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Wenn sich Zeit im Kreis dreht: Looper

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Ich mag Bruce Willis. Und deswegen führte auch kein Weg an Looper vorbei:

Der Film war allerdings komplett anders als ich ihn erwartet habe. Und das ist gut und schlecht zugleich.

Looper ist ein unerwartet tiefgründiger Film. Das hätte mir beim Auftauchen des Kindes klar sein müssen, denn hier teilen sich die Willis-Filme in die “Die Hard” und “Sixt Sense” – Welten. Und Looper ist damit mehr Sixt Sense als Die Hard. Was ja nicht schlecht sein muss.

Doch Looper hat ein gravierendes Problem: Die dem Sci-Fi-Fan vertrauten Zeitreisenparadoxe scheint man einfach zu ignorieren, was zu sehr merkwürdigen Effekten führt. Außerdem ist der Film trotz 2h Spieldauer einfach zu kurz. So vieles, was man als Zuschauer erklärt haben möchte und so viel Stoff zum Nachdenken und alles wird reduziert… auf den Plot.

Durch diese Reduktion ist Looper eher Flach als Tief. Doch die Geschichte an sich ist eher Tief als Flach. Ihr seht mein Problem?

Für Sixt Sense außerdem zu viel Geballer. Für Die Hard zu wenig geballer. Ihr seht auch hier mein Problem?

Looper will es allen recht machen – dem Zuschauer der sich berieseln lassen will und Action braucht, wie auch dem Zuschauer der über den Film nachdenken will. Und daran verhebt sich Looper leider und ist am Ende nicht Fisch, nicht Fleich. Nicht Die Hard und nicht Sixt Sense.

Aber: Wenn man sieht wie wenig ich allgemein über Filme schreibe und wie viel jetzt hier schon steht um nur eine Einordnung vorzunehmen, so scheint der Film doch Eindruck gemacht zu haben. Was merkwürdig ist, weil ich mich Samstag morgen kaum dran erinnern konnte, den Freitag Nacht gesehen zu haben.

Nix halbes, nix Ganzes.

Aber Bruce Willis.

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