Archiv

Archiv für Februar, 2009

Wie Skype das Vertrauen nicht mehr wert war

28. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Allgemein gilt Skype als ein System, das vor allem durch eine starke Kryptographie auffällt. Auch wenn man hier “Security through obscurity” betreibt und proprietäre, nicht quelloffene Verschlüsselung verwendet, war bisher jedoch allgemein anzunehmen, dass Gespräche mit Skype durchaus Vertraulichkeit wahren konnten.

Erste Risse traten auf mit dem Gerücht, in Österreich könnte Skype abgehört werden. Bestätigung wie Negierung gibt es dazu nicht im eigentlichen Sinne. Und aus dem Riß wird jetzt eine Schlucht von der Größe des Grand Canyon:

Skype drängt Eu-Sicherheitsbehörden dazu, eine öffentliche Aussage zu revidieren. Im Ergebnis soll stehen, dass Skype mit den Sicherheitsbehörden “kooperiert”. Was das bedeutet, kann man sich leicht ausmalen.

Mehr Infos hat Heise: Klick!

Das reimt sich und was sich reimt ist gut ;-)

28. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

.

.

“Wer Bier sagt, muss auch Bier trinken”

Soll  Pumukl gesagt haben. Ganz bestimmt hat aber Leyla geschrieben:

Die Stadt steht heute an der Wand, will sagen kurz vor´m Flächenbrand.

Und was macht Herr Sauerland ?

Er tut nur positives kund – ach schenkt ihm doch `nen Blindenhund. […]


Man muss (sich was) gönnen können :-D

28. Februar 2009 5 Kommentare
No Gravatar

Fallende Preise aller Orten und irgendwann kann man meinfach nicht mehr “Nein” sagen. Geht einfach nicht.

Und da ich nach wie vor keinen Fernseher anschaffen werde für Sendungen, die ich nicht sehen will und Gebühren, die ich nicht so richtig einsehen kann / will, aber ja gerne mal DVD und Co konsumiere, dachte ich mir, warum nicht mal einen Widescreen-TFT kaufen?

Und so kam es dann heute. Beim Händler meines geringsten Misstrauens habe ich einen weiteren LG erstanden. Der FSC mit 17″ als kleinster flog raus und jetzt stehen hier in trauter Zweisamkeit ein 20″ und ein 22″-wide auf meinem Schreibtisch. Der 22er ist noch nicht Kalibriert, macht aber schon so ein recht gutes Bild. Gefällt.

Und da der 22er ein Full-HD-Format bietet, muss ich jetzt wohl dringend aufrüsten, was das Quellmaterial angeht: Gibt es Lost eigentlich schon in HD? ;-)

no images were found

(In der Breite habe ich jetzt 1680+1280 = 2960 Pixel. Das ist verflucht viel. :-)  )

Kategorienfilm, technik Tags:

090228 – In die Jahre gekommen…

28. Februar 2009 3 Kommentare
No Gravatar

no images were found

Kategorienfoto Tags: ,

Finsterste Klischees

27. Februar 2009 1 Kommentar
No Gravatar

Disclaimer: Herr U. hat mich fahrlässigerweise dazu eingeladen, meine Kurzkommentare doch auch oberhalb selbiger abzugeben. Das hat er nun davon.

Letztens, am Tresen zum ulkigen Uhu

Paul: In Duisburg hat sich die Linke zerlegt
Kalle: Wie das denn, was war los?
Paul: Wie bei Möllemann
Kalle: Der mit dem Fallschirm?
Paul: Genau, diesmal der Dierkes
Kalle: Wieder Israel?
Paul: Jau.
Kalle: Wieder Fallschirm?
Paul: nee, ham ihn von oben abgeschossen
Kalle: versteh ich nicht, quasi ins eigene Bein?

Mehr…

Geschützt: Heartbeat

27. Februar 2009 Auch die Kommentare sind durch das Passwort geschützt.
No Gravatar

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib bitte dein Passwort unten ein:

Kategorieninfos, mitmenschen Tags: ,

BVerfG kippt CSU-Gesetz. Teilsieg für die Demokratie?

27. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Soll niemand sagen, ich würde nur Schlechtes von der Partei “Die Linke” berichten. Dnn manchmal geht sie auch den richtigen Weg. Diesmal zusammen mit anderen Parteien (Grüne, SPD…) und NGO’s zum Bundesverfassungsgericht. Und mal wieder muss ein Gesetz gekippt werden, diesmal das bayrische “Versammlungsgesetz”.

Wobei Nichtversammlungsgesetz passender wäre:

Dieses Gesetz beäugt misstrauisch jeden, der daran teilnimmt. Jeder, der protestiert, ist diesem Gesetz potentiell verdächtig. Deshalb erlaubt dieses Gesetz der Polizei, von jeder Versammlung “Übersichtsaufnahmen” anzufertigen und die per Video oder sonstwie gewonnenen Daten von jeder Einzelperson auszuwerten und unter Umständen sogar unbegrenzt zu speichern.

Dieses Gesetz betrachtet also eine Demonstration nicht als Ort der Meinungskundgabe, sondern als Gelegenheit zur Erfassung potentieller Täter. Es handelt sich um eine Hinterlassenschaft, um einen finalen gesetzgeberischen Akt der Regierung Beckstein, der letzten Alleinregierung der CSU.

Der ganze Text in der SZ: Klick!

Gefunden im Lawblog: Klick!

(Der Blogger der nicht genannt werden will, hängt jetzt vermutlich über dem Porzellan-Altar… “Seine” Linke. Gemeinsam mit der verhaßten SPD. Und den Grünen. Wo er doch beide meinetwegen so verabscheut. Wie kann “seine” Partei ihm das nur antun??? ;-) )

Kippt auch der 30.08. als Kommunalwahltermin?

27. Februar 2009 5 Kommentare
No Gravatar

Die WAZ-Gruppe sieht zumindest Anzeichen: Klick!

Hoffentlich zu recht…

The Pirate Bay

27. Februar 2009 1 Kommentar
No Gravatar

.

Gefunden bei Fefe:

Neuer Höhepunkt aus dem Piratebay-Prozess: es gab da einen Zeugen, der ausgesagt hat, dass es keinen Zusammenhang zwischen Filesharing und dem Niedergang der Verkaufszahlen der Contentmafia gibt. Natürlich haben die Anwälte der Contentmafia mangels inhaltlicher Punkte, die sie gegen ihn hätten vorbringen können, ihn persönlich angegriffen und seine Kompetenz madig zu machen versucht. […]

Jedenfalls: am Ende wird der Zeuge gefragt, ob er seine Unkosten erstattet haben will. Und er meint: nee, aber Sie können ja meiner Frau Blumen schicken. Stellt sich raus, dass die Freitag Hochzeitstag haben und Samstag hat er Geburtstag. Was tut also das Internet, die zigtausend Prozessbeobachter? Sie schicken Blumen. Viele Blumen. […]

Wenn Kompetenzen um Kompetenzen rangeln

27. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

.

Ein schöner Beitrag über die Situation der Partie “Die Linke” in Duisburg und warum die Folgen für den (jetzt ehemaligen) Oberbürgermeister-Kandidaten der Partei Dierkes eigentlich vorhersehbar gewesen sind:

Mal die Kirche im Dorf lassen, die selten dämliche Äußerung des Duisburger OB-Kandidaten der LINKEn Dierkes ist natürlich kein Hinweis auf Antisemitismus in der LINKEn als vielmehr Anzeichen für eine innerparteiliche Kompetenznivellierung gen Null…

[…]

Es ist ein strukturelles Problem dieser Partei im Westen. Gewogen ausgedrückt stellt diese Partei derzeit überwiegend Überzeugungstäter (im besten Sinne) ins Rampenlicht, ohne ihnen Hilfe im Bereich Medienkompetenz zukommen zu lassen.
Das wird sich offenbar so bald auch gar nicht ändern. Wie eingangs erwähnt vertritt der geschäftsführende Vorstand lieber die Auffassung Opfer einer wahlkampfbegründeten Medienkampagne zu sein, als schlicht zu benennen was Tatsache ist:
Das dies eine blöde Aussage war die sich selbstverständlich falsch interpretieren lässt und über deren Folgen offensichtlich nicht nachgedacht wurde.

Weiterlesen: Klick!

Gastbeitrag Dr. Jurga: Die Anti-Semitismus-Keule

27. Februar 2009 6 Kommentare
No Gravatar

.

.

Hermann Dierkes ist zurückgetreten. Er und sein engster Kreis in den Führungen der Duisburger und der NRW Linkspartei liegen am Boden. Da ist Nachtreten verboten. Die Schlacht ist geschlagen; die Kampagne ist beendet.

Die folgenden Zeilen dienen also nicht einer Siegerpose, sondern der Aufklärung eines Missverständnisses, auf das, so weit ich sehe, nirgendwo im umfassenden Material zu dieser Auseinandersetzung eingegangen worden ist. Die Frage wird häufig gestellt (und noch häufiger beantwortet), ob der gegen Dierkes erhobene Antisemitismus-Vorwurf berechtigt (gewesen) sei, oder ob hier

die Antisemitismus-Keule

geschwungen wurde. Der Antisemitismus-Vorwurf als Totschlag-Argument. Es werde, beispielsweise von mir, versucht, jegliche Kritik an Israel bzw. der israelischen Regierungspolitik dadurch zu unterbinden, indem dem Kritiker Antisemitismus unterstellt wird. „Reflexhaft” natürlich, weil zweckmäßig. Diese Nützlichkeitserwägung könne so weit gehen, irgendeine Israel-Kritik irgendeines politisch Missliebigen herauszupicken, um ihn mit der Antisemitismus-Keule nachhaltig zu diskreditieren. Im vorliegenden Fall hätten die WAZ-Gruppe und ich Dierkes denunziert, um die Kommunalwahlchancen der SPD zu erhöhen. Dies billigend in Kauf nehmend sei die Kampagne von der Linkspartei unterstützt worden, um ihren NRW-Landesverband zu schwächen. Und von den jüdischen Gemeinden und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft aus vermeintlich naheliegenden Motiven.

Die Antisemitismus-Keule ist dieser Lesart zufolge ein sachfremdes  innenpolitisches Instrument, das als Pranger dient. Dabei kommt „den Juden”, der Erinnerung an den Holocaust und der Israel-Debatte ein rein instrumenteller Charakter zu.

Nur am Rande: in der Tat verläuft die Agitation der Antideutschen genau nach diesem Schema. Und Dierkes selbst hat einmal öffentlich geargwöhnt, exakt diese Kräfte seien in seinem Fall am Werk gewesen. Dem ist jedoch nicht so gewesen.

Allerdings kann der Antisemitismus-Vorwurf nicht in jedem Fall als Totschlag-Argument tabuisiert werden; denn es gibt ja Antisemitismus. Und es gibt auch linken Antisemitismus. Dass die antizionistische Agitation eines Günter Ackermann in diese Kategorie einzuordnen ist, würden auch Dierkes und Rook kaum bestreiten.

Und hier sind wir am Kern des besagten Missverständnisses angekommen, der Definition des Begriffs Antisemitismus. Ich definiere ihn als judenfeindliches Ressentiment. Stimmungen, Empfindungen, Aussagen, Überzeugungen, die „den” oder „die” Juden wegen ihres Jüdischseins nicht ganz koscher finden.

Hier geht es weder um Antisemitismus-Forschung noch um die Anmaßung einer Definitionsmacht. Jedoch sollten wir uns über zwei Sachverhalte im Klaren sein.

Erstens: das antijüdische Ressentiment ist eben kein Monopol der Rechtsradikalen, der Faschisten, der (Neo-) Nazis. Über Jahrzehnte stabil werden bei etwa 30 Prozent der Deutschen antisemitische Auffassungen festgestellt. So viele Neonazis laufen in Deutschland erfreulicherweise nicht herum. Ein relativ geschlossenes faschistisches Weltbild wird – je nach Umfrage – bei fünf bis zehn Prozent der Bundesbürger ausgemacht.

Zweitens: deshalb stimmt die Gleichung Antisemit=Rechter=Faschist=Nazi=Mörder nicht. Der Antisemitismus ist ein weltweit auftretendes, seit biblischen Zeiten immerfort auftretendes Phänomen. Er durchzieht – mehr oder weniger stark ausgeprägt – auch die gegenwärtige deutsche Gesellschaft, in allen Bildungsschichten, sozialen Milieus, politischen Lagern. Es wäre schön, wenn die Judenfeindlichkeit nur am rechten Rand anzutreffen wäre.

Der Antisemitismus ist keine deutsche Besonderheit, ist aber in Deutschland aus verschiedenen Gründen und in verschiedener Hinsicht etwas Besonderes. Vor knapp 30 Jahren – zu Zeiten der Friedensbewegung, Anfang der 1980er Jahre – pflegte ich mit „meinem” VHS-Kurs nach der Veranstaltung noch in eine Gaststätte zu gehen. Noch etwas Plaudern und Diskutieren. Mit dabei: eine Gruppe älterer Herrschaften, bürgerliche Menschen, christliche Linke. Alles keine DKP-Leute, aber Nahestehende, Prokommunisten, wie damals etwas denunziatorisch gesagt wurde. Diesem Spektrum war auch das junge Pärchen zuzurechnen. Die schüchterne junge Frau trug einen sehr jüdischen Namen, und es wurde recht schnell klar, dass sie auch wirklich eine Jüdin war. Sie zuckte nämlich immer so zusammen, wenn eine der älteren Damen die Runde am Stammtisch mit Weisheiten versorgte wie: „Der Chinese ist der Jude des Ostens. Sehr gerissen.” Ihr Freund, von Hause aus auch kein Volksredner, warf sich daraufhin regelmäßig in die Matsche, um seine Liebe vor den ständigen Unglaublichkeiten zu schützen. Der Pfarrer im Ruhestand ließ uns wissen, dass Weinberger und all die anderen Juden in der Reagan-Administration Nachtmenschen seien. Das sehe man denen schon an.

Als ich mich einmal vorsichtig erkundigte, bei den christlich-prokommunistischen Oldies, ob ihre Erklärungsmuster nicht antisemitische Züge trügen, war – ich möchte fast sagen: reflexartig – die Empörung groß. Es folgte der Klassiker: „Ich bitte Sie! Das hat doch damit nichts zu tun. Viele unserer Freunde waren Juden.”

Ja, waren. Respekt vor dem Alter. Außerdem war ich auf die Kursteilnehmer angewiesen. Jedenfalls habe ich nicht gefragt, wie das kommen könne, dass die alle nicht mehr sind. Vielleicht auch doch; ich weiß es nicht mehr, es ist schon so lange her. Wir haben viel darüber geredet, die Alten hatten sich verteidigt, die junge Jüdin war froh. Froh darüber, dass die Herrschaften aus DFU, VVN, Ost-CDU und so in der Defensive waren. Dabei: es waren wirklich nette Leute. Es waren Linke, wahrlich keine Faschisten. Und nachweislich keine Mitläufer (oder Schlimmeres) während der Nazizeit. Der von der VVN war sogar Naziopfer. Die anderen waren es insofern auch, als dass sie ihre Kriegstraumata möglicherweise überwinden, aber bis ans Ende ihrer Tage nie das Trauma der Barbarei verarbeiten konnten.

Die Leute waren echt in Ordnung. Sie engagierten sich gegen die „Nachrüstung”, gegen Rechts und vor allem gegen den Faschismus. In gewisser Hinsicht waren sie Vorbilder. Aber sie waren zweifellos auch Antisemiten.

Werner Jurga, 27.02.2009

090227 – EAT ME

27. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

no images were found

Kategorienfoto Tags: ,

Die Presse. Als 4. Gewalt im Staat.

27. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Wenn auch nur sehr eingeschränkt. Besonders dann, wenn Elemente der 4. Gewalt (Journalisten) sich den Geheimdiensten andienen: Klick!

How to behandel your Mitarbeiter

26. Februar 2009 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Und das Englisch ist fast so schlimm wie im ICE ;-) Dafür ist der Inhalt dann um so schlimmer:

Unter falscher Flagge

26. Februar 2009 4 Kommentare
No Gravatar

Erinnert Ihr Euch noch an den Song “Habt Ihr dat vielleicht selbst gemacht“?

Von der Band gibt es jetzt einen neuen Song. Über islamistischen Terrorismus. Und über die “Performance” im Video reden wir nicht ;-) , aber hört Euch mal den Text an…