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Archiv für Juni, 2015

Warum ich bei Volvo Mühlenhort kein Auto mehr kaufen werde

28. Juni 2015 1 Kommentar
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Letztes Jahr im Juni habe ich nahe bei Bremen bei der Mühlenhort – Gruppe einen Volvo XC60 D5 AWD gekauft. Noch nicht alt und keine 50.000km gelaufen. Der Preis war dem Alter und der Laufleistung angemessen. Und mit dem Kauf gab es ein Jahr Garantie.

Anfang Juni war der Wagen in Inspektion (knappe 500€) bei einer lokalen, auf Volvo spezialisierten Werkstatt. Alles Tacko, wie sollte es auch anders sein. Doof nur, dass es einige Tage später anders gewesen ist:

Auf dem Weg nach Hause stieg Rauch aus der Motorhaube. Oh oh…

Also mal schnell in die Garantieunterlagen geschaut: Oh Glück! Bis Ende Juni noch Garantie!

Doch, oh weh, ein Blick ins „Kleingedruckte“ brachte dann üble Vorahnungen. Denn dort wird im Grunde alles ausgeschlossen, was kaputt gehen könnte. Nicht ausgeschlossen sind so Dinge wie die Ölwanne. Aber alles was sich bewegt oder irgendwie „kaputtgehwürdig“ scheint: nada. Für die Klimanalage ist z. B. ALLES ausgeschlossen außer des Lüfters. WTF?

Denn genau die Klimaanlage war das Problem: Der Kompressor war verstorben. Reparatur für Stammkunden 1000€

Und meine Vorahnung bewahrheitete sich: Auf Anfrage meiner Werkstatt lehnte das Autohaus Mühlenhort natürlich nicht nur die Beteiligung im Sinne einer Garantie ab. Sondern auch jede Form von Kulanzlösung.

Ich habe jetzt einen sehr ausführlichen und sehr enttäuschten Brief an Volvo Deutschland geschickt, nachdem mich das Social-Media-Team darauf aufmerksam gemacht hat. Denn eine Premium-Marke wie Volvo kann und darf eigentlich nicht akzeptieren…

  • das an einem Oberklassemodell nach nicht einmal 70.000 km der Klimakompressor einfach verstirbt und
  • das die Garantiebedingungen von Volvo Mühlenhort den Käufer dermaßen im Regen stehen lassen.

Natürlich trage ich eine Teilschuld, weil ich nicht auf die Idee gekommen bin, mir mal die Garantie-Details durchzulesen. Nur: was hätte das gebracht? Denn als Käufer habe ich die Bedingungen so zu akzeptieren wie sie mir diktiert werden – sonst verkauft man mir schlicht das Auto nicht.

Kurzfassung ist und bleibt aber, dass ein so übler Beigeschmack bei mir entstanden ist, dass der nächste Volvo (vermutlich ein XC90) bei jedem beliebigen Händler gekauft werden kann – nur nicht bei Mühlenhort. Oder einem weiteren Händler, der mir eine Garantie verkauft, die im Falle eines Falles nicht das Papier wert scheint, auf dem sie gedruckt wird.

Ich hoffe jetzt, dass Volvo Deutschland der gleichen Meinung ist und mir eine Kulanz-Lösung anbietet. Denn die aktuelle Erfahrung ist 180° dem gegenüber gedreht, wie ich Volvo bisher wahrgenommen habe – und warum ich auch Freunde und Bekannte gerne überzeugt habe, sich einen „Schwedenpanzer“ zu gönnen.

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Warum ich nicht mit „MeinFernbus“ / „FLIXBus“ reisen würde

28. Juni 2015 3 Kommentare
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Stellt Euch vor, Ihr seid auf der Autobahn. Nehmen wir an, es ist die A40 und ihr fahrt in Duisburg auf.

Hinter Euch seht ihr einen Bus. Der näher kommt. Es ist 80 km/h und er kommt rasch näher. Dann sind vor Essen 100 km/h erlaubt und er kommt immer noch näher. Dann stellt Euch vor, im Spiegel sieht es auf der linken Spur ungefähr so aus:

FullSizeRenderLeider sieht man auf dem Foto nicht den intensiven Gebrauch der Lichthupe um die „Überholabsicht“ anzuzeigen. Weniger entspannte Autofahrer hätten das Gefühl, der drängelt. Böse Zeitgenossen würden gar den Begriff der Nötigung in den Mund nehmen.

Stellt Euch ferner vor, der Bus will dann unbedingt auf einer endenden Fahrspur noch überholen:

IMG_5604

Stellt Euch letztlich vor, dass Ihr natürlich Platz macht – und bei einem Blick auf den Tacho feststellt, dass ihr genau 100 km/h fahrt – der Bus sich aber deutlich entfernt und somit deutlich über 100 km/h fahren muss:

IMG_5605

Ich bin froh, dass wir zu zweit im Auto waren und der Beifahrer die Fotos machen konnte. Ich meine, das glaubt einem doch kein Schwein, dass man bei Tempo 100 von einem Bus mit Fernlicht auf der linken Spur genötigt wird auszuweichen und der dann mit deutlich über 100 km/h weiter fährt.

Also sorry,

mir ist klar, dass es sich hier um das individuelle Versagen eines Fahrers handelt. Aber das reicht für mich, um sicher zu sein, dass ich niemals eine Reise mit MeinFernbus  / Flix buchen werde.

 

@meinfernbus: Kennzeichen habe ich notiert, falls Ihr wissen möchtet welcher Subunternehmer und welcher Fahrer hier mit Eurem Ruf so locker umgeht…

Kategorienfoto, gedanken Tags:

Wenn ich das mal mit unseren Baustellen vergleiche… Japan wtf

23. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Der NRW Justizminister Kutschaty auf dem Weg zum WTF des Jahres

14. Juni 2015 1 Kommentar
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Da blätter ich gerade anhnungslos durch das Internetz und was lese ich auf derwesten?

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) will Angriffe auf private Computer besser abwehren. Für die Justizministerkonferenz am Mittwoch in Stuttgart kündigte Kutschaty einen Vorstoß gegen Cyberkriminalität an. Nötig sei neben härteren Strafen für Hacker ein gemeinsames Vorgehen der Länder mit Herstellern von Computern und Software bei der Suche nach technischen Lösungen zum Schutz heimischer Computer, sagte Kutschaty dieser Zeitung.

Natürlich könnte man an dieser Stelle darauf hinweisen, welche Regierungsparteien gerade dabei sind, das Netz durch Bundestrojaner und VDS unsicherer zu machen. Oder welche (die gleichen) Parteien mit dem Verbot von entsprechender Software die Suche nach Schwachstellen deutlich erschwert haben. Das wäre aber zu kompliziert.

Statt dessen kann man als Minister ja auch einfach mal was behaupten:

Die jüngste Attacke auf die Computersysteme im Bundestag zeigt aus Sicht des Ministers, dass der größte Schaden durch das Zusammenschalten von Millionen manipulierter Computer angerichtet werden kann.

Wie meinen?

Vielleicht habe ich was nicht mitbekommen, aber die Attacke auf den Bundestag war nach meiner Kenntnis kein DDOS oder sowas, sondern gutes alter Social Engeneering. Schick genug Deppen einen Link, einer klickt schon. Oder eine.

Natürlich hätte Herr K das googlen können. Hätte er die notwendige Kompetenz dazu. Hat er vielleicht sogar und vielleicht wollte er einfach nur nicht?

Der Simplon in mir möchte glauben, dass Kutschaty einfach nicht weiß wovon er redet. El Paranoido ist aber der Meinung, dass er es vielleicht so weiß. Denn was könnte man machen, wenn „Millionen zusammengeschalteter Computer“ Unheil anzurichten drohen? Die Abschalten. Oder besser noch: Beobachten, dass sie gar nicht erst zusammengeschaltet verbösartigt werden. Kann man heute nicht. Aber könnte man morgen vielleicht. Das Zauberwort lautet…

Bundestrojaner

Kutschaty ist zuversichtlich, dass sich die Justizminister auf eine gemeinsame Linie gegen die Hacker verständigen können. „Wenn uns das gelingt, haben wir eines der größten Risiken der Internetnutzung beseitigt.“

Ich kommentiere das jetzt mal nicht weiter. Denkt Euch Euren Teil.

Kategorien1984, internettes, politik, technik Tags:

Die Schreie der Flugzeugpassagiere…

12. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Ein paar Details und Fotos hier: Spider Rooftop Paintings

Kategorienunsinn Tags:

Vorratsdatenspeicherung: Und DAS sind die, die uns vertreten?

9. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Klima, Städte, Autos, Fahrräder

7. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Kategoriengedanken, mobile, ökologisch, ökonomisch Tags:

Ehe für alle

4. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Sehr geil vom ollen Ruthe:

I like

2. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Ich halte nix von Fernseh.

Und noch weniger von den Talentsuchshows.

Obwohl… das hier hat mich dann doch irgendwie… erwischt!

Kategorienfilm, soziologie Tags:

I like Facebook :-)

2. Juni 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Okay,

das ist dann wohl der Tag an dem die Hölle zu friert. Ich, der ich immer alle Leute überzeugen will, sich beim Gesichtsbuch abzumelden, werde die Klitsche jetzt loben.

Denn Facebook macht etwas, was ich mir von sooo vielen (eigentlich allen) Anbietern im Netz wünschen würde: sie integrieren PGP in ihre Mails.

  • Man kann jetzt seinen eigenen öffentlichen Key im Benutzerprofil hinterlegen. Damit verschlüsselt Facebook dann alle Mails an den Empfänger automatisch.
  • Noch wichtiger ist aber, dass Facebook jetzt ausgehende Mails mit dem eigenen PGP-Key signiert.

Ob die Mails von Facebook verschlüsselt sein müssen, kann man diskutieren. Es erscheint widersinnig, hier auf Vertraulichkeit zu setzen, wenn zu gleich bei jeder Gelegenheit weiter personenbezogene Daten gesammelt werden.

Die Signatur dagegen ist ein riesen Schritt zu mehr Sicherheit im Netz. Denn durch die Signatur wird es fast unmöglich, Phishing-Mails wie von Facebook kommend aussehen zu lassen. Der Empfänger kann sich sicher sein, dass die Mail vom wirklichen Absender stammt und unverändert ist. Und so kann man dann z. B. auch auf Links klicken.

Hut ab, ein wichtiger, richtiger Schritt.

Jetzt bitte noch alle anderen Anbieter im Netz, die Mails versenden.

 

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