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Fahrradmesse Essen
Das Gemeine an solchen Messen ist das Ausbleiben des benötigten Lottogewinn… Es gibt schon echt geile Fahrräder
(Deswegen hab ich auch vergessen, mehr zu knipsen…)
Twitter Weekly Updates for 2012-02-26
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- Warum gibt es "Piraterie" im Internet? Darum: http://t.co/pVEwebKp #
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- An der Berichterstattung zu #Acta sieht man sehr schön, wie stark sich etablierte Medien inzwischen vom Netz leiten lassen… #like #
- Paul-Josef #Reue hat es geschafft: Er lebt jetzt in einer alternativen Realität
http://t.co/K4FxZfa8 # - Internetsperren und Filter natürlich nur gegen KiPo… ? http://t.co/cLxE7NP1 #wieerwartet #
- #Dank an Ulrich Klotz für diesen Beitrag zu #ACTA http://t.co/kO1xTiQe #
- Dachte ich, Gesichtserkennung braucht man nicht? So irrt man: http://t.co/4NNFPyT3 #
- Frankreich bittet die EU um Rücknahme der Erlaubnis von Genmais der Fa. Monsato: http://t.co/LusClOSq #gut #
- Strange Times, wenn #DonAlphonse dem #fefe bei Seite springt
# - aua aua aua aua aua aua aua aua das tuuuuut sooooooo weh http://t.co/38rfVxQl #
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Wenn das stimmt, sind wir am Arsch
Der Spiegel kommt heute morgen mit einer ehr beunruhigend Meldung. Allerdings habe ich Zweifel am Wahrheitsgehalt – was unter anderem an der Quelle liegt: Bild.
Die deutschen Geheimdienste überwachen in immer größerem Stil E-Mails und andere Internetkommunikationen: 2010 wurden 37.292.862 E-Mails und Datenverbindungen überprüft, weil darin bestimmte Schlagwörter wie zum Beispiel “Bombe” vorkamen, wie die “Bild”-Zeitung berichtet.
Nehmen wir an, das stimmt.
Dann würde das bedeuten, dass die deutschen Geheimdienste die gesamte Kommunikation der bundesdeutschen Bürger überwachen. Anlasslos und auf der Suche nach willkürlichen Schlagworten. Dafür spricht, dass wir schon in den 80ern gerne “Füllwörter” genutzt haben, um das amerikanische Überwachungssystem zu necken
Aber man muss sich die Dimensionen vorstellen: Da ein paar Terrorismusverdächtige kaum im zweistelligen Millionenbereich Mails versenden, muss man hier annehmen, dass die gesamte eMail-Kommunikation und auch andere Dienste gefiltert werden. Das wäre eine Totalüberwachung, von der die Stasi träumen würde.
Dagegen spricht, dass die Quelle die Bild ist. Aber auch, dass die Geheimdienste unbemerkt von der Öffentlichkeit Zugriff auf die zentralen Internetknoten haben müssten – es ist eher unwahrscheinlich, dass es Vereinbarungen mit jedem einzelnen ISP, Mailproviter, etc gibt. Vor allem wenn diese im Ausland sitzen, werden die nicht einfach kooperieren. Also müssten die Geheimdienste den gesatem Datenverkehr mitschneiden und filtern, um an auswertbare Kommunikationsinhalte zu kommen.
Gleichwohl ich es für extrem unwahrscheinlich halte – unmöglich ist es nicht.
Vielleicht sollte ich doch noch mal versuchen, wieder mehr Menschen für eMail-Verschlüsselung zu gewinnen?
Bundesverfassungsgericht stärkt Bürgerrechte
Wie DPA meldet (via T-Online), hat das Bundesverfassungsgericht erneut den Innenministern von Bund und Ländern, so wie den Ermittlungsbehörden gehörig auf die Finger geschlagen:
Die Regelungen zur Speicherung und Herausgabe von Nutzerdaten, Passwörtern und PIN-Codes an Ermittlungsbehörden und andere staatliche Stellen sind teilweise verfassungswidrig.
Erneut zeigt sich, dass einzig das BVerfG die letzte Bastion für unsere Freiheitsrechte zu sein scheint. Und mit welchem Selbstverständnis staatliche Stellen sich über unsere Rechte hinweg setzen. Was natürlich niemals mit einem Überwachungsstaat gleich gesetzt werden darf. Schließlich handelt man hier umsichtig, mit Augenmaß und nur in Fällen schwerster Kriminalität
Facebook: Und täglich grüßt das Murmeltier
Heute morgen habe ich nicht schlecht gestaunt:
Der lokale Radiosender 1Live berichtete über ein “geleaktes” Moderationshandbuch von/für Facebook. Die Moderatoren taten gar überrascht, dass ihre Beiträge gelesen werden. Natürlich nicht überrascht genug für die Frage, wie denn jemand meine Beiträge lesen kann, den ich dazu nicht berechtige
Das eigentlich interessante ist die “neue” Feststellung, dass Facebook als amerikanisches Unternehmen auch die amerikanischen “Werte” verbreitet: Brüste gehen gar nicht, Gewalt dagegen kann toleriert werden. Soweit nix neues.
Irritierend ist, wie unkritisch eine solche Berichterstattung abläuft:
- Es wird die Moderation erwähnt, nicht aber, dass das im Klartext bedeutet, dass eine unbekannte Anzahl von Menschen mit unbekannter Motivation Zugriff auf meine persönlichen Inhalte haben.
- “Moderation”, also das Löschen von Inhalten passiert scheinbar “willkürlich”, da je nach Kulturkreis die zu Grunde liegenden Motive nicht erklärbar sind und die Regeln nicht transparent gemacht werden.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ein amerikanisches Unternehmen dominiert die Öffentlichkeit im Internet. Wer sich nicht beugt, fliegt.
Stellt sich die Frage, warum mehr und mehr Menschen und Unternehmen dennoch bei Facebook sind und verharren. Logisch erklärbar scheint das nur über das Phänomen der Masse zu sein.
Die Folge allerdings ist ein absolut gleich-geschaltetes Netz. In dem nur die Informationen auftauchen, die Facebook auch sehen möchte. Die so aufbereitet werden, wie Facebook sie sehen möchte. Was Meinung ist, was gesagt wird entscheidet Facebook. Ebenso was gezeigt wird. Die Welt ist, was Facebook will.
Haben wir Deutschen nicht eigentlich mal geschworen, uns nie wieder so willig der Gleichschaltung durch Medien unterzuordnen?
Ich mein ja nur…
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