Archiv

Archiv für Januar, 2013

Sehr geehrte Damen und Herren von der GEZ,

31. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

im Zuge der Gleichbehandlung verstehen Sie sicherlich, dass auch ich den Wunsch habe, die “alte” GEZ-Gebühr weiter zu bezahlen, da ich ja nur Radio und PC nutze und keinen TV besitze.

Und wie ich der Presse entnehmen kann, ist das je kein Problem:

Die Stadt Köln zahlt jetzt doch wieder Rundfunkgebühren – allerdings vorerst so wie 2012 und nicht nach dem neuen System. Darauf habe sich die Stadt mit dem WDR geeinigt, sagte Stadtsprecherin Inge Schürmann am Donnerstag. Auch eine WDR-Sprecherin bestätigte das.

Ich glaub et hackt! Ich glaub ich raste aus!

Eine Kommune verweigert sich dem der GEZ-Gebühr mit einer abenteuerlichen Begründung und die GEZ sagt: “Jo passt”? Und wir sollen uns weiterhin gefallen lassen, eine Erhöhung auf das Dreifache zu akzeptieren?

Ich bin gerade echt geladen….

Kategoriengedanken, ökonomisch, politik Tags: , ,

Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano.

31. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Tja… die Sache mit dem Sport.

Ich persönlich war nie der sportliche Typ, aber ich hatte immer Spaß an Sport. Als Teenager mit dem Rennrad hunderte und tausende Kilometer abgerissen. Später Schwimmen, dann Laufen und jetzt bin ich wieder beim Fahrrad: ich rase mit dem Rennrad über die Straßen und stürze mich mit dem Mountainbike die Berge hinab.

Vielleicht mache ich die Dinge, die ich mache manchmal zu extrem. Aber ich für meinen Teil glaube, dass in einem gesunden Körper auch ein gesunder Geist wohnt.

Kennt Ihr den Spruch? Klar kennt ihr den. Da war was mit Nazis und so… Was die meisten aber nicht wissen ist, dass es sich dabei um ein verkürztes Zitat handelt. Ursprünglich satirisch gemeint, wurde er mal kurz umgedeutet. Aber die richtige Langfassung steht oben und bedeutet, für die die nicht des lateinischen mächtig sind, soviel wie:

Beten sollte man darum, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist sei.

Tatsächlich ist es so, dass Sport sehr viele Auswirkungen auf den Menschen hat, über die man sich die meiste Zeit keine Gedanken macht. Und von denen viele noch gar nicht erforscht sind.  Wir wissen, dass Sport gesund ist und gesund macht und wir wissen, dass kein Sport das schlimmste ist, was man sich, seinem Körper und seinem Geist antun kann. Aber darüber hinaus? Gut, ich kann an meinem Bauchumfang die Intensität des Trainings ablesen.  Aber jenseits?

Viele Leute vergessen (auch weil sie es seit Jahren nicht mehr empfunden haben) die Ausschüttung von Hormonen beim Sport. Das können Streßhormone und das kann Adrenalin während des Sports sein. Es geht aber vor allem um die Glückshormone danach.

Eben dieses Gefühl, körperlich erschöpft zu sein, aber glücklich. Den Kopf frei gepustet zu haben.

Von daher ist es kein Wunder, dass Sport auch durchaus bei Depressionen sehr wirksam helfen kann. Einen Ansatz den ich persönlich jeder Medikamentation vorziehen würde. Gleiches gilt übrigens in vielen Fällen auch für Diabetis: Auch hier hilft Sport mehr als jede Diät. Schon allein weil ich bei einer Diät nur kontrolliere, was ich hinzuführe, beim Sport aber der Körper seine eigenen Mechanismen umstellt.

Die Wirkung Sport geht noch weiter: Wer hätte gedacht, dass Fahrrad fahren bei Parkinson hilft? Vermutlich niemand – ist aber uch nicht verwunderlich, weil wir eigentlich noch gar nicht verstanden haben, wie das alles funktioniert.

Was wir verstanden haben ist aber, dass jeder Gang zu Fuß, statt im Auto, Bus oder im Zug und jede Tour mit dem Rad unserem Planeten hilft. Natürlich könnte mir das scheiß egal sein, aber ich gehöre ja zu den Menschen die auch Politik betreiben um die Welt nicht schlechter, sondern besser zu hinterlassen.

Und natürlich könnte ich auch noch versuchen, mit dem Sport selbst die Welt besser zu machen.

Aber um all das geht es mir persönlich gar nicht.

Mir geht es um das Glücksgefühl, wenn ich einen Kilometer geschwommen, 10 Kilometer gelaufen oder 100 km geradelt bin. Mir geht es um den Stolz, den Berg hinauf und auf der anderen Seite wieder herunter gekommen zu sein. Mir geht es um…

Vor allem geht es mir wohl darum, dass ich beim Sport komplett abschalten kann. Meistens beschäftigt mich am Anfang noch irgendwas und am Ende habe ich keine Ahnung mehr, was das war. Oder wie gerade erst gestern meine Freundin zu berichten wußte:

Wenn man nach einem Tag Arbei im Büro komplett durch ist, ist man nach dem Sport wieder fit.

Und sie hat recht. Man ist vielleicht körperlich nicht mehr fit, weil man sich verausgabt hat. Aber man ist mental fit. Und dabei spielt es keine Rolle, ob man 30 Minuten spazieren war oder 30km geradelt ist. Es zählt das man sich bewegt hat und das man an der frischen Luft gewesen ist.

Im langen Lauf der Dinge hat man natürlich noch mehr Vorteile. Klar, ich könnte mir beim Radfahren einen Arm brechen, aber ich könnte auch im Zug stürzen oder von einem Auto angefahren werden. In der Summe dürfte ich mit Sport aber deutlich gesünder leben.

Und auch wenn man eine schlechte Ernährung mit Sport nie ausgleichen kann, so ist doch die Pizza oder Currywurst-Pommes alle paar Wochen etwas anderes, wenn ich vorher oder nacher Sport getrieben habe.

Juvenal, jender römische Dichter der einst die Überschrift formulierte, wollte seine Mitbürger darauf aufmerksam machen, wie dumm manche ihrer Fürbitten sind.

Für mich bedeutet sein Spruch aber, dass es mir gut geht, wenn es meinem Körper gut geht. Und das es an mir liegt, dass es so bleibt. Und das ich etwas dafür tun muss, dass so bleibt:

Und meinem Körper geht es nicht gut, wenn ich auf dem Sofa sitze und Fresse bis nur noch Operationen und Medikamente helfen. Meinem Köper geht es nicht gut, wenn unter schlaffer Haut Geschwüre wuchern. Meinem Körper geht es nicht gut, wenn mein Herz kaum noch in der Lage ist, genug Blut durch meinen Körper zu pumpen, weil ihm die Wachstumsanreize fehlen. Und meinem Körper geht es nicht gut, wenn ich keine zwei Stockwerke die Treppen rauf hüpfen kann, ohne zu klingen wie ein Fisch auf dem Land.

Dagegen geht es meinem Körper gut, wenn mein Skelett wie von der Natur vorgesehen von Muskeln gestützt wird. Es geht mir gut, wenn mein Herz fit ist, weil es beim Sport gefördert wird und Wachstumsanzreize bekommt. Meine Gelenke freuen sich, wenn sie nur das Gewicht tragen müssen, für das sie vorgesehen sind.

Und mein Kopf…

… mein Kopf freut sich über das Gefühl, dass es mir mit Sport einfach gut geht.

 

Kategoriengedanken, Sport Tags:

Januar 2013

31. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Da ich heute keinen Sport mehr treiben werde, mit Ausnahme von dem Sport den man nicht trackt und über den man nicht redet, hier schon mal die Januar-Daten:

  • 37 Aktivitäten
  • 48h 42m 59s
  • 28.829 kcal
  • 751,58km zu Fuß und mit dem Rad
  • 7132 m Höhenmeter aufwärts
  • 707,07km mit dem Rad
  • 11,78% des Jahres-Radfahrzieles erreicht
KategorienSport Tags: , , ,

Ohne Limit: Die Jule war’s ;-)

30. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Es war die Jule, die mich in den Film “Pushing the Limits” lockte. Und es ist die gleiche Jule die eine Kritik schrieb, der man fast nichts hinzufügen möchte.

Aber weil das ja hier mein Sandkasten ist, natürlich auch von mir ein paar Worte:

Ich mag Filme, die Nischensport zeigen und ich mag Filme die Menschen mitreißen. Ich kann stundenlang Filme gucken die von wahnwitzigen Sportarten handeln oder nur aus Naturaufnahmen bestehen. Am liebsten natürlich beides.

Was die Bilder angeht ist “Pushing the Limits” auch wirklich nett anzusehen. Allerdings krankt er an einigen Stellen doch erheblich:

Die Macher konzentrieren sich z. B. zu sehr auf wenige Ausschnitte aus dem Sportleben und lassen andere (Whitewater-Rafting) nur sehr kurz, andere (Mountainbiking) im Grunde gar nicht zu Bild kommen. Das vermieste mir den guten Eindruck den die Wingsuit-Einführung eigentlich am Anfang des Films hinterlassen hatte.

Zudem unfreiwillig komisch war das Bestreben eines der Sponsoren, Thule, anders als die anderen nicht diskret aufzutreten, sondern sich in den Vordergrund zu drängeln. Was beim Publikum auch entsprechend aufgenommen wurde – eher negativ.

In der Summe war der Film nett zu sehen und vor allem die Landschaften auf großer Leinwand natürlich beeindruckend. Aber die Details die störten und einen unzufrieden zurück ließen überwiegen für mich – was auch daran liegen mag, dass ich mit mehr Mountainbiking und mehr “richtigen” Limits gerechnet habe.  Da sind dann die von Jule angesprochenen Untertitel etc. eigentlich kaum eine Erwähnung wert.

Schlecht war der Film trotzdem nicht. Er hinterlässt halt einfach nur keinen Eindruck. Ich habe ihn quasi schon wieder vergessen – was den Sportlern im Film sicherlich nicht gerecht wird.

 

Kategorienfilm, Sport Tags: , , , ,

Focus Online oder: Erbrechen leicht gemacht

30. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Keine Gnade für Rad-Rambos

 

 

Das ist die wenig reißerische Überschrift des Focus über einem Artikel über die Erhöhungen im Bußgeldkatalog. Jetzt erwarte ich zu lesen was passiert, wenn ich mal wieder ein Auto anfahre, dass meint auf der Straße fahren zu müssen. Oder sowas halt.
Doch nein. Der Focus behandelt Bußgelder für…
  • … fahren auf dem Bürgersteig, zumeist unschön, manchmal aber unvermeidlich
  • … fahren auf der Straße, zumeist unvermeidlich und nie problematisch, wenn sich alle korrekt verhalten
  • … fehlendes Licht am Rad

Ich merk schon, wer sich solcher Vergehen schuldig macht, ist ein echter Rambo. Ein Rad-Rambo halt. Doch ist der Focus auch objektiv und vernünftig und stellt gleich daneben, wie es mit Strafen für Autofahrer aussieht, die sich gegenüber Radfahrern falsch verhalten.

So wird härter bestraft, wer…

  • … den Radweg zuparkt und den Radfahrer auf den Bürgersteig oder die Straße zwingt
  • … die Türe öffnet um damit Radfahrer umzunieten, weswegen man besser nicht dicht an dem auf dem Radweg parkenden Auto vorbeifährt, sondern mittiger auf der Straße
  • … darüber das kaum noch Autos wegen defekter Beleuchtung angehalten werden allerdings kein Wort ;-)

Merkt Ihr was? Lieber Focus, merkst Du was?

Aber gut. Der Focus beruft sich auf die Bild und wenn man sich so nah ist, dann passt man natürlich auch die Headlines an. Warum auch nicht. In einem Land in dem die Menschen so vernarrt in ihre Autos sind, dass man sie zu recht als (Auto-)Narren bezeichnet, wundert einen das nicht. Und bei Focus und Bild ohnehin nicht.

GEZ: Hab ich was verpasst?

30. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

So So.

Köln und andere Städte wollen also die Zahlung der GEZ-Gebühr aussetzen.

Äh sagt mal, habe ich was verpaßt? Seit wann genau stehen denn bitte Kommunen über dem Gesetz und entscheiden, an welche Regeln sie sich halten wollen und an welche nicht? Am Besten finde ich noch, was derWesten aus Köln berichtet:

Es geht um die „Haushaltsabgabe“, die zum 1. Januar die alte GEZ-Gebühr ersetzt hat und mit der die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten finanziert werden. Sie sei unklar, stellt die Stadt fest. Der „Kölner Stadtanzeiger“ zitiert dazu eine Rathaussprecherin: „Wir können den Bürgern nicht zumuten, auf Verdacht eine nicht exakt ermittelte Gebühr zu entrichten.

Und wenn man dem Handelsblatt glauben will, bleibt es ja nicht bei Köln:

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, hat Verständnis für die Entscheidung der Stadt Köln geäußert, die neue Rundfunkgebühr bis auf weiteres nicht zu zahlen. Zugleich schloss Landsberg nicht aus, dass dem Beispiel weitere Kommunen folgen werden. „Die GEZ ist verpflichtet, den Städten einen nachvollziehbaren, rechtmäßigen Bescheid zu erteilen. Andernfalls wird die Kommune die Zahlung verweigern“, sagte Landsberg Handelsblatt Online.

Wie genau läuft das denn jetzt, wenn ich der Meinung bin meine Müllgebühr sei nicht exakt ermittelt? Setze ich dann ebenfalls einfach die Zahlung aus, weil ich das meinen Mietern ja nicht zumuten kann?

Versteht mich nicht falsch, ich halte die GEZ-Abgabe für ein  Furunkel am Arsch der Gesellschaft. Aber es kann doch wohl nicht sein, dass sich hier Kommunen über das Gesetz stellen und gleichzeitig ihre Bürger mit Strafen belegen würden, wenn diese es ihnen gleich täten?

P.S. Wo waren eigentlich die jetzt so überraschten Politiker bei der “Reform” der GEZ-Gebühr?

P.P.S: Duisburg ist entsetzt, weil sich deren Gebühr verdoppelt. Hallo Duisburg, meine verdreifacht sich!

Buch -> Hörbuch -> Film

30. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Ich bin ein Buch-Fan. Ich liebe Bücher. Je Dicker, je Besser. Hardcover vor Paperback. Ganz klar.  600 von 300 Seiten. Auch klar. Und überhaupt.

Groß war daher die Freude, als in meinem Adventzkalender das Buch “Er ist wieder da” – zum bezeichnenden Preis von 19 Euro 33 – von Timur Vermes steckte.  Und das Buch hat eine kleine Revolution bei mir ausgelöst.

Denn auf Anraten meines Frisör (sic!) habe ich mal in das Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst, reingehört.

Und seit dem kann ich nicht aufhören. Das ist so absolut super genial, wie Herbst den Hitler zum Leben erweckt, dass man gar nicht mehr das Papierbuch lesen mag. Eben weil die Stimme von Hitler ein so unverwechselbares Merkmal ist.

Kommen wir zum zweiten Novum: Mit Gedenken an “der Wixxer” und “neues vom Wixxer” würde ich mir jetzt wünschen, dass man das Buch möglichst schnell verfilmt.

Gut, man mag jetzt einwenden, dass Hitler eigentlich nichts zum Lachen ist. Aber vielleicht sollte man genau deswegen auch mal über ihn lachen können. Und ich verspreche Euch: Wenn Ihr das Hörbuch anwerft, Ihr werdet lachen. Garantiert.

 

Kategoriengedanken Tags: , , , ,

Heute Abend schon was vor?

29. Januar 2013 1 Kommentar
No Gravatar

Cinemaxx Essen, 20 Uhr. (via Jule)

Kategorienfilm, Sport Tags: ,

Does not compute: Mehr Strom gegen zu viel Strom?

29. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Kennt Ihr das? Wenn man glaubt Dinge zu verstehen um dann zu erfahren, dass man sie offensichtlich nicht versteht?

Bisher verstand ich das mit dem Windstrom so:

Viel Wind = viel Strom.

Das ist auch logisch, denn um so mehr Windkrafträder drehen, um so mehr Strom kommt ins Netz. Wohl gemerkt: Die Anzahl der Windkraftanlagen ist entscheidend, denn die Drehzahl und damit die Menge von Strom je Anlage ist relativ fix.

Jetzt ist das mit dem “Ökostrom” ja so, dass der nicht so super berechenbar ist. Also bauen die Netzbetreiber Anlagen die dafür sorgen, dass der Strom immer schön gleichmäßig im Netz bleibt. Und sie kompensieren Schwankungen z. B. mit gut regelbaren Gaskraftwerken. Also wenn zu wenig Strom aus der Solar- und Windkraft kommt, wird einfach das Gaskraftwerk hoch gefahren und produziert mehr, so dass in der Theorie immer genug da ist.

Wenn dagegen zu viel Windstrom da ist, weil zu viele Anlagen in Betrieb sind oder zu wenig Strom kompensiert wird, haben die Netzbetreiber die Möglichkeit, Anlagen abzuschalten. Allerdings gilt hier eine Priorisierung: Es darf nicht abgeschaltet werden, um dann Ersatzstrom aus konventionellen Energieträgern einzuspeisen.

Heute lerne ich aber was etwas neues. Etwas, das mich verblüfft. Und bei dem mein interner Braincompiler irgendwas von “…does not compute…. syntax error…” brabbelt. Nämlich:

Wenn zu viel Wind da ist und zu viel Strom produziert wird, muss man Kohlekraftwerke einschalten um noch mehr Strom zu produzieren um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Häh?

Wie bitte?

Mehr Strom gegen zu viel Strom?

Jepp, so steht es geschrieben:

Zur Sicherung der Stromversorgung greifen die Netzbetreiber in Deutschland das erste Mal in diesem Winter auf Reservekraftwerke zurück. Für Dienstag seien vorsorglich Anlagen mit einer Leistung von 850 Megawatt aktiviert worden, teilte der Netzbetreiber Tennet am Montag mit. Weitere 150 Megawatt könnten noch hinzukommen.

Grund hierfür sei unter anderem die in den kommenden Tagen erwartete starke Windfront, durch die die Systemsicherheit gefährdet werden könnte. Je mehr Ökostrom wie etwa Windenergie in das Netz eingespeist wird, desto größer ist die Gefahr, dass es zu Schwankungen kommt. Reservekraftwerke können kurzfristig dafür sorgen, dass die Einspeisung von Strom und der Verbrauch stets im notwendigen Gleichgewicht bleiben.

Das macht in meinen Augen doppelt keinen Sinn:

  1. Mehr Wind = Mehr Strom =/= höherer Verbrauch. Nur weil mehr Strom verfügbar wäre, wird nicht automatisch mehr Strom verbraucht, was bei einem Abfallen der Windkraft zu einer Übernutzung führen würde. Oder habe ich da was falsch verstanden?
  2. Insbesondere Kohlekraftwerke, die meisten Reservekraftwerke sind genau solche, sind nur schlecht bis gar nicht in der Leistung regelbar und viel zu träge um tatsächlich kurzfristige Leistungskompensation zu erbringen. Hierfür eignen sich die modernen Gaskraftwerke deutlich billiger.

Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: An meinem Verständnis der Stromnetze und Stromversorgung ist irgendwas komplett falsch – und auch meine mehrjährige Angehörigkeit im Energiebeirat des RWE konnte daran nix ändern.

Oder aber hier versucht gerade irgend jemand mich zu verarschen und der Westen hat, wie viel zu oft, absolut unkritisch wiedergegeben, was ein Anti-Ökostrom-Lobbybund von sich gegeben hat.

Ich würde da auf letzteres Tippen.

Äh, das ist doch ein Scherz, oder? Also das Verhalten der Leute!

25. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet

Liebe CDU Voerde!

25. Januar 2013 1 Kommentar
No Gravatar

Ich kann verstehen, dass Ihr ins Schwimmen kommt. Ich kann auch verstehen, dass Ihr, so mit dem Rücken an der Wand, jedes Mittel für angemessen haltet. Ich kann verstehen, dass in politischen Diskussionen die Wahrheit als erstes stirbt.

Einen Moment lang konnte ich jedoch nicht verstehen, warum auf Euren Plakaten in Voerde Eure Rolle nicht auftaucht. Warum da nicht steht, dass die “Plakate” von der CDU sind und was die CDU eigentlich will und wie sie Geschichte interpretiert. Aber das war nur einen Moment, denn dann fiel mir auf, was ich auf den ersten schnellen Blick übersehen habe:

Foto: Holger Mrosek

Foto: Holger Mrosek

Ich meine, mal ganz ehrlich: ist Euch das nicht zu peinlich?

Wer sind denn die Wähler gegen die angeblich alle sind? Wer sind denn die Anwohner? Was versprecht Ihr Euch davon, den Leuten erneut ein falsches Bild von der Bedeutung der Ratssitzung zu vermitteln? Und warum zum Teufel steht kein Verantwortlicher und nichts auf dem Plakat? Oder schämt Ihr Euch? Wollt Ihr nicht, dass man erkennt von wem das Plakat ist? Soll es gar als “Graswurzelaktion” durchgehen?

Wie auch immer, ich schenke Euch eine Tüte Deutsch, hat mich auch gehilft. Und andere schenken Euch gerne noch einmal eine Nachhilfestunde Geschichte.

P.S. Und darum, liebe Leser, ist es so wichtig in Bildung zu investieren!

Kategoriengedanken, politik Tags: , , , , , ,

Ich bin ja auch nicht so für Ski…

25. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet

Angemeldet…

23. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
Kategorienfahren, Sport Tags: ,

Motherfucking Bike

22. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
Kategorienfilm, Sport Tags: ,

Zillertal

21. Januar 2013 Kommentare ausgeschaltet
No Gravatar

Da zwischen dem Biken im Elsass und dem Urlaub in Kroatien ja doch ein recht langes Zeifenster liegt, haben wir uns spontan für ein langes Wochenende im Zillertal entschieden. Natürlich mit den Bikes und hoher Wahrscheinlichkeit, dass ich als gebrochener Mann heim kehr oder halt mit kleinerer Wahrscheinlichkeit als gefühlter Held, wenn ich finische. ;-)

Aber absolut vielversprechend. Wenn ich schon so was lese:

Auf den Strecken wird es dieses Jahr ein bisschen technischer, denn auf den ersten beiden Etappen wird der neue Singletrail Wiesenalm „RideAble Project“ integriert, der die Teilnehmer in der Zillertal Arena über 5,2 Kilometer, rund 700 Höhenmeter sowie viele enge Kurven, Northshore-Elemente und Pumps runter bis zur Talstation der Rosenalmbahn führt.

Und dann so was sehe:

Ick freu mir! :-) Anmeldung ist raus und jetzt gilt es noch eine schöne Bleibe zu finden :-)

Mehr Infos zur Zillertal Bike Challenge findet Ihr hier, falls noch jemand mit möchte. Klick!