Truth or Drink

10. April 2015 1 Kommentar
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Ich bin… sprachlos 😀

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Ich bin ein Rassist – ohne Aber.

9. April 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Oh man, merken die Leute es eigentlich nicht?

Jeder der einen Satz beginnt mit “Ich bin kein Rassist, aber…” müsste doch irgendwann mal merken, dass er mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendeine fremdenfeindliche Scheisse nach dem Aber von sich geben wird. Sehr schön beschrieben gestern auf derWesten:

Sie erleben gerade ein Déjà-Vu, die Mitarbeiter des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (DISS): “In den 90er Jahren sagten viele, „ich bin nicht ausländerfeindlich, aber…“ und am Ende brannten Häuser, starben Menschen in Hoyerswerda, Solingen. Heute sagen Menschen „Ich bin nicht rechts, aber…“ und spätestens im zweiten Satz äußern sie sich extrem rechts“, analysiert Martin Dietzsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Soweit, so klar. Und was lese ich, nachdem ich mich gestern erst über Tröglitz aufgeregt habe, ebenfalls auf derWesten?

Anlieger, die sich gegen die Lösung am Hunsdorfer Weg wehren, seien keine Rassisten. „Es geht schlicht darum, dass die Bank ihre Grundstücke niedriger bewerten wird, sobald Container am hinteren Gartenzaun stehen“, ist Wolfgang Schulte überzeugt.

Das ist doch echt nicht zu glauben! Merken die Leute echt nicht, was sie da machen?

“Ist mir doch egal ob der verrekt, Hauptsache mein Grundstück ist viel wert!”

Genau das ist es doch, was man der Inhalt des Gesagten ist. Als Alternative wird im gleichen Artikel auf Dinslaken verwiesen:

„Dinslaken konzentriert die Flüchtlinge an einer Stelle“, nennt er die Fliehburg als Beispiel, „da überlegt man auch nicht, Unterkünfte in Hiesfeld zu bauen.“

Dabei ist die Fliehburg genau das Gegenteil dessen, was man machen sollte. “Weit draussen” (auch wenn ein Neubaugebiet nah herangerückt ist), dort wo niemand sie sehen kann und Integration ist dann auch eher ein Wunschtraum.

Ich frage mich ernsthaft, warum nicht mehr Leute sich hinstellen und Menschen wie Herrn Schulte fragen, ob er den Schuss eigentlich nicht gehört hat. Andersherum kenne ich die Antwort eines der Hünxer Bürgermeisterkandidaten an einen besorgten Bürger. Von klaren Worten keine Spur – was erwarte ich dann schon vom “normalen Bürger”, wenn selbst die Politik sich ziert, hier mal Klartext zu reden?

In Voerde werden wir die Diskussion um Asylbewerber in Kürze auch wieder führen. Da bin ich mir ganz sicher. Und dann werde ich mich wohl unbeliebt machen, wenn ich Menschen die ihre Sätze mit “Ich bin kein Rassists, aber…” oder “Ich habe ja nichts gegen Asylbewerber, aber…” beginnen entgegnen werde: “Doch bist Du und hast Du!”

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Die Lügen von Tröglitz und Anderswo

7. April 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Huch?

Da sind wir jetzt aber überrascht: In Tröglitz gab es also einen Brand in der geplanten Flüchtlingsunterkunft. Wer hätte das erwarten können – nachdem ja Rechte schon den Bürgermeister aus dem Amt gejagt hatten.

Und wie überrascht jetzt wieder alle sind. “Wir hätten früher auf die Straße gemusst!” “Wir werden keinen Schritt weichen!” “Flüchtlinge sind hier willkommen”. Hach, so kleine Halb- und Un-Wahrheiten sind Balsam für die Seele, nicht wahr? Vielleicht mal wieder eine Lichterkette?

Mich macht das einfach nur noch wütend. Nicht nur, dass Gesellschaft und Politik weiter die Augen verschließen vor der Gefahr von Rechts. Selbst wenn man sich hinstellt und sie offen benennt hilft das nur begrenzt. Die FDP in Voerde z. B. bezeichnete mich ja dann so:

(…)und das ausgerechnet aus der Feder desjenigen, der noch vor kurzem die Voerder Bürger pauschal als (Zitat) “tiefververwurzelte, wabernde braune Suppe” diffamierte, wie hier nachzulesen ist? Sehr glaubwürdig – aber nur, wenn man gewohnheitsmäßig mit Denunzianten und agitierenden Trollen Umgang pflegt, die mangels Masse zu keiner sachlichen Auseinandersetzung fähig sind.

Alles klar?

Anlass war damals das hier:

Die beiden Mitglieder der Grünen; Ratsmitglied Stefan Meiners und sachkundiger Bürger und Pressesprecher UlrichLütke, haben Anfang Oktober 2013 durch schriftliche Beiträge die Stadt Voerde und viele ihrer Bürger in eine Ecke gestellt, in die diese nicht gehören. Beide waren trotz unserer Aufforderung nicht bereit, ihre Äußerungen zurückzunehmen oder sich dafür zu entschuldigen. Das ist aber typisch für Menschen, die anonym austeilen, aber nicht einstecken können. Meiners hat sich öffentlich (unkreativer weblog vom 02.10.2013) u.a wie folgt geäußert: „Und doch hat Voerde auch eine hässliche Seite … ein zu einer Fratze verzerrtes Gesicht einer Stadt, in der tief verwurzelt eine braune Suppe wabert ….Gestern habe ich dieses hässliche Gesicht von Voerde wieder erlebt … Was mich unfassbar wütend gemacht hat war, dass der Mob Applaus dafür spendete, wenn mal wieder über Wertverlustraten oder Kriminalitätsanstiege spekuliert wurde“.

Für die FDP in Voerde gibt es kein rechtes Problem. Gut, die waren auch nicht mit dem rechten Pack im gleichen Zug auf dem Rückweg von den Demoablegern PEGIDA / NOPEGIDA aus Duisburg. Und vermutlich hat man die Aufkleber in F’feld an den Laternen auch nicht sehen wollen. Oder können. Und genau dieses Wegschauen ist es, dass rechte Stammtischparolen wieder gesellschaftsfähig werden lässt.

Und jetzt kommt aus Hünxe, unserer Nachbargemeinde eine Mail auf  Umwegen hier an, die ich mal anonymisiert großflächig zitieren möchte – kommentiert, weil ich einfach unglaublich sauer darauf bin, was manche Menschen von sich geben:

Gerüchten zufolge plant die Gemeinde Hünxe am Hunsdorfer Weg gegenüber dem Raiffeisenmarkt die Aufstellung von Containern für Asylbewerber.

Gerüchte sind immer was feines…

Jeder ist gegenüber Asylbewerbern offen,  möchte Sie aber nicht vor der eigenen Haustür haben. So dürfte sich das  auch in diesem Fall ergeben.

Okay, das muss man dem Autor lassen: Er ist zumindest in der Lage, ehrlich mit seinen Gefühlen umzugehen: Asylbewerber? Ja bitte, aber nicht vor meiner Türe.

Eine Beteiligung oder Information der Bürger hat es hierzu noch nicht gegeben, was ich für sehr bedenklich halte.

Genau. Denn der Bürger möchte mitreden. Also nur in speziellen Fällen. Da vergisst er dann gerne mal das Wesen der parlamentarischen Demokratie. Gut, um das Alltagsgeschäft soll sich die Politik kümmern, aber das hier, das ist ganz was anderes.

Offensichtlich scheint es so, dass der Ortsteil Drevenack nicht begünstigt wird und eher zu den leicht belastbaren Faktoren gilt. Dem ist nicht so, denn auch Drevenacker zahlen die erhöhten Grundsteuern und finanzieren die Gemeinde und darüber hinaus dürfte der Anteil der Drevenacker an der zuzuweisenden Einkommensteuer ebenfalls über dem Durchschnitt der Hünxer Bürger liegen.

Mein Lieblingsabsatz. Wahlweise als “Wir sind die Besserverdiener und nicht mit sowas zu belasten” oder mit “Wir bezahlen nicht für so einen Scheiss” zu übersetzen, bringt der Autor hier die tatsächlichen Vorbehalte ins Spiel. Es kann doch nicht sein, dass ich Steuern bezahle und dafür auch noch Asylbewerber ertragen muss? Soll sich doch ein ärmerer Ortsteil drum kümmern! Schließlich lebt man in einem Ortsteil, der begünstigt werden muss. Mal unter uns, wie kommt man auf so einen offensichtlichen Unfug?

Als Gegenleistung wird nun offensichtlich ein neues Containerdorf geschaffen. Dies ist nicht im Sinne der Drevenacker.

Gegenleistung für die Steuern? Also das geht nun wirklich nicht. Also es geht schon, aber bitte nur im Sinne der Drevenacker. Es würde mich interessieren, in welchem Ausmaß man dort ansonsten Einfluß auf die Verwendung von Steuergeldern hat? Bzw. welche Gegenleistung man angemessen fänd.

Es erscheint mir daher sinnvol, diese Problematik kontrovers zu diskutieren und zu einer tragfähigen Lösung zu kommen, Auf dem nicht abgestimmten Weg einen Stabdort auszuwählen, das Grundstück zu erwerben( sofern es noch nicht im Eigentum der Stadt ist ) und Bürger damit zu konfrontieren, ist weder bürgerfreundlich sondern im Gegenteil wertvernichtend und zwar nicht nur materiell.

Ein nicht materieller Wertverlust? Siehe oben: man kann den Menschen ja wirklich nicht zumuten, das Leid anderer sehen zu müssen. Oder was möchte der Autor mir sagen? Materieller Wertverlust? Wieder Grundstückswert vs. Leben, Sicherheit und Gesundheit? Eine tragfähige Lösung muss erarbeitet werden? Tragfähig kann ja wohl nur sein, den armen Autor der Mail nicht mit Ausländern zu belästigen.

 

Ich bitte Sie daher, sich mit der Problematik sachgerecht auseinanderzusetzen und die Interessen der Drevenacker nicht außer Acht zu lassen.

Geil oder? Erst rechtes Stammtischgepöbel und dann soll man sich sachgerecht mit dem Thema auseinandersetzen. Aber bitte nur so, wie es dem Autor, der sich ja als Stellvertreter aller Drevenacker sieht, gefällt?

Und das vermutlich auch ist, weil ihm vermutlich wieder kaum einer entgegentritt.

Da packt man sich an den Kopf: Was ist eigentlich passiert, dass Menschen sich nicht mehr schämen, einen solchen Schwachsinn nicht nur zu schreiben, sondern auch als Mail zu versenden? Und sich im Recht fühlen?

Und ja, wir sehen an Tröglitz wohin das führt. Und auch wenn es in Voerde nicht wahr haben will (andere allerdings auch nicht): Die gleich Einstellung findet man auch bei uns. Und das wurde in der Vergangenheit schon mehr als deutlich.

Ich habe überlegt, ob man zu der Mail wirklich was bloggen soll. Aber ich denke man muss. Weil ich denke man darf nicht solchen Hohlbirnen die Meinungshoheit überlassen, die emotional erregt (siehe Tippfehler in der Mail) solchen rechten Stuss von sich geben.

Und auch wenn der Verfasser über sich das Gegenteil sagen würde, er ist ganz klar fremdenfeindlich eingestellt. Es liegt an uns, es ihm und jedem der in die gleiche Kerbe schlägt aufzuzeigen. Und auch die Grenzen aufzuzeigen. Und zu sagen:

Es reicht! Wir werden nicht taten- und wortlos zusehen, wie sich dieser billige Westentaschenrassismus als Gesellschaftsfähig etabliert.

 

Kingsman

31. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Als wir den Trailer sahen, war klar, den müssen wir sehen:

Und genau das haben wir gemacht.

Fangen wir mit den schlechten Nachrichten an, die allesamt so zu erwarten waren: Flache Story, total vorhersehbar.

Kommen wir zu den guten Nachrichten: Der Film macht echt Spaß. Er suhlt sich in überzogener Gewaltdarstellung (allerdings weit hinter Kill Bill zurück bleibend) und Klischees. Er spielt mit Jamens Bond und Clever und Smart. Er bringt die übliche Gut gegen Böse Geschichte mit einer simplen Lovestory und packt sie in ein aberwitziges Szenario.

Wäre da nicht die unglaublich miese Synchronisation des Bösewichts, der Film wäre eine fast uneingeschränkte Empfehlung. So neige ich dazu zu sagen: Wer kann sollte die OV-Fassung gucken.

Spaß machen aber beide 😀

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Bitte einmal Schere im Kopf. Danke.

30. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Heute morgen, ich weiß nicht genau ob auf 1Live oder WDR2, wurde darüber berichtet, dass Forscher aus Katar einen Weg gefunden hätten, aus Tweets nicht nur abzuleiten wer z. B. den IS unterstützt – sondern mit über 85% Wahrscheinlichkeit zu einem Unterstützer werden wird.

Google liefert dazu einen Wired-Artikel von letzter Woche:

Wissenschaftler aus Katar basteln am Minority Report: Mit 87-prozentiger Wahrscheinlichkeit kann ihr Algorithmus bestimmen, ob ein Twitter-User das Terrornetzwerk Islamischer Staat unterstützen wird oder nicht.

Und sofort kamen im Radio die Chilling Effects zur Sprache, ohne genau als solche bezeichnet oder beschrieben zu werden. Es wurde nämlich die Frage gestellt, was ich besser unterlasse um nicht in das Raster des Algorhytmus zu fallen. Dazu gehört dann z. B. das unmittelbare Twittern nach einem veröffentlichten IS-Video.

Und genau das hier beschriebene ist der Grund, warum wir in der letzten Ratssitzung als Grüne gegen mehr Videoüberwachung in Voerde gestimmt haben:

Es kann und darf doch nicht sein, dass ich mich demnächst nur noch so verhalte, wie man mir beibringt, damit ich von einer “dummen Maschine” nicht versehentlich mit 85% Wahrscheinlichkeit für einen Terroristen gehalten werde. Und in der Folge dann ein deutscher Geheimdienst den Amerikanern meine Handynummer gibt, damit dann eine Drohne…

Klar, ein solches Szenario mag überzogen klingen. Aber vielleicht kann irgendwer ja mal erkennen, was tatsächlich droht, wenn ein solcher Algo ein False-Positiv meldet und das  niemand merkt. Ich meine, ein Fehler in der Schufa kann schon die bürgerliche Existenz bedrohen, eine Fehlinterpretation einer Bahnhofskamera meine Freiheit – ist es da  so unwahrscheinlich das Programme zur Terrorerkennung irgendwann auch Leben gefärhden?

Der Deutschen bliner Fleck: Zuwanderung ist nicht Zuwanderung, wenn es keine Zuwanderung ist

29. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Es irritiert mich immer wieder.

Zur Zeit ist es scheinbar en vouge, sich wieder offen gegen jeden Ausländer zu stellen. Es ist den Menschen nicht einmal mehr peinlich die dümmsten rechten Stammtischparolen ins Internetz zu blasen. Siehe z. B. hier und hier.

Und es ist ja nicht nur, dass “die Deutschen” sich erlauben so einen Scheiss in die Öffentlichkeit zu stellen. Es ist auch die Tatsache, dass mein Logikmodul durchzubrennen droht, wenn ich sowas lese. Denn ich bin ja nicht der Einzige, der auf den offensichtlichen Widerspruch hinweist:

Schon 2010, zur Hochzeit der “Sarrazin-Debatte” schrieb der Spiegel:

Ab 2015 droht Deutschland ein massiver Fachkräftemangel. Angesichts der verheerenden Folgen für das Renten- und Sozialsystem hat sich der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Klaus Zimmermann für eine deutlich offensivere Einwanderungspolitik ausgesprochen.

Deutschland benötige “dringend Arbeitskräfte und Zuwanderer aus dem Ausland”, sagte Zimmermann dem “Hamburger Abendblatt”. Nötig seien “mindestens netto 500.000 mehr Menschen pro Jahr, um unsere Wirtschaftskraft dauerhaft zu sichern”.

Und das ist doch nur logisch:

Wenn wir den Status Quo erhalten wollen,  bei gleich bleibendem Geburtenrückgang und der demographischen Entwicklung, reicht die reinsassig deutsche Vermehrung (was für ein Schwachsinn. Unfassbar das es Menschen gibt die sowas glauben) einfach nicht mehr aus. Oder um es mal mit der Welt zu sagen:

Die deutsche Bevölkerung schrumpft und vergreist. Um die drohende Arbeitskräfte-Lücke zu schließen, werden bis 2050 mehr als eine halbe Million Zuwanderer im Jahr gebraucht – nicht nur aus Europa.

Welt, 27.03.15

 

Die Regierung geht von 300.000 Asylanträgen im Jahr 2015 aus. Vier Bundesländer intervenieren nun. Sie fordern eine Anhebung der Prognose, damit die nötigen Vorbereitungen getroffen werden können.

Welt, 22.03.15

 

Eigentlich müsste jetzt doch jeder, wirklich jeder dessen IQ vielleicht nicht auf dem Niveau der Raumtemperatur, aber wenigstens auf dem Niveau von Toastbrot liegt, begreifen: Wir brauchen Zuwanderung und die Menschen die zu uns kommen, sind keine Belastung. Sie sind im Gegenteil genau die Menschen, die wir ohnehin “locken” müssten, wenn wir ungefähr die Verhältnisse halten wollen, die wir haben.

Natürlich ist nicht jeder Asylbewerber ein Raketenwissenschaftler.

Erstaunlicherweise trifft das aber auch auf die meisten Deutschen zu. Eine Gesellschaft besteht aus vielen Schichten und ist im Optimalen ein Schmelztiegel der Kulturen.

Und genau hier sind die Menschen die vor Tod und Krieg flüchten endlich nicht mehr als Belastung zu verstehen. Sondern als Bereicherung. Als Chance. Und unser Asylverfahren sollte zukünftig weniger danach ausgerichtet sein, ob die Flüchtlinge wirklich in ihrer Heimat gestorben wären. Als mehr danach, dass wir Zuwanderung brauchen.

Und nach dem “Riesenerfolg” der Green-Cards sollten wir jetzt vielleicht einfach mal sagen: hey, die Menschen die da kommen, kommen in Hoffnung auf ein besseres Leben. Das können wir ihnen bieten – jetzt lasst uns schauen wie wir sie integrieren können und dann werden sie uns dafür auch zurück geben.

 

 

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Deutschland, Griechenland und das Versagen der Politik

29. März 2015 1 Kommentar
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Die aktuelle Folge “Die Anstalt” wird aus “Respekt” vor dem Flugzeugabsturz nicht gesendet. Das ist doppelt und dreifach schade. Denn was ich bei der “Heute-Show” noch in Teilen nachvollziehen kann, finde ich hier übertrieben.

Aber das ZDF hat die Folge “Die Anstalt vom 31.03.2015″ zumindest in der Mediathek belassen [Edit: Wie in den Kommentaren zu lesen ist (ich hatte mich schon über das Datum in der Mediathek gewundert) soll die Sendung Übermorgen gezeigt werden] und auf Youtube findet sich inzwischen eine Kopie als Schutz vor Depublikation:

 

Und die Folge hat es echt in sich. Auch wenn ich nie verstehen werde, die die Gäste darüber lachen können, was sie sehen. Sehen können sie (und wir Zuschauer) in dem Fall nämlich eine sehr gute Aufarbeitung der Mär von der Griechenlandhilfe. Und dann, in den letzten 5 Minuten wird es – selbst für die Anstalt – extrem heftig. Für Menschen wie mich, mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsinn hart an der Grenze des Erträglichen.

Nicht wegen des letzten Gastes. Sondern dem, was er zu sagen hat.

Eigentlich müsste diese Sendung zum Pflichtprogramm in den Schulen werden. Und eigentlich müsste jeder Wähler diese Folge sehen, damit ihm klar ist, was für ein Schlag von Menschen derzeit unsere Politik und damit unser Leben und unsere Geschicke lenkt: Völlig frei von Moral und Verantwortung.

Liebe Sabine von der CDU…

25. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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warum genau hast Du diese Pressemitteilung veröffentlicht? Hat keiner Deiner Berater Dir gesagt, dass man lieber nichts sagt, als Unsinn zu reden?

Noch eben von unterwegs ein Foto auf Facebook teilen oder ein Lied von YouTube herunterladen. Für viele ist das im Alltag ganz normal geworden. “Viele wissen dabei nicht, dass sie sich gerade strafbar machen. Das habe ich mal eben im Internet heruntergeladen und das habe ich mal eben im Laden mitgehen lassen sind nicht zwei Paar Schuhe. Wir können nicht weiterhin Unterschiede zwischen der realen und der virtuellen Welt machen. Das muss auch endlich gesetzlich geklärt werden”, so Sabine Verheyen.

Zunächst einmal den wichtigsten Unterschied:

Wenn Du eine Schuhhändlerin wärst und jemand würde das machen, dann wären die Schuhe? Genau… dann sind die Schuhe weg.

Was aber passiert, wenn einer auf Facebook ein Bild teilt? Richtig, ein anderer sieht es auch und das Original ist wo es war. Das Gleiche gilt auch beim Herunterladen von Musik.

Besonders deutlich wird der Wissensnachteil bei der Vermengung von “Download” und “Youtube”. Natürlich kann man Musik von Youtube auch runterladen, in erster Linie ist es aber ja ein Streaming-Dienst.

Das alles ist ein so hahnebüchener Unsinn, dass man gar nicht weiß wie man damit umgehen soll. Ich würde gerne das machen, was beim PC hilft: Runterfahren und wieder hoch fahren. Vielleicht einen Reset durchführen und der Frau noch mal gaaaanz langsam erklären, wie das mit den Daten und dem Internet so funktioniert.

Mit der Copyright-Arbeitsgruppe möchte die EVP-Fraktion das Thema grundlegend aufarbeiten und an das 2.0 Zeitalter anpassen: “Copyright ist ein vielschichtiges Thema. Nicht nur der Schutz des geistigen Eigentums und der kulturellen Vielfalt spielen dabei eine Rolle. Wir müssen die Rechte des Verbrauchers auch mit einem funktionierenden digitalen Binnenmarkt in Einklang bringen.

Ich habe so meine Zweifel.

Es geht um den Markt, es geht um Copyright. Das kann nur zur Folge haben, den Verbraucher noch weitergehend zu entrechten, als es eh schon der Fall ist. Reine Lobbydienste für die Rechteverwerter.

Und so Politiker vertreten unsere Interessen in Europa?

Oh man, wie übel.

Andersherum: sie kommt halt von der Neuland-Partei CDU. Hätte man da was anderes erwarten können oder hoffen dürfen? Vermutlich nicht…

Insurgent

21. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Nachdem ich von Divergent damals sehr angetan war, habe ich mich gefreut das Freitag im UCI ein Double-Feature lief: Divergent und im Anschluss Teil 2 – Insurgent

Aber zuerst mal wieder über das UCI geärgert. “15 Euro zzg. Zuschläge”. Das die Zuschläge noch mal eben 10% ausmachten, scheint ja eher Nebensache zu sein. So kann man Kunden auch das Gefühl geben, sie total verarschen zu wollen. Anyway.

Nach einer Werbekatastrophe (alle Werbungen liefen 2-3 mal hintereinander, wtf?) konnte dann endlich das Filmfestival beginnen. Und Teil 1 war so gut wie damals. Das Dumme ist nur, dass das für Teil 2 nicht gilt. Es fängt an beim Soundtrack, der nicht annähernd so gut ist wie im Teil 1 und geht weiter über eine grauenvolle Versimplifizierung der Geschichte bis zu mehr oder weniger subtilen Abweichungen von der Buchvorlage.

Insgesamt war ich sehr, sehr enttäucht. Man hat sich offensichtlich entschieden einen Action-Film mit Matrix-Elementen zu produzieren, statt die spannende und vielschichtige Geschichte so fortzusetzen, wie sie es verdient hätte. Oder wie meine Kino-Begleitung sagte: Teil 3 muss man sich da wohl nicht mehr ansehen. Gut, wie bei Matrix werde ich natürlich trotzdem noch Teil 3 gucken. Aber wie bei Matrix rechne ich mit dem Schlimmsten.

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Dicke Krokodilstränen und unerträgliche Halbwahrheiten

21. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Oh mein Gott. Wir werden zwar nicht alle sterben, aber so ähnlich:

Der RWE-Konzern schlägt Alarm. (…) Zusammen mit Stellen bei Zulieferern und mittelständischen Firmen in der Region sowie bei stromintensiven Betrieben gehe es sogar um „weit über 100. 000 Arbeitsplätze“, heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

So steht hes heute auf DerWesten und wie immer wird hier völlig unkritisch übernommen, was einer der Big Four sagt. Statt dessen sollte man mal hinterfragen, ob die Branchen der Erneuerbaren nicht viel mehr Jobs schaffen, als hier abgebaut werden. Falls sie überhaupt abgebaut werden, denn ich habe gelernt, RWE, E.OFF und Co so weit zu glauben, wie ich ein Klavier werfen kann.

Das die Big Four mit dem Rücken an der Wand stehen, haben sie nicht der Politik zu verdanken. Denn die hat lang genug die Füßte zu Gunsten der Oligopolisten still gehalten und zugesehen, wie nicht nur die Umwelt dran glauben musste – sondern wir Kunden auch immer mehr zahlen durften, obwohl der Strom selbst immer billiger wurde.

Jetzt, wo sich die öffentliche Meinung dahingehend verschiebt, dass Gabriel und Co klar ist, dass sie den Kurs wechseln müssen, da haben sich RWE und Co noch immer nicht darauf eingestellt. Hätten sie das, hätten sie vor Jahren, vielleicht vor Jahrzehnten, damit begonnen statt immer aberwitzigerer Gewinne in neue Geschäftsfelder zu investieren. Ist ja nicht so, als käme der Wandel hin  zu regnerativer Energie plötzlich und unerwartet.

Was jetzt passiert ist das typische Muster des “wir haben keine Argumente, aber wir können Euch Angst machen”, dass so beliebt ist. Hier wird die Panik vor Massenarbeitslosigkeit geschürt. Hier wird wieder mit den Ängsten der Menschen gespielt.

Und das ist soooo zum Kotzen!

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Echt oder Falsch? Egal, das ist auf jeden Fall Internet-Gold

19. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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… schon alleine durch den Bild-Typen 😀

 

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Ich lachste so hart…

19. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Oh…. da hat der Schäuble wohl Popo-Aua?

17. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Im Internet gibt es ja für alles ein Wort. Mal mit mehr, mal mit weniger Stil. Aber ich finde auf Schäuble passt im Moment der Begriff “arschverletzt” ganz gut:

wenn jemand sehr eingeschnappt reagiert, besonders wegen einer Kleinigkeit, dann ist er arschverletzt.

Denn die Diskussion um/über/mit Griechenland nimmt ja langsam Züge an, die schon nicht mal mehr lächerlich sind. Sondern nur noch peinlich. Zum Beispiel die Frage, ob den Griechen Reparationen zustehen. Der Spiegel berichtet heute morgen davon, dass durchaus Politiker im Bundestag der Meinung sind:

Erstmals sprechen sich jetzt namhafte Vertreter von Sozialdemokraten und Grünen dafür aus, Griechenland für die Folgen der Nazi-Besatzung zu entschädigen. “Politisch ist der Fall aus meiner Sicht eindeutig: Wir sollten auf die Opfer und deren Angehörige finanziell zugehen”, sagt Gesine Schwan, Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission und zweimalige Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten. “Ich glaube, es wäre von deutscher Seite gut, wenn wir in Sachen Vergangenheit vor unserer eigenen Tür kehren. Es geht darum anzuerkennen, dass wir in Griechenland schlimmes Unrecht begangen haben.”

“Wir sollten die Frage der Entschädigungen nicht mit der aktuellen Debatte über die Eurokrise verknüpfen. Aber unabhängig davon bin ich der Meinung, dass wir die Entschädigungs-Diskussion führen müssen”, sagt auch der stellvertretende SPD-Chef Ralf Stegner: “Das gehört zum Umgang mit unserer eigenen Geschichte. Ich bin gegen Schlussstrichdebatten. Es gibt auch nach Jahrzehnten noch zu lösende völkerrechtliche Fragen.”

Und auch der “Wissenschaftliche Dienst” der Bundesregierung ist hier eher zurückhaltend mit einer Ablehnung:

Einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages zufolge ist die Rechtsauffassung der Bundesregierung aber aus völkerrechtlicher Sicht nicht zwingend (WD 2, 041/13). Von der rechtlichen Situation abgesehen, müssen aus Sicht der Fragesteller auch moralische und politische Pflichten berücksichtigt werden. Was die Nazis gestohlen haben, darf die Bundesrepublik Deutschland nicht einfach behalten.
So weit, so gut. Schäuble allerdings poltert einfach nur rum. So in der RP von heute:

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (hat) in einem Rundumschlag die griechische Regierung kritisiert. “Sie haben alles Vertrauen zerstört. Das ist ein schwerer Rückschlag.” (…)

Schäuble schmetterte das Ansinnen der Griechen ab, Milliarden aus Deutschland für eine Zwangsanleihe aus der Nazi-Zeit zu bekommen. Auf diesem Weg werde Athen seine Schuldenprobleme nicht lösen können: “Sie werden auch die griechischen Schulden nicht durch wie immer zu konstruierende deutsche Verpflichtungen aus dem Zweiten Weltkrieg bezahlt bekommen”, sagte Schäuble.

Das ist schon beachtenswert und wirkt wenig Staatsmännisch. Aber vielleicht ist es auch nur Ausdruck davon, dass Schäuble um jeden Preis darum bemüht ist, von sich auf andere abzulenken. Denn die Griechen haben ja nicht vergessen, mit wem sie reden. Dazu die SZ:

“Ich verstehe nicht, warum Schäuble sich jeden Tag in neuen Statements gegen Griechenland wendet”, sagte Kammenos der Bild-Zeitung. “Das ist wie ein psychologischer Krieg und er vergiftet damit die Beziehungen zwischen beiden Ländern.” Kammenos hielt Schäuble auch dessen Verwicklung in die CDU-Parteispendenaffäre vor: “Wir Griechen erinnern uns genau, dass Herr Schäuble sein Amt als Parteivorsitzender aufgeben musste, weil er in einen Fall von Bestechung verwickelt war. Heute ist er trotzdem Finanzminister.”

Interessanter Weise redet darüber nämlich wirklich niemand. Statt dessen beschäftigen wir uns Tag ein, Tag aus mit irgendwelchem Gefasel – und wissen dabei, dass die EU aus zahlreichen Gründen Griechenland gar nicht aufgeben kann.

Schäuble aber… der macht auf mich im Moment wirklich den Eindruck, als täte ihm der Hintern weg 😉

Der Sigmar. Die Angela. Das Logik.

15. März 2015 Kommentare ausgeschaltet
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Mal wieder fordert Sigmar Gabriel die Vorratsdatenspeicherung. Und mal wieder steht das Abendland am Abgrund, wenn er sie nicht bekommt. Wahre Wunder könnte sie vollbringen. Nicht nur Verbrechen aufklären, sondern sie gar im Vorfeld verhinern.

Die dahinter stehende Logik versuche ich mal eben zu erklären:

Wenn Gabriel oder Merkel die VDS fordern, sollten wir mit gleicher Vehemenz den Rücktritt der beiden fordern.

Angesichts der VDS-Diskussion wundert der Schwachsinn rund um offene WLAN natürlich niemanden. Im Gegenteil, man stelle sich vor die Hardliner bekämen VDS in einem anonymen Netz. Wie lächerlich stände man dann mit heruntergelassener Hose dar. Ich meine, das ist eh der Fall, wenn mal davon ausgegangen wird, dass all die Hardcore-Internetzverbrecher eh TOR und ausländische VPN-Dienste nutzen. Nicht werden, sondern schon nutzen.

Die Frage die wir endlich mal laut diskutieren sollten: Wem nutzt eine VDS wirklich?

Computer… Von der Entrechtung der Menschen

11. März 2015 3 Kommentare
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Das ist schon witzig:

Damals (80×86, falls das noch wem was sagt), waren Computer quasi religiöse Gegenstände. Niemand kaufte einen und dachte das er jetzt alles machen kann. Einige verstanden wie es funktioniert und stiegen zu Hohepriestern der Digitalen Religion auf.

Wir kannten jedes Teil. Wir suchten unsere Grafikkarten aus, wußten was es mit Soundblaster und -kompatibel auf sich hatten. Kannten DIN und PS/2-Anschlüsse, COM- und LPT. Wir wußten nicht was ein IRQ macht, aber das wir ihn nicht doppelt belegen können.

Kurzum: Man beschäftigte sich mit dem Computer und war froh über die Flexibilität und die Kontrolle die man hatte.

Irgendwann wurden die Anschlüsse weniger. Statt 2x Seriell, 1x Parallel, 1x Maus, 1x Tastatur habe ich heute x mal USB. Das ist eine feine Sache. Soundkarten kauft heute eigentlich nur noch ein Musiker, alle andere nutzen Ob-Board. Und bei Grafikkarten geht es um die Frage welche für welches Spiel geeignet ist, aber IRQ und Co interessiert niemanden mehr. Computer wurden um ein vielfaches einfacher.

Damit wurden sie für immer mehr Menschen interessant, die nicht wußten wie die Kisten funktionieren und was was macht – und es auch gar nicht wollten. Computer sollten Alltagsgegenstände werden, über die man nicht nachdenkt.

In dieser Phase kam zum ersten Mal TPM auf den Schirm. “Trusted Plattform Module” sollte Computer sicherer machen – schnell stellte sich aber heraus, dass es eigentlich nur den Sinn hatte, Quasi-Monopole unter anderem vom Intel und Mircosoft zu sichern. Damals gab es noch eine kritische Masse an Computer-Menschen die dagegen aufmuckten und in der Folge war TPM faktisch tot. Verbrannt.

Jetzt kommt TPM leider wieder und nur wenige können erahnen, welche Konsequenzen das haben wird. FEFE hat das ganz gut zusammengefasst. Das alleine ist schon besorgniserregend genug.

Parallel dazu verwenden immer mehr Menschen kastrierte Computer namens “Tablet”.

Es wird noch verschlimmert duch die fehlende Kompabilität und Offenheit der heutigen Systeme. Samsung läßt den SD-Slot weg, bei Apple gab es nie einen und iOS und Android schaffen in sich geschlossene Systeme, aus denen es für Tablet-User kaum einen Ausbruch gibt.

Auch die Anschlüsse an Tablets lassen extrem zu wünschen übrig, denn im Grunde lassen sie ja nur eine Synchronisation in der eigenen Welt zu. Und genau den gleichen Weg will man jetzt wohl auch Richtung Computer gehen:

Apple stellt ein neues MacBook vor und das hat noch genau einen (!) USB-Anschluss. Der sowohl zum Laden des Geräts, als auch zum Anschluss von externen Geräten ausreichen soll. Zwar kann man USB per “Hub” vervielfältigen, aber wer macht das denn bitte: Man kauft sich ein kleines, feines Notebook und um dann auch nur einen Kartenleser anzuschließen, schleppt man noch einen USB-Hub mit sich rum? Also leitet auch Apple hier den Trend ein, dass bitte keine Konnektivität zu anderen Geräten gewünscht ist und man auf dem Gerät bitte nur das macht, was man aus dem Appstore heruntergeladen hat.

Und die Leute die die Technik von heute nutzen, stehen oft vor Problemen bei denen wir damals gedacht hätten, dass das  niemandem passieren kann. Jüngstes Beispiel aus dem Bekanntenkreis:

Person A kopiert Musik aus iTunes auf einen USB-Stick. Steckt den in Computer von Person B und fügt die Musik in dessen iTunes hinzu. Nach dem Abziehen des USB-Stick die große Überraschung: Die Musik ist gar nicht da. Warum? Weil A iTunes die Dateien selber organisieren läßt und Person B nicht – folglich wurden die Dateien nicht übertragen, sondern nur in der iTunes-Datenbank “verlinkt”. Was für uns Trivial klingt, stürzt Menschen die sich nicht damit beschäftigen in eine Krise.

Die Steambox von Steam ist ein interessantes Zeichen: ich glaube wir erleben gerade den Niedergang des klassischen PC hin zu einer “Work-” oder “Gaming-Station”, also Geräten mit bestimmten Einsatzzwecken. Die dann nicht oder kaum aufrüstbar und von ihren Nutzern nicht verstanden werden.

Was ich persönlich sehr schade finde. Denn gerade die offene Architektur des Personal-Computers hat uns dahin gebracht wo wir heute sind. Und ich für meinen Teil fänd das sehr bedauerlich.

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