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Archiv für die Kategorie ‘Kino’

Allegiant

13. März 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heute startete im Kino der erste Teil der Verfilmung des dritten Buches aus der „Divergent“-Reihe. Schwerer Satz, aber wie schon bei Maze Runner und Tribute von Panem macht man natürlich aus 3 Büchern 4 Filme.

Das muss ja nicht verkehrt sein. Das gibt die doppelte Zeit, sich mit der Story zu beschäftigen und alles zu einem stimmigen Ende zu führen.

Sollte man meinen. Ist aber nicht so.

Tatsächlich ist Allegiant ein unglaublich langatmiger, unspannender, langweiliger und auch noch grotten schlecht synchronisierter Film. Der sich auf maue Action-Szene beschränkt, deren Kontext in der Regel so unlogisch ist, dass  man sich wünscht man wäre überall, nur nicht im Kino.

Dabei ist die Technik hinter den Bildern natürlich spitze.

Aber Charakter-Entwicklung? Notwendige Antworten auf das wie und warum? Oder gar in irgendeiner Form eine auch nur ansatzweise nachvollziehbare Erzählung in der man erkennen kann, wer wen warum verrät? Fehlanzeige.

Der Film ist, man muss es sagen, eine absolute Enttäuschung. Und keinen Cent Eintrittsgeld wert.

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Deadpool

28. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit, und da ich noch keine Gelegenheit hatte, Deadpool zu schauen, war das gestern natürlich der Film der Wahl:

Filme ab 16 sind je eher selten geworden – bei Deadpool ist das aber durchaus angebracht. Nicht nur wegen der visuellen Gewalt – da gibt es schlimmeres. Aber vor allem wegen der beißenden Sprüche und der extremen Kritik an bestehenden Gesellschafts- und Wertesystemen.

Das ist natürlich ein harter Einstieg in eine kurze „Filmkritik“. Deren Ende man übrigens Abkürzen kann mit den beiden Aussagen…

Bester Film 2016 (bisher)!

Unbedingt sehenswert!

Man kann natürlich mehr in Details gehen. Die hohe Qualität der Bilder loben. Die Konsistenz der Storyline. Man kann seitenweise darüber schreiben wie der Film mit den Marvel-Helden abrechnet und zugleich jeden Mythos des Helden aus der Mitte der Gesellschaft vernichtet. Vielleicht würde ich am liebsten darüber schreiben wie der Film es schafft, extrem witzig zu sein, ohne in den Klamauk abzugleiten.

Das ist alles müßig. Und überflüssig. Alles was man zu dem Film sagen kann ist:

Geht ihn Euch anschauen!

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The Revenant

18. Januar 2016 1 Kommentar
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Nun ja, Wochenende ist Kino-Zeit und warum nicht „The Revenant“ schauen?

Machen wir es kurz: Abgesehen von einer furchtbaren, Hirnbluten verursachenden Unlogik ist der Film schlicht unfassbar langweilig. Undjedes weitere Wort darüber wäre eines zu viel.

 

P.S.: Und wieder leidet Leo wegen einer Frau. Die zwar ÜBERHAUPT NICHTS mit der Geschichte zu tun hat, aber immer wieder als geisterhaftes Wesen auftaucht, damit er auch gut leiden kann. Einmal, bitte nur ein einziges Mal einen Film mit DiCaprio ohne!

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Kingsman

31. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Als wir den Trailer sahen, war klar, den müssen wir sehen:

Und genau das haben wir gemacht.

Fangen wir mit den schlechten Nachrichten an, die allesamt so zu erwarten waren: Flache Story, total vorhersehbar.

Kommen wir zu den guten Nachrichten: Der Film macht echt Spaß. Er suhlt sich in überzogener Gewaltdarstellung (allerdings weit hinter Kill Bill zurück bleibend) und Klischees. Er spielt mit Jamens Bond und Clever und Smart. Er bringt die übliche Gut gegen Böse Geschichte mit einer simplen Lovestory und packt sie in ein aberwitziges Szenario.

Wäre da nicht die unglaublich miese Synchronisation des Bösewichts, der Film wäre eine fast uneingeschränkte Empfehlung. So neige ich dazu zu sagen: Wer kann sollte die OV-Fassung gucken.

Spaß machen aber beide 😀

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Insurgent

21. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Nachdem ich von Divergent damals sehr angetan war, habe ich mich gefreut das Freitag im UCI ein Double-Feature lief: Divergent und im Anschluss Teil 2 – Insurgent

Aber zuerst mal wieder über das UCI geärgert. „15 Euro zzg. Zuschläge“. Das die Zuschläge noch mal eben 10% ausmachten, scheint ja eher Nebensache zu sein. So kann man Kunden auch das Gefühl geben, sie total verarschen zu wollen. Anyway.

Nach einer Werbekatastrophe (alle Werbungen liefen 2-3 mal hintereinander, wtf?) konnte dann endlich das Filmfestival beginnen. Und Teil 1 war so gut wie damals. Das Dumme ist nur, dass das für Teil 2 nicht gilt. Es fängt an beim Soundtrack, der nicht annähernd so gut ist wie im Teil 1 und geht weiter über eine grauenvolle Versimplifizierung der Geschichte bis zu mehr oder weniger subtilen Abweichungen von der Buchvorlage.

Insgesamt war ich sehr, sehr enttäucht. Man hat sich offensichtlich entschieden einen Action-Film mit Matrix-Elementen zu produzieren, statt die spannende und vielschichtige Geschichte so fortzusetzen, wie sie es verdient hätte. Oder wie meine Kino-Begleitung sagte: Teil 3 muss man sich da wohl nicht mehr ansehen. Gut, wie bei Matrix werde ich natürlich trotzdem noch Teil 3 gucken. Aber wie bei Matrix rechne ich mit dem Schlimmsten.

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Heute bin ich Samba

9. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Das Kino-Jahr 2015 hat eigentlich überraschend gut angefangen. Von daher waren wir auch erfreut, dass der neue Film der „Ziemlich Beste Freunde“-Macher Éric Toledano und Olivier Nakache ins Kino kam. Noch dazu mit Omar Sy, den wir schon damals sehr mochten: „Heute bin ich Samba“


 

Und der Vorspann ließ ja einiges erwarten…

… das der Film dann leider nicht gehalten hat.

Um es kurz zu machen: Die besten Szenen sind im Trailer verwertet worden. Jenseits dessen zieht der Film sich wie Kaugummi und man möchte den Protagonisten regelmäßig ins Gesicht schreien, sie sollen endlich hin machen.

Passend dazu sind die Bilder nich besonders eindrucksvoll und die Geschichte weist ein paar böse Logik-Löcher auf. Wären das noch nicht genug Schmerzen, bin ich mir ziemlich sicher, dass das Happy End nachträglich (nach dem Screening?) angefügt wurde – und den Film restlos versaut.

Somit hat „Heute bin ich Samba“ das traurige Privileg, der erste wirklich verschwendete Kinobesuch 2015 gewesen zu sein. Sehr schade.

 

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Banff Mountain Film Festival World Tour

2. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern konnten wir in Essen die BMFFWT 2015 sehen – und noch immer verstehe  ich nicht wie man auf den Namen kommen konnte:

Die Filme und deren Auswahl war ähnlich genaial wie letztes Jahr oder auch bei der EOFT. Und trotzdem war dieses Jahr alles anders als sonst. Und Schuld daran war ein Film.

DamNation

Schon die Länge von 52 Minuten stand aus der Menge der 5 bis 10 minütigen Filme heraus. Aber noch stärker als der Film über die Entwicklungen in Patagonien letztes Jahr, machte DamNation die Zuschauer tief betroffen und sprachlos.

Zwischen sentimental-süßen Filmen über 88 Jahre alte Ski-Fahrer und halsbrecherische Einlagen von Dany McAskill war DamNation wirklich herausragend. Zeigt er doch schonungslos, welcher Irrsinn oft dem menschlichen „Trieb“ innewohnt, die Umwelt beherrschen und die Natur gestalten, ja sogar „verbessern“ zu wollen.

Wer keine Gelegenheit mehr hat die Film-Tour zu sehen, sollte sich zumindest DamNation von der Website kaufen (wahlweise auch z. B. über iTunes). Absolut sehenswert. Und absolut erschütternd.

The Imitation Game

2. Februar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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In den Kritiken ist der Film „Imitation Game“ mit Cumberbatch glatt durchgefallen. Und nachdem ich ihn mir gestern angesehen habe frage ich mich: Wieso eigentlich?

Auf der Biographie Alan Turing – Enigma von Andrew Hodges basierend, gibt Cumberbatch den schwulen Turing, der im zweiten Weltkrieg maßgeblich an der Entwicklung des Computers und der Entschlüsselung der Enigma tätig war. Der Film ist dabei nicht nur eine spannende Geschichtsstunde, in der man lernt das selbst als Mensch der Millionen vor dem Tod und einen Krieg mit beendet hat, der unfassbares Leid über die Menschen gebracht hat – für seine Sexualität verdammt werden kann.

Die Kritik, dass die anderen Darsteller nicht zur Geltung kommen, ist einer Geschichte nicht abträglich ist, die sich halt um Turin dreht.

Und das macht sie wirklich gut.

Der Film ist unglaublich spannend, ohne auf großartige Effekte zu setzen. Und er ist bildgewaltig, ohne großartig auf Special Effects zu setzen. Und er ist emotional, vor allem bei der Darstellung des emotional total verflachten Turing.

Ob der Film sich wirklich nah an der Biographie bewegt kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen, dass er sich 100% lohnt!

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BAYMAX – Riesiges Robowabohu

26. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Ein Kinderfilm? Im Kino? Ja bitte! 🙂

Wir haben gestern BAYMAX geguckt und der Film ist schlichtweg großartig – ich habe Tränen gelacht.

Natürlich ist es in erster Linie ein Kinderfilm, aber das ist kein Nachteil. Es sind auch genug Scherze für Erwachsene eingebaut. Und natürlich ist der Film vorhersehbar und bla bla bla. Aber darum geht es ja auch gar nicht.

Es geht darum, einfach mal wieder Spaß zu haben – ohne viel Nachdenken. Einfach mal die Welt vergessen – und den Auftrag erfüllt der Film zu 150%

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Ziemlich unter dem Radar: Nightcrawler

24. Januar 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Als ich die Vorschau gesehen habe, dachte ich: Geil, will ich gucken. Dummerweise kam „Nightcrawler“ dann so still ins Kino und war so schnell wieder verschwunden, dass ich ihn zunächst verpasst habe. Und was für ein Verlust!

In dem Film, in dem Jake Gyllenhaal absolut überzeugend einen soziopathischen Psychopathen spielt ist man nach wenigen Minuten gefagen. Es wird nichts unnötiges gezeigt, jeder Augenblick zählt, während sich die Geschichte vor dem Auge immer schneller und dramatischer entwickelt.

Absoluter Top-Film!

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E.O.F.T – Kino mit Überraschungen

1. Dezember 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern Abend war es endlich so weit: in der Lichtburg Essen konnten wir die aktuelle Ausgabe der E.O.F.T sehen. Und das Gezeigte kann man einfach nur mit absolut umwerfend bezeichnen!

 

Die Filme hatten dabei alle einen sehr unterschiedlichen Charakter und eine  unterschiedliche Qualität. Das war sehr angenehm, weil man so nicht in Gefahr lief, dass einem Langweilig wird. Aber wie auch, wenn man in einem Moment von Russlands höchsten Gebäuden auf die Straße guckt und im nächsten Moment tief unter der Erde durch enge Gänge robbt.

Vor dem eigentlichen Filmgenuss haben wir allerdings im vollbesetzten Kino noch „Reise nach Jerusalem“ gespielt. Denn unmittelbar nach Beginn gab es eine Durchsage, es habe eine Technische Störung gegeben und alle mögen bitte das Kino verlassen – was erstaunlich gut geklappt hat und, zumindest twitterte das derwesten, es war auch nur ein „kleineres Problem“:

Für uns war das praktisch: Vorher ganz außen am Rand und vorne am Ausgang sitzend, waren wir unter den Ersten die draußen waren – und darum auch wieder die ersten, die drinnen gewesen sind 😉

IMG_4503Nachdem wir also plötzlich hinten in der Mitte gelandet waren, haben die Filme noch mal so viel Spaß gemacht. Und an einigen Szenen konnte man hören, dass den Besuchern echt die Luft weg geblieben ist.

Also wer sich für Sport im Freien begeistern kann und noch nicht in der aktuellen Vorführung war: Unbedingt gucken gehen, mit Sicherheit einer der besten Kinobesuche, die man 2014 erleben kann!

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Banff Mountain Film Festival 2015

30. November 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Heute Abend gucke ich in Essen die European Outdoor Film Tour 2014. Und um die Vorfreude noch ein bisschen zu steigern: Die Banff Mountain Film Festival Tour kommt auch wieder nach Essen, nämlich im März:

Für Inhabe der Globetrotter-Card oder Mitglieder im DAV übrigens vergünstigt 🙂 Also schnell buchen!

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Interstellar

9. November 2014 4 Kommentare
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Ein Film der fast 3 Stunden geht? SciFi mit fremden Welten? Boah ja, denk ich, what can possibly go wrong?

Tatsächlich kann eine ganze Menge schief gehen. Wobei man dazu sagen muss, dass das UCI sein übriges Tat, mir den Kinobesuch zu verleiden.

Interstellar ist ganz großes Kino – und ganz großer Mist. Sieht man mal von den teilweise beeindruckenden Bildern ab, ist die Story so hohl und unlogisch, dass einem das Gehirn aus den Ohren fliehen will. Das wäre ja vielleicht noch zu verschmerzen, wenn der Film nicht soooooo gnadenlos langweilig wäre.

Das Ergebnis?

Wir sind zur Zwangspause (danke UCI) nach Hause gefahren. Und schauen uns das Ende vielleicht irgendwann auf Blue-Ray an. Aber erst, wenn es die DVD für unter 8€ gibt.

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Warum Kino keinen Spass mehr macht…

9. November 2014 1 Kommentar
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Gestern Abend wollten wir Interstellar im Kino gucken.

Gott sei Dank hatte ich von Groupon noch 5-Euro-Gutscheine – sonst hätte ich mich echt geärgert. Obwohl… ich ärgere mich trotzdem:

Die Karten sollten um die 12€ pro Person kosten. Schon mal gut 25€ weg, noch bevor wir überhaupt im Kino waren. Über die Preise für Poppcorn oder Getränke will ich gar nicht reden – wo fängt eigentlich Sittenwidrig an? Anyway, wir also ins Kino.

Und dort begann dann püntlich um 20 Uhr 30 auch die Werbung. Nicht 10 Minuten. Nicht 15 Minuten. Nicht 30 Minuten. 40 Minuten lang durfte ich als zahlender Kunde Werbung schauen. 40 verdammte Minuten Schwachsinn. Wohlgemerkt, keine Trailer. Sondern beschissene Werbung für Mini (5x) oder Kippen.

Warum gehe ich noch mal ins Kino?

Oh ja richtig, weil mich im TV zum Beispiel die Werbeunterbrechungen stören. Aber hallo, liebes Kino: Vor dem Film stört mich so eine Scheisse auch.

Und dann der Worst Case. Mal wieder mitten in einer Szene, statt vernünftig zwischen zwei Szenen, wenn es denn überhaupt sein muss: Pause. Damit der Dorfdepp noch mal Geld ausgeben kann. PAUSE. Im KINO! Ist es denn zu viel verlangt, einen Film einfach ungestört am Stück gucken zu können? Wer was trinken will, kann es sich ja holen, aber ich zahle doch nicht so ein Heidengeld für so eine Scheiße!

Ne, ehrlich. So macht Kino keinen Spass mehr.

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Gone Girl

14. Oktober 2014 Kommentare ausgeschaltet
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Manche Filme schaffen es ja, mich von der ersten Szene an in ihren Bann zu ziehen. Gone Girl ist einer dieser Filme.

Manche mögen den Anfang für Langatmig halten – aber die Spannung die aufgebaut wird, ist schon grandios.

Ich glaube, das besondere in Gone Girl ist nicht nur die dichte Story, sondern auch wie ratlos man die erste Hälfte des Filmes ist. Hat er? Hat sie? Was ist? Was wurde? Wieso? Warum?

Das Ende des Filmes ist dann… unbefriedigend. Ich meine, es ist ein gutes und dem Film würdiges Ende. Aber es hinterläßt ein Gefühl der absoluten Hilflosigkeit und anschließend kann, wird und soll man vermutlich intensiv über die gesellschaftlichen Implikationen nachdenken.

Gone Girl ist in dem bisher mageren Jahr 2014 eine absolute Guck-Empfehlung!

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