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Archiv für Januar, 2016

Zoolander 2 – I don’t even know where to begin

28. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Also… entweder… oder. Vermutlich aber.

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Der Terror-Amok-Lauf der Presse

27. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Gut, die Überschrift mag „etwas“ übertrieben sein. Aber mal ehrlich, damit entspreche ich doch offensichtlich dem Zeitgeist. Denn gerade auf wdr.de unter dem URL

http://www1.wdr.de/themen/politik/koeln-karneval-terror-100.html

(Man beachte: Karneval + Köln + Terror)

steht in der Headline:

Möglicher Verdächtiger stellt sich der Polizei

Der Mann ist in den Baumarkt gegangen und hat was völlig legales gemacht. Etwas das sich im Rahmen von „Dual Use“ vielleicht auch in etwas illegales verwandeln läßt. Das läßt die Polizei aufhorchen.

Aber wird er verdächtigt eines Straftat begangen zu haben? Soweit ich das sehe nicht. Warum also sollte er sich „stellen“ wenn er so nett ist sich zu melden(!) nachdem man eine möglicherweise völlig überzogene Suche nach ihm gestartet hat?

Und warum nennt man ihn „Möglicher Verdächtiger„? Spontan denke ich, dass auch ich ein möglicher Verdächtiger bin. Oder jede Person die mein Blog liest.

Ehrlich WDR, was soll denn das? So eine blöde Überschrift und dann so ein reißerischer URL? Quote um jeden Preis?

Wenn Ihr die BILD wärt, ich würde es verstehen. Aber von Euch erwarte ich da eigentlich was anderes.

(Übrigens ein scher schönes Beispiel warum man sich ggf. überlegen sollte in Geschäften mit flächendeckender Kameraüberwachung unverkleidet einzukaufen. Ein vager Verdacht eines Mitarbeiters und schon wird öffentlich mit Bildern nach einem gefahndet. Was das für Auswirkungen haben kann, muss ich Euch wohl kaum erklären.)

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Die 5. Welle

26. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Am Sonntag war ich mal wieder im Kino und auf dem Programm stand „Die 5. Welle“ nach dem gleichnamigen Buch. Und das Buch reiht sich nahtlos in die aktuelle Welle (no pun intended) der Bücher ein, in denen junge Menschen gegen das Ende der Welt kämpfen – mehr oder weniger. Sei es Panem oder das Labyrinth, die Ähnlichkeit ist da.

Was mir an dem Buch und dem Nachfolger jedoch gefallen hat war die Idee, eine Invasion durch Außerirdische ganz ohne Außerirdische statt finden zu lassen. Wie das funktioniert, könnt Ihr im Buch oder Film erfahren.

Der Film ist dann auch eher „normale“ Kost. Ein paar Dinge aus dem Buch wurden weg gelassen (z. B. die Vernichtung des Flüchtlingscamp), andere Dinge betont (die „Beziehung“ zwischen den Hauptdarstellern) und so wird der Film sehr stark auf ein jugendliches Publikum ausgerichtet, am Besten in der Pubertät.

Gleichzeitig aber hält man sich überraschend gut an der Buchvorlage und die Besetzung der wichtigen Rollen scheint mir auch durchaus gelungen.

Das führt zu der kuriosen Situation, dass der durchschnittliche Erwachsene den Film vermutlich zu oberflächig findet. Während Teens ihn vermutlich nicht spannend genug finden. Und alle zusammen nicht verstehen, dass es ja quasi nur der Prolog zu einer längeren Geschichte ist.

Ist der Film daher schlecht?

Ich denke nicht. Er leidet einfach massiv unter einer versuchten Zielgruppen-Orientierung. Dafür aber erzählt er halt im Wesentlichen was im Buch stand. Und hat es damit im jungen Jahr auf Platz 2 meiner Kino-Charts geschafft.

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Point Break – wenn Extremsport langweilig wird

24. Januar 2016 1 Kommentar
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Am Freitag hatte ich das „Vergnügen“ Point Break zu schauen. Eigentlich war meine Hoffnung viele Szenen zu sehen, die auch von RedBull.TV kommen könnten – denn genau die Sportarten die in der Vorschau gezeigt wurden, sind ja deren Domäne. Und wenn man schon im Dschungel, am Meer und in den Bergen drehen wird, was kann da schon schief gehen?

Leider überrascht der Film negativ. Nicht nur durch die wirklich, wirklich schlechten Greenscreen-Szenen zum Beispiel beim Wingsuit fliegen – das erinnerte schon stark an die Puppenfilme von früher. Sondern auch weil die Story langweilig, unlogisch und extremst vorhersehbar war. Dazu noch eine absolut oberflächige Betrachtung der Darsteller und deren wirklich schlechte Performance. Oder anders gesagt, das einzige was auffiel waren die Brüste der weiblichen Hauptrolle.

Dieses Kinojahr fängt wirklich nicht gut an, wenn der beste bisher gesehehen Film „Ich bin dann mal weg“ gewesen ist. Daher gehe ich gleich schön „Die 5. Welle“ gucken und hoffe das der was taugt. Allerdings schwindet die Hoffnung 😉

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Kleine Spiele mit Suchtpotential

22. Januar 2016 2 Kommentare
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Ich kann stundenlang Spiele ohne Tiefang spielen. Und manche davon, machen wir uns nix vor, haben echtes Suchtpotential.

So wie Z-TYPE.

Das Spielmodell ist denkbar einfach: auf mein kleines Raumschiff fliegen die bösen Aliens zu, die ich abschießen muss. Verschieden große Aliens brauchen verschiedene Anzahlen von Treffern und von Level zu Level werden es mehr und fliegen sie schneller.

So weit so bekannt. Doch Z-Type hat einen kleinen aber feinen Trick auf Lager: Die Aliens haben Namen (englische Wörter) und der Abschuss erfolgt durch eintippen der Wörter. Die armen Sehnen in den armen Handgelenken, sage ich da nur.

Probiert es mal aus. Und vielleicht kommentiert Ihr ja mal ausnahmsweise und verratet welche kleinen Spiele für zwischendurch Ihr spielt.

Kategorieninternettes, technik Tags:

Von Terroristen und Selbstmördern

21. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Im Intercept gibt es einen sehr interessanten Artikel, warum eine IT-gestützte Suche nach Terroristen wenig erfolgversprechend ist. Allerdings lernte ich gerade aus dem Artikel auch noch etwas komplett anderes:

The briefing suggested that the algorithm Facebook uses to spot and prevent possible suicides might be a helpful model for a technology to locate terrorists, asking: “Are there other areas where online providers have used technology to identify harmful content and remove it? … Something like Facebook’s suicide process flow?”

Also Facebook leitet aus dem Verhalten seiner Nutzer ab ob sie selbstmordgefährdet sind?

Diese Technik kann also mit 65% Wahrscheinlichkeit ermitteln, ob jemand sich das Leben nehmen möchte. Und natürlich kann man sagen, dass das helfen könnte Menschen davor zu bewahren sich umzubringen. Man kann allerdings auch die Frage stellen ob Facebook in irgendeiner Form das moralische Recht hat, eine Analyse der psychischen Verfassung seiner Kunden vorzunehmen. Oder anders ausgedrückt: bei einer so niedrigen Wahrscheinlichkeit kommt es zwangsläufig zu False-Positive-Meldungen – was das für Folgen haben kann, kann man sich vorstellen.

Ebenso kann man sich vorstellen, welche Gruppen Interesse an solchen Daten hätten: Versicherungen, Arbeitgeber, …

Und ich stelle mal die Vermutung an das den wenigsten Facebook-Nutzern klar ist, dass im Hintergrund Software darüber entscheidet in welcher mentalen Verfassung sie sich möglicher Weise gerade befinden.

Wow. Krass.

Kategorien1984, infos, soziologie Tags:

Du hast nichts getan – trotzdem beobachten wir Dich!

21. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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In der Welt ist ein Artikel erschienen, der eine andere Aussage hat, als man zunächst vermuten würde.

Vordergründig geht es um „Islamisten“ und darum, dass man in der EU keine einheitliche Vorstellung davon hat, was ein islamistischer Gefährder eigentlich ist. Allerdings hat der Artikel einen zweiten Inhalt, der wesentlich beunruhigender ist als die Frage woran man denn einen gemeingefährlichen Islamisten nun erkennt – oder auch nicht.

Der zweite Aspekt ist der des Gefährders:

Unter dem Sammelbegriff [Gefährder, Anmk. des Autors] werden in Deutschland Personen zusammengefasst, denen die Umsetzung einer erheblichen Straftat zugetraut wird. (…)

Demnach ist ein Gefährder „eine Person, bei der bestimmte Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des Paragrafen 100a der Strafprozessordnung (StPO), begehen wird“. (…)

Regelmäßig wird ihr Aufenthaltsort festgestellt. Immer wieder werden sie auch observiert.

Wir reden hier nicht von Menschen die für eine Tat bestraft wurden. Wir reden hier von Menschen von denen man animmt, dass sie vielleicht in Zukunft eine Straftat begehen könnten oder wollen. Und solche Gefährder gibt es natürlich nicht nur im Bereich des Islamismus.

Für mich ist das nur sehr schwer mit meinem Verständnis von Rechtstaat in Einklang zu bringen. Darf der Staat Menschen, die sich nichts zu schulden haben kommen lassen, aus Verdachtsgründen so behandeln? Es gibt ja eine Theorie, dass wenn man jemanden nur lang genug beobachtet, das man ihn dann zwangsläufig auch bei Rechtsverstößen erwischt.

Und was mir auch nicht klar ist: Gibt es eine unabhängige Stelle (Richter?) der prüft ob solche Maßnahmen überhaupt zulässig sind und nicht vielleicht nur willkürlich? Werde ich eigentlich informiert, wenn man mich für einen Gefährder hält?

Laut Wikipedia gibt es dafür die sogenannte „Gefährderansprache„:

Als Gefährder werden im Zusammenhang mit der öffentlichen Sicherheit und Gefahrenabwehr Personen bezeichnet, bei denen kein konkreter Hinweis vorliegt, dass sie eine Straftat planen, aber bei denen „bestimmte Tatsachen die Annahme der Polizeibehörden rechtfertigen, dass sie Straftaten von erheblicher Bedeutung, insbesondere solche im Sinne des § 100a der Strafprozessordnung (StPO)[1], begehen“ werden.

(…)

Die Polizei kann bei bekannten Gefährdern eine Gefährderansprache durchführen, um deren weiteres Verhalten zu beeinflussen. Die individuelle Ansprache soll signalisieren, dass „polizeiliches Interesse an seiner Person besteht, die Gefährdungslage bei der Polizei registriert wird und die Lage ernst genommen wird“.

(übrigens verwendet die Welt vermutlich nur zufällig die gleiche Formulierung wie Wikipedia *kicher*)

Ich fasse also zusammen: Es gibt bei der Polizei jemanden der annimmt, ich könnte etwas böses im Schilde führen. Damit lande ich in einer Datenbank und werde unter Umständen angesprochen nach dem Motto: „Wir beobachten dich…“. Na super. Danach ist das Leben ja mit Sicherheit total entspannt, weil man ja gut beweisen kann, dass man etwas NICHT tun wird.

Vielleicht sehe ich das zu negativ. Aber ist die Verhinderung von Straftaten durch intensives Beobachten von Menschen von denen man annimmt, dass sie möglicherweise mal eine Straftat begen an der Stelle nicht ein wenig too much?

Kategorien1984, politik Tags:

Gut, dass wir nicht paranoid sind.

21. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich lese manchmal Nachrichten und wünschte mir, dass es Enten wären. Ich möchte aufwachen und feststellen, dass alles nur ein wirrer Traum war.

So wie heute morgen, als ich beim Spiegel folgendes las:

Ein zehn Jahre alter muslimischer Junge aus der englischen Grafschaft Lancashire ist von der Polizei befragt worden, weil er in einem Schulaufsatz schrieb, er lebe in einem „Terroristenhaus“. Das berichtet die BBC. Der Junge habe sich verschrieben und eigentlich Reihenhaus gemeint („terraced house“ statt „terrorist house“).

Die Lehrer hätten das nicht als Schreibfehler erkannt und den Jungen daher den geltenden Anti-Terror-Gesetzen zufolge der Polizei gemeldet. Der Counter-Terrorism and Security Act 2015 fordert Lehrer auf, Verdächtiges zu melden.

Laut BBC befragten Ermittler den Sohn und untersuchten einen Computer im Haus der Familie.

Das ist so dermaßen absurd, dass man zunächst glauben möchte, dass sich das gar nicht zugetragen haben könnte. Das das gar nicht sein kann, ich meine weder kann man so bescheuert sein, noch kann eine zivilisierte Gesellschaft so denunziatorisch werden und so panisch in ihrer Angst, dass selbst kleine Kinder nicht mehr außen vor gelassen werden.

Leider aber erinnert mich die Nachricht an eine von vor wenigen Tagen, als ich bei der Washington Post folgendes las:

A 10-year-old girl received a pat-down in a North Carolina airport after she left a Capri Sun juice pouch in her bag, according to her father, who filmed the incident and posted footage on YouTube.

Sehr schön übrigens die Erklärung, man habe ja nur Regel befolgt:

But a TSA spokesman said that the pat-down followed agency guidelines.

Ich meine, mal ehrlich und unter uns: Bin ich wirklich der einzige, den das massivst beunruhigt, was gerade passiert? Und nein, es ist nicht der Terrorismus, vor dem ich hier Angst habe. Es ist unsere Bereitschaft, vor einer selbst geschaffenen Angst zu kapitulieren und alle Werte über Board zu werfen – für eine vermeintliche Sicherheit vor einem vermeintlichen Feind.

Kategorien1984, gedanken, politik, soziologie Tags:

Große Bilder werfen ihren Schatten voraus: Suicide Squad

20. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Kategorienfilm Tags:

Unsitten bei E-Mails

19. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin ja ein Internetter von recht früh an und habe viele Angewohnheiten, die sich daraus erklären. So zum Beispiel meine Abneigung gegen TOFU. Oder HTML-E-Mails.

Von daher bin ich der Meinung, dass Plain-Text am Besten geeignet ist, Inhalte zu übermitteln. Plus der Tatsache, dass die Mails klein und schnell bleiben und auf allen Anzeige-Geräten gut aussehen. Wie schnell nämlich HTML-Mails Menschen in den Wahnsinn treiben, kann man z. B. bei Geocaching.com gerade schön erleben. Das muss doch nicht sein.

Es gibt aber eine zweite, fast noch üblere Unsitte: Das Einbinden entfernter Inhalte. Dabei werden Grafiken die in der Mail sind nicht mit der Mail versendet. Das kann man positiv sehen – die Mail ist kleiner. Oder Negativ, weil beim Abruf der Grafiken auf dem Server natürlich der Zugriff geloggt wird – perfekte Lesebestätigung, auch wenn ich gar keine versenden will.

Die Unsitte, externe und potentiell auch gefährliche Inhalte nachzuladen, kann man in Mailprogrammen (erstaunlicher Weise sogar auf dem iPhone) extrem einfach unterbinden. Alles super. Wenn  da nur nicht ein klitzekleines Problem wäre. Nämlich Mails die dann so aussehen:

paypal

Ehrlich, das ist doch ein schlechter Witz.

Könnten bitte alle die E-Mails versenden demnächst wieder anfangen den Kopf einzuschalten? Das wäre sehr fein!

Kategorieninternettes, technik Tags:

Feinstaub-Schizophrenie :-)

18. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Irgendwie ist das schon kurios.

Stuttgart, da wo man alte und wirkungsvolle Bäume fällt für einen Bahnhof den niemand will, muss bereits heute Feinstaubalarm ausrufen.

Natürlich wird als aller erstes wieder über irgendwelche Verbote diskutiert. Denn wenn wir was gut können, dann verbieten. Wir könnten statt dessen natürlich auch den ÖPNV stärken: Zwar sind Busse deutlich stärkere Verschmutzer, aber auf die Menge der Fahrgäste gerechnet könnte es Sinn machen. Aber ÖPNV… ach ich sag mal:

… schwierig 😉

Wobei es in der Theorie halt auch wieder einfach wäre: An Tagen wie heute kostenloser ÖPNV. Wenn man dann allerdings schon am Limit ist, ist das natürlich auch keine Hilfe. Pendler auf nach 9 Uhr verschieben ist ja auch eher semi.

Gut Arbeitgeber könnten endlich mal ernsthaft überlegen ob Heim- / Telearbeit nicht eine Win-Win-Lösung wäre. Mehr Zufriedenheit bei den Arbeitnehmern, höhere Produktivität für die Firma und weniger Umweltbelastung durch wegfallende Pendlerfahrten.

Auch die Politik könnte was machen, in dem sie zum Beispiel mal schaut wieso in den Niederlanden und Dänemark eigentlich so viele Menschen mit dem Rad fahren. Oder mal nach Österreich schauen, wo es bis zu 25% Zuschuss für den Kauf eines Lastenrades gibt.

In dem Kontext könnte man dann auch gleich über Städteplanung nachdenken und die Frage stellen, ob immer noch der PKW-Verkehr das Leitmotiv für Verkehrsplaner sein sollte.

Aber das wäre wenig Deutsch. Statt dessen lamentieren wir und klagen andere. Dann hat man am Ende vielleicht ein Urteil und vielleicht macht man wieder Symbolpolitik zu Gunsten der Autobauer.

Aber eine nachhaltige Lösung sieht doch irgendwie anders aus.

Kategoriengedanken, ökologisch, ökonomisch Tags:

The Revenant

18. Januar 2016 1 Kommentar
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Nun ja, Wochenende ist Kino-Zeit und warum nicht „The Revenant“ schauen?

Machen wir es kurz: Abgesehen von einer furchtbaren, Hirnbluten verursachenden Unlogik ist der Film schlicht unfassbar langweilig. Undjedes weitere Wort darüber wäre eines zu viel.

 

P.S.: Und wieder leidet Leo wegen einer Frau. Die zwar ÜBERHAUPT NICHTS mit der Geschichte zu tun hat, aber immer wieder als geisterhaftes Wesen auftaucht, damit er auch gut leiden kann. Einmal, bitte nur ein einziges Mal einen Film mit DiCaprio ohne!

KategorienKino Tags:

Amalthea

14. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich bin ein Bücherwurm. Und ich liebe lange Bücher, gerne auch gut gemachte Hörbücher. SciFi ist durchaus ein Genre das ich mag und so dachte ich, ich schaue mir mal Amalthea an. Als Hörbuch schlappe 34,5 Stunden Hörgenuss. Soweit die Theorie.

Die Realität derweil sah leider anders aus. Nämlich so, dass ich nach gut 7 Stunden das Hörbuch genervt vom Gerät gelöscht habe. Und bei 7 Stunden behaupte ich mal, dass ich dem Buch wirklich eine Chance gegeben habe.

Eine Chance die der Autor gleich dreifach nicht verdient hatte.

Zu aller erst ist das Buch erstaunlich langweilig. Man kann sich nicht mit den Charakteren richtig identifizieren und alle sind irgendwie… austauschbar. Nebensächlich. Da helfen auch die Liebesgeschichten im All oder unter Senioren nicht. Es ist einfach flach.

Das zweite Problem ist das der Autor bestimmte Dinge wohl gelernt hat und viel zu häufig anbringt. Wie die unterschiedlichen Umlaufbahnen, die ca 1 Million mal genannt werden wollen. Und bestimmte Dinge die immer und immer wieder mit der gleichen Erklärung vorgestellt werden, wie Radio-Isotropen-Generatoren die kontinuierlich Wärme… aber ich schweife ab.

Das dritte Problem ist dann, dass die Geschichte nicht voran kommt, weil sich der Autor ständig in irgendwelchen absolut nebensächlichen Nebengeschichten verliert, die die Handlung nicht voran treiben.

Und so war dann heute morgen im Zug der Entschluss gefallen, dass mir meine Lebenszeit zu schade ist, um noch mal weitere 28h mit dieser Geschichte zu verschenken.

Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht der richtige Leser gewesen.

Kategoriengedanken, gelesen Tags:

Für die Freunde des gepflegten Horrors

14. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Handlungsanweisung:

  1. Kopfhörer aufsetzen
  2. Vollbild
  3. Schön laut machen

 

Kategorienfilm Tags:

Konkrete Gefahr?

14. Januar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heute morgen, fette Headline in der SZ:

Zeitung warnt vor konkreter Terrorgefahr für Deutschland

Ja wow. Wir werden alle sterben. Ich will mich gerade von meinen Liebsten verabschieden, da fällt mir auf, dass…

  • die „Zeitung“ die für ihre Seriösität bekannte Bild ist: „Die Bild-Zeitung berichtet“
  • es keinerlei Bestätigung gibt: „laut einem unbestätigten Bericht“
  • und die Bezüge klar erkennbar sind: „Als das wahrscheinlichste Szenario gelten demnach „multiple, teilweise über mehrere Tage zeitversetzte Anschläge gegen verschiedene Zielkategorien“ mithilfe von Schusswaffen, unkonventionellen Sprengsätzen und Brandbomben. „

Also ist alles möglich, nichts ist klar und dann gleitet der Bericht ab in einen Vergleich zum Anschlag von Istanbul: „Ob es sich bei dem Attentäter von Istanbul um ein Mitglied der Terrormiliz des sogenannten Islamischen Staats (IS) handelt, ist nach wie vor unsicher.“

Ernsthaft, liebe SZ?

Ist das dieser „Qualitätsjournalismus“, der uns allen viel Geld wert sein soll?

Kategoriengelesen, politik Tags: