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Kurzes Update in Sachen Arbeitsleben

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Ich hatte ja letzte Woche überlegt, mich beruflich zu verändern.

Von den Angeboten die ich bekommen habe, schien mir Essen das Beste. Die Leute dort sind klasse, die Arbeitsbedingungen sind sehr gut und vor allem quasi neben der Uni und in meiner liebsten Shopping-Stadt.

Also Mittwoch da gewesen, mich bei der Chef-Etage vorstellen. Netter Weise hatte man sich schon vorher in einem demokratischen Meinungsfindungsprozeß für mich entschieden. Es dauerte also keine 60 Minuten, bis wir uns Handelseinig waren.

Danach meine jetztige Organisation darüber informiert. Erwartungegemäß waren die Reaktionen von Sprachlos bis hin zu Wütend und genenerell ist man nicht bereit, mich gehen zu lassen. Statt das allerdings in Form eines verbesserten Angebots zu machen, stellen  sich bestimmte “Führungs”kräfte stur. Oder zumindest versuchen sie es. Haben diese Personen schon in letzter Zeit erhebliche Zweifel bei mir hervorgebracht, verstärkt sich dieser Eindruck mehr und mehr.

Was für merkwürdige Gestalten. Als ob es eine positive Motivation zu Folge haben könnte. Natürlich bin ich mir der Auswirkungen meines Wechsels im Klaren. Ich bin nach wie vor für ein ganzes Bundesland der einzige Experte in meinem Bereich. Aber das ist ein hausgemachtes Problem, weil man sich meinen Ausführungen verschlossen hat. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen, dass ich ein sog. Single Point of Knowledge bin, den sich eigentlich keine größere Organisation leisten darf. Geändert hat das nichts. Weil es ja funktioniert hat. Und jetzt hat mein Chef natürlich ein Problem, wenn ich gehe, weswegen er mit allen sauberen und weniger sauberen Methoden versuchen wird, das zu verhindern.

Und was noch spannender wird: Meine jetzige Personalorganisation hat dem Wechsel nach Essen grundsätzlich zugestimmt ;-)

Jetzt wird das wohl im Innenministerium entschieden, denke ich. Da mein aktuelles Haus aber unbedingt jemanden aus Essen haben will, die Dame aber nur bekommt, wenn ich nach Essen kann, wird das noch witzig werden ;-)

(Zur Erklärung: Ich bin kein Arbeitnehmer, dem zu Folge habe ich auch keinen Arbeitsvertrag, den ich kündigen könnte, um in Essen einen neuen Vertrag zu unterzeichnen.)

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  1. 4. April 2009, 13:34 | #1

    ist der neue arbeitgeber ein im wettbewerb zu deinen alten stehender verein? oder bleiben die vereinsfarben gleich?

    egal, wichtig ist der spassfaktor am ganzen drumrum, also für mich.

    • 4. April 2009, 13:39 | #2

      Es ist ein meinem jetzigen Brötchengeber nach- / untergeordnetes Unternehmen. Ich vergleiche ja immer so, dass ich jetzt in der “Holding” tätig bin und dann in eine unserer “Töchter” wechseln würde ;-)

      Farbe bleibt gleich. Auch wenn sie sich gerade ändert :-D

  2. 4. April 2009, 16:14 | #3

    ok, also von der mutter auf die tochter, ja nee war klar.
    mal muß es auch was ” junges ” sein.
    obwohl ” nach unten” gibts mehr ören. hoffe ich.

  3. Chris
    5. April 2009, 15:27 | #5

    Jetzt mal neugierigkeitshalber: Was für einen Vertrag kann man denn noch haben? Einen Honorarvertrag? Eine freie Anstellung?

  4. 5. April 2009, 17:28 | #6

    @Chris
    Kann man alles haben. Aber diese Verträge wären auch kündbar ;-)

    Ich stehe in einem “besonderen Dienst- und Treueverhältnis” ;-)

  5. Chris
    6. April 2009, 13:23 | #7

    @Stefan: Beendigen könntest du dein Dienstverhältnis schon – nur würde es dann nichts mit der Stelle in Essen :-)

  6. 6. April 2009, 13:48 | #8

    @Chris
    True…

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