Elysium im Delirium

Es war mal wieder Kino-Zeit und so verschlug es die Kino-Crew nach Essen ins Kino.

Auf dem Programm: Elysium mit Jodie Foster und Matt Damon

Ich hatte mich ernsthaft auf den Film gefreut. Die Bilder auf dem Höhepunkt dessen, was CGi ermöglicht und ein nicht neues aber bewährtes Rezept von Endzeit, Katastrophe und Reich gegen Arm. Da kann man wenig falsch machen, vor allem wenn man Matt Damon dazu nimmt, der ja immer ein super gehtzter Guter ist und Jodie Foster, die zwar alt geworden scheint, aber nach wie vor Stil in den Film bringt.

Dachte ich.

Aber  man kann ja Steinbutt nicht mit Rinderbratensauce genießen – und auch die besten Zutaten garantieren keinen Genuß.

Und kein Genuß, dass passt hervorragend auf Elysium. Denn der Film ist ein ganz, ganz großer Anwärter auf den Titel „Langweiligster Film 2013“. Man nehme SciFi, Gesellschaftsdrama, eine (tragische) Liebesgeschichte und einen (tragischen) Helden und man erlebe ein Fiasko.

Ehrlich, am Besten an dem ganzen Film hat mir noch Agent Kruger gefallen – ein Bösewicht mit Biss. Alles andere an dem Film, sieht man wirklich von der Optik ab, ist katstrophal daneben gegangen. ’nuff said.

Autor: unkreativ

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