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Archiv für Februar, 2013

Endlich mal kein Regen…

28. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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61 km mit 450 Höhenmetern und knapp 3 Stunden gemütlicher Fahrzeit.

Von Duisburg nach Essen nach Hause…

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20130228

(Schlammig war es trotzdem :-( )

KategorienSport Tags: ,

Februar-Statistik

28. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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So, der nächste Monat ist rum.

Also dann:

  • 29 Aktivitäten
  • 19 davon mit dem Rad
  • 764,86 km
  •  746,50 km davon mit dem Rad
  •  38:58:22 Dauer
  •  31:15:52 davon mit dem Rad
  • 3553 Höhenmeter
  • 1453,57km = 24% Zielerreichung (6000km)
KategorienSport Tags:

Der langsame Tod von Bruce Willis: Stirb langsam

27. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Ich weiss noch, wie ich als Teenager Stirb Langsam I und II gesehen habe. Wie beeindruckt ich von Bruce Willis war.

Die Story absurd aber die Erzählweise spannend ohne Ende. Einfach Nervenkitzelkino.

Den dritten Teil fand ich noch ok und  bei Teil 4 habe ich mich gefragt ob als nächstes die ganze Welt in Schutt und Asche gelegt wird. Und enndlich kam Teil 5 in die Kinos. Um so größer dann die Enttäuschung, nachdem ich am Wochenende den Film gesehen habe.

Der Versuch, eine emotional gestütztes Story zu bauen um einen kaputten Vater und einen nicht weniger kaputten Sohn geht komplett schief. Es lähmt den Film nicht nur, es macht ihn lächerlich. Die Action-Szenen sind teilweise so extrem überanimiert, dass man sich schon fragen muss, was da mit den Leuten los war. Und die Logikfehler verursachen echt Schmerzen in meinem Hirn.

Ich bin enttäuscht. Tief enttäuscht, denn ich bin ein großer Fan von Bruce Willis und das mit Sicherheit auch wegen der Stirb Langsam – Filme. Ein solches Desaster wie der aktuelle Streifen kann allerdings nur mit einer sehr hohen Gage erklärt werden – oder damit, dass Bruce auf dem absteigenden Ast ist.

Da ist ja noch meine Theorie, dass er im neuen G.I. Joe – Film nur deswegen mitspielt, damit überhaupt jemand rein geht ;-)

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Das Internet: steter Quell des Wissens

21. Februar 2013 1 Kommentar
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Ich bin immer wieder verblüfft, was ich im Internet so alles lernen kann. Zum Beispiel, dass es keine individuelle Verantwortung für das eigene Leben mehr gibt, weil Schuld immer die anderen sind. Ein Lehrstück beim Blogger der nicht genannt werden will:

An der Politik sind nur die Politiker schuld. Ich bin nicht schuld, auch wenn ich  mich nicht einbringe um was zu ändern. Gut nicht einbringen kann ich mich halt nicht, weil die anderen Mitglieder meiner favorisierten Splittergruppe einfach nicht bereit sind, sich ausschließlich meiner Meinung anzuschließen. Trotzdem sind natürlich alle anderen Angehörigen anderer Splittergruppen per se das Böse. Und doof. So!

An meiner Arbeitslosigkeit bin ich auch nicht schuld. Daran sind nur die Arbeitgeber schuld, die allesamt ausbeuterische Gierschlünde sind, die mich nur ausnutzen wollen und mein wahres Genie verkennen. Auf keinen Fall meine Unfähigkeit mich an die Gegenwart anzupassen und mein Unwille, mich einzufügen. Schließlich bin ich ich. Das muss schon honoriert werden.

Natürlich bin ich auch nicht schuld an meinem Übergewicht. Ich werde schließlich von der Industrie mit Zucker und Salz vergiftet und auch die überbordende Nahrungsmittelproduktion in der dritten Welt. Und natürlich ist die Politik schuld, die ich nicht ändern will, weil die mich ja zwingt mit Hartz IV ungesund zu leben weil ich ja – siehe oben – arbeitsblos bin.

Und daran, dass ich depressiv bin, sind dann alle anderen Menschen schuld. Allen voran natürlich die Menschen die ich am meisten hasse, weil sie einfach zufrieden sind. Das müsst Ihr Euch mal vorstellen: zufriedene Menschen. E-kel-haft.

Ich finde ja nach wie vor, dass der Blogger, der nicht genannt werden will, in seinem grenzenlosen Haß ein steter Quell der (Lese-)Freude ist. Persönlich kann ich nicht nachvollziehen, wie man so verbittert sein kann und dabei so hartnäckig übersieht, dass man an 90% seiner Misere die Alleinschuld trägt – und in der Folge auch der Einzige ist, der daran wirklich etwas ändern kann.

Natürlich kann man andere Menschen beschimpfen und als hirnlos bezeichnen. Und man kann auch total schwachsinnige Vergleiche z. B. zu Krebserkrankungen herbeifantasieren. Man könnte aber auch einfach mal einsehen, dass man ganz allein Schuld an der eigenen Misere trägt. Und das die Wut auf das Glück anderer nichts anderes als verdeckter Selbsthass ist. Dafür muss man kein Psychologe sein…

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Ein fatales Signal?

21. Februar 2013 2 Kommentare
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Der Westen analysiert zusammen mit dem Leiter der Direktion V im Landrat Wesel die Unfallzahlen für den Kreis. Für Voerde kein schönes Ergebnis:

34 Unfälle mit Radfahrern, von denen 32 verletzt wurden.

Alles soweit keine neuen Neuigkeiten. Beunruhigend finde ich aber:

„Das liegt aber daran, dass Radfahrer keine Knautschzone haben“, sagt Herbert Ickert. Radfahren bleibe einfach gefährlich. Manchmal sei es besser, auf die Vorfahrt zu verzichten. Und: Einen Helm zu tragen und beim Überqueren von Straßen im Zweifel abzusteigen, könne Unfälle vermeiden.

Hmmm…

Wenn mir an der Stelle vielleicht mal jemand erklärt, wie das Tragen eines Helmes oder das Absteigen beim Überqueren einer Straße Unfälle vermeiden sollen? Aber noch besser finde ich den Tip, mal auf die Vorfahrt zu verzichten.

Vielleicht sollte man hier mal die Autofahrer ansprechen, sich an die geltenden Regeln zu halten und das bedeutet eben auch Vorfahrt zu gewähren? Bei jedem Autounfall wegen mißachteter Vorfahrt bekommt der Unfallbeteiligte sicherlich nicht zu hören, er hätte den Unfall vermeiden können, wenn er auf seine Vorfahrt verzichtet hätte.

Hier zeigt sich sehr schön, wie fest im Denken verankert ist, dass Autofahrer durch faktische Verhältnisse im Vorteil sind und sich schwache Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und auch Fußgänger daran anzupassen hätten.

Interessant wäre mal eine Auswertung gewesen, an welchen Stellen und in welchen Situationen es zu Unfällen mit Radfahrern gekommen ist.

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Die krude Logik des BKA

21. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Man kann diskutieren, ob “Das Internet” öffentlicher oder privater Raum ist. Dabei ist die Diskussion müßig. Denn selbst im “echten Leben” verschwindet die Grenze zwischen öffentlich und privat zunehmend:

Früher hätte man gesagt: Was in den eigenen 4 Wänden geschiet ist privat, was draussen passiert ist öffentlich. Durch den massiven Einsatz von Handys wird aber zum Beispiel aus der privaten Veranstaltung Telefonieren eine semi-öffentliche: Einstmals als 1:1-Kommunikation gedacht, ist es heute 1:n, wenn die Leute in der Bahn mithören. Ich telefoniere öffentlich und doch privat.

Und wenn ich Freunden draußen was erzähle? Dann bekommen andere das möglicher Weise mit, aber es ist dennoch eher privat und ich würde nicht annehmen, dass jemand sich notiert, wann ich mit wem über was gesprochen habe.

Im Internet ist das angeblich ganz anders, obwohl es doch fast gleich ist:

Schreibe ich etwas hier im Blog ist es öffentlich, jeder kann es lesen, tatsächlich tun das aber nur Freunde, Bekannte und Suchmaschinen-Opfer.  Das ist für mich öffentlich. Verschließe ich Artikel mit Kenntworten, die nur die Zielgruppe kennt, dann ist das schon eher privat. Und wenn ich eine eMail schreibe, ist es komplett privat. An anderer Stelle müßte man sehr fein unterscheiden: Wann z. B. ist ein IRC-Chat privat und wann öffentlich?

Ich hab mal gelernt, öffentlich ist wenn etwas einer nicht bestimmbaren Menge Menschen zugägng gemacht wird. Gilt das in einem Chatraum mit einer bekannten Anzahl Teilnehmer? Und wie gilt das bei einem Handytelefonat, dem alle möglichen Leute zu hören?

Es ist also nicht mehr so leicht zu sagen, was öffentlich und was privat ist. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass die Leute halt nur zu Hause telefonieren sollen und eMail ausreicht. Aber das ist ewig gestrig und verschließt die Augen vor dem technisch-kulturellem Wandel, dem wir immer während ausgesetzt sind.

Es braucht also andere Ansätze. Einer davon ist Anonymität: Ich kann ungezwungen im “öffentlichen Raum” telefonieren. Weil die umstehenden Passanten zwar Wort- und Gesprächsfetzen mitbekommen, diese aber nicht bekannten Personen zuordnen können, sind die Inhalte dennoch “verschlüsselt” und ergeben nur für die Gesprächspartner einen Sinn.

Weiterhin braucht es ein unbeobachtetes Environment: Ebenso wie ich mich zu Hause unbeobachtet fühlen können sollte, muss es möglich sein im öffentlichen Raum Menschen zu treffen und mit ihnen zu interagieren, ohne das davon Notiz genommen wird.

Stellt Euch mal vor, Ihr trefft Freunde in einer Bar und der Wirt notiert, wer sich da mit wem wann wie lange getroffen hat. Das käme ich Euch mehr als spanisch vor, oder? Und die Schwelle zum Mikro, dass Eure Gespräche aufzeichnet ist gar keine wirkliche Schwelle mehr.

Was im “echten Leben” abstrus wirkt, ist für das BKA im immer noch nicht verstandenen Internet normal. Aus Sicht des BKA rührt das wohl daher, dass jeder irgendwie verdächtig ist. Anders kann ich mir nicht erklären, warum man dort den Menschen die sich online bewegen, jede Privatsphäre abspricht:

“Wer im Internet ist, hat den Privatraum verlassen und befindet sich quasi im öffentlichen Raum.”

  Spon schreibt:

Die Äußerung des BKA-Vizechefs ist radikal, er stellt die Gültigkeit von Grundrechten im Netz in Frage. Das BKA bestätigt auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE den Wortlaut. Wie viele sogenannte Post-Privacy-Aktivisten ist Maurer der Ansicht, man solle grundsätzlich jede Aktivität im Netz als öffentlich betrachten.

Ermittler könnten viel leichter Beweise sichern, Verdächtige belauschen und ihre Rechner ausspähen, sollten Onlineaktivitäten tatsächlich einmal grundsätzlich als öffentliches Handeln gelten.

Man muss mal versuchen, dass auf das wirkliche Leben zu übertragen: Weil Ihr im öffentlichen Raum telefoniert, darf man Euer Telefon abhören. Weil Ihr in einer Kneipe redet, darf man Euch belauschen und Eure Gläser zur Sicherung der Fingerabdrücke nutzen.

Das was dahinter steht ist das Modell, in dem jeder Mensch verdächtig ist und es keine unschuldigen Menschen mehr gibt. Und das wiederum ist ein Zeichen dafür, wie schnell sich die Spirale dreht in der sich Deutschland von einer freiheitlichen Grundordnung in Richtung eines Systems bewegt, dass Anleihen aus totalitären Polizeistaaten zeigt.

Und was mir hier am meisten fehlt sind Politiker die sich hin stellen und sagen: so nicht!

Denn auch das Internet ist ein normaler Kommunikationsraum wie die Straße. Und wer dort jede Privatheit abschafft, schafft sie auch auf der Straße ab. Wer gegen Anonymität im Internet ist, ist auch gegen Anonymität bei Demonstrationen. Und all das sind Bestrebungen, die Deutschland nicht würdig sind.

Ich sach ma: et lüppt.

18. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Gibt ja immer solche und solche Phasen im Leben. Die in denen alles irgendwie Murks ist und die, in denen alles irgendwie cool ist.

Murksphasen hatte ich schon lange nicht mehr, seit ich für mich selbst gelernt habe, auch aus Niederlagen Kraft zu generieren. Aber andersherum habe ich gerade so eine Phase in der ich sagen könnte: Alles Bestens.

Und das ist tatsächlich so:

  • Gesund und munter,
  • super Leute um mich herum für alle möglichen und unmöglichen Dinge,
  • Uni erfolgreich beendet und besser als je erwartet,
  • Trainingserfolge beim Radfahren und hoffentlich dann auch “Rennerfolge”,
  • in der Politik läuft vieles richtig gut, weil sich Dinge bewegen,
  • und so weiter und so fort…

Und jenseits dessen? Nix zu meckern. Echt nicht.

Na gut, natürlich könnte ich meckern. Über nationale und internationale Politik, über Prozesse, die einen in den Wahnsinn treiben könnten und die allgegenwärtige Dummheit mancher Menschen. Nur… ich will gar nicht. Das ist vermtulich auch der Grund warum es hier gerade so wenig tiefgründige Beiträge gibt: ich bin zu gut gelaunt :-)

Und gestern dann die ersten Blümchen gesehen, die den Frühling versprechen. Und heute soll es 7° C werden. Frühling!

(Hoffe übrigens Euch geht es auch mindestens so gut, wenn nicht gar besser…)

 

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Eurovision Song Contest – unser Song für Oslo

16. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Nein, ich wusste nicht wer die Vorauswahl gewonnen hat. Und nein, jetzt wo ich es weiß: ich kenn die nicht.  Aber die merkwürdigen Bayern kenne ich auch nicht. Nicht meine Welt und total uninteressant – akkustisch wie optisch. Aber ich hätte hier einen Alternativvorschlag, wie wir einen europäischen Sieger ausmachen können. Und dafür würd ich mir einen Fernseher anschaffen leihen. ;)

FOM

16. Februar 2013 1 Kommentar
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… ich habe fertig. :-)

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Carolus Therme Aachen

11. Februar 2013 8 Kommentare
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Ich war heute eingeladen, die Carolus-Therme in Aachen zu besuchen.

Das Bad ist kleiner, als ich es mir vorgestellt habe. Und auch, wenn ich die Wasserlandschaft zum Entspannen ganz nett fand, bin ich doch enttäuscht. Zwei Personen ein paar Stunden da, Basiseintritt ohne Sauna und Orientalischer Badelandschaft, 2 Massagen a 30 Minuten, 2x Currywurst-Pommes und was zu trinken und schwupp war die Kleinigkeit von 130€ weg.

Hallo?

Mal ganz ehrlich, ich wundere mich, dass es da so voll war heute. Ich meine ja, es war nett. Aber im Grunde kann man da nichts machen, außer im warmen Wasser abzuhängen, auf Liegestühlen abzuhängen, im Sand liegend abzuhängen (3€ Aufpreis), in den Saunen abhängen (100% Aufschlag auf den Eintrittspreis), bei Massagen abhängen (~35€ für 30 Minuten). Mit anderen Worten:

Man bezahlt ein höllisches Geld dafür, nichts zu tun.

Abgesehen davon war das Bad aber sauber (inkl. Sanitärbereichen), das Personal super nett und Hilfsbereit und die Massagen waren echt gut. Trotzdem: Nochmal würde ich da nicht hin wollen. Auch nicht eingeladen, da hätte ich ein zu schlechtes Gewissen.

P.S. Was ich gut fand war das “Animationsprogramm”: Man hatte Statisten engagiert, die Badegäste gespielt haben, die sich von 2 Animateuren zu “Sport”, aka “Wassergymnastik” haben anheizen lassen. Woher ich weiß, dass das bezahlte Statisten waren? Na ist doch klar: So benimmt sich doch niemand im echten Leben. Oder? ;-)

 

The Last Stand

11. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Menschen werden alt. Und da ist Arnold Schwarzenegger keine Ausnahme.

In Filmen wie Expendables mag er dennoch gut da stehen. Aber ein “eigener Film” mit Arnie? The Last Stand wagt den Versuch:

Und um es kurz zu machen: Der Versuch glückt. The Last Stand ist hervorragendes Popcorn-Kino ohne Tiefgang, dafür mit viel Arnie. Und zwar ohne zu versuchen ihn jünger, agiler oder hipper zu machen. Einfach Arnold Schwarzengger himself.

Das zeigt sich zum Beispiel im “Bosskampf”, in dem es nicht um Technik geht – sondern schlicht um Masse. Gut gelungen. Außerdem hat der Film eine sehr feine Note von Humor. Sehr gut gelungen. Und die Fehler in der Logik, die mein Gehirn in einem rosa Logikwölkchen verpuffen lassen wollen? Die kann man ignorieren.

In der Summe kann man den Film durchaus empfehlen. Allerdings auch auf DVD, weil er da mit Sicherheit nicht weniger nett ist.

Selbst die schlechteste Werbung von Sixt…

10. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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… ist besser als so viel andere Werbung. Und ja, die ist grausam. Trotzdem habe ich sie zu Edne geschaut. Wetten, Ihr auch?

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Warum nur? Warum macht er das?

10. Februar 2013 1 Kommentar
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Es gibt Situationen in denen man sich fragt: Warum macht der das?

Ich glaube, im Wesentlichen gibt es zwei große Lebensmodelle. Davon ist eines eher passiv und eines eher aktiv ausgerichtet. In dem aktiven Lebensmodell sind die Beteiligten immer auf “der Jagd” nach was Neuem. Und dazu gehöre ich.

Damals habe ich angefangen zu joggen, weil ich eine neue Herausforderung gebraucht habe und mich selbst gefragt habe, was ich am wenigsten gut kann. Da war Laufen die Antwort. Ein paar Jahre später, das Laufen klappte ganz gut, habe ich mich gefragt was nun? Und mich mit Ü30 an der Uni eingeschrieben. Und ich bin in die Politik gegangen.

Das klappte auch und mit der Endphase der Uni stand wieder die Frage vor der Türe, was nun. Da kam das Mountainbiken genau richtig: Fahrrad fahren habe ich ja schon immer geliebt und MTB ist halt soganz anders als Rennrad – sieht man von der grundlegenden Physik ab. Hier ist ein Ziel jetzt die Zillertal-Challenge als Finisher zu fahren.

Dieses Wochenende sind schon knapp 120km Trainingsdistanz gefallen und über die drei statt zwei Tage am Stück in Östereich mache ich mir keinen großen Kopf. Und das mit den Anstiegen bekomme ich bis dahin in den Griff – 150 Trainingstage to go. Und ein paar Marathon-Rennen und CTF stehen bis dahin ja auch noch an.

Sollte das klappen, wird sich das Mountainbiken in mein Leben integrieren wie Cachen und Rennradfahren: Dinge die ich gerne mache. Und vermutlich werde ich dann entweder im Job was Neues suchen oder ein neues Hobby.

Manchmal überlege ich ob ich das mache weil mir woanders was fehlt. Und ich glaube, die Antwort ist nicht, dass mir woanders was fehlt.Ich bin wohl einfach der Typ, der Herausforderungen liebt. Der sich selbst immer wieder beweisen will, dass da noch was geht.

Und sein wir mal ehrlich: Der Schmerz und die Anstrenung, das Glücksgefühl, nach dem man eine Herausforderung geschafft hat, das ist schon was feines.Und all das hilft auch, ausgeglichen durchs Leben zu gehen.

Klar ist man mal von Menschen und Situationen gefrustet. Aber ich glaube die aktiven Menschen sind einfach ausgeglichener und weltoffener.Bleibt die Frage was mit der anderen Gruppe ist?Im besten Fall haben die einen geregelten Tagesablauf und scheuen nur Veränderungen.

Im schlechtesten Fall werden sie irgendwann einsam, dick, depressiv  und ohne Arbeit in ihrer Höhle hocken und alles und jeden  um sich herum hassen. Weil sie nicht verstehen, dass andere Menschen aktiver und glücklicher sind. Weil sie selbst nicht verstehen, dass nicht ihre Umwelt schuld an ihrer Misere ist – sondern sie selbst.

Für mich kein Lebensstil.

Kleine Sonntagsrunde

10. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Raus in die Sonne.

Heute mit Sonne.

:-D

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runtastic_20130210_1357_Mountainbiking

Kleine Samstagstour

9. Februar 2013 Kommentare ausgeschaltet
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Raus in die Sonne.

Nur ohne Sonne.

;-)

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20130209

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