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Amok: Reiz der Unsterblichkeit

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Geht doch mal eben bei Udo das aktuelle Spiegel-Cover gucken :-(    Klick!

Und ein “Gegengift” in der Zeit: Klick!

  1. 15. März 2009, 15:45 | #1

    Die Ikonografie des SPIEGEL befindet sich seit Jahren auf Talfahrt; wer allerdings irgendwann auf Bodenkontakt wartet, hofft wohl vergebens.

    Die Parallelen zum Gladbecker Geiseldrama von 1988 liegen klar auf der Hand. Hier wie da wurde und wird mit leichtfertiger und gewissenloser Berichterstattung die Faktenlage so verdreht, wie sie das nach Vorurteilen und Vorverurteilungen gierende Publikum konsumieren will. Hier wie da wurden und werden mit mehr oder minder intensiver Bildsprache Nachahmer rekrutiert – wir können von Glück reden, dass diese Ikonisierung bisher nur Trittbrettfahrer und keine Nachahmungstäter hervorgebracht hat. Weil die Berichterstatter nicht für einen Groschen Verstand haben, um etwas über Zeichenqualitäten zu lernen. Eine einzigartige Elite.

    Die Gesellschaft ist längst im Herrschaftsbereich der symbolischen Gewalt angekommen, der sie sich freiwillig unterwirft. Wer zwingt uns eigentlich, unseren Habitus auf diesem Boden festzunageln? Bestimmt nicht die Vorstellung, dass wir aufgeklärt sind.

    Wer stellt endlich die richtigen Fragen?

  2. 15. März 2009, 15:55 | #2

    Stellt sich die Frage, was die richtigen Fragen sind.

    Ich freue mich aber angesichts des steten Zustroms neuer Menschen über das Internet, die nicht mehr bereit sind, sich von den “Lei(d)(t)medien” für doof verkaufen zu lassen.

    Hier entsteht Handlungsdruck für die Politik, wollen sie das noch mittels Kinderpornoraubkopierballerspielerzensur verhindern ;-)

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