NEIN! NEIN! NEIN!

9. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN! NEIN!

 

Das darf doch wohl nicht wahr sein.

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Dr. Strange

7. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit, deswegen war ich gestern im Lichtspielhaus und habe Dr. Strange gesehen:

Ich muss zugeben, nach dem Trailer habe ich einiges erwartet. Und ich bekam einiges geboten. Nur nicht, was ich erwartet habe.

Im Rückblick muss ich sagen, dass der Film ausgesprochen belanglos ist und ich ihn morgen bestimmt vergessen habe. Wenn er mir in Erinnerung bleibt, dann vor allem wegen zwei Dingen: Wieso zum Teufel sind alle Menschen die in Kathmandu eine Rolle spielen (die nicht aus Sterben besteht) Amerikaner?

Und wo kriege ich so ein geiles Microsoft Surface, das dekorativ im Bild steht, wütend vom Tisch gefegt wird und im nächsten Bild wieder (auf dem jetzt ansonsten leeren) Tisch steht, das MS-Logo perfekt auf die Kamera ausgerichtet.

Und vielleicht bleibt noch die Frage, ob Adidas noch mehr Zauberer unter Sponsoring-Vertrag hat.

Ihr merkt schon: Der Film war ein Reinfall. Spart Euch das Geld und holt Euch lieber eine leckere Pizza.

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The KLF

6. November 2016 1 Kommentar
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Erinnert sich irgendwer außer mir noch?

 

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One-Minute Time Machine

6. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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The Girl on the Train

6. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit – und so waren wir gestern im Kino. Auf dem Programm stand „The Girl on the Train“.

Ich kannte das Buch nicht und war daher sehr gespannt auf den Film. Der mich, das muss ich gestehen, die ersten Minuten doch etwas gelangweilt hat.

Um dann, Minute für Minute intensiver und spannender zu werden. Und am Ende als einer der besten Psychothriller in meine Erinnerung einzugehen. Das liegt vor allem an der brillianten Emily Blunt, die für ihre Rolle als Rachel defintiv den Oscar für die Beste Hauptrolle verdient.

Der Trailer lockt den Kinogänger übrigens auf eine falsche Spur. Denn eigentlich kommt der Film ganz ohne Action aus. Und wer gerne intensive, spannende Filme schaut, der sollte unbeding ins Kino gehen!

Kategorienfilm, Kino Tags:

Digitaler Leichtsinn – Nachdenken ist nur was für andere

5. November 2016 Kommentare ausgeschaltet
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In 2015 hatte ich hier im Blog mal den Begriff „Digitaler Leichtsinn“ ins Gespräch gebracht.  Wie zu erwarten war, vermutlich weil eben nicht jeder Mensch diesen Beitrag gelesen hat, wurde die Situation nicht besser – sondern eher schlimmer.

In den letzten Tagen bin ich zwei mal Zug gefahren. Mit dem Thalys nach Brüssel und mit dem ICE nach Berlin. Beide Zugfahrten waren IT-technisch bemerkenswert.

img_8973Im Thalys saß ich neben einem jungen Mann, der in Paris gejobbt hatte (auf einer Food-Messe). Und dieser junge Mann hat die meiste Zeit mit / an seinem Notebook und Handy gespielt.

Auf dem Notebook waren offen: der Mailclient, Facebook und ein paar andere Websites. Darüber lief ein Video. Gelegentlich schob  er Fotos vom Handy auf den Rechner.

Irgendwann stand er auf und ging weg. Das Notebook ließ er ungesperrt neben mir stehen. Herzlichen Glückwunsch, ich bin jetzt Besitzer seiner Mail- und Social-Media-Credentials. Bzw. ich wäre es, wenn ich ein Bösewicht wäre.

img_9037Paar Tage später, der „Geschäftsleute-ICE“ von Berlin nach Duisburg. Neben mir ein Typ der für eine englischsprachige NGO arbeitet.

Ein paar Powerpoint-Präsentationen hier, ein paar Mails dort. Online natürlich über das unverschlüsselte WLAN des Zuges (siehe hier). Und wenn man viel arbeitet, bekommt man schon mal Hunger. Und so steht er auf, und geht Richtung Board-Bistro. Ich bin jetzt im Besitz seiner geschäftlichen Daten und habe ein Rootkit auf seinem Rechner. Bzw. hätte ich, wenn ich ein Bösewicht wäre.

Während die den jungen Typen im Thalys fast noch verstehen kann, bin ich bei dem NGO-Typen total ratlos. Klar hätte Mr. Thalys auch ein Bewußtsein dafür haben müssen, dass ich mich grundsätzlich in einer „feindlichen“ Umgebung aufhalte, wenn mein Rechner nicht im trauten Heim und eigenen LAN steht (und eigentlich selbst dort).

Aber spätestens Mr. NGO hätte doch eine Folie gegen Mitleser auf dem Display haben müssen und nicht nur sein Notebook sperren, sondern bitte MITNEHMEN müssen, als er ins Bistro ging.

Ist sich eigentlich wirklich niemand bewußt, dass es an einem nicht gesichterten Rechner nur einen griffbereiten USB und wenige Sekunden braucht, um wahlweise (alle/wichtige) Daten und die Kontrolle zu verlieren? Bzw. sein eigenes Geschäft, vielleicht auf Geschäftsparner in Gefahr zu bringen?

Hallo Leute, aufwachen!

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The Accountant

23. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kino-Zeit und der Start von „The Accountant“ war dann auch eine willkommene Gelegenheit, mal wieder ins Kino zu marschieren:

Eigentlich hatte der Film ja schon wegen des genialen Radiohead-Tracks aus dem Trailer, „Everything in Its Right Place“ bei mir gewonnen. Dummerweise war aber der Trailer so gut, dass wir uns ernsthaft Gedanken gemacht haben, ob der Film unseren hohen Erwartungen gerecht werden kann.

Um es kurz zu machen: Er kann. Und wenn ich mich in Superlativen verlieren wollen würde, würde ich jetzt schreiben, dass The Accountant eine 9/10 ist und defintiv auf der Liste der Besten Filme 2016 ganz vorne einsteigt.

Stimmige Story, gute Schauspieler, wenig Logikfehler und filmisch richtig, richtig gut umgesetzt. Einer der Filme, über die man nach dem Kino noch im Auto auf dem Heimweg diskutiert, im Bett weiterredet und am nächsten Morgen überlegt, ob man ihnm nicht noch ein Mal schauen soll.

Wer richtig gute Thriller mag, sollte den Film unbedingt gucken gehen. Und selbst mit unserer Filmerfahrung konnten wir nur einen Teil der letzlichen Auflösung vorhersehen. Und das macht den Film so besonders: Er fängt geil an, geht geil weiter und endet geil.

Also: Gucken gehen!

 

Kategorienfilm Tags:

Die Insel der besonderen Kriegshunde

11. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir uns zwei Filme angesehen haben.

Begonnen mit War Dogs:

Die Trailer hatten uns auf eine Komödie eingestellt und genau als solche will der Film auch verstanden werden. Allerdings möchte er auch Wert darauf legen, auf einer wahren Begebenheit zu beruhen. Hm. Und dann haben wir ja alle noch sehr gut „Warlord“ im Hinterkopf. Kann dann ein lustiger „Dokumentarspielfilm“ gelingen?

Um es kurz zu machen:

Er kann. Die Rollen sind gut besetzt, das Drehbuch gut geschrieben, die Sets gut ausgewählt und man hat eine sehr spannende Zeit in der man sich immer wieder zwischen gut unterhalten und „das meinen die doch nicht ernst“ entscheiden muss.

Der einfache Besucher wird sich am Ende des Films königlich unterhalten fühlen. Der nachdenkliche Besucher wird entsetzt darüber sein, wie das so läuft mit den Waffengeschäften. Und wir meinen hier die Legalen.

Und dann ganz was anderes: Die Insel der besonderen Kinder

War War Dogs schon eine sehr interessante Mischung der Genres: Der Film hier ist es erst recht. Mal amüsant, mal spannend, mal ausgewachsener Horrorfilm. Aber nie ein Kinderfilm. Ich sag mal, ein wenig hat mich der Trailer da schon in die Irre geführt.

Der Film wäre auch als ausnahmslos gut durchgegangen, wenn nicht ab und an die Pferde mit den Filmmachern durchgegangen wären. Die Anleihen an Fluch der Karibik (Teil 5 übrigens nächstes Jahr) hätte man ja noch durch gehen lassen. Den etwas sehr lahmen „Boss fight“ vielleicht auch. Aber die Titanic-Schlußszene hat mich schon deprimiert.

Insgesamt ein spannendes Experiment, bei dem man am besten den Kopf abschaltet. Hätte mir das nur vorher einer gesagt 😉

Kategorienfilm, Kino Tags:

SUPER-Illu: das neue Kampfblatt der Rechten?

7. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Aus dem Bereich: Dinge die mich fassungslos machen!

Vor ein paar Tagen habe ich hier über die gefährliche Verbindung von CDU, AFD, SUPER-Illu und dem rechten „Problem“ im Osten geschrieben. Offensichtlich habe ich mit meiner Ahnung nicht ganz so daneben gelegen, wie mir lieb wäre.

Denn heute lese ich auf der Seite des CDU-Politikers Arnold Vaatz (Dresden) seine Kolumne in der… richtig: SUPER-Illu. Und seine Erklärung für die rechte Gewalt im Osten ist so logisch wie stichhaltig, dass ich kaum weiß, was man dem noch hinzufügen könnte:

„Und hier sind die Hemmschwellen schon seit Jahrzehnten aus dem Weg geräumt: Durch eine gewalttätige westdeutsche Linke“

Ab hier ergießt er sich dann in einer in meinen Augen irren Theorie die alles erklärt, nur eben nicht den sprunghaften Anstieg rechter Gewalt. Oder kann mir mal kurz einer erklären, was ein Graffitti damit zu tun hat, wenn gewalttätige Menschen einen 5jährigen in seinem Zuhause zusammenschlagen?

Offensichtlich ist die CDU im Osten in Teilen sehr nah an der AFD, die wiederum mit der SUPER-Illu und dem Burda-Verlag willfährige Helfer finden konnte. Zum Kotzen.

Kategoriengedanken Tags:

Mehr! Geld! Für! Bildung!

6. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wenn es noch einen Beweis braucht, dass wir dringend unsere Bildungspolitik überarbeiten müssen, dann habe ich hier einen.

Xtra3 hat einen einen Reporter zum „Kongress“ des Koop-Verlags geschickt. Und ich bin entsetzt, denn was lustig wirken soll, macht einfach nur Angst. Weil ich davon überzeugt bin, die Leute glauben was sie sagen:

Kategorien1984, politik, soziologie Tags:

Neue Serien: Zwei Mal No, Zwei Mal Yo

6. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Als bekennender Serienjunkie freue ich mich immer, wenn eine neue Serie startet. Spielt sie in den von mir favorisierten Genres, freue ich mich noch mehr. Und bekomme ich die Gelegenheit, die erste Folge ganz früh zu sehen, freue ich mich am meisten.

In den letzten Tagen galt das gleich für 3 neue Serien, die meine Sehnsucht nach Science Fiction, Drama, Humor und Weltuntergang zu befrieden versuchen. Die Ergebniss meines Testguckens könnten nicht unterschiedlicher sein.

Beginnen wir mit Timless.

Viel sagen kann ich Euch darüber nicht. Denn nach 20 Minuten habe ich wegen akutem Hirnbluten abgeschaltet. Das ist schnarch langweilig, schlecht gemacht und überaus dümmlich. Nicht schlecht: eine Serie bei der ich nicht mal die erste Folge durchstehe, hatte ich länger nicht mehr.

Die erste Folge durchgestanden habe ich bei Aftermath.

Eine zweite Folge werde ich aber nicht schauen. Eine Mischung aus Walking Dead, Dungeons and Dragons and Day After Tomorrow, bei der man die komplette Folge hofft, einer der Protagnositen würde aufwachen und das alles wäre nur ein dümmlicher Traum.

Aber wie gesagt: 2 mal No stehen auch zwei Yo gegenüber.

Das erste positive Erlbenis ist „no Tomorrow“.

Eine Mischung aus Bucketlist, Last Man on Earth und Melancholia. Nur mit viel gutem Humor und durchaus Potential 🙂 Die erste Folge hat durchaus Lust auf mehr gemacht und mit ein wenig Fingerspitzengefühl kann das eine richtig gute Serie werden.

Ganz bestimmt richtig gut ist Westworld:

Basierend auf dem Klassiker von 1971 macht die Serie von Anfang an so ziemlich alles richtig um ein Knaller zu sein. Dazu bräuchte es nicht mal Anthony Hopkins, aber ist natürlich das i-Tüpfelchen 🙂

Kategorienfilm Tags:

Hermann Winkler, die Superillu und der Osten. Oder: Die AFD, die CDU und Burda.

6. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Manchmal bin ich einfach nur irritiert:

Diverse Medien zitieren gerade einen EU-Abgeordneten der CDU, Hermann Winkler. Dieser hat, so der Spiegel, wohl gefordert, dass die CDU mit der AFD koalieren soll.

Gefordert hat er das in einem Interview mit der Zeitschrift „SUPERillu„, die laut Markenbotschaft des verlegenden Burda-Verlags folgendes Selbstverständnis hat:

(…) der Webauftritt der größten Kaufzeitschrift der neuen Bundesländer und versteht sich als „Heimat im Internet„

(falsche Anführungszeichen wie im Original)

Inhaltlich wird die Ausgestaltung der SUPERillu jetzt beschrieben als:

(…)bietet verschiedene Themenchannels mit Inhalten zu Musik, Kino & TV, Reisen, Leute, Erotik und Gewinnspielen.

Hm, ein Blick auf die Landingpage bestätigt das auch. Kurze Auswahl der Themen:

  • Ist glutenfreies Essen gesünder?
  • Stefan Mross: Trennung von Ehefrau Susanne!
  • Vanessa Mai: Keine Zeit zum Heiraten
  • Der Helene Fischer-Kosmos
  • Anna Loos & Jan Josef Liefers: Das Geheimnis des Power-Paars

Und in diesem Umfeld wirbt nun ein CDU-Politiker für eine Koalition mit der AFD. Wenn ich jetzt an die ganzen „Lügenpresse“-Schreihälse denke und an Burdas Darstellung der „Heimat im Internet“ und der größten Kaufzeitschrift in den neuen Bundesländern…

… also mal ehrlich: Gibt es eine bessere Art, jedes noch so klischeehafte Bild des ungebildeten AFD-Pöbels zu unterstreichen? Was sagt das über die CDU, wenn sich einer ihrer Vertreter ausgerechnet in der Super-Illu zu einem Bündnis mit der AFD bekennt?

Ich bin wirklich irritiert über die, die sich hier gesucht und gefunden haben: Die CDU, die AFD und Burda. Das alles verpackt in der komischen Leichtigkeit des Seins einer Super-Illu.

Deutschland. Das Land der Dichter und Denker. Ich denke ich bin vermutlich nicht dicht genug, um darüber nachzudenken 😉

Kategorieninternettes, politik Tags:

Kostenloser USB-Stick? What can possibly go wrong?

2. Oktober 2016 Kommentare ausgeschaltet
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In der Regel ist „hacken“ ja „Social Engeneering“: Ich bekomme mein Opfer dazu, etwas zu machen was es mir erlaubt, auf seine Daten zuzugreifen. Oder in sein Netz einzudringen. Das ist in der Regel viel trivialer als man denkt, denn wer ahnt schon was böses, wenn er z. B. einen USB-Stick „findet“?

Jetzt bin ich ja jemand, der IT-Sicherheit nicht nur als Hobby begreift. Um so erstaunter war ich, als ich gestern ein „Einschreiben“ bei der Post abholen durfte. Komplett mit richtiger Anschrift und richtiger(!) Mobilfunknummer auf dem Etikett.

Inhalt:

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Ein nagelneuer USB-Stick. USB 3.0 und gigantische 2 TB. Moment, schrieb ich TB? Richtig, das ist kein Schreibfehler. Angeblich hat der Stick 2 TB Kapazität:

img_8794

Jetzt bin ich ja relativ IT-Affin. Deswegen ist mir auch ziemlich klar, dass es derzeit schlichtweg keine No-Name USB 3.0-Sticks mit 2 Terrabyte gibt.

Die Frage ist jetzt, was hat es mit dem Stick auf sich? In der einfachsten Erklärung handelt es sich um einen Fake-Stick. Optisch übrigens absolut identisch zu einem, über den vor einiger Zeit erst c’t berichtet hat. Nur, wer sollte mir so einen Stick schicken und warum?

Eine etwas andere Erklärung wäre, dass der Stick beim Einstecken ein Eigenleben entwickelt und dank mitgelieferter Schadsoftware Unheil anrichten mag. Das klingt zunächst unwahrscheinlich, denn wer sollte mir aus China so ein Ding schicken und wenn warum? Auf der anderen Seite, siehe oben, wer sollte mir überhaupt so ein Ding schicken?

Ich äußere mal die Theorie, dass ich nicht der Einzige bin, der ein solches Geschenk bekommen hat. Auch wenn Google im Moment dazu nix findet. Mal sehen, was die Forensiker bei uns auf der Arbeit zu den Stick sagen 🙂

Eins ist jedenfalls klar, und das sollte auch für Euch gelten: Wenn Ihr einen USB-Stick findet, geschenkt oder einfach geschickt bekommt, steckt ihn auf keinen(!) Fall in Euren Computer. Im besten Fall werft ihn einfach weg!

Kategorientechnik Tags:

Oettinger, der Binnenmarkt und die Frage warum niemand Politiker mag

26. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Unser EU-Oettinger ist für mich ja der Prototyp des Politikers, den niemand mag. Mehrfach hatte er ja schon die Ehre, hier im Blog zu Gast zu sein und nie mit guten Nachrichten oder auch nur einer einzigen Kundenfreundlichen Aktion.

Jetzt hat Tilo Jung ihn mal zum EU-Binnenmarkt in Sachen Roaming und vor allem Gebühren befragt. Hintergrund ist, dass die EU Roaming ja eigentlich nur als Alibi abschafft, damit niemand fragt, warum man sich z. B. als Deutscher nicht im europäischen Ausland eine billige SIM-Karte holen kann.

 

Das was Oettinger da von sich gibt ist Ausdruck einer Politik die sicher nicht dazu führen wird, dass junge und netzaffine Menschen die EU plötzlich toll finden. Es ist eher Ausdruck der Verachtung gegenüber den Bürgern und dem Buckeln vor der Industrie. Oder wie Fefe sagt:

Der Grund, wieso bei uns Mobiltelefonie teuer ist, ist nicht zu viel Regulierung, sondern eher dass Vater Staat bei den Frequenzen Blut leckte und Versteigerungen machte, um seine maroden Finanzen zu sanieren, und damit die Telcos auf Jahre zu hohen Gebühren zwang, um den Schuldenberg zurückzuzahlen. Und wenn man sich einmal an Gebühren gewöhnt hat, dann schafft man die auch nie wieder ab.

 

Kategorienökonomisch, politik Tags:

Die Glorreichen Sieben

26. September 2016 Kommentare ausgeschaltet
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Wochenende ist Kinozeit. Und so sind wir gestern Abend im Kino gelandet. Auf dem Progamm: Die OV-Version von Die Glorreichen Sieben.

Schon die Besetzung liest sich wie das Who is Who des großen Kinos. Und entsprechend hoch waren die Erwartungen an den Film. Ich meine, ein Remake von einem DER Western? Das wird entweder geil oder grottig.

Die erste Überraschung ist die Besetzung der weiblichen Hauptrolle mit Haley Bennett: Ich musste zwei mal hinsehen, ob das nicht doch Jennifer Lawrence ist. Vielleicht war letztere zu teuer oder sollte den 7 Herren nicht den Rang abspielen – aber die Ähnlichkeit ist verblüffend.

Der Film selbst ist ab dann perfekt inszeniert: Klasse Bilder, klasse Sound und perfekte Umsetzung. Bis hin zum finalen Highstreet-Shooting und dem Ende, das ziemlich genau so war, wie ich es mir vorgestellt habe.

Um es also kurz zu machen: Ich bin hoch zufrieden aus dem Kino gekommen. Und wer ein gutes Remake eines tollen Films sehen will, macht hier nix falsch. Wer allerdings keine Western mag, der bleibt lieber daheim 😉

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