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Manchmal tut man Dinge…

24. Januar 2008
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… von denen man angenommen hätte, sie nie zu tun. Und warum auch nicht, als Ausrede kann man dann zumindest benutzen, dass man ja schliesslich wissen will, worüber man lästert.

Und so kommt es, dass ich, ja ich, im Kino war und “Keinohrhasen” gesehen habe. Dazu muss man wissen, dass nur sehr, sehr wenige deutsche Filme bisher das Vergnügen hatten, von mir gemocht zu werden und ich auch weder den Schweiger mag. Noch mag ich es, dass in scheinbar allen deutschen Filmen immer wieder die gleichen Menschen auftauchen.

Ausser vielleicht Nora T., die ja doch eine süsse Figur hat, wenn sie nackig durch’s Bild hypft. Vermutlich damit Männer auch was von dem Film haben, denn die Frauen in meiner Umgebung schwärmen ja alle wie irre “von dem Schweiger seinem Arsch in der Torte”.

Nun ja… ich sag mal so: Der Film hat seine guten Momente und auch Lacher. Vor allem die Duelle zwischen den beiden Hauptdarstellern und die optische Umsetzung einiger, teilweise sehr alter, Witze produziert Lacher.

Manches dagegen wirkt sehr mühselig witzig (Yvönnchen und der Klitschko) und an zahlreichen Stellen, vor allem ab etwa Mitte des Films zieht es sich. Wie alter Kaugummi.

Man hätte den Film sicherlich auf 90 Minuten kürzen können, ohne das wesentliche Teile gefehlt hätten. Man hätte auch eine andere Besetzung wählen können. Aber im Leben kann man ja immer alles irgendwie besser machen und so bleibt als Fazit:

Nicht so schlecht wie erwartet.

Kein Schuh des Manitu, kein Wixxer, aber halt auch kein völliger Schrott.

Ausführliche Kritik übrigens bei Filmfacts.

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