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Archiv für Februar, 2008

Tischkannte schmeckt gut…

29. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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… und ich kaue auf meiner gerade rum: Seit einiger Zeit ist unser Haus nicht mehr nur fast komplett, sondern komplett Raucher-frei. Die müssen raus, nicht vor den Haupteingang, sondern bitte vor den Hintereingang (durch den ich in der Regel das Haus betrete und verlasse… wi-der-lich!).

Dort sammeln sich jetzt die Suchtkranken zum gemeinsamen Versagen und nennen das vermutlich kommunikativ. Teilnehmend ist in der Regel auch Frau X. Frau X ist nicht unbedingt… ich sag mal auf dem aktuellen Entwicklungsstand, was meinen Anspruch an intelligentes Leben betrifft.

Nunja… Frau X, die ich nunmehr relativ oft in Richtung Smokers-Exit gehen sehe, stand gerade nach Nikotin stinkend neben mir und… regte sich auf, dass der Aufzug ein paar Sekunden brauchte, bis er bei uns war… wie viel Zeit das kosten würde…

Hallo? Die belastet MEIN Steuergeld mit ihren geschätzten 100 Rauchergängen am Tag, abgesehen davon, dass sie den Rest der Zeit vermutlich auch nicht einen besonders großen Teil an der Wertschöpfung unseres Unternehmens trägt, hat die sie noch alle?

Ehrlich.

Manche Menschen lassen Tischkanten zu einer Delikatesse werden.

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Must-be-Posting

29. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Auch, wenn man heute eigentlich nix zu bloggen hat, sollte man genau das trotzdem machen. Des Datums wegen, schaut einfach nett aus ;-)

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Beschämend

28. Februar 2008 1 Kommentar
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Gestern abend, in der Buddha-Bar. Zwischen Wasserpfeifen und fremden Klängen. Dort habe ich die vermutlich beste Erklärung dafür gehört, warum es keinen Weltfrieden gibt.

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Und sie vergessen.

So ein selektives Gedächtnis wie meines, macht nicht immer Freude.

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Initial

28. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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How To Make Me CrAzY

27. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Wenn sich wichtige und hochbezahlte Menschen darum kloppen, welche Organisationseinheit Kosten zu übernehmen hat, mag man dafür Verständnis haben, wenn erstens die Kosten entsprechend hoch sind und zweitens eine Einigung erzielt werden kann.

Hier dagegen spielt seit geraumer Zeit die Übernahme bestimmter Kosten Ping-Pong. Und das erschreckende daran ist, dass schon 15 Minuten Beratung der Teilnehmenden etwa das 10fache an Kosten verursacht, um die es geht. Und es ist seit Tagen so… und kein Ende in Sicht.

*seufz*

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Kinderbibliothek in Hamburg-Grindel schließt

27. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Oh, Deutschland, du Land der Ideen – andernorts gründet man Bibliotheken oder Leseclubs um Terroristen den Nachwuchs zu entziehen, aber nein, du musst es ja mal wieder besser wissen und mit forschen Schritten ins kinderbenachteiligte Europa marschieren…
Wie bitter ist auf einmal die Kampagne der Mächtigen, die in Kindern die Zukunft sieht. Kinder? Bibliotheken? Wichtig? Nicht in Deutschland, besonders nicht in Hamburg.
Angela Ziegenhagen, Sprecherin der Initiative “Kibi muss bleiben”: “Es ist nicht sinnvoll, so eine Einrichtung zu zentralisieren und sie von einem kinderreichen in den kinderärmsten Stadtteil zu verlegen. Man würde ja auch nicht auf die Idee kommen, Spielplätze zu zentralisieren.” MAN sicherlich nicht – Politiker aber schon…

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Unsere Erde

24. Februar 2008 2 Kommentare
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so ist der deutsche Titel einer BBC-Produktion. Und was für einer…

Das Negative vorweg: Dass ausgerechnet ein amerikanischer Autoproduzent in einem “Werbevorfilm” als Sponsor mit guter Seele auftritt, ist… eigen. Dann noch ein zweites Manko: der Film ist zu kurz. Um mindestens einige Tage… Und noch ein drittes Problem: In den Kinos hier sind noch keine 4k-Projektoren im Einsatz.

Denn das war der erste Film, bei dem ich mehr Auflösung hätte haben wollen. Und noch mehr. Und noch mehr. Und 3D. Und Gerüche. Und viel lauter das Ganze.

Ihr merkt es schon, oder?

Trotz des mahnenden Zeigefingers, der vor allem am Anfang und am Ende gehoben wird, ist das ein einfach nur wahnsinnig beeindruckender Film. Mit den Aufnahmen setzt sich die BBC, die ja durchaus bekannt für hervorragende Produktionen ist, sich selbst ein Denkmal.

Ich kann jedem, jedem und wirklich jedem nur wieder und wieder und wieder raten, den Film zu sehen. Es ist einfach… grandios, auf so eine Art vorgeführt zu bekommen, wie wunderschön unser Planet ist. Und kein TV wäre groß genug, schon die Kinoleinwand wirkt beengt.

Wahnsinn.

Einfach toll.

Achja, miese Story ;-)

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Man muss nur wissen wie…

24. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Beispiel RWE:
Die haben einen Vertrag mit dem Kaff aus dem ich komme. An den ist man hier dem Vernehmen nach bis 2014 gebunden.

Dieser Vertrag beinhaltet auch die Straßenbeleuchtung. Die satte 32% des Stromverbrauches einnimmt. Mit Leuchten, die auf Grund ihres Alters von bis zu 40 Jahren und mehr, sicherlich State-Of-The-Art sind, was Energieeffizienz angeht.

Und dann muss die Stadtführung schulterzuckend eingestehen, keinen Einfluß auf die Modernisierung (und damit auf den Stromverbrauch, die ökonomischen und ökologischen Vorteile neuer Energiespartechniken) zu haben.

Tja. Da hat RWE sich ja was tolles eingebrockt, den Aktionär freut es. Mich freut um so mehr, dass ich nicht dort Kunde bin. Was ich jetzt noch gerne hätte ist, dass die Verantwortlichen auf der kommunalen Seite die Differenz zwischen Soll und Ist bitte ab sofort aus eigener Tasche bezahlen. Schließlich haben DIE einen solchen Vertrag unterschrieben. Nicht ich, der Steuerzahlerwurm.

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15km Trostlosigkeit

24. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin heute mal ein wenig früher zu meiner Runde gestartet. Eigentlich, weil ich gleich ins Kino will, uneigentlich, weil ich ein paar Fotos von der Trostlosigkeit machen wollte. Um Euch an einem Tag mit komischem Wetter, der nicht mehr Winter, noch nicht Frühling ist, einfach mal mit zu nehmen.

Manchmal, heute ist einer dieser Tage, fühle ich mich wie in einer Wüste voller hirntoter Sandkörner. Gelegentliche Edelsteine dazwischen (“meine” verteilen sich über die ganze Republik und Welt) können das nur begrenzt wett machen. Aber gut, besser als nix ;-)

Klar, es war Sonntag und trocken und noch Tag, als ich unterwegs war, schon deswegen war ich nicht allein. Umgeben von Naturfreunden, die gerne ausgedehnte Auto-Touren ins Grüne unternehmen…

Naja, was soll all das Grunzen, was soll all das Jammern. Hätte ich nicht “meine” Edelsteine, würde ich vermutlich einfach überlegen, die Welt anzuhalten und aus diesem mißglückten Experiment der Evolution (sorry an alle Kreationisten, aber Ihr seid so….) freiwillig auszusteigen.

Denn was erwarte ich von einer Welt, in der ich als Blag damals Hypfkästen auf die Straße gekreidet habe… und die mißratenen Genempfänger von heute statt dessen deutlich erkennbare Abbilder eines M16 auf die Straße pinseln?

Ich sag Euch was: Die Welt geht vor die Hunde.

So, und ich geh jetzt gleich ins Kino und wer von Euch sich wirklich traut und heute vor nix fies ist…. nunja:
Klick!

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selbstbetrachtend

23. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Schön & Kaputt

23. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin soooo müde… dabei war es ein recht erfolgreicher Tag… erst lange, lange, lange mit einer sympathischen Frau telefoniert, bis in die Morgenstunden. Dann geschlafen, zu einer Zeit gefrühstückt, zu der die meisten von Euch bestimmt schon an Mittag gedacht haben. Und dann… bis zum Anbruch der Dämmerung reiten gewesen.

Und jetzt bin ich richtig erschöpft. Durch und druch. Aber es ist schön…

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Bürgerfunk de facto abgeschafft

22. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Nehmen wir mal an, es passiert in der Umgebung irgendwas ganz spannendes. Was aktuelles. Und zufälligerweise kann man O-Töne aufnehmen, weil man sowieso grad auf dem Weg zum Radio war. Oder weil man generell mit dem MD-Recorder durch die Gegend läuft. Solche Leute gibts ja. Prima, der Radiomensch freut sich: Aktualität ist das A und O einer Radiosendung. Schnell ins Studio, Töne schneiden, Bericht erstellen und dann sofort auf Sendung gehen…
Moment, wird da der Betreiber der Radiowerkstatt des Bürgerfunks sagen, das geht aber nicht. So einfach mal eine aktuelle Sendung machen, so spontan, nee, nee, nee, hier: Die Landesregierung möchte, dass jetzt vorab Sendungen angemeldet werden. Und lokalen Bezug soll das Ganze auch noch haben. Und überhaupt, die Förderung des Bürgerfunks ist auch nicht mehr so problemlos wie vormals. Neee, du, Aktualität ist ja gut und schön, aber doch nicht wenn die Politiker meinen, den Bürgerfunk noch besser, noch neuer und noch schöner machen zu müssen.
Dafür gibts seit eh und je das Landesmediengesetz. Das jetzt in einer Neuauflage vorliegt und an das müssen sich die Bürgerfunker – und dazu gehört in weitestem Sinne auch das Campusradio der Wahl, auch Bürgermedium in dem Sinne – halten. Rechtliche Grundlagen haben natürlich ihren Sinn. Manchmal ist der aber schwer zu erkennen. Geändert wurde das Gesetz im Juni letzten Jahres, greift aber erst jetzt so richtig.
Besonderes Augenmerk legt das Gesetz auf Schüler und Schülerinnen, die Medienkompetenz in diesem Fach erlangen sollen: Der Bürgerfunk im lokalen Hörfunk dient dazu, das lokale Informationsangebot zu ergänzen und den Erwerb von Medienkompetenz, insbesondere von Schülerinnen und Schülern, zu ermöglichen und damit auch zur gesellschaftlichen Meinungsbildung beizutragen. So Paragraph 72. Ein hehres Ziel: Gesellschaftliche Meinungsbildung. Das ist natürlich nicht unwichtig. Zumal es lobenswert ist, dass Schüler und Schülerinnen so ausdrücklich bedacht werden. Fragt sich natürlich ob Sendungen, die in folgendem Zeitrahmen laufen auch von Schüler und Schülerinnen gehört werden: Der Bürgerfunk soll landesweit einheitlich im Programmschema der lokalen Hörfunkprogramme werktags in der Zeit zwischen 21 Uhr und 22 Uhr verbreitet werden.
An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen soll der Bürgerfunk gemäß Absatz 4 zwischen 19 Uhr und 21 Uhr verbreitet werden.
Vorher war der Sendeplatz ab 20:00 Uhr vorgesehen. Die lokalen Hörfunksender – sprich: Radio NRW, das zur WAZ-Gruppe gehört – freuen sich natürlich, denn der Bürgerfunk um 20:00 Uhr war denen schon länger ein Dorn im Auge. Somit kann man den ungeliebten Bürgerfunk nach hinten verlagern und muss kein schlechtes Gewissen haben – denn die Beiträge oder die Sendungen selber werden halt ja noch gehört. Wenn das weniger Zuhörer werden, nun, dafür kann man ja nichts, will die Politik so. Nicht, dass ein Sendeplatz ab 20:00 nun wirklich die beste Lösung aller Zeiten wäre, die meisten Leute schalten beim Bürgerfunk sowieso ab was teilweise wirklich an der Qualität der Sendungen liegt, teilweise aber auch daran, dass dort Themen aufgegriffen werden die halt nicht unbedingt für jeden relevant sind. Aber hey, mehr Werbung für die Zielgruppe ab 20:00 Uhr? Eine verlängerte Drive-Time? Aber immer doch und her damit…
Nun ist eine Sendezeitverschiebung schon schlimm genug, aber der eigentliche Hammer kommt ja erst noch. Denn der lokale Bezug soll ausdrücklich laut Gesetz gefördert werden: Die Programmbeiträge nach § 72 Abs. 4 müssen von den Gruppen selbst hergestellt und eigenständig gestaltet werden und ausschließlich für die Ausstrahlung im Verbreitungsgebiet oder in einem Teil hiervon bestimmt sein. Die redaktionellen Inhalte der Programmbeiträge müssen einen lokalen Bezug zum Verbreitungsgebiet
haben und sind grundsätzlich in deutscher Sprache zu gestalten.

Was bedeutet: Reine Musiksendungen – nicht mehr möglich. Es sei denn man lebt in einer sehr musikalischen Stadt und hat für jede Sendung die Ein oder Andere Nachwuchsband zur Hand über die man berichtet. Oder man hat gerade ein lokales Festival vor Ort, bei dem Bands auftreten. Beide Möglichkeiten kommen nun vermutlich in Kleinstädten bestimmt dauernd vor.
Es fallen auch reine Rezensionsmagazine weg – es sei denn man hat Bücher aus der Stadt, lokale Verlage, lokale Autoren zur Hand. Denn wenn man den neuesten – sagen wir – Harry Potter für seine Sendung bespricht dürfte der lokale Bezug wohl kaum gegeben sein. Ebenso wenn man Filme oder DVDs oder anderes vorstellt.
Und Phantastik fällt auch hintenrunter – da bleibt nur die Möglichkeit der Sondersendung, falls jemand genug Material zusammenhat, für das lokaler Bezug gegeben ist.
So weit, so schlecht. Dass der Bürgerfunk gefördert werden sollte, denn so betont das Gesetz es ja, das ist alles ehrenamtliche Arbeit, die da vonstatten geht, sollte klar sein. Technik kostet. Man rate mal, was jetzt besonders gefördert wird? Medienkompetenz? Schulen? Richtig, genau das wird speziell gefördert. Die Landesmedienanstalt kann zwar auch andere Zuschüsse gewähren, aber Paragraph 82, der die Förderung betrifft formuliert das dann so:
(1) Die LfM kann im Rahmen ihres Haushalts Zuschüsse gewähren

1. zur Förderung des Bürgerfunks nach § 72 Abs. 4

2. für Arbeitsgemeinschaften nach § 76,

3. für Bürgermedien nach diesem Abschnitt.

(2) Die LfM fördert Maßnahmen und Projekte für den Bürgerfunk im lokalen Hörfunk und zwar vorrangig die, die Medienkompetenz durch Schulprojekte in Kooperation
mit einer Veranstaltergemeinschaft stärken. Ferner unterstützt sie Ausbildungs- und Qualifizierungsprojekte und -maßnahmen.

Die Hervorhebung stammt von mir. Jetzt ist natürlich einsichtig, dass solche Qualifizierungsmaßnahmen nicht von jeder Mann oder jeder Frau geleistet werden können – nein, nein, dafür gibts dann speziell geschulte Trainer, die bei der LfM Schulungen durchlaufen müssen um dann ihr Wissen weitergeben zu können. Von all den Änderungen im Gesetz könnte diese noch diejenige sein, der man eigentlich aus vollem Herzen zustimmen könnte: Qualität muss man halt erwerben. Fragt sich nur, wer dafür in Frage kommt – jemand der seit Jahr und Tag Sendungen macht muss also nochmal die Schulbank drücken. Hmm…
Einst wurde der Bürgerfunk angeschaffen um Gruppen, die nicht im Rundfunk vertreten sind, ein Angebot zu geben um sich Gehör zu verschaffen. Momentan weht allerdings ein scharfer Gegenwind aus Düsseldorf. Die Meinung sagen darf der Bürger, aber bitte vorher angemeldet, mit lokalem Bezug und dann erst ab 21:00 Uhr.
Es wäre nicht verwunderlich, wenn die LfM demnächst noch fordert, das Podcasts aus NRW bitteschön ebenfalls in ihr Metier gehören, aber gabs da nicht schon abenteuerliche Vorstellungen was das Internet-TV betraf? Wundern würde mich das jetzt nicht, wenn da demnächst noch ein Gesetz zum Thema “Podcasts” gäbe – aber kein Wunder, wenn mehr und mehr Leute diese Form als Alternative zum Radio ansehen…

Kategorienpolitik Tags:

Welcome to the Lower Rhine

22. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Sommer – Sonne – Leidenschaft

22. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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Dark Energy

22. Februar 2008 Kommentare ausgeschaltet
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