Wenn der ISP zum Hilfscop mutiert

Nicht erst die Diskussion um Netzneutralität in den USA zeigt, dass wir dringend die Gesetzgebung auf das „neue“ Internet einstellen müssen. Das neue TMG war ein guter Anfang, das NetzDG dagegen ein völliger Griff ins Klo.

Wie dringend der Handlungsbedarf ist, kommt gerade anschaulich aus den USA. Dort droht der erste Internetserviceanbieter(!) einem Kunden(!), dass er bei einer Urheberrechtsverletzung mittels Filesharing(!) in dessen Heizungssteuerung(!) (und Webcams) eingreift.

Das ist so krass, dass einem echt die Worte fehlen:

As part of its throttling routine, Armstrong Zoom’s warning letter openly threatens its suspected file-sharing customers about its ability to use or control their webcams and connected thermostats.

The East Coast company stated: „Please be advised that this may affect other services which you may have connected to your internet service, such as the ability to control your thermostat remotely or video monitoring services.“

Quelle: Klick!

Das ist möglich, weil die meisten Internet of Things-Geräte eine externe Cloud-Lösung nutzen. Übrigens auch hier in Deutschland. Und während viele Umrüstsysteme noch die Möglichkeit eines manuellen Eingreifens lassens, gibt es natürlich auch solche Techniken, die das nicht machen.

Wow. Just wow.


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Autor: unkreativ

Gelegentlich hat der Unkreative das Gefühl, er müsse Euch etwas wissen lassen. Das kann sinnvoll sein. Muss es aber nicht. ;-)

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