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Archiv für Dezember, 2012

Sport 2012 – das war’s!

31. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Mit der Silvestertour des RSC-Niederrhein endet mein Sportjahr :-) Noch mal schnell 50km geradelt und ein paar Höhenmeter gesammelt, bevor das Jahr endet. Und das dann mit Waffeln und Würstchen erfolgreich abgeschlossen ;-)

Der Dezember war OP-bedingt deutlich weniger sportlich als die anderen Monate:

  • 40 Aktivitäten (inkl. Fitnessstudio)
  • Gesamtdauer 32h
  • 233 km gelaufen / gefahren
  • 15.086 zusätzliche KCal verbrannt
  • 2250 Höhenmeter aufwärts

Das gesamte Jahr sieht in Summe so aus:

  • 179 Aktivitäten (inkl. Fitnessstudio)
  • Gesamtdauer: 212h
  • 2.900 km gelaufen / gefahren
  • 202.850 zusätzliche KCal verbrannt
  • 28.250 Höhenmeter aufwärts

Die Ziele für nächstes Jahr sind klar, denn zum SKS-Marathon Grafschaft am 01.09. will ich richtig fit sein – um die peinliche Schlappe von diesem Jahr auszubügeln. Die KM-Leistung will ich in 2013 mindestens auf 6.000 km erhöhen und am liebsten wären mir alle 6.000 km mit dem Rad (Vergleich 2012: 2.644 km).

Wir werden mal sehen… :-)

Ende eines Kinojahres 2012

28. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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2012 war ich in etwa 30 mal im Kino und habe dabei 22 neue Filme gesehen. Die übrigen Besuche verteilen sich auf Filme die ich schon kannte oder die ich mehrfach gesehen habe. Um die Übersicht nicht zu verlieren, habe ich alle Filme in einer einfachen Skala bewertet: Gut (+), Belanglos (o) und Nicht gut (-).  Auf Detailwertungen verzichtet die Liste, die findet sich irgendwo hier im Blog. Meistens ;-)

  1. (-) The Darkest Hour
  2. (+) Ziemlich Beste Freunde
  3. (o) Die Muppets
  4. (+) Hugo Cabret
  5. (+) Die Tribute von Panem
  6. (+) Iron Sky
  7. (-) Chronicles
  8. (+) Men in Black 3
  9. (+) Der Diktator
  10. (+) Der Lorax
  11. (+) The Dark Knight Rises
  12. (o) Prometheus
  13. (+) The Expendables 2
  14. (-) Das Bourne Vermächtnis
  15. (-) Resident Evil Retribution
  16. (+) Looper
  17. (+) Casino Royal
  18. (+) Skyfall
  19. (+) Australien in 1000 Tagen
  20. (+) Der Hobbit
  21. (+) End of Watch
  22. (-) Silent Hill Revelation
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Silent Hill vs. End of Watch

28. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Zugegeben, ein blöder Vergleich. Aber so kriege ich bei in einem Post unter. Fangen wir mit Silent Hill an.

Silent Hill Revelation 3D

Ich steh ja auf Silent Hill und auf Resident Evil sowieso. Also bin ich natürlich ins Kino um mir den neusten Silent Hill-Streifen anzusehen. Und ich mache es kurz: 3D hätte es nicht gebraucht, aber ohne 3D wäre nichts an dem Film erwähnenswert: Dumbe Schauspieler, eine grauenvoll verworrene Storyline, unfassbar dämliche Dialoge und Special Effects eines Erstsemesters. Den Spielen nicht würdig. Des Betrachtens nicht würdig. Worst Movie Ever.

End of Watch

Dagegen ist End of Watch eine wahre Offenbarung. Der Film ist gnadenlos gut und hält einen richtig guten Spannungsbogen vom Anfang bis zum (absolut überraschenden) Ende aufrecht. Man glaubt immer zu wissen, was passieren muss und trotzdem passiert es nicht. Oder anders. Oder später. Filmisch und mit der Storyline ein ganz großer Film des Jahres 2012. Übrigens fallen die “Amateur-Szenen” kaum negativ ins Gewicht – mag ich wackelnde Bilder doch sonst eigentlich gar nicht. Aber der Plot verhindert, dass man sich auch nur eine Sekunde Gedanken über so was macht.

Solide 8 von 10 Punkten, würde ich sagen.

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Vorfreude…

28. Dezember 2012 2 Kommentare
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BRB

24. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Wenn die öffentliche Hand baut…

20. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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… dann kann der Bürger was erleben. Und zwar in aller Regel exorbitant höhere Kosten als ursprünglich berechnet und vereinbart.

Die Süddeutsche hat sich in einem lesenswerten Artikel diesem Phänomen gewidmet:

Nach jedem Spatenstich ist es ein Drama. Die Elbphilharmonie: 77 Millionen Euro sollte sie kosten – neuer Preis: 575 Millionen Euro. Der Berliner Flughafen: Veranschlagt auf 2,5 Milliarden Euro – mittlerweile ist man bei wohl vier Milliarden. Der Bahnhof Stuttgart 21: Erzählt hatten der damalige CDU-Ministerpräsident Erwin Teufel und die Bahn etwas von 4,9 Milliarden Mark – jetzt liegen die Schätzungen bei sechs Milliarden Euro.

Und eine mögliche Lösung aus London angepriesen:

Knipper wie auch andere entnervte Beteiligte verweisen dabei auf London: Vor Olympia 2012 hatte die Olympic Delivery Authority einen ganz detaillierten Plan ausgearbeitet. 14.000 Einzelposten umfasste das Projekt. “Das war Fleißarbeit, die sich bezahlt gemacht hat”, sagt Olympia-Gesamtkoordinator Klaus Grewe, ein Deutscher, der auch beim Gotthard-Tunnel und dem Berliner Hauptbahnhof mitgeplant hat.

Das ist alles richtig und alles gut. Es läßt nur eine wesentliche Komponente außer Acht: das geltende Recht.

Wir haben die unglückliche Situation, dass insbesondere Vergabeverfahren der öffentlichen Hand nur genau ein primäres Attribut betrachten darf: Das wirtschaftlich günstigste Angebot. Wohlgemerkt geht es dabei nur um die Höhe des Angebots und in keiner Weise um die Qualität.

Oder anders gesagt: die Öffentliche Hand muss in der Regel den billigsten Anbieter nehmen – auch wenn ein teurer Anbieter vielleicht in der Summe günstiger wäre. Und genau das ist das Problem. Denn ist der Vertrag erst mal geschlossen, hat das Projekt begonnen, gibt es kaum noch einen Ausweg. Mehrkosten sind in der Regel vorhersehbar und werden geschluckt, weil man sich einerseits nicht die Blöße geben will und andererseits weil man ja einen Vertrag hat.

Erstaunlicher Weise fehlt aber auch oft der Wille, sich ggf. juristisch durchzusetzen. Gerne mit dem Argument, dass ein solcher Rechtsstreit und ggf. Schadenersatz und Regreß in vielen Fällen das Aus des Unternehmens und damit die Vernichtung von Arbeitsplätzen bedeutet.

Es gibt natürlich Versuche, sich gegen diese Probleme abzusichern. Wie z. B. Listen mit “guten” und “weniger guten” Unternehmen etc. Aber zu jedem Ansatz gibt es einen Gegenansatz, der gefahren werden kann. Denn das Vergaberecht in Deutschland ist nun mal so: Es gewinnt der billigste. Wie dumm dieser Ansatz ist, wußte schon mein Opa der immer sagte: “Wer billig kauft, kauft zwei Mal”. Und Recht hatte er.

Und genau diese Phänomene werden wir in Voerde mit dem Sportpark Friedrichsfeld erleben:

Zum einen bin ich nach wie vor der Meinung, dass hier die Neubaukosten bewusst so gerechnet wurden, dass es billiger als eine Sanierung ist. Zum anderen wird sich herausstellen, dass der Neubau deutlich teurer als geplant sein wird. Mit den üblichen Argumenten wie Inflation und Nachträgen mit denen niemand rechnen konnte.

Aber Abbrechen wird das Projekt genauso niemand, wie letztlich die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen oder auch nur daraus zu lernen. Völlig losgelöst übrigens davon, dass immer wieder entweder Personen mit solchen Projekten betraut werden, die dafür nicht qualifiziert sind oder Unternehmen, die in jedem Fall viel Geld verdienen und keinerlei Haftung übernehmen müssen. Wobei mir ehrlich gesagt die erste Gruppe, Verwaltungsangestellte ohne BWL-Studium und / oder Projekterfahrung die suspektere ist. Ich erinnere da an eine Sitzung in Voerde…

Das Demokratie-Verständnis der CDU in Voerde

20. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Manchmal bin ich ja schon reichlich fassungslos. So lese ich heute morgen in der RP (leider nur hinter Paywall bisher):

Die CDU-Fraktion bedauert, dass das Thema „Hindenburgstraße“ nicht wie von ihr beantragt in der Stadtratssitzung behandelt werden konnte.

Und weiter:

Als dieser Antrag eingereicht wurde, war die erforderliche Zehn-Tages-Frist vor der Ratssitzung schon abgelaufen. Die Verwaltung habe es in der Vergangenheit mit dieser Frist nicht immer ganz genau genommen, ohne dass es Einwände gegeben hätte. Bei diesem brisanten und kontrovers diskutierten Thema, wollte die Verwaltung keine Fehler machen, um rechtssichere Entscheidungen herbeizuführen. Dass etliche Bürger, die die Ratssitzung besucht hatten, verärgert nach Haus gingen, bedauert CDU-Fraktionschef Hans-Dieter Langenfurth.

Und am Ende:

Langenfurth: „Ich bedauere sehr, dass das Thema Hindenburgstraße die politischen Lager in Voerde so tief spaltet und das kollegiale Miteinander im Rat, das bei aller Unterschiedlichkeit gepflegt wurde, ernsthaft gefährdet ist.“

Was man hier sehen kann ist, wie die CDU versucht die Bürgerinnen und Bürger von Voerde hinters Licht zu führen. Schauen wir uns das mal an:

Im ersten Absatz bedauert die CDU, dass Ihr Antrag im Rat nicht behandelt werden konnte. Das ist spannend, denn das der Antrag nicht behandelt werden konnte, lag an der CDU. In der Regel schaffen es alle Fraktionen ohne Probleme, Anträge fristgerecht einzureichen und über die Hindenburgstraße wird ja nun nicht erst seit gestern diskutiert.

Also Zusammenfassung: CDU verpennt unbeabsichtigt oder beabsichtigt die Frist und findet das bedauerlich.

Mal ganz davon abgesehen, dass die CDU jetzt Bürgerbeteiligung proklamiert, aber Anwohnerbeteiligung meint. Und im laufenden Prozess, der letztlich zu dem Ausschussergebnis führte, mehr als genug Gelegenheit gehabt hätte, Bürgerbeteiligung einzufordern und durchzusetzen. Aber das ist ja das Problem: Die CDU will gar nicht die Bürger fragen, sondern nur die Anwohner deren Antworten man kennt.

Bedauerlich finde ich im zweiten Absatz, dass da meiner Meinung nach zwischen den Zeilen steht, die Verwaltung soll die gesetzliche Frist von 10 Tagen mal nicht so genau nehmen, das wäre früher schon mal vorgekommen. Ja, ist es das? Und selbst wenn, so gilt im öffentlichen Dienst die Regel das es keine Bindung an Fehler gibt. Sprich: Hat man sich ein Mal falsch verhalten, bedeutet das nicht, dass die Verwaltung in ähnlichen Fällen auch wieder falsch (und damit gleich) entscheiden muss.

Das Langenfurth nun die Bürger in der Presse bedauert ist heuchlerisch: Es ist die CDU und damit Fraktionsfrontmann Langenfurth, die hier den Anwohnern der Hindenburgstraße etwas falsches suggerieren. Und Langenfurth wusste bereits vor der Sitzung, dass sein Antrag nicht behandelt werden wird. Aber, typisch CDU, man will sich als Retter und die anderen als Spielverderber präsentieren. Erschreckend, wie viele Leute das Schlucken.

Kommen wir jetzt zu dem “Miteinander” in der Politik. Das was Langenfurth hier beklagt ist wieder eine Lachnummer. Denn er sollte sich fragen welchen Schaden er dem politischen Frieden, der Stadt Voerde und der Demokratie zufügt mit seinem Verhalten. Denn Fakt ist, dass der vom Rat mit der Aufgabe betraute Ausschuss, der demokratisch legitimiert ist, eine Entscheidung getroffen hat. Und es kann nicht sein, dass unliebsame Entscheidungen jetzt einfach mal wiederholt werden.

Man muss sich das Vorstellen: Langenfurth, der lange gelebte Vertreterregelungen in Ausschüssen plötzlich formell prüfen lässt, will hier auf einmal aus persönlichem und parteipolitischem Interesse die Ordnung in der Voerder Politik aufheben und anderen die Schuld in die Schuhe schieben.

Ich finde das Verhalten der CDU und insbesondere von Herrn Langenfurth in diesem Fall unerträglich. Hier wird Wahlkampf geprobt, aber keine Politik gemacht die der Stadt Voerde hilft. Hier werden Bürger instrumentalisiert um als Stimmungsmacher aufzutauchen und es werden bewußt Emotionen geschürt: Sehet, die CDU will Euch erretten, doch die anderen Euren Untergang! Das ist einfach eine miese Nummer.

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Zukunft Planen: Ausbau der A3 mit Radweg?

19. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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In der Rheinischen Post von heute ist zu lesen, dass ab Dinslaken die A3 perspektivisch auf 6 Spuren verbreitert werden soll:

“Der Verkehr rollt dann über die A 3 Richtung Ruhrgebiet. Die Belastung der Strecke wird enorm zunehmen. Die Politiker im Regionalrat haben jetzt darauf reagiert. Sie schlagen vor, dass die A3 auf sechs Spuren ausgebaut wird.”

Das ist verbunden mit der Begründung, dass immer mehr Güter über die A3 kommen sollen:

“Der Hafen in Rotterdam wächst und wächst. Damit steigt gleichzeitig der Druck, die Container vom Hafen abzutransportieren. Experten gehen davon aus, dass schon bald auch eine ausgebaute Betuwe-Strecke auf deutscher Seite die Menge an Transportgütern nicht bewältigen kann. Daher setzen die Niederländer auf einen Ausbau ihrer Autobahnen, um Fracht per Lastwagen abzutransportieren. Geplant ist, die A15 von Bemmel Richtung Zevenaar zu verlängern. Darüber soll dann vor allem der Schwerlastverkehr zwischen Rotterdam und den Hinterlandhäfen am Rhein verbunden werden.

Die Folge: Der Verkehr rollt dann über die A 3 Richtung Ruhrgebiet.

Das ist natürlich in mehrfacher Hinsicht erstaunlich: Nicht nur, dass der Ausbau der Betuwe gar nicht reicht. Interessant wird der Ausbau der Autobahn vor allem dann, wenn man sich überlegt das vor längerer Zeit eine reine Güterverkehrs-Bahntrasse parallel zur Autobahn verworfen wurde. Denn das führt natürlich jetzt die Idee, mehr Güter auf die Schiene zu verlagern mal wieder ad absurdum.

Aber darum soll es mir hier jetzt nicht gehen. Heute schlage ich folgendes vor:

Baut einen Radweg paralell zur Autobahn!

Man muss sich mal vorstellen, dass ein Autobah-Kilometer im besten Fall nicht für unter 4 bis 6 Millionen Euro zu haben ist (Quelle).  Die Kosten für einen bestens ausgebauten Radweg beziffert der ADFC dagegen auf ca. 1 Million Euro pro Kilometer (Quelle). Gehen wir davon aus, dass Bauprojekte der öffentlichen Hand eh immer viel teurer werden, stellen wir fest, dass wir für jeden KM neu gebauter Autobahn nicht einmal 20% aufschlagen müssten, um einen guten und schnellen Radweg zu erhalten. Ganz krasse Aussagen beziffern den Kilometerpreis für Autobahnen sogar auf mehr als 25 Millionen Euro, die Kosten für Radwege auf 0,5 bis 2 Millionen Euro (Quelle – Nr. 6 anklicken). Hier wären wir also weit unter 10% Mehrkosten…

Das geht einher mit der Vorstellung des Landes NRW, eine “Radautobahn” zu bauen (Quelle):

Im Ruhrgebiet setzt Landesverkehrsminister Michael Groschek (SPD) zur Entlastung der A40 auf den weitgehend kreuzungsfreien Radschnellweg Ruhr, der über 85 Kilometer von Duisburg und Essen bis nach Hamm führen soll. Diese Radautobahn soll nach holländischem Vorbild je einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung von mindestens zwei Meter Breite haben.

Jetzt stelle man sich vor, man könne genauso entlang der A3 nach Holland radeln. Ich sehe hier Potentail für Langstreckenradler, Radwanderer, Tourismusbetriebe aller Art und die Umwelt. Sieht man mal von den Umweltschäden durch den steigenden Kraftverkehr ab.

 

NASA Johnson Style (Gangnam Style Parody)

18. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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Und deswegen lieber Downhill als Uphill ;-)

18. Dezember 2012 1 Kommentar
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Peinlich, Peinlicher, FDP-Voerde

18. Dezember 2012 15 Kommentare
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Vor einigen Tagen schrieb ich, dass die FDP in Sachen Umbenennung der Hindenburgstraße den Boden der rationalen Diskussion verlassen habe. Mein damaliges Lieblingszitat des großen Vorsitzenden:

Die Voerder FDP-Fraktion empfiehlt, das historische Gewachsensein von Kommunen mitsamt ihren Straßennamen zu akzeptieren, anstatt Teile der deutschen Vergangenheit zu löschen. Benninghoff bemerkt giftig: „Symbolpolitik scheint hier fest in linken Händen zu sein. Denen sei gesagt, dass für die Benennung mit linksgrünen Helden doch hinreichend viele Windparks, Gesamtschulen und Krötentunnel zur Verfügung stehen.“

Und was lese ich heute in der Presse und auf der Website der FDP?

Screenshot vom 18.12.; 12 Uhr

Hä denk ich, was ist denn das?

Einen Klick weiter bin ich auf der wohl FDP-nahen “Sinnvoll Sparen Voerde”-Website und finde dort die “korrigierte amtliche Bekanntmachung“:

 

"Amtliche Bekanntmachung" der SSV

In dem Fall steht SSV wohl eher für den Sommer Schluss Verkauf des Niveau. Denn mal ehrlich und Hand auf Herz, liebe FDP: Ist das für Euch eine sachliche Diskussion, wie sie in der Politik angebracht sein sollte? Die letzten Absätze sprechen Bände, denn wenn man als FDP von heute schon nicht in der Lage ist, die PDL von der SED zu unterscheiden, dann tut das nur weh.

Obwohl…

Insgesamt verursacht dieses “Flugblatt” oder Plakat bei mir nur noch Kopfschmerzen. Mein Hirn will sich weigern zu verstehen, dass erwachsene Politiker so tief sinken, dass sie den Kakao schlürfen können, durch den man sie angesichts dieser “Öffentlichkeitsarbeit” ziehen wird.

Andersherum muss und soll man ja immer auch das positive sehen: Hier zeigt die FDP Voerde in schillernden Farben, wie sie wirklich tickt. Und die Message ist völlig klar:

Politisch untragbar und damit unwählbar.

 

 

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Und der WTF der Woche…

17. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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… geht an die Mitarbeiterin oder den Mitarbeiter eines lokalen Kraftdroschkenunternehmens, der heute morgen (bei fast leerem Parkplatz) nicht nur einen sondern gleich 2(!) Parkplätze für Menschen mit Handicap belegt hat:

Foto

Um die Fragen vorweg zu nehmen:

  • Zum Einsteigen / Aussteigen eines gehbehinderten Passagiers kann das Taxi an den Parkplätzen vorbei bis direkt an die Tür
  • Der übrige (sehr große) Parkplatz war nahezu unbelegt
  • Der Fahrer / die Fahrerin befand sich nicht im oder am Wagen

Nur mal eben Brötchen holen…

16. Dezember 2012 2 Kommentare
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Foto 1

War ein kleines bisschen schlammig ;-)

Elevation Profile
Speed Profile
runtastic_20121216_1545_Mountainbiking

Ich war im Auenland…

16. Dezember 2012 1 Kommentar
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… und schön war es dort.

Auch wenn ich vor der Tür Menschen gehört habe, die ersten 90 Minuten von “Der Hobbit” wären langweilig.

Was sie im übrigen gar nicht sind. Peter Jackson nimmt sich nur die Zeit, den Hobbit in das Gesamtwerk “Herr der Ringe” zu integrieren und er nimmt sich Zeit, eine wunderschöne Geschichte zu erzählen.

Die dabei verwendete Technik ist erst mal ein wenig befremdlich: Durch die hohe Bildrate, hohe Sättigung und Kontraste wirkt der Film mehr wie aus dem Computer, denn aus der Kamera. Und wenig schön waren in der 3D-Version die ich gesehen habe die Landschaftsaufnahmen. Durch eine (meiner Meinung nach) falsch gesetzte Tiefen(un)schärfe wird das Auge beständig irritiert: Der Hintergrund ist unscharf, obwohl das Hirn darauf besteht, dass man die Berge am Horizont scharf sehen müsste. Das war für mich sehr irritierend.

Aber sieht man davon einmal ab, ist der Hobbit ein extrem guter Film, der wie im Flug vorbei ist.

Shame on you UCI: Die Pause (die ich sowieso übel finde!) fand mitten in einer Szene, mitten in einem gesprochenen Wort statt. Das ist angesichts 13€ pro Person einfach nur noch eine Frechheit.

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Haute Route 2012 – ich bin mehr als nur beeindruckt!

15. Dezember 2012 Kommentare ausgeschaltet
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