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Fracking bitte nur im Stillen

25. April 2012
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Wenn Exxon einen Expertenkreis zum Thema Fracking zusammenruft und mit 1.000.000€ fördert, darf man dem Konzern blind vertrauen, dass keine Einflußnahme stattfindet.

Interessant ist dennoch, dass wohl auch kritische Punkte genannt wurden.

Beunruhigend wird es aber, wenn man im Kleingedruckten liest, was uns in Zukunft noch intensiv beschäftigen wird:

Eine grundsätzliche Umweltverträglichkeitsprüfung mit Beteiligung der Öffentlichkeit halten sie nicht für nötig – es soll nur strategische Prüfungen geben, die bestimmte Gebiete als geeignet oder ungeeignet identifizieren.

Das ist wieder urtypisch für das Denken und Handeln solcher Konzerne, nur zu gern bereitwillig von der Politik gedeckt. Nur nicht zu viel prüfen und auf keinen Fall die Betroffenen einbinden. Hier und da mal ein Placebo, das muss dann aber auch reichen.

Wie sagt man im Internet?

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Als erste, einzig richtige und logische Reaktion hat unser grüner NRW-Umweltminister dementsprechend auch das Nein zum Fracking bestätigt:

Nachdem eine vom Energiekonzern Exxon Mobil in Auftrag gegebene Studie dieses Projekt am Mittwoch empfahl, sprach sich NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) gegen die umstrittene Methode zur Erdgasförderung aus. „Selbst die Expertenrunde von Exxon hat festgestellt, dass der Einsatz der umstrittenen Fracking-Methode große Risiken für Mensch und Umwelt birgt“, sagte Remmel Mittwoch in Düsseldorf. Die NRW-Landesregierung sehe sich in ihrer Haltung bestätigt.

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