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Archiv für Juni, 2012

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30. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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28. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Voerde2030: Klima und Energie

28. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Gestern fand ein Vorbereitungstreffen zur Auftaktveranstaltung

Voerde2030: Klima und Energie

im Rathaus Voerde statt. Geladen waren interessierte Bürger, aber auch Vertreter verschiedener Firmen als Interessensgruppen. Insbesondere die Unternehmensseite war interessant: STEAG, RWE, Wohnbau, Unternehmen im Solaranlagenbau, Energieberater. Diese bunte Mischung versprach viele interessante Themenpunkte. Aber eben auch Konfliktpotential: Während der Vertreter der Energieerzeuger natürlich nur am rechtlichen Rahmen des Klimaschutzgesetzes NRW gemessenen werden möchte, sehen die Verbraucher und die dezentralen Erzeuger solche rechtliche Rahmenbedingungen eher als Mindestanforderung.

Zu diesem Thema haben die Grünen in Voerde dann auch eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht: Klick!

Die Kernfrage der Sitzungen wird sein, welche Möglichkeiten es eigentlich gibt zum einen mit dem Klimawandel umzugehen und zum anderen das Fortschreiten des Klimawandels zu bremsen. Dabei war es mir persönlich wichtig, auf eine kognitive Dissonaz hinzuweisen:

Der Vertreter der Stadt, Herr Seydel, berichtete von zahlreichen Maßnahmen, wie man mit den in Zukunft erwarteten Klimaveränderungen umgeht: Größere und neue Regenrückhaltebecken, entsprechenden Kanaldimensionierung, Begrünung von Dächern etc.

Ich persönlich finde das den falschen Ansatz, denn dieser zielt nur darauf ab mit den Folgen umzugehen. Ich bin aber dafür, mindestens gleichberechtigt auch die Ursachen in den Fokus zu stellen. Und in Voerde geht das mit einem prominenten Beispiel ganz gut:

Um Wohnbaufläche zu erhalten, soll der Sportpark verlagert werden. In einen Wald, in dem gute 9 Hektar dafür gerodet werden müssen. Das bedeutet neben der versiegelten Fläche an den Wohnbauorten auch weiter 9 Hektar versiegelte Fläche am neuen Sportpark plus den Verlust der ökologischen Funktionen des Waldes als CO2-Speicher, Regenrückhaltesystem und Sauerstoffproduzent.

Meiner Meinung nach ist es unmöglich, hier die Kausalkette einfach nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen:

Holzen wir weiter Wald ab, verschärfen wir damit den Klimawandel. Der führt zu Extremwetter und das wiederum zu hohen Folgekosten beim Umgang damit.

Eigentlich, wenn man das konsequent zu Ende denkt, müssten dann die “Umweltkosten” in den Bau des neuen Sportparks eingepreist werden. Wer das bezweifelt, wird jedoch leider recht behalten. Denn Naturschutz in Ehren: Der Sportplatz ist versprochen und Versprechen bricht man nicht ;-)

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27. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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howto omnomnom

25. Juni 2012 1 Kommentar
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Vieles im Leben hängt vom richtigen Vorgehen ab. Dazu gehört auch omnomnom.

Und damit Euch hier keine Fehler passiere, an dieser Stelle ein kleines How-To, dass ich dank @meggschicksi heute morgen mit meinen Mitinsassen durchspielen konnte:

1) Geeignetes omnomnom finden

 

 

 

 

 

 

2. omnomnom portionieren

 

 

 

 

 

 

3. omnomnom servieren und verzehren

 

 

 

 

 

 

4. Schritt 3 wiederholen, bis omnomnom restolos vertilgt wurde..

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The Zombiecalypse has begun

25. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Hihi…

Ätsch… meiner! ;-)

(Und was der arme Kerl da in der Hand hält ist übrigens ein Fahrradkursgutschein *freu*)

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CTF Sturmvogel Essen Steele

24. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Heute fand die CTF des Sturmvogel Essen statt.

Letztes Jahr muss es wohl sehr matschig gewesen sein – und dieses Jahr? Der Wetterbericht ließ böses ahnen…

Trotzdem heute morgen früh aufgestanden und mit dem Zug nach Essen gefahren. Nach und nach stiegen weitere Biker zu und gemeinsam ging es dann von der S-Bahn aus zum Startpunkt. Die Formalitäten waren schnell erledigt und dann hieß es: Ab aufs Bike und los. Heute die kleine Runde, knapp unter 40 km und etwas über 850 Höhenmeter.

Elevation Profile
Speed Profile
CTF Sturmvogel

Die Strecke zu beschreiben fällt nicht leicht. Sie hatte gute und sehr gute Momente, dazu gehörten technisch sehr anspruchsvolle Abfahren, aber auch sehr schnell Stücke. Technisch bin ich noch nie so gefordert worden, der Schwierigkeitsgrad lag stellenweise sehr deutlich über Haardt.

Auf der anderen Seite war zum einen ein guter Teil Asphalt und auch im Gelände gab es Abstriche zu machen: Wenn man plötzlich eine doppelt hohe Leitplanke überklettern muss, wenn die Strecke über Wege führt die von umgefallen Bäumen blockiert sind (zu groß zum springen!) oder wenn man das Gefühl hat, mit jeder Brennesel und jedem Dornenbusch jetzt per Du zu sein.

Die Dornen waren dabei das Schlimmere: mein Trikot sieht fast aus wie das von Ribery gestern. :-(

Aber insgesamt hat die Strecke schon Spaß gemacht, auch wenn das Durchschnittstempo eher sehr niedrig war. Auch der einsetzende Regen und teilweise 20cm tiefe Schlammlöcher konnten dann doch nicht den Spaß killen. Dafür kam dann auf den Abfahrten wieder zu viel Grinsen ins Gesicht.

Jetzt wird erst mal gegessen und dann wird geputzt… das Rad sieht aus….

Der Fahrer sah übrigens nicht wirklich weniger dreckig aus, das ist aber inzwischen behoben ;-)

 

Twitter Weekly Updates for 2012-06-24

24. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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23. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Wie Bild sich Deutschland vorstellt

22. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Man kann nicht umher, sich vorzustellen wie man in der Bild-Redaktion über Deutschland denkt. Vielleicht ist in den Köpfen dort die Zeit stehen geblieben, vielleicht wünscht man sich eine Neuauflage des “Grossdeutschen Reichs”:

Großdeutsches Reich 1935-1944, Grafik Execgr in der Wikipedia

 

Denn auch wenn es absolut unmöglich erscheint, dass jemand auf eine so bescheuerte Idee kommen könnte, die Bild titelt heute mit

1. Heimspiel in Danzig

Bild-Titel 22.06.12, Foto monoxyd

Bild-Titel 22.06.12, Foto monoxyd
http://instagr.am/p/MK8VRBAA55/

Ich weiß nicht, was das bedeutet. Interpretationen fallen mir viele ein, von einem gesellschaftlich akzeptierten Rechtsruck bis hin zu einem “jetzt zeigen sie ihr wahres Gesicht”. Was auch immer das ist oder war: den Angehörigen von Getöteten und Verwundeten und den Überlebenden der schrecklichen Zeit haut man damit auf jeden Fall mal so richtig in die Fresse.

Zur großen Freude der Ewiggestrigen und hirnfreien Nazis in unserem Land, die sich einen weiteren Beleg liefern lassen, endlich wieder in der Mitte angekommen zu sein. Denn da sind sie, wenn solche Titel auf einem der auflagenstärksten Blätter der Republik nicht zu einem lauten Aufschrei führen.

Und den höre ich noch nicht.

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Der Euro – Turbotot der Demokratie?

22. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin ehrlich gesagt im Moment reichlich ratlos. Es geht um den Europäischen Stabilitätspakt…

Vor einigen Tagen war ich ja fassungslos, als auf dem Parteitag der Grünen verkündet wurde, man würde die Verhandlungen um die Zustimmung zum Fiskalpakt gegen die Bundesregierung und zur Durchsetzung eigener Ziele verwenden wollen:

Ich hielt das für grundfalsch, weil ich der festen Überzeugung bin, dass der Fiskalpakt drei unmittelbare Folgen haben wird:

  • Entmachtung der nationalen Parlamente
  • Unkontrollierbare Finanzmärkte
  • Abbau demokratischer Strukturen

Die mittelbaren und langfristigen Folgen kann ich gar nicht abschätzen – dafür verstehe ich letztlich auch zu wenig von den Details. Und trotzdem ist es nicht nur ein Bauchgefühl, dass bei mir die Alarmglocken schrillen läßt.

Denn passend zur Diskussion wird der Druck erhöht: Moody’s stuft 13 Großbanken herab, so liest man. Das erhöht natürlich den Druck, denn wer will schon die Kernschmelze bei der Deutschen Bank verantworten?

Bei der Deutschen Bank ging es um zwei Stufen runter von einem guten “Aa3″ auf ein befriedigendes “A2″.

Passend dazu meldet sich die Chefin des Internationalen Währungsfond IWF und gibt schon mal den Kurs vor:

Das Geld müsse “ohne Umweg über die Staaten” an die Banken gegeben werden, sagte Lagarde nach einem Treffen der Euro-Gruppe am Donnerstag in Luxemburg.

Und genau das ist vermutlich auch eines der Ziele: Die Durchsetzung der Wirtschaftsinteressen ohne die Bremse der (nationalen und demokratisch legitimierten) Parlamente.

In solchen Zeiten ist es bezeichnend, wenn ausgerechnet Blätter wie die SZ anfangen, sich sehr kritisch gegen den Fiskalpakt zu stellen:

Als Beratung kann man das, was da geplant ist, nicht bezeichnen; es ist eine Kundgabe der Missachtung, eine Beleidigung also: Der Zeitplan zur Verabschiedung dieser Gesetze verhöhnt das Urteil des Verfassungsgerichts vom vergangenen Dienstag und er verspottet die parlamentarische Demokratie.

Weil die Kanzlerin als die Königin des Rettungsschirms dastehen will, degradiert sie die Abstimmung im Parlament zu einer Farce. Sie will den Triumph der Exekutive. Das Verfassungsgericht wird das nicht mitmachen. In den neuen Verträgen geht es um ungeheure Milliardensummen, dort finden sich Rechtskonstruktionen, wie sie das Recht bisher nicht kennt. Es wird eine ESM-Firma geschaffen, die über dem Recht und über den Gesetzen steht, die zwar klagen, aber nicht verklagt werden kann, die tun und lassen kann, was sie will.

Es ist beschämend, dass SPD und Grüne jetzt versuchen, parteipolitische Machtspiele zu spielen. Und das es ausgerechnet und ausschließlich die Linke ist, die sich gegen den Fiskalpakt zu stemmen scheint. Fast noch absurder mutete es dann an, wenn SPD-Chef Gabriel verkündet, es sei nichts besonderes, dass das Bundesverfassungsgericht angerufen wurde.

Doch genau das ist es. Es ist besonders und es sollte uns allen Angst machen! So kann man zum Beispiel in der FAZ lesen:

Die Gesetze zum Europäischen Stabilitätsmechanismus ESM und zum Fiskalpakt können nicht wie geplant zum 1. Juli in Kraft treten, obwohl es am Donnerstag eine Einigung zwischen Regierung und Opposition gegeben hat. Bundespräsident Joachim Gauck teilte am Donnerstagnachmittag mit, dass er einer Bitte des Bundesverfassungsgerichtes nachkommen will und beide Gesetze, die am Freitag nächster Woche von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden sollen, vorerst nicht ausfertigen will.

„Das Bundesverfassungsgericht hat heute den Bundespräsidenten vorsorglich gebeten, von einer Ausfertigung der Gesetze zum ESM und zum Fiskalvertrag zunächst abzusehen, um dem Gericht ausreichend Zeit zur Prüfung angekündigter oder bereits vorliegender Eilanträge zu geben“, sagte ein Sprecher des Bundespräsidenten. Der Bundespräsident beabsichtigte, dieser Bitte in Übereinstimmung mit der ständigen Staatspraxis zwischen den Verfassungsorganen und aus Respekt gegenüber dem Bundesverfassungsgericht stattzugeben.

(…)

Beim Bundesverfassungsgericht zeigte man sich entsetzt, dass offenbar Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versucht habe, Gauck dazu zu bewegen, die Gesetze sogleich auszufertigen und dadurch Rechtsschutz zu verhindern. Hätte sich Gauck nicht umstimmen lassen, so wäre das aus Sicht der Karlsruher Richter einer „Verfassungskrise“ gleichgekommen.

Das muss man sich einfach mal auf der Zunge zergehen lassen.

Für mich bleibt im Fazit ein tiefes Bedauern über die Mitwirkung der Grünen am Fiskalpakt. Und wie damit intern umgegangen wird. Und im gleichen Moment habe ich eine sehr tiefe Angst vor dem, was aus unserer Demokratie in den nächsten Jahren zu werden droht…

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22. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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21. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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20. Juni 2012 Kommentare ausgeschaltet
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