Gestern in Bottrop gab es plötzlich merkwürdig vermummte Gestalten zu sehen. Besorgte Anwohner schlossen sich in ihren Häusern ein, die Straßen wie ausgestorben. Was war passiert? Terroristen-Islamisten aus dem Sauerland? Kommunistennazis? Killerspielspieler in freier Wildbahn und ohne STRG-ALT-ENTF?
Der erste Mission Impossible hat mir gut gefallen. Der zweite nicht so. Und über den dritten will ich nicht reden müssen. Um so größer die Überraschung bei Teil 4: “Ghost Protocol”.
Denn MI:4 ist nicht nur filmisch perfekt umgesetzt (die Spezialeffekte sind inzwischen wirklich nicht mehr als CGI zu erkennen). Auch die Story bietet mal ein klein wenig Abwechslung. Denn erwartet habe ich einen James Bond Clone (Frauen, Autos, Agenten). Gesehen habe ich einen Jamens Bond Clone, der sich und sein ganzes Genre “nebenbei” auf die Schüppe nimmt.
Erwartet habe ich sicherlich von Tom Cruise und seinen Mitstreitern vieles. Aber nicht einen Film mit einer “soliden” Agentenstory, der von Anfang bis Ende eine feine Note Selbstironie an den Tag legt. Schon von daher hat es einfach Spaß gemacht, den Film zu schauen. Und ich hätte mein Filmjahr damit beenden sollen.
Ihr habt die Chance noch: Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte ihn sich gönnen!
Es sollte der letzte Film in 2012 werden. Es sollte ein Film sein, über den ich mich freue. Es sollte ein Film sein, der so wird, wie der Trailer es versprach.
Es wurde ein handwerklich nett gemachter Film, dessen Storyline sehr schwach war. Und es wurde ein Film, dessen Dialoge von einem 12 jährigen, pubertären Jungen im Vollrausch mit Playboy in der Hand entwickelt wurden.
Um es kurz zu machen: Auch wenn der Film nette Momente und viel Potential hatte, wurde Ronal der Barbar zur Enttäuschung des Jahres…
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