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Rechte, Islamisten, Agenten. Alle auf ein Mal???
Also, ein Artikel beim Stern hat mich heute echt mal total doof aus der Wäsche gucken lassen:
Amerikanische Militär(!)-Geheimagenten(!) beobachten in Deutschland(!) einen Terrorverdächtigen Islamisten(!) der mal eben 2, 3 Millionen(!) Euro bei einer Bank in der Innenstadt(!) von Heilbronn einzahlt. Der fährt dann zu einer Wiese, wo sie und die Begleiter der Amerikaner, Beamte vom Verfassungsschutz entweder(!) Baden-Würtenbergs oder Bayerns, in eine Schießerei(!) mit den vermutlichen Nazi-Mördern(!) aus Zwickau verwickelt werden.
Also…
Also…
Das erinnert mich ein bisschen an die Kommunistennazis aus den Simpsons. Ich meine, das kann man sich gar nicht ausdenken:
- Amerikanische Agenten beobachten
- zusammen mit Deutschen Verfassungsschützern
- Islamistische Terroristen bei
- Geldgroßgeschäften in der Innenstadt
- und geraten dann in eine Schießerei
- zwichen Nazis und der Polizei
Also…
Also…
*sprachlos*
(Das ganze wirft SO viele Fragen auf, dass ich gar nicht wüßte wo ich anfangen soll. Nur so viel steht fest: Deutschland macht mir inzwischen Angst.)
Windenergie Voerde: Ein Schildbürgerstreich?
Ein Unternehmer hat in Voerde ein Windkraftfeld geplant. In einem als “Vorranggebiet” ausgewiesenen Gelände wollte er Windkraftanlagen installieren. Das Vorranggebiet, der Name läßt es vermuten, soll vorrangig genau dazu dienen.
Der Haken an der Sache: Das Vorranggebiet für Windkraft ist von Vogelschutzgebieten umgeben.
Und es kommt wie es kommen muss: Das LANUV hat nun begutachtet, dass der Bau von Windkraftanlagen die Wildgänse gefährden könnte.
Beide Behörden führen an, dass durch den Bau der Windkraftanlagen eine „erhebliche Beeinträchtigung“ der nordischen Wildgänse des Vogelschutzgebietes Unterer Niederrhein nicht ausgeschlossen werden könne.
Das ist verwunderlich, denn mir ist noch kein Haufen toter Vögel rund um Windkraftanlagen aufgefallen. Ebenso verstehe ich den Unmut des Unternehmers:
Jansen hält die Einschätzung von LANUV und Kreis für „nicht nachvollziehbar“; er glaubt, dass „persönliche Antipathien gegen Windkraft“ eine Rolle spielen und verweist auf die neu gebaute Rheinbrücke in Wesel. Das Bauwerk stelle mit seiner Höhe und seinen Abspannungen ein „viel viel größeres Hindernis“ für Wildgänse dar. „Die Frage ist, ob da mit gleichen Maßstäben gemessen wird.“
Denn die Brücke ist in der Tag ja gewaltig und steht, so gesehen, mitten im Weg.
Ich glaube nicht, dass das LANUV per se Bedenken gegen Windkraft hat. Allerdings stellen sich schon weitere Fragen. Wie zum Beispiel die, warum ein Steinkohlekraftwerk, dass Jahr für Jahr Millionen von Tonnen CO2 in die Atmosphäre pustet weiter geduldet wird – neue regenerative Energieerzeuger aber mit einem recht schwachen Argument behindert werden.
Auch stellt sich die Frage, ob der damalige Ratsbeschluss nicht angesichts der Flächenverhältnisse an Schilda erinnert:
Die von der Stadt nach einem Ratsbeschluss von 1998 ausgewiesene Konzentrationszone für Windkraft ist nahezu vollständig von Flächen des Vogelschutzgebietes umgeben. Dieses wurde ausgeweitet, als die Windkraft-Vorrangzone in Voerde bereits existierte.
Wusste die Stadt damals nichts von der geplanten Ausweitung? Wenn ja, wieso nicht? Und wieso wurde nicht schon bei der Erweiterung der Schutzflächen das Problem widerstrebender Interessen erkannt und angegangen?
In Voerde ist man jetzt um Schadensbegrenzung bemüht:
Die Stadt Voerde versucht nun, in „absehbarer Zeit“ ein Gespräch zu initiieren, an dem Kreis, Investor und eventuell weitere Behördenvertreter mit am Tisch sitzen, um doch noch eine Lösung in der Sache herbeizuführen. Der Ausgang ist nicht zuletzt auch für sie von großer Bedeutung, geht es doch um die Frage, ob von ihr festgelegte Vorrangzone für Windkraft in der Form überhaupt Sinn macht. „Das würde uns schon treffen“, betont Bürgermeister Leonhard Spitzer mit Blick auf einen negativen Bescheid des Kreises.
Aber ob das letztlich hilft?
Im Zweifel würde man, zu Gunsten des Artenschutzes, die Konzentrationszone (wer hat sich den Begriff eigentlich ausgedacht??) vermutlich verkleinern oder gar aufheben.
Und die Steag wird bis auf Weiteres das Klima schädigen dürfen…
(Zitate aus einem Artikel auf derWesten)
Lieber “Stern”, willkommen im Hier und Heute. Vulgo: Realität
Es gibt Dinge, die man eigentlich nicht mal mehr als “offenes Geheimnis” bezeichnen kann:
Manch einer sagt, die CDU fischt gerne mal am rechten Rand. Andere sagen gar, dass es mit Ausnahme der vom Verfassungsschutz am Leben gehaltenenen Gruppen, Rechts von der CDU nicht mehr viel zu geben scheint. Und jetzt kommt der Stern und schreibt:
Es klingt unglaublich: Ein Politiker der CDU aus Kassel soll aktives Mitglied der hessischen Neonazi-Szene sein.
Nein, lieber Stern. Das klingt nicht unglaublich. Das klingt wie etwas, das einem klar sein muss: In jeder Partei wird es rechte Wirrköpfe geben, auch wenn die “etablierten Medien” die eigentlich am liebsten wohl nur bei den Piraten sähen. Aber selten finden sie so gut nutzbare Umgebungen, wie innerhalb des konservativen Kerns der CDU.
Villeicht, lieber Stern, hätte vor dem Schreiben des Teasers eine kurze Google-Recherche das Schlimmste verhindert?
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Was Adolf S. von politischer Partizipation und der Presse hält: Nichts.
Um den Menschen Adolf Sauerland (CDU) zu beschreiben, genügen wenige Worte nicht. Was treibt einen Getriebenen? Empfindet schuld? Reue? Sühne? Oder gehen ihm die 21 Toten von der Loveparade wirklich an einem weiter unten befindlichen Körperteil vorbei?
Um jedoch den Politiker Sauerland (CDU) zu beschreiben, genügen wenige Zitate von ihm.
1) Zur Bedeutung der politischen Teilhabe durch eben alle Bürger:
Sauerland macht klar, was sein Kurs, die Strategie der CDU in den kommenden Wochen bis zum Bürgerentscheid sein wird: Nicht um die Person des Oberbürgermeisters, um die Opfer der Loveparade gehe es der Unterschriften-Initiative, sondern um die Rückkehr zu „alten sozialistischen Zeiten“, als „auch der Erste an der Mülltonne ein Parteibuch haben musste“
2) Seine Einstellung zur Presse – und die seiner Jünger:
Überhaupt: Einseitige Medien zeichneten ein völlig verzerrtes Bild, setzten Triller-Pfeifer bei seinen öffentlichen Auftritten gezielt in Szene. Unter Bravo-Rufen lässt Sauerland gar das Wort vom „Scheiß-Journalismus“ fallen.
Gut. Keine weiteren Fragen.
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