überbrückungszeiträume”, der Lesefluss ist aber auch gut genug, um am Stück zu lesen…

Wer also ein preiswertes Buch für zwischendurch sucht, das auch noch spannend geschrieben ist, der ist hier richtig.  Und wer nicht lesen will, der wartet einfach auf den Film mit Brad Pitt ;-)

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Unschuldsvermutung? Wer will die schon…

31. Dezember 2010 Keine Kommentare
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Wir leben in einem Staat, in dem man mittlerweile schon vor sich selbst geschützt werden muss. Anders kann ich mir die Aufdrucke auf Zigaretten-Schachteln “Rauchen kann tödlich sein” nicht erklären. Der Nanny-Staat.

Und wir leben in einem Staat, in dem wir auch gar nichts anderes sein sollen, als gut behütet und auf keinen Fall mündig. Wo kämen wir denn auch da hin.

Und langsam gewöhnen wir uns auch daran. Wie wir uns daran gewöhnen, dass wir nicht mehr warten, bis man uns was konkretes vorwirft und beweist. Vielmehr gehen wir schon proaktiv dazu über, immer und überall unsere Systemkonformität zu beweisen. Damit niemand auf die Idee kommt, wir würden aufmucken…

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Armes Deutschland…

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@derwesten: tut das nicht weh?

11. Dezember 2010 1 Kommentar
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Eigentlich wollte ich noch einen zweiten Teil der Fahrkarten-Nummer bloggen. Das kam nämlich noch irrer, als es eh schon war ;-)

Aber das mache ich wohl erst später am Abend. Bis dahin bitte ich Euch über einen kleinen “Schnitzer” nachzudenken, den sich das Portal “der Westen” gestern geleistet hat:

Wie allgemein bekannt wird gerade von Anonymous ein DDoS-Angriff gegen Dienste von Amazon, Mastercard, Visa, PayPal und andere gefahren. Also gegen all jene, die sich gegen Wikileaks gestellt haben.

DDoS ist die Abkürzung für Distributed Denial of Service. Distributed meint verteilt.

Hier will man durch den Einsatz massenhafter Computer die Bandbreite und die Ressourcen der Angegriffenen lahm legen. Verteilt ist dabei das Zauberwort, denn um die Infrastruktur so großer Unternehmen überhaupt anzukratzen, sind auch die schnellsten heute verfügbaren Breitbandanbindungen nicht ausreichend – es sei denn, man bündelt sie.

Und was schreibt derWesten über eine Festnahme in Holland in dem Zusammenhang?

Der junge Mann sei vermutlich Mitglied einer größeren Gruppe von Hackern, die über das Internet Unternehmen angegriffen haben, die sich von Wikileaks distanziert haben.

Und ich frag mal so:

Tut das nicht weh?

Krieg im Datenland

8. Dezember 2010 Keine Kommentare
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Udo Vetter hat im Lawblog unter der Überschrift “Kriegsgerät Serverplatz” einen der meiner Meinung nach besten Beiträge zu der Wikileaks-Diskussion veröffentlicht:

Das ist kein Aufruf, in den Krieg zu ziehen. Aber auch keine Warnung davor.

Och Onkel Adolf…. magste auf den Arm?

28. September 2010 Keine Kommentare
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Ehrlich,

ich war ja ein paar Tage zurückhaltend, was Adolf Sauerland (CDU), den Oberbürgermeister von Duisburg, angeht. Aber irgendwie… ich meine, es wird ja nicht besser. Eher absurder: Mehr…

Dunning-Kruger-Effekt

28. Juli 2010 4 Kommentare
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Wow, wenn man mal angefangen hat, in der Wikipedia zu stöbern…

Kanntet Ihr den Dunning-Kruger-Effekt? Ist irgendwie krass, oder?

Wenn Dieter Nuhr spricht…

22. Juli 2010 Keine Kommentare
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… dann bleibt selten ein Auge trocken.

Ich lese gerade “Wer’s glaubt, wird selig” und darin verbergen sich solche Weisheiten, die sicherlich er eine oder andere im weiteren Bekanntenkreis verifizieren kann: Mehr…

Pest & Cholera

1. Juni 2010 1 Kommentar
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Oh mann. Ich kann nicht anders gerade. Was waren das nicht für erkenntnisreiche und schockierende Tage. Unser Bundespräsident, äh Ex-Bundespräsident macht dies, was das Wort Ex mitunter deutlich macht – er tritt zurück – umgehend – unwiderruflich. Er tritt zurück, da die Welt, oder besser das deutsche Internet und die Medien respektlos gegenüber seinem Amt sind und ihm “angeblich” Dinge in den Mund legen, die er nicht gesagt haben soll.

Nein – nicht respektlos dem Amt gegenüber, sondern zu recht schockiert über seine Aussagen, welche in einem Interview seinerseits fielen, welches auch nachträglich gekürzt wurde. Internet sei Dank, dass die volle Länge bereits im Netz der Netze kursierte.

[...] dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung, und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss dass im Zweifel, im Notfall, auch militärischer Einsatz notwendig ist um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern [...]

Auch wenn er einer der wenigen im Bundestheater ist, der mal endlich Tacheles redet und die Wahrheit ausspricht – etwas, was viele von uns schon lange vermuteten und den Aussagen, wir müssen die Sicherheit Deutschlands nun am Hindukusch verteidigen zu recht missbilligten – kann und darf man so etwas nicht mal annähernd in den Mund nehmen. Armee zur Sicherung der Wirtschaftsinteressen – so weit sind wir nach 60 Jahren gekommen – oder sagen wir mal lieber so rückständig sind wir als Aufgeklärte geworden. Er hat sicherlich das Eine oder Andere richtig gemacht, nicht unterschrieben usw .. aber …..

Mehr…

H&M und die Winterkleidung

11. Januar 2010 Keine Kommentare
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Nachlese vom Wochenende.
H&M in New York zerstört Kleidung.
Und was passiert hier in Deutschland mit unverkäuflicher Ware?
H&M NY

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*Kopf trifft Tisch*

17. November 2009 1 Kommentar
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Gerade im Lawblog gefunden und für unfassbar befunden:

Da findet ein Ex-Soldat eine Waffe und macht das, was man annehmen würde: er übergibt sie der Polizei. Dass er die Polizei nicht angerufen hat, kann ich ein Stück weit verstehen -  den richtigen Umgang mit Feuerwaffen darf man bei ihm wohl unterstellen und dafür ein Einsatzmittel zu binden…

In England ist das allerdings jetzt ein Problem: Angeklagt, von der Jury für schuldig befunden, drohen ihm jetzt mindestens 5 Jahre Knast.:

Prosecuting, Brian Stalk, explained to the jury that possession of a firearm was a “strict liability” charge – therefore Mr Clarke’s allegedly honest intent was irrelevant.

Na, da hat man doch keine Fragen mehr, oder?

Aber wir schaffen es, die Geschichte noch ein wenig absurder zu gestalten. Denn in der freien westlichen Zivilisation, der wir uns so gerne rühmen, ist man dann doch nicht so frei. Vor allem nicht, seine Meinung zu sagen und schon gar nicht in England.

Deswegen darf man zu dem Fall auch leider keine Kommentare abgeben:

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Zombies? WTF?

10. November 2009 3 Kommentare
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Es hat sich heute morgen angekündigt, dass ich eine dicke Erkältung bekomme. Über den Tag wurde aus den Halsschmerzen ein Unwohlsein, dass den ganzen Körper erfasst hat.

Ich bin nur froh, dass ich noch halbwegs auf dem Damm war, als ich vorhin das Vergnügen hatte, Anne zu treffen. Was essen, Tee trinken, Lachen und ihre Augen sehen. Sie war unfassbar hypsch anzusehen, meine Kamera aber war leider nicht dabei.

Und jetzt?

Bin ich daheim, hab ausnahmsweise mal die Heizung angemacht. Die Kerzen brennen, der Tee dampft…

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Sitze jetzt hier und werde mein Buch lesen. Und früh ins Bett gehen, auf das ich morgen wieder fit bin (auch wennich nicht so ganz dran glaube)… und falls einer von Euch noch ein Buch sucht, dieses äußerst amüsante Werk gibt es natürlich bei English Books and Tea:

[Bild nicht gefunden]

Der Schweizer an sich und insbesonders…

4. November 2009 Keine Kommentare
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…die schweizer Frauen sind was ganz besonderes.
So besonders, also die schweizer Frau, das sie , die schweizer Frau einen eigenen Brauser Browser bekommt.
Das jedenfalls meint das schweizer Frauenmagazin Annabelle. Der nachfolgende Link geht direkt zum Artikel und Download.
Frauenbrause

Na denn, Schlückchen Prosecco dazu….