The Book of Eli ist der neuste Film mit Denzel Washington unter der Regie von Albert und Allen Hughes. Angesetzt in einer nicht so weit entfernten Zukunft, ungefähr 30 Jahre nach einer (atomaren?) Apokalypse.
“Und manche sagen, das Buch war erst der Grund für den Krieg.” Mehr…
Soweit so einfach. Nur unsere Bundesregierung hat das natürlich nicht gerafft und so wird munter die Anzahl der Soldaten im Kriegs kriegsähnlichen Gebiet von Afghanisatn munter erhöht.
Oh und mit was für Aussagen wir da wieder konfrontiert werden: Mehr…
Unmittelbar nach der Ankündigung verschiedener rechtsextremer Gruppierungen, Ende März in Duisburg Demonstrationen gegen die Marxloher Moschee und muslimische Zuwanderer organisieren zu wollen, hatte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland dieses als Skandal gebrandmarkt und Gegenmaßnahmen angekündigt.
Landesbischöfin Frau Dr. Käßmann, wir erinnern uns, ist gestern von ihren Ämtern zurückgetreten. Nachdem sie bei einer Trunkenheitsfahrt aufgefallen war.
Ist es nicht erstaunlich? Wochenlang hört man vom Merkel nur das Nötigste und dann taucht sie plötzlich bei einem “Randthema” auf. Randthema in sofern, als es die Bundesregierung weniger tangieren sollte, als zum Beispiel die Frage ob erlassene Gesetze durch Bundesbehörden zu befolgen sind. Mehr…
Bereits vor 2 Tagen habe ich darauf hingewiesen, dass es an anderer Stelle Hinweise darauf gegeben hat, dass Rüttgers vielleicht nicht so “ich weiß nix” sein dürfte, wie er gerne vor der Presse postuliert. Ich hielt das für begründet weil es keinen Sinn machen würde, wenn erst jetzt die CDU auf die Idee gekommen wäre. Und wenn es wirklich nur Wüst gewesen wäre – den ich für ein Bauernopfer halte. Mehr…
Ausnahmsweise mal einen link gen Gulli, wo es einen sehr umfangreichen Nachruf auf Günther “Freiherr von Gravenreuth”, geb. Dörr gibt.
Einigen von Euch werden die Referenzen (Kimble, BBS, Disketten…) nix sagen, aber davon sollte man sich nicht abhalten lassen… bei Fragen fragt einfach hier
München: In München-Schwabing hat sich ein prominenter Jurist umgebracht. Der Anwalt, der auf umstrittene Abmahnungen im IT-Bereich spezialisiert war, hatte seinen Selbstmord zuvor telefonisch angekündigt. Er erschoss sich unmittelbar nachdem die alarmierte Polizei in seine Wohnung eingedrungen war. Der 61-Jährige war Anfang 2009 unter anderem wegen Betrugs zu 14 Monaten Haft verurteilt worden.
Ich nehme wie Anjin an, es handelt sich um von Gravenreuth. Ich habe ihn nicht gemocht. Aber wann mag man seinen Counterpart schon mal. Zumindest habe ich Respekt vor ihm gehabt, als wir uns damals Nachts in Köln trafen: Er ging souverän mit der Tatsache um, dass wir auf ein Foto von ihm Dart gespielt haben. Und spielte mit.
So haben wir uns kennengelernt, zu einer Zeit zu der die meisten von Euch das Internet vermutlich nicht mal kannten – oder dachten BTX und Internet wäre das Gleiche.
Er war kein Sympathieträger. Aber mit ihm verliert das Internet seinen Baron Münchhausen, eine schillernde Figur um die sich eine Vielzahl von Geschichten ranken. Und niemand sollte sich in einer Situation wiederfinden, in der er Suizid für einen gangbaren Notausgang hält.
Rest in Peace Anja-Tanja-Günther. Ich werd von Dir erzählen.
P.S. Sollte sie öffentlich sein, überlege ich ihm die letzte Ehre zu erweisen.
Gerade kommt via Twitter ein Link-Tipp zum “Wir-in-NRW”-Blog. In dem Exklusiv-Artikel geht es darum, dass Jürgen Rüttgers möglicherweise eben doch (zumindest seit 2006) gewußt haben könnte, wie “Spenden” eingeworben werden: Für “Gesprächstermine” mit ihm.
Und in dem Artikel tauchen dann wieder viele, viele bekannte Namen auf und auch der Name Mohn:
Aber Rüttgers ist wendefähig. Als CDU-Mann muss er auch um Unternehmer und Konzernmanager herumschleichen. Dafür hat er seine Zukunftskongresse, die ihm Birgit Illek und einer seiner engsten Vertrauten, Kanzler Helmut Kohls ehemaliger Staatssekretär Willi Hausmann, organisieren. [...] Ebenso wie Jürgen Rüttgers. Der überreicht jeweils den Preis und sitzt natürlich auch im Kuratorium. Wie viele seiner Weggefährten – [...] Liz Mohn, [...]
Und natürlich ist das reiner Zufall und auf… ähh… Freundschaft oder so zurück zu führen. Es hat bestimmt absolut nichts mit meiner paranoiden Phantasie eines von Großunternehmen gelenkten Politiksystems zu tun, wie ich es einst in dem Beitrag “Bertelsmann Republik Deutschland” zusammenfantasierte
[...] So habe die Wiesbadener Polizeibehörde ihren gesetzlich eingeräumten Beurteilungsspielraum so zu nutzen, dass keine Aufnahme von Webadressen in Sperrlisten erfolge und Zugangsblockaden unterblieben. Vielmehr seien Staaten mit Betreibern einschlägiger Server zu benachrichtigen. Diese Notiz sei mit der “nachdrücklichen Bitte um Löschung des Inhalts und um entsprechende Rückmeldung” zu versehen.
[...]
Staatsrechtler haben den nun eingeschlagenen Weg zur Nichtanwendung weiter Teile eines gültigen Gesetzes als hoch problematisch bezeichnet. [...]
Erst wird das Gesetz mit dem üblichen Killerargument “es gibt keine Alternative” durchgepeitscht, der in einer Petition ausgedrückte Wille ignoriert und letztlich still und heimlich durch die Unterschrift des Buprä in Blei gegossen…
… und dann soll es nicht angewendet werden? Und dann sollen Staatsrechtler das gerade mal problematisch finden?
Gesetze sind der Minimalkonsens einer Gesellschaft – und wenn der Staat als Gesetzgeber sich schon nicht mehr an diese gebunden sieht – wie kann er das dann vom Volk erwarten? Und wenn ein Gesetz so überflüssig (oder wie hier gar gefährlich!!!) ist, dann sollte man es entweder nicht aktivieren oder noch besser komplett zurücknehmen, oder?
Ich weiß noch genau, warum ich in die Piratenpartei eingetreten bin – es ist ja auch erst ein halbes Jahr her. Die Absage an das politische Vollsortiment klang nach Zweckorientierung und Pragmatismus, wie Grüne ohne Einwegpfand, FDP ohne Lobbyismus, SPD ohne alte Männer, CDU ohne alles. Mehr…
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