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Archiv für Juli, 2006

Wie ist das jetzt eigentlich mit Israel?

31. Juli 2006 2 Kommentare
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Und wech…

31. Juli 2006 13 Kommentare
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Wenn Ihr diesen Text hier zu lesen bekommt, bin ich selber nicht mehr an der Tastatur. Vielmehr bin ich im Krankenhaus und liege gerade in Narkose auf einem Tisch, um mich herum eine Crew fähiger Menschen.

Der Eingriff ist geplant aber deswegen nicht mit weniger Risiko behaftet. Was kommt, kann ich erst sagen, wenn ich wieder aufgewacht bin, bzw. eine Weile später. Es ist für mich deshalb so kribbelig, weil es um eines der für mich wichtigsten Organe überhaupt geht. Und nein, es geht ausnahmsweise mal nicht um meinen Schwanz.

Ich habe zwar ein Einzelzimmer mit Internet, aber seht mir nach wenn ich die ersten Tage gar nicht schreiben sollte und ggf. nur auf eMail reagiere. Hier wird es wohl ein paar Tage ruhig um mich werden. Vielleicht fällt mir aber auch schnell die Decke auf den Kopf und ich lade meinen Krankenhauskoller hier bei Euch ab…

In meiner Abwesenheit haben SternchenJG und der Paraflyer ein Auge auf Euer Tun und ich habe sie gebeten, alle Kommentare die ihnen merkwürdig erscheinen – gleich welcher Art – einfach und ohne Diskussion zu löschn. Und – seht es mir nach – es ist mir lieber sie löschen einen Beitrag zu viel denn einen zu wenig.

So, ich schlaf jetzt weiter und lass an mir rumdoktorn. Ihr seid brav, laßt Euer Mitleid hier und freut Euch, wenn ich die Tage wieder da bin. Haben wir einen Deal?

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Feiern, Versprechen, Wiedersehen

31. Juli 2006 1 Kommentar
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Moin!

Da bin ich mal ein paar Stunden nicht da und baff erstaunt, dass Ihr ja auch ohne mich gut klar kommt.

Um aber meinen persönlichen Mitteilungsdrang zu befriedigen, schau ich mal kurz darauf, warum ich weg war und anschließend darauf, warum ich weg sein werde und was das alles bedeutet.

Samstag war in Süddeutschland Teil II der Hochzeit des Jahres, diesmal fotografisch nicht nur von Q! begleitet, vielmehr hatte ja kurzfristig noch eine andere liebe Bekannte Zeit frei machen können und mir die Freude, mit Ihrer Kamera die Hochzeit zu begleiten:

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Mehr, viel mehr Bilder wird es in einigen Tagen erst geben, da steckt noch Arbeit drin zu der ich vorerst nicht komme. Mehr von Samstag also später, wer sich nochmal schnell die Vorschau von Rügen ansehen will, die sind hier: Klick!

Die Bilder, die ich bisher gesehen habe – und aktuell kenne ich nur Ihre, nicht seine – sind grandios. Sollte ich jemals ehelichen bitte ich auch um so gute Fotografen zum Geschenk :-)

Vorab noch ein paar Worte zu C., der Fotografin: Sie ist nicht nur eine der besten Fotografinnen, die ich kenne. Sie ist auch der Grund dafür, dass ich heute knipse, was ich knipse. Für das wie ist ja bekanntlich Q! verantwortlich gewesen, aber dass überhaupt ist nur ihr Verdienst. Das wissen allerdings die wenigsten und um meine Fotos rankt sich eine – wie wir finden – lustige Geschichte. Aber die interessiert wohl keinen ;-)

Zurück zum Wochenende: Wie Hochzeiten üblicherweise so sind, ziehen die sich schonmal bis spät in die Nacht. Und Essen gab es….

Allerdings hatten der Q! und ich noch das Erscheinen auf einer anderen Veranstaltung in nur 120km Entfernung angekündigt. Sind dann also mitten in der Nacht von der Hochzeit aufgebrochen und hingedüst. Dort habe ich dann den Q! abgeladen und bin selber nicht mehr geblieben. Mir tat es in der Seele weh, weil dort viele Leute waren mit denen ich mich super gut verstehe und mit denen ich unglaublich gerne noch ein Wasser getrunken hätte, aber es schien mir einfach… unvorsichtig. Zumal ich ja nicht nur für mich auf der Rückfahrt verantwortlich war.

Mit C. erst neben mir und schließlich auf der Rückbank schlafend hinter mir, bin ich dann also mitten in der Nacht heim gefahren, waren ja nur 400km und wir waren dann um 4 Uhr morgens bei mir.

Sie wollte Sonntag am frühen Abend heim, ich hatte aber einen Termin um 9 Uhr *ächz* mit meinem kleinen Cousin, dem ich noch was versprochen hatte. Wegen meiner eigenen Zeitplanung und wegen der Schulferien ging das halt nur Sonntag. Also nach ein paar Stunden Schlaf raus aus dem Bett und wieder rauf auf die Straße. Und da ich C. ja nicht alleine bei mir sitzen lassen wollte, hab ich sie gleich mitgenommen und sie hat dem Kurzen dann noch ein paar Erinnerungsfotos geschossen. Von seinem großen Tag, an dem er selber das Boot führen durfte….
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Naja. Wir waren dann noch Essen, dann den Kurzen heim gebracht, C. hat schnell an meinem Rechner die Bilder zusammengebrannt und erste schon bearbeitet und abends hab ich mich dann darum gekümmert, dass sie gut und wohlbehalten nach Hause kommt.

Der Tag heute, seit ich wieder hier bin, steht ganz im Zeichen der Bilderbearbeitung. Mir rennt die Zeit weg, zumindest vorerst.

Zusammenfassung also: Ein Wochenende, diverse Locations, unglaublich viele Leute und Bilder und ich habe nicht eines selber gemacht :-D

(das Letzte richtet sich an die Anfängerin: Ich kann nicht nur für mich schreiben lassen Mache Sachen können andere einfach besser als ich und dann trete ich gerne zurück und überlasse ihnen die Bühne….)

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Über kostenlose Toiletten

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Wie das so ist, wenn man lange Auto fährt – oder gefahren wird: Irgendwann drückt die Blase. Das ist absolut menschlich und auch nicht vermeidbar. Und wie das auch so ist, gibt es auch Raststätten.
Für gewöhnlich war es “damals” so, dass es an jeder guten Raststätte eine Toilette gab, in der man kostenlos sein Geschäft verrichten durfte.
Wie sieht es heute aus? Von Kommerz gekennzeichnet prangen Warnungen wie Wachhunde vor den Türen und bellen einen wortwörtlich an: Toilettenbenutzung: 50 Cent Na toll. Stellen wir uns also folgende höchstdramatische Situation vor: Von 8 Stunden ununterbrochener Autofahrt in einem engen VW gezeichnet sieht man den rettenden Hinweis: “Raststätte Klein Hastenichjesehn 5000 m”. Super, denkt man, der Sprit muss herhalten und endliche naht die Erlösung. Doch man erinnere sich an das Schild oben. Geld? Gibt’s nicht, hab’s nicht bei. Mit Schmerzen und unter Druck fährt man also weiter in der Hoffnung ein schäbiges Billigklo zu finden.
Na gut, das war etwas übertrieben. Aber 50 Cent für einmal Stuhlgang? Etwas hoch, immerhin lässt man ja was da und nimmt nichts mit. Aber abgesehen davon würde man die unglaublich hohen Unkosten für den Toilettenbesuch auch durch ein etwa 20 Cent teureres Schnitzel mit Pommes reinbekommen. Dan bezahle ich lieber etwas mehr für’s Schnitzel als mein Geld dem Keramikkabinett zu opfern. Außerdem gibt es ja noch diese netten scheppernden Teller, die auf freiwilliger Basis auch Geld empfangen.
Ich komme zum Schluss und beende meinen ersten Beitrag auf der unkreativen Seite mit: Kostenlose Klos und teurere Schnitzel gegen Bezahlklos und trotzdem teure Schnitzel?

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Stöckchen: Blogfragen

28. Juli 2006 36 Kommentare
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  1. Warum bloggst Du?
    Mitteilungsbedürfnis
  2. Seit wann bloggst Du?
    ca. 1 1/2 Jahre
  3. Schreib ein Selbstportrait.
    Mich kann man nicht beschreiben. Insuffizienz menschlicher Sprache
  4. Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
    Ich habe nicht die geringste Ahnung
  5. Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
    Google: was trägst du für ein höschen
  6. Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
    Dieser und Jener
  7. Dein aktuelles Lieblings-Blog?
    BooCompany
  8. Welches Blog hast Du zuletzt gelesen?
    Bildblog
  9. Wie viele Feeds hast Du gerade im Moment abonniert?
    ~75
  10. An welche vier Blogs wirfst Du das Stöckchen weiter und warum?
    Niemand, soll sich holen wer will
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Stöckchen: JETZT!

28. Juli 2006 1 Kommentar
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  • Kleidung:
    Shorts.
  • Haare:
    Noch Nass
  • Ich trinke:
    Wasser
  • Ich esse:
    Nix
  • Ich höre:
    Call On Me – Eric Prydz
  • Mir gehts:
    Undefinierbar
  • Ich hasse:
    Wissen über falsche Entscheidungen
  • Ich liebe:
    Hoffnung
  • Ich denke:
    Warm
  • Ich sollte:
    Schlafen
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EQ

28. Juli 2006 6 Kommentare
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Your EQ is 67


50 or less: Thanks for answering honestly. Now get yourself a shrink, quick!
51-70: When it comes to understanding human emotions, you’d have better luck understanding Chinese.
71-90: You’ve got more emotional intelligence than the average frat boy. Barely.
91-110: You’re average. It’s easy to predict how you’ll react to things. But anyone could have guessed that.
111-130: You usually have it going on emotionally, but roadblocks tend to land you on your butt.
131-150: You are remarkable when it comes to relating with others. Only the biggest losers get under your skin.
150+: Two possibilities – you’ve either out “Dr. Phil-ed” Dr. Phil… or you’re a dirty liar.

gefunden bei nberlin

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im Lotto GEWONNEN!

28. Juli 2006 5 Kommentare
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Irgendwie ist das schon mekrwürdig. Letzte Tage noch voll durchgehangen, weil an zu vielen Stellen gleichzeitig zu viel auf mich einprasselte, das meiste davon so derbe unangenehm wie es nur geht und so willkommen wie ein Pickel am Ar***.

Und die letzten 24 Stunden? Das blogit-Problem löst sich durch Einsicht, für die Hochzeit morgen kündigt sich ein Gast an, den ich gefühlte 2 Leben lang nicht mehr gesehen habe, einer der liebsten Menschen der Welt hat beschlossen, schwanger zu sein und jetzt das:

Fahr gerade ohne Hoffnung in einen Lottoladen und lasse meine beiden “ich probier es mal”-Scheine von Mittwoch prüfen und….

JUBEL!!!!! ICH HABE GEWONNEN!!!

Gut, bei 9 Euro Einsatz Zweifünfzig herausgeholt ist jetzt nicht so DER Hammer, aber besser als nix, oder?

Die einzige Frage ist, warum ich immer durch so Extremzustände waten muss und nicht einfach mal sagen kann, dass mein Leben ausgeglichen ist :-D

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Oktoberfest?

28. Juli 2006 Kommentare ausgeschaltet
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Dann brauchst Du die:

Lederhose!

(und wer glaubt den Herren und die Jacke schonmal gesehen zu haben, der irrt nicht so wirklich :-D, die Fotos im Link sind aber von meinem Meister geschossen….)

Kategorienfoto Tags:

Überholt

28. Juli 2006 4 Kommentare
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Hier kauft man Ringe, dort wird schon geheiratet und da drüben ist gerade eine Schwangerschaft ausngebrochen.

Das Leben und die Leute überholen mich mit einem Tempo, dass mir ganz schwindlig wird. Und wenn ich mal überlege, wie noch vor 2 Jahren meine eigene Lebensplanung ausgesehen hat, dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln und mir denken, dass es schon manchmal komische Wege geht.

Dieses… Leben.

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*WERBUNG*

28. Juli 2006 5 Kommentare
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Braucht jemand gerade zufällig eine blaue Büroklammer? Bei mir ist die denkbar schlecht aufgehoben, deswegen werde ich vermutlich später hier mitspielen…

Aber gutes Gelingen wünsche ich :-D

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Massenhafte Urheberrechtsverletzung?

28. Juli 2006 35 Kommentare
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Moin,

gönnt Euch doch mal den Spass und schreibt Euren Blognamen umgekehrt und hängt ein “blogit.de” an. In meinem Fall also vitaerknu.blogit.de und schaut Euch das an. Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit findet Ihr Euch Bekanntes.

Die Info habe ich von Skycaptainblue bekommen, “mein Mirror” ist aber wegen eines vorgeblichen SPAM-Angriffs nicht erreichbar.

Sollte jemand Screenshots haben, bitte her damit. Ich werde dann für meinen Teil die große Keule, die SEHR GROSSE Keule auspacken. Solltet Ihr auch machen.

Ich würde zudem gerne an zentraler Stelle Informationen aller Betroffener austauschen. Hier in den Kommentaren?

Weil so spontan habe ich den Betreiber von blogit.de im Auge. Oder seht Ihr das anders?


Nachtrag:
die gesamte Seite dient nur der Trafficerzeugung für die Werbung. Mail an Google ist raus.


Nachtrag 2, nachdem ich doch Screenshots machen konnte:

———————-
Sehr geehrter Herr H.,
auf der Subdomain “vitaerknu.blogit.de” werden unerlaubt Werke aus meinem Blog, zusätzlich auf eine sinnentstellende Weise, kopiert. Da diese Kopien nicht nur von meinem Blog erstellt wurden, vielmehr massenhaft mir bekannte Blogs bei twoday.net betrafen, darf ich annehmen, dass es sich um eine Aktion handelt, die Ihnen persönlich anzulasten ist. Das “Motiv” hierfür ist die zahlreiche Werbung, die sie auf der Startseite und den nachgeordneten Seiten geschaltet haben und der sehr wahrscheinlich angestrebte finanzielle Vorteil.

Ich weise Sie auf folgendes hin:

- Sind Samstag, 22.07.2006 um 12 Uhr 00 noch Inhalte von mir bei Ihnen erreichbar, werde ich ohne weitere Nachricht Strafanzeige wegen Urheberrechtsverletzung und hilfsweise alle in Frage kommenden Straftatbestände gegen Sie erstatten und Sie über meinen Anwalt mit den bekannten Folgen abmahnen lassen.

- Eine Rechnung für die nicht autorisierte Verwendung meiner Inhalte geht Ihnen mit Briefpost zu. Ein nicht fristgerechtes Zahlen führt automatisch zur Einleitung zivilrechtlicher Schritte gegen Sie.

- Ich habe Google darüber informiert, dass der Verdacht besteht, dass Sie oder eine andere Person die Werbesysteme mißbrauchen wollen.

Aus gegebenem Anlaß sehen Sie mir bitte nach, dass ich auf freundliche Grüsse verzichte. Sollten Sie sich nicht verantwortlich sehen, suchen Sie doch freundlicherweise schon einmal die Log-Files heraus, an Hand derer sich ein möglicher anderer “Täter” ermitteln läßt.

unkreativ
———————–


Bitte stellt mir ggf. Screenshots als zusätzliche Beweise zur Verfügung, inkl. der Auszüge aus Eurem Blog. Ich gedenke übrigens im Ernstfall mich mal an den Kollegen Vetter zu wenden. Der macht zwar eigentlich Strafrecht, aber hier dürfte wohl auch eigenes Interesse vorhanden sein ;-)


Nachtrag3:
Irgendwann kurz nach 1: blogit.de zeigt den Hinweis auf den Spam-Angriff. Meine Texte sind noch da. Wer von Euch ist morgen telefonisch erreichbar und würde mir ggf. als Zeuge zur Verfügung stehen? Meldungen bitte an stefan at unkreativ dot net


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*B*A*N*G* Blogit: Der Schlussakt

27. Juli 2006 11 Kommentare
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Nachdem ich in den letzten Stunden den Druck sukzessiv weiter erhöht habe, bekam ich gerade eine Mail von T.:

  1. Er erklärt, dass er voll verantwortlich für die Übernahme und Verfremdung der Beiträge ist.
  2. Er erklärt, keine meiner Werke mehr zu verwenden.
  3. Er erklärt, keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen.
  4. Er wird eine spürbare Summe an einen gemeinnützigen Verein meiner Wahl überweisen.
  5. Ich habe den Betrag niedriger gewählt und gebeten, sich mit einem Blumenstrauß bei Mirtana zu entschuldigen.

Halten wir fest:
Nach aktuellem Sachstand waren meine Vorwürfe gegen Herrn H. in der Sache falsch und unberechtigt. Daher werde ich morgen per Fax die ermittelnde Polizeidienststelle benachrichtigen und selbstverständlich ist auch meine Rechnung an ihn damit hinfällig.

Bei T. hoffe ich auf einen Einzelfall und auf einen erzieherischen Effekt, auch in Anbetracht seines Alters. Als Empfänger habe ich http://www.foebud.org/ gewählt, ich finde das paßt am Besten zum Charakter eines Nerds wie mir :-D

Er hat mich gebeten, seine eMail nicht zu veröffentlichen, dem Wunsch komme ich gerne nach. Der Sache ist gedient, an der Stelle machen wir hier dicht. Ich werde ihm noch eine Bitte erfüllen und sobald die Bankbestätigung da ist, bzw. die Info vom Verein, ist für mich persönlich die Sache gelaufen.

Ich danke allen Bloggerinnen und Bloggern, die mich unterstützt haben und auch für die Spendenzusagen.

Kategorieninfos Tags:

Pirates Of The Carribean II – SPOILER!!!

27. Juli 2006 Kommentare ausgeschaltet
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Wer lesen mag, was ich über den Film denke und keine Angst vor dem verraten des Endes hat, kann hier gucken:

http://unkreativ.twoday.net/stories/2444609/

Ich hab Euch gewarnt :-D

Kategorienfilm Tags:

Hier ein Amt, da eine Genossenschaft…

26. Juli 2006 Kommentare ausgeschaltet
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… und alle wollen nur Dein Geld Bestes:

Ehrlich, als hätte ich keine anderen Sorgen.

Ich habe gerade meine Kunden mit Service-Verträgen darüber informiert, dass ich mein Gewerbe abmelden werde. Das ist sehr unschön für die und das Ergebnis von Dingen, die man wohl getrost als typisch Deutsch beschreiben kann.

Als ich mein Gewerbe angemeldet habe, ging es mir nicht um das Geldverdienen, das mache ich in meinem richtigen Job ausreichend. Es ging mir darum, Freunden und Bekannten auch im Geschäftsleben helfen zu können und da braucht es Rechnungen – für “Lau” würde niemand von mir verlangen, sein Geschäft zu betreuen. Schreibe ich Rechnungen, kassiere ich Geld und muss das versteuern. Aber das kann man ja alles machen, kein Thema.

Damals hat es mich schon aufgeregt, “mal eben” 20 Euro dafür zu latzen, dass ich Steuern bezahlen darf. Ein Hohn in meinen Augen. Und seit dem? Ständig will irgendwer was von mir und ich soll dies erklären und jenes regeln und überhaupt. Und den Vogel schießt jetzt die Berufsgenossenschaft Druck und Papierverarbeitung ab, die mich – ohne für mich ersichtlichen Mehrwert – Pflichtversichern will. Die Beiträge würden in meinem Fall bei etwas mehr als 200(!) Euro anfangen(!). Meine Nachfrage, warum das so ist wurde mit vielen Gesetzestexten beantwortet und der “Frage”:

“Bitte teilen Sie uns mit, ob Ihr Widerspruch angesichts der eindeutigen Sach- und Rechtslage als gegenstandslos angesehen werden kann oder ob Sie wünschen, dass der Vorgang dem Einspruchs- und Widerspruchsausschuss unserer Berufsgenossenschaft mit dem Ziel einer gerichtlichen Überprüfung des angegriffenen Bescheids vorgelegt wird”.

Nein, liebe BG. Ich habe keine Lust mich mit Euch rumzuärgern oder sonst irgendwem. Mache ich einfach meinen Laden dicht, mir entstehen keine Verluste (abgesehen vom “Lehrgeld”). Für meine Kunden sicherlich unschön, aber dann machen wir das eben wie eh und je: Ich biete keinen kostenpflichtigen Service mehr sondern lasse mich von Freunden anrufen. Kostenlos, wie sich das unter Freunden gehört. Und für ihre Firmen finden sich sicherlich genug Leute, die sich die Zeit nehmen wollen, mit Euch zusammen zu arbeiten und Euch ihr Geld zu überlassen. Ich bin raus.

Die Einahmen, die dem Staat dadurch verloren gehen sollen mir egal sein. Ich bin doch nicht bescheuert und stecke mehr Geld und Zeit in die Verwaltung eines Gewerbes, als ich mit dem Gewerbe selber umsetze. Davon abgesehen, dass die anstehenden Änderungen die Fortführung meines “Geschäftsbetriebs” ohnehin in Frage gestellt hätten, wird mir die Entscheidung jetzt ja dankenswerter Weise abgenommen :-/

Naja. Deutschland halt. Auswandern? Aber nicht mehr diesen Sommer, dafür ist das Wetter zu schön :-D

Kategorienökonomisch Tags: