Die eMobile kommen…. aus dem Osten!
Und ehrlich?
Bei dem Preis würde ich zuschlagen. Tempo und Reichweite reicht locker für Arbeit, Einkaufen und Co und wäre damit eine prima Ergänzung zum Völvchen. Und die Nacht über aufladen? Why not?!
Und ehrlich?
Bei dem Preis würde ich zuschlagen. Tempo und Reichweite reicht locker für Arbeit, Einkaufen und Co und wäre damit eine prima Ergänzung zum Völvchen. Und die Nacht über aufladen? Why not?!
Ja, kann ich durchaus verstehen… gut, bei dem Preis zweifelt man wahrscheinlich unterbewusst immer an der Verarbeitung und Qualität, aber prinzipiell sind die Werte für den Alltagsgebrauch in der Stadt durchaus annehmbar. Ich frage mich nur, warum der so nen BMW-typischen Kühlergrill hat. Der hat doch theoretisch nicht mal nen Kühler. Also lieber zumachen vorne
Egal. Bei der ganzen Sache bleibt aber immer noch das Problem, man bewegt meist eine Tonne Metall für knapp 80kg Mensch. In diesem Fall vielleicht ein bisschen weniger, aber immerhin noch 400kg Bleiakku :/ Wird echt Zeit, effizientere Energiespeichermöglichkeiten zu entwickeln.
@Dridde
Ähmmm… diese Art von Fahrzeug darf nur eine bestimmte Gewichtsgrenze erreichen:
Ähmm, was ist denn deine Quelle dazu?
Wenn ich dem im Artikel verlinkten Herstellerseite glauben schenken darf, wiegt zumindest das abgebildete Wägelchen 940kg (http://www.motor-china.cn/xf/product_new.asp?id=444)
und im Text nennt Heise ja auch explizit die “bis zu 400kg schweren Bleiakkus”
Hm.. 130km Reichweite bei 55km/h maximal, und der Akku überlebt nur 500 Ladungen bzw. 65000km … hält also wenn man das sinnvoll macht gut 3-4 Jahre. Die Frage ist, ist er dann ganz tot und verliert schon vorher Maximalladung oder setzt das an diesem Punkt ein? Solang man den dann Austauschakkus verfügbar sind und das kein “Wegwerfauto” ist, ist’s ja okay
@Dridde
In irgendeinem der verlinkten Dokumente war das… 960KG wäre auch sehr schwer vorstellbar.
Du hast mit Deiner Kritik nicht unrecht. Aber es braucht “earyl adaptor”, um Technik voran zu bringen – und hier wäre ich einer. Mit dem Wissen, dass die “erste Generation” nie perfekt ist. Aber den Markt bereitet.
Ähm, was spricht dagegen auf den Strecken, auf denen *so* ein Fahrzeug bewegt wird, einfach ein Fahrrad zu nehmen? Ja, jammert über den Regen! Wer 4.000 Euro für so ein unausgereiftes Fahrzeug übrig hat, der kann sich auch ein vernünftiges, vollverkleidetes Liegedreirad kaufen.
“Unausgereift” nicht weil Elektroantriebe nicht funktionieren, sondern weil eben noch eine vernünftige Energiespeichermöglichkeit fehlt. Und dann ist da noch die Frage, wo aktuell der Strom her kommt. Solange Herr Gabriel Kohlekraftwerke für die grünste Möglichkeit der Energieversorgung hält, tut man mit Elektromobilen exakt gar nichts für die Umwelt. Sofern ihr ein eigenes Wasserkraftwerk, ausreichend Solarzellen auf dem Dach oder das Problem der Wasserstofferzeugung und Speicherung gelöst habt … ich kaufe so ein Auto!
Early Adaptor hin oder her, über eine Tonne mit Fahrer, nur um 5 Kilometer zur Arbeit zu fahren? Ich bin da skeptisch. Sinnvoller erscheint mir wirklich, einfach das Auto stehen zu lassen und die Kilometer die man sonst ins Büro im Stau steht, mit dem Rad zurück zu legen. Es schadet dann wenig, wenn man für größere Einkäufe dann doch den günstigen Kleinwagen nimmt.
@Andreas
Dagegen spricht außer der Strecke (2x30km, ggf. noch 30km zur Uni extra) und nicht überall vorhandenen Duschmöglichkeiten vor allem der Transport meiner Sachen.
Und Liegeräder gehen mal gar nicht. Ich brauche auf dem Rad Tempo. Tempo. Und Tempo.
Aber im Sommer ist das durchaus mein Ding. Trotz der Nachteile.
Was die Energieversorgung angeht: da schreibe ich vielleicht später noch was zu. Da lügen wir uns ja leider unter politischer Führung ganz toll selber in die Tasche :-/ Aber genau diese Probleme sind es doch, die immer erst im Laufe der Zeit gelöst werden. Und irgendwann muss man doch mal anfangen. Also kombiniere ich meinen Ökostrom (und jetzt komm mir keiner mit Zertifikatsschummelei *grins*) mit einem eAuto und die Zukunft kann kommen
2 x 30 Kilometer ist sehr grenzwertig, OK. Aber ich sehe da auch eher die Gesamtbilanz. Nicht jeder fährt die 30 Kilometer, sondern sehr, sehr viele unterhalb von 10. Und wenn alle die mit dem Rad fahren und der Rest mit dem Auto, ist das umweltfreundlicher als wenn alle mit E-Mobilen unterwegs wären. Das ist nämlich *zur Zeit* auch nur Augenwischerei. Die Zertifikatsschummelei erwähntest Du selbst. Außerdem ist der E-Antrieb ineffizient. Es geht Energie bei der Erzeugug des Stroms verloren, beim Transport und bei der Speicherung. Von der Energiedichte des ursprünglichen Energieträgers kommt beim E-Motor Deines Autos deutlich weniger an, als wenn man gleich hingehen würde und die Effizienz des Ursprungsenergieträgers direkt im Auto nutzt und verbessert. Genau hier hat die Autoindustrie in den letzten 60 Jahren (bewusst?) gepennt. Ich habe gestern oder so bei WillSagen einen Screenshot seiner Durchschnittsverbrauchsanzeige in seinem neuen Mini gesehen und der nimmt in der Stadt genausoviel Benzin, wie mein 10 Jahre alter Stinker. Da ist zunächst mal deutlich mehr Sparpotenzial.
Und zum Tempo: nach allem was man hört, haben Du oder ich in gutem Trainingszustand gewaltige Probleme mit einem normalen Liegeradfahrer auf Dauer mitzuhalten. Die Teile sind richtig fix. Und wenn Du dann noch eins mit Vollverkleidung nimmst, kannst Du angeblich auch bei Regen sehr bequem im Verkehr unterwgs sein – inkl. kleinem Kofferraum. Ich habe schon mehrfach ernsthaft in diese Richtung überlegt.
Ich habe überhaupt nichts gegen E-Mobile – im Gegenteil – aber sie sparen im Moment nichts und sind nicht gut für die Umwelt. Da gibt es aktuell vernünftigere Methoden mit höherem Potenzial. ÖPNV, Fahrgemeinschaften, *RAD* usw. …
Ich kann nichts von dem negieren, was Du schreibst. Natürlich sind wir noch nicht am Ende der Entwicklung, aber Du ziehst ja selber den Vergleich zu den Verbrennungsmotoren: >100 Jahre Automobil und noch nicht am Ende des Möglichen. Und ich schliesse nicht aus, dass “plötzlich” am Ende des Öls die Autokonzerne Konzepte aus der Schublade ziehen. Wenn ich mir die Erfolge in anderen Bereichen ansehe, was Energiegewinnung und -effizienz angeht, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass all unsere Ingenööööre das im KFZ-Bereich nicht hinbekommen.
Ich setze mich ja für Grüne Energie ein, wo es geht und ich bin auch zuversichtlich, dass der Markt sich bewegt, wenn genug Nachfrage da ist. Und dann erledigt sich das auch mit den Zertifikaten.
Derzeit überlege ich ja, das Thema nochmal intensiver hier aufzugreifen….
Liegeräder… es ist vielleicht eine Gewohnheitsfrage, aber ich bin letzten Sommer ein paar Mal mit dem Modell eines Freundes unterwegs gewesen, weil er auch so schwärmt. Ich kann mich aber nicht damit anfreunden…