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Archiv für Februar, 2016

Was passiert, wenn Europa seine Grenzen dicht macht?

29. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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So was.

Das hier ist die Lage in Griechenland. Während wir „erleichtert“ zur Kenntnis nehmen, dass ja weniger Flüchtlinge hier in Deutschland ankommen.

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Deadpool

28. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit, und da ich noch keine Gelegenheit hatte, Deadpool zu schauen, war das gestern natürlich der Film der Wahl:

Filme ab 16 sind je eher selten geworden – bei Deadpool ist das aber durchaus angebracht. Nicht nur wegen der visuellen Gewalt – da gibt es schlimmeres. Aber vor allem wegen der beißenden Sprüche und der extremen Kritik an bestehenden Gesellschafts- und Wertesystemen.

Das ist natürlich ein harter Einstieg in eine kurze „Filmkritik“. Deren Ende man übrigens Abkürzen kann mit den beiden Aussagen…

Bester Film 2016 (bisher)!

Unbedingt sehenswert!

Man kann natürlich mehr in Details gehen. Die hohe Qualität der Bilder loben. Die Konsistenz der Storyline. Man kann seitenweise darüber schreiben wie der Film mit den Marvel-Helden abrechnet und zugleich jeden Mythos des Helden aus der Mitte der Gesellschaft vernichtet. Vielleicht würde ich am liebsten darüber schreiben wie der Film es schafft, extrem witzig zu sein, ohne in den Klamauk abzugleiten.

Das ist alles müßig. Und überflüssig. Alles was man zu dem Film sagen kann ist:

Geht ihn Euch anschauen!

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Vertrauensfrage

25. Februar 2016 1 Kommentar
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Falls mal wieder jemand überrascht ist, warum so viele Menschen der Politik nicht mehr so recht vertrauen… ich hätte da eine Theorie:

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Ich bin ein bisschen irritiert von der WGV

25. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Im Planungs- und Umweltausschuss Voerde war unter anderem die angestrebte „Optimierung“ des ÖPNV Thema. Das die Grünen die geplanten „Verschlimmbesserungen“ nicht mittragen würden, war klar.

Allerdings war für mich auch klar, dass die WGV nicht mitmachen würde. Deren Fraktionsvorsitzender schreibt nämlich auf der WGV-Website:

Die Fraktion der Wählergemeinschaft Voerde wird wie auch in der Vergangenheit hier nicht mitspielen, die Vorschläge der NIAG zur Verschlechterung des ÖPNV-Angebots ablehnen und sich nicht zum Erfüllungsgehilfen der NIAG zum Nachteil des ÖPNV und seiner Nutzer in Voerde machen.

Klares, deutliches Statement. Dachte ich.

Dummerweise lese ich heute in der NRZ (leider nur hinter Paywall):

Die Niag ist mit ihren ab Sommer dieses Jahres geplanten Änderungen beim Busangebot auf Voerder Stadtgebiet
im Planungs- und Umweltausschuss auf Vorbehalte gestoßen. (…)

Die Streichungen werden von der Wählergemeinschaft (WGV) in einer Stellungnahme kritisiert. (…)

Anstoß nimmt die WGV auch an den Plänen der Niag für die Linie 25 „Friedrichsfeld Bülowstraße – Voerde Rathausplatz – Möllen – Dinslaken – Hiesfeld(…)

Im Fachausschuss verwies Jürgen Claus (WGV) auf Probleme, die sich für Ältere ergeben, die zum Beispiel aus Friedrichsfeld mit
dem Bus zum Arzttermin nach Voerde wollen.(…)

Klare, deutliche Sprache. Gute, nachvollziehbare Argumente. Und dann die Überraschung (Hervorhebung von mir):

Die Grünen votierten im Ausschuss am Ende gegen die von der Niag gemachten Vorschläge, die WGV enthielt sich.

Wie jetzt?

Nach so klaren Aussagen im Ausschuss und auf der eigenen Website ist nicht mehr drin als eine Enthaltung? Die an sich schwächste Meinungsäußerung, die die Politik vorsieht?

Ich bin… irritiert.

Leider kann man auf der WGV-Seite nicht kommentieren (und damit nachfragen). Vielleicht findet aber jemand von der Wählergemeinschaft den Weg in meinen Blog und erklärt mir das mal. Vielleicht auch den eigenen Wählern, die vermutlich ähnlich ratlos auf das Abstimmungsergebnis schauen, wie ich.

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CyberGhost VPN-Transparenzbericht 2015

24. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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CyberGhost VPN-Transparenzbericht 2015

Bukarest, 23. Februar 2016 – Der für fortschrittliche Verschlüsselungs-, Privatsphären- und Sicherheitslösungen namhafte VPN-Anbieter CyberGhost S.R.L. gibt die Veröffentlichung des aktuellen Transparenzberichts für 2015 bekannt.

Der für das Jahr 2015 erstellte Bericht enthält aktuelle Zahlen über Art und Menge der Anfragen durch Strafverfolgungsbehörden, Polizeidienststellen, Website-Betreibern, Privatpersonen und Rechtsanwaltskanzleien zur Aufdeckung anonymisierter Nutzeridentitäten. Vergleiche zu älteren Daten und Bezüge zu sicherheitsrelevanten Ereignissen erlauben darüber hinaus erste Trendbestätigungen der steigenden Sensibilisierung gegenüber Online-Privatsphäre und Datensicherheit.

Wie in den Vorjahren lassen sich die weltweiten Abfragen drei Hauptkategorien zuordnen: DMCA-Beschwerden, polizeiliche Anfragen und Beschwerden über Malware-Aktivitäten.

  • Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Zahl der DMCA-Beschwerden im Durchschnitt um 21 % (über 12 Monate gemessen), während sich die Anwenderbasis im gleichen Zeitraum um 60 % erhöhte. Die Zahl der Abfragen lag im Mittel bei 1.318 pro Monat.
  • Ebenfalls eine trotz gestiegener Userzahlen gegenteilige Entwicklung erfuhr die Menge der übermittelten polizeilichen Anfragen, die sich um 24 % verringerte, im Durchschnitt auf sechs Anfragen pro Monat.
  • Demgegenüber steht eine starke Zunahme an gemeldeten bösartigen Aktivitäten wie unter anderem Online-Betrug, DDoS-Attacken, Spamversendung und der Betrieb von Botnets: global etwa um 310 %. Durchschnittlich reichten Beschwerdeführer 2015 monatlich 407 Anzeigen ein, im Vergleich zu 99 Anzeigen pro Monat im Jahr 2014. Dies bestätigt Beobachtungen, die in ähnlicher Form auch Sicherheitsunternehmen wie Kaspersky Lab, Trend Micro, Cisco und Symantec machten.

“Offenbar erhöhen zunehmende Zensurbestrebungen, staatlich angeordnete Websperren und Berichte über Massenüberwachung die Akzeptanz von VPN-Diensten, denn einem Anstieg unserer Userzahlen gingen in steter Regelmäßigkeit ‚Anpassungen‘ in der Gesetzgebung oder Onlineskandale direkt voraus. Ob demokratische oder nicht-demokratische Länder, verschiedene Gesetzesänderungen beeinflussen die Online-Erfahrung der Nutzer, und es ist aufregend zu beobachten, wie die Politik die Wahrnehmung von Privatsphäre beeinflusst und Gegenmaßnahmen wie verschlüsselte Kommunikation und anonymisierte Online-Präsenz geradezu erzwingen“, so Robert Knapp, Mitgründer und CEO von CyberGhost S.R.L.

Im Umkehrschluss lassen die Anfragen auch Bestätigungen der Tatsachen erkennen, dass es mittlerweile als Selbstverständlichkeit gilt, dass digitale Bürger umfassend beobachtet und ihre Daten automatisch aufgezeichnet und gespeichert werden. Mit einem Appell fordert das Internetsicherheits-Unternehmen deshalb zu einem Umdenken auf: „Wir glauben, dass sich IT-Unternehmen und führende Industrielle der Datenschutz-Problematik generell konstruktiv annehmen und alle erdenklichen Maßnahmen ergreifen sollten, die Privatsphären ihrer Anwender und Kunden zu schützen.” CyberGhost selbst führt keine Anwenderprotokolle und räumt damit dem Schutz der Privatsphäre der Anwender oberste Priorität ein, in der festen Überzeugung, dass Privatsphäre ein Menschenrecht und unabdingbare Grundlage demokratischer Gesellschaften ist.

Der Transparenzbericht enthält detaillierte Zahlen zu Anfragen aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Pakistan und der Türkei, beschäftigt sich mit der Wirkung von Zensur auf die Bereitschaft, einen VPN zu nutzen und erörtert den Einfluss von Wohlstand auf Privatsphäre in unterschiedlichen Regionen der Welt. Darüber hinaus befasst das Papier sich mit Verschlüsselung als digitale Waffe im 21. Jahrhundert und den verschiedenen Maßnahmen, die das Unternehmen zur Vermeidung des Missbrauchs des Dienstes ergreift. Der vollständige Bericht kann hier heruntergeladen werden: https://www.cyberghostvpn.com/de_de/transparenzbericht

 

____________

Disclaimer:

Ich darf seit einigen Jahren CyberGhost VPN kostenlos nutzen. Damit geht keine Verpflichtung einher, über das Produkt oder die Firma zu berichten. Oder, falls ich darüber schreibe, in welcher Form darüber zu schreiben wäre. Tatsächlich nutze ich es, weil es meinen Bedürfnissen entspricht.

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Quo Vadis CDU Voerde?

24. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heute morgen habe ich mir beim Lesen der Zeitung doch verwundert die Augen gerieben. Auf derWesten lese ich:

Das Verhältnis zwischen der CDU und ihrer ehemaligen Bürgermeisterkandidatin Simone Kaspar ist spätestens seit der Diskussion um die Grundsteuer-B-Anhebung merklich abgekühlt. (…)

CDU-Fraktionsvize Ingo Hülser machte im Telefongespräch mit der NRZ keinen Hehl daraus, dass es zwischen seiner Partei und Simone Kaspar inzwischen große Differenzen gibt: „Natürlich sind da Risse entstanden, die im Moment nicht zu kitten sind.“

Das ist insofern spannend, als das ja erst vor ein paar Tagen ebenfalls auf derWesten zu lesen war, dass sich auch die politische Landschaft insgesamt geändert hat – mit harscher Kritik in Richtung CDU:

„Die CDU hat den Pfad der großen Mehrheit für schwierige Aufgaben verlassen“, kommentiert SPD-Fraktionschef Goemann die derzeitige Situation. (…)

In Richtung CDU bemerkt er, dass es nicht reiche, Bund, Land und Kreis vorzuwerfen, dass sie die Stadt beim Thema Finanzen hängen ließen – auch wenn die Kritik „vollkommen richtig“ sei. „Nichts zu tun“, das kann nicht die Lösung sein, wie Lemm betont.

Fassen wir also mal zusammen:

Die SPD wendet sich von der CDU ab. Die CDU wendet sich von „ihrer“ Kämmerin ab. Mit der Linken will die CDU aus Prinzip nicht arbeiten und mit den Grünen auch nicht. Gleichzeitig fährt sie einen politischen Kurs der Fragen aufwirft.

Als Partner bleiben ihr die WGV und möglicherweise die FDP.

Das wirft schon die Frage auf, wohin die CDU steuert und was sie vor hat. Und natürlich auch die Frage ob es ein kluges Verhalten ist: Vor Wahlen erwartet man, dass Parteien ihren unique selling point in den Vordergrund stellen und sagen: Seht her, das unterscheidet uns von den anderen. Ob es jedoch jetzt und heute sinnvoll ist, stelle ich mal in den Raum.

Aus Sicht der CDU ist die Verzweiflung erklärbar: Früher musste man sich nicht erklären oder rechtfertigen. Man hat mit der SPD einfach gemacht, was man wollte und das war es. Die „Kleinen“ konnte man getrost links liegen lassen. Das ist jetzt natürlich anders, wenn man um Bündnispartner werben muss.

Mein persönliches Vorgehen wäre da anders. Ich würde schauen mit wem die größten Schnittmengen da sind und dann versuchen in den Punkten zu Übereinkünften zu kommen. Das Verhalten der CDU wirkt auf mich eher wie das Abbrechen aller Brücken. Ein Verhalten, dass der Politik Voerdes und letztlich der Stadt Voerde sicherlich nicht zu Gute kommt. Das Verhalten das ich allerdings erlebe ist das der verbrannten Erde.

Man kann gespannt sein, wie sich das entwickelt.

Kategorienpolitik Tags:

Leser honorieren Arbeit ;-)

24. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Anfang des Jahres habe ich mir „vorgenommen“ (im Sinne von überlegt), dass ich dieses Jahr wieder mehr bloggen sollte. Das klappt auf meinen 3 eigenen Blogs schon ganz gut. Und ein Blick in die Statistik verrät, dass das auch angenommen wird:

Besucher

Ich finde das ein gutes Zeichen, weil es zeigt, dass Leser durchaus kommen, wenn Inhalte da sind. Dass ich 2015 blog-technische eher eine faule Sau war, lag ja an mir, nicht an Euch. In sofern freut es mich natürlich zu sehen, dass Ihr zurück kommt, wenn ich was tippe.

Interessanter Weise kommt im Moment übrigens der meiste Traffic über andere Blogs (die Aggregatoren im Geocaching-Bereich), auf Platz Zwei liegt Twitter und erst auf Platz 3 Facebook. Das liegt aber vermutlich daran, dass ich selbst ja keine Inhalte auf FB einstelle und meine Leser wohl eher selten meine Artikel dort verlinken.

 

Kategorieninfos, internettes Tags:

Der Bundestrojaner ist aktiv – Zeit aktiv zu werden

23. Februar 2016 2 Kommentare
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Gestern berichtete der Spiegel, dass der Bundestrojaner fertig und vom Innenministerium genehmigt sei. Das war in zweierlei Hinsicht bemerkenswert: Erstens das man damit an die Öffentlichkeit geht und zweitens, dass man mit der Prüfung Sicherheit suggeriert. Als jemand, der regelmäßig mit dem Innenministerium über Software spricht, bin ich da skeptisch, was die Tiefe der Prüfung angeht.

Aber: das ändert nix, jetzt ist er da.

Zum Bundestrojaner muss man wissen, was er eigentlich macht. Der Spiegel fasst das ganz gut zusammen:

Er soll zur sogenannten Quellen-Telekommunikationsüberwachung (TKÜ) eingesetzt werden. Dabei wird auf den Zielcomputer – wie auch bei anderen Maßnahmen der Telekommunikationsüberwachung – die Überwachungssoftware, der Trojaner, heimlich aufgespielt.

Der wichtige Teil ist hier, dass er auf dem Computer aufgespielt werden muss. Das kann von Außen durch das Nutzen von Sicherheitslücken passieren – aber natürlich auch dann, wenn man physischen Zugriff auf die Maschine hat.

Die Zeit formuliert das sehr schön plastisch:

Einem Staat unter der Kanzlerschaft des Dr. Mabuse könnte es einfallen, bestimmten Bürgern einen Chip in den Kopf zu pflanzen, um so ihr Denken zu kontrollieren. Das ist Science-Fiction, das ist ein Spiel mit dem Horror.

Nun ist ein privater Computer aber so etwas wie ein ausgelagertes Gehirn, ein Gedächtnisspeicher. Und der staatliche Wunsch, diesen Speicher zu kontrollieren, ist kein fernes Horrorszenario, sondern aktuelle Realität: Seit mehr als zehn Jahren suchen die Sicherheitsbehörden nach tatsächlichen Mitteln und rechtlichen Möglichkeiten, mittels Viren, Trojaner genannt, in private Computer einzudringen und diese in staatliche Spionageanlagen zu verwandeln.

Bei einem Bundestrojaner der per Mail kommt, kann man sich durch Brain 1.0 und Signaturen schon ein Stück weit absichern. Natürlich funktioniert das Hirn hier nur bei bekannten Szenarien, wie zum Beispiel zugesendeten Dateien oder Bildern die von Extern nachgeladen werden. Und ganz, ganz wichtig:

  • fangt endlich an Eure E-Mails mit GnuPG / PGP zu signieren und zu verschlüsseln!!!!

Beim direkten Zugriff auf Eure Maschine gibt es die Möglichkeit, Eure Festplatten sicher zu verschlüsseln. Sicher bedeutet in dem Kontext, dass Ihr Software verwendet die als Sicher gilt (z. B. TrueCrypt 7.1) und die aus einer Quelle kommt, der ihr vertrauen könnt. Oder um noch mal Fettschrift zu verwenden:

  • fangt endlich an Eure Festplatten zu verschlüsseln!!!

Um an verschlüsselte Laufwerke zu kommen, müssten Keylogger die Eingabe der Passphrase mitschneiden. Keylogger kommen meist in Form von USB-Anschlüssen daher. Also prüft regelmäßig ob irgendwelche USB-Dongle in Eurem Rechner stecken, die dort nicht hin gehören. Ob Eure Maus oder Tastatur oder deren Kabel sich geändert haben (lacht nicht, das ist so) oder ob Euer Computer-Gehäuse gar geöffnet wurde. Denkt Euch was aus, dass Euch auf einen kurzen Blick zeigt ob irgendwas verändert wurde.

Als dritter Schritt empfiehlt es sich, zukünftig nur noch über VPN-Dienste online zu gehen. Am Besten wäre gar TOR, aber wir wollen mal auf dem Boden bleiben. Besorgt Euch ein Tool wie CyberGhost und schaltet es IMMER ein, bevor Ihr mit PC, Handy oder Tablet online geht. Ist in der Regel nur eine Taste / ein Mausklick.  Für die Einrichtung von VPN auf dem mobilen Gerät gibt es sogar eine App für die unter Euch, die sich nicht mit der Einrichtung beschäftigen wollen.  Oder wieder fett:

  • fangt endlich an Eure Internetkommunikation zu verschlüsseln!!!

Diese drei Schritte helfen nicht nur gegen den Bundestrojaner. Sondern sie helfen auch gegen Identitätsdiebstahl, Verschlüsselungstrojaner, Spam, bei Diebstahl und so weiter.

Und es geht hier nicht um die Frage ob Ihr was zu verbergen habt. Es geht um die Frage ob Ihr einen geschützten Bereich haben dürft, der niemanden etwas angeht. Und schaut mal Eure Dateien und Fotos durch: Auch wenn Ihr nichts illegales auf Eurem PC haben solltet, wollt Ihr wirklich das diese Daten anderen zugängig sind?

 

Kategorien1984, technik Tags:

Wirtschaft vs. Umwelt

22. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Man könnte glauben, sie lernen es nicht.

Müssen wir 2016, nach dem wärmsten Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, wirklich noch darüber sprechen wie wichtig Umweltschutz ist? Müssen wir wirklich darüber sprechen, dass es neben „Industrie“ im klassischen Sinne längst Alternativen gibt? Und ist ernsthaft immer noch nicht Thema, dass ewiges Wachstum nicht möglich ist?

Und ich muss hier gar keine Bilder auch China zeigen, um mich über die Wirtschaftsverbände in NRW zu wundern. Denn die, so schreibt derWesten heute, laufen Sturm gegen das neue Umweltschutzgesetz NRW.

Unter anderem:

Maier-Hunke kritisierte dagegen einen „wiederholten umweltpolitischen Alleingang“: So würden die Chancen auf neue Investitionen und Arbeitsplätze massiv gefährdet. Konkret macht die Wirtschaft ihre heftige Kritik an neuen Vorgaben bei Ausgleichsflächen für Neubaumaßnahmen, der Ausweitung von ökologischen Schutzzonen und einem zusätzlichen Prüfaufwand für Unternehmen fest.

Ausgleichsflächen?  Überlegen wir doch mal die hätte man schon vor ein paar Jahren gefordert. Zum Beispiel für Thyssen in Duisburg:

Das Areal der Fa. Thyssen, Screenshot aus Google Earth

Das Areal der Fa. Thyssen, Screenshot aus Google Earth

Natürlich war das damals kein Thema. Und genau deswegen muss es heute mehr denn je Thema sein!

Und auch das Theme „Prüfungen“ und Ökologische Schutzzonen“ ist interessant. Denn was passiert, wenn stark im Sinne der Industrie Politik betrieben wird, kann man wunderbar bei Jüchen sehen:

braunkohle

Und das sind ja nur zwei mehr oder weniger willkürliche Beispiele dafür, dass wir einen modernen Umweltschutz brauchen. Der eben nicht nur das eine oder andere verlangt. Sondern einen fairen Ausgleich schafft: Wenn schon an einer Stelle geaast werden soll, muss dafür an anderer Stelle eben etwas neues entstehen.

Und bevor überhaupt ist die Frage zu stellen: Brauchen wir das? Wollen wir das? Und WIR darf dabei nicht nur die Stimme der Wirtschaftsförderer und der Nutznießer sein. Sondern eben auch die Stimme der Umwelt, die eben ein Umweltminister wir Johannes Remmel zu sein hat.

Kategorienökologisch, ökonomisch, politik Tags:

Georg Schramm trifft den Punkt

21. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Hach…

wenn ich ein Vorbild hätte, er wäre es:

Die arme FDP

20. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Irgendwie….

Es kann einem schon leid tun:

  • Dinslaken: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP gerne mal Thema der lokalen Berichterstattung. Der natürlich völlig falsch verstanden wird.
  • Voerde: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP… ihr ahnt es. Darüber hinaus arbeitet er sich gerne auf der FDP-Website an mir ab. Aus vermutlich familiären Motiven. Man kann, schätze ich, Politik und Familie halt nicht immer trennen, wenn man schon so lange dabei ist.
  • Schermbeck: Dort ist ein einzelner Ratsherr der FDP… und ja auch er. 2008 wurde er übrigens wohl schon mal vom Rat ausgeschlossen.

(Einzelner Ratsherr bezieht sich darauf, dass im jeweiligen Stadtrat wohl wirklich je nur ein Einzelvertreter der Partei ist. In Voerde übrigens nach und vielleicht als Ergebnis aus den damaligen, durchaus interessanten, Entwicklungen innerhalb der Partei.)

Langsam frage ich mich echt, was mit der FDP nicht stimmt. Ist der Verlust der Macht aus der guten alten CDU-FDP-Tradition zu viel? Oder einfach die Niederlagen bei den Wahlen in Kommunen, Land und Bund? Was auch immer es ist:

Man kann nur hoffen, dass die FDP irgendwann wieder ernsthafte Politik macht. Denn wenn wir mal ehrlich sind: da waren durchaus Politiker und Politikerinnen aktiv, die man sich auch heute noch an wichtige Positionen wünscht.

 

Kategoriengedanken, politik Tags:

Ja wo kommen sie denn her, die ganzen Flüchtlinge?

20. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Ich sag mal: ich hätte da so eine Theorie.

Der Spiegel:

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hatte am Freitag eine schwere Aufgabe. Am Mittag nahm der SPD-Vorsitzende etwas genervt vor der Hauptstadtpresse Platz. Ausnahmsweise aber sollte es mal nicht um sinkende Umfragewerte seiner schwächelnden Partei gehen. Stattdessen hatte Gabriel gute Zahlen zu präsentieren, jedenfalls aus Sicht der deutschen Wirtschaft. Für satte 7,5 Milliarden Euro konnte die Rüstungsindustrie im Jahr 2015 Waffen und Militärmaterial in alle Welt verkaufen, eine deutliche Steigerung im Gegensatz zu 2014.

Das ist übrigens DER Sigmar, der vor Wahl versprach, die Waffenexporte zu reduzieren und klar zu erschweren.

Nur, falls Euch mal wieder jemand fragt, wo sie denn her kommen, die Flüchtlinge. Sie kommen aus den Gegenden in die wir wahlweise Demokratie und Freiheit hineinbomben oder aus den Gegenden, in denen wir wahllos die Extremisten unterstützen, die unseren aktuellen Plänen am nächsten scheinen.

Und nein, nicht Sigmar ist das Problem. Die GroKo ist es insgesamt:

Kategoriengedanken, ökonomisch, politik Tags:

Ihr seid nicht das Volk. Ihr seid Abschaum.

19. Februar 2016 1 Kommentar
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Kategorienfilm, mitmenschen, politik Tags:

Verschlüsselungstrojaner vermeiden – leicht gemacht!

19. Februar 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Heise berichtet heute morgen noch mal über Locky. Der Verschlüsselungstrojaner verbreitet sich sehr konventionell als E-Mail-Anhang.

Um die Gefahr für den eigenen PC so gering wie möglich zu halten, gibt es zwei einfache Tips:

  1. Setzt digitale Signaturen (PGP/GnuPG) ein. Eine Verbreitung in signierten Mails ist bisher noch nicht beobachtet worden. Und selbst wenn Ihr selber NICHT mit PGP arbeitet, aber jemanden kennt der seine Mails normalerweise immer signiert (so wie mich): wenn von so jemandem eine Mail mit Anhang ohne Signatur kommt: FINGER WEG!
  2. Wenn Ihr Mails mit Anhang und ohne Signatur bekommt, auch wenn Ihr sicher seid die Absenderadresse zu kennen: Fragt einmal kurz nach. Am Besten auf einem alternativen Kommunikationsweg (SMS, Threema…) oder zur Not auch per Mail. ÖFFNET den Anhang NICHT bevor Ihr nicht sicher seid, dass der Absender wissentlich und absichtlich Euch den geschickt hat.
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Viel Spaß mit der Gebrauchsüberlassung

15. Februar 2016 3 Kommentare
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Viele Leute verstehen nicht, warum ich kein Streaming mag. Warum ich von meinen iTunes-Käufen mp3 erstelle oder mir gar die Mühe mit Hörbüchern mache. Warum ich kein Adobe Creative Cloud oder Office 365 nutze. Warum ich den Leuten immer sage:

Achtet darauf, dass Ihr die Sachen nicht nur mietet. Achtet darauf, dass IHR die Kontrolle behaltet.

Ein paar Menschen mehr verstehen mich jetzt. Da bin ich ziemlich sicher. Nämlich die Menschen, die sich einen „Smarten“ Fernseher von Phillips geholt haben. Der plötzlich und über Nacht gar nicht mehr smart ist:

Käufer von Blu-ray- und Media-Playern sowie Heimkinosystemen mit integriertem Abspieler der Marke Philips aus den Modelljahren 2010 bis 2014 wissen es nun besser: Nach der Übernahme der Audio- und Home Entertainment-Sparte von Philips hat sich Gibson nämlich dazu entschlossen, die Smart-TV-Funktionen der betreffenden Geräte komplett abzuschalten.

Quelle: Heise

Was soll man da sagen als „Selber Schuld“? Und kommt mir nicht mit „keine Alternative“. Denn die hat man sehr wohl und in letzter Instanz entscheidet IMMER der Kunde.

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