Samstags mit Freunden…
Kleve.
Reichswald. NRWs größter Staatsforst. Und wir mitten drin
Für die Statistik: 43 km, 790 Höhenmeter, 2 Platten, ein gerissener Schaltzug, ein müder Stefan und viel Spaß
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Kleve.
Reichswald. NRWs größter Staatsforst. Und wir mitten drin
Für die Statistik: 43 km, 790 Höhenmeter, 2 Platten, ein gerissener Schaltzug, ein müder Stefan und viel Spaß
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Heute durch den Reichswald bei Kleve, in Begleitung vieler Freunde aus dem RSC Niederrhein. Und knapp 1000 Höhenmeter später ist schon wieder alles vorbei:
runtastic_20130316_1548_Mountainbiking
Es soll ja Menschen geben, die an Sport keinen Spaß haben
Da zwischen dem Biken im Elsass und dem Urlaub in Kroatien ja doch ein recht langes Zeifenster liegt, haben wir uns spontan für ein langes Wochenende im Zillertal entschieden. Natürlich mit den Bikes und hoher Wahrscheinlichkeit, dass ich als gebrochener Mann heim kehr oder halt mit kleinerer Wahrscheinlichkeit als gefühlter Held, wenn ich finische.
Aber absolut vielversprechend. Wenn ich schon so was lese:
Auf den Strecken wird es dieses Jahr ein bisschen technischer, denn auf den ersten beiden Etappen wird der neue Singletrail Wiesenalm „RideAble Project“ integriert, der die Teilnehmer in der Zillertal Arena über 5,2 Kilometer, rund 700 Höhenmeter sowie viele enge Kurven, Northshore-Elemente und Pumps runter bis zur Talstation der Rosenalmbahn führt.
Und dann so was sehe:
Ick freu mir!
Anmeldung ist raus und jetzt gilt es noch eine schöne Bleibe zu finden
Mehr Infos zur Zillertal Bike Challenge findet Ihr hier, falls noch jemand mit möchte. Klick!
In der Rheinischen Post von heute ist zu lesen, dass ab Dinslaken die A3 perspektivisch auf 6 Spuren verbreitert werden soll:
“Der Verkehr rollt dann über die A 3 Richtung Ruhrgebiet. Die Belastung der Strecke wird enorm zunehmen. Die Politiker im Regionalrat haben jetzt darauf reagiert. Sie schlagen vor, dass die A3 auf sechs Spuren ausgebaut wird.”
Das ist verbunden mit der Begründung, dass immer mehr Güter über die A3 kommen sollen:
“Der Hafen in Rotterdam wächst und wächst. Damit steigt gleichzeitig der Druck, die Container vom Hafen abzutransportieren. Experten gehen davon aus, dass schon bald auch eine ausgebaute Betuwe-Strecke auf deutscher Seite die Menge an Transportgütern nicht bewältigen kann. Daher setzen die Niederländer auf einen Ausbau ihrer Autobahnen, um Fracht per Lastwagen abzutransportieren. Geplant ist, die A15 von Bemmel Richtung Zevenaar zu verlängern. Darüber soll dann vor allem der Schwerlastverkehr zwischen Rotterdam und den Hinterlandhäfen am Rhein verbunden werden.
Die Folge: Der Verkehr rollt dann über die A 3 Richtung Ruhrgebiet.
Das ist natürlich in mehrfacher Hinsicht erstaunlich: Nicht nur, dass der Ausbau der Betuwe gar nicht reicht. Interessant wird der Ausbau der Autobahn vor allem dann, wenn man sich überlegt das vor längerer Zeit eine reine Güterverkehrs-Bahntrasse parallel zur Autobahn verworfen wurde. Denn das führt natürlich jetzt die Idee, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern mal wieder ad absurdum.
Aber darum soll es mir hier jetzt nicht gehen. Heute schlage ich folgendes vor:
Baut einen Radweg paralell zur Autobahn!
Man muss sich mal vorstellen, dass ein Autobah-Kilometer im besten Fall nicht für unter 4 bis 6 Millionen Euro zu haben ist (Quelle). Die Kosten für einen bestens ausgebauten Radweg beziffert der ADFC dagegen auf ca. 1 Million Euro pro Kilometer (Quelle). Gehen wir davon aus, dass Bauprojekte der öffentlichen Hand eh immer viel teurer werden, stellen wir fest, dass wir für jeden KM neu gebauter Autobahn nicht einmal 20% aufschlagen müssten, um einen guten und schnellen Radweg zu erhalten. Ganz krasse Aussagen beziffern den Kilometerpreis für Autobahnen sogar auf mehr als 25 Millionen Euro, die Kosten für Radwege auf 0,5 bis 2 Millionen Euro (Quelle – Nr. 6 anklicken). Hier wären wir also weit unter 10% Mehrkosten…
Das geht einher mit der Vorstellung des Landes NRW, eine “Radautobahn” zu bauen (Quelle):
Im Ruhrgebiet setzt Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) zur Entlastung der A40 auf den weitgehend kreuzungsfreien Radschnellweg Ruhr, der über 85 Kilometer von Duisburg und Essen bis nach Hamm führen soll. Diese Radautobahn soll nach holländischem Vorbild je einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung von mindestens zwei Meter Breite haben.
Jetzt stelle man sich vor, man könne genauso entlang der A3 nach Holland radeln. Ich sehe hier Potentail für Langstreckenradler, Radwanderer, Tourismusbetriebe aller Art und die Umwelt. Sieht man mal von den Umweltschäden durch den steigenden Kraftverkehr ab.
Wenn man viel im Winter mit dem Rad unterwegs ist, sucht man sich Möglichkeiten aufzufallen. Rucksack in Neonfarben ist schon gut. Gute Fahrradlampen sind noch besser.
Und deswegen habe ich jetzt mal was neues ans Rad geschraubt:
Das Rücklicht hat 4 helle LED, die man in Dauerlicht und verschiedenen Blinkmodi schalten kann. Die Besonderheit aber sind die zwei “Lanemarker” Laser-LED, die diesen schönen Rahmen um das Rad zaubern. Ich bin überrascht, wie gut die auf dem Handyfoto trotz Blitz zu sehen sind und bin mal gespannt, wie die sich in der Praxis schlagen – so von wegen Haltbarkeit, Betriebsausdauer der Batterien und so.
Aber erster Eindruck: Perfekt für den Nerd in mir
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