Offshore-Windparks: Der Kunde ist der Dumme

Einer der Vorteile eines Blogs ist es, dass man es als externes Gedächtnis verwenden kann. So zum Beispiel beim Thema Offshore-Windparks. Zu denen schrieb ich am 22. Mai 2012:

Aberdie Großen wären nicht Groß, wenn sie nicht wüßten auch aus Ökostrom eine Cash-Cow zu machen. Und das geht so: Wir bauen riesige Windparks, die so teuer sind, dass sie sich nur für Großkonzerne lohnen und nebenbei die Netzbetreiber belohnen. Dann gehen wir hin und legen die Kosten nicht allein dem Betreiber auf. Sondern frech dreist dem Kunden.

Stellt sich raus, das ist natürlich so. Und noch viel schlimmer, wenn man dem SpOn glauben mag:

Für die Erzeugung von Windenergie auf hoher See werden die deutschen Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen als bislang geplant. Nach wochenlangem Geschacher haben sich Union und FDP auf ein Gesetz geeinigt, mit dem der stockende Ausbau von Offshore-Projekten wieder angekurbelt werden soll.

Und wir reden hier natürlich ausschließlich von Nicht-industriellen Endverbrauchern:

Im Wirtschaftsministerium kalkuliert man daher bereits, dass die Verbraucher bis 2015 weit mehr als zwei Milliarden Euro zahlen könnten.“Alle Industriebetriebe sind wieder einmal fast vollständig befreit“, sagte der energiepolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer.

Das sollte man in guter Erinnerung behalten, wenn es das nächste Mal heißt: Die Energiewende macht den Strom teurer.

Denn dann kann man Energiewende streichen und gr0ße Koalition setzen. Das ist auch ein interessantes Stichwort, denn in Sachen Energiewende und Schwarz-Gelb kann man eigentlich nur noch sagen:

Setzen, Sechs!

Autor: unkreativ

Gelegentlich hat der Unkreative das Gefühl, er müsse Euch etwas wissen lassen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht. ;-)