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ARGE: Arbeitsrechner mit vier Gigabyte

6. August 2009
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Momentan fragt man sich wirklich, ob die SPD irgendwo separate Fettnäpfchenaufsteller hat, damit sie auch ja in diese reintreten kann. Und dann auch noch die ARGE, meine Güte. Die hat nämlich so um die 170.000 Bürorechner bestellt. Das ist ja erstmal nichts Schlechtes.

Laut dem SPOn allerdings ist da so einiges nicht so gelaufen wie es laufen sollte. Unter anderem war die Ausschreibung wohl recht allgemein gehalten:

Sehr spezifisch heißt es in der Vorgabe: Die Computer bräuchten “vier Gigabyte große Arbeitsspeicher”, Peripheriegeräte müssten mit einem der “acht USB-Anschlüsse” verbunden werden, auch “Videokonferenzen” müssten möglich sein. Die Folge: Nur “Intel” sah sich in der Lage, passende PC-Chips zu liefern. […] So heißt es auf Seite 16 der Ausschreibung unter Punkt 4.21, man wolle “ein PC-System mit einer Benchmark-Leistung nach ‘Sysmark 2007′ von mindestens 150 Punkten”. […] Dass man mit öffentlichen Geldern auch anders umgehen kann, zeigt der “Norddeutsche Rundfunk” (NDR): Dort tauscht man seit Juni mindestens 5000 veraltete PC aus. Und gibt sich mit 120 Punkten zufrieden.

Kosten: Rund 68 Millionen. Zu wessem Ressort gehört die ARGE nochmal? Richtig, zum Ressort des Ministers Olaf Scholz. SPD. Man könnte ja den Verdacht haben dass die in der Pause böse, böse Killerspiele spielen wollen – aber das ist natürlich reine Spekulation.

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  1. 7. August 2009, 00:09 | #1

    Anderswo wird alles auf ThinClients umgestellt und die basteln sich da eine gigantomanische LAN-Session zusammen. Krank.

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