2. MTB-Marathon Neheim: Vorher vs. Nacher

Heute war in Neheim der nächste Lauf zur Nutrixxon-Marathon-Trophy und Julia und ich sind hingedüst, um uns mit vielen anderen zu messen. Für Julia endete die 65km-Strecke auf Platz 3 – mit einem Abstand zu Jule, der hoffen lässt.

Für mich endete das Rennen mit einem ungewöhnlichen Platz 2: „2. MTB-Marathon Neheim: Vorher vs. Nacher“ weiterlesen

World War Z

Der Kino-Blockbuster „World War Z“ hat bei einer sehr speziellen Fan-Gemeinde und bei Cineasten große Erwartungen reifen lassen: die einen hoffen auf die Würdigung des Zombie-Genres im großen Kino, die anderen auf eine geld- und damit bildgewaltige Umsetzung des Buches.

Und der erste Eindruck war richtig gut: „World War Z“ weiterlesen

Leonardo di Caprio ist halt nicht Robert Redford

Der Große Gatsby – Ein perfekt durchgestylter Film, der so aalglatt ist, dass er bei mir keinen Eindruck hinterlassen hat. Dabei liegt dem Film eine Story zugrunde, die eigentlich bestens geeignet ist, dem Zuschauer das Herz brechen zu lassen: Ein reicher, geheimnisvoller und sehr charismatischer Mann ist auf der Suche nach der Liebe seines Lebens,  die er vor 5 Jahren verloren hat. Und findet sie schließlich, mit dem Ring eines anderen am Finger. Dieser andere Mann erweist sich schon zu Beginn des Films als echter Mistkerl und bleibt doch die einzige Figur, die Tiefe hat und dem der Zuschauer Gefühle entgegenbringen kann, wenn auch negative.

Alle anderen Figuren bleiben leider schwach. Ihre Handlungsmotive sind vielleicht intellktuell nachvollziehbar, emotional wird der Zuschauer jedoch nicht von ihnen berührt.

Tobey Maguire, beispielsweise, spielt eine zentrale Figur, der in persönlichen Beziehungen zu allen Beteiligten steht. Dennoch wirkt er durchgehend wie ein Statist,  der bestenfalls dazu dient, den anderen Akteuren Stichworte zu liefern, aber meistens nicht einmal das. Warum ihm die Geschehnisse derart an die Nieren gehen, dass er in einer Nervenheilanstalt endet, ist emotional überhaupt nicht nachvollziehbar.

Und der Große Gatsby? Leonardo di Caprio versteht es durchaus, diesem Charakter den Hauch des Geheimnisvollen zu geben, hinter dem sich sein hochsensibles Selbst versteckt. Doch dieses Selbst wird leider im Laufe des Films kaum erkennbar. Die Zuschauer wissen, dass Gatsby leidet wie ein Hund, aber fühlen können sie es nicht.

Ein durchgestylter Film, ein bildgewaltiges Fest für die Augen, wobei die hypermoderne Musik einen delizösen akustischen Kontrapunkt zu den 20er-Jahren-Kostümen setzt, aber der emotionale Zugang der Geschichte und vor allem zur Hauptfigur bleibt dem Zuschauer versperrt.

Fotos vom CC-Rennen beim Ruhrbike-Festival (XCO-NRW Cup und ARAG Schülerwertung)

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Und jetzt: Bunt! „Fotos vom CC-Rennen beim Ruhrbike-Festival (XCO-NRW Cup und ARAG Schülerwertung)“ weiterlesen

Hindenburgstraße: Wes Geistes Kind…

Also die Diskussion um die längst überfällige Umbennenung der Hindenburgstraße nimmst ja zuweilen eine merkwürdige Form an. Damit meine ich nicht nur das, was die Gegener der Umbenennung auf ihren Plakaten als „Argumente“ bringen. So inhaltsvolles wie „Es gibt wichtigeres“. Äh ja.

Auch in der Kommunikation jenseits von Wahlplakaten gibt es teilweise merkwürdige Erscheinungen. So zum Beispiel folgende Mail, die ich heute erhielt. Alle Fehler im Original: „Hindenburgstraße: Wes Geistes Kind…“ weiterlesen

DANNY MACASKILL: Imaginate

Es gibt Sportler. Und es gibt Danny.

Das das, was er mit seinem Bike anstellt, Wahnsinn ist, weiß vermutlich inzwischen jeder. Das er dabei auch in der Lage scheint, die geltenden Regeln der Physik einfach nach eigenem Ermessen verändern zu können, wird manchmal sehr deutlich.

Ich habe mir die drei Trailer zu Imaginate angesehen. Ich war auf den Film gespannt. Aber nicht, gar nichts hat mich darauf vorbereitet, wie absolut endgeil das ist, was er mit IMAGINATE abgeliefert hat. Ich bin… sprachlos: „DANNY MACASKILL: Imaginate“ weiterlesen

Merkels Neuland

Nein, ich kommentiere das nicht.

Nein, ich kommentiere das nicht.

Nein, ich kommentiere das nicht. Inzwischen hat vermutlich eh der letzte Hohlpfosten begriffen, wie weit Merkel und der CDU-Apparat von der Wirklichkeit der Menschen in unserem schönen Europa weg ist. Und das selbst diese Form von „In-den-Popo“-Kriecherei fehschlägt.

Merkel, RTL und der Würgereflex

Es gibt so Stichworte, auf die reagiere ich schon fast allergisch. RTL und Merkel gehören bestimmt dazu…

Heute morgen im Spiegel:

„Wir sind darauf angewiesen, dass wir selber aktionsfähig werden und nicht bedingungslos Terroristen ausgeliefert sind. Und die Kommunikation findet eben heute im Internet statt“, sagte Merkel in einem RTL-Interview.

Und nein, ich werde das nicht weiter kommentieren. Meine Leser sollten wissen, was sie davon halten dürfen…

1984 – warum das lange her ist

Früher, ja früher.

Da hätten Funktionäre und Politiker gewartet, bis der PRISM-Skandal in den USA abflaut. Das das überhaupt ein Skandal ist, liegt an der seltsamenen Einstellung der Amerikaner: Wäre es „nur“ um Ausländer gegangen, hätte kein Hahn danach gekräht. Aber doch nicht das eigenen überlegene Volk! „1984 – warum das lange her ist“ weiterlesen

LOL?

Aus der beliebten Reihe: Helden des Alltags.

Heute: Wer sein Fahrrad liebt, der schließt es ab. Wer sein Fahrrad richtig liebt, schließt es an. Wer sein Fahrrad nicht liebt…

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