Enttäuschte Erwartungen: Die Möbius-Affäre

Vorweg sei gesagt, dass ich heute, einen Tag, nachdem ich den Film gesehen habe, bereits Mühe habe, mich ihn zu erinnern.

Die Filmankündigung ließ Gutes erwarten:

Jean „The Artist“ Dujardin in einer bunten Sprechrolle und Tim „Lie at me“ Roth als Bösewicht in einer verschlungenen Geheimdienst vs. Geheimdienst Geschichte ließen großes Kino erhoffen.

Was er hielt: Eindrucksvolle Bilder von Monaco und eine verwickelte Geschichte von internationalen Abzocker-Banken, russischen Oligarchen, dem KGB, der nicht mehr so
heißt, und einer CIA, die nur meinte, alles im Griff zu haben.
Am Ende des fast 2stündigen Films wünscht sich der geneigte Zuschauer gelangweilt den Abspann herbei. Dabei nimmt er sogar in Kauf, dass nicht alle Fäden entwirrt und alle Fragen beantwortet sind. Ein rührendes tragisch-hoffnungskeimendes Ende kann die lahmende Story nicht mehr versöhnlich ausklingen lassen.
Und schließlich: auch ausgedehnte Bettszenen tragen keinen Film.

Autor: unkreativ

Gelegentlich hat der Unkreative das Gefühl, er müsse Euch etwas wissen lassen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht. ;-)