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Archiv für September, 2016

Oettinger, der Binnenmarkt und die Frage warum niemand Politiker mag

26. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Unser EU-Oettinger ist für mich ja der Prototyp des Politikers, den niemand mag. Mehrfach hatte er ja schon die Ehre, hier im Blog zu Gast zu sein und nie mit guten Nachrichten oder auch nur einer einzigen Kundenfreundlichen Aktion.

Jetzt hat Tilo Jung ihn mal zum EU-Binnenmarkt in Sachen Roaming und vor allem Gebühren befragt. Hintergrund ist, dass die EU Roaming ja eigentlich nur als Alibi abschafft, damit niemand fragt, warum man sich z. B. als Deutscher nicht im europäischen Ausland eine billige SIM-Karte holen kann.

 

Das was Oettinger da von sich gibt ist Ausdruck einer Politik die sicher nicht dazu führen wird, dass junge und netzaffine Menschen die EU plötzlich toll finden. Es ist eher Ausdruck der Verachtung gegenüber den Bürgern und dem Buckeln vor der Industrie. Oder wie Fefe sagt:

Der Grund, wieso bei uns Mobiltelefonie teuer ist, ist nicht zu viel Regulierung, sondern eher dass Vater Staat bei den Frequenzen Blut leckte und Versteigerungen machte, um seine maroden Finanzen zu sanieren, und damit die Telcos auf Jahre zu hohen Gebühren zwang, um den Schuldenberg zurückzuzahlen. Und wenn man sich einmal an Gebühren gewöhnt hat, dann schafft man die auch nie wieder ab.

 

Kategorienökonomisch, politik Tags:

Die Glorreichen Sieben

26. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit. Und so sind wir gestern Abend im Kino gelandet. Auf dem Progamm: Die OV-Version von Die Glorreichen Sieben.

Schon die Besetzung liest sich wie das Who is Who des großen Kinos. Und entsprechend hoch waren die Erwartungen an den Film. Ich meine, ein Remake von einem DER Western? Das wird entweder geil oder grottig.

Die erste Überraschung ist die Besetzung der weiblichen Hauptrolle mit Haley Bennett: Ich musste zwei mal hinsehen, ob das nicht doch Jennifer Lawrence ist. Vielleicht war letztere zu teuer oder sollte den 7 Herren nicht den Rang abspielen – aber die Ähnlichkeit ist verblüffend.

Der Film selbst ist ab dann perfekt inszeniert: Klasse Bilder, klasse Sound und perfekte Umsetzung. Bis hin zum finalen Highstreet-Shooting und dem Ende, das ziemlich genau so war, wie ich es mir vorgestellt habe.

Um es also kurz zu machen: Ich bin hoch zufrieden aus dem Kino gekommen. Und wer ein gutes Remake eines tollen Films sehen will, macht hier nix falsch. Wer allerdings keine Western mag, der bleibt lieber daheim 😉

Kategorienfilm Tags:

Mac Guyver 2016

26. September 2016 Kommentare ausgeschaltet

Wolltet Ihr Euch nicht immer mal eine Railgun bauen?

25. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Physik kann auch unterhaltsam sein.

Und mit dem Song kann er direkt bei Disney anfangen. Wetten? 😉

Kategorieninfos, internettes, unsinn Tags:

Telekommuniktionsbullshitbingo: Gigabit-Gesellschaft

22. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Gigabitgesellschaft.

Gigabit-Level.

Internet as a Service.

Walter Haas, Mitglied der Geschäftsleitung von Huawei Deutschland, pflichtete dem Telekom-Vertreter in vielen Punkten bei. Er plädierte für eine „nahtlose Konnektivität ohne Einbuchungsprozesse“, für die unterschiedliche Qualitätsklassen für Spezialdienste erforderlich seien. Um einen „Gigabit-Level“ zu erreichen, werde es aber ohne einen deutlich höheren Glasfaseranteil kaum gehen. Dafür müssten die Nutzer und die Kommunen stärker in den Infrastrukturaufbau mit eingebunden werden.

„Ich will Netzkonnektivität als Service haben“, verwies Manfred Hauswirth vom Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (Fokus) in eine ähnliche Richtung wie Haas. Für den Forschungsmanager bedeutet die Gigabitgesellschaft im Kern eine „Virtualisierung der Netzwerke in gleicher Weise wie von Rechenleistung in der Cloud“. Der Nutzer müsse sich dann nicht mehr um einen speziellen Internetanschluss kümmern, sondern könne sich „Bandbreite, Dienste und Netzwerke zusammenklicken“.

(Quelle: Heise)

Ja ne, ist klar. Sonst geht es aber?

(Wer es nicht vershtet: Da steht erstens Ihr sollt mehr löhnen, zweitens steht da das Netzneutralität lästig ist und drittens das ihr bitte noch weniger Kontrolle über die Infrastruktur haben sollt.)

Kategorieninternettes, ökonomisch, technik Tags:

Wer nichts zu verbergen hat….

17. September 2016 2 Kommentare
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Im Spiegel bin ich gestern auf einen interessanten Artikel gestoßen. Es geht vorgeblich um die vermeintlichen IS-Terroristen, die man in Schleswig Holstein entdeckt hat. Allerdings bedient der Artikel m. M. n. eine ganz andere Zielrichtung, als die Berichterstattung über Terror. Deswegen arbeite ich mal Absatz für Absatz durch ihn durch:

Die drei mutmaßlichen Kämpfer des „Islamischen Staates“ (IS), die neun Monate lang in Asylunterkünften in Schleswig-Holstein lebten, haben nach Auffassung der Ermittler großen Aufwand betrieben, um unentdeckt zu bleiben.

Hier lesen wir: Wer seine Kommunikation vor dem Staat verbirgt, ist verdächtig. Denn tatsächlich haben die Männer ja Asylanträge gestellt und damit genau das Gegenteil gemacht, von sich verstecken. Es geht hier nicht um die Personen, sondern deren Kommunikation:

Die drei Männer kommunizierten nach Informationen des SPIEGEL laut ersten Ermittlungsergebnissen über die Messengerdienste Telegram, Viber und Skype, die wegen ihrer Verschlüsselung von den deutschen Behörden schwer zu überwachen sind.

Ich nutze Threema. Das eigentlich gar nicht zu überwachsen sein dürfte. Skype und Co gehen meines Wissens nach nur per Quellen-TKÜ. Aber hier wird der Eindruck von der Einleitung noch mal untermauert und durch die konkrete Nennenung wird deutlich gemacht: Verschlüsselung ist böse, denn sie verhindert, dass der Staat uns vor Terror schützt. Und nur Terroristen verschlüsseln!

Zudem wechselten sie offenbar mehrmals die Sim-Karten ihrer Telefone. In einem Fall mietete einer der Männer eine temporäre Telefonnummer im Internet, über die eine Verbindung zu einer „relevanten Person“ in Rakka, der IS-Hochburg in Syrien, zustandegekommen sein soll. Bis auf das Wort „Hallo“ wurde allerdings nichts gesagt.

Eine Verbingung zustande gekommen sein soll? Also nix genaues weiß man nicht. Aber der Absatz unterstreicht das Bestreben der Bundesregierung, anonyme SIM-Karten und damit anonyme Kommunikation zu unterbinden. Denn nur Terroristen wollen anonym kommunizieren, alle anderen haben nix dagegen, wenn  der Staat beliebig soziale Graphen aufbaut.

US-Dienste waren an der Überwachung der drei Verdächtigen maßgeblich beteiligt.

Jetzt hört endlich auf mit NSA-Skandal, Snowden und der ständigen Kritik an der Datenweitergabe des BND an die Amerikaner. Alleine kann Deutschland Eure Sicherheit nicht gewährleisten.

Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen am Dienstag entdeckten die Ermittler mehrere Computer, Mobiltelefone und 1500 Dollar in bar, allerdings weder Sprengstoff noch Waffen.

Wir haben zwar nix schlimmes gefunden, aber ausländische Währungen in der Währung, die überall auf der Welt akzeptiert wird, das ist bei Flüchtlingen doch total unüblich. Ebenso der Besitz von Mobiltelefonen und Computern. Na, fällt Euch was auf?

Ibrahim M., Mohamed A. und Mahir Al-H. waren Ende vergangenen Jahres aus Syrien nach Griechenland gekommen. Sie wurden am 13. November 2015 in Mytilini auf Lesbos als Flüchtlinge registriert – dem Tag, an dem IS-Terroristen in Paris 130 Menschen töteten.

Erinnert Ihr Euch noch an den ersten Absatz aus dem Artikel? Jetzt sind sie nicht verdächtig, weil sie versteckt waren, sondern sich an dem Tag registrieren ließen, an dem in Paris die Anschläge waren. Das kann doch kein Zufall sein…

Alle drei wurden schließlich am 7. Dezember im schleswig-holsteinischen Boostedt erkennungsdienstlich behandelt. Danach wurden sie als potenzielle Gefährder zum Teil rund um die Uhr verdeckt überwacht.

Warum sie potentielle Gefährder sein sollen, erfahren wir leider nicht. Und merkt Ihr was? Für die Rund-um-die-Uhr-Überwachung müsst Ihr kein Täter sein. Ihr müsst auch nicht Gefährder sein, also Menschen von denen man annimmt, dass sie Täter werden. Es reicht schon „potentieller“ Gefährder zu sein. Also vermutlich jemand der gerne anonym telefoniert oder einen verschlüsselten Messenger verwendet.

Die Behörden sorgten dafür, dass sie in räumlicher Nähe zueinander untergebracht wurden, um sie besser observieren zu können. Die Asylanträge der drei wurden bewusst nicht entschieden, um weiteres Beweismaterial sammeln zu können. Die Ausbeute nach rund neunmonatiger Observation war gering.

Also weil wir annehmen, dass sie zusammen gefährlich sind, bringen wir sie zusammen um zu sehen wie gefährlich sie sind und sehen im Ergebnis, dass wir so klug sind wie zuvor. Alles klar?

Und dann, der ultimative Beweis der Schuld:

Allerdings sollen die Pässe der drei Männer aus derselben syrischen Fälscherwerkstatt stammen wie die Dokumente zweiter Attentäter aus Paris.

Ähm ja. Mal abgesehen davon, dass es vermutlich wenig Fälscherwerkstätten gibt und bei gleicher Herkunft sowas nicht unüblich sein dürfte, ist hier der Schlusssatz im Artikel NICHT, dass die Observation wenig brachte. Sondern, dass die Pässe möglicherweise gefälscht wurden und zwar möglicherweise von den Fälschern die auch die Ausweise der Attentäter von Paris (siehe „Zufall“ weiter oben) gefälscht haben.

Im Fazit lernen wir aus dem Artikel also gar nichts. Wir lesen aber einen Artikel, der in jedem einzelnen Punkt die Sicherheits- und Überwachungshysterie der Bundesregierung widerspiegelt.

Wenn das „guter“ Journalismus ist, der sich so kritiklos auf könnte, sollte und müsste und die Bundesregiergung sagt verlässt, dann haben wir in Deutschland auch kein Problem zu erklären, warum die AFD solche Erfolge feiert.

Kategorien1984, gedanken, politik Tags:

The Shallows

14. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kino-Zeit.
Also war ich gestern im Kino.

The Shallows ist ein Film, den man guckt weil man entweder eine Jahreskarte hat oder weil man auf trashige Movies steht oder weil man eine Jahreskarte hat und auf trashige Movies steht. Vermutlich war bei mir das eine oder andere der Grund, mir den Film anzusehen.

Um es vorweg zu nehmen: An „Der Weiße Hai“ kommt er nicht ran. Aber das kommt eh kein Film.

Aber für einen „Killer-Hai“-Film fand ich ihn überraschend unterhaltsam.  Schon nach wenigen Minuten lernt man nämlich, dass auch auch im entlegensten Winkel der Erde mobiles Internet gibt und wie wichtig Emoticons sind. Und dann darf man erst mal ausgiebig Blake Lively angucken.

Anschließend bietet der Film wenig überraschendes. Wobei es vielleicht überraschend ist, dass er nur an einer Stelle versucht, den Zuschauer zu schocken. Was gelingt, weil es eben die einzige Stelle ist.

Darüber hinaus wüßte ich außerdem gerne, seit wann es Napalm-geladene Signalpatronen in Bojen zu finden gibt.

Im Ergebnis hab ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Gefühlsduselei mit der Mutter, die an Krebs starb, der Tochter die nicht mehr Ärztin werden will und so weiter hätte man sich sparen können. Denn schon am Anfang war ja klar, wie der Film endet.

Alles, was am Ende bleibt ist die zentrale Frage: Wie heißt der Strand denn nun???

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The Mechanic – Ressurrection

6. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Jason Statham im Kino.

In einem Actionfilm.

Was braucht es mehr, denkt sich der geneigte Kinogänger.

Und so ging es dann ins UCI, den neusten Statham-Streifen zu sehen. Und ich sag mal so: 30 Sekunden Film bis zur ersten Prügelei. Danach allerdings versucht der Film eine Story zu erzählen (arme Frau in Not, bösester Bösewicht, raffinierte Auftragsmorde) und genau das hätte er vielleicht lassen sollen.

Der Film wird so grunzdämlich und ist dabei noch so deprimierend langweilig, dass man das Kino möglichst schnell verlassen möchte. Am Ende des recht kurzen Spektakels – das einem viel länger vorkommt, als es ist – möchte man weinen. Wenn das Resthirn das noch erlaubt,  weil der Großteil des grauen Glibbers wohl bis dahin aus den Ohren geblutet sein dürfte.

Schade. Echt schade. Schon fast ein zweiter Nicolas Cage.

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Autofahren ohne Nachdenken. Geht, ist dann aber halt Scheisse.

3. September 2016 3 Kommentare
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Es gibt ja durchaus Momente im Straßenverkehr, bei denen man sich fragt: Was zur Hölle hat der jenige (oder die) sich dabei gedacht? Haben die überhaupt gedacht oder war das der Versuch ohne aktiviertes Großhirn zu existieren?

Eine solche Situation gab es gestern in Wesel. Und ich muss ehrlich sagen, ich bin fassungslos. Aber so total.

Auf dem folgenden Bild seht Ihr das Endergebnis: Polizei, Feuerwehr, einen großen Strafzettel und eine teure Rechnung für einen Autofahrer.
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Was war passiert?

Ich habe mich genötigt gesehen, einen PKW-Fahrer auf dem Zubringer zur A3 zu bitten anzuhalten. Der Grund dafür war einfach: Ein Loch im Tank, durch das eine erhebliche Menge Kraftstoff auslief und quer durch Wesel eine Spur zog. Auf mein Drängen(!) hin rief er dann auch endlich mal die Feuerwehr.

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Und ich die Polizei.

Natürlich kann man sagen: Ja mei, ein Auto kann mal kaputt gehen. Und es kann auch mal ein Loch im Tank sein. Muss man deswegen gleich die Polizei rufen? Muss man sich deswegen gleich aufregen? Ein Faß aufmachen? Das ist doch total über….

Und deswegen jetzt hier die Vorgeschichte:

Nach einer Sitzung gestern war ich in Wesel tanken. Dabei habe ich gesehen, dass zwei aufgeregte Frauen neben mir einen weiteren Tankstellenkunden auf sein Auto hinwiesen. Unter dem fleissig der gerade getankte Super-Kraftstoff hervorlief. Erst auf Drängen der Frauen(!) ist er dann in den Kassenraum und hat sich einen Eimer mit Bindemittel geben lassen. Er ging streuen, ich bezahlte.

Als ich gerade raus ging, kam der Herr rein und sagt: Ich glaub das reicht nicht. Stellte den Eimer hin und ging.

Zu seinem Auto.

Stieg ein.

Fuhr los.

An der Stelle war ich völlig von der Rolle.

Erstens sind Tankstellen so gebaut, dass auslaufender Kraftstoff nicht ins Grundwasser oder die Kanalisation laufen kann. Der stand also theoretisch am best möglichen Ort für so eine Panne.

Zweitens aber, und das war noch krasser, stand an der Tankstelle sogar ein ADAC-Engel und half gerade einem anderen PKW. Dem gelben Engel ein Wort zugerufen und ich wette, er wäre sofort herbeigeeilt um zu helfen. Eine Wanne zum unterstellen hätte man sicher auch im Bereich der Tanke gefunden. Alles kein Drama. Aber nein, der Typ fuhr einfach los.

1Auf dem Foto hier seht ihr wie er gerade am ADAC vorbei gefahren ist und auf die Straße abbiegt. Im Bogen zwischen dem BMW und dem ADAC hindurch. Der schwarze Strich unter seinem Auto ist das Benzin. Wir standen beide in die gleiche Fahrtrichtung. Der ADAC-Wagen hatte seine gelben Leuchten an. Völlig unmöglich, dass er den (von mir rechts stehend) übersehen haben könnte.

Und so ist der, I kid you not, dann am Bahnhof vorbei in Richtung Autobahn gefahren. Nach mir die Sintflut.

Ich frage mich was der gedacht hat wie weit er damit kommt? Wie kann man so absurd neben der Spur sein, dass man weiß das man ein größeres Loch im Tank hat und trotzdem auf die Autobahn wollen? Wie kann man so überhaupt losfahren, statt Maßnahmen zu treffen, eine drohende ökologische Katastrophe zu verhindern?

Ehrlich.

Ich raffe es nicht.

 

Kategoriengedanken, mitmenschen, ökologisch Tags:

Spiel, Spaß & Spannung: Kino im Doppelpack

1. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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In den vergangenen Tagen hatte ich die Gelegenheit, zwei Filme im Kino zu sehen:

Jason Bourne und Die Unfassbaren 2

Der neue Jason Bourne ist mehr ein James Bond, als je zuvor. Natürlich ist der Vergleich schon ein wenig hinkend, aber im Laufe der Jahre hat sich die Bourne-Reihe ordentlich gemacht. Das Muster ist dabei das Gleiche wie bei 007: Schöne Frauen, schnelle Autos, Verfolgungsjagden und ein moralisch-philosophisches Ende, bei dem der Bösewicht auf der Strecke bleibt.

Dabei macht Matt Damon eine gewohnt souveräne Sache und ist als Jäger und Gejagdter gleichermaßen überzeugend. Wer Actionfilme, Agenten und gute Action mag, ist hier genau richtig.

Die Unfassbaren 2 ist die lang erwartete Fortsetzung des ersten Teils, der mich 2013 sehr angenehm überrascht hat. Und deswegen war es keine Frage: Der Film musste sein.

Leider hat man zwar die Motive des ersten Films übernommen, aber nicht seine Dramatik. Auch hier sind wir wieder mit einer Gruppe Robin-Hood-Zauberer konfrontiert. Die diesmal in einer scheinbar aussichtslosen Lage ohne große Probleme aus jeder noch so absurden Situation entkommen. Insgesamt ist der Film leider gar nicht spannend, dafür aber gelegentlich überraschend albern. Das liegt vermutlich daran, dass man sich zu sehr auf „Agenten“ und „Action“, denn auf die Irreführung von Auge und Geist konzentriert hat. Defintiv eine Enttäuschung. Nett zu sehen, aber meilenweit entfernt vom Teil 1.

Kategorienfilm Tags: