Monsieur Claude und seine Töchter

Nachem ich von Interstellar so enttäuscht war und Tribute von Panem noch nicht laufen, hatte ich nicht damit gerechnet dieses Wochenende noch ins Kino zu kommen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Gestern Abend um 20 Uhr hat das UCI noch mal „Monsieur Claude und seine Töchter“ gezeigt:

 

Wir wollten den Film gucken und hatten ihn dann doch verpasst. Also die Gelegenheit, ihn doch noch mal zu sehen. Und ich muss sagen: es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Denn ich habe selten so herzliche gelacht.

Monsieur Claude spielt mit Klischees. Nein, er badet richtig darin. Und beweist auf wunderbare Art und Weise, dass in (fast) jedem Menschen ein tendentieller Rassist versteckt ist. Denn es ist immer meine Religion, mein Volk, meine Nation, meine Farbe die ich für besser halte, als die des anderen. Und der andere sieht das – dummer Weise – genau so.

Am liebsten würde ich jetzt den ganzen Film zitieren. Da das aber den Rahmen sprengt, fordere ich Euch einfach mal auf, die DVD oder Blueray für den Adventskalender/Nikolaus/Weihnachten vorzubestellen – es lohnt sich für alle, die über einen gesunden Humor verfügen und nicht zu böse sind, wenn man ihnen den Spiegel vor hält. Absolut Top!

Autor: unkreativ

Gelegentlich hat der Unkreative das Gefühl, er müsse Euch etwas wissen lassen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht. ;-)

2 Gedanken zu „Monsieur Claude und seine Töchter“

  1. Ein absolut empfehlenswerter Film.
    Ein Schote nach der anderen und eine wunderbare Darstellung der beiden Väter wie man sich absolut nicht ausstehen aber für die Kinder doch zusammen reissen kann.

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