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Dierkes: Lieber Onkel Adolf, mach was!

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Ich habe vorige Tage zähneknirschend eine Aktion von Adolf Sauerland, dem Oberbürgermeister Duisburgs unterstützt. Die Intention ist jedoch gut – ein breites Bündnis gegen eine geplante Demo von proNRW auf die Straße zu bringen.

Und was muss ich da eben bei den Ruhrbaronen lesen? Just in Duisburg wird Hermann Dierkes, der schon mehrfach eine Erwähnung hier wert war, in einer städtischen Einrichtung die Möglichkeit gegeben, das Existenzrecht von Israel in Frage zu stellen. Unter dem Titel “Bedingungslos für Israel?” soll Dierkes eine Lesung halten. Und da erinnere ich nur mal kurz an die traurig berühmt gewordene Lesung in Berlin:

Dabei verstieg sich Dierkes auf einem Kongreß seiner trotzkistischen Gesinnungsfreunde zu einer antisemitischen Tirade, die von seinen Gesinnungsfreunden auf einem Schweizer Videohoster dokumentiert wurde.

Nachdem wir hier darauf hinwiesen und es in der Folge zu hochfrequenten Abrufen des Videos kam, wurde die Schimpfrede von den Videoeinstellern gelöscht, wie der Schweizer Hoster bestätigt.

Anschliessend wurde eine bereinigte Fassung des Videos von den selben Einstellern eingestellt.

Quelle: Ruhrbarone

Besonders heftig mutet die Wahl des Veranstaltungsortes an:

Das IZ ist als Fachstelle für politische Bildung der Duisburger Volkshochschule beigeordnet und liegt wenige hundert Meter vom jüdischen Gemeindezentrum entfernt.

Ich weiß gerade nicht, was ich schlimmer finde: Das die Partei Die Linke in Duisburg Dierkes weiter unterstützt? Oder das er in einer öffentlichen Einrichtung seinen Hass verbreiten darf?

Gegen diesen Termin regt sich schon Widerstand, nicht nur bei den Ruhrbaronen. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, würde Euch aber bitten, Euch den 16.03. mal vorzumerken. Und wenn Ihr Zeit habt, nach Duisburg zu kommen. Herrn Dierkes mit rechtsstaatlich unbedenklichen Mitteln seine Grenzen aufweisen!

Update: Es gibt auf xtranews einen sehr guten Kommentar von Dr. W. Jurga

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