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Canada 2012: Whistler

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Von Vancouver aus ging es nach Whistler. Vielen bekannt als ehemalige Winterolympia-Stadt ist Whistler heute das Mekka für Mountainbiker schlecht hin.

Etwas unvorbereitet sind wir dort angekommen und haben uns in einer komplett künstlichen Stadt wiedergefunden. Das, was man als Tourist zunächst vorfindet ist komplett auf den Kommerz ausgerichtet – im Sommer auf Biker, im Winter auf Ski- und Snowboarder. Ein Wahnsinn wie man ihn sich nur schwer vorstellen kann.

Wie das für ein Mekka so üblich ist, sind die Preise horrend. Aber man lebt ja nur ein Mal und wir waren ja zum Downhill fahren da. Also haben wir uns richtig gute Bikes gemietet und noch während wir dabei waren, sprach Steve uns an.

Steve ist professioneller Mountainbiker und arbeitet nebenbei als Guide und Trainer. Er hat uns angeboten (natürlich wie sich das gehört gegen eine “kleine” Gebühr) uns zu begleiten und den Park zu zeigen. Angesichts der eh schon horrenden Kosten fielen die paar Euros dann auch nicht mehr auf und Steve war gebucht. Und das war das Beste was passieren konnte.

Nachdem wir unsere geilen Bikes von Giant in den Händen hatten, mit Helmen und Protektoren ausgestattet waren und unseren Liftpass hatten, ging es mit Steve den Berg hinauf. Oben angekommen wies er uns in die größten Unterschiede zwischen unseren All-Mountain-Rädern und den Downhill-Bikes ein und erklärte uns, was wir können müssen und was er erwartet.

“Chicken Wings!”

“Fat Cow!”

Und schon ging es das erste Mal bergab. Als erstes zeigte er uns, wie man richtig bremst, wie man Steilkurven fährt und führte uns Schritt für Schritt ins Downhill fahren ein. Absoluter Hammer. Dann bog er das erste Mal in eine schwerere Strecke und ich dachte… WOW!

Viel zu schnell waren wir unten, also wieder in den Lift und wieder hoch. Im Laufe der Stunden zog Steve schnell den Schwierigkeitsgrad an, aber ohne uns zu überfordern. Und ich muss sagen: Ich habe in den 4 Stunden mit Steve mehr gelernt als in dem halben Jahr, dass ich mich als Autodidakt auf dem Mountainbike versuche.

Gefahren sind wir nur etwas unter 4 Stunden. Aber das reichte dann auch um in jedem Muskel zu merken, was wir gemacht hatten.  Und um tausende unvergessliche Eindrücke zu sammeln.

Natürlich musste danach auch die Stadt ein wenig erkundet werden, zufällig halt mit dem einen oder anderen Cache verbunden ;-)

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