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Archiv für die Kategorie ‘soziologie’

“Verlust erfahrener Mitarbeiter, die sie auf die Schnelle nicht ersetzen könnten”

13. August 2014 Keine Kommentare
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Schreibe ich über ein Thema, habe ich oft mehrere mögliche Perspektiven. Einige davon bieten sich an und andere haben das Problem, eine Tendezn zu zeigen. Die man vielleicht vermeiden sollte.

Die Überschrift dieses Blogbeitrags ist ein Zitat aus der Westen, dass in Gänze so lautet:

Ansturm auf die Rente mit 63: Bis Ende Juli haben bereits 85. 000 Menschen in Deutschland die abschlagsfreie Rente mit 63 beantragt. Aus den Unternehmen mehren sich bereits die Klagen über den Verlust erfahrener Mitarbeiter, die sie auf die Schnelle nicht ersetzen könnten.

Es dürfte wenig überraschend sein, dass die Menschen so schnell wie möglich aus dem Arbeitsleben ausbrechen wollen. Das ohnehin nur mit Mühen heute noch als “notwendig” verkauft werden kann. Zudem spricht ja niemand über den offensichtlichen Logikbruch, dass länger arbeien lassen auch bedeutet, dass immer ältere Menschen arbeiten.

Womit wir voll im Thema sind: Es ist doch nicht das Problem der Menschen die mit 63(!!!) endlich LEBEN wollen, wenn die Unternehmen es nicht schaffen, Nachwuchs heran zu züchten? Weil Unternehmen ja hoffen, die Arbeitskräfte möglichst lang (65? 70?) verschleissen zu können. Man kann sowas schlicht eine verfehlte Personalpolitik nennen.

Man könnte also auch schreiben: “Unternehmen verpassen Chance zur Verjüngung des Personalstamms”. Oder “Unternehmen erkennen, dass sie sich zu wenig um Nachwuchs kümmern”. Oder oder oder. Man kann aber natürlich auch so tun, als käme das alles völlig überraschend auf die armen, armen Unternehmen zu, die gleichsam am Rande des wirtschaftlichen Zusammenbruchs stehend erleben müssen, wie ihre Besten der Besten einfach keinen Bock mehr haben.

Wie gesagt, es gibt immer mehr als eine Perspektive…

Das Geschäft mit der Angst

7. August 2014 1 Kommentar
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Das “Schöne” an Angst ist, dass man mit ihr so herrlich bestimmte Verhaltensweisen triggern kann. Vernunft weicht dann oft Unvernunft und selbst Menschen die besonnen sind, lassen sich verleiten Dinge zu akzeptieren, die nicht akzeptabel sind.

Nebenbei kann man mit Angst auch hervorragend von echten Problemen ablenken. Ukraine. Syrien. Afrika. NSA und BND. All die echten Probleme treten in den Hintergrund, wenn man Angst hat. Und von daher ist man als Lenker eines Staates froh, wenn man sein Volk in Angst und Schrecken halten kann. Wer widerspräche schon irren Forderungen nach “Sicherheit durch Überwachung” oder wer diskutiere noch ernsthaft die Sinnhaftigkeit von Freiheitsbeschränkungen, wenn der Terror droht.

http://www.derwesten.de/politik/silvio-k-droht-mit-anschlag-auf-deutsches-atombombenlager-id9673562.html

Screenshot von derwesten http://www.derwesten.de/politik/silvio-k-droht-mit-anschlag-auf-deutsches-atombombenlager-id9673562.html

Wer diskutiert denn noch über Fracking oder Ecclestone, wenn er diese fette rote Überschrift liest. Bildzeitung? Würde man gerne annehmen, ist aber der Westen. Aber auch nur als Beispiel für ganz viele andere “Medien“, die sich an vermeintlicher Terrorgefahr ergötzen. Damit Auflage machen wollen und damit einer Struktur in die Hände spielen, die davon lebt und dadurch wächst, dass die Menschen Angst haben.

Diese Angst soll möglichst Abstrakt sein: US-Atombombenlager, öffentliche, private, kirchliche Einrichtungen etc. Aber doch so konkret, dass sie ein Gesicht hat, dass man mit ihr verbinden kann. Und das ist das Perfide an der Sache: Kaum jemand kann sich dem verschließen. Und wer es schafft, gilt als Außenseiter. Als jemand, der die Realität nicht erkennen will.

Aber was genau ist eigentlich die Realität? Welchen Einfluß hätten “Terroristen”, wenn die Medien ihnen nicht den Nährboden bieten würden, auf denen ihre Angst wächst? Welche Chance hätten Terroristen einem freiheitlichen und toleranten Staat gegenüber, der seine Bürger nicht immer weiter einengt und in ihren Rechten beschneidet, bis diese irgendwann beginnen, sich dagegen aufzulehnen?

Hier stimmt was nicht.

Keine Frage. Es gibt Verwirrte. Es gibt Knallköppe. Und es gibt gefährliche Menschen. Nur unser Umgang mit diesen ist alles andere als Souverän. Wir bauen sie auf, wir bieten ihnen die Plattform und dann nutzen wir sie – ohne ihr Wissen – um eine Umgebung der Angst und Willfährigkeit zu schaffen. Und es gibt sicherlich auch den einen oder die andere Politiker/-in, die gar nicht so böse darüber wäre, wenn es endlich mal wieder knallen würde. Denn die nächste Runde schärferer Gesetze liegt schon in den Schubladen. Es muss nur noch ein wenig köcheln…

Alles Böse

16. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch?

Zeitung lese mach einsam, weil alle im Bus nur noch in die Zeitung starren. Fernsehen macht einsam, dumm und man vereinsamt. Rechteckige Augen inklusive. Computer machen uns zu Einzelgängern, die nicht mehr sozial interagieren können. Computerspiele machen süchtig. Und das Internet läßt die Gesellschaft zwischen Drogen und Porno verrohen.

Da ist es nur konsequent, wenn man das fortsetzt. Aktuell: Smartphones

Immer mehr Jugendliche nutzen ihr Smartphone so häufig, dass Ärzte Alarm schlagen. Die Jugendlichen verlernten analoges Lernen. Inzwischen gibt es Sprechstunden, die sich um Jungen und Mädchen kümmern, die spielsüchtig und handysüchtig sind.

Intensives Kopfschütteln gibt es hier: Ärzte warnen vor Smartphone-Sucht bei Jugendlichen

Das lässt mich immer an die drei Phasen der Technologieadaption im Leben denken. In der ersten Phase erleben wir das Entstehen neuer und faszinierender Technologien, die in unser Leben kommen. In einer zweiten Phase ist die Technik und der Fortschritt normaler Teil unseres Lebens. Und im dritten Abschnitt behaupten wir immer, dass es früher auch ging und alles besser war. In welchem Abschnitt der Autor wohl gerade steckt? ;-)

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Klimawandel? Das ist doch eine Lüge der Ökospinner

7. Juli 2014 1 Kommentar
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Die Diskussion ob sich das Klima wandelt oder nicht ist sehr emotionsgeladen. Das liegt zum einen daran, dass nicht-glauben viel einfacher ist und glauben durch nur wenige wirkliche Fakten erschwert wird.

Wenn ich aber wissen will, ob sich das Klima wandelt, gucke ich aus dem Fenster. Dabei ist zu berücksichtigen, dass ich in einer – wettertechnisch gesehen – sehr stabilen Gegend wohne. Wohnte. Denn in den letzten Jahren häufen sich die Wetterereignisse, die angeblich ja nur alle x Jahre mal vor kommen.

Foto 3Tatsächlich aber scheinen die Abstände immer kürzer zu werden – und das Wetter immer extremer. Gestern war wieder ein schönes Beispiel dafür, als binnen Minuten ein richtiges Unwetter erst entstand und dann über Voerde hinwegzog.

Foto 4Wenn man sich dann mal damit auseinander setzt, findet man durchaus Ansätze für Erklärungen, die plausibel klingen. Und die auf der einen Seite eine natürliche Verschiebung des Klimas berücksichtigen, auf der anderen Seite aber auch den Einfluss des Menschen:

Jahrzehntelang erhobene Messdaten vieler tausend Wetterstationen, Satelliten, Schiffe, Bojen, Tiefseesonden und Ballons lassen inzwischen keinen seriösen Zweifel mehr daran, dass die von Menschen erzeugten Treibhausgase einen größeren Anteil der von der Sonne eingestrahlten Wärme in der Atmosphäre festhalten

Was es für mich nur schwer macht ist, dass ich nicht verstehe das immer noch viele Menschen das einfach ignorieren. Und sich in ihrem Verhalten kein bisschen anpassen – und das fängt bei der Vermeidung überflüssiger Autofahrten an, geht über die Auswahl von Stromanbietern mit regenerativer Energie bis hin zuunzähligen anderen Maßnahmen die wir treffen können – und die im Long Run auch dafür sorgen müssen, dass wir nicht einfach nur die Erzeugung von Klimagasen in andere Teile der Welt (China, Afrika…) verlagern.

Und wenn ich dann Fefe lese…

Aktueller Trend aus den USA: Umweltzerstörungsbewegung. “Konservative” (wer sonst) bauen ihre Diesel-Trucks um, damit da aus dem Auspuff möglichst tiefschwarze Wolken an Abgas rauskommen. Damit versuchen sie dann, Hybrid-Fahrer einzuhüllen.

… geht mir manchmal der Glaube an unsere Intelligenz verloren. Und das Teufelchen auf meiner Schulter flüstert mir ins Ohr, dass wir es dann wohl nicht anders verdienen…

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Wie gut, dass wir nicht paranoid sind

5. Juli 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Manchmal wundere und frage mich, wohin das alles noch führen soll.

Reicht es nicht, wenn Politiker auf Bundes- und Landesebene versuchen, uns mit Angst gefügig zu machen? Müssen wir echt aus allem eine potentielle Bedrohung epischen Ausmaßes machen?

Ich lese gerade im Lawblog:

“Der Rektor der betroffenen Schule hatte den Schülern empfohlen, sofort die 110 zu wählen, wenn sie den Mann sehen. Der Herausgeber der Neuen Rottweiler Zeitung schrieb sogar einen offenen Brief an den Unbekannten und warf ihm vor, auf inakzeptable Art und Weise Angst und Schrecken zu verbreiten. “

Na? Um was ging es wohl?

“Es handelt sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Rottweil. Dieser sagte, er sei Cosplayer. Der Mann lief nach Angaben der Polizei ganz ruhig über eine Wiese.”

Unfassbar. UN FASS BAR. Wie bekloppt soll das eigentlich noch werden?

Geht mal rüber und dann schüttelt mit mir gemeinsam den Kopf. Das ist ja in sich schlicht unerträglich, oder?

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So so, der Verfassungsschutz liest also Briefe? Na, da bin ich aber erstaunt. Nicht.

5. Juni 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Manche Nachrichten sind irgendwie nur auf den ersten Blick Nachrichten oder gar Überraschend. So berichtet Heise heute, dass auf Anfrage der Linkspartei herausgekommen ist, dass der Thüringer Verfassungsschutz die Post mitliest:

 Eine Landtagsabgeordnete in Thüringen hat durch eine Kleine Anfrage erfahren, dass der Verfassungsschutz des Landes heimlich Briefe öffnet, offenbar auch in Poststellen. Wozu das geschehe, könne man aber nicht preisgeben.

Der eigentliche Skandal ist natürlich, dass man sein eigenes Handeln nicht rechtfertigen will. *geheimnisvolles Geräusch einfügen* Das ist Geheim und das darf man aus Sicherheitsgründen niemandem sagen. Und natürlich braucht das kein Mensch zu glauben. Der einzige wahre Grund für die Geheimniskrämerei ist vermutlich, dass sonst aufkippen würde, dass man die Post durchschnüffelt, weil man es kann. Nicht mehr und nicht weniger.

Aber ist irgendwer überrascht davon?

Ich meine, es kann doch niemand der bei Verstand ist, glauben das nur in der ehemaligen DDR die Post mitgelesen wurde. Und das die Geheimdienste und Sicherheitsbehörden unserer Republik sich ernsthaft nur auf elektronische Kommunikation beschränken? Denn die ist ja noch gar nicht so alt und das Mitlesen von Briefen wird früher das Standardinstrument zur Informationsbesorgung gewesen sein.

Interessant ist aber die Frage, warum bei all den aufgedeckten Ereignissen noch immer keine Konsequenzen folgen. Offensichtlich macht sich Regierung unter Merkel nicht einmal Sorgen, dass es Konsequenzen geben müsste. Man hält in Berlin die Füße still und hat Erfolg damit.

Und das ist unser eigentliches Problem.

Warum man morgens nicht ins Internet sollte

19. März 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Es gibt so Tage.

Normalerweise ist das Internet morgens für mich so selbstverständlich, wie der Kaffee. Mails checken, RP und WAZ im ePaper durchblättern, mal über Twitter schauen…

Und manchmal möchte ich den Kaffee über die Tastatur spucken und denke WTF? Lieber Herr, bitte lass das einen Scherz sein. So schlecht er auch sein mag, als Scherz wäre es mir alle Mal lieber, denn als Realität.

Update – CDU: Wenn der moralische Kompass spinnt

4. Februar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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[Update vom 04.02.2014 am Ende]

[Update vom 07.02.2014 am Ende]

Was die Schwarzer macht, ist mir eigentlich egal – die kann ich einfach nicht leiden und empfinde Schadenfreude. Das gebe ich offen zu, damit ist das Thema aber schon vorbei.

Was mich aber wirklich stört ist, wenn Politiker gegen die Gesetze verstoßen, die wir hier haben. Egal ob heute oder gestern. Jüngstes prominentes Beispiel ist laut des Stern der CDU Schatzmeister Linssen, ehemaliger NRW-Finanzminister:

Der Bundeschatzmeister der CDU, Helmut Linssen, hat jahrelang Geld in einer Briefkastenfirma in Mittelamerika verborgen. Linssen, 71, war von 2005 bis 2010 auch nordrhein-westfälischer Finanzminister. Im August 1997 zahlte er insgesamt 829.322 Mark bei der Bank HSBC Trinkaus&Burkhardt International S.A. in Luxemburg ein. Das zeigen Recherchen des stern.

Es macht mich unfassbar wütend, wenn Menschen die die moralische Instanz darstellen, sich so verhalten. Ich kann den Reinz durchaus verstehen, aber in solchen Positionen kann und darf ich mir das genauso wenig erlauben, wie Elefanten zu jagen, wenn ich für Artenschutz zuständig bin.

Ich erwarte von Politikern nicht, dass sie sich immer fehlerfrei verhalten – das kann niemand. Ich erwarte aber, dass Politiker einen ausgesprochen sensiblen Sinn dafür entwickeln, welche Bedeutung ihnen als moralische Kompass unsere Gesellschaft zusteht.

Oder um es anders zu sagen: Wenn ich die Stern-Meldung lese, möchte ich im Strahl kotzen.

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Update 04.02.2014:

Der WDR berichtet:

Linssen bestätigte dem WDR: Verfahren gegen ihn wurde eingestellt, Es sei kein Schwarzgeld gewesen. Mehr in Kürze auf WDR.de.

https://twitter.com/WDR/status/430695018810994688

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Update 07.02.2014:

DerWesten berichtet, dass Linssen zurücktritt:

Die Affären um private Geldgeschäfte von Politikern haben einen weiteren Rückzug zur Folge: Auch CDU-Bundesschatzmeister Helmut Linssen gibt sein Amt ab. „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“, sagte Linssen, „aber ich habe es nicht nötig, mich am Nasenring durch die Manege ziehen zu lassen.“

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2014 – ich glaub es nicht

9. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ehrlich, kann mal kurz jemand mich kneifen?

Ich träum doch schlecht!

Es ist das Jahr ZwoTausendUndVierZehn. Ganz Deutschland lacht und zugleich schüttelt man den Kopf über die teilweise absurde homophobe Haltung der Amerikaner.

Ganz Deutschland?

Nein. Ein kleines Bundesland namens “Baden-Würtenberg”, liebevoll BaWü abgekürzt, zeigt, dass auch Deutschland im Jahr 2014 noch viel zu lernen hat. Denn während man allgemein angenommen hatte, dass gleichgeschlechtliche Liebesbeziehungen mittlerweile akzeptiert sind…

… schafft es dort eine eine Gruppe von inzwischen fast 70.000 Menschen, gegen die Einbindung von Homosexualität im Unterricht zu stimmen:

In Baden-Württemberg wehren sich unterdessen Eltern, Schüler und Lehrer gegen eine Festschreibung von “Akzeptanz sexueller Vielfalt” im staatlichen Bildungsplan. Eine Online-Petition hat fast 65.000 Unterstützer.

Ehrlich?

Während auf der einen Seite (leider total unreflektiert) über das Coming-Out des Fussball-Stars Hitzlsperger gejubelt wird, spricht sich eine überraschend große Gruppe gegen das Normalste in der Welt aus? Warum soll denn bitte in der Schule nicht über lesbische und schwule Paare genauso gesprochen werden, wie über Heterosexuelle? Was ist das für eine Welt, wo wir 2014 immer noch darüber diskutieren müssen, welche Art der gemeinsamen Lebensgestaltung und gelebten Sexualität “normal” im gesellschftlichen Sinne ist?

Meine Fresse, wäre ich heute doch lieber im Bett geblieben!

Allerdings: Wundern darf es nicht. Denn genau diese Zerrissenheit zwischen “Hitzlspergers Coming Out ist gut” und “bitte lasst unsere Kinder damit in Ruhe” ist genau das Spiegelbild der Gesellschaft, in der die Bundeskanzlerin das Coming Out begrüßt:

“Wir leben in einem Land, in dem niemand Angst haben sollte, seine Sexualität zu bekennen aus Angst vor Intoleranz”, sagte der Sprecher der Bundeskanzlerin, Steffen Seibert.

Klar, Angst nicht. Aber deswegen gleich annehmen, dass die CDU-Politikerin Merkel Schwulen und Lesben die gleichen Rechte zugestehen würde, wie Heterosexuellen, also das geht dann doch vielleicht ein bisschen zu weit. Denk doch mal jemand an die Kinder !!!!EinsEinsElf

Humbug Hamburg

9. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Ich verfolge ja die Entwicklung rund um das “Hamburger Gefahrengebiet” mit Fassungslosigkeit. (Wieso liegt das eigentlich noch nicht beim BGH??). Und jeden Tag wird es ein wenig absurder.

Nehmen wir mal das “Klobürsten-Meme”, ausgelöst durch ein Bild in den öffentlich-rechtlichen Nachrichten, dass sehr schnell seinen Weg in die Geschichtsbücher des Internets fand:

Die Sache mit der Klobürste schafft es aktuell sogar als “Auffälligkeit” in die Berichterstattung der Presse vor Ort:

Auffallend: Einige Demonstranten waren mit Klobürsten unterwegs und spielten damit auf eine Szene an, die in der Tagesschau zu sehen war. Dort fanden die Polizisten bei einer Demonstranten-Durchsuchung eine Klobürste in dessen Hosenbund.

So eine Steilvorlage läßt sich natürlich niemand entgehen und so wird mit der Klobürste gezeigt, wie wenig Vertrauen und Verständnis für Politik und Polizei noch da ist. Selbst flachste Witze sind nicht so flach, wie die Law-and-Order-Politik des hanseatischen Senats, so scheint es:

Aber keine Aufruhr ohne die Bildzeitung, die unter der plakativen Unterschrift “Die Gefahren-Gebiete der Polizei sind richtig” mal wieder völlig unreflektiert als Plattform für Populismus und Propaganda dient:

Scholz: „Die Hamburgerinnen und Hamburger und die vielen Gäste, die jedes Jahr aus dem In- und Ausland zu uns kommen, wissen, dass wir in einer liberalen und weltoffenen Stadt leben. Hier gibt es ein gutes Miteinander von Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen, mit verschiedener Herkunft oder Religion. Dieses liberale Klima wollen wir bewahren. Die Voraussetzung dafür ist, dass sich alle an Recht und Gesetz halten.“

Kritische Rückfragen? Ich bitte Euch, es ist die Bild. Da sind die Fragen nicht kritisch, sondern Brücken die gebaut werden:

 BILD: Wie wollen Sie dafür sorgen, dass der Ruf der Stadt durch die zunehmende Gewalt bundes- und weltweit nicht nachhaltig Schaden nimmt?,

Ich verrate Euch nix neues wenn ich sage, dass das Übelkeit bei mir erregt.

Interessant ist, dass Bild hier aber scheinbar in Zugzwang ist. Denn in anderen  Publikationen (leider viel zu wenigen atm) wird inzwischen sehr viel kritischer auf Hamburg geschaut. So auf Telepolis:

Da offensichtlich selbst Springer-Reporter nachrechnen können, dass eine Demo nicht zu früh gestartet sein kann, wenn sie für 14 Uhr angemeldet war und sich um kurz nach 15 Uhr schlussendlich in Bewegung setzte, und da im Internet zu Hauf Videos, Augenzeugenberichte, z. T. von bürgerlichen Journalisten, etc. auftauchten, die belegten, dass aus der Demo bis zu deren gewaltsamen Abbruch seitens der Polizei keine Gewalt ausgegangen sei, war die Beweislage für die Staatsmacht recht dünn. Das Szenario, das am 21.12.2013 nach 15 Uhr folgte, der stundenlange Kessel vor der Roten Flora, die Gewaltexzesse, bei denen Glasscheiben zu Bruch gingen, Autos zerstört wurden, unbeteiligte Anwohnende sich bedroht fühlten, und bei dem knapp 700 Menschen zu Schaden kamen, ließ sich lange mit dem hohen Gewaltpotential seitens der Demonstrierenden erklären.

Sehr schnell wurde klar, dass die harte und unbesonnene Strategie seitens der Polizeiführung entscheidend zur Eskalation beigetragen hat. Auch wenn in den Medien zunächst nur die üblichen Krawallberichte zu sehen waren, gerieten Polizei und Senat zunehmend in Erklärungsnot.

Und genau diese kritisch hinterfragende Funktion der Presse vermisse ich ja seit den Krawallen rund um die rote Flora.

Die Auswirkungen sind allerdings zwischen belustigend und beängstigend. Man muss sich mal vorstellen, dass die USA (sic!) inzwischen indirekt vor Reisen nach Hamburg warnen:

U.S. Embassy Berlin informs U.S. citizens that as a result of violent protests in December, the Hamburg police have established a 24/7 restricted zone covering a large area of the city of Hamburg, including the city’s nightlife area.

The restricted zone (“Gefahrengebiet”) gives police officers extra authority to stop, search, and ban people from the area.  It includes the red light district of the Reeperbahn, the Old Town, St. Pauli, and Altona Nord, including the Sternschanzen area (Rote Flora district).

Police require that all persons in public areas carry their passport or “Ausweis.”  If stopped without proper identification, persons may be detained by police without further justification.

Even demonstrations intended to be peaceful can turn confrontational and escalate into violence.  You should avoid areas of demonstrations or public gatherings, especially in the restricted areas, and exercise caution if in the vicinity of any large gatherings, protests, or demonstrations.

We strongly recommend that U.S. citizens traveling to or residing in Germany enroll in the Department of State’s Smart Traveler Enrollment Program (STEP) at travel.state.gov.  STEP enrollment gives you the latest security updates, and makes it easier for the U.S. embassy or nearest U.S. consulate to contact you in an emergency.  If you don’t have Internet access, enroll directly with the nearest U.S. embassy or consulate.

Wow.

Und bei all dem wird eine Frage kaum erörtert: Könnte eine andere Strategie, als das Verheizen von Polizisten, hier geeignet sein die Gewaltspirale zu durchbrechen? Ich denke ja und ich glaube, es wird an der Zeit von der Politik, erst in Hamburg, dann im Bund, entsprechendes umdenken einzufordern. Und wenn das nicht freiwillig passiert, muss zwingend über das Wahlverhalten (Grüne, Piraten, Linke) eingegriffen werden.

Denn, wenn man sich die Auswüchse der SPD-Politik in Hamburg anschaut, sind einzelne Lichtblicke wie Maas zwar gut, täuschen aber nicht darüber hinweg, dass die Politik in weiten Zügen der Politik der CDU/CSU zum verwechseln ähnlich geworden ist. Denn wir dürfen nicht vergessen um was es eigentlich in Hamburg ging: Bezahlbaren Wohnraum. Einst ein Ur- und Kernthema der Sozialpolitik(!) in Deutschland, deren strahlender Vertreter einst die Sozialdemokraten(!) waren….

Danke CSU. Danke CDU. Danke FDP. Ihr *KRAFTWORT HIER EINSETZEN*

9. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Na, mein lieber Horst Seehofer? Bist Du nun zufrieden?

Im Moment wird ja ziemlich unterirdisch über “Armutsflüchtlinge” aus Osteuropa diskutiert. Allen voran wirft sich hier die CSU unter Seehofer ins Boot. Durch ihr beredetes Schweigen stellt die Kanzlerin, und damit die CDU, auch klar, dass sie eigentlich der gleichen Meinung ist. Gemeinsam versucht man damit ja, so meine Meinung, das politische Erbe der NPD zu übernehmen. Die FDP, auf der verzweifelten Suche nach den 5% gibt den billigen Mitläufer.

Wer bisher dachte, das ist halt politische Schaumschlägerei, der hat dabei vergessen auf welch fruchtbaren Boden solche ausländerfeindlichen Parolen in Deutschland  nur all zu leicht fallen. Den Beweis tritt die Gemeinde Geremering an:

Ein Unbekannter hat am frühen Mittwochmorgen das Asylbewerberheim in Germering angezündet. Die Bewohner konnten rechtzeitig flüchten, verletzt wurde niemand. Nun hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Ermittlungen aufgenommen, sie schließt einen ausländerfeindlichen Hintergrund nicht aus. (…)

Die Polizei spricht davon, dass der Brand “offenbar vorsätzlich” gelegt wurde. Demnach legte der Täter das Feuer an der Holzfassade des mittleren Gebäudeteils, in dem die Verwaltung untergebracht ist, aber auch einige Wohnräume.

Willkommen im Jahr 2014 in Deutschland. Wo Fremdenhass und Fremdenangst danke CDU, CSU und FDP aus dem Dämmerschatten der Stammtische ins Licht des “Allgemeinkonsens” treten können.

Und ein jeder von Euch wird, wenn er genau hinschaut und sehen will, auch bei sich daheim ähnliche Strömungen entdecken können. In meinem Ort übrigens wenig verwunderlich von der CDU zumindest gebilligt.

Wem nicht klar ist, was das bedeutet:

Wenn wir nicht wieder wie bei den Anschlägen von Solingen und Möllen von Toten lesen wollen, müssen wir uns jetzt mit aller Kraft gegen die ausländerfeindlichen Parolen der CSU/CDU und FDP stemmen! Werdet laut! Widersprecht! Macht Auswüchse und Aussagen publik!

Der linke Terror ist da. Wir werden alle sterböööööön

8. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Erinnert Ihr Euch noch, als ich Ende Dezember fragte, ob ich was verpasst hätte? War wohl so, denn unmittelbar im Zusammenhang damit kam es ja in Hamburg zu massiven Ausschreitungen in in der Folge zu den inzwischen legendären grundrechtsfreien Zonen Gefahrengebiete.

Und die vermeintliche oder echte, ich weiß es nicht, Terrorwelle schwappt weiter.

Spiegel:

In einer vertraulichen Gefahreneinschätzung stellt das Staatsschutz-Referat 44 des Bundeskriminalamts (BKA) inzwischen einen Zusammenhang zwischen der Eskalation in Hamburg und Angriffen auf Polizisten in anderen Bundesländern her. (…)

Es müsse in der linken Szene “nach wie vor” von einer niedrigen Hemmschwelle zur Gewaltanwendung gegen Polizisten ausgegangen werden, so das BKA. Sie werde “teilweise hemmungslos, offenbar mit dem Ziel nachhaltiger Körperverletzungen ausgeübt”, was in Einzelfällen auch zu Todesfällen führen könne.

Die Zeit schließt sich dem dann auch gleich mal vorbehaltlos an.

Ich frage mich ja immer noch, was da wirklich hinter steckt. Ich persönlich mache mir ja mehr Sorgen um RECHTS, vor allem wenn ich Seehofers CSU und Lindners FDP sprechen höre.

Andersherum ist so ein Schreckensbild natürlich auch hervorragend geeignet, um z. B. von Pofalla abzulenken. Oder Machtpräsentationen des Staates zu rechtfertigen. Auf der anderen Seite scheint mir beides zu wenig bedeutsam für eine “große Terrorwelle”. Oder vielleicht baut man hier auch nur eine Grundlage um den neuen Justizminister Maas unter Druck zu setzen, doch die Vorratsdatenspeicherung einzuführen?

Ich weiß es nicht.

Was ich weiß ist, dass ich im Moment sehr vorsichtig damit bin, solchen Meldungen wie denen vom BKA mein Vertrauen zu schenken. Denn selbst wenn es eine ernsthafte Gefahr von Links gibt, habe ich inzwischen sehr viele und tiefe Zweifel an solchen Darstellungen.

In denen es übrigens, das nur nebenbei, niemals um Ursachen geht oder die Frage, wie man soziale Probleme in den Griff bekommt. Es geht immer nur um “wer verübt welche Gewalt und mit welcher Härte schlägt wer wie zurück”. Klassische Gewaltspirale.

“Irgendwann werden wir schießen müssen. Das ist unvermeidlich. Nicht weil wir das Blutbad wollen, sondern weil die Bullen uns jeden Raum genommen haben, den wir uns dann mit aller Gewalt zurückerobern müssen.”

 

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Alles Sozialschmarotzer!!!!EinsEinsELF

8. Januar 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Die Süddeutsche berichtet heute, dass die Einwohnerzahl von Deutschland leicht gestiegen ist:

Die Zahl der Einwohner in Deutschland ist im dritten Jahr in Folge gestiegen. Knapp 80,8 Millionen Menschen lebten Ende 2013 in der Bundesrepublik, das waren etwa 300.000 mehr als vor Jahresfrist, teilte das Statistische Bundesamt auf der Basis einer Schätzung mit.

Allerdings, so steht in der Unterüberschrift, ist das wohl kein dauerhafter Effekt:

Mittelfristig rechnen Experten zwar mit einer schrumpfenden Bevölkerung in Deutschland, (…)

Egal ob das jetzt kurzfristig oder mittelfristig ist, für Deutschland ist es gut.

Zum einen wirkt es der demographischen Entwicklung entgegen. Und das ist ein Problemfeld, dass immer noch nicht ausreichend in der deutschen Bevölkerung angekommen ist.

Zum anderen aber bereichern Menschen von Außen immer die Gesellschaften in die sie sich integrieren.

Aber mein Problem mit dem Artikel ist, dass ich jetzt schon darauf lauere, dass CDU/CSU/NPD wieder mit ihrem Gefasel von Überfremdung anfangen. Das wieder der Untergang des Christentums beschrien wird. Und, ganz wichtig, es muss darauf hingewiesen werden, dass es sich in der Regel doch ohnehin nur um Sozialschmarotzer handelt. Oder nicht integrierbare Fundamentalisten. Oder nicht integrierbare, sozialschmarotzende Menschen. Ihr wißt was ich meine.

Es stimmt mich nachdenklich, wenn die Ausländer-Raus-Rhetorik der CDU/CSU, und seit gestern auch der FDP, mich dazu bringt bei solchen Artikeln schon fast zwanghaft nach Hinweisen zwischen den Zeilen zu suchen, die genau darauf hindeuten. Es macht mir Sorge, wenn ich darauf warte, dass unter dem Deckmantel der bürgerlichen Mitte wieder blinder Fremdenhass geschürrt wird – und der mittlerweile normal zu sein scheint.

Und genau deswegen müssen wir uns mit aller Macht gegen die Deppen aus CDU/CSU und FDP stellen, die derzeit versuchen die NPD mit billigen Vorurteilen gegenüber Ausländern abzufischen. Denn Deutschland ist bunt. Und ohne Zuwanderung geht hier ganz schnell das Licht aus.

Immer die anderen?

30. Dezember 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Der Westen hat im Moment auf seiner Homepage gleich zwei Mal Schumi:

Einmal fürchten die Ärtze um sein Leben. Ein Mal eine Fotostrecke.

Denn Klicks bringen Kohle:

Homepage der Westen am 30.12.13 um 17:20

Homepage der Westen am 30.12.13 um 17:20

Ist ja okay. Im Nachrichtenloch zwischen den Jahren und Feiertagen ist man ja über jede Nachricht froh. Und das dann eine solche Nachricht bis zum letzten Tropfen Blut ausgeschlachtet wird, ist wohl zu erwarten.  Was ich dann aber – offen gesagt – Scheisse finde ist dieser Tweet:

Denn alternativ könnte man ja wohl auch sagen:

“Wie skrupellose Medien die Aufmerksamkeit um den verunglückten Miachel #Schumacher für sich nutzen wollen:”

Keine Frage, alle Presseerzeugnisse stürzen sich im Moment auf das Thema und ich kann mir schon vorstellen, wie schon die Nachrufe geschrieben werden. Aber die Scheinheiligkeit, die aus dem Tweet in Verbindung mit der eigenen Homepage tropft, finde ich trotzdem besonders beachtenswert.

Liebe @derwesten-Mitarbeiter, das hätte man mit deutlich mehr Niveau lösen können.

Gib dem Deutschen eine Uniform…

17. Dezember 2013 Kommentare ausgeschaltet
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… und er wird nach Menschen suchen, die er sich unterordnen kann. Über die er Macht ausüben kann. Schwächere. Ältere.

Erinnert Ihr Euch, dass ich vor ein paar Tagen von der Omi schrieb, die jetzt wegen Schwarzfahren im Knast sitzt? Das zeigte schon ganz gut, welche Prioritäten die Gesellschaft sich derzeit leistet.

Aber heute kommt ein neuer “Schwarzfahrer-Omi”-Artikel aus der Tageszeitung, der eigentlich fast noch schlimmer ist.

Betroffen diesmal? Eine Frau im zarten Alter von 82:

Mit dem Ticket 2000 der Bogestra ist Christa K. “seit Jahr und Tag” in Bochum unterwegs. Die Kosten für die Verlängerung des Tickets werden stets automatisch von ihrem Konto abgebucht, weshalb sie sich bisher keine Sorgen machte, dass sie einmal ohne gültiges Ticket in Bus oder Bahn einsteigen würde. Vergangene Woche wurde K. (vollständiger Name der Redaktion bekannt) bei einer Kontrolle in der Straßenbahnlinie 318 jedoch vorgeworfen, ihr Ticket sei abgelaufen. Der Kundenbetreuer stellte der 82-Jährigen einen Bußgeldschein aus und nahm ihr Ticket an sich. Sie sollte 40 Euro Strafe zahlen, wegen Schwarzfahrens.

Der “Kundenbetreuer” ist einer von diesen oft im Rudel auftretenden und selten freundlichen Fahrkartenkontrolleure. Gerne auch mal in den schwarzen Uniformen, die derzeit bei den Sicherheitsfirmen (auch DB) so beliebt sind.

Das Vergehen der guten Frau? Ihre Karte war abgelaufen. Denn auf der Rückseite(!) des Tickets steht unten Links xx/xx – ohne jede Erklärung. Offensichtlich das “Gültig bis”-Datum und offensichtlich hat die Frau rechtzeitig kein neues Ticket erhalten. Und ja, ich musste eben auf mein eigenes Ticket2000 schauen, weil ich bis dato gar nicht wußte, dass mein Ticket2000, also die Karte selbst(!) ablaufen kann.

Ich kann mir die Szene in der Bahn oder dem Bus gut vorstellen. Ich kann mir vorstellen, wie unglaublich beschämend das für die alte Frau gewesen sein muss. Wie sie sich gefühlt haben muss. Und welche Erinnerungen das geweckt haben muss.

Und auch, wenn ich vielleicht total daneben liege: ich kann mir vorstellen, wie geil sich der Kontrolleur, sorry, Kundenbetreuer gefühlt haben muss, es endlich mal einer wehrlosen alten Frau so richtig zeigen zu können!

Gesellschaft 2013. Und Merkel bekommt 4 weitere Jahre. What could possibly go wrong.