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Archiv für die Kategorie ‘mitmenschen’

Keine Panik: Habt nur ein bisschen Angst

5. Februar 2016 Keine Kommentare
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Meine Fresse, drehen wir am Rad.

Es gibt also eine abstrakte Terrorgefahr, bei der wir nix genaues wissen. Allerdings ist sie konkret genug um zu sagen das sie nicht an Karneval eintritt. Sie ist auch konkret genug um zu sagen das Berlin ein Ziel ist.  Sie ist auch konkret genug um zu sagen das es wohl nichts konkretes in Berlin gibt.

Vorsichtshalber zeigt sich der Staat aber schon mal (wieder) im Sauerland mit ganzer Härte. Von den Terrorverdächtigen werden wir vermutlich, wie schon die letzten Male nie wieder was hören. Vor allem nicht, dass sie wirklich irgendeiner Tat oder Tatvorbereitung überführt werden konnten. Wetten?

Die SZ fordert, den Ermittlern Vertrauen zu schenken.

Ernsthaft?

Ich würde gerne. Und noch lieber wäre mir wenn Ermittler Ergebnisse liefern. Aber diese wenig substantielle Panikmache? Diese  zufällig zeitlich perfekt getimten Razzien und Festnahmen von Verdächtigen oder auch nur möglicherweise Verdächtigen

Können wir nicht einfach mal einen Schritt zurück machen, tief durch die Hose atmen und uns bitte nicht bekloppt machen lassen?

Kategoriengedanken, mitmenschen, politik Tags:

Die Welt als Terror-Tollhaus

13. Januar 2016 3 Kommentare
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Es ist kaum auszuahlten – und so bizarr vorhersehbar. Scheinbar gesteuert von einer derzeit herrschenden Allmachtsphantasie wird alles und jeder genutzt, um mehr Überwachung, mehr Krieg, mehr irgendwas durchzusetzen. Und die Muster sind immer die gleichen:

In Paris will ein mit einem Messer(!) bewaffnerter Mann in eine Polizeistation und wird wenig überraschen erschossen. Gut, eigene Schuld, bitte die Geschichtsbücher schließen, der Typ war irre. Auf die eine oder andere Art und Weise.

Heute aber muss er ein Terrorist sein.

Und welch glückliche Fügung, dass er angeblich eine SIM-Karte aus Deutschland im Handy hatte. Denn das rechtfertigt doch sofort wieder den Ruf nach der Vorratsdatenspeicherung. An deren Daten endlich auch die Geheimdienste wollen. Wann sie wollen. Natürlich sind hier die Hardliner der CDU ganz vorne. Aber als ob die SPD nenneswert dagegen halten würde :-/

Dabei alleine bleibt es nicht. Denn sofort wird in Recklinghausen jeder Flüchtling mit dem „Attentätter“ über einen Kamm geschert. Und man nennt das euphemistisch „Sicherheitsabfrage zu jedem Flüchtling„. Ich nenne das Racial Profiling.

Und kaum kommt es zu einem Attentat in Istanbul ist sofort klar: Es muss ISIS gewesen sein. Logisch, damit hat die NATO den perfekten Grund in sich noch militärischer zu geben. Für die USA wären jetzt schon alle Hemmungen gefallen.

Dann noch Deutsche unter den Toten? Das wird ja immer „besser“. Und schon titelt sogar der öffentlich rechtliche Rundfunk leicht panisch-paranoid „Selbstmordattentat in Istanbul – Gezielter Angriff auf Deutsche?“ und man fragt sich: wozu?

Muss hier ein äußerer Feind gestärkt in die Wahrnehmung, damit wir unsere internen Probleme vergessen? Zum Beispiel die Welle von politisch rechts motiviertem Terror der gerade über unser Land zieht?

Während dessen wird darüber diskutiert ob und wann man die Nationalität von Straftätern veröffentlichen soll. Könnten wir uns vielleicht darauf einigen, dass Nationalitäten und Religionen keine Straftaten direkt begehen, sondern Menschen? Es ist doch vollkommen egal, ob ein Deutscher, Niederländer, Türke oder Syrer eine Straftat begeht: Die Strafe muss für alle die gleiche sein, im gleichen Rechtsraum. Und der einzige Grund die Nationalität oder Abstammung zu nennen ist doch einen bestimmten Eindruck forcieren zu wollen.

Ähnlich schwachsinnig wie „unter den Toten 6 Deutsche, davon 2 Frauen und ein Kind“. Ein Toter ist ein Toter. Ein tragischer Verlust. Der nicht mehr wert wird, wenn er ein bestimmtes Alter, Geschlecht oder eine Nationalität hat. Es ist völlig egal ob ein Syrer in der Türkei Deutsche getötet hat: ein Täter hat eine abscheuliche Tat begannen bei der Menschen ums Leben kamen. Punkt.

Könnten wir uns also vielleicht alle wieder ein wenig beruhigen? Wieder vor der eigenen Tür kehren? Und aufhören uns ständig irgendwelche Feindbilder (Der Syrer, Der Afrikaner, Der Moslem, Der Katholik) zu bauen?

Einfach mal wieder… wie intelligente und vernunftbegabte Menschen handeln?

Denn wo das endet, wenn wir es nicht schaffen, sieht man sehr schön in den USA. Wo jetzt der falsche Name schon verhindert, Computerspiele spielen zu können.

Schwere Ausschreitungen in einem serbischen Flüchtlingslager…

7. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Durchgangslager Westerbork

10. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern Abend fand im Gymnasium Voerde anlässlich des 77. Jahrestages eine Veranstaltung mit Eva Weyl statt. Die Veranstaltung stand dabei unter dem Titel: „Damit ihr es nicht vergesst„.

Eva Weyl ist eine der Überlebenden des Durchgangslager Westerbork, von dem ich ehrlich gesagt noch nie gehört hatte. Und was sie zu erzählen hatte, ist wirklich so bedeutend, dass man es nicht vergessen wird. Denn sie hat nicht nur mit dem erhobenen Zeigefinger referiert. Sondern sie hat versucht zu zeigen, wie sie als kleines Mädchen (sie war 6) den „Umzug“ ins Lager und das Leben dort erlebt hat.

Dabei ist Westerbork nicht mit Auschwitz zu vergleichen – war aber ein Baustein in der Kette der Vernichtungsmaschinerie der Nazis. Was mich dabei am meisten beeindruckt hat war, wie Juden selbst duch geschicktes Social Engeneering dazu gebracht wurden, sich selbst zu bewachen und zu organisieren.

„Es waren nur ganz selten Nazis im Camp.“

Dabei ist überraschend, dass Frau Weyl durchaus auch humorige Elemente einbaut. Wer also einen Vortrag nur über Leid und Tod erwartet hat, der war falsch. Wer aber einen Vortrag ohne Tiefe erwartet hat, der auch.

Denn hinter der „lockeren“ Atmosphäre und dem fast schon entspannten Umgang mit dem Thema verbargen sich einige sehr tiefgehende Fragen. Fragen danach wie es dazu kommen konnte, dass tausende Menschen sich mit einer Situation abfanden vor dem Hintergrund des „so schlimm wird es schon nicht werden“. Wie es sein konnte, dass Juden Juden verrieten.

Aber auch, und das ist das eigentlich erschreckende, wie viele Parallelen sich zu den „Registrierzentren für Flüchtlinge“ ziehen lassen. Natürlich planen CDU und SPD nichts in der Art von Westerbrock. Aber es ist erschreckend, wie fließend die Grenzen zwischen legitimen Interessen und unmenschlichem Handeln zu sein scheinen.

Vor allem vor diesem Hintergrund ist es natürlich besonders schade, dass die Fraktionsvorsitzenden der CDU, SPD aber auch der PDL Frau Weyl gester nicht ihren Respekt durch Anwesenheit gezollt haben.

Ich bin heute, gut 12h später, immer noch nicht so richtig in der Lage in Worte zu fassen was da gestern eigentlich passiert ist. Denn auch ich neige dazu, zu stark in Schwarz (böse Nazis) und Weiss (gute Menschen heute) zu denken. Und vergesse die Zwischentöne.

Dafür habe ich wieder gemerkt, wie wenig ich im Endeffekt über unsere Vergangenheit weiß. Und das obwohl ich Wissen normalerweise aufsauge wie ein Schwamm. Und das wiederum führt mich zu dem Gedanken das ich hoffe, dass das Wissen der verbliebenen Augenzeugen gut aufgezeichnet und der Welt zugänglich gemacht wird.

Denn nur wenn wir begreifen, wie es zum Holocaust gekommen ist, können wir lernen bessere Menschen zu sein.

Und ich wünsche jedem PEGIDA-Mitläufer die Gelegenheit, ein Mal eine Augenzeugin wie Eva Weyl zu hören. Wer das macht, wer sie sieht und hört und ihre Gegenwart erlebt, der kann nicht mehr gegen Asylbesucher auf die Straße gehen. Völlig ausgeschlossen.

Ich würd ja gerne lachen, aber…

9. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
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gefunden bei Fefe:

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Stell Dir vor… Du als Cop…

4. November 2015 Kommentare ausgeschaltet
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… in Vancouver, Canada gehst als Rollstuhlfahrer undercover und jeder, aber wirklich jeder Mensch der Dir begegnet ist… nun ja:

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Lieber besorgter Bürger!

31. Oktober 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Nein nein, liebe Leser. Es geht nicht um Asylbewerber. Es geht um das Dauerthema in Voerde, die Sparkassenfusion. Alle die nix mit Voerde zu tun haben, dürfen jetzt also weglesen.

Mich erreicht in meiner Funktion als Fraktionssprecher der Grünen in Voerde heute ein Brief eines anonymen, aber besorgten Bürgers. Eine Seite Anschreiben und 2,5 Seiten Durchschrift eines Schreibens, dass er an die Presse gesteuert hat. Die zu seinem Bedauern nicht reagiert hat.

Das Schreiben beginnt mit dem Hinweis, dass man anonym bleiben müsse um seine Quellen zu schützen. Das ist verständlich. Der Hinweis, es lägen sogar noch weitere Informationen vor, macht natürlich neugierig.

Dummerweise folgen sodann ausschließlich Fragen: Warum dieses, warum jenes, wurde hier oder hat man dort. Alle Fragen sind dabei bereits entweder beantwortet oder sie wären recht leicht zu beantworten.

Der ganze Brief läßt mich etwas ratlos zurück. Ich meine, welchen Informationsgewinn soll ich aus so vielen Sätzen ziehen, die fast immer mit einem ‚?‘ enden? Und beantworten durch Sätze mit einem ‚.‘ oder ‚!‘ kann ich das ja auch nicht, weil das Schreiben ja anonym ist.

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An dieser Stelle greift dann die einzige Analogie zu den PEGIDA-Besorgten: Meine völlige Ratlosigkeit: Was will man mir hier sagen?

Lieber Anonymer,

vielleicht rufst Du mich einfach mal an oder enttarnst Dich anderweitig. Dann kann ich auch versuchen Dir Deine Fragen zu beantworten und Dir Deine Sorgen zu nehmen oder sie zu verringern. Ich verspreche Dir auch, dass ich nach den journalistischen Grundsätzen dieses Blogs Deine Identität mit ins Grab nehmen werde.

Ein erneuter Sieg der Rassisten?

28. August 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Geschichte wiederholt sich. Wie schon in den Neunzigern, können auch heute die Freizeitrassisten einen Erfolg für sich verbuchen:

Die Politik will die Asylgesetzgebung ein Mal mehr verschärfen.

Bundesinnenmister Thomas de Maizière (CDU) will mit einem neuen Gesetzespaket die Zahl der Asylanträge reduzieren und Abschiebungen beschleunigen. Quelle: Zeit

Damit kippt zum zweiten Mal die Bundesregierung schnell um als man bis 3 zählen kann und gibt den Rechten das Gefühl, dass mit Gewalt und Hass auch Politik gemacht werden kann. Ein schreckliches Zeichen, dass damit gesendet wird – wohl um den bei der CDU traditionellen Kampf um rechte Wählerstimmen fortzusetzen.

Und das zu einem Zeitpunkt, wo selbst die Polizei auf den offensichtlichen Irrsinn hinweist:

Bislang sei es immer als Straftat gewertet worden, ohne gültigen Aufenthaltstitel nach Deutschland zu kommen, so der BDK. Daraus entstünden zwangsläufig in jedem Fall Ermittlungsverfahren mit den entsprechenden Konsequenzen, die später im Fall der Gewährung von Asyl wieder eingestellt werden müssten. Dieses Vorgehen aber erscheine „widersprüchlich“. So gebe es nämlich überhaupt keine legale Möglichkeit für Flüchtlinge, nach Deutschland einzureisen und ihr Recht auf Asyl in Anspruch zu nehmen, heißt es in dem Dokument. Quelle: Spiegel

Es ist absolut unerträglich. Und in dem Kontext muss man dann auch die Wut der Menschen sehen, die sich immer stärker auch unmittelbar gegen Politiker entlädt – nicht nur durch die zu trauriger Berühmtheit gelangten Rassistin, die Merkel beleidigt hat. Heute beim Refugees-Welcome-Fest war unter anderem der Grüne Özdemir ein gern gesehener Gast. Der Landeschef von der CDU dagegen…

Ehe für alle

4. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Sehr geil vom ollen Ruthe:

Ich verstehe es nicht…

10. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Banff Mountain Film Festival World Tour

2. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern konnten wir in Essen die BMFFWT 2015 sehen – und noch immer verstehe  ich nicht wie man auf den Namen kommen konnte:

Die Filme und deren Auswahl war ähnlich genaial wie letztes Jahr oder auch bei der EOFT. Und trotzdem war dieses Jahr alles anders als sonst. Und Schuld daran war ein Film.

DamNation

Schon die Länge von 52 Minuten stand aus der Menge der 5 bis 10 minütigen Filme heraus. Aber noch stärker als der Film über die Entwicklungen in Patagonien letztes Jahr, machte DamNation die Zuschauer tief betroffen und sprachlos.

Zwischen sentimental-süßen Filmen über 88 Jahre alte Ski-Fahrer und halsbrecherische Einlagen von Dany McAskill war DamNation wirklich herausragend. Zeigt er doch schonungslos, welcher Irrsinn oft dem menschlichen „Trieb“ innewohnt, die Umwelt beherrschen und die Natur gestalten, ja sogar „verbessern“ zu wollen.

Wer keine Gelegenheit mehr hat die Film-Tour zu sehen, sollte sich zumindest DamNation von der Website kaufen (wahlweise auch z. B. über iTunes). Absolut sehenswert. Und absolut erschütternd.

Es ist… nicht schön

22. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich lebe in einer Zeit, in der vieles besser sein könnte, als es ist. Und wie schizo das manchmal ist, macht mir echt zu schaffen.

Im Radio höre ich von dem Nicaragua-Kanal und denke mir, es ist eigentlich mal an der Zeit sich darüber zu informieren. Das geht, dank Wikipedia super. Für mich ist Wikipedia so unverzichtbar geworden, dass ich jedes Jahr, wenn gegen Weihnachten die Aufforderung kommt, gerne dafür Spende.

Allerdings spende ich in der Weihnachtszeit bei fast jedem Einkauf auch für etwas anderes. Für ein Projekt mit dem Namen „Für jeden Braten einen Paten“. B5E94FoIcAAdSn5

Und jedes Mal wenn ich die Gutscheine in meinen Einkaufskorb fallen lasse (ich nehme bei fast jedem Einkauf welche mit), möchte ich eigentlich laut schreiend aus dem Laden rennen.

Wieso kann 2014 die Welt nicht so weit sein, dass ich mein Geld für gemeinnützige Projekte wie Wikipedia allein ausgebe. Die sinnvoll sind, aber keine extenzielle Auswirkung habe?

Warum lebe ich in einem Land, das zu den reichsten Nationen der Erde gehört und kaufe Gutscheine, weil es Menschen gibt die zu arm sind, sich auch nur zu Weihnachten „etwas Gutes“ gönnen zu können – wobei wir bei 5€ ja weniger von Qualitätsfleisch reden können, besonders wenn es um Familien geht.

Und genau um die geht es:

Jedes sechste Kind in Deutschland ist von Hartz-IV-Leistungen abhängig. Darauf machte die Arbeitsmarkt-Expertin der Linke-Fraktion, Sabine
Zimmermann, unter Bezug auf eine offizielle Statistik der Bundesagentur für Arbeit in Berlin aufmerksam.

„Besonders zu Weihnachten spüren viele Kinder, dass sie in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen müssen“, sagte Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur. „Für
Hartz-IV-Beziehende ist es ungleich schwerer, ihren Kindern ein schönes Weihnachtsfest zu bescheren.“ Nach den jüngsten offiziellen Zahlen waren im Juli mehr
als 1,64 Millionen Unter-15-Jährige auf Hartz IV angewiesen oder lebten in einer Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaft.

Das waren 15,5 Prozent. Binnen eines Jahres war
die Zahl um gut 7000 gestiegen.

Tagesspiegel vom 22.12.2014

Das wirklich Schlimmste ist, dass ich nichts dagegen machen kann.

Und während Familien in Deutschland nicht wissen, wo sie was zu beißen her kriegen, gehen 15.000 Menschen gegen eine imaginäre Überfremdung auf die Straße.

Das schließt dann auch den Kreis. Denn Asylbewerber, Menschen die alles zurück lassen mussten, kriegen ja nicht mal H-IV. Sie wissen also auch nix von dem Programm. Und werden damit Weihnachten sogar noch eine Stufe weiter unten stehen. Und dabei ist es mir scheiss egal, ob Weihnachten Teil ihrer Religion es.

Mir wäre wichtig, dass in diesen Tagen im Dezember ALLE Menschen in Deutschland, ja sogar auf der Welt einfach mal durchatmen können. Und vielleicht wirklich mal 3 Tage haben, in denen sie von ihren Sorgen Abstand nehmen können. Ach man, das ist einfach eine ungerechte Scheisswelt. Wohlgemerkt nicht von Natur aus. Sondern als Produkt menschlichen Handelns. Der „Krönung der Schöpfung“.

 

Wäre es in dem Kontext nicht unangebracht, ich würd den Spruch mit dem Fressen und Kotzen anbringen.

 

Pegida macht mir Angst

19. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich weiss echt nicht mehr, was ich sagen soll.

Faith in Humanity: Winter-Edition

30. Oktober 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienmitmenschen, soziologie Tags:

Alles Böse

16. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch?

Zeitung lese mach einsam, weil alle im Bus nur noch in die Zeitung starren. Fernsehen macht einsam, dumm und man vereinsamt. Rechteckige Augen inklusive. Computer machen uns zu Einzelgängern, die nicht mehr sozial interagieren können. Computerspiele machen süchtig. Und das Internet läßt die Gesellschaft zwischen Drogen und Porno verrohen.

Da ist es nur konsequent, wenn man das fortsetzt. Aktuell: Smartphones

Immer mehr Jugendliche nutzen ihr Smartphone so häufig, dass Ärzte Alarm schlagen. Die Jugendlichen verlernten analoges Lernen. Inzwischen gibt es Sprechstunden, die sich um Jungen und Mädchen kümmern, die spielsüchtig und handysüchtig sind.

Intensives Kopfschütteln gibt es hier: Ärzte warnen vor Smartphone-Sucht bei Jugendlichen

Das lässt mich immer an die drei Phasen der Technologieadaption im Leben denken. In der ersten Phase erleben wir das Entstehen neuer und faszinierender Technologien, die in unser Leben kommen. In einer zweiten Phase ist die Technik und der Fortschritt normaler Teil unseres Lebens. Und im dritten Abschnitt behaupten wir immer, dass es früher auch ging und alles besser war. In welchem Abschnitt der Autor wohl gerade steckt? 😉

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