Home > outside > 00/14

00/14

No Gravatar

30.08.2010

Auch wenn ich eigentlich erst in der Nacht auf den 01.09. fahren wollte, ergab es sich, dass ich schon gegen Mittag fahren konnte. Schnell noch zum ADAC und die notwendigen Maut-Aufkleber und ein paar aktuelle Karten besorgen und ab auf die Autobahn.

Umso weiter ich nach Süden komme und desto später es wird, um so kälter wird es. Im Laufe der Strecke wird der Fühler am Auto frostige 0°C melden und mich vor glatten Straßen warnen. Na super, wie wäre es mit ein wenig Schnee? Hallo, ich will SONNE! Ski fahren kann ich auch im Winter :-D

Was mich schon jetzt nervt ist das Nachtanken. Alle ~500km ein Tankstopp, das nervt. Weil es erstens Zeit kostet. Und zweitens manchmal gar nicht so einfach ist: In Österreich sind die Tankstellen mit LPG entlang der gewählten Strecke sehr selten. Die erste (von zwei gefundenen) hatte dann auch gleich keinen passenden Adapter. An der zweiten war man sich des Quasi-Monopols sicher und verlangte unfassbare 93 Cent pro Liter. Halsabschneider.

Wie erwartet war die Fahrt frei von Störungen und lief absolut reibungslos. Im Mittel habe ich 100km pro Stunde gefahren (Stopps zum auftanken und enttanken eingerechnet) und bin absolut im Plan gewesen.

01.09.2010

Ich bin seit etwa 9 Uhr an dem Haus, in dem ich die nächsten 10 plus X Tage verbringen werde. Die erster ernüchternde Feststellung: Die Tanke im Ort hat natürlich kein LPG. Die zweite Feststellung: Es liegt ein Zettel auf dem Tisch in der Küche, dass die Aussies unterwegs sind und erst am 06.09. wieder hier sind. Okay, hab ich halt alles für mich.

Also erst mal meine Sachen rein in die Bude. Das Rennrad aus dem Kofferraum und zusammen bauen. Dann umziehen, schnell in die Stadt und Geld wechseln, eine erste Karte für Annemarie kaufen. Wieder ins Auto und von Vodice erst mal nach Murter. Dort gibt es eine Bucht, die touristisch beim letzten Besuch eher weniger erschlossen war. Und auch heute ist sie noch relativ wenig besucht. Also erst mal die Badesachen an. Dann eine Runde durch das Meer geschwommen – das Schwimmtraining der letzten Wochen macht sich bezahlt.

Im Meer jede Menge Igel und Seegurken und bunte Fische. Und die Feststellung, dass mit der Olympus schon viel Glück dazu gehört, die Fische auf den Sensor zu bannen. Muss mal sehen ob ich mir einen Schnorchel besorge.

Die Suche nach schönen Gehäusen war leider erfolglos…

Am Nachmittag dann wieder heim und erst mal einkaufen… ein paar Pflegemittel, was zu trinken und Kram halt. Dann noch schnell am Tourismus-Büro die „Kurtaxe“ beglichen und in meinem Lieblingscafe die morgens gekaufte Postkarte ausgefüllt.

Inzwischen ist 19 Uhr. Angesichts der fast wenigen Stunden Schlaf im Auto auf einem Rastplatz (ich wollte nicht morgens um 5 ankommen) und der Stunde Schlaf am Meer ist es wenig verwunderlich, dass ich schon reichlich kaputt bin.

Also lege ich mich jetzt mal bequem aufs Bett. Gerade kommt eine SMS von Anne. Der Abschied von ihr, der „letzte Tag“ mit ihr war schon eigen. Ist es doof zu hoffen, dass sie mich vermisst?

Und morgen früh geht es dann das erste Mal mit dem Rennrad nach Murta. 25km inklusive mehrerer Steigungen, zwei davon recht lang mit 10%. Das kann ja was werden J

02.09.2010

Der Morgen fängt genauso an wie der gestrige und hoffentlich wie die kommenden 10-20 es auch werden. Mit Sonne.

Um 8 Uhr hat es die „typischen“ 20°C erreicht und um 10 schwinge ich mich bei bereits 24°C in den Sattel. Auf ans Meer.

Ich muss ein Memo an mich selbst schreiben: 10% Steigung wirken im Auto wesentlich weniger, als auf dem Fahrrad. Und die Strecke ist bei den Örtlichkeiten angepasster Fahrweise deutlich kürzer, als auf dem Fahrrad. Mit anderen Worten: Die erste von 3 Steigungen schaffe ich auf dem Rad. Stehend im ersten Gang, der Puls bei 190. Wurden die Berge über Nacht angehoben?

Die übrigen Steigungen erklimme ich dann zu Fuß. Wie sagt man so schön? Wer sein Fahrrad liebt, der schieb J Aber hey, es könnte schlimmer kommen, denn wo es Berg auf geht, geht es oft auch Berg ab und DAS macht definitiv mehr Spaß.

Am Meer angekommen, liege ich erst mal wieder in der Sonne. Muss mich schließlich von der Stunde Anreise erholen. Dann gehe ich Kaffee trinken – natürlich nur aus Not heraus, weil ich mein Wasser habe zu Hause stehen lassen.

Und gegen 13 Uhr schmeiße ich mich dann in das Meer. Angesichts der inzwischen 32°C Luft wirkt das Wasser… kühl. Zwei Finger breit kühl, wenn Ihr versteht, was ich meine. Trotzdem schwimme ich die ungefähr 500 Meter, die ich mir ausgesucht habe. Schwimmen mit Wellen ist übrigens anstrengend ;-)

Danach gehe ich gemütlich was essen, haue mich wieder an den Strand und genieße die Sonne.

Gegen 15 Uhr schwinge ich mich auf mein Rad und verfluche abwechselnd das Mittagessen, die Berge und meine eigene Dummheit. Ich wiege gefühlte 150KG und schaffe es natürlich auch auf dem Rückweg nicht, die Berge hoch zu kommen.

Danach wird es nicht viel besser. War der Wind morgens in meinem Rücken? Jetzt jedenfalls pustet er von vorne. War der ganze Hinweg Berg ab? Weil ich gefühlt den gesamten Rückweg einen Hügel hoch fahre.

Als ich um 17 Uhr zurück bin, stelle ich fest, dass ich nicht so langsam war, wie ich befürchtet hatte. Aber halt auch deutlich langsamer als gehofft. Egal, erst mal Duschen und nach dem Eincremen ein paar Minuten die Füße hoch legen.

Um halb 8 bin ich wieder wach geworden ;-) Ups…

In die Stadt und erst mal Obst für die nächsten Tage gekauft. Postkarten gekauft und geschrieben. Dann was Essen gegangen und natürlich erfolgreich Tomaten-Sauce(!) über die neue(!) Hose verteilt. Soviel dann zu „nacher weg gehen“. Also schleiche ich zurück in meine Wohnung.

Auf dem Notebook gucke ich schon die ersten Fotos. Weniger als sonst, aber irgendwie… so richtig ist mir nicht nach knipsen. Ich glaube, und das ist eine sehr seltsame Feststellung, ich fühle mich… ähm… vergesst das für den Moment.

Morgen früh gehe ich wohl erst mal Laufen, gegen 10 kommt eine Bekannte und möchte einen Schlüssel abholen. Danach werde ich mich dann wohl wieder mit den Bergen anlegen. Und zwischendurch schmiede ich mal Pläne, was ich alles noch machen will. Das meiste davon wird nächste Woche statt finden, wenn meine Mitbewohner aus Australien hier sind.

Für heute jedenfalls lasse ich gut sein. Ein paar Weintrauben werde ich jetzt noch von ihrem Schicksal erlösen und dann ein wenig Hörbuch lauschen….

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 45,64 km
  • Fahrzeit: 2:04:13
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,02 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 67,46 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 67 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 160 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 190 bpm
  • Energieverbrauch: 2121 kcal

03.09.2010

Routine kann sich sehr schnell einstellen – und der Tagesablauf hier droht sehr schnell zur Routine zu werden. Schon die Anfahrt heute machte nicht den Eindruck, als wäre es erst die Zweite.

Hinradeln, Seele baumeln lassen, schwimmen, Kaffee trinken, wieder nichts machen, zurück radeln. Duschen, Pflege, Entspannen, in die Stadt. Karten schreiben, vor allem die „jeden Tag eine“ für Anne.

Oh… das erinnert mich an was.

Wisst Ihr eigentlich, dass ich 2004 schon mal hier war? Also nicht in Kroatien, sondern genau hier in diesem Haus. Und damals musste ich eine Entscheidung treffen und es ist mir unglaublich schwer gefallen. Nur um wenige Wochen später zu erfahren, dass es ohne Entscheidung auch gegangen wäre. Weil sie hinfällig geworden war – unabhängig von der Frage wie ich sie getroffen habe.

Das Doofe an der Sache? Das ich niemandem dafür die Verantwortung geben kann, niemandem außer mir. Und das ich offensichtlich nicht in der Lage bin, daran was zu ändern.

Jetzt schlafen und träumen. Morgen früh mein Rennrad nehmen und in die Bucht radeln. Den Tag verleben wie den heutigen.

Der Unterschied zum letzten Mal? Es gibt jemanden, für den ich jederzeit und gerne zurück fahren würde. Auf den ich mich freue. Ob sie sich auch freut, weiß ich natürlich nicht.

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 45,70 km
  • Fahrzeit: 2:02:49
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,30 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 61,69 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 70 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 156 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 187 bpm
  • Energieverbrauch: 2052 kcal

04.09.2010

Ich hätte das Fahrrad heute stehen lassen sollen. Hatte ich nicht gestern noch überlegt, heute eine Rad-Pause einzulegen? Mache ich beim Laufen ja auch. Aber nein, ich Depp muss ja wieder den starken Willi markieren.

Und das an dem „Jahrestag“, an dem das Ende seinen Anfang fand. Heute vor 6 Jahren… wow, wie die Zeit verfliegt. Nächstes Jahr um diese Zeit werde ich feststellen, dass es so lange vorbei ist, wie es gehalten hat. Ein grauenvoller Gedanken. Einer mehr. Wie viel anders sollte eigentlich alles laufen und an welcher Stelle fing es an, schief zu gehen?

Wie auch immer, es ist heute extrem warm: 31° hier im Tal, 33° auf der Landstraße parallel zu den Bergen und unfassbare 37,5° auf dem Plateau, das zugleich die höchste Stelle meiner Fahrt bedeutet, als auch (auf dem Hinweg) den Beginn der letzten schnellen Abfahrt. Ich kann mich nicht erinnern, irgendwann mal so völlig geschafft gewesen zu sein, wie in dem Moment als mein Rad einer Achterbahn gleich von der Steigung in die Senke kippt.

Witzig, dass ich vorhin dachte, die Straßen hier sind wie eine Achterbahn. Eine Achterbahn ist bekanntlich seit damals auch mein Leben. Und das Wesensmerkmal einer Achterbahn? Sieht man mal von dem willkürlich platzierten Ein- und Ausstieg ab, hat sie keinen Anfang und kein Ende. Sie dreht einfach immer weiter einen extravaganten Kreis. Aussteigen unmöglich – bis einer heult.

Und angesichts dessen ist es wohl ein Hohn, dass ich heute einer Frau und ihren Eltern  begegnet bin, bei der es mich wahnsinnig geärgert hat, meine Kamera nicht dabei zu haben… was für Augen, was für Haare… ich will FOTOS :-D

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 45,42 km
  • Fahrzeit: 2:06:12
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,56 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 68,42 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 69 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 145 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 178 bpm
  • Energieverbrauch: 1885 kcal

Morgen bleibt das Rad stehen. Mein Hintern und meine Beine werden es mir danken. Ich denke mal, ich gehe Segeln. Schauen wir mal.

Die schlechte Nachricht ereilt mich, als ich – warum auch immer – beschließe mal den Fernseher an zu machen. 2. Programm, Videotext. Und was lese ich da mit wachsendem Entsetzen? Erdbeben auf der Südinsel von NZ, da wo Kari ist. Mit unfassbaren 7.1 auf der Richter-Skala.

Also eine Ausnahme vom Telefonverbot gemacht. Nachdem ich Kari und ihre Eltern nicht erreicht habe, habe ich Anne angerufen. Die gerade mit dem Salat beschäftigt gewesen ist und mir versprochen hat, Kari anzumailen und mir eine SMS zu schicken, wenn sie antwortet.

Alternativ würde ich Montag ihren Papa auf der Arbeit anrufen. Der Arbeit in einer unserer „Niederlassungen“…

05.09.2010

Ich war nicht segeln. Dafür kam heute Abend eine SMS von Anne, dass mit Kari alles okay ist. Das ist ein schöner Abschluss für einen sehr faulen Tag: Mit dem Auto zur Bucht, einmal 500 Meter geschwommen (ja ist ja gut, ab morgen schwimme ich dann 2x 500m), viel gelesen, viel Kaffee. Dann zurück, duschen, Stunde pennen und dann in die Stadt. Nur um gegen halb 8 wie vom Blitz getroffen da zu sitzen: Da läuft das Mädel von gestern wieder an mir vorbei?! Wieder mit Mama und Papa.

Das bedeutet für Morgen: Kamera, Blitz und Visitenkarten mitnehmen. Wie gut, dass ich zumindest eine Überlebensausrüstung im Auto habe.

Und heute? Noch ein paar Seiten lesen, die 5. Karte an Anne fertig machen und ansonsten den Tag beenden, wie ich ihn begonnen habe: In ausgesuchter Faulheit.

Und ja, wenn ich es schaffe, das Mädel zu Fotos zu überreden, werdet Ihr mich verstehen: Stahlblaue Riesenaugen unter leuchtendem kupferrotem Haar. Da kann man nicht dran vorbei. Geht einfach nicht. ;-)

06.09.2010

Na supi….

Heute Morgen, als ich wach geworden bin, dachte ich, ich träume. Musste mich dann recht aufwändig davon überzeugen, dass es nicht so ist und draußen leider wirklich regnet. Und das hielt leider auch bin um ungefähr 10 Uhr an.

Da es danach aufklarte, bin ich dann mit dem Auto ans Meer gefahren… und bis irgendwann mittags auch da geblieben. Um schwimmen zu gehen, war mir zu wenig Sonne – mir kann man es ja auch nicht richtig machen ;-)

Gegen Nachmittag hatte ich dann Lust, doch noch eine Runde mit dem Rad zu drehen und es kam, wie es kommen musste: Es hat angefangen, aus Eimern zu schütten. Wurde von daher nur eine kurze Runde…

Als ich dann aber wieder zurück war, waren die Aussies inzwischen angekommen. Die hatten die letzte Woche mit einer Städtetour verbracht. Und eröffneten auch gleich, dass sie ab morgen wieder weg sind, diesmal nach Bosnien, bevor sie dann nach München und letztlich nach Düsseldorf weiter reisen. Komisch Route ;-)

Düsseldorf wird dann aber vermutlich ein Wiedersehen, hoffentlich mit Anne… die ohne dabei gewesen zu sein, heute Abend durchaus Einfluss auf das Gespräch hatte. Ich frage mich, warum ich mich selbst… ach ist auch egal.

Das Mädel, das ich eigentlich knipsen wollte, ist natürlich nicht in der Stadt aufgetaucht. Was vermutlich daran lag, dass ich meine Kamera dabei hatte. Sollen wir wetten, sie wäre erschienen, wenn ich meine Kamera nicht mit genommen hätte?
Dafür konnte man heute Abend bei „eisigen“ Temperaturen rund um den empfundenen Nullpunkt (der bei physikalischen 20°C liegt) intelligente und weniger intelligente Menschen beobachten. Die weniger intelligenten Teilnehmer am Gesamtabenteuer Leben scheinen nämlich weder eine lange Hose, noch einen Pulli oder eine Jacke im Gepäck gehabt zu haben. Entsprechend leer war die Innenstadt heute Abend. Bzw. voll von frierenden Touristen und denen, die darüber grinsen mussten.

So, noch schnell die Karte für Anne geschrieben, ein, zwei Whisky getrunken, mit den Aussies die Kontaktdaten ausgetauscht und dann ab ins Bett. Morgen möchte ich wieder mit dem Rad an den Strand. Und Donnerstag in den Naturschutzpark und Sonntag segeln. Mal gucken, was draus wird ;-)

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 26,69 km
  • Fahrzeit: 0:59:52
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 26,73 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 52,08 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 73 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 147 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 168 bpm
  • Energieverbrauch: 913 kcal

07.09.2010

Ach ja, der Bora.

Der Bora, nicht zu verwechseln mit dem Borat, ist ein starker Wind, den die Segler hier zu schätzen wissen. Und die haben bestimmt Spaß, der ist nämlich da. Hatte mich schon irgendwie gefreut, als ich auf dem Hinweg bis zur ersten „Bergetappe“ einen 27er Schnitt raus gefahren hatte und insgeheim die Hoffnung, es würde ein – rein statistisch – guter Tag werden.

Und weil ich so gut drauf war, habe ich einfach mal die Schwimmstrecke verdoppelt, also von 500 Meter auf gute 1000 Meter. Davon die Hälfte mit und die Hälfte gegen die Wellen. Welcher Teil der angenehmere Teil war, überlasse ich Eurer Fantasie.

Dafür habe ich dann heute endlich unter Wasser etwas gefunden, dass ich Anne mitbringen wollte. Ein großes und schönes Seeigel-Gehäuse. Und blubb, mal schnell danach tauchen. Nur, dass ich mich bei der Tiefe wohl verschätzt hatte. Mit dem Ergebnis, dass ich als ich endlich unten war nicht nur heftig Druck auf den Ohren hatte, sondern auch gemerkt habe,  dass es klüger gewesen wäre, etwas mehr Luft mitzunehmen LOL

Naja, und dann kam der Rückweg. Von einer Rückfahrt will ich gar nicht sprechen, weil jede Omi mit Rollator mich vermutlich aber ganz locker abgehängt hätte. Meine Fresse, was für ein Wind.

Dazu muss man sich vorstellen, dass die Landstraße mich zwischen zwei Höhenzügen durch eine Art „Canyon“ führt. Dort stehen keine Bäume, keine Häuser, nichts was Schatten geben würde oder den Wind brechen könnte. Und mit dem Rucksack mit den ganzen Sachen drin, habe ich ja auch noch ein wenig aerodynamisches Segel, dass ich mit mir rumschleppe.

Im Ergebnis war ich heute kaputt wie selten. Und als ich dann Sonnenuntergang-Fotos vom Berg aus machen wollte, wurde es auch noch diesig *grummel*

Naja… morgen geh ich erst mal Segeln und so langsam entsteht auch ein Plan, wie lange ich jetzt eigentlich hier bleibe und was ich in der Zeit noch mache. Und ach ja, bevor ich es vergesse: In 5km Entfernung, auf halber Strecke von hier nach Sibenic ist eine LPG-Tanke. Wie praktisch, dass ich da morgen eh hin wollte. Nach Sibenic. Und damit auch… ;-)

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 46,29 km
  • Fahrzeit: 2:09:50
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,36 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 73,22 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 70 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 142 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 175 bpm
  • Energieverbrauch: 1874 kcal

08.09.2010

Years End?

Kaum zu glauben, nur noch etwas mehr als 3 Monate und wir haben Weihnachten und das Jahr ist mal wieder rum.

Segeln war übrigens nicht: Heute Morgen wehte ein herrlicher, kräftiger Wind, der das Meer schön in Schwung gebracht hat. Zum Segeln eigentlich optimal. Aber, ha ha, vermutlich nicht für Touristen und nur für mich wollte die Crew dann doch nicht in See stechen ;-)

Also war ich mal wieder mit dem Rad in Murter… und habe da zwei Lektionen gelernt: Die erste Lektion des Tages war, dass es anstrengend ist, 2x 500 Meter durch die aufgepeitschte See zu schwimmen. Sehr anstrengend.

Die zweite Lektion war, dass ein trockener Liegeplatz mit Einbrechen der Flut nicht trocken bleiben muss. Als ich von meiner „Erholungscola“ wieder kam – und ich schwöre ich war höchstens eine Stunde weg ;-) – hatten meine Turnschuhe, mein Handtuch und mein Rad einmal Seewasser geschnuppert. Bevor die Familie, die sich mit mir den Felsvorsprung geteilt hat, so nett war und die Sachen gerettet hat.

Tja, Segeln nehme ich dann Sonntag noch mal in Angriff. Für morgen denke ich mal an einen Naturschutzpark in der Nähe. Will früh da sein, damit ich allein unter den Wasserfällen schwimmen kann.

Aber… ich schrieb ja: Years End

So, wie im Moment jeden Abend weniger Touristen in das Stadtzentrum mit all seinen Cafes und Restaurants strömen und Angebote wie der Segeltörn mangels Nachfrage auch schon mal ausfallen, denke ich nicht, dass es morgen sehr voll sein wird. Zumindest hoffe ich das… und wenn alles klappt, bleibe ich einfach bis zur blauen Stunde. Nur schade, dass ich – warum auch immer – mein Stativ zu Hause gelassen habe.

Fahrrad fahre ich erst übermorgen. Und auch nur, wenn der Wind nicht noch weiter zu nimmt. Sonst währe Stehrad der besser passende Begriff. Heute war schon ein absoluter Albtraum:

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 44,67 km
  • Fahrzeit: 2:14:31
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,91 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 68,80 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 62 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 139 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 165 bpm
  • Energieverbrauch: 1848 kcal

Vielleicht kündigen sich auch hier langsam die ersten Herbststürme an und bedeuten das Ende des Sommers. Im Moment kann ich das nicht so recht haben wollen, angesichts des „Herbstwetters“, das mich Ende nächster Woche daheim erwarten wird. Bis dahin hätte ich hier gerne weiter Sommer :-D

09.09.2010

Oh, ein Tag der so läuft wie geplant? Das ich das noch erleben darf ;-) Naja, er lief fast wie geplant, ich will nicht übertreiben. Auf der Seite der Dinge die gut liefen stehen 2 gefundene Tankstellen mit LPG. Auf der Seite der Dinge die nicht gut liefen steht, dass beide keinen Adapter hatten. Das erscheint mir, schon angesichts der vielen Touristen auch und gerade aus Deutschland, doch irgendwie verschenktes Geld zu sein…

Jedenfalls war ich heute Morgen recht zeitig am Krkr Nationalpark und habe da quasi die „Claire-Gedächtnisrunde“ angetreten. Das ist der Park, in dem ich vor 2 Jahren diese sehr, sehr außergewöhnliche Irin kennen gelernt habe – und mit ihr dann ja einen sehr schönen und intensiven Tag verlebt habe. Der nie, nicht einmal per Mail eine Fortsetzung fand.

Wie auch immer, angekommen war das Wetter erst mal gewöhnungsbedürftig. Zwar warm, aber es hat heftig geregnet und ein Gewitter hing über der Schlucht. Das war aber nicht so verkehrt, weil es die meisten Touristen weg gehalten hat. In der Folge war ich die ersten Stunden quasi alleine unterwegs und konnte das so richtig genießen. Und dann ab in den See an den Wasserfällen.

Das Wasser war überraschend warm, weswegen ich dann auch gleich ein wenig länger drin geblieben bin. Dort habe ich dann auch Sandra und zwei Freundinnen – hätte ich auch nach deren Namen fragen sollen? – kennen gelernt und überredet schwimmen zu gehen. Den Rest sieht man auf den Fotos ;-)

Gegen Mittag füllte sich leider der Park dann doch immer mehr und gegen Nachmittag war meine persönliche Schmerzgrenze überschritten. Die war, was die Anzahl der Leute um mich herum angeht, auch mit dem Einsetzen übler Kopfschmerzen drastisch gesunken. Ich glaube, ich bin zu viel in der Schwüle rumgelaufen…

Naja, Sandra und ihre Freundinnen sind in Richtung Split weiter, was bedeutet, dass ich morgen ohne sie nach Murter auf eine Party fahre. Hätte sie gerne mitgenommen, weil ich ja dort weder jemanden kenne, noch verstehen werde ;-)

Ich bin dann zurück, habe zum dritten Mal Klamotten gewechselt und beim Duschen mich über den Stromausfall von ungefähr 15 Minuten gefreut. Das kalte Wasser war weniger ein Problem, als die plötzlich einsetzende Dunkelheit. Abenteuerurlaub also inklusive.

Damals mit Claire war es auch so extrem warm… auch da war ich duschen, nur das wir dann zusammen nach Murter gefahren sind. Von da aus dann nach Sibenik – ich habe abgekürzt und bin direkt dorthin.

Die Stadt wächst enorm und das ist nicht unbedingt positiv zu sehen. Leider. Dafür gab es das kleine Restaurant in der Gasse noch, in der wir damals was gegessen haben und auch sonst habe ich alle Orte wiedergefunden. Das ist nach 2 Jahren dann doch eher erstaunlich.

So, Morgen bringe ich erst meine Mitbewohner zum Flughafen, dann geht es ans Meer geradelt – hoffentlich mit weniger Wind – und anschließend, so der Wettergott mit spielt, zur „Love is in the air“-Sommerendparty. Bin mal gespannt…

10.09.2010

10 Tage bin ich schon hier. Und immer mehr wird hier das fin de añyo spürbar, das Ende des Jahres. Die Saison endet offiziell am 15. – daran zu erkennen, dass man ab da keine Parkgebühren mehr zu bezahlen braucht.

Aber schon jetzt ist touristisch kaum noch was los, die Märkte, die Buden und auch die Restaurants sind nicht mehr annähernd so voll, wie noch zu beginn der Woche. Den meisten Menschen die hier arbeiten sieht man an, dass sie darüber nicht nur unglücklich sind. Natürlich würden sie wohl gerne noch ein wenig mehr Geld machen – aber irgendwann muss halt auch mal gut sein.
An den Häusern, den Straßen und an den Booten beginnen die Instandsetzungen, man will ja auch in 2011 einen guten Eindruck machen.

Das Wetter lässt immer stärker nach. Heute war wieder Regen angesagt, zumindest vormittags und als ich zum Flughafen gefahren bin und den Tropfen auf meiner Scheibe zugesehen habe, kam aus dem iPod „Nothing Touches“ von New Model Army. Zufall? Denn als ich damals im Bus auf dem Weg von Bristol nach London, weg von Anne und hin zum Flughafen war, als ich den Regentropfen auf der Scheibe nachgesehen habe, lief das gleiche Lied.

Die Beach-Party die heute Abend angesagt war, hat der „Sturm“ ins Wasser geblasen. Ich habe also den Abend in einem Cafe am Marktplatz verbracht, teils mit meinem Buch beschäftigt, teils damit den Menschen zu zusehen. Und nicht, dass man das falsch versteht: Kalt ist es trotz des Windes nicht.

Seit ungefähr 10 Uhr war es mehr oder weniger Trocken und ich bin auch laufen gewesen und saß bis eben im T-Shirt draußen. Es ist einfach nur windig – weswegen ich auch das Rennrad gegen die Laufschuhe getauscht habe.

10 Tage. Erst 10 Tage. Schon 10 Tage.

Seit ich hier bin, habe ich kaum eine wache Minute nicht mit Nachdenken verbracht. Abschalten war nicht wirklich, aber im Gegensatz zu daheim habe ich hier im Wesentlichen über mich nachgedacht. Wo ich stehe. Wo ich gerne stehen würde.  Und manchmal kommt es mir dabei so vor, als wäre ich schon viel zu lange hier – und im nächsten Moment so, als wäre genau umgekehrt.

„Time is a face on the water“

11.09.2010

Das gute an dem Wind ist, dass er die Wolken von gestern weg geblasen hat. Und entsprechend schön war es heute, mit knalligen 30° in den Bergen gegen Mittag und kühlen 18° heute Abend.

So nach und nach gehen den Läden die Vorräte aus: In der Bucht gibt es keinen Eis-Kaffee mehr. Kein Eis mehr. Kommt auch dieses Jahr nicht mehr. In einem der Cafes hier gibt es keinen schwarzen Tee mehr, nur noch Früchte-Tee. Dafür gibt es in einem anderen Cafe nur noch schwarzen Tee. Da sind doch Synergien…

Schwimmen war heute übrigens toll, auch wenn die Wellen es echt anstrengend gemacht haben. Pessimistisch geschätzt habe ich trotzdem 1200 Meter geschafft.

Zum Radfahren ist der Wind nach wie vor die Pest. So stark heute, dass er mich mehrmals fast von der Straße gepustet hätte. An das, was dann passiert wäre, mag ich gar nicht denken… es gibt an vielen Stellen keinen „Toleranzbereich“ und gerne geht es unmittelbar neben dem Asphalt auch schon mal ein paar (hundert) Meter abwärts. Da möchte man nicht unbedingt Bekanntschaft mit machen. Außerdem ist es mir absolut nicht gelungen, auf keiner der Abfahrten hin oder zurück, den Tacho auf über 60 zu treiben. Keine Chance…

Aber ich wollte aber nicht wieder einen Schnitt von unter 20km/h haben. Das war ja peinlich.

Die gute Nachricht ist, dass mir das gelungen ist. Die schlechte Nachricht ist, dass mir jetzt das Knie weh tut (überanstrengt?) und ich schon um nicht einmal 22 Uhr fix und alle bin. In diesem Sinne… gute Nacht.

Und im Schlaf denken wir dann mal darüber nach, wie lange ich noch hier bleibe. Die Wahl ist ja eine bestechende, angesichts der Möglichkeiten:

  • Alternative A ist, weiter in meiner Vergangenheit verhaftet zu sein und nichts, aber auch gar nichts daran ändern zu können. Mich an Details zu erinnern, die ich längst vergessen glaubte und immer wieder fest zu stellen, wie weh das alles auch nach Jahren tut.
  • Oder Alternative B, in meiner Gegenwart in einer Situation verhaftet zu sein, die nicht unbedingt so ist, wie ich es gerne hätte – ich aber auch nichts daran ändern könnte. Und die ich hinnehme, weil ich einfach… ich bin?

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 44,92 km
  • Fahrzeit: 1:57:55
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,84 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 59,96 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 69 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 145 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 179 bpm
  • Energieverbrauch: 1735 kcal

12.09.2010

So, es reicht. Das ist doch echt was für Doofe oder Masochisten. Also habe ich gerade mein Rad auseinander gebaut und gut verstaut. Und da bleibt es jetzt auch, bis ich nach Hause fahre – so lange ist das ja eigentlich nicht mehr.

Ein wenig deprimiert es mich schon: Zwar kann ich eindeutig einen Trainingseffekt feststellen, aber von meinen Zielen bin ich meilenweit entfernt geblieben. Das ist… doof. Um es mal vorsichtig auszudrücken.

Morgen fahre ich mit dem Auto. So. Und Laufen gehe ich auch nicht. So. Wieso auch? In den 12 Tagen die ich jetzt hier bin, bin ich ca. 12km geschwommen, 50km gelaufen, ziemlich genau 425km Fahrrad gefahren und wenn ich daheim bin, werden noch knappe 3500km mit dem Auto hinzugekommen sein. Ich finde das reicht ;-)

Gerade die 12. Karte an Anne geschrieben. Ich bin mal gespannt ob die auch alle in der Reihenfolge ankommen werden. Aber ich habe – man kennt ja die Post – von meinem ursprünglichen Plan Abstand genommen, eine durchgehende Geschichte zu schreiben. Eben falls nicht alle ankommen.

Geschichte schreiben: Seit ein paar Tagen geistert die Idee durch meinen Kopf, mal für ein paar ganz bestimmte Leute (Janine, Sabine, Claudia…) eine längere Geschichte zu schreiben. Ich hätte auch schon längst damit anfangen können, aber der Anfang ist das, was mir dabei am schwersten fällt. Vielleicht klaue ich einfach bei meinem Lieblingsautor ;-) Und am Liebsten wäre mir im Vorfeld noch ein klärendes Gespräch mit jemandem, der mir sehr wichtig ist. Aber ob es dazu kommt?

Morgen kommt die Hausherrin mal vorbei… hab ihr gerade eine SMS geschickt, dass ich Dienstagmorgen in aller Frühe das Haus verlassen werde. Das passt nicht ganz in meine ursprüngliche Planung – ist eigentlich Tage zu früh – aber irgendwie habe ich den Drang, heim zu fahren. Aus ganz verschiedenen Gründen. Die jedoch immer dann komischer Weise jede Bedeutung verlieren, wenn ich am Strand liege, dem Meeresrauschen lausche und den Wolken zusehe. Von denen es heute ein paar gegeben hat.

Da es allerdings draußen gerade eine sternenklare Nacht ist, gehe ich davon aus, dass morgen auch wieder Sonne, Sonne und Sonne auf dem Programm stehen wird. Bleibt nur die Frage, was ich nach meinem 17-Uhr-Termin mache: Wieder ans Meer, quasi Abschied nehmen? Oder noch mal in die Stadt setzen, Tee trinken und den letzten Tag ausklinken lassen?

Oh, und ich darf nicht vergessen für unterwegs einzukaufen. Obst ist alle und davon hatte ich wirklich eine Menge. Ungezählte Äpfel, Birnen, Bananen und etliche Kilo Weintrauben. Ich glaube, meine Wegzehrung wird im Wesentlichen aus Weintrauben, Kaugummi und Wasser bestehen ;-)

Da ich noch keine SMS bekommen habe, gehe ich übrigens bis jetzt davon aus, dass ich nicht direkt nach Hause fahren werde. Sondern noch einen Zwischenstopp in Rheinland-Pfalz machen werde. Einer der Gründe, schon Dienstag zu fahren – Time is short und nach der SMS wäre es erst mal… ähm… halt nicht direkt möglich.

Technische Daten des Tages:

  • Tages-Distanz: 44,73 km
  • Fahrzeit: 1:59:44
  • Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,37 km/h
  • Höchstgeschwindigkeit: 59,96 km/h
  • Durchschnitt Trittsensor: 68 upm
  • Durchschnitt Pulssensor: 143 bpm
  • Höchstfrequenz Pulssensor: 173 bpm
  • Energieverbrauch: 1733 kcal

13.09.2010

So, nachdem jetzt die Shops 50% auf alles bieten – und wenn sie es hätten auch auf Hundefutter – machen jetzt auch die ersten Eis-Buden zu. Ich merke doch, wenn man mich irgendwo nicht mehr willkommen heißt ;-)

Ein letztes Mal am Meer in der Sonne liegen. Ein letztes Mal über die Landstraßen zur Stadt gedüst. Ein letztes Mal hier zu Abend gegessen. Koffer gepackt und ins Auto geladen.

Was bleibt ist die Feststellung, dass ich körperlich inzwischen ziemlich fit bin. Ich habe meine Fahrleistung deutlich gesteigert (was man am sinkenden Puls und sinkendem Energieverbrauch am ehesten sehen kann), habe von Anfangs 500 Meter angestrengtem Gegen-die-Wellen-Stemmen auf entspannte 2000 Meter verbessert, ohne allerdings die Zeit zu nehmen. Beim Laufen haben sich meine Zeiten auf 5km erfreulicher Weise sehr an den Zeiten zu Hause orientiert, auch wenn die Strecke hier um ein deutliches Anspruchsvoller ist (Steigungen, feiner Kiesstrand an den Hotels, etc.). Zumindest den Teil kann ich also als gelungen verbuchen.

Wie es um meine Gedankenwelt gestellt ist, diskutieren wir lieber wann anders an anderer Stelle. Ich glaube ich gehöre einfach zu den Menschen, die niemals den Kopf abschalten können und die immer was zum Grübeln haben müssen. So oder so. Und selten gut.

14.09.2010

Heimfahrt.

Ende.

Los lassen.

Los gelassen habe ich dieses Mal einiges. Schweren Herzens kommen einige Gegenstände nicht mehr mit nach Hause, die mich bisher jedes Mal nach Kroatien begleitet haben. Aber vermutlich ist es besser so.

6 a.m.

Völvchen hits the road.

_____________________________

Und wer jetzt noch nicht die Schnauze voll hat, kann auch Fotos gucken:

Kategorienoutside Tags: ,
  1. 15. September 2010, 23:29 | #1

    Seufz! Ich hatte dieses Jahr auch das allererste Mal in meinem Leben ein bisschen Tränen in den Augen, als ich am Morgen Abreise nach Hause aus dem Meer kam und das letzte Mal den Weg vom Strand zwischen Novigrad und Porec hoch zum Apartment und dem Volvo ging. Kroatien ist echt schön.
    In Sibenik war ich vor ca. 26 Jahren das letzte Mal. Krker-Wasserfälle sind ebenso lange her. Sieht aber auf den Bildern immer noch so genial aus.
    Ich bin neidisch!

  2. 17. September 2010, 22:01 | #2

    Ja doch der Neid setzt auch bei mir ein bei den Bildern.. ob ich so neidisch auf die Gedankengänge bin weiß ich nicht~ aber ich gehöre wohl auch zu der Sorte Mensch die nie abschalten kann… naja.
    Und ja. Du kannst dir den Kommentar sparen! ICH WEISS ES! :/

  1. Bisher keine Trackbacks