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Archiv für die Kategorie ‘fahren’

Willkommen im Herbst…

25. November 2012 Keine Kommentare
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Und ohne, dass sie es wussten, hatten die Herbststürme von Mittwelt begonnen.

Stephen King, “Drei”

So und jetzt ratet mal, nach wie viel KM wir uns heute gegen den Wind gedreht haben…

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I am the One Percent ;-)

23. November 2012 2 Kommentare
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Ich sitze im Büro und stelle fest:

Draußen ist scheiß Wetter. Dunkle Wolken, Wind und Regen. Vermutlich kalter Regen.

49,5% der Pendler, die heute die Stadt ins Wochenende verlassen werden, werden sich bei dem Wetter in die unvermeidlichen Staus auf der A3, A40, A59 und Co einreihen und das Wetter verfluchen und schlechte Laune haben.

49,5% der Pendler, die heute die Stadt ins Wochenende verlassen werden, werden sich erst am Bahnhof den Hintern ab-frieren und dann mit nassen Mitreisenden im Zug vor sich hinmüffeln. Dicht an Dicht mit einer  Luft die man mit “Tierstall” unzutreffend umschreibt.

1% der Pendler allerdings macht weder das eine, noch das andere. Und ich bin ausnahmsweise mal froh, anders zu sein. Auch, wenn das meine Kollegen manchmal amüsiert, weil sie (noch?) nicht verstehen, dass ich die bessere Wahl treffe:

Denn gegenüber von meinem Fenster sieht es so aus:

Und das bedeutet, ich werde gleich meine Fahrradsachen anziehen, die Regensachen aus dem Rucksack und die Regenhülle über den Rucksack ziehen. Handschuhe an, Helm an, Musik an und ab dafür nach Hause. Vorbei am Stau, in relativ frischer Luft und mit viel guter Laune.

99%+1 der Pendler heute tun mir Leid.

(+1 ich tu mir ein bisschen selbst Leid, weil ich meine Radbrille nicht mit habe, die bei dem Wetter echt nützlich ist :-) )

Update:

Und so sieht der kleine Dreckspatz dann aus, wenn er zu Hause angekommen ist…

Wenn einer eine Reise tut…

21. November 2012 2 Kommentare
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… gibt es Bahnhöfe bei denen man am liebsten durchfahren würde.

Heute im Angebot: Ruhrpottcharme in Wanne Eickel Hauptbahnhof :-)

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Neuer Streckenrekord

20. November 2012 Keine Kommentare
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Heute auf dem Heimweg 22,33km in 0:42:45 gefahren. Das entspricht einem Schnitt von 31,31km/h. Wow.

Die Bedingungen waren allerdings auch fast optimal: Wenig Autos, leicht feuchter Asphalt. Wenn ich jetzt noch die Ampelstops und Marxloh vermeiden könnte… ;-)

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Klein(st)schwänze auf der Straße

20. November 2012 Keine Kommentare
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Ich bin ja ein eher ruhiger Mensch. Total entspannt. Tiefenentspannt. Manche sagen, es sei unmöglich zu erkennen ob ich schlafe oder wach bin. Nur manchmal. Manchmal da könnte ich… da möchte ich… ;-)

Heutiger Anlass von gestern:

Relativ regelmäßig fahre ich mit dem Rad von der Arbeit (Duisburg) nach Hause (Voerde). Das sind 22km, ungefähr 50 Minuten.

Am häufigsten fahre ich derzeit mit dem Rennrad. Die Gründe dafür sind einfach:

  • Das Cube Hardtail ist verkauft, das Bergamont noch nicht da.
  • Das Bergamont Fully ist vergleichsweise schwer und träge.
  • Das Rennrad ist am schnellsten.

Während die Duisburger Radwege mit einem Mountainbike gerade noch erträglich sind, sind sie es mit dem Rennrad auf keinen Fall. Schon die Straßen sind in der Regel gerade noch befahrbar. Dafür muss man sich vergegenwärtigen, dass ich ein Rennrad auch schon mal mit 8 bis 10 Bar Reifendruck fahre und eben keine Federelemnte habe. Die einzige Möglichkeit Stöße abzufangen ist, das mit den Muskeln und Gelenken zu machen. Und von daher will man so wenig wie möglich Unebenheiten – was zudem auch die Sicherheit erhöht.

Gut. Also Straße.

Ist ja kein Thema. Die Straße ist für alle da, die Straßenverkehrsordnung befreit Rennräder von der Radwegebenutzungspflicht und ich sorge darüber hinaus bei schlechtem Wetter noch für gute Sichtbarkeit durch einen neon gelben Überzug für meinen Rückzug und ein in den Wintermonaten immer eingeschaltetes Rücklicht.

Die meisten Autofahrer haben kein Problem mit mir und ich nicht mit ihnen. Sie überholen mit genügend Abstand und bleiben mal hinter mir, wenn Überholen gerade nicht opportun ist. Sofern die Straße es zu läßt halte ich mich rechts und nur in Engstellen fahre ich mittig. So kommen wir aus.

Einige Herren aber sind offensichtlich total merkbefreit. Besonders auffällig dabei Kleintransporter diverser Baufirmen. Aber gern genommen auch die klassischen deutschen Automarken, die für ihre defensive Fahrweise allgemein bekannt sind. Nicht.

Da wird dann gehupt wie bescheuert. Reicht das nicht, was es natürlich nicht tut, wird aus dem offenen Fenster geschrien und geflucht. Dabei ist man sich dann auch nicht zu schade, eine grundlegende Unkenntnis der deutschen Verkehrsregeln an den Tag zu legen. Auch möglichst dicht an mir vorbei zu fahren, scheint das Mittel der Wahl zu sein um seinen Missfallen zu zeigen.

Wohlgemerkt: Kein Irrer der mich auf der Strecke jemals überholt hat, konnte auf den einspurigen Abschnitten irgendeinen Vorsprung herausfahren. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei knapp 30km/h und ratet mal, wie schnell man im Durchschnitt mit Motorkutschen in Städten ist ;-) Und so rolle ich an der Ampel wieder an ihnen vorbei… und der Zirkus geht von vorne los…

Dabei nehmen die Assis auch gerne mal in Kauf, dass weniger routinierte Radfahrer sich abdrängen lassen würden, eventuell stürzen und im schlimmsten Fall von folgenden Fahrzeugen überrollt werden. Gib dem Deutschen ein Auto und er wird zur Bestie.

Ich habe ja die Theorie, dass Autofahrer, die sich so daneben benehmen, an zwei Problemen leiden:

  1. Ihr primäres Geschlechtsteil ist im Vergleich zum Durchschnitt sehr klein. SEHR klein.
  2. Zu Hause und beim Chef haben sie nix zu sagen und fühlen sich auf der Straße wie der King.

Dabei ist den meisten vermutlich nicht einmal klar, dass sie sich strafbar machen. Und selbst wenn man darüber mal hinweg sieht: Man sollte sie mit Gänsekiel und Feder 100 Mal den grundlegenden aller Paragraphen des deutschen Verkehrswesen schreiben lassen. Den §1 der Straßenverkehrsordnung. Der hat auch nur zwei Abschnitt, die so schwer zu verstehen nicht sind:

  1. Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
  2. Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird

Möglicherweise besteht allerdings auch ein Zusammenhang zwischen den von mir angenommenen Ursachen für ihr Verhalten und einer gewissen kognitiven Minderleistung.

Grummelbrummel

19. November 2012 Keine Kommentare
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Ne, das ist doch nicht wahr:

Gestern schifft es den ganzen Tag so doll, dass eine geplante CTF in Holland im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist. Und heute, wo ich zu 8h und ein paar Zerquetschte Büro verdammt bin, ist draußen unglaublich geiles Wetter.


Wie gut, dass ich mit dem Rad hier bin…

Wie doof, dass ich gleich noch “Kundschaft” zu Besuch bekomme, die im schlimmsten Fall bis Sonnenuntergang bleibt. Das ist NICHT gut :-/

Do or do not.

14. November 2012 Keine Kommentare
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Ich bin ja schon früher gerne draußen gewesen und habe mich gerne bewegt. Vor allem, als ich noch zur Schule gegangen bin, bin ich wortwörtlich hunderte KM mit dem Rad gefahren. Und auch in meinen ersten (Ferien-)Jobs waren eigentlich alle Wege immer mit dem Rad bewältigt.

Aus verschiedenen Gründen wurde das im Laufe der Jahre immer weniger. Bis irgendwann mein Rennrad ein Schattendasein im Keller fristete. Und  ich langsam aber sicher immer fauler wurde – so oder so.

2006 habe ich dann angefangen zu Laufen. Toll waren die Erfolgserlebnisse und toll war zu spüren, wie der Sport meinen Körper (wieder) (positiv) veränderte. Pro Laufen sprach, dass ich das immer und überall auch mal eben machen konnte. Selbst auf Reisen war ein paar Turnschuhe immer dabei. Der Nachteil von Laufen war, dass es unglaublich langweilig ist. Spätestens nach 10km war bei mir Schluss mit Lustig, weswegen ich nie ernsthaft in Richtung (Halb-)Marathon trainiert habe.

Dann kam (neben dem Vollzeitjob) die FOM. Und damit 3-4 Abende die Woche in Essen, oft Samstags in Essen und dann hat man einfach keinen Bock mehr zu Laufen. Naja, ich zumindest. Und so schlief der Sport wieder ein.

2010 gab es eine kurze Unterbrechung der Sportpause, als ich mein Rennrad mit nach Kroatien genommen habe. 2 Wochen “Trainingslager” – die leider wiederum eingerahmt waren von Uni und wenig Zeit – eigentlich die perfekte Ausrede.

Anfang des Jahres überredete Jules mich dann, doch mal das Mountainbiken auszuprobieren. Naja, überreden ist relativ, weil es eigentlich der logische Schluss war: Während sie sich so gar nicht mit Fahren auf der Straße anfreunden konnte, konnte ich mir durchaus Geländetouren vorstellen. FOM ist für mich erst mal Pause, weil der erste Studiengang durch ist und noch nicht genau klar ist, wann  ich den zweiten Anfange.

Aus dem gelegentlichen Fahren wurde dann ein recht regelmäßiges Fahren. Nach dem Cube kam das erste Bergamont, jetzt kommt das zweite Bergamont… ungefähr 3 mal die Woche radel ich im Moment von der Arbeit nach Hause und zusätzlich habe ich angefangen im Fitnessstudio wieder die erschlafften Muskeln in Form zu bringen. Das mache ich vor allem nach meinem desaströsen Abschneiden auf dem Sauerland-Marathon (Die Mountainbikerennen heißen auch Marathon, don’t ask).

Seit März ungefähr trage ich meinen Sport in Runtastic ein und hab heute morgen mal in die Statistik geschaut und bin schon ein wenig angetan davon, wie viel Zeit (und kcal) ich beim Sport abreiße. Und das merke ich natürlich auch an mir.

Vor allem an Tagen wie heute, die draußen in schönsten Herbstfarben leuchten, während ich im Büro sitzen darf. Da möchte ich am liebsten raus und mich bewegen bis nix mehr geht :-)

Wie es weiter geht? Kann ich nicht genau sagen. Aber ich kann ein paar Annahmen machen:

  • Ich werde deutlich mehr mit dem Rad von der / zur Arbeit fahren.
  • Ich werde deutlich intensiver auf Zeit trainieren und noch mehr Rennen und CTF/RTF fahren. Die nächste CTF ist Sonntag in Aalten, NL.
  • Ich freue mich wie bolle auf die Rennmaschine von Bergamont, die im Januar kommt.
  • Ich überlege wie ich mein Rennrad “aufmöbel”.
  • Ich schiele nach einem neuen (Carbon)-Rennrad.
  • Ich werde Ende des Jahres mein Jahresergebnis 2012 nehmen, auf das komplette Jahr hochrechnen, das Ergebnis verdoppeln und das als Ziel für 2013 definieren (mindestens was die gefahrenen KM angeht).
  • Sollte in 2013 die FOM weitergehen (Master), werde ich wohl auch von da mit dem Rad nach Hause düsen ;-)

Klingt ziemlich viel und ambitioniert, oder?

Ich werde mal Silvester das Ganze konkretisieren und als Plan ins neue Jahr mitnehmen. Und dann in einem Jahr mal wieder hier vorbei schauen und gucken, was davon Wirklichkeit wurde. Oder ob der Couch-Potato in mir doch wieder Überhand nahm ;-)

Halb so alt wie ich – aber ewig treu…

13. November 2012 Keine Kommentare
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Übrigens ist der Herbst ja wohl mit Abstand die schönste Jahrezeit um draußen zu sein, oder?

runtastic_20121113_1402_Rennradfahren

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Und traurig klingt die Schlussmelodie…

4. November 2012 2 Kommentare
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Nach nur einem knappen Jahr und vielen gemeinsamen Abenteuern nehme ich leise Abschied… eine Träne kullert…

Cube LTD 26"

Cube LTD 26″

(Pssstt…. der Platz bleit nicht lang leer. Hab heute die Nachfolgerin bestellt…)

CTF in Plaasmolen: Alle Knochen noch ganz :-)

28. Oktober 2012 Keine Kommentare
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Wenn ich die Anfahrt mit dem MTB einrechne, war ich 4h und 16m auf dem Rad und habe knapp 76km abgerissen. Davon dann allein 54km in 3h 18m auf dem eigentlichen Event in Holleand:

runtastic_20120818_1632_Mountainbiking

Die gefahrene Zeit find ich beschissen. Vielleicht lag das an zu viel Sport letzte Woche, an falschem Essen oder einfach an Hmpf. Aber kann man nix machen.

Dafür hat mir die Strecke außerordentlich gut gefallen – sehr abwechslungsreich und mit wenig Asphalt unter den Rädern. Was mir dagegen gar nicht gefallen hat ist, wie die Niederländer sich verhalten. Die fahren, als wenn es kein Freund, nur Feind gäbe. Rücksichtslos wird gedrängelt, geschnitten, überholt und das alles ohne ein Wort zu sagen (üblich ist Überholungen mit Richtung anzukündigen, sowas wie “komme links”). Das führte auch zu einigen Crashs, der “schönste” hat gleich 6 Radler vom Bike geholt, weil zwei sich in der Kurve gezofft haben. m(

Was mich angeht, ich gestehe ich bin im Arsch. Aber sowas von. Deswegen ist gleich auch mit Freunden erst mal Hansefest in Wesel angesagt. Zu Fuß. ;-)

Fotos von mir in Wintertracht reiche ich nach. Die sind noch bei einem Freund auf dem iPhone. Bzw. mindestens eines vom “Häufchen Elend im Ziel” wird es zeitnah auf der Website des veranstaltenden Vereins geben ;-)

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Sweet dreams…

28. Oktober 2012 1 Kommentar
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Und während meine Timeline noch schläft und auch die Leser meines Blogs noch friedlich schnarchen, mache ich mich jetzt mal auf den Weg nach Holland. Denn wenn bei uns die Saison endet, fängt sie dort gerade erst an.

Also werde ich jetzt über die Grenze fallen und dann gemeinsam mit ein paar Freunden 50km und 700hm im Gelände abreißen. Und wie man mir versicherte, sind holländische Mountainbiker die eXtrem-Variante der holländischen Autofahrer. Also noch schnell die Protektoren anlegen und los gehts :-)

Wünscht mir Glück!

Und wenn ich heil wieder komme, erzähle ich Euch auch wie Looper war :-)

Die Queen: ein erster Eindruck

21. Oktober 2012 Keine Kommentare
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Vorige Tage hatte ich darüber geschrieben, dass ich auf dem Hardtail mal als Reifen die Rubber Queen von Continental ausprobieren wollte. Und heute war es soweit:

Der erste Eindruck nach der CTF heute ist, dass der Reifen hält was er verspricht. Auf gerader Strecke den einfachen Schwalbereifen nicht unterlegen, spielt die Rubber Queen ihr Portential aus, wenn es nass und rutschig wird.

Auf den nassen Wiesen die wir runter sind, hatte ich deutlich mehr halt in der Spur alst, das meine Freundin mit den (zugegeben: 300km alten) Schwalbe-Reifen.

Die Selbstreinigungseffekte sind richtig gut, in dem Reifen bleibt nix hängen. Gut, das hängt dann an mir, weil mich der Schlamm von unten bis oben voll spritzt, aber auch auf längeren Schlammstrecken läßt der Reifen erstaunlich wenig nach.

Fazit: Wie erhofft!

Und jetzt das Aber: so gut der Reifen ist, wenn es nass und rutschig wird, so schlecht ist er leider wenn es trocken und staubig und felsig wird. Auf den Abfahrten in der Sonnenseite der Halden war viel Geröll und Staub. Die Rubber Queen scheint sich da deutlich weniger rein zu graben, als die Schwalbe Reifen und in der Folge ist das Lenken und vor allem das Bremsen (das Rad bleibt sehr leicht stehen) eine Herausforderung. Hier war Madame dann wieder vorne.

Aber: gelten lasse ich das Aber nicht, denn ich wollte ja einen Reifen für Nass und Rutschig. Wenn es trocken wird, dafür hängen noch Micheling im Keller ;-)

 

CTF Emscherbruch

21. Oktober 2012 Keine Kommentare
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Das Ende der CTF-Saison markiert die CTF Emscherbruch vom RC Buer / Westerholt in Gelsenkirchen. Und bei 16 °C und strahlendem Sonnenschein fanden sich heute morgen auch ungefähr 800 Fahrer ein, um 24, 41 oder 59km zu fahren.

Ich war auch dabei. Angetreten um die 41km in Angriff zu nehmen!

Die Strecke über die Gelsenkirchener Halden hat mir sehr gut gefallen: Es gab lange Abschnitte auf denen ic mein Tempo ausfahren konnte und bei den Steigungen ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Anfang des Jahres 2012 zu erkennen. Und so war die Runde nach 2 Stunden und 7 Minuten erledigt. Schnitt ziemlich genau 20km/h.

Was mich ärgert ist, dss ich hätte schneller sein können. Denn jetzt kommen wir zum Kontra der eigentlich sehr gut gemachten Organisation:

Teilweise war die Webbeschilderung extrem schlecht oder viel zu spät zu sehen. Wir sind, teilweise im Pulk an mehr als einer Stelle umgedreht, weil wir zu spät gemerkt haben, das wir ab gemusst oder woanders lang gemusst hätten.

Damit einhergehend mein zweiter Kritikpunkt: An vielen Stellen war die Strecke so gelegt, dass sehr enge Spitzkehren zu fahren waren. Gerne mit unmittelbar folgender Steigung. Das mag fahrtechnisch den Anspruch erhöhen – in der Praxis verliert man aber jedesmal einen Großteil, wenn nicht sogar den ganzen Schwung und muss seine Masse (Körper + Rad) erst mal wieder in Bewegung bringen.

Vielleicht war das mit Absicht so, um die Anforderung zu erhöhen. Es wirkte aber teilweise einfach willkürlich und vor allem nahm es der Strecke den Speed.

Davon abgesehen gab es einige schöne und anspruchsvolle Abfahrten, die mir sehr gut gefallen haben. Und natürlich waren auch die üblichen Deppen wieder da, die sich z. B. Mitten auf die Treppe stellen – die man gerade herunterfährt – um einem ein Ohe abzukauen, dass Treppen ja böse sind. Mein Gott, dann soll er halt laufen.

Für die Wertungskarten war der Emscherbruch schon die erste Veranstaltung 2013. Für die Saison ein Fianale. Und wenn man über die oben beschriebenen Wehwehchen hinwegsieht, war es sogar ein sehr schönes Finale.

Liebe Freunde der Nachtmusik: Es hat Spaß gemacht und wir kommen wieder!

 

Ander Stelle der Hinweis, dass auch hier heute leider wieder ein Vereinskollege verunglückt ist. Wir drücken alle Daumen ganz fest, dass er schnell wieder im Sattel sitzt.

Rapid Gone: Rapid Rob von Schwalbe

18. Oktober 2012 Keine Kommentare
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Als ich im Februar das 26er Hardtail von Cube gekauft habe, kam das mit dem “Rapid Rob” Reifen von Schwalbe.

Sehr schnell stand für mich fest, dass der Reifen und ich keine Freunde werden. In der 2,25-Zoll Breite die ich auf dem Cube fahre, fühlte ich mich im Gelände immer unsicher und hatte nie das Gefühl, dass der Reifen sich wirklich mit dem Boden verbeißt.

Auch die “Selbstreinigung” war eher weniger ausgeprägt.

Erschreckend dann die Feststellung, dass nach knapp 500km das Profil extrem weit runter ist. Das kann natürlich am hohen Gewicht des Fahrers liegen und auch daran, dass ich sehr viel Straße damit gefahren bin.

Insgesamt aber ist der Reifen nicht so, wie ich es gerne hätte. Oder mir vorstellen würde.

Für den Herbst / Winter wechsle ich daher den Reifen mal gegen die “Rubber Queen” von Continental. Angeblich weicher, wird der Verschleiß hier ähnlich hoch sein. Bin trotzdem mal gespannt, wie der Unterschied im Gelände und vor allem auf nasser Bahn sein wird.

Nächste Woche wird eingefahren und bei der CTF Emscherbruch dann das erste Mal richtig gefoltert. Bericht folgt :-) Und ein zweiter Bericht, wenn der dann im Frühjahr so weit runter ist, dass ich wieder einen neuen Reifen brauche. Ihr merkt schon:

Reifen kaufen wird mein neues Hobby ;-)

MTB-Rennen von Blau-Gelb Oberhausen

3. Oktober 2012 Keine Kommentare
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(c) unkreativ.net

(c) unkreativ.net

Lange habe ich mich auf Mountainbike-Rennen von Blau-Gelb Oberhausen gefreut. Auch, weil es die Vereinsmeisterschaft meines eigenen Vereins sein sollte. Und dann das: Krank, Krankenschein, Sportverbot.

Na super :-(

Also nicht fahren. Aktiv. Aber man kann ja fahren lassen. Also habe ich mich heute zum Rennen fahren lassen und dort andere das Rennen fahren lassen – während ich mit meiner Kamera dick eingemummelt das Schauspiel genießen durfte.

Direkt das erste Rennen begann mit einem kapitalen Unfall eines Vereinskameraden – gebrochene Knochen wohl inklusive. Unnötig zu erwähnen, dass auch das zweite Rennen mit einem Unfall an exakt der gleichen Stelle begann – die dann für den Rest des Tages gesperrt wurde. An dieser Stelle dann auch die besten Wünsche!

Das Wetter war typisch Herbst: Erst nass (heute morgen), dann trocken (bei den ersten Rennen) und danach Sintflut. Unglaublich, wie nass das werden kann – aber das hat natürlich auch den Charakter der Strecke gnadenlos geändert. War es erst ein Parcours, der zwar herausfordernd aber gut zu fahren war, wurde die Piste zu einer sprichwörtlichen Schlammpiste.

Wahnsinn zu sehen, wie die Fahrer sich da durch gewühlt haben. Für mich aber auf Grund der Nässe und meiner angeschlagenen Gesundheit leider Grund genug den Heimweg anzutreten. Nicht ohne allerdings ein paar Fotos zu haben.

Und jetzt sitz ich hier, werde mit heissem Kakao verwöhnt und hab die Bilder mal schnell gesichtet und durch den Herrn Lightroom gejagt. Und weil ich Euch ja kenne: Hier, bitte schön!