
Nehmen wir mal an, es gibt 2009 eine Bürgermeisterwahl in Duisburg. Und schauen wir mal, wen wir da haben:
Da ist der derzeitige OB, ein Mann der CDU und ein Mann seiner Freunde
Und dann wäre da noch der derzeit nicht mehr aktive ehemalige Stadtdirekter der SPD. Ob der zur Wahl antritt, scheint noch unklar.
Vergleiche ich meine rein persönlichen Eindrücke mal, sieht das für den CDU-Menschen übel aus. Denn in meinen Augen stünde der SPD-Kandidat für Verlässlichkeit und transparente Entscheidungen, die er auch durchzieht, zu denen er steht.
Vermutlich, weil er aus dem “echten Leben” kommt und weit verzweigte Erfahrungen hat, die er eigentlich immer genutzt hat, um durch viel Arbeit das Leben der Duisburger besser zu machen. Er hat seine Politik dem Wohl der Bürger gewidmet und seinen Posten nicht als Spielwiese für persönliche Eitelkeiten betrachtet.
Und während ein gewisser CDU-Mensch ja bekanntlich keine Gelgenheit ausläßt, es sich gut gehen zu lassen, soll man seinen SPD-Gegenspieler auch zu ungewöhnlichen Zeiten noch eher am Schreibtisch getroffen haben, wo er sich um soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Integration eher bemühte, als um Karnevalsschnickchnack. Und weniger um das Wohlbefinden persönlich Bekannter.
Nicht zuletzt war es auch eher ein Anliegen der SPD, die Stadtbezirke zu stärken und nicht die Innenstadt mit sehr teuren Prestigeobjketen zu füllen.
Und während unter der CDU dem Vernehmen nach wohl gerne mal Verunsicherung bei den Mitarbeitern zu finden sein soll, wurde mehr als eine Träne vergossen, als der damalige Stadtdirekter sein Amt abgegeben hat.
Nach meinem Dafürhalten spricht sehr viel dafür, bei der nächsten Bürgermeisterwahl den jetzigen Sauerland abzuwählen, ihm quasi die rote Karte zu zeigen. In Form von Jürgen Brandt, von dem derzeit aber nicht bekannt ist, ob er überhaupt zur Wahl antreten wird.
Mal eine Frage an die Duisburger hier: wie empfindet Ihr das? Habt Ihr auch schon die Nase voll vom Sauerland in Duisburg?
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