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Archiv für Juli, 2005

Ein schönes Wochenende…

31. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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… neigt sich dem Ende.

Und es hat sich in jeder Minute gelohnt, auch wenn es zwischendurch…. stressig und anstrengend war und ich jetzt mehr als nur erschöpft bin.

Aber trotzdem: Das Leben kann manchmal richtig gut sein. So wie dieses Wochenende… und das nicht zuletzt wegen der Leute, mit denen ich zu tun hatte. Die mir mein Wochenede versüßt haben… auf die EINE oder die ANDRE Art und Weise :-D

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Mr. & Mrs. Smith…

30. Juli 2005 2 Kommentare
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Gestern noch spontan im Kino gewesen und dabei den neuen Film mit Angelia Jolie und Brad Pitt gesehen. Brad Pitt mag ich als Schauspieler und Angelina hielt ich damals für die perfekte Darstellerin der Lara Croft…

Und, was soll ich sagen? Es war entäuschend. Einige Action, einige gute Effekte, 2 gute Schauspieler aber eine grottenschlechte Story mit einem Ende, das fast noch schlimmer ist, als die Reh-Szene in “Antikörper”. Der FIlm dermaßen langatmig, dass auch die komischen Szenen ihn nicht retten konnte…

Ne. Das war nix. Schade um das schöne Geld, auch wenn ich eingeladen war.

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Laufen.

28. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Laufen kam als nächstes. Und Laufen war die Hölle.

Eigentlich stand heute Konditionstraining mit dem Rad auf meinem Trainingsplan, aber Konditionstraining tut nicht weh und ich wollte dahin, wo es weh tut. Ich mag nicht laufen. Also ein guter Grund, genau das zu machen.

Also raus. Heute mittag waren es schon 33°C, aber in meinem jugendlichen Wahn hatte ich angenommen, dass es ohne Sonne erträglich wäre. Dummerweise…. naja dummerweise kamen noch ein paar Tropfen Regen herunter. Aber nicht genug um zu kühlen, sehr wohl genug um die Luft richtig schwül zu machen. Bei immer noch 29°C.

Luft wie Wasser, nein eher wie ein dicker, zäher Cocktail. Atmen wie trinken oder schlürfen. Beständig das Gefühl, nicht genug O2 zu bekommen.

Schweiss, der in langen Bahnen mein Gesicht runter rinnt, salzig brennend in meine Augen tropft.

Zwischendurch kommen mir Gedanken… habe ich gestern mit Sabine wirklich über eine Strecke von über 40km geredet? So, als wäre das nix? Und habe ich heute wirklich Mühe 6km zu schaffen?

Wenn ich fallen würde, würde ich wohl nicht mehr hoch kommen. So doof sich das auch anhört, aber Gedanken wie diese lassen mich weiterlaufen. Einen Fuß vor den anderen setzen… versuchen, gleichmäßig zu atmen und mir nicht vorzustellen, wie ich mir die Knie und Hände aufschlagen würde, wie mein iPod über den Boden schlittern würde…

Die Sekunden scheinen doppelt zu zählen, meine Uhr scheint jedes mal, wenn ich nicht hinsehe, einfach stehen zu bleiben. Zwischendurch meldet sich immer und immer wieder das kleine Gadget an meinem Handgelenk und sagt mir, dass ich am Limit bin. Drüber bin. Eine Grenze zu überschreiten versucht bin, vom gesunden Wahnsinn zum verrückten Wahnsinn. Meine Versuche, das in den Griff zu bekommen scheitern.

Am Ende der Trainingszeit bin ich noch gut einen Kilometer vom Auto entfernt. Also entweder zu schnell los gelaufen oder zu langsam weitergelaufen. Zwischendurch der Gedanke, einfach mal hin zu setzen. Mitten auf den Weg. Was die Leute wohl denken würden? Who cares..

Zu hause bin ich fertig… ich spreche mit einem Anrufbeantworter, nachdem ich erstmal 10 Sekunden gebraucht habe zu begreifen, dass der Piep schon da war… ich habe eine Flasche Schorle getrunken und irgendwann festgestellt, dass das mal eben hinsetzen schon über eine halbe Stunde andauerte. Ich war völlig weg. Irgendwo in meiner Zone.

Nach dem Duschen sitze ich jetzt hier… löffel eine Tomatensuppe und schreibe diesen Beitrag. Bin erschöpft aber zufrieden.

Ich war in der Hölle. Meiner Hölle. Und ich habe sie besiegt.

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Internet-Benutzerdaten für die IFPI

27. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Wie die IFPI Österreich auf Ihrer Webseite veröffentlicht, darf sie dort jetzt bei den Providern die Namen und Adressen von Internetnutzern abfragen.

Oh Mann… Gott sei Dank ist es in Deutschland (noch?) nicht möglich und selbst in den USA (iirc) nicht.

Bleiben wir beim bisherigen: So lange die Musikindustrie mich, ihren potentiellen Kunden, dermaßen kriminalisiert, werde ich kein Produkt kaufen, dass zudem noch defekt (im Sinne von nicht Standardkonform, also mit Kopierschutz) ist.

Nee, da geb ich mein Geld lieber für andere Dinge aus….

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Howto: Not to be killed on tube

27. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Was brachte uns die Volksfront…

27. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Sehr schön. Sowas gefällt mir :D Wenn jemand mehr so nette Späße findet, immer mal her damit… und was Wahres ist auch noch dran. Ist also fast so Gut wie K***er-Überraschung… (da passt auch ill in die Sternchen, sehe ich gerade… naja. Man sollte um kurz vor 4 auch nicht mehr in Blogs lesen!)

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Komische Nächte dieser Tage…

27. Juli 2005 1 Kommentar
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Es war Viertel nach Drei, als ich beschlossen habe, Dir eine SMS zu schreiben. Wollte nur wissen, warum Du dich seit sooo langer Zeit nicht bei mir gemeldet hat, während Du selbst sehr schnell kribbelig wird, wenn Du nix von mir hört.

Erstaunlicherweise war die Antwort schon da, bevor die nächste SMS an Sarah zuende getippt war. Und dann haben wir kurz telefoniert. Du wirktest… aufgeregt? Euphorisch?

Du bist jetzt auf dem Weg, mal eben 300km durch Deutschland, um einer Freundin bei der Entbindung beizustehen. Find ich toll. Und es ist wieder ein merkwürdiger Zufall. So bekommt heute eine auf Umwegen Bekannte ein Kind, während an einer anderen Stelle Detuschlands… aber lassen wir das.

Der Frage, warum ich überhaupt wach bin, bin ich mal wieder auf meine Art ausgewichen. So weiß ich zumindest jetzt, dass ich auch Deinem Freund und seiner Familie alles Gute wünschen möchte.

Warum bin ich aber eigentlich Deiner Frage ausgewichen? Vielleicht Scham, die mich nicht erzählen läßt, dass es nicht nur ein Albtraum war, der eigentlich nicht schlimm im eigentlichen Sinne war, sondern eine unterschwellige Brutalität hatte. Einen Traum, der mich aufwachen ließ und der mir klar macht, das ich ein ernstes Problem habe. Vielleicht sogar noch ernster, als ich mir eingestehen will oder wollte, but who cares? Wir wachsen mit unseren Herausforderungen oder zerbrechen an ihnen und so auch hier. Ich wüßte nur gerne, ob an dem Traum was dran ist, denn das halte ich für sehr warhscheinlich. Werde es aber wohl nie erfahren.

Und so sitze ich um Halb Vier an meinem Schreibtisch, tippe diesen Weblog-Eintrag, der einmal mehr von niemandem gelesen werden wird, wie man an der Unsumme der Kommentare sehen kann. Und warte darauf, dass ich Dich gleich nochmal anrufe, um Dich aus dem Tiefpunkt zu holen, den Du erwartest. Mir gefällt der Gedanke nicht, dass Du einen stressigen Dienstag mit schlechten Nachrichten hattest, jetzt 3 Stunden durch die Nacht rast, dann bei der Entbindung dabei bist und dann wieder 3 Stunden zurück Richtung Arbeit düst. Du bist eine gute und erfahrene Fahrerin, aber irgendwann fordert der Körper seinen Tribut.

Hoffen wir das Beste. Sabine, in Gedanken bin ich bei Dir und würde Dir gerne was von der Fahrt abnehmen. Und wer weiß, vielleicht klappt das ja sogar Sonntag. Frühstück im Schwarzen Schaf? Vielleicht kann ich Dir dann sogar erzählen, was ich geträumt habe….

P.S: Dir und Deinem Schatz noch eine Vielzahl von Jahrestagen.

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Naturgewalten…

25. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Auf dem Weg nach Hause dachte ich schon, dass die dunklen Wolken direkt über meinem kleinen Kaff hängen müßten. Es war interessant, aus dem Licht in das Dunkel zu fahren, immer in Richtung der dunklen Wolken- und Regenwand.

Und kaun war ich daheim, entluden sich die Naturgewalten in einem kühlenden, alles fortspülenden Platzregen:

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Nur um nicht ganz zwei Stunden später den Himmel aufreissen zu lassen und Platz zu schaffen… für den Beginn eines schönen Sonnenuntergangs:

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Auch wenn ich den Sonnenuntergang nicht direkt von meinem Arbeitszimmer aus sehen kann, so sehe ich die Reflektion des Lichts auf den Wolken und den Häusern der Nachbarschaft.

Und meine Gedanken gleiten…

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Er schiessen! Dann fragen! Wenn überhaupt!

25. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Okay, in England ist jetzt klar, dass der erschossene “Terrrorverdächtige” ein harmloser Elektriker war. Und das sein ihn verdächtig machender Mantel daher rührt, das Brasilianer es in England möglicherweise nicht ganz so warm finden.

All right. Jetzt MÜSSTE man erwarten, dass die britischen Behörden Fehler eingestehen und Vorgehensweisen unter die Lupe nehmen. Aber weit gefehlt:

Aus einem Yahoo-Artikel:
Die Polizei will trotz des Irrtums an ihrer Praxis festhalten, Terrorverdächtige im Zweifel per Kopfschuss zu töten. Dazu gebe es keine Alternative, sagte Scotland-Yard-Chef Ian Blair.
Also achtet drauf, was Ihr bei Eurem nächsten Englandtrip anzieht. Nicht, dass man Euch wegen falscher Kleidung verdächtigt. Denn der Verdacht reicht aus…

(Mir ist klar, dass ich was abkürze und das es in diesem besonderen Fall noch andere Faktoren gab, die ihn verdächtig erscheinen ließen. Aber der Kern bleibt der selbe: Verdacht = Exekution)

Wem der Wahn der Briten noch nicht genug ist, dem lege ich den Artikel “Die sieben Zeichen des Terrorismus” von Telepolis ans Herz. Damit einem mal so richtig Angst und Bange wird. Alternativ kann man auch die Tips vom FBI & Ministerium für Heimatschutz beherzigen. Für ein sicheres Morgen.

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Unfall-”Gegner”

24. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Bin gerade auf dem Rückweg vom Laufen an einem Verkehrsunfall vorbeigekommen. Kleiner Peugeot mit jungem Mann (Anfang 20) gegen Renault mit Familie (Vater, Mutter, kleines Mädchen). Nur Blechschaden, Gott sei Dank.

Der Vater schien alles halbwegs im Griff zu haben, die Mutter stand zwar wohl unter Schock, war aber mit dem weinenden Kind mehr als abgelenkt.

Bleibt der junge Mann, der leicht verwirrt immer wieder an seine Haare griff und auf die Autos starrte.

Was ich mich in dem Moment gefragt habe: Wir lernen Erste Hilfe, wir lernen die Polizei zu rufen. Was wir nicht lernen ist, mit solchen Situationen umzugehen…

Normalerweise ruft man die Polizei und mindestens ein Beteiligter ist normalerweise dabei, die Schuld zu verteilen. Der ist dann oftmals auch kurz vor der Explosion. Auch der Polizei geht es in erster Linie um Personalien und die Frage der Schuld. Und wahrscheinlich wird der junge Mann (den ich für den Verursacher halte) auch zu Hause noch was zu hören bekommen.

Nur… warum kümmert sich eigentlich niemand um die Leute selbst? Warum geht nicht mal einer hin und sagt: Hey, es ist niemand verletzt, also alles halb so wild? Den Rest klären die Versicherungen, aber jetzt kann man ersteinmal froh sein, dass nichts wirklich schlimmes passiert ist!

Ich komme aus einer Familie, in der nach einem Unfall genau das gefragt wird: Jemand verletzt? Wenn nicht, gilt der Unfall als harmlos, denn das niemand zu Schaden kommt ist und bleibt das Wichtigste. Blech kann repariert oder ersetzt werden, ein Menschenleben nicht. Und das kann nicht nur durch Tod zerstört werden.

Für meinen Teil bin ich froh, so aufgewachsen zu sein und auch durch zahlreiche (auch eigene) Unfälle an denen ich beteiligt war, sehr routiniert mit solchen Situationen umgehen zu können – die Panik und den Schreck kann ich eine Weile verdrängen.

Und ich würde mir wünschen, dass mehr Menschen – auch Zeugen – sich bei einem Unfall auf das Ultimative besinnen: Menschen zu helfen und das gilt nicht nur für körperliche Verwundungen. Manchmal hilft ein ruhiges Wort oder eine angebotene Kippe am meisten.

Und rumschreien und toben hat noch niemandem geholfen….

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Soulheaven

23. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Zugegeben, nicht mein Favorit unter den Veranstaltungen im 3001. Voll war es trotzdem und Stimmung war auch, die Leute die da waren, fühlten sich offensichtlich wohl:

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Okay, das ist dann wieder einer dieser Momente, in denen mir klar wird, dass ich alt werde. Das “Publikum” passt nur eingeschränkt zu mir, denn abgesehen von einigen netten und hübschen Mädels, gibt es dort natürlich jede Menge “hippe Typen”, mit denen ich jetzt nicht so wirklich was anfangen kann:

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Okay, wenn es ihm Spaß macht, meinen Segen hat er. Für mich ist das nix. Aber das liegt wohl an meinem Alter. Wie schön ist es da, auf jemanden zu treffen, der so alt ist wie ich und der meine Meinung teilt: “Nicht meine Musik, nicht meine Leute”. War ein kleiner aber feiner Lichtblick.

Also mal rüber in die Pepleclubbar, wo man vom DJ mit einer familiär-freundschaftlichen Geste begrüßt wird und sich gleich wie daheim fühlt:

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War recht ruhig da und ich bin auch nur auf eine Coke geblieben, aber der Laden gefällt mir einfach. Nicht nur wegen der Musik und auch, wenn ich den Altersdurchschnitt der Besucher wohl deutlich hebe :D

Um halb 4 dann nach Hause. Ein schwarzer Schatten, mein Auto, jagt durch die Nacht; 2., 3., dann 4. und 5. Gang. Ich rase nicht, aber ich fahre zügig, denn ich will in mein Bett. Auf morgen freuen, egal, was da kommen mag.

Unvermittelt sehe ich ein Auto ohne Licht, ohne Warnblinker, ohne sonstwas auf einem unbeleuchteten Stück des Standstreifen stehen. Also doch noch nicht nach Hause, anhalten und nachsehen. Langsam dran vorbei, jepp, Leute drin.

Okay, angehalten, Warnweste und Maglite gegriffen und ausgestiegen. Der Fahrer muss mich wohl für einen Polizisten gehalten haben *lol* und ich denke mal, es war ein Pärchen, dass einfach ein wenig Spaß haben wollte. Denn kaum stand ich neben meinem Auto, hatte es der andere Wagen sehr eilig, los- und wegzufahren.

Tja… auch wenn Ihr das hier nie lesen werdet: Tut mir leid, Euch bei Eurer Nummer gestört zu haben :D

Okay, fahren wir heim. Jetzt ist es Viertel vor Fünf, ich bin geduscht, die Bilder sind von der Speicherkarte auf die Festplatten kopiert und mir fallen gleich die Augen zu.

So soll es sein.

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Laufen laufen gehen…

22. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Ist schon irgendwie erstaunlich… da sagt mein Trainingsplan für heute eine Wiederholung von einem Trainingsintervall von vor 2 Wochen. Vor dem ich damals dachte, dass ich nicht weiss, ob ich das schaffen werde.

Und heute? Langeweile und der fast unbezähmbare Drang, immer schneller oder doch noch länger zu laufen…

Immerhin… so konnte ich endlich mal das Tempo ein wenig erhöhen…

Wie sich die Dinge doch ändern… wenn man will… denn dann kann man alles erreichen. Zumindest fast…

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Es muss…

22. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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… am Wetter liegen, dass so viele schlecht gelaunte Menschen unterwegs sind. Gerade im Blutspendezentrum auch wieder: Schlechte Laune in Reinkultur, grimmige Gesichter, kein Bitte, Danke oder auch nur ein guten Tag.

Schön zu sehen, wie eine kleine Höflichkeit die Miene der Mitarbeiterinnen dort dann aufhellen kann….

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Karl Ranseier ist tot!

21. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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Ne, im Ernst: Tot ist der in Kanada geborene Schauspieler James D., allgemein besser bekannt als Scotty aus Raumschiff Enterprise…

Heise berichtet in einem kurzen Artikel über sein Leben und sein Ableben.

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Sie verlinken auch gleich auf den einen oder anderen Nachruf und allgemein herrscht wahrscheinlich unter den Fans Betroffenheit.

Meine eigene hält sich in Grenzen, ich bin mehr aus der TNG-Generation (ja, G wie Generation, aber ich bin aus einer, also 2x). Trotzdem konnte ich mich eines interessanten Gedankens nicht verwehren….

Ich meine, so ein virtueller Nachruf läßt sich auch reduzieren auf die Bits und Bites oder hier auf die roten, grünen und blauen Pixel meines TFTs.

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Alles virtuell, alles ohne Substanz und irgendwann wandert die Datei ins Archiv und irgendwann wird sie gelöscht. Damit die Erinnerung an ihn, dieser Teil der Erinnerung.

Und irgendwie gilt das auch für uns mich: Irgendwann hauche ich mein Leben aus und gerate in Vergessenheit. Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, habe ich nichts geschaffen, was mich und die Zeit überdauern könnte…

Das einzige, das bleibt sind die Menschen, die mich schon jetzt am liebsten aus ihrer Erinnerung streichen würden, es aber nicht können. An schlimme Dinge erinnert man sich immer. Am liebsten. Die, die man vergessen möchte sind fest eingebrannt.

Die wenigen, die mir heute sagen, sie würden mich nicht vergessen… wie viele Tage mag es dauern, bis sie sich nicht mehr an mein Gesicht erinnern können? Oder noch eher an meinen Geruch oder später an meine Stimme?

Wir vergessen die, die wir lieben und denken an die, die wir hassen. Irgendwas machen wir falsch. Oder?

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Wir bleiben unter uns!

21. Juli 2005 Kommentare ausgeschaltet
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So doof das auch klingt.

Nach einem Artikel von Telepolis beabsichtigt die EU, die Grenzen nach Außen noch ein wenig dichter zu machen und den “Informationsfluss zu verbessern”. Konkret geht es um …eine umfassende Ergänzung des Schengener Übereinkommens zur Sicherung der Außengrenzen…
Dafür sollen die beteiligten Behörden eine interessante Liste an Informationen austauschen dürfen, die “natürlich” nach den allgemeinen Bestimmungen des Schengener Übereinkommens zum Schutz der Privatsphäre verarbeitet werden.
Sicher.

Passend dazu kündigt der britische Innenminister in einem weiteren Artikel auf Telepolis an, mit einer weltweiten Extremistenliste gegen die Terrorgefahr vorgehen zu wollen.

Hierfür denkt man über die Bildung von Spezialeinheiten nach, die sich mehr oder weniger exklusiv um Muslime kümmern sollen. Natürlich auch zu deren Schutz. An was mich das nur erinnert.

Erschreckend, mit welch fadenscheinigen Argumenten immer mehr Freiheiten der Menschen auch in “demokratischen” Ländern beschnitten werden, wie freudig wir das alles für das subjektive Gefühl in Kauf nehmen. Wie wir die Überwachung mit offenen Armen empfangen…

Wie lange noch? Wohin führt uns das?

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