
Harrison Ford – ein Idol meiner Jugend. Der Mann der Rollen spielte, die viele gerne gelebt hätten – und sei es nur in präpubertären Phantasien. Daniel Craig, der neue James Bond, von vielen geliebt und vergöttert.
Craig mochte ich nie. Ford ist seit gestern für mich Geschichte. Ich war nämlich im Kino: Und was für eine Geldverschwendung!
Ehrlich, ich kann mich kaum erinnern, wann der Wunsch mal größer war einfach aufzustehen und zu gehen. Und wirklich schlimm war der Moment als ich dachte es könnte nicht schlimmer werden. Und es wurde schlimmer.
Zu den amüsanten Momenten gehört sicherlich noch der Dialog von Red und Bull. Aber wenn SO flache Witze schon das Highlight sind, kann man sich leicht ausmalen, wie ernüchternd der Rest gewesen sein muss. Einfach Einfallslos, langweilig, langatmig, vorhersehbar.
Kurz: Einer der, wenn nicht DER, schlechtesten Filme des Jahres.

Es mag sein, dass der Libyer Attija Abd al Rahman die Nummer 2 von Al Kaida war. Das er Menschenleben auf dem Gewissen hatte. Das er ein Terrorist war.
Oder auch nicht.
Auf keinen Fall aber hat er verdient, aus der Luft von einer ferngesteuerten Drohne getötet zu werden.
Auch er hat einen Prozess verdient. In dem bewiesen werden muss, dass er schuldig ist. Denn das unterscheidet uns doch angeblich von den “bösen Terroristen”: Unser Rechtssystem. Der Anspruch auf ein faires Verfahren. Ein Rechtsweg, frei von politischer Einflussnahme.
Doch so bald jemand das Stigma “Terrorist” oder auch nur “Terrorverdächtig” trägt, scheint ihn das literarisch zum Abschuss frei zu geben. Und Protest gibt es dagegen nicht zu lesen – lediglich eine Darstellung der glorreichen Heldentat, jemand möglicherweise Schuldigen aus der Ferne umgebracht zu haben.
Besonders von der ARD hätte ich erwartet, solche Texte nicht einfach zu bringen:
Der neue US-Verteidigungsminister Leon Panetta hatte vor kurzem gesagt, dass ein strategischer Sieg über Al Kaida in greifbare Nähe gerückt sei. Die USA müssten noch bis zu 20 Führungsmitglieder töten oder gefangennehmen.
Schon allein die Reihenfolge “töten oder gefangennehmen” impliziert m. E. nach worum es hier wirklich geht: Kaltblütige Selbstjustiz einer Nation, deren Macht ihr selbst zum Verhängnis geworden zu sein scheint. Und man kann es eigentlich nur so beschreiben: Der Krieg gegen den Terror, den die USA führen, ist barbarisch.

Kann mir bitte jemand sagen, ob folgende Stellungnahme zum Gamer-Video wirklich schon am 19.08.2011 bei RTL zu lesen war?
Am 19. August wurde in “explosiv” der folgende Beitrag von der gamescom in Köln ausgestrahlt. Dazu folgende Stellungnahme: “Die Verallgemeinerung und Überzeichnung des Beitrags war ein Fehler. Wenn wir damit Gefühle verletzt haben sollten, entschuldigen wir uns ausdrücklich dafür. Der bei facebook privat gepostete Kommentar des RTL-Redakteurs war ausschließlich dessen private Meinung und in keinster Weise die von RTL.”

Stellungnahme RTL - rote Hervorhebung von mir

RTL ist einer der Gründe, warum ich keinen Fernseher mehr besitze. Weder die aktuellen “Sendungsformate” der Privaten, noch die Werbung können mich wirklich begeistern. Selbst das Betrachten von Spielfilmen ist eine Qual für mich. Also keinen Fernseher, dafür großen Monitor und DVD.
Andere scheinen noch Fernseh zu schauen und für die Fernsehsender gibt es dabei eine besonders wichtige Altersgruppe. Nämlich die, die die Werber am liebsten mit ihren Nachrichten bombardieren. Und genau diese Zielgruppe hat RTL nun effektiv gegen sich aufgebracht: Mehr…
Letzte Kommentare